ANHANG 1: Beschreibung der Signale
A1.1
DIGITALE Signale
A1.1.1 Digitales TERRESTRISCHES Fernsehen der ERSTEN Generation
(DVB-T Standard / COFDM Modulation)
DVB-T Parameter
Kanalbandbreite
Die korrekte Einstellung dieses Parameters ist wichtig für eine korrekte Funktion
des Tuners, da sie die Frequenzabstände zwischen den Trägern festlegt.
Einstellbare Werte sind 6 MHz, 7 MHz oder 8 MHz.
Spektrumumkehr
Erkennung von invertierten Eingangssignalen.
FFT Modus
Definiert die Anzahl der modulierten Träger zwischen 2k, 4k und 8k.
Guard Interval
Dieser Parameter entspricht dem Zeitabstand zwischen den Symbolen, und er
dient zur korrekten Signalerkennung bzw. Erkennung von Empfangsproblemen
bei Mehrwegempfang. Er wird entsprechend der Symbollänge definiert: 1/4, 1/8,
1/16, 1/32.
Konstellation
Darstellung der Trägermodulation. Diese hat auch Einfluss auf die
Rauschfestigkeit des Systems (QPSK, 16-QAM und 64-QAM).
Coderate
Auch Viterbi-Verhältnis genannt. Die Coderate gibt das Verhältnis zwischen der
Anzahl von Datenbits und den tatsächlich übertragenen Bits an (die Differenz
entspicht der Anzahl der Kontrollbits zur Fehlererkennung und –korrektur).
TS Hierarchie
Die DVB-T Norm berücksichtigt die Möglichkeit, eine terrestrische
Digitalübertragung mit hierarchischen Ebenen durchzuführen, sozusagen eine
gleichzeitige Übertragung des gleichen Programms mit verschiedenen
Bildqualitäten und Schutz gegen unterschiedliche Störungen, wobei der
Receiver dann bei ungünstigen Bedingungen das bestmögliche Signal
decodiert.
BEDIENUNGSANLEITUNG
-
110 -
RANGER/