Die Erdungswiderstandsmessung ist eine Dreileiterprüfung, bestehend aus
zwei Erdspießen (Sonden) und dem zu prüfenden Erder. Diese Messung
erfordert optionales Zubehör. Verbindungen gemäß Abbildung 20 herstellen.
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Die beste Genauigkeit wird erzielt, wenn der mittlere Anschluss (Sonde S)
bei ca. 62 % des Abstands zum entfernten Anschluss (Hilfserder H)
positioniert wird. Die Sonden sollten auf einer geraden Linie liegen. Die
Messleitungen sollten räumlich getrennt sein, um Einkopplung zu
vermeiden.
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Der zu prüfende Erder (E) sollte bei der Durchführung der Messung vom
elektrischen System getrennt werden. Erdungswiderstandsmessungen
sollten nicht in einem spannungsführenden System durchgeführt werden.
Abbildung 20. Erdungswiderstandsmessung: Anschluss der
Messen des Erdungswiderstandes:
1.
Drehschalter in die Position bringen.
2.
Auf drücken und loslassen. Warten, bis die Messung endet.
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Die Primäranzeige (obere Anzeige) zeigt den Messwert des
Erdungswiderstandes an.
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Eine zwischen den Erdspießen (Sonden) erkannte Spannung wird in
der Sekundäranzeige angezeigt. Falls die Spannung größer als 10 V
ist, wird die Messung gesperrt.
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Falls zu hohe Störspannungen vorhanden sind, wird Fehler 5 (Err 5)
angezeigt. (Die Genauigkeit der gemessenen Werte nimmt durch
Störungen ab.) Die Pfeiltaste „Abwärts" drücken, um den
gemessenen Wert anzuzeigen. Die Pfeiltaste „Aufwärts" drücken,
um zur Anzeige des Fehlers 5 (Err 5) zurückzukehren.
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Wenn der Sondenwiderstand zu hoch ist, wird Fehler 6 (Err 6)
angezeigt. Der Sondenwiderstand kann durch tieferes Einbringen der
Erdspieße (Sonden) in den Boden oder Anfeuchten der Erde im
Bereich der Erdspieße verringert werden.
Zu prüfender
Erder
PE (E)
N (S)
62 % L
L
Messleitungen
Electrical Installation Tester
Messungen durchführen
L (H)
apz014f.eps
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