BETRIEB
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6.4.8 Grenzwerte und Störsignale
Allgemeine Hinweise
Das Gerät sendet ein elektromagnetisches Signal geringer Stärke an der Sonde entlang nach
unten. Das Signal wird von der Messstoffoberfläche und den Tankeinbauten reflektiert. Diese
Reflexionen bewegen sich an der Sonde entlang zurück zum Messumformer. Der
Messumformer wandelt die Reflexionen in Spannungsamplituden um. Die Reflexionen von
Tankeinbauten werden als Interferenzsignale (Störsignale) angezeigt.
Arbeiten mit Grenzwerten
Mit Hilfe von Grenzwerten kann das Gerät Signale mit geringen Spannungsamplituden
ignorieren und Veränderungen des Füllstands oder der Trennschicht ermitteln. Die
Spannungsamplitude von Signalen ist vom Abstand der Reflexion vom Messumformer abhängig.
Da die Spannungsamplitude mit zunehmendem Abstand abnimmt, verringert sich der Grenzwert
gemäß einem bestimmten Logarithmus. Das Gerät verwendet das stärkste Signal oberhalb des
Grenzwerts.
Das Messgerät verfügt über nachfolgende Menüpunkte:
• Füllstand-Grenzwert (C.1.16) zur Ermittlung des Füllstandsignals
• Füllstand-Grenzwert (C.1.16) und Trennschicht-Grenzwert (C.1.17) zur Ermittlung der
Füllstand- und Trennschichtsignale
• Sondenende-Grenzwert (C.1.18) zur Ermittlung des Sondenende-Signals im TBF-Modus oder
Automatisch-Modus. Für den Einsatz des Geräts im TBF- oder Automatisch-Modus oder zur
Berechnung der ε
Die Elektronik des Messgeräts verstärkt das Signal. Der Verstärkungsfaktor (Verstärkungsstufe)
ist von der Signalstärke abhängig. Es gibt 7 Stufen (1 bis 7). Ein starkes Signal erhält die
Verstärkung 1, ein schwaches Signal dagegen Verstärkung 7. Beim Befüllen oder Entleeren des
Tanks wird das Signal normalerweise vom Gerät erfasst. Um die Position des Signals ermitteln
zu können, wird die Verstärkung automatisch geändert.
In folgenden Fällen kann das korrekte Signal vom Gerät nicht ermittelt werden:
• Wenn zu viele andere Tankeinbauten vorhanden sind.
• Wenn Tankeinbauten vorhanden sind, die ein starkes Signal verursachen.
INFORMATION!
Auch siehe Verwendung der Störpulsunterdrückungs-Funktion zur Filterung von Störsignalen
auf Seite 106
Störsignalen. Für weitere Informationen zu den Menüpunkten, siehe
Seite 80
(Tabelle C. Erweiterte Konfiguration).
Verwendung von Grenzwerten
INFORMATION!
•
Die folgenden Angaben zum Füllstand-Grenzwert gelten auch für den Sondenende-
Grenzwert.
Liegt das Störsignal oberhalb des Füllstandsignals und ist der Grenzwert zu niedrig, wird es
•
vom Gerät fälschlicherweise als Füllstandsignal identifiziert.
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eines Messstoffs muss das Sondenende-Signal ausreichend stark sein.
r
zur Verwendung der Störpulsunterdrückungs-Funktion zur Filterung von
www.honeywell.com/ps
SMARTLINE® RM71 (TDR)
Funktionsbeschreibung auf
34-VF-25-17-DE iss.5 GLO December 15 US