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Steuergerät für das Luft/Brennstoff-Verhältnis (LMV51...)
Warnhinweise
Um Personen-, Eigentums- oder Umweltschä-
den zu vermeiden müssen die folgenden Warn-
hinweise beachtet werden!
Der LMV51... ist eine Sicherheitsvorrichtung!
ACHTUNG
Das Gerät nicht öffnen, beeinflussen oder ver-
ändern.
Die Riello S.p.A. übernimmt keine Haftung für
Schäden, die sich aus unerlaubten Eingriffen
ergeben!
Explosionsgefahr!
Eine falsche Konfiguration kann zu einer zu hohen
Brennstoffversorgung führen, die eine Explosion
hervorrufen kann!
Die Bediener müssen immer darauf achten, dass
keine falschen Einstellung am Display AZL5 ... so-
wie der Bedienvorrichtung vorgenommen werden.
Falsche Einstellungen der Brennstoff- und Luftzu-
fuhr können zu gefährlichen Betriebsbedingungen
des Brenners führen.
➤ Alle Tätigkeiten (Montage, Installation und Wartung, usw.)
müssen durch Fachpersonal ausgeführt werden.
➤ Vor der Veränderung von Verkabelungen im Anschlussbe-
reich des LMV5... muss die Anlage vollständig von der Netz-
versorgung (allpolige Trennung) getrennt werden. Prüfen
Sie, dass die Anlage nicht plötzlich wieder eingeschaltet
werden kann und dass sie wirklich stillgelegt wurde. Wird
dies nicht eingehalten, besteht die Gefahr eines Strom-
schlags.
➤ Der Schutz vor Stromschlägen am LMV5... und an allen
angeschlossenen elektrischen Bauteilen muss durch eine
entsprechende Montage gewährleistet werden.
➤ Prüfen Sie nach jedem Ausführen von Arbeiten (Montage,
Installation und Wartung, usw.), dass sich die Verkabelung
in gutem Zustand befindet und dass die Parameter richtig
eingerichtet wurden. Führen Sie Sicherheitskontrollen durch.
➤ Ein Sturz oder Stoß kann die Sicherheitsfunktionen nachtei-
lig beeinflussen.
Diese Einheiten dürfen, auch wenn sie keine Schäden auf-
weisen, nicht in Betrieb gesetzt werden.
➤ Im Programmiermodus unterscheidet sich die Positionskon-
trolle von Antrieben und VSD (Prüfung der elektronischen
Steuerung des Brennstoff/Luft-Verhältnisses) von der wäh-
rend des Automatikbetriebs.
Wie beim Automatikbetrieb werden die Antriebe in ihre erfor-
derlichen Positionen bewegt.Wenn ein Antrieb nicht die
erforderliche Position erreicht, werden Korrekturen vorge-
nommen, bis diese Position erreicht ist. Jedoch besteht im
Unterschied zum Automatikbetrieb keine zeitlichen Grenzen
für diese Korrekturen.
Die anderen Antriebe behalten ihre Positionen bei, bis alle
die erforderlichen Positionen erreicht haben.
Dies ist zur Einstellung der Steuerung des Brennstoff/Luft-
Verhältnisses wesentlich.
Das bedeutet, dass die Person, die die Anlage einrichtet,
während der Programmierung der Kurven des Brennstoff/
Luft-Verhältnisses ständig die Qualität des Verbrennungs-
prozesses überwachen muss (z.B. mittels einer Analyse des
Kamingases). Auch wenn die Verbrennung gering ist oder
bei gefährlichen Bedingungen, muss der für die Inbetrieb-
nahme zuständige Techniker entsprechende Maßnahmen
einleiten (z.B. manuelle Abschaltung).
Um die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Systems LMV5... zu
gewährleisten, müssen die folgenden Punkte beachtet werden:
– Kondensation und Eindringen von Feuchtigkeit muss vermie-
den werden. Sollten diese Bedingungen auftreten ist zu ge-
Technische Beschreibung des Brenners
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währleisten, dass das Gerät vor dem erneuten Einschalten
vollkommen trocken ist!
– Statische Ladungen sind zu vermeiden, da sie die elektroni-
schen Bauteile des Gerätes bei einer Berührung beschädigen
können.
Mechanische Gestaltung
Das LMV5... ist ein auf Mikroprozessor basierendes Steuersy-
stem mit passenden Systembauteilen zur Steuerung und Über-
wachung von Brennern mit erzwungener Zirkulation mit einer
mittleren bis großen Kapazität.
Die folgenden Bauteile sind in das Grundgeräte des LMV5... in-
tegriert:
• Brennersteuerung mit Prüfsystem für das Gasventil
• Elektronische Steuerung des Brennstoff/Luft-Verhältnisses
mit maximal 4 (LMV51...) oder 6 (LMV52...) Antrieben
• Optionale Steuerung PID für Temperatur / Druck (Last-Con-
troller)
• Optionales VSD-Modul Mechanische Gestaltung
Hinweise zur Installation
• Gewährleisten Sie, dass die elektrische Verkabelung im Boiler
den nationalen und lokalen Sicherheitsbestimmungen ent-
spricht.
• Vertauschen Sie stromführende und neutrale Leiter nicht.
• Gewährleisten Sie, dass der feste Anschluss der Kabel den
entsprechenden Standards entspricht (z.B. nach DIN EN
60730 und DIN EN 60 335).
• Gewährleisten Sie, dass die blanken Drähte nicht mit benach-
barten Klemmen in Kontakt kommen können. Verwenden Sie
geeignete Klemmen.
• Verlegen Sie Hochspannungs-Zündkabel getrennt unter Ein-
haltung eines möglichst großen Abstandes zum Gerät und zu
anderen Kabeln
• Der Brennerhersteller muss ungenutzte Klemmen AC 230 V
durch Schutzstecker schützen (siehe in den Abschnitten Zu-
lieferer weiterer Zubehörteile).
• Gewährleisten Sie bei der Verkabelung des Gerätes, dass die
Netzspannung zu AC 230 V führenden Kabel unbedingt ge-
trennt von Kabeln mit besonders niedriger Spannung verlegt
werden, um einen Schutz vor Stromschlägen zu gewährlei-
sten.
D
D9301
Abb. 6
20010308