Sicherheitshinweise
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Am Fahrtregler ist ein verpolungssicherer Doppelstecker (außer V8/V12 und Pro Regler) angebracht. Falls Sie
Antriebsbatterien mit anderen Steckern verwenden, sind diese auszutauschen. Hierbei ist größte
Aufmerksamkeit auf die Polung zu richten, da Falschpolung zur sofortigen Beschädigung des Fahrtreglers
führt.
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Durchschalten von schneller Vorwärtsfahrt auf schnelle Rückwärtsfahrt kann zur Überlastung führen.
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Wenn das Fahrzeug von einem Hindernis gestoppt wird, darf es nicht beschleunigt werden, weil hierdurch
eine Überlastung auftreten kann, die zur Beschädigung der Elektronik führt.
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Der Fahrtregler ist für die Stromversorgung des Empfängers und max. 2 zusätzlichen Servos aus dem
Antriebsakku konzipiert. Eine höhere Belastung führt zur Beschädigung der Regelelektronik.
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Wenn mit Regen und/oder einem Fahrbetrieb auf nassem Untergrund zu rechnen ist, sollten Empfänger, Servo
und Fahrtregler wasserdicht geschützt werden.
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Alle Steckverbindungen müssen auf einwandfreien Kontakt überprüft werden. Die Kontakte müssen frei von
Korrosion sein.
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Beim Einbau des Fahrtreglers bitte unbedingt darauf achten, daß eine möglichst hohe Luftzirkulation zur
Kühlung ermöglicht wird.
Nach Beendigung des Fahrbetriebs unbedingt den Fahrakku vom Fahrtregler lösen, da durch
eventuell unkontrolliertes Anfahren Regler und Fahrakku Schaden leiden können.
Dämpfung
Die vier Ölstoßdämpfer Ihres GM-Racing On-Road-Car haben größten Einfluß auf dessen Fahrverhalten. Wann
immer Sie diese Stoßdämpfer wieder zusammenbauen: Tun Sie es sorgfältig! Bauen Sie die Dämpfer immer
paarweise (vorn und hinten) zusammnen. Wenn nämlich einer der vorderen Ölstoßdämpfer etwas weicher
oder härter als der andere sein sollte, wird der RC-Car bei Kurvenfahrt in einer Richtung anders als in der
anderen steuern. Das gleiche gilt für die hinteren Stoßdämpfer.
Die Dämpfung muß vorn etwas weicher als hinten sein.
Die Fahrhöhe des Modells ist sehr wichtig. Sie ist so einzustellen, daß die Arme der vorderen Aufhängung und
die der hinteren jeweils wieder in eine Lage parallel zum Boden zurückgehen, wenn man das Modell hochhebt
und dann durchdrückt. Das gewährleistet ausreichende Bewegung der Aufhängung in beiden Richtungen (Ein-
und Ausfeder). Geht der On-Road-Car nicht wieder auf die richtige Fahrhöhe zurück, müssen die
Federmanschetten entsprechend neu justiert werden.
Bei der Wahl des Stoßdämpferöls ist es normalerweise am besten, mit einem leichteren Öl zu beginnen und
dann ein schwereres Öl zu probieren. Wenn das Chassis auf rauhem Untergrund übermäßig stark springt,
sollten Sie ein schwereres Öl verwenden. Wenn die Reifen bei den gleichen Stößen von der Oberfläche der
Bahn abheben, ist das Öl zu dick. In diesem Falle ist ein leichteres Öl zu benutzen, damit die Aufhängung
schneller reagiert. Damit wird erreicht, daß der Reifen soviel wie möglich in Kontakt mit der Oberfläche der
Bahn bleibt.
Die Dämpfung kann auch das Lenkverhalten Ihres On-Road-Cars beeinflussen. Dies läßt sich durch eine
entsprechende weiche oder harte Einstellung der vorderen und hinteren Aufhängung regeln. Ihre Festigkeit
wird beeinflußt durch Federcharakteristik, Dicke des Öls und die Schräglage der Stoßdämpfer, sowie die
Kombination dieser drei Faktoren. Bei weichem Heck wird die Zugkraft (Bodenhaftung) verbessert, die Lenkung
schwächer. Das Fahrverhalten des Automodells läßt sich hier leichter voraussehen, weil dieser in Kurven zum
Untersteuern neigt, d. h. zur Außenseite der Kurve drängt. Ist die hintere Aufhängung dagegen zu hart, wird
die Steuerwirkung verstärkt, aber hierbei wird mehr Geschicklichkeit vom Fahrer verlangt, um ein schwänzeln
und schleudern des Fahrzeugs zu vermeiden.
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