Fotozellen
Das System „BLUEBUS" ermöglicht durch die Adressierung mit speziellen Überbrückungen die Erkennung der Fotozellen seitens der Steue-
rung und die Zuteilung der korrekten Wahrnehmungsfunktion. Die Adressierung muss sowohl an TX als auch an RX ausgeführt werden (wobei
die Überbrückungen auf dieselbe Art anzuordnen sind). Überprüft werden muss, dass andere Fotozellen-Paare nicht dieselbe Adresse haben.
Bei einer Automation für Schiebetore mit ROBUS ist es möglich, die Fotozellen gemäß den Darstellungen in der Abbildung zu installieren.
Nach der Installation oder Entfernung von Fotozellen muss an der Steuerung die Anlernphase ausgeführt werden, wie in Abschnitt 8.4 „Anler-
nung sonstiger Vorrichtungen" beschrieben.
Fotozellen
Jumper
Fotozelle h = 50
FOTO
Ansprechen bei Schließung
Fotozelle h = 100
FOTO II
Ansprechen bei Schließung
Fotozelle h = 50
FOTO 1
Ansprechen bei Schließung
Fotozelle h = 100
FOTO 1 II
Ansprechen bei Schließung
Externe Fotozelle mit Ansprechen
FOTO 2
bei Öffnung
Interne Fotozelle mit Ansprechen
FOTO 2 II
bei Öffnung
FOTO 3
Einzige Fotozelle, die den gesamten Automatismus abdeckt
Für die Installation der FOTO 3 gemeinsam mit Foto II ist es erforderlich, dass die Position der Fotozellenelemente (TX – RX) dem Hinweis
in der Bedienungsanleitung der Fotozellen entspricht.
8.2 - Lichtsensor FT210B
Der Lichtsensor FT210B vereint in einer einzigen Vorrichtung das Kraftbegrenzungssystem (Typ C gemäß EN12453) und einen Präsenzdetek-
tor, der Hindernisse auf der optischen Achse zwischen Sender TX und Empfänger RX wahrnimmt (Typ D gemäß EN12453). Beim Lichtsensor
FT210B werden die Statussignale der Schaltleiste über den Strahl der Fotozelle gesendet, wodurch 2 Systeme in einer einzigen Vorrichtung
integriert sind. Der übertragende Teil am beweglichen Torflügel ist durch Batterien gespeist, was unschöne Anschlüsse verhindert; spezielle
Kreisläufe verringern den Verbrauch der Batterie, deren Dauer bis zu 15 Jahre lang garantiert wird (siehe Details dieser Schätzung in den Anwei-
sungen des Produkts).
Mit nur einer Vorrichtung FT210B, kombiniert mit einer Schaltleiste (z.B. TCB65) kann das Sicherheitsniveau der „Hauptschaltleiste" erreicht
werden, das von Norm EN12453 für jede Art von „Benutzung" und „Aktivierung" verlangt ist.
Der Lichtsensor FT210B in Kombination mit ohmschen Schaltleisten (8,2 kΩ) funktioniert auch, wenn ein Teil defekt ist (Klasse 3 gemäß EN
954-1). Er verfügt über einen speziellen Antikollisionskreis, der Interferenzen mit anderen, auch nicht synchronisierten Detektoren verhindert und
die Hinzufügung weiterer Fotozellen ermöglicht, wie zum Beispiel für die Durchfahrt von schweren Fahrzeugen, wobei gewöhnlich eine zweite
Fotozelle in 1 m Höhe über dem Boden angebracht wird.
Für weitere Informationen über Anschluss und Adressierung wird auf die Anleitung von FT210B verwiesen.
20 – Deutsch
Tabelle 10