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Rotary SGL35 Betriebs- Und Wartungsanleitung Seite 35

2-säulen-überflur-hebebühne
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d) Kettenbruchsteuerung (Hubketten)
Jeder Hubschlitten ist mit einer Kette ausgestat-
tet:
Jede der Ketten ist mit einem Mikroschalter
(Abb. 30) ausgestattet, welcher die Kettenspan-
nung überwacht. Bei Kettenbruch oder übermä-
ßiger Schlaffkette wird der Mikroschalter betätigt
und sämtliche Bewegungen unterbrochen.
30
Zur Überprüfung der Kettenbruchsteuerung der
Hubketten gehen Sie wie folgt vor:
Heben Sie den Hubschlitten manuell bis zum
oberen Anschlag.
Achten Sie darauf, dass der Hubschlitten den
Mikroschalter auslöst und dass alle Steuerun-
gen der Hebebühne inaktiv sind. Ist dies nicht
der Fall, so stellen Sie die Halterung des Mikro-
schalters entsprechend ein, sodass er ausgelöst
wird.
Gehen Sie für die Kettenbruchsteuerung der
gegenüberliegenden Säule entsprechend vor.
e) Tragarmarretierungen
Jedes Antriebsritzel muss im entsprechenden
Zahnkranz einrasten, sobald der Hubschlitten
vom Boden abhebt. Ist eines der Antriebsritzel
nicht eingerastet, so bleibt der Bolzen in seiner
oberen Position.
117484 ● 08/2012
Stellen Sie die Tragarmarretierung entspre-
chend ein.
Hubschlitten in unterster Position: Ziehen Sie
am Ende jedes Tragarms, um sich zu vergewis-
sern, dass die Anschlagschraube den Tragarm
an der weiteren Auswärtsbewegung hindert.
Anderenfalls setzen Sie den Tragarm in die
Ausgangsstellung zurück und ziehen Sie die
Anschlagschraube an.
f) Niveauausgleich der Hubschlitten
Nehmen Sie einen Mittelklassefahrzeug auf der
Bühne auf
Heben Sie das Fahrzeug bis zur ersten Sicher-
heitsklinke an
Entriegeln Sie die Klinke der Steuerseite ma-
nuell
Setzen Sie die Hebebühne auf der anderen
Klinke ab
Effekt:
Der Hubwagen der Gegenseite fährt in die Sicher-
heitsklinke, der Hubwagen der Steuerseite fährt
weiter, bis das Gleichlaufseil unter Zugspannung
steht und den Hubwagen der Steuerseite zum Ste-
hen bringt (Seil wird belastet).
Fahrzeug wieder Anheben bis zur ersten Klinke.
Vorgang 2-4 mal mit der Sicherheitsklinke Ge-
genseite wiederholen.
Fahrzeug anheben und Gleichlauf prüfen.
Gegebenenfalls Gleichlaufseile nachspannen
12. Inbetriebnahme
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