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Justage Mit Einem Verdrängerkörper Mit Übergewicht - Emerson Digitaler Fisher FIELDVUE DLC3010 Kurzanleitung

Füllstandsregler
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DLC3010 Kurzanleitung
Juni 2013
unteren Hubbegrenzer liegen, bis sich genügend Auftrieb zur Bewegung des Gestänges entwickelt hat. In einem solchen Fall das
nachfolgende Justageverfahren für Verdrängerkörper mit Übergewicht verwenden.
Nach der ersten Justage:
Für eine Füllstandsmessung - Das Menü Sensor Compensation (Sensorkompensation) aufrufen und das Gerät mit Enter constant
SG (Konstantes SG eingeben) für die Dichte der entsprechenden Prozessflüssigkeit konfigurieren.
Für eine Trennschichtmessung - PV-Modus auf Interface (Trennschicht) ändern, die aus der PV-Modus-Änderung resultierenden
Bereichswerte prüfen oder einstellen und dann das Gerät mit Enter constant SG (Konstantes SG eingeben) für die SG jeder
Prozessflüssigkeit konfigurieren.
Für eine Dichtemessung - PV-Modus auf Density (Dichte) ändern und die gewünschten Bereichswerte mit Change PV mode
(PV-Modus ändern) festlegen.
Wenn die Temperatur der Zielanwendung deutlich über oder unter der Umgebungstemperatur liegt, siehe DLC3010
Betriebsanleitung (D102748X012) für Hinweise zur Temperaturkompensation.
Wenn beide Prozessflüssigkeiten eingestellt werden können, wird die Zweipunktjustage empfohlen.
Wenn keine Min/Max- oder Zweipunktjustage möglich ist, den Nullpunkt bei Null Auftrieb mit Capture Zero einstellen. Dann einen
5 %-Minimumbereich über den Messanfang festlegen und die Verstärkung mit Trim Gain abgleichen.
Wenn für die Justage nur eine einzelne Flüssigkeit verfügbar ist, die Geräteeinrichtung (Instrument Setup) ausführen und prüfen,
ob alle Verdrängerdaten korrekt sind. Level Offset (Füllstandsabweichung) auf 0 einstellen. Füllstandsmessung mit direkter
Wirkungsweise wählen und SG = 1,0 (Wasser) oder bei Abweichung von 1,0 das aktuelle SG der Testflüssigkeit eingeben. Mit
Min/Max- oder Zweipunktjustage fortfahren.
Hinweis
Informationen für die Berechnung einer genauen Simulation dieses Effekts finden Sie in der Ergänzung zur Betriebsanleitung
(D103066X012) Simulation of Process Conditions for Calibration of Fisher Level Controllers and Transmitters (Simulation der
Prozessbedingungen zur Justierung von Fisher Füllstandsreglern und Messumformern), die vom Emerson Process Management
Vertriebsbüro oder unter www.fisher.com erhältlich ist.
Justage mit einem Verdrängerkörper mit Übergewicht
Ist die Sensorhardware für größere mechanische Verstärkung ausgelegt (wie in manchen Trennschicht- oder Dichtemessungen),
ist das Gewicht des trockenen Verdrängers oft höher als die maximal zulässige Last auf dem Torsionsrohr. In dieser Situation ist es
nicht möglich, die Drehung des Torsionsrohrs bei Null Auftrieb zu erfassen, weil das Gestänge in diesem Zustand auf einem
Hubbegrenzer liegt.
Die Routine Capture Zero (Nullpunkteinstellung) in der Menügruppe Partial Calibration (Teiljustage) funktioniert daher in den
Trennschicht- oder Dichte-PV-Modi nicht richtig, wenn der Verdränger zu schwer ist.
Die Routinen Min/Max, Two­Point (Zweipunkt) und Weight (Gewicht) der vollständigen Justage funktionieren sowohl im
Trennschicht- als auch im Dichtemodus unter den aktuellen Prozessbedingungen richtig, weil sie den theoretischen
Null­Auftrieb-Winkel zurückberechnen und nicht erfassen.
Wenn bei einem Verdrängerkörper mit Übergewicht die Teiljustagemethoden eingesetzt werden müssen, kann die folgende
Transformation verwendet werden:
Eine Trennschicht- oder Dichtemessung kann mathematisch als Füllstandsmessung mit einer einzigen Flüssigkeit abgebildet
werden, deren Dichte der Differenz zwischen dem aktuellen SG der Flüssigkeit entspricht, die den Verdränger zum Zeitpunkt der
beiden Prozessextreme bedeckt.
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Kurzanleitung
D103214X0DE

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