Berücksichtigen Sie, dass die 3.5-mm-Buchse ein Stereosignal in ein monofones umwandelt, da der RBN™ 110 eine
einzelne Soundquelle ist.
Schließen Sie keine Kabel an die Buchsen an, während das Gerät eingeschaltet und der Verstärkungsknopf aufgedreht
ist! Währen ein standardmäßiges asymmetrisches 1/4-Zoll-Klinkensteckerkabel gut funktioniert und die symme-
trische Eingangsschaltung auch über eine gewisse Störunterdrückung verfügt, bietet ein symmetrisches Kabel, ent-
weder mit einem symmetrischen TRS-1/4-Zoll-Klinkenstecker oder einem XLR-Stecker eine deutlich bessere Störun-
terdrückung und Leistung.
Manchmal kann es bei größeren Interferenzproblemen hilfreich sein, die an die Erde angeschlossene Abschirmung
(Pin-Nr. 1 von XLR) eines symmetrischen Kabels an den RBN™ 110-Anschluss anzuschließen. Überprüfen Sie alle
Eingangsänderungen sorgfältig, und drehen Sie immer den Pegelregler herunter, bevor Sie Kabel anschließen oder
abtrennen oder die Erdung angehoben wird.
Wir empfehlen die Verwendung qualitativ hochwertigster Kabel für das RBN™ 110, da diese normalerweise bessere
Abschirmung und Materialien verwenden und auf längere Zeit eine größere Zuverlässigkeit bieten. Die beste Option
ist ein abgeschirmtes, symmetrisches Kabel, dessen Länge genau bis zum RBN™ 110 reicht. Normalerweise ist es eine
gute Idee, das Kabel am Eingang zum RBN™ 110 locker zu lassen und die Kabel fest zu kleben oder unter einer Ka-
belabdeckung zu verlegen, damit niemand darüber stolpert oder das RBN™ 110 umwirft, wenn es auf einem Ständer
montiert ist.
Verstärkungsregelung
Das RBN™ 110 ist mit einer Verstärkungsregelung (6) am Eingang ausgestattet, um die Verwendung in vielen ver-
schiedenen Anwendungsfällen zu vereinfachen. Mit der im Uhrzeigersinn voll aufgedrehten Verstärkungsregelung
ist die Verstärkung maximal und die Eingangsempfindlichkeit beträgt bei voller Leistung 0,42 V RMS mit dem Mic/
Line-Schalter (7) in Line-Pegel-Position. Wenn das RBN™110 von einem Mixer angesteuert wird, kann es von Vorteil
sein, die Eingangsempfindlichkeit durch Drehen der Verstärkungsregelung auf die Hälfte zu senken. Das RBN™ 110
entspricht dann eher einem typischen Leistungsverstärker.
Wenn das Mischpult ein Übersteuern der Ausgangssignale anzeigt, dann wird die gesamte RBN™ 110-Leistung-
skapazität nicht vollständig genutzt. Übersteuern des Signals, bevor es zum RBN™ 110 gelangt, ist nicht optimal.
Reduzieren Sie den Ausgangspegel des Mixers und drehen Sie die Verstärkungsregelung am RBN™ 110 auf.
Die Verstärker im RBN™ 110 sind mit DDT ausgestattet und verfügen über eine Markierung auf der Rückseite der
LCD-Anzeige(12), die immer dann "DDT" anzeigt, wenn das DDT-System eingreift.
Wenn der Sound stark komprimiert wirkt, kontrollieren Sie diese Anzeigen. Wenn Sie DDT häufiger blinkt, muss der
Ansteuerpegel vom Mixer (oder der Verstärkungsregelung am RBN™ 110) reduziert werden.
Beim ersten Einschalten des Soundsystems schalten Sie zuerst alle vorgeschalteten Elektroniken ein, dann das RBN™
110 mit dem Pegelregler ganz gegen den Uhrzeigersinn gedreht (vollständig zu). Beginnen Sie den Pegeltest mit den
Mixer-Ausgangspegelsteuerungen ganz unten und regeln Sie sie langsam nach oben, während die Pegelregelung des
RBN™ 110 auf den gewünschten Wert (anfänglich ein Drittel empfohlen) eingestellt ist.
Es ist nicht gut, den Pegelregler am RBN™ 110 ganz aufzudrehen und dann zu versuchen, den Pegel nur über den
Mixer zu regeln. Dieser Ansatz fängt wahrscheinlich zu viele Störgeräusche auf.
Die beste Verfahrensweise ist, ein lautes Signal vom Mixer über das Kabel zum RBN™ 110 zu senden und dann die
Pegelregelung des RBN™ 110 nur so weit aufzudrehen, dass die gewünschte Ausgangsleistung erreicht wird. Bei dieser
Verfahrensweise muss überprüft werden, ob der Mixer-Ausgang nicht das Signal beschneidet.
TRENNEN DER NETZVERSORGUNG VOM RBN™ 110
Wir empfehlen, dass der Netzschalter (1) verwendet wird, um die Einheit erst auszuschalten und dann das Netzan-
schlusskabel abzuziehen, da dies die Belastung der Leistungsverstärker und der Wandler durch Spannungssprünge
beim Ausschalten minimiert. Der EIN-/AUS-Schalter besitzt einen Lichtbogenunterdrückungs-Kondensator als
Unterstützung beim Ausschalten und trennt die Netzversorgung sauber, wogegen der IEC-Netzkabelstecker beim
Herausziehen einen kurzzeitigen Kontakt herstellen kann, bevor die Versorgung vollständig getrennt ist, z. B. beim
Wackeln am Kabel.