baut, sodass das Motorrad an ei-
ner schiefen Ebene stehen bleibt.
Der Bremsdruck im Bremssys-
tem ist abhängig von der Stei-
gung.
Einfluss der Steigung
auf Bremsdruck und
Anfahrverhalten
Wird an geringer Steigung an-
gehalten, wird nur geringer
Bremsdruck aufgebaut. Das
Lösen der Bremse beim An-
fahren erfolgt schnell. Es kann
sanfter angefahren werden. Ein
zusätzliches Aufdrehen des
Gasgriffs ist kaum erforderlich.
Wird an großer Steigung an-
gehalten, wird hoher Brems-
druck aufgebaut. Das Lösen
der Bremse beim Anfahren
dauert etwas länger. Zum An-
fahren ist mehr Drehmoment
nötig, das ein zusätzliches Auf-
drehen des Gasgriffs erfordert.
Verhalten bei rollendem oder
rutschendem Fahrzeug
Rollt das Fahrzeug bei akti-
ver Hill Start Control, wird der
Bremsdruck erhöht.
Wenn das Hinterrad rutscht,
wird nach ca. 1 m die Bremse
wieder gelöst. Damit wird z. B.
ein Abrutschen mit blockieren-
dem Hinterrad verhindert.
Lösen der Bremse bei
Abstellen des Motors oder
Zeitüberschreitung
Beim Abstellen des Motors mit
dem Not-Aus-Schalter, beim
Ausklappen der Seitenstütze
oder nach Zeitüberschreitung
(10 Minuten) wird die Hill Start
Control deaktiviert.
Neben den Kontroll- und Warn-
leuchten soll der Fahrer durch
folgendes Verhalten auf die De-
aktivierung der Hill Start Control
aufmerksam gemacht werden:
Bremswarnruck
Die Bremse wird kurz gelöst
und sofort wieder aktiviert.
Dabei entsteht ein spürbarer
Ruck.
Das teilintegrale ABS-Brems-
system regelt eine Geschwin-
digkeit von ca. 1-2 km/h ein.
Der Fahrer muss das Fahrzeug
manuell bremsen.
Nach zwei Minuten, oder bei
Bremsbetätigung, wird Hill Start
Control komplett deaktiviert.
HINWEIS
Beim Ausschalten der Zündung
wird der Haltedruck sofort und
ohne Bremswarnruck abgebaut.
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