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ABB RTU500 Series Bedienungsanleitung Seite 20

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SCADA-Funktionen in Überwachungsrichtung
Verarbeitung von analogen Messwerten
2-12 | 1KGT 150 797 V003 0 - ABB AG
Die Erkennung der Schalthandlung ist eine Sonderfunktion der Analogeingabe-Baugruppen. Sie
dient dem Erzwingen einer Messwertaktualisierung und Übertragung an die PDP, wenn ein Signal
nur geringe Schwankungen um den Nullpunkt aufweist. Die Funktion ist nur aktiv, wenn Schwell-
wertüberwachung mit Integration ausgewählt wurde. Die Schwellüberwachung mit Integrations-Al-
gorithmus würde mehrere Zyklen brauchen, bevor der Schwellwert überschritten und an die NLS
gemeldet wird. Dadurch entsteht eine Übergangssituation, z. B. ist es möglich, dass die 380 kV-
Übertragungsleitung geschaltet wird, während sich der Wert des tatsächlichen Stroms nicht sofort
ändert.
Die Erkennung der Schalthandlung funktioniert folgendermaßen: Jedes Mal, wenn sich ein Signal
auf/von 0 % von/auf ± 2,5 % ändert, wird der neue Wert sofort an die PDP übertragen. Liegt der
Wert unter ± 2,5 %, wird keine Ereignismeldung erzwungen. Die PDP überträgt den erhaltenen Wert
an die NLS, unabhängig von anderen Parametern.
Die Erkennung der Schalthandlung ist ein fester Parameter, der nicht parametrisiert werden kann.
Abbildung 6: Null-Wert-Überwachung und Erkennung der Schalthandlung
Glättung
Instabile Eingabesignale können zur Reduktion der Anzahl der Übertragungen geglättet werden.
Der Konfigurations-Parameter Glättung aktiviert oder deaktiviert für jeden Eingang die Glättung. Der
Glättungsfaktor kann mit binären Faktoren definiert werden.
Parametername
Glättungsfaktor
Wertebereich: 2, 4, 8, 16, 32, 64, 128 oder deaktiviert
Instabile Eingabesignale können zur Reduktion der Anzahl der Übertragungen geglättet werden
Standard
Parameterposition
deaktiviert
AMI, MFI - PDP-Parameter
RTU500 Serie Fernwirk-Unterstation

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