Inhaltszusammenfassung für Endress+Hauser Minilog B RDL10 Version II
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Datalogger Datalogger Deutsch Betriebsanleitung 1 ... 26 (Bitte lesen, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen) Gerätenummer:......Datalogger English Operating instructions 27 ... 52 (Please read before installing the unit) Unit number:........ Datalogger Français Mise en service (A lire avant de mettre l’appareil en service) 53 ...
1. Allgemeines 2. Typgerechte Verwendung/Sicherheitshinweise 1. Allgemeines Transportschäden Bitte informieren Sie den Spediteur und den Lieferanten. Das richtige Gerät? Vergleichen Sie bitte den Bestellcode auf dem Typenschild (am Gerät) mit dem auf dem Lieferschein. Bitte beachten Sie folgende Zeichen: Hinweis: Ratschläge zur besseren Inbetriebnahme Achtung: Nichtbeachtung kann zum Defekt des Gerätes oder zu Fehlfunktionen führen!
3. Funktion 3. Funktion Der batteriebetriebene Datalogger ist zum Aufzeichnen von Daten bestimmt. Folgende Signale stehen als wählbare Eingangsgrößen zur Verfügung: - 0 bis 1 V - 0 bis 20 mA - 4 bis 20 mA - Pt100 - Potenzialfreier Kontakt oder TTL-Pegel 5 V Die über die Eingangssignale gewonnenen Größen zeigt das Display skaliert an, d.h.
4. Montage 4. Montage Das Gerät ist für die Wand-, und Rohrmontage geeignet. Hierzu kann optional ein Wand-, bzw. Rohrhalter bestellt werden. (Siehe 13. Zubehör und Verbrauchsmaterial) 4.1 Wandmontage (Montagehalter zur Wandmontage Best. Nr. 51000946) Öffnen Sie den Gehäusedeckel und schrauben Sie das Gerät nach der Skizze fest.
4. Montage 4.3 Plombiermöglichkeit Zur sicheren Plombierung Ihres Dataloggers stecken Sie einen Plombierdraht durch die zwei Bohrungen in den Schrauben. (Plombiersatz Best. Nr. RDL10X-PA) 4.4 Umgebungsbedingungen Abstand zu starken magnetischen Feldern halten (vgl. technische Daten: Störfestigkeit). Umgebung gemäß Schutzart IP 65. Arbeitstemperaturbereich: -25 °C bis +55 °C.
5. Anschluss 5.2 Anschlüsse/Klemmenplan DC - Netz vers ion B atterievers ion DC 7..30V J2 J1 J2 J1 ON / OFF ON / OFF 1 2 3 4 5 6 1 2 3 4 5 6 R S 232 4321 R S 232 4321 Schnittstelle...
6. Inbetriebnahme 6. Inbetriebnahme 6.1 Display Während des Betriebs können folgende Symbole sichtbar werden. Ê Low-Bat Anzeige: Batterieversion: Nach aufleuchten der Low-Bat Anzeige wird die Messung noch ca. 30 Tage fortgesetzt. Ein Auslesen über die PC-Bedien- software ist jetzt nicht möglich. Die Batterie muss gewechselt werden (siehe 6.4 Batteriewechsel).
6. Inbetriebnahme 6.2 Messstellenbeschriftung Die Frontfolie besitzt drei Beschriftungsfelder. Ê = Beschriftungsfeld für physikalische Einheit Ë = Beschriftungsfelder Beschriftung der einzelnen Felder: - Entfetten und Reinigen Sie die Frontfolie (z.B. mit Spiritus). - Beschriften Sie die Felder mit einem lichtbeständigen, wasserfesten Folienschreiber.
6. Inbetriebnahme 6.3 Gerät ein-/ausschalten Das Gerät wird in ausgeschaltetem Zustand ausgeliefert. Achtung: Niemals die Batterie mit einer externen Spannung überbrücken! Explosionsgefahr! Inbetriebnahme: 1. Gehäusedeckel öffnen. 2. Deckel nach unten wegklappen. 3. Bei Option “Vorbereitet für Batterie 3,6 V; 7,2 Ah” zuerst Batterie einbauen.
6. Inbetriebnahme 6.4 Batteriewechsel Unterschreitet die Batterie die Mindestkapazität während eines Messvorganges, so leuchtet im Display die Low-Bat-Anzeige auf. In diesem Fall zeichnet das Gerät noch für ca. 30 Tage Daten auf, kann aber nicht mehr über die PC-Bediensoftware seriell ausgelesen werden.
7. Installation der PC-Software 7. Installation der PC-Software 7.1 Systemvoraussetzungen Für die Installation und den Betrieb der PC-Software müssen folgende Hardware und Software Voraussetzungen erfüllt sein: - IBM-PC oder kompatibler PC ab Pentium 166 MHz - 64 MB Hauptspeicher (RAM) - CD-ROM Laufwerk - Maus - Bildschirmauflösung 800 x 600 Pixel...
8. Geräteparametrierung per PC-Software 8. Geräteparametrierung per PC-Software Eine Bedienungsanleitung der PC-Bediensoftware ist auf der CD-ROM zu finden. Grundvoraussetzung für die Parametrierung des Gerätes ist, dass es über das Schnittstellenkabel RS 232 mit dem PC verbunden ist. Achtung: Schrauben Sie zur richtigen Kontaktierung die Halteschrauben des RS 232 Steckers sowohl am Computer als auch am Datalogger fest.
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8. Geräteparametrierung der PC-Software Speicherzyklus. Hinweis: Der eingestellte Speicherzyklus beeinflusst die Speicherkapazität (siehe Kap. 11) - Einstellmöglichkeit ‚nur im GW-Fall’ Die Datenspeicherung erfolgt nur im Falle einer Grenzwertverletzung. -Einstellmöglichkeit ‚extern gesteuert’ Hier wird die Analogwertaufzeichnung durch ein externes Signal gestartet und gestoppt. Digitaleingang Low —>...
8. Geräteparametrierung per PC-Software 8.2 Analogeingang Folgende Einstellungen sind im Menü Analogeingang möglich: 8.2.1 Bezeichnung Zur genauen Identifizierung der Messstelle kann hier eine Bezeichnung (max. 10 Zeichen) eingegeben werden. 8.2.2 Eingangssignal Hier können Sie das Eingangssignal wählen, das der angeschlossene Sensor liefert: 0 - 20 mA 4 - 20 mA 0 - 1 V...
8. Geräteparametrierung der PC-Software 8.2.4 Prozesseinheit Hier kann die entsprechende Prozesseinheit eingegeben werden. Bei PT100 ist diese fest auf °C bzw. °F eingestellt. 8.2.5 Kommaposition Hier kann die Kommaposition, die am Display erscheinen soll eingegeben werden. Bei PT100 ist diese auf eine Nachkommastelle eingestellt.
8. Geräteparametrierung per PC-Software für die Dauer einer Grenzwertverletzung (siehe Kap. 8.1.4). 8.3.3 Hysterese Der Grenzwertzustand wird erst wieder aufgehoben, wenn sich das Signal mindestens um den eingestellten Wert wieder im Normalbetrieb befindet. 8.4 Digital\Integration (Standardausführung ohne Telealarm) Folgende Einstellmöglichkeiten sind im Menü ‚Digital\Integration’...
8. Geräteparametrierung der PC-Software Zeitbasis der Integration ist 1 Sekunde, d.h. der momentane Analogwert wird sekündlich mit dem eingestellten Faktor multipliziert und auf den Zähler addiert. Das Speichern und Rückstellen des Zählers erfolgt im eingestellten Speicherzyklus. - Einstellmöglichkeit ‚Ein/Aus-Meldung’ Mit dieser Einstellung kann eine Ereigniserfassung durchgeführt werden.
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8. Geräteparametrierung per PC-Software Empfängers gesendet. Dies ist nur über ein GSM-Terminal (z.B. TC35 von Siemens) möglich. Telefonnummer: Nummer des empfangenden Handys. SMS-Servicenummer: Für das Senden einer Meldung an ein Handy über GSM-Terminal. Die Nummer ist abhängig davon, von welchem Mobilfunkanbieter die SIM-Karte im GSM-Terminal ist und kann bei diesem erfragt werden.
9. Messwerte verarbeiten 9. Messwerte verarbeiten 9.1 Aktuelle Messwerte anzeigen Um die aktuellen Messwerte online auf Ihrem PC anzuzeigen, schließen Sie Ihren PC mit dem Schnittstellenkabel RS 232 an den Datalogger an. Starten Sie die PC-Software und öffnen Sie das Auswahl- fenster mit ANZEIGEN „Aktuelle Messwerte anzeigen als...".
10. Störungen und Abhilfe 10. Störungen und Abhilfe Fehlermeldungen werden auf dem Display als „E” gefolgt von einer vierstelligen Ziffernfolge dargestellt. Jede Ziffer zeigt einen bestimmten Fehlerzustand an: - „0” = kein Fehler - „1” = Fehler liegt vor Anzeige Ursache Wirkung Behebung...
11. Speicherkapazitäten 11. Speicherkapazität Mit den nachfolgenden Tabellen wird die Speicherzeit in Tagen bei den verschiedenen Eingangssignalen ermittelt. Speicherkapazität bei 32k Speicher in Tagen Momentan- Min/Max/- Speicher- Momentan- Min/Max/ Digitalwert Mittel- und zyklus wert Mittelwert Digitalwert Digitalwert 1 min 11,3 2 min 22,7 11,3...
12. Technische Daten 12. Technische Daten Anwendungs- Anwendung Messdatensammler zur Erfassung und Speicherung von Analog- und Digitalwerten bereich Bezeichnung Datalogger Arbeitsweise Messprinzip Messwerterfassung durch Analog/Digital Wandlung. Die Messdaten werden sekündlich aktualisiert und nach einer frei wählbaren Speicherzykluszeit in Systemaufbau einem internen Speicher abgelegt, der 16000 Messwerte speichern kann (optional 64000 Messwerte).
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12. Technische Daten Einsatz- Einbaubedingungen bedingungen Einbauhinweise Das Gerät ist senkrecht zu montieren, hierzu kann (Fortsetzung) ein Wand- bzw. Rohrhalter bestellt werden Umgebungsbedingungen Umgebungstemp. -25 °C bis +55 °C Lagerungstemp. -25 °C bis +60 °C Klimaklasse IEC 654 Teil 1 Klasse C1 Schutzart IP 65 / NEMA 4 bei geschlossenem Deckel Schwingungs-...
13. Zubehör und Verbrauchsmaterial 13. Zubehör und Verbrauchsmaterial (Für Bestellungen sprechen Sie bitte Ihren Lieferanten an) Anschlusskabel für die serielle Schnittstelle RS 232 Kabellänge 1,5 m mit 9 pol. Sub D Stecker (Kupplung) IP 65 Stecker: Schnittstellenkabel RS 232 Best. Nr. 50086167 für Parametrierung per PC Schnittstellenkabel für Best.
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13. Zubehör und Verbrauchsmaterial Montagehalter zur Rohrmontage Halteplatte aus V2A 1,5 mm Stärke Best. Nr. 51000924 Temperatursensor Pt 100 zur nachträglichen Montage in Kabelverschraubungen Messbereich: -25 °C bis +55 °C Temperatursensor Pt 100 Best. Nr. RDL10X-TA Lithiumbatterie 3,6 Volt Lithiumbatterie Typ AA; 2,1 Ah Best. Nr. 51000981 Lithiumbatterie Typ C;...
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