29
d) Kettenbruchsteuerung (Hubketten)
•
Jeder Hubschlitten ist mit einer Kette ausgestat-
tet:
•
Jede der Ketten ist mit einem Mikroschalter
(Abb. 30) ausgestattet, welcher die Kettenspan-
nung überwacht. Bei Kettenbruch oder übermä-
ßiger Schlaffkette wird der Mikroschalter betätigt
und sämtliche Bewegungen unterbrochen.
30
Zur Überprüfung der Kettenbruchsteuerung der
Hubketten gehen Sie wie folgt vor:
•
Heben Sie den Hubschlitten manuell bis zum
oberen Anschlag.
•
Achten Sie darauf, dass der Hubschlitten den
Mikroschalter auslöst und dass alle Steuerun-
gen der Hebebühne inaktiv sind. Ist dies nicht
der Fall, so stellen Sie die Halterung des Mikro-
schalters entsprechend ein, sodass er ausgelöst
wird.
•
Gehen Sie für die Kettenbruchsteuerung der
gegenüberliegenden Säule entsprechend vor.
e) Tragarmarretierungen
•
Jedes Antriebsritzel muss im entsprechenden
Zahnkranz einrasten, sobald der Hubschlitten
vom Boden abhebt. Ist eines der Antriebsritzel
nicht eingerastet, so bleibt der Bolzen in seiner
oberen Position.
117484 ● 08/2012
•
Stellen Sie die Tragarmarretierung entspre-
chend ein.
•
Hubschlitten in unterster Position: Ziehen Sie
am Ende jedes Tragarms, um sich zu vergewis-
sern, dass die Anschlagschraube den Tragarm
an der weiteren Auswärtsbewegung hindert.
Anderenfalls setzen Sie den Tragarm in die
Ausgangsstellung zurück und ziehen Sie die
Anschlagschraube an.
f) Niveauausgleich der Hubschlitten
•
Nehmen Sie einen Mittelklassefahrzeug auf der
Bühne auf
•
Heben Sie das Fahrzeug bis zur ersten Sicher-
heitsklinke an
•
Entriegeln Sie die Klinke der Steuerseite ma-
nuell
•
Setzen Sie die Hebebühne auf der anderen
Klinke ab
Effekt:
Der Hubwagen der Gegenseite fährt in die Sicher-
heitsklinke, der Hubwagen der Steuerseite fährt
weiter, bis das Gleichlaufseil unter Zugspannung
steht und den Hubwagen der Steuerseite zum Ste-
hen bringt (Seil wird belastet).
•
Fahrzeug wieder Anheben bis zur ersten Klinke.
•
Vorgang 2-4 mal mit der Sicherheitsklinke Ge-
genseite wiederholen.
•
Fahrzeug anheben und Gleichlauf prüfen.
•
Gegebenenfalls Gleichlaufseile nachspannen
12. Inbetriebnahme
31