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MITSUBISHI ELECTRIC
ME-RTU
Bedienungsanleitung
Remote Terminal Unit
Art.-Nr.: 278248
12.08.2019
MITSUBISHI ELECTRIC
INDUSTRIAL AUTOMATION
Version B
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Inhaltszusammenfassung für Mitsubishi Electric ME-RTU

  • Seite 1 MITSUBISHI ELECTRIC ME-RTU Bedienungsanleitung Remote Terminal Unit Art.-Nr.: 278248 12.08.2019 MITSUBISHI ELECTRIC INDUSTRIAL AUTOMATION Version B...
  • Seite 3: Zu Diesem Handbuch

    Ihrer Vertriebspartner zu kontaktieren (siehe Umschlagrückseite). Aktuelle Informationen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen erhalten Sie über das Internet (https://de3a.mitsubishielectric.com). Die MITSUBISHI ELECTRIC EUROPE B.V. behält sich vor, jederzeit technische Änderungen oder Änderungen dieses Handbuchs ohne besondere Hinweise vorzunehmen.
  • Seite 4 Bedienungsanleitung Remote Terminal Unit ME-RTU Art.-Nr.: 278248 Version Änderungen / Ergänzungen / Korrekturen 07/2014 pdp-dk Erste Ausgabe 08/2019 pdp-dk Anpassung an Firmware-Version 3.00 IEC 60870-5-104 Master und IEC 61850 Client hinzugefügt Informationen zu Istwerten von binären Ausgängen hinzugefügt IEC 60870-5-101/104-Geräteprofil aktualisiert Korrektur für Pufferspeicherbereich für IEC 60870-5-104-Master-Status...
  • Seite 5: Sicherheitshinweise

    Sachen aus. Unqualifizierte Eingriffe in die Hard- oder Software bzw. Nichtbeachtung der in diesem Handbuch angegebenen oder am Produkt angebrachten Warnhinweise können zu schwe- ren Personen- oder Sachschäden führen. Es dürfen nur von Mitsubishi Electric empfohlene Zusatz- bzw. Erweiterungsgeräte in Verbindung mit dem RTU-Modul verwendet werden.
  • Seite 6 Gefahrenhinweise in dieser Bedienungsanleitung In dieser Installationsanleitung befinden sich Hinweise, die für den sachgerechten und sicheren Umgang mit dem Gerät wichtig sind. Die einzelnen Hinweise haben folgende Bedeutung: GEFAHR: Warnung vor einer Gefährdung des Anwenders Nichtbeachtung der mit diesem Symbol gekennzeichneten Vorsichtsmaßnahmen kann zu einer Gefahr für das Lebens oder die Gesundheit des Anwenders führen.
  • Seite 7 Betriebsarten der SPS wirksam bleiben. Ein Entriegeln der NOT-AUS-Einrichtung darf keinen unkontrollierten oder undefinierten Wiederanlauf bewirken. ● Damit ein Leitungs- oder Aderbruch auf der Signalseite nicht zu undefinierten Zuständen in der Steuerung führen kann, sind hard- und softwareseitig entsprechende Sicherheitsvorkeh- rungen zu treffen. ME-RTU Remote Terminal Unit...
  • Seite 8: Symbolik Des Handbuchs

    Symbolik des Handbuchs Verwendung von Hinweisen Hinweise auf wichtige Informationen sind besonders gekennzeichnet und werden folgenderweise dargestellt: HINWEIS Hinweistext Beispiel å ã Beispieltext Verwendung von Nummerierungen in Abbildungen Nummerierungen in Abbildungen werden durch weiße Zahlen in schwarzem Kreis dargestellt und in einer anschließenden Tabelle durch die gleiche Zahl erläutert, z.
  • Seite 9: Übersicht Der Abkürzungen

    Distributed Network Protocol (für Ethernet oder serielle Verbindung) Domain Name Server dupd data update („Aktualisierung der Daten“) EDGE Enhanced Data Rates for GSM Evolution eMMC embedded Multimedia Card Funktionsbaustein Functional Constraints („Funktionale Einschränkungen“) File Transfer Protocol ME-RTU Remote Terminal Unit...
  • Seite 10 Abkürzung Definition Erweiterungsbus einer SPS der MELSEC FX-Serie, an dem ein ME-RTU angeschlossen wer- FX-Bus den kann GC_1 Mindestens eines der Attribute sollte für eine gegebene Instanz von DATA vorhanden sein Alle oder keines der Datenattribute, die zur selben Gruppe (x) gehören, sollte für eine gege-...
  • Seite 11 Sampled Value Control Block („Steuerblock für erfassten Wert) Transfer Control Protocol („Übertragungssteuerungsprotokoll“) User Datagram Protocol Universal Serial Bus Coordinated Universal Time („Koordinierte Weltzeit“) Virtual Private Network („Virtuelles privates Netzwerk“) Spannungswandler/Messwandler Wide Area Network eXtensible Markup Language Zero Touch Provisioning ME-RTU Remote Terminal Unit...
  • Seite 12 VIII...
  • Seite 13: Inhaltsverzeichnis

    Kommunikationsmöglichkeiten des ME-RTU ........
  • Seite 14 Test der Funktion des ME-RTU durch den Anwender ....... . .
  • Seite 15 Datenaustausch mit dem ME-RTU ........
  • Seite 16 Einstellung der Parameter ............12-2 12.3 Konfiguration des ME-RTU über den integrierten Web-Server ......12-3 12.3.1 PC für den direkten Zugriff auf das ME-RTU konfigurieren .
  • Seite 17 Fernzugriff auf eine SPS des MELSEC System Q ......13-11 13.4.2 Zugriff auf mehrere ME-RTU über eine GPRS-Verbindung ....13-14 Online-Programmierung Anhang A DNP V3.0 Geräteprofil...
  • Seite 18 Inhaltsverzeichnis Anhang F IEC 61850 Ed.1 Client PICS-7-2 ACSI Anhang G Mapping von IEC 61850 CDC nach IEC 60870-5-104 ASDU Anhang H Bedienelemente des ME-RTU...
  • Seite 19: Übersicht

    (SPS) der MELSEC FX3-Serie, der MELSEC iQ-F-Serie, der MELSEC L-Serie und des MELSEC System Q. Ein ME-RTU verbindet eine SPS des MELSEC System Q oder der Serien FX3, iQ-F und L und/oder intel- ligente Geräte (IED) entsprechend IEC 61850 mit einem DNP3- oder IEC 60870-5-101/104-Netzwerk.
  • Seite 20 Übersicht Übersicht Abb. 1-2: ME-RTU mit montierter Abdeckung (symbolische Darstellung) image003_B Abb. 1-3: ME-RTU mit abgenommener Abdeckung (symbolisches Darstellung) image004_B 1 - 2...
  • Seite 21: Technische Daten

    Mit installiertem Klemmenblock für die digitalen Ein- und Ausgänge ACHTUNG: Eine integrierte Sicherung schützt die interne Schaltung des ME-RTU. Diese Sicherung kann nicht durch eine Aktion des Anwenders zerstört werden. Eine durchgebrannte interne Sicherung deutet auf einen allgemeinen Fehler des ME-RTU hin.
  • Seite 22: Abmessungen

    Varianten Das ME-RTU ist in zwei Varianten erhältlich, zum Anschluss an unterschiedliche SPS-Familien: ● Für FX3-SPS – eine Variante mit Kabel, ein „Bus-ME-RTU". Diese Geräte sind ab Werk mit einem Flachbandkabel zum Anschluss an den FX-Erweiterungsbus ausgestattet. ● Für das MELSEC System Q, die MELSEC L- oder iQ-F-Serie – eine „schnurlose“ Variante, ein „Nicht- Bus-ME-RTU“.
  • Seite 23: Installation

    Installation Montage des ME-RTU Installation Montage des ME-RTU Ein ME-RTU kann entweder auf einer DIN-Schiene (DIN 46227) oder direkt auf einem ebenen Unter- grund (z. B. Schaltschrankrückwand) montiert werden. 3.1.1 Direkte Montage Das ME-RTU kann mit Hilfe von zwei M4-Schrauben und den Befestigungslöchern direkt montiert werden.
  • Seite 24: Wahl Des Montageorts

    Freiraum von 100 mm um die SPS HINWEIS Falls ein Bus-ME-RTU zusammen mit einer SPS des MELSEC System Q, der MELSEC L-Serie oder der MELSEC iQ-F-Serie verwendet wird, sollte das FX-Buskabel mit Kabelbindern fest am Gehäuse des ME-RTU befestigt werden.
  • Seite 25 Installation Wahl des Montageorts Verbindung eines ME-RTU mit SPS des MELSEC System Qder MELSEC L-Serie oder der MELSEC iQ-F-Serie MELSEC MELSEC L-Serie MELSEC FX5 CPU MELSEC QJ71E71 ME-RTU System Q CPU System Q QJ71E71 Integrierte Ethernet- Integrierte Ethernet- Integrierte Ethernet...
  • Seite 26 Wahl des Montageorts Installation 3 - 4...
  • Seite 27: Verdrahtung

    Spannungen aus, um elektrische Schläge und Beschädigungen des Produkts zu vermeiden. ACHTUNG: ● Die Anschlussleitung der Versorgungsspannung für das ME-RTU muss kürzer als 3 m sein. ● Befestigen Sie die Leitungen der Versorgungsspannung, damit die Klemmen nicht direkt belastet werden.
  • Seite 28: Anschluss An Ethernet

    Erdung des ME-RTU und der SPS Anschluss an Ethernet Zum Anschluss an ein Ethernet-Netzwerk wird eine RJ45-Buchse verwendet. Die Belegung der RJ45- Buchse ist in tab. 4-1 dargestellt. Ein ME-RTU verfügt über eine Crossover-Erkennung, beispielsweise bei einer Punkt-zu-Punkt-Verbindung. Ein ME-RTU verwendet 10BASE-T- und 100BASE-T-Ethernet-Verbindungen.
  • Seite 29: Anschluss Der Digitalen Ein- Und Ausgänge Des Moduls

    Geber und über plus geschaltete Ausgänge). Ein Beispiel für den Anschluss der integrierten digitalen Ein- und Ausgänge ist in Abb. 4-3 angegeben. Die Ein- und Ausgänge des Moduls sind innerhalb des ME-RTU galvanisch getrennt. Die integrierten digitalen Ein- und Ausgänge sind intern nicht mit der Versorgungsspannung des Moduls verbunden.
  • Seite 30: Anschluss An Die Usb-Schnittstelle

    Empfohlener USB-zu-Seriell-Konverter: ATEN, USB-zu-Seriell-Konverter (Typ: UC-232A) HINWEIS Es ist nicht gewährleistet, dass andere USB-zu-Seriell-Konverter funktionieren. Externer Speicher Das ME-RTU verwendet als externen Speicher eine MicroSD- oder MicroSDHC-Speicherkarte. Die maximale Speicherkapazität ist 32 GB. Empfohlene MicroSD-Karte: RP-SMKC04 von Panasonic. ACHTUNG: Es wird empfohlen, industrielle MicroSD-Speicherkarten mit integriertem Wear-Leveling-Algo- rithmus und hoher Schreib-/Lesegeschwindigkeit zu verwenden.
  • Seite 31: Anschluss Einer Antenne

    Ist das GSM-Antennenkabel länger als 3 m, muss eine externe Überspannungsschutzeinrichtung installiert werden. Empfohlene Antennen (Hersteller und Typ) und externe Überspannungsschutzeinrichtung (Hersteller und Typ): ● SPK Electronics, SPK-GSM Externe Antenne ● PentaMag, Multiband GSM/3G Antenne SMA ● Leutron, Überspannungsschutz DataPro-GSM-SMA ME-RTU Remote Terminal Unit 4 - 5...
  • Seite 32: Installation Der Sim- Und Der Microsd-Karte

    Installation der SIM- und der MicroSD-Karte Verdrahtung Installation der SIM- und der MicroSD-Karte SIM-Karte Der SIM-Kartensteckplatz ist ausgelegt für Standard-Mini-SIM-Karten entsprechend ISO/IEC7810 D-000 mit den Abmessungen (L × B × H): 25 × 15 × 0,76 mm Die SIM-Karte wird direkt in den SIM-Kartensteckplatz gesteckt. Dabei muss sich die abgeflachte Ecke der SIM-Karte vorne und oben befinden (siehe Abb.
  • Seite 33: Merkmale Des Me-Rtu

    Merkmale des ME-RTU Kommunikationsmöglichkeiten des ME-RTU Merkmale des ME-RTU Ein ME-RTU unterstützt die folgenden Funktionen: Funktion ME-RTU DNP3 Slave Level 2 l Ethernet DNP3-Verbindungsmöglichkeit l Seriell (über USB-zu-Seriell-Konverter) Unterstützt IEC 60870-5-101/104 Slave IEC 60870-5-101/104-Verbindungsmög- lichkeit Gateway IEC 60870-5-104 Master zu IEC 60870-5-104 Slave IEC 61850-Verbindungsmöglichkeit...
  • Seite 34: Übersicht Der Funktionen

    ME-RTU über ein Mobilfunknetz herzustellen und die Protokolle DNP3 oder IEC 60870-5-104 zu verwenden. ● Ethernet (10/100) ist der Kommunikationspfad, über dem ein ME-RTU mit einem lokalen Netzwerk oder einer entfernt angeordneten Leitstation verbunden werden kann. Am lokalen Netzwerk können auch Steuerungen des MELSEC System Q oder der MELSEC L-Serie angeschlossen sein.
  • Seite 35: Kommunikation Mit Der Sps Über Den Fx-Erweiterungsbus

    Mit den speicherprogrammierbaren Steuerungen der MELSEC FX-Serie kann ein ME-RTU (nur „Bus- ME-RTU“) über den FX-Erweiterungsbus kommunizieren. Dies ermöglicht den Datenaustausch zwi- schen dem ME-RTU und der FX-SPS. In dieser Konfiguration kann von einem PC auf die SPS zugegrif- fen werden, um Daten zu beobachten (Online-Monitormodus) oder ein Programm zu übertragen.
  • Seite 36: Anschluss An Sps Des Melsec System Q, Der Melsec L-Serie Oder Der

    Anschluss an SPS des MELSEC System Q, der MELSEC L-Serie oder der MELSEC iQ-F-Serie Ein ME-RTU kann auch mit Steuerungen der MELSEC iQ-F-Serie, der MELSEC L-Serie oder des MELSEC System Q kombiniert werden. Dabei wird die Kommunikation über zwei verschiedene Schnittstellen abgewickelt: ●...
  • Seite 37: Kommunikation Mit Der Leitstation Über Ein Mobilfunknetz

    Ein ME-RTU kann mit der entfernt angeordneten Leitstation über ein Mobilfunknetz kommunizieren. Der Zugriff auf das ME-RTU erfolgt dabei über das DNP3- oder IEC 60870-5-104-Kommunikationspro- tokoll. Falls die IP-Adresse dynamisch zugewiesen wird, kann die IP-Adresse des ME-RTU über DDNS (Dynamic Domain Name Service) aktualisiert werden. Zur Sicherung des Datenaustausches kann auch eine VPN-Verbindung aufgebaut werden.
  • Seite 38: Kommunikation Mit Der Leitstation Über Ein Funkmodem

    Ein ME-RTU kann mit intelligenten elektronischen Geräten (IED) über IEC 60870-5-104-Master (bis zu 8) oder IEC 61850-Client (bis zu 32) kommunizieren. Das ME-RTU bildet Daten von den IEDs im IEC 60870-5-104-Slave-Protokoll ab. Die Leitstation verbindet sich mit dem ME-RTU IEC 60870-5-104- Slave-Protokoll.
  • Seite 39: Systemkonfiguration

    Vor Seriennummer 11012 Ab Seriennummer 11012 Falls ein Bus-ME-RTU zusammen mit einer SPS des MELSEC System Q, der MELSEC L-Serie oder der MELSEC iQ-F-Serie verwendet wird, sollte das FX-Buskabel mit Kabelbindern fest am Gehäuse des ME-RTU befestigt werden. Es wird aber dringend empfohlen, in Verbindung mit einer SPS des MELSEC System Q, der MELSEC L-Serie oder der MELSEC iQ-F-Serie ein Nicht-BUS-ME-RTU zu verwenden.
  • Seite 40: Test Der Funktion Des Me-Rtu Durch Den Anwender

    Die GSM-LED sollte leuchten. Antenne an. In der Pufferspeicheradresse 0 ist das Bit 1 auf „1“ Schreiben durch die SPS freigeben gesetzt (Ende des Boot-Vorgangs). Tab. 6-2: Vom Anwender auszuführende Schritte beim Test der Funktion des ME-RTU 6 - 2...
  • Seite 41: Funktionen Und Pufferspeicher

    Datenspeicherung und Datenfluss Funktionen und Pufferspeicher In diesem Kapitel wird beschrieben, wo Daten im ME-RTU gespeichert werden, welche Richtung der Datenfluss hat und welche Datentypen unterstützt werden. Die Aufteilung des Pufferspeichers wird erläutert, einschließlich der Bereiche, die den Zustand des Modul angeben sowie der Zuweisung der Daten.
  • Seite 42: Unterstützte Elementare Prozessdatentypen

    Unterstützte elementare Prozessdatentypen Funktionen und Pufferspeicher Unterstützte elementare Prozessdatentypen Die folgende Tabelle zeigt die vom ME-RTU unterstützten Prozessdatentypen und die Anweisungen, die bei den Steuerungen der FX3-Serie zum Zugriff auf die Daten verwendet werden können. Anweisung für Zugriff durch SPS...
  • Seite 43: Aufteilung Des Pufferspeichers

    Schreiben von Daten mithilfe von FROM- und TO-Anweisungen erfolgen (DFROM-/DTO-Anweisun- gen für bestimmte Datentypen, siehe Tab. 7-1). Wird das ME-RTU mit einer SPS des MELSEC System Q, der MELSEC L-Serie oder der MELSEC iQ-F-Serie kombiniert, werden Daten über die Ethernet-Socket- Kommunikation oder der Kommunikation mit festen Puffern gelesen und geschrieben.
  • Seite 44: Bereich Für Die Konfiguration Und Den Status Des Me-Rtu

    Der Pufferspeicherbereich für die Konfiguration und den Status des ME-RTU enthält Informationen über den Zustand und zur Steuerung des Moduls sowie Einstellungen und einige Diagnoseinforma- tionen. Dieser Bereich ist nicht dazu vorgesehen, die Einstellungen des ME-RTU zu ändern. Zu diesem Zweck steht die Web-Schnittstelle zur Verfügung.
  • Seite 45 Neustartzähler GSM-Modul Typ des GSM-Moduls Tab. 7-2: Pufferspeicherbereich für die Konfiguration und den Status des ME-RTU (2) R/W = Schreib- und Lesezugriff R = Der Bereich darf nur gelesen werden. Die reservierten oder nicht verwendeten Pufferspeicheradressen enthalten den Wert „0“. Nicht ver- wendete Bits in den einzelnen Pufferspeicheradressen sind auf „0“...
  • Seite 46 Der Zustand des ME-RTU wird wie folgt angegeben: Bezeichnung Beschreibung Während des Hochlaufs (booten) des ME-RTU ist dieses Bit auf „1“ gesetzt. Das Bit Boot-Vorgang wird auf „0“ zurückgesetzt, wenn der Boot-Vorgang beendet und alle Pufferspei- cheradressen initialisiert worden sind.
  • Seite 47 Die Zustände der digitalen Ausgänge des Moduls werden im Pufferspeicher wie folgt gespeichert: Bezeichnung Beschreibung Aktueller Zustand des digitalen Ausgangs 0 Aktueller Zustand des digitalen Ausgangs 1 2 bis 15 Reserviert — Tab. 7-8: Anzeige des Zustands der digitalen Ausgänge des Moduls im Pufferspeicher ME-RTU Remote Terminal Unit 7 - 7...
  • Seite 48 Bezeichnung Beschreibung cheradresse Datum/Uhrzeit der SPS – Jahr Die letzten zwei Stellen der Jahreszahl werden durch die Uhr des ME-RTU im (0 bis 99, die letzten zwei Bereich von 0 bis 99 angegeben und im niederwertigen Byte gespeichert. Stellen) Datum/Uhrzeit der SPS –...
  • Seite 49 1.30 wird der Wert auf „0“ gesetzt. Neustartzähler [Pufferspeicheradresse 25] Die Neustarts des ME-RTU werden gezählt. Diese Anzahl wird bei jedem Neustart des ME-RTU um den Wert 1 erhöht. Dieser Wert beinhaltet auch Neustarts durch die Applikation (Schaltfläche RTU Restart der Web-Anwenderschnittstelle).
  • Seite 50 Dieses Bit wird gesetzt, wenn im ME-RTU ein Ethernet-Fehler aufgetreten ist. Für Ethernet-Fehler weitere Informationen zum Fehler sollte das ME-RTU überprüft werden. Wenn dieses Bit gesetzt ist, ist im ME-RTU ein GSM-Fehler aufgetreten (z. B. keine GSM-Fehler Verbindung). Für weitere Informationen zum Fehler sollte das ME-RTU überprüft werden.
  • Seite 51 Empfangene APDU passt in Reihenfolge nicht zur zuvor empfangenen APDU Fehlerhafte Sequenznummer Tab. 7-14: IEC 60870-5-104-Fehlercodes Version des Moduls [Pufferspeicheradresse 39] Der Inhalt der Pufferspeicheradresse 39 gibt die Version des ME-RTU an. Daraus ist ersichtlich, welche Funktionen vom Modul unterstützt werden. ME-RTU Remote Terminal Unit 7 - 11...
  • Seite 52 Konfiguration der internen Datenbank des ME-RTU Ethernet-IPv4-Adresse [Pufferspeicheradressen 51 bis 54] Die aktuelle Ethernet IPv4-Adresse des ME-RTU wird in den Pufferspeicheradressen 51 bis 54 gespei- chert. Falls DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) verwendet wird und das Modul noch keine gültige IP-Adresse erhalten hat oder die IP-Adresse ungültig ist, ist der Inhalt dieser Pufferspeicher- adressen „0“...
  • Seite 53 Die Pufferspeicheradresse 63 enthält den Status der Verbindung mit den einzelnen Unterstationen. Der binäre Wert 1 (TRUE) zeigt an, dass die IEC 60870-5-104-Sitzung zwischen dem ME-RTU (Master) und der Unterstation (Slave) aktiv ist. Die Position des Bits (von 0 bis 7) gibt die Nummer des Sektors an, mit dem die Unterstation verbunden ist.
  • Seite 54 Aufteilung des Pufferspeichers Funktionen und Pufferspeicher IEC 60870-5-104-Master-Fehlercode [Pufferspeicheradressen 65 bis 72] Im Anschluss an die Bits, die einen Fehler bei der Kommunikation mit einer Unterstation anzeigen, enthalten die Pufferspeicheradressen 65 bis 72 die IEC 60870-5-104-Master-Fehlercodes. Die Position des Fehlercodes im Pufferspeicher innerhalb der Pufferspeicheradressen 65 bis 72 gibt die Nummer des Sektors (von 1 bis 8) an, mit dem die Unterstation verbunden ist.
  • Seite 55 IEC 61850 IED (1 bis 32) Fehlerstatus [Pufferspeicheradressen 77 und 78] Die einzelnen Bits der Pufferspeicheradressen 77 und 78 zeigen an, ob bei der Kommunikation zwi- schen ME-RTU und IED mit dem Protokoll IEC 61850 Fehler aufgetreten sind. Pufferspei- Bezeichnung Beschreibung cheradr./Bit...
  • Seite 56 Aufteilung des Pufferspeichers Funktionen und Pufferspeicher Pufferspei- Bezeichnung Beschreibung cheradr./Bit Wenn dieses Bit gesetzt ist, ist ein Fehler im IEC 61850-Kommunikati- 77/b3 onssystem aufgetreten. IED 4 Fehlerstatus Werten Sie den Fehlercode in der Pufferspeicheradresse 82 aus. Wenn dieses Bit gesetzt ist, ist ein Fehler im IEC 61850-Kommunikati- onssystem aufgetreten.
  • Seite 57 Durch das IEC 61850-Protokoll eingetragener Fehlercode für IED 6 (Sektor 6) IEC 61850 IED 7 Fehlercode Durch das IEC 61850-Protokoll eingetragener Fehlercode für IED 7 (Sektor 7) Tab. 7-23: IEC 61850 IED-Fehlercode (1) ME-RTU Remote Terminal Unit 7 - 17...
  • Seite 58 Aufteilung des Pufferspeichers Funktionen und Pufferspeicher Pufferspei- Bezeichnung Beschreibung cheradresse IEC 61850 IED 8 Fehlercode Durch das IEC 61850-Protokoll eingetragener Fehlercode für IED 8 (Sektor 8) IEC 61850 IED 9 Fehlercode Durch das IEC 61850-Protokoll eingetragener Fehlercode für IED 9 (Sektor 9) IEC 61850 IED 10 Fehlercode Durch das IEC 61850-Protokoll eingetragener Fehlercode für IED 10...
  • Seite 59 Typ des GSM-Moduls [Pufferspeicheradresse 133] Der Typ des GSM-Moduls wird durch einen nummerischen Wert in der Pufferspeicheradresse 133 angegeben: ● 1 – Sierra Wireless GSM-Modul (Hardware-Version 1.24 und niedriger) ● 2 – Quectel (Hardware-Version 1.30 und höher) ME-RTU Remote Terminal Unit 7 - 19...
  • Seite 60: Pufferspeicherbereich Für Protokolldaten

    Aufteilung des Pufferspeichers Funktionen und Pufferspeicher 7.3.3 Pufferspeicherbereich für Protokolldaten Der Pufferspeicherbereich für Protokolldaten wird dazu verwendet, die Daten des Netzwerkkommu- nikationsprotokolls zu speichern. Protokolldaten werden in drei Typen eingeteilt. ● Eingangsdaten: Eingangsdaten werden von der SPS an die Leitstation übertragen. Bei den Protokoll-Eingangsdaten stehen die folgenden Datengruppen zur Verfügung: Zugriff durch Zugriff durch...
  • Seite 61 Werte an interne Register der SPS oder Aktoren und andere Geräte. Die SPS schreibt die Istwerte ihrer Register oder der Aktoren und anderen Geräte in den Pufferspeicher- bereich des ME-RTU für Istwerte der Ausgänge. Das ME-RTU sendet diese Daten mithilfe des Telemetrie- Protokolle zur Leitstation und meldet so: ●...
  • Seite 62: Speicherung Der Protokolldaten Im Pufferspeicher

    Aufteilung des Pufferspeichers Funktionen und Pufferspeicher 7.3.4 Speicherung der Protokolldaten im Pufferspeicher ● Die Protokolldaten werden in Bereiche gespeichert. Für jede Datengruppe existiert ein eigener Bereich. Zusätzlich ist für jede Datengruppe ein Bereich für Flags reserviert, deren Struktur vom verwendeten Protokoll abhängt. ●...
  • Seite 63 Binäre Doppel-Bit-Ausgänge 25087 25088 Istwerte binärer Doppel-Bit-Ausgänge + Flags 27135 Fig. 7-5: Speicherung der Ausgangs-Protokolldaten im Pufferspeicher Ein Schreibzugriff ist nur mit einer TO-Anweisung möglich. Ein Schreibzugriff ist nur mit einer DTO-Anweisung möglich. ME-RTU Remote Terminal Unit 7 - 23...
  • Seite 64: Voreingestellte Und Maximale Datenkonfiguration Des Pufferspeichers

    FROM- (16-Bit) oder DFROM-Anweisungen (32-Bit) nur gelesen werden.) Die Zustände von BI0 und BI1 werden durch die digitalen Eingänge DI0 und DI1 des ME-RTU bestimmt. Die binären Eingänge ab der Pufferspeicheradresse 1025 können durch die SPS mithilfe von TO-/FROM- (16-Bit) oder DTO-/DFROM-Anweisungen (32-Bit) geschrieben und gelesen werden.
  • Seite 65 SPS überschrieben werden. Die Zustände von BI0 und BI1 werden durch die digitalen Eingänge DI0 und DI1 des ME-RTU bestimmt. Bitte berücksichtigen Sie diese Zusammenhänge bei der Einstellung der Anzahl der binären Eingänge in der Datenbank.
  • Seite 66 Aufteilung des Pufferspeichers Funktionen und Pufferspeicher Puffer- Zugriff speicher- Daten- durch adresse (dez.) 16384 BO15 BO14 BO13 BO12 BO11 BO10 (DO0 WORD (DO1) 16385 BO31 BO30 BO29 BO28 BO27 BO26 BO25 BO24 BO23 BO22 BO21 BO20 BO19 BO18 BO17 BO16 WORD ….
  • Seite 67 ● 32-Bit-Analog-Eingänge – Diese belegen jeweils zwei Pufferspeicheradressen (zwei Worte) und beginnen bei der Adresse 10368. Die Daten können von der SPS mit DTO- und DFROM-Anweisun- gen (32-Bit) geschrieben und gelesen werden. ME-RTU Remote Terminal Unit 7 - 27...
  • Seite 68 Aufteilung des Pufferspeichers Funktionen und Pufferspeicher ● Analog-Eingänge mit dem Datenformat „verkürzte Gleitkommazahl“ – Diese belegen jeweils zwei Pufferspeicheradressen (zwei Worte) und beginnen bei der Adresse 11008. Die Daten kön- nen von der SPS mit DTO- und DFROM-Anweisungen (32-Bit) geschrieben und gelesen werden.. Puffer- Zugriff durch speicher-...
  • Seite 69 Istwerte der Analog-Ausgänge Istwerte von Analoge-Ausgängen dienen zur Rückmeldung des aktuellen Zustands eines physischen Ausgangs. Die SPS schreibt den aktuellen Zustand (Wert) eines physischen Ausgangs in den Puffer- speicherbereich für Istwerte analoger Ausgänge. ME-RTU Remote Terminal Unit 7 - 29...
  • Seite 70 Aufteilung des Pufferspeichers Funktionen und Pufferspeicher Anschließend an die Analog-Ausgänge werden die Flags der Signale der Analog-Ausgangs-Istwerte gespeichert. Die Flags der Signale werden vom Anwender in die entsprechenden Pufferspeicher- Flag-Bits für ein bestimmtes Signal geschrieben. Die Struktur der Flags hängt vom verwendeten Pro- tokoll ab: ●...
  • Seite 71: Synchronisierung Der Uhrzeit

    ● SPS Die SPS schreibt die Uhrdaten direkt in den Pufferspeicher des ME-RTU (siehe Programmbeispiel im Abschnitt 7.4.2 "Direkter Eintrag der Uhrdaten in den Pufferspeicher des ME-RTU durch die SPS" ) ● SNTP-Server Das ME-RTU verwendet das SNTP-Protokoll, um Daten vom Zeit-Server zu erhalten.
  • Seite 72: Synchronisierung Der Uhr Des Me-Rtu

    Quelle synchronisiert wurde, können weitere Synchronisierungen der Uhr nur entspre- chend des konfigurierten Typs der Zeit-Synchronisierung ausgeführt werden. Falls das ME-RTU während des normalen Betriebs die Uhr nicht mit den vorher festgelegten NTP-Ser- vern synchronisieren konnte (Zeitüberschreitung), versucht das ME-RTU, die Uhrzeit mit dem konfi- gurierten SNTP-Server zu synchronisieren (wenn SNTP als Typ der Zeit-Synchronisierung gewählt ist).
  • Seite 73: Direkter Eintrag Der Uhrdaten In Den Pufferspeicher Des Me-Rtu Durch Die Sps

    Direkter Eintrag der Uhrdaten in den Pufferspeicher des ME-RTU durch die SPS Die Uhr des ME-RTU wird mit der Uhr der SPS synchronisiert, indem die Uhrzeit und das Datum der SPS mit einer TO-Anweisung in die Pufferspeicheradressen 7 bis 13 eingetragen werden. Dabei sollte der Inhalt der Pufferspeicheradresse 13 zuletzt geschrieben werden.
  • Seite 74: Fehlerbehebung Bei Der Synchronisierung Der Uhr

    Mitteilung in der Web-Anwenderschnittstelle zur nicht erfolgreichen Synchronisierung der Falls eines der oben beschriebenen Symptome festgestellt wird, vergewissern Sie sich, dass: ● zur Synchronisierung der Uhr des ME-RTU die Methode gewählt ist, die für die gegebene Anwen- dung am Besten geeignet ist.
  • Seite 75: Erhalt Der Daten Bei Spannungsausfall

    ● Während des Hochfahrens des ME-RTU enthalten die Pufferspeicherbereiche für Ausgangs- daten ungültige Werte. ● Vor der Verwendung von Befehlen sollte die SPS stets das Status-Bit des ME-RTU prüfen (In der Pufferspeicheradresse 0 muss Bit 1 auf „1“ gesetzt sein.) Dies gilt nur für Steuerungen der FX3-Serie, die über den FX-Erweiterungsbus mit dem ME-RTU verbunden sind.
  • Seite 76: Erhalt Der Reihenfolge Von Ereignissen In Der Sd-Speicherkarte

    ● Nicht gesendet ● Gesendet ● Bestätigt Das ME-RTU versucht so lange Ereignisse von der SD-Speicherkarte zu senden, bis sie bestätigt wer- den. Nicht gesendete und unbestätigte Ereignisse werden bei jedem Neustart aus der SD-Speicher- karte in den Ereignispuffer übertragen.
  • Seite 77 („wear leveling“) und hoher Schreibgeschwindigkeit („high speed“). Die Speicherkapazität der MicroSD-Speicherkarte sollte mindestens 4 GB betragen. ● ME-RTU mit der Hardware-Version 1.23 oder höher. Empfohlene MicroSD-Karte: RP-SMKC04 von Panasonic. Oder suchen Sie eine MicroSD-Karte mit „Industrial Grade“ oder „Indust- riequalität“.
  • Seite 78: Windows-Kommandozeilen Zum Upload/Download Der Konfigurationsdatei

    ● <IP-Adresse_ME-RTU> – IP-Adresse des ME-RTU. Ü Das folgende Kommando überträgt die Datei settings.xml mit der Konfiguration des ME-RTU in Beispiel das ME-RTU mit der IP-Adresse 192.168.0.10. Das Passwort zur Passwort zur Eingabe der Kom- mandozeile lautet „rtuadmin“. rtuscp -pw rtuadmin settings.xml rtuadmin@192.168.0.10 ã...
  • Seite 79: Versenden Von Sms-Nachrichten

    Versenden von SMS-Nachrichten Versenden von SMS-Nachrichten Ein ME-RTU unterstützt das Senden von SMS-Nachrichten (bis zu 64). Für jeden Alarm wird eine Puf- ferspeicheradresse und ein Trigger-Wert angegeben. Die Empfänger der SMS-Nachricht sind in Gruppen eingeteilt. Bis zu 10 Gruppen können definiert werden, jede mit bis zu 5 Telefonnummern.
  • Seite 80 Versenden von SMS-Nachrichten Funktionen und Pufferspeicher 7 - 40...
  • Seite 81: Datenaustausch Mit Sps

    Datenaustausch mit SPS In diesem Kapitel wird beschrieben, wie eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) der MELSEC Serien FX3, L und iQ-F oder des MELSEC System Q Daten mit einem ME-RTU austauschen kann. Datenaustausch mit einer SPS der MELSEC FX3-Serien Eine MELSEC FX3-SPS kommuniziert mit einem ME-RTU über den FX-Erweiterungsbus. (In Kombination mit einer FX3-SPS muss ein Bus-ME-RTU verwendet werden.) Für den Austausch von 16-Bit-Daten wer-...
  • Seite 82 Statusbits des ME-RTU aus Pufferspeicher lesen Statusbits der SPS auf Fehler auf FX-Erweiterungsbus prüfen Bei Fehler den Status des ME-RTU löschen Zustand des ME-RTU auswerten image027.1_B Abb. 8-1: Prüfen des Zustands des ME-RTU durch eine FX-SPS (Beispiel für GX Works2) 8 - 2...
  • Seite 83 Binäre Eingänge repräsentieren die tatsächlichen Zustände von digitalen Signalen in der SPS. Sie wer- den von der SPS an die Leitstation übertragen, indem ihre Zustände in den Pufferspeicher des ME-RTU eingetragen werden. Der Bereich für binäre Eingänge beginnt bei der Pufferspeicheradresse 1024.
  • Seite 84 Datenaustausch mit einer SPS der MELSEC FX3-Serien Datenaustausch mit SPS EnableWrite image029 Abb. 8-3: Übertragen der Zustände der binären Eingänge mit einer TO-Anweisung 8 - 4...
  • Seite 85: Datenaustausch Mit Sps Der Melsec Serien Iq-F Oder L Oder Des Melsec System Q

    ME-RTU über Ethernet ein einfaches Socket-Interface verwendet. Die Größe der Daten ist auf 1 kByte beschränkt. Zum Aufbau der Verbindung mit dem ME-RTU sowie zum Senden und Emp- fangen der Daten stehen Funktionsbausteine zur Verfügung. Der Zugriff auf Daten im Pufferspeicher ist pro Operation auf einen Datentyp oder Flags beschränkt.
  • Seite 86 WORD [mit Vorzeichen] Nummer des lokalen Ports (1 bis 4999 oder 5010 bis 65534) DWORD [ohne Vorzei- RemoteIPAddress IP-Adresse des ME-RTU chen]/Bitfolge [32 Bit] Port-Nummer des ME-RTU (siehe allgemeine Einstellungen des ME-RTU RemotePortNo WORD [mit Vorzeichen] im Abschnitt 12.3.4) Auswahl, ob die Verbindung zur Socket-Kommunikation aufgebaut oder...
  • Seite 87: Tcp-Kommunikation

    WORD [mit Vorzeichen] Nummer des lokalen Ports (1 bis 4999 oder 5010 bis 65534) DWORD [ohne Vorzei- RemoteIPAddress IP-Adresse des ME-RTU chen]/Bitfolge [32 Bit] Port-Nummer des ME-RTU (siehe allgemeine Einstellungen des ME-RTU RemotePortNo WORD [mit Vorzeichen] im Abschnitt 12.3.4) Auswahl, ob die Verbindung zur Socket-Kommunikation aufgebaut...
  • Seite 88 (Ist für die Dauer eines Zyklus gesetzt.) ReceiveTimeoutError Dies kann die folgenden Ursachen haben: Verzögerung im Netzwerk,ver- zögerte Antwort vom ME-RTU, Unterbrechung der Verbindung Tab. 8-5: Ausgangsvariable des Funktionsbausteins für die Socket-TCP-Kommunikation mit der MELSEC L-Serie oder einer QnUDE-CPU...
  • Seite 89: Datenaustausch Mit Cpus Des Melsec System Q (Seriennummerniedriger Als 11012

    Funktionsbausteine zusätzliche Ein- und Ausgänge für die Kommunikation mit dem ME-RTU. In jede Richtung können bis zu 1 kByte an Daten ausgetauscht werden (512 Worte bei 16-Bit-Daten oder 256 Doppelworte bei 32-Bit-Daten). Der Zugriff auf Daten im Pufferspeicher ist pro Operation auf einen Datentyp oder Flags beschränkt.
  • Seite 90 WORD [mit Vorzeichen] Nummer des lokalen Ports (1025 bis 5548 oder 5552 bis 65534) DWORD [ohne Vorzei- RemoteIPAddress IP-Adresse des ME-RTU chen]/Bitfolge [32 Bit] Port-Nummer des ME-RTU (siehe allgemeine Einstellungen des ME-RTU im RemotePortNo WORD [mit Vorzeichen] Abschnitt 12.3.4) EnableConnection BIT Öffnet die Verbindung über die Ethernet-Kommunikation...
  • Seite 91: Tcp-Kommunikation

    Zeigt an, wenn die Überwachungszeit vor dem Empfang der Daten abge- ReceiveTimeoutError BIT laufen ist. Dies kann die folgenden Ursachen haben: Verzögerung im Netz- werk,verzögerte Antwort vom ME-RTU, Unterbrechung der Verbindung Fehlercode, wenn bei der Initialisierung des Moduls ein Fehler aufgetreten InitErrorCode...
  • Seite 92 WORD [mit Vorzeichen] Nummer des lokalen Ports (1025 bis 5548 oder 5552 bis 65534) DWORD [ohne Vorzei- RemoteIPAddress IP-Adresse des ME-RTU chen]/Bitfolge [32 Bit] Port-Nummer des ME-RTU (siehe allgemeine Einstellungen des ME-RTU RemotePortNo WORD [mit Vorzeichen] im Abschnitt 12.3.4) EnableConnection Öffnet die Verbindung über die Ethernet-Kommunikation...
  • Seite 93: Hinweise Zum Datenaustausch Mit Sps Des Melsec System Q Oder Der Serien Iq-F/L

    Der Heartbeat dient dazu, dem ME-RTU anzuzeigen, dass die TCP/IP- oder UDP/IP-Verbindung zwischen dem ME-RTU und der SPS der MELSEC L-Serie/des MELSEC System Q aktiv ist. Die SPS schreibt die Heart- beat-Werte in die Pufferspeicheradresse 24 (siehe section 7.3.2). Falls sich der Heartbeat-Wert innerhalb von 60 Sekunden ändert, wird angenommen, dass eine Verbindung mit der SPS aufgebaut und die SPS...
  • Seite 94: Datenaustausch Mit Dem Me-Rtu

    Der Ausgang „Send_ID“ des Funktionsbausteins ist eine interne Variable des Funktionsbausteins, deren Wert bei jeder erfolgreichen Sendeanforderung inkrementiert wird. Die gesendete „Send_ID“ wird in der Antwort an das ME-RTU zurückgeschickt und steht als Ausgangsvariable „Received_ID“ zur Verfügung. 8 - 14...
  • Seite 95: Slmp-Client

    Datenaustausch mit SPS SLMP-Client SLMP-Client Ein ME-RTU unterstützt bis zu acht angeschlossene SLMP-Geräte. Einzelheiten hierzu finden Sie im Abschnitt 12.3.14. ME-RTU Remote Terminal Unit 8 - 15...
  • Seite 96 SLMP-Client Datenaustausch mit SPS 8 - 16...
  • Seite 97: Dnp3-Funktionalität

    IEEE Power Society (1379–2000) als empfohlenes Verfahren für die Kommunikation zwi- schen RTU und IED übernommen. Merkmale von DNP3 Das im ME-RTU implementierte Protokoll DNP3 bietet: ● Konformität mit den Anforderungen der DNP3 Level 2 Subset Definitions. ● Unterstützung physischer Kommunikationsnetzwerke einschließlich RS232 (mit USB-zu-Seriell- Konverter) und TCP/IP.
  • Seite 98: Einstellungen Zur Konfiguration Von Dnp3

    5 Sekunden). Link status period Ein Wert größer als 0 legt eine Periode für die Abfrage des Link-Status fest. Wenn die Leitstation 0xFFEF als Zieladresse verwendet, antwortet das ME-RTU mit Enable self-address seiner eigenen Quelladresse. Bestätigen der Quelladresse in empfangenen Rahmen. Wenn diese Option freige-...
  • Seite 99: Von Dnp3 Unterstützte Datentypen

    Die gesamte Kommunikation zwischen dem DNP-Master und der SPS wird über diese Datentypen abgewickelt. Das im ME-RTU implementierte Protokoll DNP3 unterstützt auch die Generierung und das Senden von Ereignissen (unverlangte Meldungen). Ereignisse werden für jeden Eingangsdatentyp bei einer Änderung des Wertes oder des Zustands eines Flag erzeugt. Wenn keine Verbindung mit der Leitsta- tion besteht oder unverlangte Meldungen (das Senden von Ereignissen) gesperrt ist, werden Ereig- nisse in einem Ereignisspeicher eingetragen.
  • Seite 100: Implementierung Von Trip-Close-Impulsbefehlen Für Binäre

    Punkte> – 1 Zum Senden von Ereignissen müssen die folgenden Bedingungen erfüllt sein: – Die Uhr des ME-RTU muss synchronisiert worden sein. (Es muss ein Datum nach dem 1.1.2013 eingestellt sein.) – Für den erforderlichen Datentyp müssen in der Web-Anwenderschnittstelle Ereignisse freige- geben sein.
  • Seite 101 Ventils, kann ein binärer Doppel-Bit-Eingang verwendet werden. ACHTUNG: Das SPS-Programm muss ständig den Zustand der Verbindung mit dem ME-RTU prüfen. Falls die Verbindung mit dem ME-RTU unterbrochen ist, wird der abfallende Impuls eventuell nicht empfan- gen. Bitte beachten Sie diese Zusammenhänge beim Entwurf des SPS-Programms.
  • Seite 102 Wert und nicht 0 ms ist, ersetzt das ME-RTU den befohlenen Wert durch den vorkonfigurier- ten Wert und führt den Befehl aus. Wenn für die Einschaltzeit ein Wert von 0 ms empfangen wird, führt das ME-RTU den Befehl nicht aus und antwortet mit NOT_SUPPORTED.
  • Seite 103 DNP3-Funktionalität Von DNP3 unterstützte Datentypen Wenn „Count“-Feld = 1 und ein Wert für die Ausschaltzeit von 0 ms empfangen wird, führt das ME-RTU den Befehl normal aus. Wenn „Count“-Feld > 1 und ein Wert für die Ausschaltzeit von 0 ms empfangen wird, führt das ME-RTU den Befehl nicht aus und antwortet mit NOT_SUPPORTED.
  • Seite 104: Speicherung Der Dnp3-Protokolldaten Im Pufferspeicher

    (Bitte beachten Sie, dass bei BI und DBI bei einem Schreibvorgang16 bzw. 8 Adressen beeinflusst werden.) ● Das ME-RTU erkennt den Status einer FX3-SPS nur, wenn sich der Status des SPS ändert. Beim Einschalten geht das ME-RTU davon aus, dass sich die FX3-SPS in der Betriebsart RUN befindet.
  • Seite 105: Binäre Eingänge

    SPS des MELSEC System Q oder der L-Serie der Heartbeat-Wert nicht aktualisiert wird. Weil 16 binäre Eingänge (BI) in einem Wort mit 16 Bits (Datentyp WORD) zusammengefasst sind, gilt das ONLINE-Flag für die 16 binären Eingänge, die im selben WORD-Operanden gespeichert sind. ME-RTU Remote Terminal Unit 9 - 9...
  • Seite 106: Binäre Doppel-Bit-Eingänge

    Speicherung der DNP3-Protokolldaten im Pufferspeicher DNP3-Funktionalität 9.4.2 Binäre Doppel-Bit-Eingänge Binäre Doppel-Bit-Eingänge werden als Variationen der Objektgruppe 3 gespeichert: ● Variation 1 (komprimiertes Format) Diese Variation kann nur für Datenpunkte gesendet werden, bei denen nur die ONLINE-Flags gesetzt sind. Datenpunkte, bei denen die OFFLINE-Flags oder beliebige andere Flags gesetzt sind, werden als Variation 2 gesetzt.
  • Seite 107: Zähler

    1 = Discontinuous Um die korrekte Differenz des Zählwerts zu erhalten, DISCONTINUITY kann der Wert nicht mit einem früheren Wert vergli- 0 = Normal chen werden. Tab. 9-9: Von DNP3 unterstützte Flags der Zähler ME-RTU Remote Terminal Unit 9 - 11...
  • Seite 108: Analog-Eingänge

    Speicherung der DNP3-Protokolldaten im Pufferspeicher DNP3-Funktionalität b15 b14 b13 b12 b11 b10 Puffer- speicher- Zugriff — DIS CRO LOC REM CER RES ONL — DIS CRO LOC REM CER RES ONL durch SPS Datentyp adresse (dez.) 8704 Flags für BC1 Flags für BC0 WORD 8705...
  • Seite 109 Flags für RAI4 WORD … … … … WORD 11647 Flags für RAI255 Flags für RAI254 WORD Tab. 9-15: Speicherung der Flags der Analog-Eingänge mit dem Datenformat „verkürzte Gleitkommazahl“ (RAI) im Pufferspeicher bei DNP3 ME-RTU Remote Terminal Unit 9 - 13...
  • Seite 110: Binäre Ausgänge

    Speicherung der DNP3-Protokolldaten im Pufferspeicher DNP3-Funktionalität HINWEISE Alle nicht belegten Flags (in der Tabelle mit „–“ und grauem Hintergrund dargestellt) sollten durch das SPS-Programm auf „0“ gesetzt werden. Die Flags ONLINE (ONL) sollten durch das SPS-Programm auf „1“ gesetzt werden. Das Flag ONL wird automatisch auf „1“...
  • Seite 111: Analog-Ausgänge

    SPS der Istwert des binären Ausgangs geschrieben wird. Die ersten 16 binären Ausgänge (BO) sind für die digitalen Ausgänge des ME-RTU reserviert (BO0 und BO1 sind verbunden mit DO0 und DO1). Die Istwerte der ersten 16 binären Ausgänge werden daher durch das ME-RTU gesteuert.
  • Seite 112 Speicherung der DNP3-Protokolldaten im Pufferspeicher DNP3-Funktionalität ● Variation 2 (16-Bit mit Flags) Bei dieser Variation werden die Ist-Werte der 16-Bit-Analog-Ausgänge im Pufferspeicherbereich für Flags der 16-Bit-Analog-Ausgänge gespeichert. ● Variation 3 (Einfache Genauigkeit, Gleitkommazahl mit Flags) Bei dieser Variation werden die Ist-Werte der Analog-Ausgänge mit dem Datenformat „verkürzte Gleitkommazahl“...
  • Seite 113: Binäre Doppel-Bit-Ausgänge

    Die binären Doppel-Bit-Ausgänge werden ab der Pufferspeicheradresse 24576 gespeichert. Jeweils 2 Bits werden zu einem Datenpunkt zusammengefasst und 8 Datenpunkte werden in einem WORD- Operanden gespeichert. Die SPS liest die Werte der binären Doppel-Bit-Ausgänge (DBO) mithilfe von FROM- oder DFROM-Anweisungen (16-Bit bzw. 32-Bit). ME-RTU Remote Terminal Unit 9 - 17...
  • Seite 114: Istwerte Binärer Doppel-Bit-Ausgänge Mit Flags

    Bit den Befehl „Close“. Der entsprechende Istwert des binären Doppel-Bit-Aus- gangs besteht nur aus einem Bit. In dem Fall, dass der Istwert durch das ME-RTU statt durch die SPS eingestellt wird, stellt der Wert 1 (True) den Befehl „Close“ und der Wert 0 (False) den Befehl „Trip“ oder den Zustand AUS dar.
  • Seite 115 WORD-Operanden gespeichert sind. Falls bei binären Doppel-Bit-Ausgängen die Option „automatically by the ME-RTU“ (automatisch durch ME-RTU setzen) gewählt ist, wird der Istwert des Ausgangs nach folgendem Schema gesetzt: ● Nachdem ein „Close“-Befehl empfangen und dessen Ausführung beendet wurde, wird der Istwert auf „1“...
  • Seite 116: Schreiben Der Ist-Werte

    Der Datenfluss für die Ausgänge ist bidirektional: ● Ausgabebefehle werden in Steuerungsrichtung übertragen (von der Leitstation zum ME-RTU und zur angeschlossenen SPS) ● Istwerte der Ausgänge werden in Überwachungsrichtung übertragen (von der SPS zum ME-RTU und schließlich zur Leitstation) 9.5.1 Gesetzt durch ME-RTU (kompatibel mit Firmware-Version 1.00)
  • Seite 117 ● usw. ACHTUNG: ● Die ersten 16 binären Ausgänge (BO) sind für die digitalen Ausgänge des ME-RTU reserviert (BO0 und BO1 sind verbunden mit den physischen digitalen Ausgänge DO0 und DO1). ● Die Istwerte der ersten 16 binären Ausgänge werden daher immer durch das ME-RTU gesteu- ert.
  • Seite 118: Geräteprofil

    Geräteprofil DNP3-Funktionalität Geräteprofil Das ME-RTU enthält ein Geräteprofil, in dem die unterstützten Funktionen aufgeführt sind. Dieses Geräteprofil finden Sie im Anhang A. 9 - 22...
  • Seite 119: Iec 60870-5-101/104-Funktionalität

    Bitte berücksichtigen Sie bei der Konfigurierung des IEC 60870-5-101-Masters (Leitstation – SCADA) die folgenden Einstellungen: Channel-Konfiguration – Link-Modus („Link mode“): UNBALANCED Übertragung – Link-Adressgröße („Link address size“): 1 Session-Konfiguration – Link-Adresse („Link address“): 3 Andere Parameter sind auf der ME-RTU IEC 60870-5-Registerkarte der Web-Anwenderschnittstelle konfigurierbar. ME-RTU Remote Terminal Unit 10 - 1...
  • Seite 120: Von Iec 60870-5-101/104 Unterstützte Datentypen

    Ereignisse, die durch das ME-RTU generiert werden (direktes Schreiben der SPS in den Pufferspei- cher) erhalten eine Zeitmarke, die aus der Uhr des ME-RTU stammt. Die Uhr des ME-RTU kann entwe- der im lokalen Format (beeinflusst durch Sommer-/Winterzeit und die Zeitzone) oder im UTC-Format betrieben werden.
  • Seite 121: Umsetzung Von Latch/Impulsen Bei Befehlen Für

    Verhalten bei IEC 60870-5-Befehlskennungen für binäre Doppel-Bit-Ausgänge Erhalt der Ausgangsdaten im Pufferspeicher Der Ausgangswert EIN bleibt nach einem Neustart des ME-RTU erhalten, wenn der „Qualifier of Com- mand“ (QC) den Wert 0 (no additional definition – default) oder 3 (persistent output) hat. Falls QC den Wert 1 (short pulse) oder 2 (long pulse) hat, entspricht der nach einem Neustart wiederhergestellte Wert immer den Zustand AUS.
  • Seite 122: Iec 60870-5-101/104-Informationsobjektadressen Im Pufferspeicher

    IEC 60870-5-101/104-Informationsobjektadressen im Pufferspeicher IEC 60870-5-101/104-Funktionalität 10.3 IEC 60870-5-101/104-Informationsobjektadressen im Pufferspeicher Die Daten, die sich im Pufferspeicher befinden, werden in den Bereich für Informationsobjektadres- sen eingetragen. <ASDU> Typ bei IEC 60870-5 Start-Puffer- Startadresse Grund-Datentyp speicher- Statisch Ereignis adresse 10.000 1024 Binäre Eingänge <1>...
  • Seite 123: Speicherung Der Iec 60870-5-101/104-Flags Im Pufferspeicher

    (Bitte beachten Sie, dass bei BI und DBI bei einem Schreibvorgang16 bzw. 8 Adressen beeinflusst werden.) ● Das ME-RTU erkennt den Status einer FX3-SPS nur, wenn sich der Status der SPS ändert. Beim Einschalten geht das ME-RTU davon aus, dass sich die FX3-SPS in der Betriebsart RUN befindet.
  • Seite 124: Binäre Eingänge

    Speicherung der IEC 60870-5-101/104-Flags im Pufferspeicher IEC 60870-5-101/104-Funktionalität 10.4.1 Binäre Eingänge Bei IEC 60870-5 werden binäre Eingänge als überwachte Informationen für Einzel-Bit-Operanden gespeichert. Die Speicherung binärer Eingänge im Pufferspeicher ist im Abschnitt 7.3.6 beschrieben. Flags der binären Eingänge Die Flags werden als „Quality Descriptors“ (Qualitätskennung) bezeichnet. Die Qualitätskennungen werden im Pufferspeicher im Bereich der Flags der binären Eingänge abgelegt.
  • Seite 125: Binäre Doppel-Bit-Eingänge

    – Das Flag VALID/INVALID wird automatisch auf 1 (INVALID) gesetzt, wenn die Kommunikation zwischen dem ME-RTU IEC 60870-5-104 Master und der Unterstation (Slave) verloren geht. – Im Sektor 1 sind die ersten 16 Bits für die digitalen Eingänge des Moduls reserviert. Deren Flags haben immer den Zustand VALID (gültig).
  • Seite 126 – Die Flags sind so, wie sie von der Unterstation empfangen wurden. – Das Flag VALID/INVALID wird automatisch auf 1 (INVALID) gesetzt, wenn die Kommunikation zwischen dem ME-RTU IEC 60870-5-104 Master und der Unterstation (Slave) verloren geht. Weil 8 binäre Doppel-Bit-Eingänge (BI) in einem Wort mit 16 Bits (Datentyp WORD) zusammenge- fasst sind, werden beim ersten Schreiben eines Werts in dieses WORD durch die SPS die INVALID- Flags für die 8 binären Doppel-Bit-Eingänge zurückgesetzt, die im selben WORD-Operanden...
  • Seite 127: 32-Bit-Zähler

    – Das Flag VALID/INVALID wird automatisch auf 1 (INVALID) gesetzt, wenn die Kommunikation zwischen dem ME-RTU IEC 60870-5-104 Master und der Unterstation (Slave) verloren geht. In der Betriebsart „SlaveOnly“ wird der Wert im Feld SQ bei jedem Umspeichern des Zählers auto- matisch erhöht (gefolgt vom Lesen des Zählers im Fall von IEC 60870-5-101).
  • Seite 128 Speicherung der IEC 60870-5-101/104-Flags im Pufferspeicher IEC 60870-5-101/104-Funktionalität 10.4.4 Analog-Eingänge Bei IEC 60870-5 werden Analog-Eingänge als drei verschiedene Datentypen abgebildet: ● 16-Bit-Analog-Eingänge werden als skalierte Messwerte abgebildet. ● 32-Bit-Analog-Eingänge werden als Bitmuster mit 32-Bit abgebildet. ● Analog-Eingänge mit dem Format „verkürzte Gleitkommazahl“ werden als Messwert mit dem Format „verkürzte Gleitkommazahl“...
  • Seite 129: Binäre Ausgänge

    Die Speicherung binärer Ausgänge im Pufferspeicher ist im Abschnitt 7.3.6 beschrieben. HINWEIS In der Betriebsart „Master and Slave“ sind die ersten 16 binären Ausgänge für die digitalen Ausgänge des Moduls reserviert. Ein ME-RTU bildet keine Befehle ab, die von der Leitstation empfangen wurden und an eine Unterstation gerichtet sind. 10.4.6 Istwerte binärer Ausgänge mit Flags...
  • Seite 130 – Die Flags sind so, wie sie von der Unterstation empfangen wurden. – Das Flag IV wird automatisch auf „1“ (INVALID) gesetzt, wenn die Verbindung zwischen dem ME-RTU und der Unterstation unterbrochen ist. – Im Sektor 1 sind die ersten 16 binären Ausgänge für die digitalen Ausgänge des Moduls reser- viert.
  • Seite 131 Wenn dieses Flag auf „1“ gesetzt ist, bedeutet dies, dass der INVALID Wert nicht verwendet werden kann, weil er eventuell wegen 0 = Valid eines Fehlers oder einer anderen Ursache ungültig ist. Tab. 10-17: Von IEC 60870-5 unterstützte Flags der Analog-Ausgänge ME-RTU Remote Terminal Unit 10 - 13...
  • Seite 132 – Die Flags sind so, wie sie von der Unterstation empfangen wurden. – Das Flag VALID/INVALID wird automatisch auf 1 (INVALID) gesetzt, wenn die Kommunikation zwischen dem ME-RTU IEC 60870-5-104 Master und der Unterstation (Slave) verloren geht. 10 - 14...
  • Seite 133: Binäre Doppel-Bit-Ausgänge

    Wert nicht verwendet werden kann, weil er eventuell 0 = Valid wegen eines Fehlers oder einer anderen Ursache ungül- tig ist. Tab. 10-21: Von IEC 60870-5 unterstützte Flags der Istwerte binärer Ausgänge ME-RTU Remote Terminal Unit 10 - 15...
  • Seite 134 Speicherung der IEC 60870-5-101/104-Flags im Pufferspeicher IEC 60870-5-101/104-Funktionalität b15 b14 b13 b12 b11 b10 Puffer- speicher- Zugriff — — — — — — — — durch SPS Datentyp adresse (dez.) 25088 DBO1 Istwert + Flags DBO0 Istwert + Flags WORD 25089 DBO3 Istwert + Flags DBO2 Istwert + Flags...
  • Seite 135 ● Der ME-RTU IEC 60870-5-104 Master beginnt NICHT mit der Ausführung seiner Aufgaben, wenn die Uhr des ME-RTU NICHT gültig ist. ● Die Uhr des ME-RTU wird als gültig angesehen, wenn das Datum dem 1.1.2013, 0:00:00 oder später entspricht. Um die Funktionalität des IEC 60870-5-104 Masters zu gewährleisten, stellen Sie bitte sicher, dass die Uhr durch eine der im Abschnitt 7.4.1 "Time synchronization procedure"...
  • Seite 136 Abb. 10-2: Aufteilung des Protokollbereichs im Pufferspeicher in Sektoren Die Leitstation wird mit der IEC 60870-5-104 Slave-Seite des ME-RTU über einen Kommunikationskanal verbunden (Der Kanal definiert die IP-Adresse und die Port-Nummer). Die Leitstation muss die Fähigkeit besitzen, auf einem Kanal mehr als einen Sektor (bis zu 8 Sektoren) konfiguriert zu bekommen. Die Gemeinsame Adresse der ASDU („Common Address of ASDU“...
  • Seite 137 Slave-Seite Die Adressen der Informationsobjekte (IOAs) werden ebenfalls zwischen der IEC 60870-5-104-Master- und der -Slave-Seite des ME-RTU umgesetzt. Die IOAs auf der Slave-Seite sind identisch mit den IOAs, die im Abschnitt 10.3 „IEC 60870-5-101/104-Informationsobjektadressen und Speicherung im Puf- ferspeicher“ beschrieben sind. In jedem Sektor beginnt die Nummerierung der IOAs von vorn.
  • Seite 138: Datenfluss Und Zugriffsberechtigung

    Wenn die Unterstation den Befehl ausführt, kann sie in der Antwort als Übertragungsursache (COT) wahlweise 11, 12 oder 3 senden. Das ME-RTU kann dies an die Leitstation als Ausgangs-Istwert-Ereignis mit der COT = 3 („Spontan“) weiterleiten, wenn die Bedingungen des Ereignisses erfüllt sind. Der Wert wird in den Pufferspei- cherbereich für Istwerte von Ausgängen geschrieben.
  • Seite 139 Der ME-RTU IEC 60870-5-104 Master sendet einen Generalabfragebefehl (C_IC) wenn: ● Eine Generalabfrage beim Hochfahren in der Web-Anwenderschnittstelle freigegeben ist. Jedes Mal, wenn das ME-RTU eine Verbindung zur Unterstation aufbaut, führt der ME-RTU IEC 60870-5-104 Master eine Generalabfrage aus. ● Die Unterstation „Initialisierungsende“ (M_EI_NA_1, ASDU Typkennung 70) sendet.
  • Seite 140 Flussrichtung Richtung image033.7_B Abb. 10-6: IEC 60870-5-104 Master – Generalabfragebefehl Falls die Leitstation eine Generalabfrage beim ME-RTU ausführt, antwortet das ME-RTU mit seiner sta- tischen Datenbank (aktuelle Werte im Protokollbereich des Pufferspeichers.) Abbildung 10-7 zeigt diese Situation. Leitstation ME-RTU Unterstation C_IC Act;...
  • Seite 141 ● FRZ := 1 (Freeze) Ein Zählerabfragebefehl mit der Befehlskennung „Freeze“ (Umspeichern) wird, wie in Abbildung 10-9 dargestellt, an die Unterstation weitergeleitet. Das ME-RTU leitet den Zählwert aus der Antwort der Unterstation auf die Zählerabfrage mit der Befehlskennung „Freeze“ als spontane Nachricht mit Zeitmarke an die Leitstation weiter.
  • Seite 142 Befehlskennung „Lesen“ (FRZ: = 0) – wenn: ● Eine Generalabfrage beim Hochfahren in der Web-Anwenderschnittstelle freigegeben ist. Jedes Mal, wenn das ME-RTU eine Verbindung zur Unterstation aufbaut, führt der ME-RTU IEC 60870-5-104 Master eine Generalabfrage aus. ● Die Unterstation „Initialisierungsende“ (M_EI_NA_1, ASDU Typkennung 70) sendet.
  • Seite 143: Aufteilung Der Protokolldaten Im Pufferspeicher

    – Der erste Sektor ist für angeschlossene IED reserviert – Die SPS hat das Lese-Zugriffsrecht. Die ers- ten beiden binären Eingänge werden durch die digitalen Eingänge des ME-RTU aktualisiert. Die ersten beiden binären Ausgänge werden in den digitalen Ausgängen des ME-RTU abgebildet.
  • Seite 144 IEC 60870-5-104 Betriebsart „Master und Slave“ IEC 60870-5-101/104-Funktionalität Binäre Doppel-Bit-Eingänge Puffer- Sektor Zugriff durch Zugriff durch Zugriff durch speicher- Datentyp (Slave-CAA) Leitstation die SPS Unterstation adresse (dez.) 5632 5695 5696 5759 5760 5823 5824 Binäre Doppel-Bit- 5887 Eingänge („Double 5888 Binary 5951 Input“)
  • Seite 145 9471 9472 9487 9488 9503 9504 9519 9520 9535 Flags der 32- Bit-Zähler 9536 9551 9552 9567 9568 9583 9584 9599 Abb. 10-13: Aufteilung der Pufferspeicherbereiche für 32-Bit-Zähler und deren Flags in Sektoren ME-RTU Remote Terminal Unit 10 - 27...
  • Seite 146 IEC 60870-5-104 Betriebsart „Master und Slave“ IEC 60870-5-101/104-Funktionalität 16-Bit-Analog-Eingänge Puffer- Sektor Zugriff durch Zugriff durch Zugriff durch speicher- Datentyp (Slave-CAA) Leitstation die SPS Unterstation adresse (dez.) 9600 9663 9664 9727 9728 9791 9792 9855 16-Bit-AI 9856 9919 9920 9983 9984 10047 10048 10111...
  • Seite 147 10815 10816 10879 10880 10895 10896 10911 10912 10927 10928 10943 32-Bit-AI- Flags 10944 10959 10960 10975 10976 10991 10992 11007 Abb. 10-15: Aufteilung der Pufferspeicherbereiche für 32-Analog-Eingänge und deren Flags in Sektoren ME-RTU Remote Terminal Unit 10 - 29...
  • Seite 148 IEC 60870-5-104 Betriebsart „Master und Slave“ IEC 60870-5-101/104-Funktionalität Analog-Eingänge (verkürzte Gleitkommazahl) Puffer- Sektor Zugriff durch Zugriff durch Zugriff durch speicher- Datentyp (Slave-CAA) Leitstation die SPS Unterstation adresse (dez.) 11008 11071 11072 11135 11136 11199 11200 11263 SFP-AI 11264 11327 11328 11391 11392 11455...
  • Seite 149 16895 16896 17407 17408 17919 17920 18431 18432 18743 Istwerte binärer 18943 Ausgänge mit Flags 18944 19455 19456 19967 19968 20479 20480 20991 Abb. 10-17: Aufteilung des Pufferspeicherbereichs für binäre Ausgänge in Sektoren ME-RTU Remote Terminal Unit 10 - 31...
  • Seite 150 IEC 60870-5-104 Betriebsart „Master und Slave“ IEC 60870-5-101/104-Funktionalität 16-Bit-Analog-Ausgänge Puffer- Sektor Zugriff durch Zugriff durch Zugriff durch speicher- Datentyp (Slave-CAA) Leitstation die SPS Unterstation adresse (dez.) 20992 21055 21056 21119 21120 21183 21184 21247 16-Bit-AO 21248 21311 21312 21375 21376 21439 21440 21503...
  • Seite 151 22895 22896 22911 22912 22975 22976 23039 23040 23103 23104 Istwerte der 23167 32-Bit- Analog- 23168 Ausgänge 23231 23232 23295 23296 23359 23360 23423 Abb. 10-19: Aufteilung des Pufferspeicherbereichs für 32-Bit-Analog-Ausgänge in Sektoren ME-RTU Remote Terminal Unit 10 - 33...
  • Seite 152 IEC 60870-5-104 Betriebsart „Master und Slave“ IEC 60870-5-101/104-Funktionalität Analog-Ausgänge (verkürzte Gleitkommazahl) Puffer- Sektor Zugriff durch Zugriff durch Zugriff durch speicher- Datentyp (Slave-CAA) Leitstation die SPS Unterstation adresse (dez.) 23424 23487 23488 23551 23552 23615 23616 23679 SFP-AO 23680 23743 23744 23807 23808 23871...
  • Seite 153 Flags 26367 26368 26623 26624 26879 26880 27135 Abb. 10-21: Aufteilung des Pufferspeicherbereichs für binäre Doppel-Bit.Ausgänge in Sektoren Geräteprofil Das Geräteprofil für IEC 160870-5-101/104 finden Sie in den Anhängen B, C und D. ME-RTU Remote Terminal Unit 10 - 35...
  • Seite 154 IEC 60870-5-104 Betriebsart „Master und Slave“ IEC 60870-5-101/104-Funktionalität 10 - 36...
  • Seite 155 Gateway IEC 61850 Client zu IEC 60870-5-104 Slave Ein ME-RTU kann als Gateway zwischen einem IEC 61850 Client (typischerweise an einem entfernten Standort) und dem IEC 60870-5-104 Slave (typischerweise die Leitstation – SCADA) dienen. Falls eine Leitstation über ein GPRS-Netzwerk auf ein ME-RTU zugreift, stellt das ME-RTU über die Ethernet- Schnittstelle Verbindungen zu IEDs am Stationsbus her.
  • Seite 156 Mapping eines objektorientierten IEC 61850-Modells Gateway IEC 61850 Client zu IEC 60870-5-104 Slave 11.1 Mapping eines objektorientierten IEC 61850-Modells Das definierte Mapping eines objektorientierten Informationsmodells basiert auf der Verwendung von in IEC 60870-5-104 bestehenden Funktionalitäten: ● Gemeinsame Adresse der ASDU (CASDU) ●...
  • Seite 157 ING – Integer status setting <62> (mit Zeitmarke) <50>, <51> oder <49> (ohne Zeit- marke), ASG – Analogue setting <63>, <64> oder <62> (mit Zeitmarke) Tab. 11-1: Mapping-Struktur von CDC (IEC 61850) auf ASDU-Typen (IEC 60870-5-104) ME-RTU Remote Terminal Unit 11 - 3...
  • Seite 158: Mapping Von Diensten

    Die folgenden IEC 60870-5-104-Dienste werden nicht auf der IEC 61850-Seite abgebildet: ● ASDU Typkennung <100> Generalabfrage Wenn der IEC 60870-5-104-Master (Leitstation) einen Generalabfragebefehl sendet, antwortet das ME-RTU mit Werten für seine eigene Datenbank. ● ASDU Typkennung <102> Abfrage Wenn der IEC 60870-5-104-Master (Leitstation) einen Abfragebefehl sendet, antwortet das ME- RTU mit Werten für seine eigene Datenbank.
  • Seite 159 <35> M_ME_TE_1 „Messwert, skalierter Wert mit Zeitmarke CP56Time2a“, <36> M_ME_TF_1 „Messwert, verkürzte Gleitkommazahl mit Zeitmarke CP56Time2a“ Falls die von IEC 61850 ankommende Datennachricht keine Zeitmarke enthält, fügt das ME-RTU eine Zeitmarke aus seiner eigenen Uhr hinzu. Mapping von „Control Class“...
  • Seite 160 Das IED erzeugt eine positive Betriebsantwort (Oper_rsp+) und zeigt damit an, dass die angege- bene Steuerungsaktion begonnen wird. Das ME-RTU bildet das „Oper_rsp+“ auf IEC 60870-5-104 mit COT <7> „Bestätigung der Aktivie- rung“ (ACTCON) und COT <10> „Beendigung der Aktivierung“ (ACTTERM) ab.
  • Seite 161 Nachdem das IED die Operation abgeschlossen hat, sendet es eine Aktualisierung des Zustands – den Istwert des gesteuerten Punkts nach der Ausführung. Das ME-RTU schreibt diesen Wert in den Pufferspeicherbereich für Istwerte der Ausgänge und bildet ihn auf einen der folgenden IEC 60870-5-104 ASDU Typkennungen ab: –...
  • Seite 162 Mapping eines objektorientierten IEC 61850-Modells Gateway IEC 61850 Client zu IEC 60870-5-104 Slave Steuernde ME-RTU Gateway IEC 61850- Station IEC 60870-5-104 Slave Betriebe- Server IEC 60870-5-104 nes Gerät Master IEC 61850 Client IEC 61850 Steuerungs- IEC 60870-5-104 Control Client objekt...
  • Seite 163 Das IED antwortet positiv auf die Auswahl (Sel_rsp+) und zeigt damit an, dass die angegebene Steuerungsaktion vorbereitet (bereit zur Ausführung) ist. Das ME-RTU bildet das „Sel_req+“ auf IEC 60870-5-104 als positive Bestätigung der Auswahl mit COT <7> „Bestätigung der Aktivierung“ (ACTCON_pos) ab.
  • Seite 164 Das IED antwortet positiv auf die Auswahl (Sel_rsp+) und zeigt damit an, dass die angegebene Steuerungsaktion vorbereitet (bereit zur Ausführung) ist. Das ME-RTU bildet das „Sel_req+“ auf IEC 60870-5-104 als positive Bestätigung der Auswahl mit COT <7> „Bestätigung der Aktivierung“ (ACTCON_pos) ab.
  • Seite 165 Gateway IEC 61850 Client zu IEC 60870-5-104 Slave Mapping eines objektorientierten IEC 61850-Modells Das ME-RTU bildet das „Cancel_req+“ auf IEC 60870-5-104 als positive Bestätigung der Auswahl mit COT <9> „Bestätigung der Deaktivierung“ (DEACTCON_pos) ab. Steuernde ME-RTU Gateway IEC 61850- IEC 60870-5-104 Slave...
  • Seite 166 (CmdTerm_req+)), und zeigt damit an, dass die angegebene Steuerungsaktion beendet ist und der gesteuerte Ausgang deaktiviert wurde. µ Das ME-RTU bildet das „CmdTerm_req+“ auf IEC 60870-5-104 als positive Bestätigung mit COT <7> „Bestätigung der Aktivierung“ (ACTCON_pos) und COT <10> „Beendigung der Aktivierung“...
  • Seite 167 Abbilden des IEC 61850-Dienstes „SetDataValues“ auf „IEC 60870-5-104 Direkte Ausführung“ Die IEC 60870-5-104-Befehlskennung sollte in allen Fällen „0“ <keine zusätzliche Definition> sein. Alle von der IEC 61850-Seite zurückgemeldeten Fehler sind durch ein gesetztes <1> Negativ-Bit gekenn- zeichnet (negative Bestätigung). ME-RTU Remote Terminal Unit 11 - 13...
  • Seite 168: Speicherung Im Pufferspeicher

    11.2 Speicherung im Pufferspeicher Alle Daten werden im Protokolldatenbereich im Pufferspeicher des ME-RTU gespeichert. Die ange- schlossene SPS hat für alle Datentypen das Zugriffsrecht „Nur Lesen“ (R). Die Verteilung im Puffer- speicher entsprechend den Datentypen ändert sich gemäß IEC 60870-5-104 nicht.
  • Seite 169: Exportieren Der Konfiguration - Csv-Datei

    11.3 Exportieren der Konfiguration – CSV-Datei Ein ME-RTU erzeugt und speichert eine Datei im CSV-Format mit der Bezeichnung „ied.csv“, die über die Web-Anwenderschnittstelle auf einen PC heruntergeladen werden kann. Diese Datei enthält Informatio- nen über importierte Objekte und die damit verbundenen Zuordnungen zu IEC 60870-5-104- und Puffer- speicheradressen.
  • Seite 170 Das Hauptprogramm für einen ME-RTU IEC 61850 Client ist in Abbildung 11-8 dargestellt. Nach dem Laden der Konfiguration wird die Uhr des ME-RTU überprüft. Falls die Uhr nicht eingestellt ist, bricht der ME-RTU IEC 61850 Client den Prozess zum Aufbau einer Verbindung ab.
  • Seite 171 Gateway IEC 61850 Client zu IEC 60870-5-104 Slave Programmablauf Abbildung 11-9 zeigt, wie sich ein ME-RTU für ungepufferte Reports (URCB) anmeldet. Vor dem Anmelden zu URCB liest das ME-RTU die Konfiguration der URCB vom IED und vergleicht sie mit der SCL-Konfiguration (hochgeladen zum ME-RTU). Lesen von URCB$ConfRev Anmelden für...
  • Seite 172 Abb. 11-10: Programmablauf zur Freigabe von gepufferten IEC 61850-Reports (BRCB) Wenn ein Befehl von der IEC 60870-4-104-Slave-Seite des ME-RTU empfangen wird, werden die in Abbildung 11-11 dargestellten Operationen ausgeführt. Beim Empfang des Befehls liest das ME-RTU zuerst das IED-Steuerungsmodell (ctlModel) des Befehls. Wenn „ctlModel“ gültig ist, werden die Befehle ihrem Typ entsprechend so ausgeführt, wie sie auf der IEC 60870-5-104-Seite empfangen...
  • Seite 173 Abb. 11-11: IProgrammablauf beim Ausführen eines IEC 61850-Befehls (für eine IED) Nach dem Empfang eines Reports vom IED prüft das ME-RTU die Gültigkeit des Reports. Die empfan- genen Daten stehen auf der IEC 60870-5-104-Seite zur Verfügung. ME-RTU Remote Terminal Unit...
  • Seite 174 Geräteprofil Gateway IEC 61850 Client zu IEC 60870-5-104 Slave 11.5 Geräteprofil Das Geräteprofil für IEC 61850 finden Sie in den Anhängen E und F. Die unterstützten Datenklassen (CDC) sind im Anhang G beschrieben. 11 - 20...
  • Seite 175: Übersicht Der Einstellungen

    Einstellungen und Diagnosen Übersicht der Einstellungen Einstellungen und Diagnosen 12.1 Übersicht der Einstellungen Die Einstellungen für das ME-RTU können in die folgenden Gruppen eingeteilt werden: ● Allgemeine Einstellungen ● Netzwerkeinstellungen ● Einstellungen für die Datenbank ● DNP3-Einstellungen ● Menüpunkt „IEC 60870-5“...
  • Seite 176: Einstellung Der Parameter

    Einstellungen und Diagnosen 12.2 Einstellung der Parameter Im ME-RTU ist ein einfacher Webserver integriert, der eine Web-Anwenderschnittstelle zur Konfigu- ration des Moduls und für Diagnosefunktionen zur Verfügung stellt. Die Web-Anwenderschnittstelle besteht aus den folgenden Bereichen: ● Überschrift mit einem Logo und dem Namen des Geräts ●...
  • Seite 177: Konfiguration Des Me-Rtu Über Den Integrierten Web-Server

    12.3 Konfiguration des ME-RTU über den integrierten Web-Server Wenn zum ersten Mal eine Verbindung mit dem integrierten Web-Server des ME-RTU aufgebaut wer- den soll, muss das Modul lokal mit dem PC verbunden sein. Zum Aufbau eine Verbindung mit dem LAN ist auch eine entsprechende Netzwerkkonfiguration erforderlich.
  • Seite 178 Konfiguration des ME-RTU über den integrierten Web-Server Einstellungen und Diagnosen Wählen Sie dann Netzwerk- und Freigabecenter. image035.1_B Abb. 12-2: Dialogfenster „Netzwerk- und Freigabecenter“ 12 - 4...
  • Seite 179 Einstellungen und Diagnosen Konfiguration des ME-RTU über den integrierten Web-Server Wählen Sie Adaptereinstellungen ändern. image035-b_B Abb. 12-3: Adaptereinstellungen ändern Im Fenster, das nun geöffnet wird, wählen Sie den Adapter des PC für die Ethernet-Schnittstelle. Für gewöhnlich lautet die Bezeichnung „LAN-Verbindung“. In diesem Beispiel heißt der Adapter „Ethernet“.
  • Seite 180 Konfiguration des ME-RTU über den integrierten Web-Server Einstellungen und Diagnosen Wählen Sie Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4) und klicken Sie anschließend auf Eigenschaften. image037_B Abb. 12-5: Eigenschaften der LAN-Verbindung Geben Sie im Dialogfenster, das dann geöffnet wird, die IP-Adresse 192.168.0.11 und die Subnetz- maske 255.255.255.0 ein.
  • Seite 181: Zugriff Auf Die Web-Anwenderschnittstelle

    Zugriff auf die Web-Anwenderschnittstelle Damit auf die Web-Anwenderschnittstelle zugegriffen werden kann, muss die Subnetzmaske des PC identisch mit der Subnetzmaske des ME-RTU sein. Die Verbindung mit dem ME-RTU wird hergestellt, indem im Internet-Browser die voreingestellte IP-Adresse 192.168.0.10 eingegeben wird. Danach erscheint das Login-Fenster des ME-RTU.
  • Seite 182: Vorgehensweise Bei Der Konfiguration

    Menüleiste die Registerkarte “RTU Restart” mit rotem Hintergrund (siehe Abbildung 12- 13). Betätigen Sie die Schaltfläche RTU Restart nicht, bevor die Konfiguration abgeschlossen ist. Dadurch wird das ME-RTU mit der neuen Konfiguration neu gestartet. image040-e_B Abb. 12-13: Blinkende Schaltfläche „RTU Restart“ der Anwenderschnittstelle...
  • Seite 183 Einstellungen und Diagnosen Konfiguration des ME-RTU über den integrierten Web-Server 12.3.4 Registerkarte „General“ Auf der Registerkarte „General“ werden grundsätzliche Betriebseinstellungen für das ME-RTU vorge- nommen. „Operating mode“ (Betriebsart) Die Betriebsart hat Auswirkungen auf das Fernwirkprotokoll (DNP3 oder IEC 60870-5). Die verfügba- ren Betriebsarten sind: ●...
  • Seite 184 Abb. 12-15: Allgemeine Einstellungen in der Web-Anwenderschnittstelle Wählen Sie die angeschlossene SPS (PLC type): ● FX series – Eine SPS der MELSEC FX-Serie kommuniziert mit dem ME-RTU über den FX-Erweite- rungsbus. ● Q/L series – Die SPS kommuniziert mit dem ME-RTU über IP/TCP- oder IP/UDP-Protokolle ACHTUNG: Wenn in den Einstellungen als SPS-Typ „Q/L series“...
  • Seite 185 ● „PLC“ – Die SPS schreibt Datum/Uhrzeit in den Pufferspeicher des ME-RTU, ● „SNTP server“ – der ME-RTU SNTP-Client fragt beim Zeit-Server das Datum und die Zeit an. ● „Control Station“ – Die das Telemetrie-Protokolle steuernde Station sendet einen Befehl zur Synchronisierung der Uhr.
  • Seite 186 Konfiguration des ME-RTU per Datei, Konfiguration des ME-RTU sichern Zur Konfiguration des ME-RTU kann eine XML-Datei verwendet werden. Um die XML-Datei in das ME-RTU zu übertragen, klicken Sie auf die Schaltfläche Browse und wählen die in Ihrem PC gespeicherte Konfigurationsdatei. Klicken Sie anschließend auf Upload configura- tion, um die Übertragung der Daten und die Konfiguration zu starten.
  • Seite 187 ● Installieren oder Entfernen Sie die SD-Speicherkarte NICHT, wenn die Versorgungsspannung des ME-RTU eingeschaltet ist. Wenn dies nicht beachtet wird, kann dies zur Zerstörung der SD-Speicherkarte führen. ● Verwenden Sie nur „frische“ – unbenutzte – SD-Speicherkarten. Bei einer SD-Speicherkarte ist die Anzahl der Lösch- und Schreibvorgänge begrenzt.
  • Seite 188 Namen (siehe „SNMP-Einstellungen“ in diesem Abschnitt). Die nor- malerweise im SNMP-Client vorhandene Funktion zur Erkennung eines SNMP-Agenten kann verwendet werden, um die einzelnen ME-RTU zu suchen. Nach einer Änderung in den Netzwerkeinstellungen sollte das ME-RTU durch Aus- und Einschalten der Versorgungsspannung neu gestartet werden. image047-a_B Abb.
  • Seite 189 Einstellungen und Diagnosen Konfiguration des ME-RTU über den integrierten Web-Server Einstellungen für den Programmier-Port Um eine Unterbrechung der MELSOFT-Verbindung (Schnittstelle zum Programmieren und Monito- ren) mit einer SPS der FX3-Serie zu erkennen und zu beheben, wird für die Kommunikation eine Über- wachungszeit verwendet, die auf das Senden von TCP-Keep-Alive-Telegrammen basiert.
  • Seite 190 Tabelle 13-1 zeigt, welcher Port für ankommende Daten („Inbound port“) verwendet werden kann. DDNS-Einstellungen („DDNS“ settings) Für das ME-RTU kann ein dynamischer DNS-Server eingerichtet werden. In diesem Dialogfenster wer- den die Login-Informationen für den DDNS-Server eingetragen. Weitere Informationen über die DDNS-Funktion enthält der Abschnitt 13.3 "DDNS".
  • Seite 191 ● Die ersten 16 binären Eingänge (BI) und 16 binären Ausgänge (BO) können nicht durch die angeschlossene SPS gesteuert werden. Die ersten beiden binären Eingänge und Ausgänge sind für die digitalen E/A des ME-RTU reserviert. Für diese Adressen (16) sind ständig die Flags ONLINE (DNP3) oder VALID (IEC 60870-5) gesetzt.
  • Seite 192 Konfiguration des ME-RTU über den integrierten Web-Server Einstellungen und Diagnosen Einstellungen zu Datenereignissen („Data Events settings“) Diese Einstellungen können nur in den Betriebsarten „SlaveOnly“ und IEC 61850 vorgenommen werden. In diesem Bereich können Ereignisse, die im Zusammenhang mit den Daten stehen, freigegeben oder gesperrt werden.
  • Seite 193 ● Set by ME-RTU („Einstellen durch ME-RTU“) bietet Kompatibilität mit der Firmware-Version 1.00 – Wenn das ME-RTU einem Ausgabebefehl von der Leitstation empfängt, werden die Istwerte der Ausgänge durch das ME-RTU automatisch auf den selben Wert wie der Ausgabebefehl eingestellt.
  • Seite 194 Adresse des ME-RTU.) – Die Leitstation erkennt automatisch eine Slave-Adresse. Falls Validate Source Address („Bestätigung der Source-Adresse“) freigegeben ist („Enable“), ant- wortet das ME-RTU der Leitstation nur, wenn die in Meldungen empfangene „Source address“ der für das ME-RTU konfigurierten „Destination address“ entspricht.
  • Seite 195 Einstellungen und Diagnosen Konfiguration des ME-RTU über den integrierten Web-Server 12.3.8 Registerkarte „IEC 60870-5“ In diesem Bereich werden die Einstellungen für das Protokoll IEC 60870-5 vorgenommen. Abhängig vom Kommunikationspfad des IEC 60870-5-Protokolls (siehe Abbildung 12-15) werden unterschied- liche Dialogfenster angezeigt: ●...
  • Seite 196 Bitte achten Sie darauf, die Adressen der Informationsobjekte (IOA) eines Datentyps nicht mit den IOA des nächsten Datentyps zu überschreiben (Kombination aus Anfangsadresse und Anzahl der Datenpunkte), da kein Schutzmechanismus existiert, der solche Fehler erkennt. Das Speichern einer fehlerhaften Konfiguration kann zu Fehlfunktionen des ME-RTU führen. 12 - 22...
  • Seite 197 IEC 60870-5-104-Master-Sektoreinstellungen An einen ME-RTU IEC 60870-5-104 Master können bis zu acht Unterstationen (IEDs) angeschlossen wer- den – Ein Sektor pro Kanal. Jede Unterstation wird in einen Sektor des ME-RTU IC 60870-5-104 Slave abge- bildet – 8 Sektoren pro Kanal.
  • Seite 198 Klicken Sie anschließend auf Upload configuration, um die Übertragung der Daten und die Konfi- guration zu starten. Die Konfiguration des ME-RTU IEC 60870-5-104 Masters für alle Sektoren wird im PC im XML-Format gespeichert, wenn die Schaltfläche Backup configuration betätigt wird.
  • Seite 199 Einstellungen und Diagnosen Konfiguration des ME-RTU über den integrierten Web-Server 12.3.10 Registerkarte „IEC 61850“ In diesem Bereich werden Einstellungen für das Protokoll IEC 61850 vorgenommen. ACHTUNG: Wenn die Registerkarte „IEC 61850“ zum ersten Mal ausgewählt wird, benötigt die Web-Anwen- derschnittstelle eventuell eine lange Zeit zum Laden, während der die internen Konfigurations- dateien erzeugt werden.
  • Seite 200 ¸ „Enable/Disable all DataObjects“ Dient zur Auswahl oder Abwahl aller Objekte/Datenpunkte der aktuell gewählten IED (Nr. 1). ¹ „Cyclic Read Interval“ Ist die Periode (in Minuten), mit der der ME-RTU IEC 61850 Client den Dienst „GetDataValues“ für alle gewählten Datenobjekte ausführt. „Check BFMs“...
  • Seite 201 Einstellungen und Diagnosen Konfiguration des ME-RTU über den integrierten Web-Server IED-Auswahl und Konfiguration Die Konfiguration der IED wird mit den folgenden Schritten ausgeführt: Klicken Sie auf die Schaltfläche Browse hinter dem Parameter „IED configuration file“, und wählen Sie die Datei mit der IED-Konfiguration (mit der Erweiterung *.icd oder *.cid) oder die Datei mit der vollständigen Systembeschreibung, einschließlich der Unterstationen (*.scd):...
  • Seite 202 – „Reference“ Ist der Index (d.h. die Erweiterung der Bezeichnung des Report Control Blocks) des Report Control Blocks, auf den der ME-RTU IEC 61850 Client zugreift. Das Feld für diesen Parameter kann – abhängig von der IED-Server-Konfiguration – leer gelassen werden.
  • Seite 203 Report zu gruppieren). – „GI Period (min)“ Gibt die Periode an, mit der durch den ME-RTU Client eine Generalabfrage beim entsprechen- den Report Control Block ausgeführt wird. Wird dieses Feld leer gelassen oder eine 0 eingege- ben, wird nicht periodisch eine Generalabfrage ausgeführt.
  • Seite 204 Konfiguration des ME-RTU über den integrierten Web-Server Einstellungen und Diagnosen Setzen Sie ein Häkchen in die Kontrollkästchen neben den Daten, die durch den ME-RTU Client überwacht und gesteuert werden sollen. Wenn alle Daten importiert werden sollen, setzen Sie ein Häkchen in das Kontrollkästchen „Enable“ neben „Enable/Disable all DataObjects” (Auswahl/...
  • Seite 205 Einstellungen und Diagnosen Konfiguration des ME-RTU über den integrierten Web-Server ACHTUNG: Wenn die Konfiguration von IED geändert wird (etwa durch Einbeziehen weiterer abzubildender Datenpunkte oder durch Ausschließen von Punkten beim Abbilden), kann sich die Pufferspeicher- zuweisung für alle folgenden IEDs ändern. Dies kann sich auf das SPS-Programm auswirken.
  • Seite 206 Konfiguration des ME-RTU über den integrierten Web-Server Einstellungen und Diagnosen 12.3.11 Registerkarte „BFM debug“ In diesem Bereich kann der Inhalt des Pufferspeichers angezeigt werden. Die Startadresse und die Anzahl der Daten („Number of Data“) wird dezimal angegeben. image055_B Abb. 12-41: Anzeige des Pufferspeicherinhalts in der Web-Anwenderschnittstelle 12.3.12...
  • Seite 207 Flash-Speicher gesicherte PIN-Code verwendet. Durch eine falsche PIN wird die SIM-Karte gesperrt. ACHTUNG: ● Die Schaltfläche „PIN Check“ speichert den PIN-Code nicht in den Speicher des ME-RTU. ● Prüfen Sie stets die PIN, bevor Sie die Konfiguration speichern. Nachdem der PIN-Code geprüft und durch „PIN Check“ bestätigt wurde, klicken Sie bitte auf die Schaltfläche „PIN Save“, um den PIN-Code in der Konfiguration zu speichern.
  • Seite 208 Passwort. In diesem Fall muss das PAP (Password Authentication Protocol) gesperrt werden, indem in der Zeile „Enable PAP“ „Disable“ angewählt wird. Restart ME-RTU if bad connection („Neustart des ME-RTU bei schlechter Verbindung“) – Wenn diese Option freigegeben ist („Enable“) führt das ME-RTU einen Neustart aus, wenn das GSM-Modul für mehr als eine Stunde nicht in einem Mobilfunknetz registriert war.
  • Seite 209 VPN-Tunnel geschlossen ist. OpenVPN Server Certificates (Zertifikat für OpenVPN) Das Server-Zertifikat für OpenVPN muss an das ME-RTU (Client) übertragen werden. Das wird in diesem Bereich ausgeführt. Nachdem das Zertifikat übertragen wurde, werden im Textfeld „Loaded Certificate Info“ Informationen zum Zertifikat angezeigt.
  • Seite 210 Abb. 12-46: Einstellungen zu SLMP in der Web-Anwenderschnittstelle Ein ME-RTU unterstützt bis zu acht (8) SLMP-Verbindungen und für jede Verbindung können bis zu 8 Trigger mit jeweils bis zu 16 Datenaustausche definiert werden. Die SLMP-Kommunikation ist im folgenden Dokument beschrieben:...
  • Seite 211 Felder für die Konfigurierung: Die IP-Adresse der entfernten SPS. Die IP-Adresse sollte sich innerhalb des LAN-Adressbereichs, der durch den Netzwerkbereich definiert ist oder innerhalb der vom ME-RTU unterstützten Rou- ten befinden. TCP-Port-Nummer des SLMP-Kanals der entfernten SPS Der SLMP-Kanal der SPS muss bei der Port angeschlossenen SPS definiert werden.
  • Seite 212 Konfiguration des ME-RTU über den integrierten Web-Server Einstellungen und Diagnosen Bis zu acht (8) Trigger können für jede Verbindung definiert werden. Ein Trigger definiert die Bedingung zur Ausführung der zugehörigen Einträge zum Datenaus- tausch. Ein Trigger kann eine Pufferspeicheradresse (in diesem Fall steht vor der Ziffer das Zeichen „#“, beispielsweise bedeutet #9600 „Pufferspeicheradresse 9600) oder eine Anzahl Millisekunden...
  • Seite 213 Startadresse in Register der SPS geschrieben, wenn sich Daten verändert haben. Delete Löscht die Einstellungen zum Datenaustausch in dieser Zeile Nach dem Speichern der Konfiguration ist ein Neustart des ME-RTU erforderlich, damit die neue Kon- figuration wirksam wird. Export/Import-Einstellungen image059-011_B Abb.
  • Seite 214 Konfiguration des ME-RTU über den integrierten Web-Server Einstellungen und Diagnosen 12.3.15 Registerkarte „Diag“ Diese Registerkarte dient der Diagnose des ME-RTU und bietet die folgenden Informationen: ● Echtzeituhr des ME-RTU ● CPU-Auslastung ● Anzahl der Neustarts ● Einschaltzeit [Stunde:Minute] ● Statistik zum Mobilfunknetzwerk ●...
  • Seite 215: Sms-Nachrichten

    Einstellungen und Diagnosen Konfiguration des ME-RTU über den integrierten Web-Server 12.3.16 SMS-Nachrichten In diesem Bereich werden Benachrichtigungen und Alarme per SMS konfiguriert. Telefonnummergruppen Die Telefonnummern der Empfänger der per SMS versendeten Alarme sind in Telefonnummergrup- pen zusammengefasst. In jeder Gruppe können bis zu 5 Telefonnummern definiert werden. Bis zu 10 Telefonnummergruppen können definiert werden.
  • Seite 216 Konfiguration des ME-RTU über den integrierten Web-Server Einstellungen und Diagnosen BFM address Pufferspeicheradresse mit dem Trigger-Wert. Falls dieses Feld leer ist, werden Trigger ignoriert. Wenn sich der Wert ändert, wird der Alarm ausgelöst, wenn alle anderen Bedingungen (sofern angegeben) erfüllt sind. Verwenden Sie Formatierungszeichen vor der Pufferspeicheradresse, um das Format des Werts festzulegen, der den Alarm auslöst.
  • Seite 217 Einstellungen und Diagnosen Konfiguration des ME-RTU über den integrierten Web-Server Senden Trigger Wertänderung Puf- eines SMS- Beschreibung addr. mask ferspeicher (hex.) Alarms  Ein SMS-Alarm wird bei jeder Änderung der maskierten Bits H0000 H0001 gesendet, wenn mindestens ein maskiertes Bit den Zustand ...
  • Seite 218 Konfiguration des ME-RTU über den integrierten Web-Server Einstellungen und Diagnosen Low limit High limit Beschreibung Eine SMS wird gesendet, wenn sich der Wert in HL !40 der Pufferspeicheradresse innerhalb des durch die obere und untere Grenze definierten Bereichs befindet. Falls ganzzahlige Werte ver-...
  • Seite 219 Einstellungen und Diagnosen Konfiguration des ME-RTU über den integrierten Web-Server Hyster Die Hysterese wird in Kombination mit der oberen und/oder der unteren Grenze verwendet. Die Hys- terese definiert den Wert der Abweichung von der oberen oder unteren Grenze, bei dem kein Alarm ausgelöst wird.
  • Seite 220 Eine Bestätigungs-SMS mit dem Bestätigungscode wird innerhalb von 60 Sekunden nach dem Empfang der SMS-Nachricht durch GroupB an das ME-RTU gesendet. Das ME-RTU empfängt den Bestätigungscode. Die SMS-Nachricht wird NICHT zur GroupC gesendet. Tab. 12-9: Beispiel für die Bestätigung von SMS-Nachrichten ã...
  • Seite 221: Parameter Der Einstellungen

    Einstellungen und Diagnosen Parameter der Einstellungen 12.4 Parameter der Einstellungen Im folgenden Abschnitt werden die Einstellungen für das ME-RTU sowie deren Eingabewerte und Voreinstellungen beschrieben. 12.4.1 Allgemeine Einstellungen Falls kein anderer Gruppe Einstellung Beschreibung Wert Wert festgelegt Operating Mode ME-RTU Operating 0 –...
  • Seite 222 („Enable“), verwendet das gesamte ME-RTU- System die UTC-Zeit für seine Uhr. Ist die UTC-Zeit nicht freigegeben („Dis- able“), berücksichtigt die Uhr des ME-RTU die Zeitzone und die Som- mer/Winterzeitum- schaltung. Time Zone (Zeitzone) Zeitzone zur Ermittlung Aus Liste wählbar (GMT+1) Ljubljana...
  • Seite 223 RTUs übertragen werden kann. Ändern Sie nicht manuell den Inhalt einer XML-Datei. Verwenden Sie nur eine XML-Datei, die direkt durch ein ME-RTU angelegt worden ist. Es existiert kein Siche- rungsmechanismus, der gewährleistet, dass die in die Datei übertragene Konfiguration gültig ist.
  • Seite 224: Netzwerkeinstellungen

    2 – HTTPS 443 Port 443 SNMP Community Name der SNMP- Zeichenfolge public Community Device name Name des SNMP-Geräts Zeichenfolge ME-RTU Location Identifikation des Ortes Zeichenfolge one_desk Contact Name des SNMP- Zeichenfolge email@domain Kontakts Tab. 12-11: Parameter für Netzwerkeinstellungen Die Tabelle 13-1 zeigt, welcher Port verwendet werden kann.
  • Seite 225: Einstellungen Für Die Datenbank

    Eingängen) Double Binary Inputs Größe des Puffers, in 1–65000 (ganzzahlig) 10000 events buffer size dem Ereignisse von binären Doppel-Bit- Eingängengespeichert werden Tab. 12-13: Einstellungen für Ereignisse, die im Zusammenhang mit der Datenbank stehen ME-RTU Remote Terminal Unit 12 - 51...
  • Seite 226 Parameter der Einstellungen Einstellungen und Diagnosen Falls kein anderer Gruppe Einstellung Beschreibung Wert Wert festgelegt Ereignisse von Zählern 16-bit counters Ereignisse freigeben Enable/Disable Disable events (Ereignisse von („Enable“) oder 32-Bit-Zählern) sperren („Disable“) 16-bit Counters Größe des Puffers, in 1–65000 (ganzzahlig) 5000 events buffer size dem Ereignisse von...
  • Seite 227: Dnp3-Einstellungen

    Level 2 sprerren Actual Values Write Set by PLC – Daten der 0 – Set by PLC, 1 – Set by ME-RTU Istwerte der Ausgänge 1 – Set by ME-RTU werden durch die SPS geschrieben Set by ME-RTU – Daten der Istwerte der Aus- gänge werden beim...
  • Seite 228 Parameter der Einstellungen Einstellungen und Diagnosen 12.4.5 Slave-Einstellungen für IEC 60870-5 Die Einstellungen hängen vom gewählten Kommunikationspfad für das IEC 60870-5-Protokoll ab: ● Seriell (IEC 60870-5-101) – siehe Tabelle 12-15 ● Ethernet (IEC 60870-5-104) – Tabelle 12-16 Falls kein anderer Gruppe Einstellung Beschreibung...
  • Seite 229 Tabelle 12-18) Tab. 12-17: Parameter für IEC 60870-5-104 Slave-Mapping Kommunikationspfad des Protokolls IOA-Größe Maximale IOA-Adresse Seriell 65.535 (IEC 60870-5-101) 16.777.215 Ethernet Immer 3 16.777.215 (IEC 60870-5-104) Tab. 12-18: Maximale IOA bei IEC 60870-5 ME-RTU Remote Terminal Unit 12 - 55...
  • Seite 230 APDU im I-Format Gen. Interrogation at Auslösen einer Enable/Disable Disable Generalabfrage mit globaler Startup Maskierung beim Hochfahren des ME-RTU oder nach dem Empfang von „End of Initialization“ (Initialisierungsende) Gen. Interrogation Intervall für eine zyklische 0–65535 (ganzzahlig) Generalabfrage [Minuten] Interval Stellen Sie „0“...
  • Seite 231 Datenobjekte (gesperrt) bis 65535 [Minuten] BRCB or URCB Index des Report Control Zeichenfolge Blocks, bei dem der ME-RTU Reference (if available IEC 61850 Client versuchen in SCL) soll, sich zu registrieren BRCB or URCB Zyklus, in dem eine General-...
  • Seite 232: Einstellungen Für Das Mobilfunknetz

    Anwendername für PAP Zeichenfolge default PAP Password Passwort für PAP Zeichenfolge default Restart ME-RTU if bad Neustart des ME-RTU für den Enable/Disable Disable connection Fall, dass die Mobilfunkverbin- dung 5 Minuten lang nicht im Netzwerk registriert ist, freige- ben („Enable“) oder sperren („Disable“)
  • Seite 233: Vpn-Einstellungen

    Sobald OpenVPN den Abbruch der Verbindung mit dem OpenVPN-Server erkennt, wird gemeldet, dass der VPN-Tunnel geschlossen ist. ● Wenn die Uhr nicht synchronisiert ist, kann keine VPN-Verbindung hergestellt werden. Die Uhr des ME-RTU muss synchronisiert sein (später oder gleich 1.1.2013, 00:00:00), damit eine VPN-Verbindung hergestellt werden. ME-RTU Remote Terminal Unit...
  • Seite 234 Parameter der Einstellungen Einstellungen und Diagnosen 12.4.10 SMS-Nachrichten Falls kein Gruppe Einstellung Beschreibung Wert anderer Wert festgelegt Telefonnummer- Group name Anwenderdefinierter Name Zeichenfolge gruppen einer Gruppe von Telefonnum- [max. 13 Zeichen] mern der SMS-Empfänger Phone number Telefonnummer des Zeichenfolge (von 1 bis 5) Empfängers des SMS-Alarms [max.
  • Seite 235: Anzeigen Durch Die Leds Des Me-Rtu

    12.5 Anzeigen durch die LEDs des ME-RTU Der allgemeine Zustand des ME-RTU wird durch die LEDs an der Vorderseite des Moduls angezeigt. Die 17 LEDs sind in zwei Gruppen zu jeweils acht LEDs und die POWER-LED eingeteilt. Die POWER-LED signalisiert, dass die Versorgungsspannung des ME-RTU eingeschaltet ist. Die wird durch die Hardware gesteuert.
  • Seite 236: Einstellungen Der Dip-Schalter

    ● Bei der Aktualisierung der Firmware wird versucht, die Parameter der Konfigurierung zu erhalten, aber wegen der Unterschiede der Firmware-Versionen können einige Parameter verändert werden. ● Sichern Sie die Konfigurierung des ME-RTU, bevor Sie eine Aktualisierung der Firmware ausführen! Das Firmware-Image steht zur Verfügung unter: eu3a.mitsubishielectric.com/fa/en/ und www.inea.si/en.
  • Seite 237 Kopieren des Root-File-System Aktualisierung von /etc/fstab Aktualisierung von /etc/rc.local Aktualisierung von /etc/network/ interfaces Blinkt Kopieren der Datei settings.xml Tab. 12-27: Anzeige der Phasen bei der Aktualisierung der Firmware durch die LEDs des ME-RTU ME-RTU Remote Terminal Unit 12 - 63...
  • Seite 238: Werkseinstellungen Wiederherstellen

    USER-LED (LED Nr. 3). Ist das Laden der Werkseinstellungen abgeschlossen, blinken die LEDs HW ERR und SW ERR (LEDs Nr. 5 und 6) und das ME-RTU beginnt den Boot-Vorgang. Nach dem Ende des Boot-Vorgangs ist die Wiederherstellung der Werkseinstellungen abgeschlossen.
  • Seite 239: Openvpn-Server Auf Dem Windows-Host Installieren

    IT-Funktionalität VPN-Dienste IT-Funktionalität Das ME-RTU unterstützt viele grundlegende und fortschrittliche IT-Funktionen. 13.1 VPN-Dienste Für VPN-Dienste wird die letzte stabile Version (2.2.2) von OpenVPN verwendet (http://openvpn.net/). OpenVPN bietet: ● Tunneln beliebiger IP-Subnetzwerke oder virtueller Ethernet-Adapter über einen einzigen UDP- oder TCP-Port ●...
  • Seite 240 VPN-Dienste IT-Funktionalität Vorbereitende Schritte: Navigieren Sie zum Ordner „C:\Program Files \OpenVPN\easy-rsa“, wenn der Installationspfad nicht geändert wurde. – Betätigen Sie die Tastenkombination „Windows-Logo-Taste + R“. – Geben Sie „cmd.exe“ ein, und betätigen Sie die Eingabetaste. – Navigieren Sie zum korrekten Ordner, indem Sie im Kommandozeileninterpreter cmd das folgende Kommando eingeben: cd “\Program Files\OpenVPN\easy-rsa”...
  • Seite 241 – Wenn Sie zur Eingabe aufgefordert werden, geben Sie als „Common Name“ „server“ ein. – Wenn Sie zur Unterzeichnung des Zertifikats aufgefordert werden, geben Sie „Ja“ ein. – Wenn Sie zum Fortsetzen aufgefordert werden, geben Sie „Ja“ ein. ME-RTU Remote Terminal Unit 13 - 3...
  • Seite 242 VPN-Dienste IT-Funktionalität Erzeugen Sie Diffie-Hellman-Parameter (dies ist zur Einrichtung der Verschlüsselung erforderlich), indem Sie im Kommandozeileninterpreter cmd das folgende Kommando eingeben: build-dh Konfigurationsdateien Suchen Sie die Beispielkonfigurationsdateien, indem Sie Folgendes öffnen: Windows-Startmenu -> Alle Programme -> OpenVPN -> OpenVPN Sample Configuration Files Konfigurationsdatei für den Server Öffnen Sie die Datei „server.ovpn“.
  • Seite 243 ###################### # end of config file # ###################### Eine Datei zur Konfiguration des Client ist bereits im ME-RTU enthalten. Die Konfiguration wird über die Web-Anwenderschnittstelle ausgeführt (siehe section 12.3.13) Dateien für Server und Client in die entsprechenden Verzeichnisse kopieren Kopieren Sie diese Dateien von „C:\Program Files\OpenVPN\easy-rsa\“ zu "C:\Program Files\OpenVPN\config\"...
  • Seite 244 VPN-Dienste IT-Funktionalität Übertragen Sie das folgende Zertifikat mithilfe der Web-Anwenderschnittstelle an das ME-RTU (siehe section 12.3.13): ca.crt OpenVPN starten: Starten Sie OpenVPN am Server: Startmenu -> Alle Programme -> OpenVPN -> OpenVPN GUI Doppelklicken Sie auf das Icon, das im Infobereich der Windows-Taskleiste angezeigt wird, um die Verbindung aufzubauen.
  • Seite 245: Einbinden Mehrerer Maschinen Auf Der Client-Seite Mit "Routed" Vpn (Dev Tun)

    PC über ein ME-RTU mit dem OpenVPN-Server verbinden: In diesem Beispiel wird versucht, vom OpenVPN-Server eine Verbindung mit einem Gerät (in die- sem Fall ein PC) herzustellen. Der PC ist am selben Netzwerk angeschlossen wie das ME-RTU. Systemkonfiguration ● VPN-Subnet: 172.32.0.0/24...
  • Seite 246 Öffnen Sie am VPN-Server den Kommandozeileninterpreter cmd, indem Sie die Tastenkombina- tion „Windows-Logo-Taste + R“ ausführen, und geben Sie „cmd.exe“ ein. Führen Sie einen PIN-Test zum PC aus (lokal mit dem ME-RTU verbinden), um die Verbindung zu prüfen. Geben Sie dazu im Kommandozeileninterpreter cmd das folgende Kommando ein: ping 192.168.112.139...
  • Seite 247: Beispiel Für Snmp-Client

    Net-SNMP in einem System, in dem OpenSSL 1.0 installiert ist, wird fehlschlagen. Anwendung Mit Net-SNMP können die Inhalte von Pufferspeicheradressen aus dem ME-RTU gelesen werden. Füh- ren Sie dazu die Tastenkombination „Windows-Logo-Taste + R“ aus, und geben Sie „cmd.exe“ ein In diesem Beispiel hat das ME-RTU die IP-Adresse 192.168.112.68.
  • Seite 248 DNS-Service von Dynamic DNS Network Services. Der Anwender verfügt über einige vor- definierte kostenlosen DDNS-Dienste, mit denen er einen Counterpoint erzeugen kann. Anschlie- ßend muss er Informationen über seinen Counterpoint in die Einstellungen des ME-RTU übermitteln. Der DDNS-Anbieter dnsdynamic.org (http://dyn.com/) ist inbegriffen.
  • Seite 249: Network Address Translation (Nat)

    IP-Adresse und Port-Nummer zu einer anderen IP-Adresse und Port-Nummer. ACHTUNG: Wählen Sie die Nummer des Ports für eingehende Daten mit Vorsicht aus. Das ME-RTU kann seine Konnektivität zu einer bestimmten Funktionalität verlieren, wenn der Port dieser Funkti- onalität für eingehende Daten verwendet wird. Es wird nicht empfohlen, einen der in der fol- genden Tabelle 13-1 aufgeführten Ports zu verwenden.
  • Seite 250 Network Address Translation (NAT) IT-Funktionalität Mobilfunknetz- werk Fernwirkanlage Mobile IP: 188.198.52.39 VPN tun. IP: 172.32.0.6 Eth IP: 192.168.0.10 Leitstelle Netmask: 255.255.255.0 IP: 192.168.0.100 Netmask: 255.255.255.0 Gateway: 192.168.0.10 image065 Abb. 13-5: Verbindung mit einer SPS des MELSEC System Q über NAT und VPN 13 - 12...
  • Seite 251 IT-Funktionalität Network Address Translation (NAT) image066_B Abb. 13-6: Übertragungseinstellungen in GX Works2 zur Verbindung mit einer SPS des MELSEC System Q über NAT und VPN ME-RTU Remote Terminal Unit 13 - 13...
  • Seite 252: Zugriff Auf Mehrere Me-Rtu Über Eine Gprs-Verbindung

    Zugriff auf mehrere ME-RTU über eine GPRS-Verbindung Mit NAT ist es möglich, auf die Web-Schnittstelle anderer ME-RTUs zuzugreifen. Um den Zugriff auf ein zweites ME-RTU zu erlauben, konfigurieren Sie NAT wie folgt (Eintrag „No. 1“ in der folgenden Abbildung 13-7): ●...
  • Seite 253 Ein MERTU ermöglicht es der Programmier-Software GX IEC Developer, GX Works2 oder GX Works3, über ein Netzwerk auf eine SPS der MELSEC FX3-Serie zuzugreifen. Das ME-RTU sendet die am Port 5551 empfangenen Daten an die SPS, wartet auf eine Antwort und sendet dann diese Antwort (Trans- parent-Modus).
  • Seite 254 Online-Programmierung 14 - 2...
  • Seite 255: Device Profile

    Anhang A DNP V3.0 Geräteprofil DNP3 SPECIFICATION DEVICE PROFILE Version 2013 November 2013 ME-RTU Remote Terminal Unit A - 1...
  • Seite 256 DISCLAIMER STATEMENT DNP Users Group documents and publications are not consensus documents. Information contained in this and other works has been obtained from sources believed to be reliable, and reviewed by cred- ible members of the DNP Users Group and/or the DNP Users Group Technical Committee. Neither the DNP Users Group nor any authors/developers of DNP documentation guarantee, and each such per- son expressly disclaims responsibility for ensuring, the accuracy or completeness of any information published herein, and neither the DNP Users Group nor its authors/developers shall be responsible for...
  • Seite 257: Revision History

    Added section 1.7.11 (Requests Application Confirmation). Added elements to the end of section 1.12 to meet the requirements of the Secure Authentication test procedures. Revised text in section 3 to align with IEEE 1815-2012. ME-RTU Remote Terminal Unit A - 3...
  • Seite 258 INTRODUCTION Vendors must produce a Device Profile Document for each device they manufacture implementing DNP3. The Device Profile Document clearly identifies any deviations from the implementation levels described in this document and any other issues that may arise when determining the device’s com- patibility with another device.
  • Seite 259 DNP3 Device Profile Document INEA d.o.o. ME-RTU Revision Date: 09.06.2014 ME-RTU Remote Terminal Unit A - 5...
  • Seite 260 DEVICE PROFILE REVISION HISTORY Date Version Reason for Change Edited by 09.01.2014 Initial Revision 09.06.2014 Release The Version of the Device Profile Document is indicated by a whole number incremented with each new release. The most recent version number should match the “Device Profile Document Version Number” (item 1.1.6) in the Current Device Settings Table.
  • Seite 261 DNP devices that you wish to show in the Device Profile Document, see clause 14.8.3.2 “ReferenceDevice and AuxillaryInfo” of the DNP3 Specification or duplicate the entire Device Profile Document for each communication link to a logical or physical DNP3 Device. ME-RTU Remote Terminal Unit A - 7...
  • Seite 262: Device Identification

    2. Vendor Name: INEA d.o.o. The name of the organization pro- ducing the device. 3. Device Name: ME-RTU The model and name of the device, sufficient to distinguish it from any other device from the same organi- zation. 4. Device manufacturer’s hard- HW 1.23...
  • Seite 263 Independently tested, version ___FW 90.26____ published DNP3 test procedures that DNV-GL, Arnhem, Netherlands was successfully passed. If inde- pendently tested, identify the organi- zation that performed the test. ME-RTU Remote Terminal Unit A - 9...
  • Seite 264 Serial Connections DEVICE PROPERTIES Serial Connections Current Value If configurable, Item Capabilities list methods 1. Port Name: ttyUSB10 Web interface Name used to reference the commu- nication port defined in this section.  2. Serial Connection Parameters: Asynchronous - 8 Data Bits, 1 Start Bit, 1 Stop Web interface Bit, No Parity ã...
  • Seite 265 Where no asynchronous serial inter- face is fitted, this parameter is not applicable. In this case none of the options shall be selected.  Not supported 9. Multidrop connection: ã Supported ME-RTU Remote Terminal Unit A - 11...
  • Seite 266 IP Networking DEVICE PROPERTIES IP Networking Current Value If configurable, Item Capabilities list methods 1. Port Name: Name used to reference the commu- nication port defined in this section. ã TCP Initiating (Masters only) 2. Type of End Point:  TCP Listening (Outstations only) ã...
  • Seite 267 17. Time synchronization DNP3 LAN procedure (function code 24) SNTP Web interface  support: DNP3 Write Time (not recommended over LAN)  Other, selectable SNTP, PLC or DNP3 LAN (Control Station) ã Not Supported ME-RTU Remote Terminal Unit A - 13...
  • Seite 268 Link Layer DEVICE PROPERTIES Link Layer If configurable, Item Capabilities Current Value list methods ã Fixed at______ 1. Data Link Address: Web interface  Indicates if the link address is config- Configurable, range 0 to 65519 ã Configurable, selectable from ____,____,____ urable over the entire valid range of 0 ã...
  • Seite 269: Application Layer

    ã Configurable, other, describe_______________ ã Variable, explain _______________________ ã Not applicable – controls are not supported 8. Supports mixing object groups ã Yes (AOBs, CROBs and Data Sets) in  the same control request: ME-RTU Remote Terminal Unit A - 15...
  • Seite 270 Application Layer DEVICE PROPERTIES If configurable, Item Capabilities Current Value list methods  9. Control Status Codes 1 – TIMEOUT  Supported: 2 – NO_SELECT  Indicates which control status codes 3 – FORMAT_ERROR  are supported by the device: 4 –...
  • Seite 271 ã Freeze time may be affected by Control requests affect the accuracy of freeze requests: Indicates if the Master’s accuracy of issuing freeze requests may be affected by other scheduled opera- tions such as poll requests or control requests ME-RTU Remote Terminal Unit A - 17...
  • Seite 272 Fill Out The Following Items For Masters Only DEVICE PROPERTIES If configurable, Item Capabilities Current Value list methods 11. Master’s algorithm for sched- uling request operations: Describe the Master’s algorithm for determination of which activity is performed when more than one is Details of the Master’s scheduling algorithm due at the same moment.
  • Seite 273 (Masters do not send multi-fragment requests). ã Always 8. Last Fragment Confirmation:  Indicates whether the Outstation Sometimes, when fragment contains events ã Never requests confirmation of the last fragment of a multi-fragment response. ME-RTU Remote Terminal Unit A - 19...
  • Seite 274 Fill Out The Following Items For Outstations Only DEVICE PROPERTIES If configurable, Item Capabilities Current Value list methods ã Assign Class 9. DNP Command Settings pre- ã Analog Deadbands served through a device restart: ã Data Set Prototypes If any of these settings are written ã...
  • Seite 275 ã Always infinite, never gives up master. The configured value includes identical and regenerated retry messages. To be compliant, one of the choices must provide for an indefinite (and potentially infinite) number of transmissions. ME-RTU Remote Terminal Unit A - 21...
  • Seite 276 Outstation Unsolicited Response Trigger Conditions DEVICE PROPERTIES Outstation Unsolicited Response Trigger Conditions Current Value If configurable, Item Capabilities list methods ã Class 1 not used to trigger Unsolicited Responses 1. Number of class 1 events:  Fixed at 5 ã Configurable, range _______ to _______ ã...
  • Seite 277 8. Maximum Event Time-tag ã Range ________ to _______ ms error for local I/O other than ã Selectable from _____,_____,_____ ms Binary and Double-bit data  types (ms): Other, describe, other events are not time-tagged ME-RTU Remote Terminal Unit A - 23...
  • Seite 278 Individual Field Outstation Parameters DEVICE PROPERTIES 1.11 Individual Field Outstation Parameters Item Value of Current Setting If configurable, list methods 1. User-assigned location name or code string (same as g0v245): 2. User-assigned ID Code/number string 3. (same as g0v246): 4. User-assigned name string for the outstation (same as g0v247): 5.
  • Seite 279 To accommodate systems with infre- quent communications, this change interval can be disabled and just the session key change message count used (see 7.) ME-RTU Remote Terminal Unit A - 25...
  • Seite 280 Security Parameters DEVICE PROPERTIES If configurable, Item Capabilities Current Value list methods ã Configurable, range ________ to ________ 7. Session Key change message count: In addition to changing the session key at regular intervals, the key shall also be changed after a specified number of messages have been exchanged.
  • Seite 281 DSA SHA-256 and SHA-256-HMAC ã RSAES-OAEP-3072/SHA-256 with DSA SHA-256 andSHA-256-HMAC ã RSAES-OAEP-2048/SHA-256 with DSA SHA-256 and AES-GMAC ã RSAES-OAEP-3072/SHA-256 with DSA SHA-256 and AES-GMAC ã Yes 18. “Default” user credentials are ã No permitted to expire: ME-RTU Remote Terminal Unit A - 27...
  • Seite 282 Broadcast Functionality DEVICE PROPERTIES 1.13 Broadcast Functionality Current Value If configurable, Item Capabilities list methods This section indicates which functions are supported by the device when using broadcast addresses. Note: It is mandatory for outstations to be configurable to enable or disable the support for each function in order to com- ply with the requirements of the IED conformance tests dated 2012 and later.
  • Seite 283 Enabled (FC = 24) supported with é Configurable, other (described elsewhere) broadcast requests: é Disabled 22. Activate configuration m Enabled (FC = 31) supported with é Configurable, other (described elsewhere) broadcast requests: ME-RTU Remote Terminal Unit A - 29...
  • Seite 284 EQUATION BASED MAPPING DEVICE PROPERTIES 1.14 EQUATION BASED MAPPING Use this element when mapping to/from IEC 61850 using an equation to map 0 or more input param- eters to a single output parameter. Direction of mapping is determined by the variable on the left hand side of the equation.
  • Seite 285 The following section applies to outstations only. The following tables identify the capabilities and current settings for each DNP3 data type. Details defining the data points available in the device are shown in part 3 of this Device Profile. ME-RTU Remote Terminal Unit A - 31...
  • Seite 286 Binary Inputs CAPABILITIES AND CURRENT SETTINGS FOR DEVICE DATABASE Binary Inputs Item Capabilities Current Value If configurable, list methods Static (Steady-State), Group (leave tick-boxes blank if this data type is not Number: 1 supported) Event Group Number: 2 ã Variation 1 – packed format 1.
  • Seite 287 (see part 1.7, no. 6.), indicate the number of events that can be buffered for Double-bit Binary Inputs. If event buffers are not allocated per object group then set “Fixed at 0”. ME-RTU Remote Terminal Unit A - 33...
  • Seite 288 Binary Outputs and BO Commands CAPABILITIES AND CURRENT SETTINGS FOR DEVICE DATABASE Binary Outputs and BO Commands Item Capabilities Current Value If configurable, list methods Binary Outputs Group Number: 10 (leave tick-boxes blank if this data type is not supported) Binary Output Events Group Number: 11 Binary Output Commands Group...
  • Seite 289 ã Based on point Index (add column to table in part 5)  10. Counters frozen by means of: Master Request ã Freezes itself without concern for time of day ã Freezes itself and requires time of day ã Other, explain ___________________________ ME-RTU Remote Terminal Unit A - 35...
  • Seite 290 Counters/Frozen Counters CAPABILITIES AND CURRENT SETTINGS FOR DEVICE DATABASE Item Capabilities Current Value If configurable, list methods Counter Group Number: 20 (leave tick-boxes blank if this data type is not supported) Frozen Counter Group Number: 21 Counter Event Group Number: 22 Frozen Counter Event Group Number: 23 ã...
  • Seite 291: Analog Inputs

    ã Variation 6 – 16-bit without flag ã Variation 7 – Single-precision, floating-point with flag ã Variation 8 – Double-precision, floating-point with flag ã Based on point Index (add column to table in part 5) ME-RTU Remote Terminal Unit A - 37...
  • Seite 292 Analog Inputs CAPABILITIES AND CURRENT SETTINGS FOR DEVICE DATABASE Item Capabilities Current Value If configurable, list methods Static (Steady-State) Group (leave tick-boxes blank if this data type is not Number: 30 supported) Static Frozen Group Number: 31 Event Group Number: 32 Frozen Analog Input Event Group Number: 33 Deadband Group Number: 34...
  • Seite 293 Configurable, range 1 ms s to 65535 ms ã Configurable, selectable from ___,___,___seconds ã Configurable, other, describe______________ ã Variable, explain _______________________ ã Based on point Index (add column to table in part 5) ME-RTU Remote Terminal Unit A - 39...
  • Seite 294 Analog Outputs and Analog Output Commands CAPABILITIES AND CURRENT SETTINGS FOR DEVICE DATABASE Item Capabilities Current Value If configurable, list methods Analog Output Status Group (leave tick-boxes blank if this data type is not Number: 40 supported) Analog Outputs Group Number: 41 Analogue Output Events Group Number: 42 Analogue Output Command...
  • Seite 295 Fixed at 0 (enter 0 if files are not supported) ã Configurable, range ________ to _______ 6. Max number of Files Open at one ã Configurable, selectable from ____,____,____ time: ã Configurable, other, describe_____________ ME-RTU Remote Terminal Unit A - 41...
  • Seite 296 Octet String Points CAPABILITIES AND CURRENT SETTINGS FOR DEVICE DATABASE Octet String Points Item Capabilities Current Value If configurable, list methods Static (Steady-State) Group (leave tick-boxes blank if this data type is not Number: 110 supported) Event Group Number: 111 ã...
  • Seite 297 (see part 1.7, no. 6.), indicate the number of events that can be buffered for Virtual Terminals. If event buffers are not allocated per object group then set “Fixed at 0”. ME-RTU Remote Terminal Unit A - 43...
  • Seite 298 Data Set Prototype CAPABILITIES AND CURRENT SETTINGS FOR DEVICE DATABASE 2.10 Data Set Prototype Item Capabilities Current Value If configurable, list methods Group Number: 85 Variation Number: 1 This version of the Device Profile document has no requirement for describing Data Set Prototype capabilities and current settings.
  • Seite 299 Group Number: 86 Variation Number: 1 This version of the Device Profile document has the requirement for describing Data Set Descriptor capabilities being repeated for each Data Set (details can be found in section 4.11). ME-RTU Remote Terminal Unit A - 45...
  • Seite 300 DATA SET DESCRIPTOR – POINT INDEX ATTRIBUTES CAPABILITIES AND CURRENT SETTINGS FOR DEVICE DATABASE 2.12 DATA SET DESCRIPTOR – POINT INDEX ATTRIBUTES Item Group Number: 86 Variation Number: 3 This version of the Device Profile document has no requirement for describing Data Set Prototype capabilities and current settings.
  • Seite 301 07, 08 (limited qty) 130 (unsol. resp) 00, 01 (start-stop) Double-bit Binary (read) 06 (no range, or all) Input – Any 22 (assign class) 07, 08 (limited qty) Variation 17, 27, 28 (index) ME-RTU Remote Terminal Unit A - 47...
  • Seite 302 IMPLEMENTATION TABLE REQUEST RESPONSE OBJECT GROUP & VARIATION Outstation parses Outstation can issue Object Variation Function Codes Qualifier Codes Function Codes Qualifier Codes Description Number Number (dec) (hex) (dec) (hex) 00, 01 (start-stop) Double-bit Binary 06 (no range, or all) 00, 01 (start-stop) Input –...
  • Seite 303 17, 27, 28 (index) 00, 01 (start-stop) Analog Input – 06 (no range, or all) 00, 01 (start-stop) 32-bit without flag 1 (read) 129 (response) 07, 08 (limited qty) 17, 28 (index) 17, 27, 28 (index) ME-RTU Remote Terminal Unit A - 49...
  • Seite 304 IMPLEMENTATION TABLE REQUEST RESPONSE OBJECT GROUP & VARIATION Outstation parses Outstation can issue Object Variation Function Codes Qualifier Codes Function Codes Qualifier Codes Description Number Number (dec) (hex) (dec) (hex) 00, 01(start-stop) Analog Input – 06 (no range, or all) 00, 01 (start-stop) (read) 129 (response)
  • Seite 305 20 (enbl. unsol.) Class 3 data 21 (dab. unsol.) 06 (no range, or all) 22 (assign class) (read) 129 (response) 00, 01 (start-stop) Internal Indications – Packed format 00 (start-stop) (write) index=4 or 7 ME-RTU Remote Terminal Unit A - 51...
  • Seite 306 IMPLEMENTATION TABLE REQUEST RESPONSE OBJECT GROUP & VARIATION Outstation parses Outstation can issue Object Variation Function Codes Qualifier Codes Function Codes Qualifier Codes Description Number Number (dec) (hex) (dec) (hex) No Object (function code only) 13 (cold restart) No Object (function code only) 23 (delay meas.) 24 (record cur- No Object (function code only)
  • Seite 307 Buffered Memory 1025, bit 13 BI 31 False True Buffered Memory 1025, bit 14 BI 31 False True Buffered Memory 1025, bit 15 … More points can be added – up to BI 8191 ME-RTU Remote Terminal Unit A - 53...
  • Seite 308 Definition of Double-bit Input Point List: DATA POINTS LIST Definition of Double-bit Input Point List: List all addressable points. Points that do not exist (for example, because an option is not installed) shall be omitted from the table. Fixed, list shown in table below Configurable (current list may be shown in table below) Other, explain_____________________ Double-bit Input points list:...
  • Seite 309 False True none 24576, bits 0 and 1 Buffered memory 33 DBO1 False True none 24576, bits 2 and 3 More points can be … False True none added – up to 4096 ME-RTU Remote Terminal Unit A - 55...
  • Seite 310 Definition of Counter/Frozen Counter point list DATA POINTS LIST Definition of Counter/Frozen Counter point list List all addressable points. Points that do not exist (for example, because an option is not installed) shall be omitted from the table. Fixed, list shown in table below Configurable (current list may be shown in table below) Other, explain_____________________ Counter / Frozen Counter points list:...
  • Seite 311 Resolution is the smallest change that may be detected in the value due to quantization errors and is given in the units shown in the previous column. This parameter does not represent the accuracy of the measurement. ME-RTU Remote Terminal Unit A - 57...
  • Seite 312 Definition of Analog Output Status/Analog Output Control Block Point List DATA POINTS LIST Definition of Analog Output Status/Analog Output Control Block Point List List all addressable points. Points that do not exist (for example, because an option is not installed) shall be omitted from the table.
  • Seite 313 Configurable (current list may be shown in table below) Other, explain_____________________ Sequential Files list: Authentication required for: Default Class File Name Description Assigned to Events (1, 2, 3 or none) Read Write Delete Add more rows as necessary ME-RTU Remote Terminal Unit A - 59...
  • Seite 314 Definition of Octet String Point List DATA POINTS LIST Definition of Octet String Point List List all addressable points. Points that do not exist (for example, because an option is not installed) shall be omitted from the table. Fixed, list shown in table below Configurable (current list may be shown in table below) Other, explain_____________________ Octet String points list:...
  • Seite 315 Configurable (current list may be shown in table below) Other, explain_____________________ Ports list: Default Class Virtual Port Number Name Description Assigned to Events (Point Index) (1, 2, 3 or none) Add more rows as necessary ME-RTU Remote Terminal Unit A - 61...
  • Seite 316 Definition of Data Set Prototypes DATA POINTS LIST 4.10 Definition of Data Set Prototypes List of all data set prototypes. The following table is repeated for each Data Set Prototype defined. NOTE The numbers of data set prototypes known to the device are available remotely using the protocol object Group 0 Variations 212 and 213.
  • Seite 317 NAME = Data Set name Element DAEL = Data element name Description CTLS = Control status name CTLV = Control value name PTYP = UUID and (optional) instance name Mandatory DNP identifier Add more rows as necessary ME-RTU Remote Terminal Unit A - 63...
  • Seite 318 DATA SET DESCRIPTOR – POINT INDEX ATTRIBUTES DATA POINTS LIST 4.12 DATA SET DESCRIPTOR – POINT INDEX ATTRIBUTES The following table is optional and correlates data set elements to point indexes of standard DNP3 Data Objects. The element number below refers to the position in the present value (object 87) or event (object 88) data set and will not match the element number in the data set descriptor or data set prototype tables above.
  • Seite 319: Handbuch Für Me-Rtu

    IEC 60870-5-101 Slave Geräteprofil Anhang B IEC 60870-5-101 Slave Geräteprofil SOFTWARE-DOKUMENTATION IEC 60870-5-101 Konfiguration/Interoperabilität Handbuch für ME-RTU Revisionsdatum: 10.08.2014 c Inea d.o.o. 2014 Stegne 11 SI-1000 Ljubljana ME-RTU Remote Terminal Unit B - 1...
  • Seite 320 IEC 60870-5-101 Slave Geräteprofil REVISIONEN Datum Version Grund der Änderung Ausgeführt von August 2014 Originalversion Jaka Fritz, INEA d.o.o B - 2...
  • Seite 321: Einleitung

    IEC 60870-5-101 Slave Geräteprofil EINLEITUNG Dieses Dokument beschreibt die konkrete Implementierung der Norm IEC 60870-5-101 in ein ME-RTU. Dieses Dokument und die unten aufgeführten Dokumente liefern umfassende Informationen zur Kommunikation mit einem ME-RTU mithilfe des IEC 60870-5-101-Protokolls. ● IEC 60870-5-101 = Anwendungsbezogene Norm für Fernwirkaufgaben ●...
  • Seite 322: Interoperabilität

    IEC 60870-5-101 Slave Geräteprofil INTEROPERABILITÄT Die Seiten dieses Abschnitts wurden der Norm 60870-5-101 © IEC:2003, Abschnitt 8 entnommen. Die Nummerierung der Abschnitte wurde absichtlich von der Norm übernommen, um eine Referenz zu diesem Dokument zu ermöglichen. Interoperabilität Diese anwendungsbezogene Norm beschreibt Parametersätze und Alternativen, aus denen Unter- mengen gewählt werden müssen, um bestimmte Fernwirksysteme zu implementieren.
  • Seite 323: Physische Schicht

    2400 Bit/s 200 Bit/s 4800 Bit/s 4800 Bit/s 300 Bit/s 9600 Bit/s 9600 Bit/s 600 Bit/s 19200 Bit/s 19200 Bit/s 1200 Bit/s 38400 Bit/s 38400 Bit/s 57600 Bit/s 56000 Bit/s 115200 Bit/s 64000 Bit/s ME-RTU Remote Terminal Unit B - 5...
  • Seite 324: Verbindungsschicht

    IEC 60870-5-101 Slave Geräteprofil Verbindungsschicht (Netzwerkspezifische Parameter, alle verwendeten Optionen müssen durch „X“ gekennzeichnet wer- den. Geben Sie die maximale Telegrammlänge an. Falls eine nicht normgerechte Zuweisung von Nachrichten der Klasse 2 für eine unsymmetrische Schnittstelle implementiert wird, müssen die Typ- kennung (TypeID) und die Übertragungsursache (COT) für alle Nachrichten angegeben werden, die der Klasse 2 zugewiesen sind.) Nach dieser anwendungsbezogenen Norm werden ausschließlich das Telegrammformat FT 1.2, Ein-...
  • Seite 325: Anwendungsschicht

    := Stufenstellungsmeldung mit Zeitmarke M_ST_TA_1 <7> := Bitmuster von 32 Bit M_BO_NA_1 <8> := Bitmuster von 32 Bit mit Zeitmarke M_BO_TA_1 <9> := Messwert, normierter Wert M_ME_NA_1 <10> := Messwert, normierter Wert mit Zeitmarke M_ME_TA_1 ME-RTU Remote Terminal Unit B - 7...
  • Seite 326 IEC 60870-5-101 Slave Geräteprofil <11> := Messwert, skalierter Wert M_ME_NB_1 <12> := Messwert, skalierter Wert mit Zeitmarke M_ME_TB_1 <13> := Messwert, verkürzte Gleitkommazahl M_ME_NC_1 <14> := Messwert, verkürzte Gleitkommazahl mit Zeitmarke M_ME_TC_1 <15> := Zählwerte M_IT_NA_1 <16> := Zählwerte mit Zeitmarke M_IT_TA_1 <17>...
  • Seite 327 <100> := (General-)Abfragebefehl C_IC_NA_1 <101> := Zähler-Abfragebefehl C_CI_NA_1 <102> := Abfragebefehl (Lesebefehl) C_RD_NA_1 <103> := Uhrzeit-Sychronisierbefehl (Option, siehe 7.6) C_CS_NA_1 <104> := Prüfbefehl C_TS_NA_1 <105> := Prozess-Rücksetzbefehl C_RP_NA_1 <106> := Befehl zur Telegrammlaufzeit-Erfassung C_CD_NA_1 ME-RTU Remote Terminal Unit B - 9...
  • Seite 328 IEC 60870-5-101 Slave Geräteprofil Parameter in Steuerungsrichtung (Stationspezifische Parameter, jede Typkennung ist gekennzeichnet durch ein „X“, wenn sie nur in der Normrichtung, durch ein „R“, wenn sie nur in der Umkehrrichtung und durch ein „B“, wenn sie in beide Richtungen verwendet wird.) <110>...
  • Seite 329 M_ME_NA_1 <10> M_ME_TA_1 <11> M_ME_NB_1 <12> M_ME_TB_1 <13> M_ME_NC_1 <14> M_ME_TC_1 <15> M_IT_NA_1 <16> M_IT_TA_1 <17> M_EP_TA_1 <18> M_EP_TB_1 <19> M_EP_TC_1 <20> M_PS_NA_1 <21> M_ME_ND_1 <30> M_SP_TB_1 <31> M_DP_TB_1 <32> M_ST_TB_1 <33> M_BO_TB_1 ME-RTU Remote Terminal Unit B - 11...
  • Seite 330 IEC 60870-5-101 Slave Geräteprofil Übertragungsursache Typkennung 10 11 12 13 44 45 46 47 <34> M_ME_TD_1 <35> M_ME_TE_1 <36> M_ME_TF_1 <37> M_IT_TB_1 <38> M_EP_TD_1 <39> M_EP_TE_1 <40> M_EP_TF_1 <45> C_SC_NA_1 <46> C_DC_NA_1 <47> C_RC_NA_1 <48> C_SE_NA_1 <49> C_SE_NB_1 <50> C_SE_NC_1 <51>...
  • Seite 331: Grundlegende Anwendungsfunktionen

    Bitmuster von 32 Bit M_BO_NA_1, M_BO_TA_1 und M_BO_TB_1 (falls für ein spezifisches Projekt festgelegt, siehe 7.2.1.1) Messwert, normierter Wert M_ME_NA_1, M_ME_TA_1, M_ME_ND_1 und M_ME_TD_1 Messwert, skalierter Wert M_ME_NB_1, M_ME_TB_1 und M_ME_TE_1 Messwert, verkürzte Gleitkommazahl M_ME_NC_1, M_ME_TC_1 und M_ME_TF_1 ME-RTU Remote Terminal Unit B - 13...
  • Seite 332 IEC 60870-5-101 Slave Geräteprofil Stationsabfrage (Stationspezifische Parameter, ein Parameter ist gekennzeichnet durch ein „X“, wenn er nur in der Normrichtung, durch ein „R“, wenn er nur in der Umkehrrichtung und durch ein „B“, wenn er in beide Richtungen verwendet wird.) Global Gruppe 1 Gruppe 7...
  • Seite 333 (Stationspezifische Parameter, ein Parameter ist gekennzeichnet durch ein „X“, wenn er nur in der Normrichtung, durch ein „R“, wenn er nur in der Umkehrrichtung und durch ein „B“, wenn er in beide Richtungen verwendet wird.) Prüfprozedur ME-RTU Remote Terminal Unit B - 15...
  • Seite 334 IEC 60870-5-101 Slave Geräteprofil Dateiübermittlung (Stationsspezifischer Parameter, durch „X“ gekennzeichnet, wenn die Funktion verwendet wird) Dateiübermittlung in Überwachungsrichtung Transparente Datei Übermittlung von Störfalldaten aus Schutzeinrichtungen Übermittlung von Ereignisfolgen Übermittlung von Folgen aufgezeichneter Analogwerte Dateiübermittlung in Steuerungsrichtung Transparente Datei Hintergrundabfrage (Stationspezifische Parameter, ein Parameter ist gekennzeichnet durch ein „X“, wenn er nur in der Normrichtung, durch ein „R“, wenn er nur in der Umkehrrichtung und durch ein „B“, wenn er in beide Richtungen verwendet wird.) Hintergrundabfrage...
  • Seite 335 IEC 60870-5-104 Slave Geräteprofil Anhang C IEC 60870-5-104 Slave Geräteprofil SOFTWARE-DOKUMENTATION IEC 60870-5-104 Konfiguration/Interoperabilität für ME-RTU Revisionsdatum: 28.08.2014 c Inea d.o.o. 2014 Stegne 11 SI-1000 Ljubljana ME-RTU Remote Terminal Unit C - 1...
  • Seite 336 IIEC 60870-5-104 Slave Geräteprofil REVISIONEN Datum Version Grund der Änderung Ausgeführt von August 2014 Originalversion Jaka Fritz, INEA d.o.o C - 2...
  • Seite 337: Einleitung

    IEC 60870-5-104 Slave Geräteprofil EINLEITUNG Dieses Dokument beschreibt die konkrete Implementierung der Norm IEC 60870-5-104 für ein ME-RTU. Dieses Dokument und die unten aufgeführten Dokumente liefern umfassende Informationen zur Kommunikation mit einem ME-RTU mithilfe des IEC 60870-5-104-Protokolls. ● IEC 60870-5-104 = Anwendungsbezogene Norm für IEC 60870-5-101 über TCP/IP ●...
  • Seite 338: Interoperabilität

    IIEC 60870-5-104 Slave Geräteprofil INTEROPERABILITÄT Diese anwendungsbezogene Norm beschreibt Parametersätze und Alternativen, aus denen Untermen- gen gewählt werden müssen, um bestimmte Fernwirksysteme zu implementieren. Bestimmte Parame- terwerte, wie etwa die Auswahl von „strukturierten“ oder „unstrukturierten“ Feldern der Informations- objektadresse der ASDU stellen sich gegenseitig ausschließende Alternativen dar. Das heißt, dass nur ein Wert der definierten Parameter im System zugelassen ist.
  • Seite 339: Netzwerkkonfiguration

    Empfohlen bei >1200 Bit/s 100 Bit/s 2400 Bit/s 2400 Bit/s 200 Bit/s 4800 Bit/s 4800 Bit/s 300 Bit/s 9600 Bit/s 9600 Bit/s 600 Bit/s 19200 Bit/s 1200 Bit/s 38400 Bit/s 56000 Bit/s 64000 Bit/s ME-RTU Remote Terminal Unit C - 5...
  • Seite 340: Verbindungsschicht

    IIEC 60870-5-104 Slave Geräteprofil Verbindungsschicht (Netzwerkspezifische Parameter, alle verwendeten Optionen müssen durch „X“ gekennzeichnet wer- den. Falls eine nicht normgerechte Zuweisung von Nachrichten der Klasse 2 für eine unsymmetrische Schnittstelle implementiert wird, müssen die Typkennung (TypeID) und die Übertragungsursache (COT) für alle Nachrichten angegeben werden, die der Klasse 2 zugewiesen sind.) Nach dieser anwendungsbezogenen Norm werden ausschließlich das Telegrammformat FT 1.2, Ein- zelzeichen 1 und das feste Zeitintervall verwendet.
  • Seite 341: Anwendungsschicht

    Richtungen verwendet wird.) <1> := Einzelmeldung M_SP_NA_1 <2> := Einzelmeldung mit Zeitmarke M_SP_TA_1 <3> := Doppelmeldung M_DP_NA_1 <4> := Doppelmeldung mit Zeitmarke M_DP_TA_1 <5> := Stufenstellungsmeldung M_ST_NA_1 <6> := Stufenstellungsmeldung mit Zeitmarke M_ST_TA_1 ME-RTU Remote Terminal Unit C - 7...
  • Seite 342: M_Me_Te_1

    IIEC 60870-5-104 Slave Geräteprofil <7> := Bitmuster von 32 Bit M_BO_NA_1 <8> := Bitmuster von 32 Bit mit Zeitmarke M_BO_TA_1 <9> := Messwert, normierter Wert M_ME_NA_1 <10> := Messwert, normierter Wert mit Zeitmarke M_ME_TA_1 <11> := Messwert, skalierter Wert M_ME_NB_1 <12>...
  • Seite 343: C_Rc_Na_1

    C_CI_NA_1 <102> := Abfragebefehl (Lesebefehl) C_RD_NA_1 <103> := Uhrzeit-Sychronisierbefehl (Option siehe 7.6) C_CS_NA_1 <104> := Prüfbefehl C_TS_NA_1 <105> := Prozess-Rücksetzbefehl C_RP_NA_1 <106> := Befehl zur Telegrammlaufzeit-Erfassung C_CD_NA_1 <107>:= Prüfbefehl mit Zeitmarke CP56time2a C_TS_TA_1 ME-RTU Remote Terminal Unit C - 9...
  • Seite 344: P_Me_Na_1

    IIEC 60870-5-104 Slave Geräteprofil Parameter in Steuerungsrichtung (Stationspezifische Parameter, jede Typkennung ist gekennzeichnet durch ein „X“, wenn sie nur in der Normrichtung, durch ein „R“, wenn sie nur in der Umkehrrichtung und durch ein „B“, wenn sie in beide Richtungen verwendet wird.) <110>...
  • Seite 345: Grundlegende Anwendungsfunktionen

    (Stationspezifische Parameter, ein Parameter ist gekennzeichnet durch ein „X“, wenn er nur in der Normrichtung, durch ein „R“, wenn er nur in der Umkehrrichtung und durch ein „B“, wenn er in beide Richtungen verwendet wird.) Abrufprozedur ME-RTU Remote Terminal Unit C - 11...
  • Seite 346 IIEC 60870-5-104 Slave Geräteprofil Spontane Übertragung (Stationspezifische Parameter, ein Parameter ist gekennzeichnet durch ein „X“, wenn er nur in der Normrichtung, durch ein „R“, wenn er nur in der Umkehrrichtung und durch ein „B“, wenn er in beide Richtungen verwendet wird.) Spontane Übertragung Übertragungsursache Typkennung...
  • Seite 347 M_EI_NA_1* <100> C_IC_NA_1 <101> C_CI_NA_1 <102> C_RD_NA_1 <103> C_CS_NA_1 <104> C_TS_NA_1 <105> C_RP_NA_1 <106> C_CD_NA_1 <107> C_TS_TA_1 <110> P_ME_NA_1 <111> P_ME_NB_1 <112> P_ME_NC_1 <113> P_AC_NA_1 <120> F_FR_NA_1 <121> F_SR_NA_1 <122> F_SC_NA_1 <123> F_LS_NA_1 ME-RTU Remote Terminal Unit C - 13...
  • Seite 348: Leer Oder Nur

    IIEC 60870-5-104 Slave Geräteprofil Übertragungsursache Typkennung 10 11 12 13 44 45 46 47 <124> F_AF_NA_1 <125> F_SG_NA_1 <126> F_DR_TA_1* <127> F_SC_NB_1* * Leer oder nur X Verfügbar in den Betriebsarten „IEC 60870-5-104 Slave only“ und „IEC 61850 Client“ Verfügbar in den Betriebsarten „IEC 60870-5-104 Slave only“ und „IEC 61850 Client“ C - 14...
  • Seite 349 Normrichtung, durch ein „R“, wenn er nur in der Umkehrrichtung und durch ein „B“, wenn er in beide Richtungen verwendet wird.) Uhrzeitsynchronisation Wochentag wird verwendet RES1 oder GEN (Zeitmarke ersetzt / nicht ersetzt) wird verwendet SU-Bit (Sommerzeit) wird verwendet optional, siehe 7.6 ME-RTU Remote Terminal Unit C - 15...
  • Seite 350 IIEC 60870-5-104 Slave Geräteprofil Befehlsübertragung (Stationspezifische Parameter, ein Parameter ist gekennzeichnet durch ein „X“, wenn er nur in der Normrichtung, durch ein „R“, wenn er nur in der Umkehrrichtung und durch ein „B“, wenn er in beide Richtungen verwendet wird.) Direkte Befehlsübertragung Direkte Sollwert-Befehlsübertragung Befehl „Anwahl und Ausführung“...
  • Seite 351 (Stationspezifische Parameter, ein Parameter ist gekennzeichnet durch ein „X“, wenn er nur in der Normrichtung, durch ein „R“, wenn er nur in der Umkehrrichtung und durch ein „B“, wenn er in beide Richtungen verwendet wird.) Hintergrundabfrage ME-RTU Remote Terminal Unit C - 17...
  • Seite 352 IIEC 60870-5-104 Slave Geräteprofil Telegrammlaufzeiterfasssung (Stationspezifische Parameter, ein Parameter ist gekennzeichnet durch ein „X“, wenn er nur in der Normrichtung, durch ein „R“, wenn er nur in der Umkehrrichtung und durch ein „B“, wenn er in beide Richtungen verwendet wird.) Telegrammlaufzeiterfasssung Festlegungen für Zeitüberwachungen Falls kein...
  • Seite 353 Norm festgelegter Dokumente aus RFC 2200 für vorgegebene Projekte ist durch den Anwender dieser Norm auszuwählen. Ethernet 802.3 Serielle Schnittstelle X.21 Andere Auswahl aus RFC 2200: Liste der anzuwendenden RFC-2200-Dokumente ..................................................................................................................................................usw. ME-RTU Remote Terminal Unit C - 19...
  • Seite 354 IIEC 60870-5-104 Slave Geräteprofil C - 20...
  • Seite 355 IEC 60870-5-104 Master Geräteprofil Anhang D IEC 60870-5-104 Master Geräteprofil SOFTWARE-DOKUMENTATION IEC 60870-5-104 Konfiguration/Interoperabilität für INEA ME-RTU Revisionsdatum: 29.08.2014 c Inea d.o.o. 2014 Stegne 11 SI-1000 Ljubljana ME-RTU Remote Terminal Unit D - 1...
  • Seite 356 IEC 60870-5-104 Master Geräteprofil REVISIONEN Datum Version Grund der Änderung Ausgeführt von August 2014 Originalversion Jaka Fritz, INEA d.o.o D - 2...
  • Seite 357 ME-RTU. Dieses Dokument und die unten aufgeführten Dokumente liefern umfassende Informationen zur Kommunikation mit einem ME-RTU mithilfe des IEC 60870-5-104-Protokolls. ● IEC 60870-5-104 = Anwendungsbezogene Norm für IEC 60870-5-101 über TCP/IP ● IEC 60870-5-101 = Anwendungsbezogene Norm für Fernwirkaufgaben ●...
  • Seite 358 IEC 60870-5-104 Master Geräteprofil INTEROPERABILITÄT Diese anwendungsbezogene Norm beschreibt Parametersätze und Alternativen, aus denen Unter- mengen gewählt werden müssen, um bestimmte Fernwirksysteme zu implementieren. Bestimmte Parameterwerte, wie etwa die Auswahl von „strukturierten“ oder „unstrukturierten“ Feldern der Infor- mationsobjektadresse der ASDU stellen sich gegenseitig ausschließende Alternativen dar. Das heißt, dass nur ein Wert der definierten Parameter im System zugelassen ist.
  • Seite 359 Empfohlen bei >1200 Bit/s 100 Bit/s 2400 Bit/s 2400 Bit/s 200 Bit/s 4800 Bit/s 4800 Bit/s 300 Bit/s 9600 Bit/s 9600 Bit/s 600 Bit/s 19200 Bit/s 1200 Bit/s 38400 Bit/s 56000 Bit/s 64000 Bit/s ME-RTU Remote Terminal Unit D - 5...
  • Seite 360 IEC 60870-5-104 Master Geräteprofil Verbindungsschicht (Netzwerkspezifische Parameter, alle verwendeten Optionen müssen durch „X“ gekennzeichnet wer- den. Geben Sie die maximale Telegrammlänge an. Falls eine nicht normgerechte Zuweisung von Nachrichten der Klasse 2 für eine unsymmetrische Schnittstelle implementiert wird, müssen die Typ- kennung (TypeID) und die Übertragungsursache (COT) für alle Nachrichten angegeben werden, die der Klasse 2 zugewiesen sind.) Nach dieser anwendungsbezogenen Norm werden ausschließlich das Telegrammformat FT 1.2, Ein-...
  • Seite 361 Richtungen verwendet wird.) <1> := Einzelmeldung M_SP_NA_1 <2> := Einzelmeldung mit Zeitmarke M_SP_TA_1 <3> := Doppelmeldung M_DP_NA_1 <4> := Doppelmeldung mit Zeitmarke M_DP_TA_1 <5> := Stufenstellungsmeldung M_ST_NA_1 <6> := Stufenstellungsmeldung mit Zeitmarke M_ST_TA_1 ME-RTU Remote Terminal Unit D - 7...
  • Seite 362: M_It_Tb_1

    IEC 60870-5-104 Master Geräteprofil <7> := Bitmuster von 32 Bit M_BO_NA_1 <8> := Bitmuster von 32 Bit mit Zeitmarke M_BO_TA_1 <9> := Messwert, normierter Wert M_ME_NA_1 <10> := Messwert, normierter Wert mit Zeitmarke M_ME_TA_1 <11> := Messwert, skalierter Wert M_ME_NB_1 <12>...
  • Seite 363: C_Rc_Na_1

    C_CI_NA_1 <102> := Abfragebefehl (Lesebefehl) C_RD_NA_1 <103> := Uhrzeit-Sychronisierbefehl (Option siehe 7.6) C_CS_NA_1 <104> := Prüfbefehl C_TS_NA_1 <105> := Prozess-Rücksetzbefehl C_RP_NA_1 <106> := Befehl zur Telegrammlaufzeit-Erfassung C_CD_NA_1 <107>:= Prüfbefehl mit Zeitmarke CP56time2a C_TS_TA_1 ME-RTU Remote Terminal Unit D - 9...
  • Seite 364: P_Me_Na_1

    IEC 60870-5-104 Master Geräteprofil Parameter in Steuerungsrichtung (Stationspezifische Parameter, jede Typkennung ist gekennzeichnet durch ein „X“ , wenn sie nur in der Normrichtung, durch ein „R“, wenn sie nur in der Umkehrrichtung und durch ein „B“, wenn sie in beide Richtungen verwendet wird.) <110>...
  • Seite 365 M_BO_NA_1 <8> M_BO_TA_1 <9> M_ME_NA_1 <10> M_ME_TA_1 <11> M_ME_NB_1 <12> M_ME_TB_1 <13> M_ME_NC_1 <14> M_ME_TC_1 <15> M_IT_NA_1 <16> M_IT_TA_1 <17> M_EP_TA_1 <18> M_EP_TB_1 <19> M_EP_TC_1 <20> M_PS_NA_1 <21> M_ME_ND_1 <30> M_SP_TB_1 <31> M_DP_TB_1 ME-RTU Remote Terminal Unit D - 11...
  • Seite 366 IEC 60870-5-104 Master Geräteprofil Übertragungsursache Typkennung <32> M_ST_TB_1 <33> M_BO_TB_1 <34> M_ME_TD_1 <35> M_ME_TE_1 <36> M_ME_TF_1 <37> M_IT_TB_1 <38> M_EP_TD_1 <39> M_EP_TE_1 <40> M_EP_TF_1 <45> C_SC_NA_1 <46> C_DC_NA_1 <47> C_RC_NA_1 <48> C_SE_NA_1 <49> C_SE_NB_1 <50> C_SE_NC_1 <51> C_BO_NA_1 <58> C_SC_TA_1 <59>...
  • Seite 367 IEC 60870-5-104 Master Geräteprofil Übertragungsursache Typkennung <113> P_AC_NA_1 <120> F_FR_NA_1 <121> F_SR_NA_1 <122> F_SC_NA_1 <123> F_LS_NA_1 <124> F_AF_NA_1 <125> F_SG_NA_1 <126> F_DR_TA_1* <127> F_SC_NB_1* * Leer oder nur X ME-RTU Remote Terminal Unit D - 13...
  • Seite 368 IEC 60870-5-104 Master Geräteprofil Grundlegende Anwendungsfunktionen Stationsinitialisierung (Stationsspezifischer Parameter, durch „X“ gekennzeichnet, wenn die Funktion verwendet wird) Ferninitialisierung Zyklische Datenübertragung (Stationspezifische Parameter, ein Parameter ist gekennzeichnet durch ein „X“, wenn er nur in der Normrichtung, durch ein „R“, wenn er nur in der Umkehrrichtung und durch ein „B“, wenn er in beide Richtungen verwendet wird.) Zyklische Datenübertragung Abrufprozedur...
  • Seite 369 Kurze Befehlsausführungsdauer (Ausführungsdauer durch einen Systemparameter in Unterstation bestimmt) Lange Befehlsausführungsdauer (Ausführungsdauer durch einen Systemparameter in Unterstation bestimmt) Dauerbefehl Überwachung der max. Verzögerung von Befehlen und Sollwertbefehlen in Befehlsrichtung Maximal zulässige Verzögerung von Befehlen und Sollwertbefehlen ME-RTU Remote Terminal Unit D - 15...
  • Seite 370 IEC 60870-5-104 Master Geräteprofil Übertragung von Zählwerten (Stationspezifische Parameter, ein Parameter ist gekennzeichnet durch ein „X“, wenn er nur in der Normrichtung, durch ein „R“, wenn er nur in der Umkehrrichtung und durch ein „B“, wenn er in beide Richtungen verwendet wird.) Modus A: Örtliches Umspeichern mit spontaner Übertragung Modus B: Örtliches Umspeichern mit Zählerabfrage Modus C: Umspeichern und Übertragen durch Zählerabfragebefehl...
  • Seite 371 Konfigurierbar ten APDU im I-Format Maximaler Wertebereich k: 1 bis 12 APDU, Genauigkeit 1 APDU Maximaler Wertebereich w: 1 bis 8 APDU, Genauigkeit 1 APDU (Empfehlung: w sollte Zweidrittel von k nicht überschreiten). ME-RTU Remote Terminal Unit D - 17...
  • Seite 372 IEC 60870-5-104 Master Geräteprofil Portnummer Parameter Wert Bemerkungen Portnummer 2404 Konfigurierbar Redundante Verbindungen Anzahl N der verwendeten redundanten Gruppenverbindungen RFC-2200-Sammlung RFC 2200 ist ein offizieller Internet-Standard, der den Stand der Normung im Internet angewendeter Protokolle beschreibt, wie sie durch das Internet Architecture Board (IAB) festgelegt sind. Es bietet ein- breites Spektrum aktueller, im Internet angewendeter Standards.
  • Seite 373 Anhang E IEC 61850 Ed.1 Client PIXIT Protocol Implementation eXtra Information for Testing (PIXIT) for the IEC 61850 interface in the ME-RTU UCA International Users Group Testing Sub Committee PIXIT template extracted from client system test procedures version 1.1 and updated according to TPCL version 1.2...
  • Seite 374 This document specifies the protocol implementation extra information for testing (PIXIT) of the IEC 61850 interface in the client system: “ME-RTU” with firmware version “90.34”, further referred to as “client”. Together with the PICS and the MICS the PIXIT forms the basis for a conformance test according to IEC 61850-10.
  • Seite 375 Does the client supports IED’s with indexed and non- indexed report control blocks (RCB) Unbuffered RCB indexed Unbuffered RCB not indexed integrity data change quality change The supported trigger conditions are data update general interrogation (conditions are not evaluated) ME-RTU Remote Terminal Unit E - 3...
  • Seite 376 - process Which originator categories are supported and what is the originator identification? orIdent – ME-RTU Describe if and how the client sets/increments the ctlNum ctlNum is incremented after successful operate. What does the client when it receives a LastApplicationError Displays error (debug display only).
  • Seite 377 What is the behavior when the time synchronization signal/ No action messages are lost When is the quality bit "Clock failure" set? Never When is the quality bit "Clock not synchronized” set? Never ME-RTU Remote Terminal Unit E - 5...
  • Seite 378 IEC 61850 Ed.1 Client PIXIT E - 6...
  • Seite 379 IEC 61850 Ed.1 Client PICS-7-2 ACSI Anhang F IEC 61850 Ed.1 Client PICS-7-2 ACSI Protocol Implementation Conformance Statement for the IEC 61850 interface in ME-RTU Firmware Version 90.34 Date: 27 February 2015 ME-RTU Remote Terminal Unit F - 1...
  • Seite 380 IEC 61850 Ed.1 Client PICS-7-2 ACSI GENERAL The following ACSI conformance statements are used to provide an overview and details about ME-RTU, with firmware 90.34: – ASCI basic conformance statement, – ACSI models conformance statement, – ACSI service conformance statement The statements specify the communication features mapped to IEC 61850-8-1.
  • Seite 381 Generic substation event model (GSE) Publisher side Base Subscriber side Base Transmission of sampled value model (SVC) Publisher side Subscriber side – Y = supported N or empty = not supported Tab. F-1: Basic conformance statement ME-RTU Remote Terminal Unit F - 3...
  • Seite 382 IEC 61850 Ed.1 Client PICS-7-2 ACSI ACSI MODELS CONFORMANCE STATEMENT The ACSI models conformance statement is defined in Table F 2. Client/Subscriber Server/Publisher Value/ Comments If Server or Client side (B11/12) supported Logical device Logical node Data Data set Substitution Setting group control Reporting Buffered report control...
  • Seite 383 Logical node LogicalNodeDirectory GetAllDataValues Data GetDataValues SetDataValues GetDataDirectory GetDataDefinition Data set GetDataSetValues SetDataSetValues CreateDataSet DeleteDataSet GetDataSetDirectory Substitution SetDataValues Setting group control SelectActiveSG SelectEditSG SetSGValues ConfirmEditSGValues GetSGValues GetSGCBValues Tab. F-3: ACSI service Conformance statement (1) ME-RTU Remote Terminal Unit F - 5...
  • Seite 384 IEC 61850 Ed.1 Client PICS-7-2 ACSI Services Client (C) Server (S) Comments TP/MC Reporting Buffered report control block (BRCB) Report S24-1 data-change (dchg) S24-2 qchg-change (qchg) S24-3 data-update (dupd) GetBRCBValues SetBRCBValues Unbuffered report control block (URCB) Report S27-1 data-change (dchg) S27-2 qchg-change (qchg) S27-3...
  • Seite 385 Time resolution of internal clock of 2 in seconds Time accuracy of internal clock nearest negative power — 1 μs Supported TimeStamp resolution of 2 in seconds Tab. F-3: ACSI service Conformance statement (3) ME-RTU Remote Terminal Unit F - 7...
  • Seite 386 IEC 61850 Ed.1 Client PICS-7-2 ACSI F - 8...
  • Seite 387 BL blocked o blocked Binäres (7 Byte) Zeitformat, CP56Time2a – Zeit des Auftre- TimeStamp CP56Time2a tens von dchg oder qchg Tab. G-2: CDC – Single point status (SPS) Mapping ME-RTU Remote Terminal Unit G- 1...
  • Seite 388 IMapping von IEC 61850 CDC nach IEC 60870-5-104 ASDU CDC double point status (DPS) Die in Tab. G-3 dargestellten Datenattribute der „Common-Data-Class“ DPS werden so abgebildet, wie in Tab. G-4 gezeigt. DPS class Attribut-Name Attribut-Typ TrgOp Erklärung und Wertebereich DataName Übernommen von Datenklasse Datenattribut status...
  • Seite 389 SB substituted o substituted operatorBlocked o BL blocked o blocked Binäres (7 Byte) Zeitformat, CP56Time2a – Zeit des Auftre- TimeStamp CP56Time2a tens von dchg oder qchg Tab. G-6: CDC – Integer status (INS) Mapping ME-RTU Remote Terminal Unit G- 3...
  • Seite 390 IMapping von IEC 61850 CDC nach IEC 60870-5-104 ASDU CDC protection activated information (ACT) Die in Tab. G-7 dargestellten Datenattribute der „Common-Data-Class“ ACT werden so abgebildet, wie in Tab. G-8 gezeigt. ACT-Klasse Attribut-Name Attribut-Typ TrgOp Erklärung und Wertebereich DataName Übernommen von Datenklasse Datenattribut status general...
  • Seite 391 BL blocked o blocked Binäres (7 Byte) Zeitformat, CP56Time2a – Zeit des Auftre- TimeStamp CP56Time2a tens von dchg oder qchg Tab. G-10: CDC – Directional protection activated information (ACD) Mapping ME-RTU Remote Terminal Unit G- 5...
  • Seite 392 IMapping von IEC 61850 CDC nach IEC 60870-5-104 ASDU Jeder Richtungswert wird, wie in Tab. G2 dargestellt, in eine ASDU mit der Typkennung („Type ID“) <30> „Einzelmeldung mit Zeitmarke CP56Time2a“ mit aufeinander folgenden Indizes abgebildet: IOA n = general IOA n+1 = phsA IOA n+2 = phsB...
  • Seite 393 SQ (sequence number) = auf 0 gesetzt CY (carry) = auf 0 gesetzt BCR o=sequence Quatlity CA (counter was adjusted) = auf 0 gesetzt notation IV (validity) good o valid Tab. G-14: CDC – Binary counter reading (BCR) Mapping ME-RTU Remote Terminal Unit G- 7...
  • Seite 394 IMapping von IEC 61850 CDC nach IEC 60870-5-104 ASDU CDC measured value (MV) Die in Tab. G-15 dargestellten Datenattribute der „Common-Data-Class“ MV werden so abgebildet, wie in Tab. G-16 gezeigt. SEC-Klasse Attribut-Name Attribut-Typ TrgOp Erklärung und Wertebereich DataName Übernommen von Datenklasse Datenattribut Gemessene Attribute Analogue Value...
  • Seite 395 AT32 chen} I16 <-2 …+2 -1> b) cVal Analogue Value cVal.mag.i INT16 0 wird auf 0 abgebildet Gültiger Bereich für INT16 ist <-2 …+2 -1> Tab. G-18: CDC – Complex measured value (CMV) Mapping ME-RTU Remote Terminal Unit G- 9...
  • Seite 396: Cdc Messwerte "Phase Zu Erde" Eines 3-Phasen-Systems (Wye)

    IMapping von IEC 61850 CDC nach IEC 60870-5-104 ASDU CDC-Klasse IEC 60870-5-104 Mapping validity o IV good | invalid o valid | invalid questionable o NT detailQual o OV QDS = Quality Quatlity descriptor overflow o overflow source o SB substituted o substituted operatorBlocked o BL blocked o blocked...
  • Seite 397 Wenn beide Attribute („mag“ und „angle“) der einzelnen Attribute des Attribut-Typs CMV abgebildet werden müssen, werden zwei aufeinander folgende IOA-Adressen verwendet. In diesem Fall werden sechs ASDU der Typkennung <36> mit aufeinander folgenden IOA-Indizes verwendet: IOA n = CMV phsAB.cVal.mag.f IOA n+1 = CMV phsAB.cVal.ang.f ME-RTU Remote Terminal Unit G- 11...
  • Seite 398 IMapping von IEC 61850 CDC nach IEC 60870-5-104 ASDU IOA n+2 = CMV phsBC.cVal.mag.f IOA n+3 = CMV phsBC.cVal.ang.f IOA n+4 = CMV phsCA.cVal.mag.f IOA n+5 = CMV phsCA.cVal.ang.f Das Mapping der „Common-Data-Class“ CMV ist detailliert in Tab. G-18 dargestellt. G.12 CDC sequence (SEQ) Die in Tab.
  • Seite 399 Typkennung <36> für das Mapping wird durch das Konfigurations-Attribut „numHar“ festge- legt. Die IOA-Adressen für alle erforderlichen ASDU werden mit aufeinander folgenden IOA-Indizes verwendet: IOA n = har[0].mag IOA n+1 = har[1].mag IOA n+(numHar-1) = har[numHar-1] ME-RTU Remote Terminal Unit G- 13...
  • Seite 400 IMapping von IEC 61850 CDC nach IEC 60870-5-104 ASDU G.14 CDC harmonic value for WYE (HWYE) Die in Tab. G-24 dargestellten Datenattribute der „Common-Data-Class“ HWYE werden so abgebildet, wie in Tab. G-23 gezeigt. HWYE-Klasse Attribut-Name Attribut-Typ TrgOp Erklärung und Wertebereich DataName Übernommen von Datenklasse Datenattribut...
  • Seite 401 S/E <0>:= Direkte Steuerung SBO-Steuerung mit normaler Sicherheit S/E <1>:= SBO-Steuerung Direkte Steuerung mit erhöhter Sicherheit S/E <0>:= Direkte Steuerung SBO-Steuerung mit erhöhter Sicherheit S/E <1>:= SBO-Steuerung Tab. G-27: CDC – Controllable single point (SPC) Mapping ME-RTU Remote Terminal Unit G- 15...
  • Seite 402 IMapping von IEC 61850 CDC nach IEC 60870-5-104 ASDU G.17 CDC controllable double point (DPC) Die in Tab. G-28 dargestellten Datenattribute der „Common-Class“ SPC werden so abgebildet, wie in Tab. G-4 (für die Attribute mit der funktionellen Einschränkung ST) und Tab. G-29 (für die Attribute mit der funktionellen Einschränkung CO) gezeigt.
  • Seite 403 BSI = Binary state ctlVal INT32 Direkte Steuerung mit normaler Sicherheit information S/E <0>:= Direkte Steuerung Direkte Steuerung mit erhöhter Sicherheit S/E <0>:= Direkte Steuerung Tab. G-31: CDC – Controllable integer status (INC) Mapping ME-RTU Remote Terminal Unit G- 17...
  • Seite 404 IMapping von IEC 61850 CDC nach IEC 60870-5-104 ASDU G.19 CDC binary controlled step position information (BSC) Die in Tab. G-32 dargestellten Datenattribute der „Common-Class“ BSC werden so abgebildet, wie in Tab. G-33 (für die Attribute mit der funktionellen Einschränkung ST) und Tab. G-34 (für die Attribute mit der funktionellen Einschränkung CO) gezeigt.
  • Seite 405 Konfiguration, Beschreibung und Erweiterung ctlModel ctlModels Tab. G-35: CDC – Integer-controlled step position information (ISC) Tabelle G-33 legt das Mapping für die Datenattribute von ISC mit der funktionellen Einschränkung ST [valWTr + t + q] fest. ME-RTU Remote Terminal Unit G- 19...
  • Seite 406 IMapping von IEC 61850 CDC nach IEC 60870-5-104 ASDU Tabelle G-34 definiert das Mapping der Datenattribute von ISC mit der funktionellen Einschränkung CO. Das Datenattribut [ctlVal + origin + t] wird in eine ASDU mit der Typkennung <62> „Sollwert-Stell- befehl, skalierter Wert mit Zeitmarke CP56Time2a“ abgebildet. CDC-Klasse IEC 60870-5-104 Mapping ASDU Type ID <62>...
  • Seite 407 CDC – Abbilden der Datenattribute mit der funktionellen Einschränkung CO von „Controllable analogue set point information“ (APC) Normalerweise wird entweder a) oder b) abgebildet. Falls die SCL-Beschreibung der CDC beide Typen enthält, sollte der Anwender eine der Typen entsprechend den Anforderungen wählen. ME-RTU Remote Terminal Unit G- 21...
  • Seite 408 IMapping von IEC 61850 CDC nach IEC 60870-5-104 ASDU G.22 CDC Single point setting (SPG) Die in Tab. G-40 dargestellten Datenattribute der „Common-Data-Class“ SPG werden so abgebildet, wie in Tab. G-27 gezeigt. SPG-Klasse Attribut-Name Attribut-Typ TrgOp Erklärung und Wertebereich DataName Übernommen von Datenklasse Datenattribut Einstellung...
  • Seite 409: Darstellung Mit Montierter Abdeckung

    USER Antenne FX BUS HW ERR (SMA-Anschluss) SW ERR COM ERR GSM ERR POWER-LED Digitale Ein- und POWER 4G LTE Ausgänge des +24V USB-Schnittstelle Moduls (Typ A) ME-RTU 10BASE-T/100BASE-TX LEDs (2. Gruppe) image033.5_B ME-RTU Remote Terminal Unit H - 1...
  • Seite 410 Darstellung mit abgenommener Abdeckung Bedienelemente des ME-RTU Darstellung mit abgenommener Abdeckung Anschlussklemmen für Versorgungsspannung (24 V DC) Antenne (SMA-Anschluss) Steckplatz für 4G LTE MicroSD-Speicher- +24V karte Digitale Ein- und Ausgänge des USB-Schnittstelle Moduls (Typ A) SW 4 SW 3 DIP-Schalter des...
  • Seite 411 FX3-Serie DNP3 Anschluss des ME-RTU ....3-2 Analog-Eingänge im Pufferspeicher ..9-13 Datenaustausch mit ME-RTU ....8-1 Binäre Doppel-Bit-Ausgänge im...
  • Seite 412 Analog-Ausgänge ....7-29 Verbindung mit ME-RTU ....3-2 Analog-Eingänge .
  • Seite 413 Typ des GSM-Moduls .....7-19 Uhr des ME-RTU ..... . 7-8 Zustand der LEDs .
  • Seite 414 Index...
  • Seite 416 Telefax: +43 (0) 22 52 / 4 88 60 Telefax: +41 (0)44 / 802 28 28 Mitsubishi Electric Europe B.V. / FA - European Business Group / Mitsubishi-Electric-Platz 1 / D-40882 Ratingen / Germany / Tel.: +49(0)2102-4860 / Fax: +49(0)2102-4861120 / info@mitsubishi-automation.de / https://de3a.mitsubishielectric.com...

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