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Philips Trilogy 202 Benutzerhandbuch Seite 14

Beatmungsgerät
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Inhaltsverzeichnis
Betriebs- und
Lagerungstemperaturen
Bakterienfilter
Patientenschlauchsysteme
(allgemein)
Passive Schlauchsysteme
Aktive Schlauchsysteme
Systemprüfung
Dieses Gerät nicht verwenden, wenn die Umgebungstemperatur über
40 °C liegt. Wird dieses Gerät bei Raumtemperaturen über 40 °C benutzt,
übersteigt die Temperatur des Luftstroms eventuell 43 °C. Dies könnte
zu Systemalarmen, Wärmereizung oder Verletzung der Atemwege des
Patienten führen.
Um eine Kontamination des Patienten oder Beatmungsgeräts zu
vermeiden, empfehlen wir die Verwendung eines von Respironics
genehmigten Hauptstrombakterienfilters (Teilenummer 342077) am
Patienten-Gasauslassanschluss. Filter, die nicht von Respironics genehmigt
wurden, können die Systemleistung beeinträchtigen.
Das Beatmungsgerät darf nur mit von Philips Respironics empfohlenen
Patientenanschlüssen (z.B. Masken, Schlauchsystemen und
Ausatemventilen) verwendet werden. Der ordnungsgemäße Betrieb des
Geräts, einschließlich Alarmen, bei Verwendung anderer Schlauchsysteme
wurde von Philips Respironics nicht verifiziert und muss vom medizinischen
Betreuer überprüft werden.
Beim Hinzufügen von Komponenten zum Beatmungssystem müssen der
Flow-Widerstand und der Totraum von hinzugefügten Komponenten wie
Luftbefeuchtern, Sprechventilen, Atemluftbefeuchtern (HMEs) und anderen
Filtern sorgfältig hinsichtlich potenzieller unerwünschter Auswirkungen auf
die Beatmungsunterstützung des Patienten und die Gerätealarme geprüft
werden.
Bei Verwendung eines passiven Schlauchsystems ist ein Ausatemventil
erforderlich.
Bei einem passiven Schlauchsystem reicht der Flow durch das Ausatemventil
bei niedrigen Exspirationsdruckwerten u.U. nicht aus, um das ausgeatmete
Gas vollständig aus dem Schlauch zu entfernen. Ausgeatmete Luft wird
dann eventuell zu einem gewissen Grad wieder eingeatmet.
Nur die für das Trilogy 202 konzipierten aktiven Ausatemvorrichtungen
verwenden. Philips Respironics hat den einwandfreien Betrieb von
anderen aktiven Ausatemvorrichtungen nicht verifiziert. Die Verwendung
solcher Vorrichtungen kann einen unvorschriftsmäßigen oder unsicheren
Gerätebetrieb zur Folge haben.
Wenn das Patientenschlauchsystem aktiv ist, muss die Ausatemvorrichtung
ordnungsgemäß funktionieren, damit das Beatmungsgerät die Therapie
bereitstellen kann. Die Ausatemvorrichtung muss täglich geprüft und nach
Bedarf ausgetauscht werden.
Das Beatmungsgerät erst dann an einem Patienten einsetzen, nachdem
eine Systemprüfung durchgeführt wurde. Weitere Informationen sind in
Kapitel 10 dieses Handbuchs zu finden.
Beim Einschalten des Geräts sicherstellen, dass es ordnungsgemäß
funktioniert. Hierzu stets überprüfen, ob das akustische Signal ertönt und
die Alarm-LEDs rot und dann kurz gelb aufleuchten. Wenden Sie sich an
Philips Respironics oder an ein autorisiertes Kundendienstzentrum, wenn
dies nicht der Fall ist.
5
Kapitel 1 Einführung

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