Die Zirkulationspumpensteuerung „FS20 ZPS“ ist für das bedarfsgerechte Steuern einer Warmwasser-Zirkulationspumpe über einen FS20-Schaltaktor entsprechend dieser Bedie- nungsanleitung vorgesehen. Die Spannungsversorgung der „FS20 ZPS“ ist mit einem Netzteil zu realisieren, das eine Gleichspannung von 9-15 V bei einer maximalen Leistung von 15 VA abgibt.
5. Sicherheitshinweise Bei Schäden, die durch Nichtbeachten dieser Bedienungsanleitung ver- ursacht werden, erlischt die Gewährleistung/Garantie. Für Folgeschäden übernehmen wir keine Haftung! Bei Sach- oder Personenschäden, die durch unsachgemäße Handhabung oder Nichtbeachten der Sicherheitshinweise verursacht werden, über- nehmen wir keine Haftung. In solchen Fällen erlischt die Gewährleistung/ Garantie! •...
6. Beschreibung und Funktionen Die Zirkulationspumpensteuerung „FS20 ZPS“ dient der bedarfsgerechten Steuerung einer Warmwasser-Zirkulationspumpe. „Die „FS20 ZPS“ schaltet die Pumpe per FS20-Schalttaktor nur dann ein, wenn dies entsprechend den Nutzerwünschen notwendig ist. Das Gerät ermöglicht über eine schnell beherrschbare Menüführung die Eingabe von Zirkulationsprofilen, in denen man für bis zu vier Zeiträume täglich feste Zeiten für den Betrieb...
Belastung an den Messpunkten befestigt werden können. b) Installation • Stellen Sie die „FS20 ZPS“ am Einsatzort so auf, dass es nicht herab- oder umfallen kann. Benutzen Sie zur Fixierung ggf. Doppel-Montage-Klebeband oder Kabelbinder. • Stecken Sie dann den Rundstecker des Netzteils in die Stromversorgungsbuchse der „FS20 ZPS“...
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• Befestigen Sie die Sensoren mittels der mitgelieferten Kabelbinder mit der abgeflachten Seite an den Rohren von Vor- und Rücklauf des Brauchwasserkreises. Die abgeflachte Seite des Sensors sorgt für ein direktes Anliegen des Sensorkopfes an einem Rohr. Die Sensoren müssen direkt am Rohr anliegen, um einen guten thermischen Kontakt zu gewährleisten.
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Wärmeverlust über die Leitungen FS20-Handsender Zirkulationspumpensteuerung Zirkulationspumpe Warmwasser- speicher Temperatursensor Temperatursensor Rücklauf Vorlauf FS20-Schalt-Aktor Beispieldarstellung der Installation der „FS20 ZPS“ und eines FS20-Schalt-Aktors...
• Auswahl des vorherigen Eingabefeldes • Verlassen von Menüs/Funktion (langer Tastendruck) Nach dem Einschalten der „FS20 ZPS“ werden auf dem Display die Temperatur des Vor- und Rücklaufsensors, der aktuelle Wochentag sowie die aktuell eingestellte Uhrzeit angezeigt, dies ist die so genannte Grundanzeige. Zudem wird alle 5 Sekunden der Name des momentan verwendeten Profils eingeblendet.
Untermenüs Menü „Profile“ Mit der „FS20 ZPS“ ist es möglich, Profildefinitionen zu erstellen, die dem Nutzerverhalten angepasst sind. Im Untermenü „Profile“ sind dazu alle nötigen Funktionen zusammengefasst. Hinweise zum Erstellen von Profilen finden Sie im Kapitel „Erstellen von Profilen”.
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• Da der Schalt-Aktor nun angelernt ist, kann auch getestet werden, ob der zugeordnete Handsender den Schalt-Aktor via Pumpensteuerung einschaltet. Dazu ist die Steuerung in die Grundanzeige zu bringen und eine Taste des Handsender-Tastenpaares zu drücken. Der von der „FS20 ZPS“ gesendete Befehl lässt den Schalt-Aktor nun für ca. 10 Minuten eingeschaltet.
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• Temperaturen Die „FS20 ZPS“ ist in der Lage, auf die Temperaturen im Vor- und Rücklauf des Brauchwasser- kreises zu reagieren. Dazu ist es jedoch notwendig, die auftretenden Temperaturen einmal zu messen. • Zur Messung müssen die Temperatursensoren wie im Kapitel „Installation“ beschrieben korrekt angebracht und der Schaltaktor angelernt sein.
d) Erstellen von Profilen Um ein neues Profil anzulegen, ist im Hauptmenü „Profile“ das Untermenü „Erstellen“ auszuwählen. • Im ersten Schritt muss ein Profilname eingegeben werden, die Auswahl der Zeichen erfolgt mit dem Drehimpulsgeber. Mit „OK/Menü“ kann man das Zeichen übernehmen bzw. mit „zurück“...
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• Das Maximum beträgt immer ein Drittel der vorher eingegebenen Intervallzeit. Nachdem nun der Modus komplett definiert ist, sind die jeweiligen Zeiträume einzugeben, in der die „FS20 ZPS“ aktiv steuern soll. Außerhalb dieser Zeiträume ist die Zirkulationspumpe abgeschaltet, es sei denn, es erfolgt eine manuelle Einschaltung per FS20-Handsender.
9. Reichweiten und Störungen, Repeater • Das FS20-System arbeitet im 868-MHz-Bereich, der auch von anderen Funkdiensten genutzt wird. Daher kann es durch Geräte, die auf der gleichen bzw. benachbarten Frequenz arbeiten, zu Einschränkungen des Betriebs und der Reichweite kommen. • Die angegebene Reichweite von bis zu 100 m ist die Freifeldreichweite, d. h., die Reichweite bei Sichtkontakt zwischen Sender und Empfänger.
10. Handhabung • Schützen Sie das Produkt vor Feuchtigkeit, Kälte, Hitze, Staub und starker Sonnenein- strahlung. • Zerlegen Sie das Produkt niemals. Lassen Sie eine evtl. nötige Reparatur ausschließlich von einer entsprechenden Fachwerkstatt durchführen. • Durch den Fall aus bereits geringer Höhe wird das Produkt beschädigt. 11.
14. Anhang: Grundlagen des FS20-Adress-Systems Damit mehrere FS20-Komponenten (dazu zählt auch die Zirkulationspumpensteuerung „FS20 ZPS“) nebeneinander betrieben werden können, ist die Funkübertragung mit einer umfangreichen Codierung gesichert. Diese Codierung besteht aus einem „Hauscode“ und der „Adresse“. Der Hauscode dient zur Unterscheidung zwischen mehreren nebeneinander betriebenen FS20-Systemen.
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Adressgruppe Unteradresse Einzeladresse Funktionsgruppen-Adresse Lokale Master-Adresse Globale Master-Adresse Dieser Wert muss auf „44“ eingestellt werden. Dieser Wert darf nicht auf „44“ eingestellt werden. Erlaubte Werte sind: 11, 12, 13, 14, 21, 22, 23, 24, 31, 32, 33, 34, 41, 42, 43 Jedem Empfänger kann von jedem der vier verschiedenen Adresstypen (Einzeladresse, Funktionsgruppen-Adresse, lokale Masteradresse, globale Masteradresse) eine Adresse zugeordnet werden.
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• Lokale Masteradressen Mehrere Empfänger werden räumlich als eine Einheit definiert und über die lokale Master- adresse angesteuert. Werden beispielsweise alle Empfänger in einem Raum jeweils einer lokalen Masteradresse zugewiesen, so kann man beim Verlassen eines Raumes mit nur einem Tastendruck alle Verbraucher in diesem Raum ausschalten. •...
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Jedem Raum wurde eine eigene Adressgruppe zugewiesen: • Raum A: 11 • Raum B: 12 (die Markise ist ebenfalls dem Raum B zugeteilt) • Raum C: 13 • Raum D: 14 Bei einem umfangreicheren Systemausbau ist es sinnvoll, bei der Adressenauswahl systema- tisch vorzugehen, um den Überblick über die bereits vergebenen Adressen zu behalten und um die programmierten Empfänger einfach und sinnvoll in Gruppen gemeinsam steuern zu können.
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Die Markise wurde absichtlich nicht auf diese Adresse programmiert und ist deshalb nur über ihre Einzeladresse (1211) ansprechbar; sie muss im Beispiel getrennt bedient werden. Die Deckenlampen in allen Räumen sind zusätzlich zu einer Funktionsgruppe zusammengefasst (im Beispiel die 4411, Adressgruppe 44, Unteradresse 11) und somit auch gemeinsam steuerbar.