Zwei Fälle müssen unterschieden werden:
1. Bei Temperaturen über + 5° C taut die Luft den Eisbelag selbständig ab. Das Abtauen
erfolgt kontinuierlich selbsttätig.
2. Da bei sehr niedrigen Temperaturen der Verdampfer vereisen kann, sollte das Gerät
manuell abgetaut werden. Dazu öffnen Sie die Türe und schalten die Kälteanlage ab.
Stellen Sie eine Temperatur von 30 - 40° C ein und lassen das Gerät ca. 15 - 30 Minuten
arbeiten.
3. Danach ist das Gerät abgetaut.
Zu starke Bereifung des Verdampfers macht sich durch reduzierte Kälteleistung be-
merkbar.
14. Wartung
Alle Arbeiten dürfen nur von Elektro-Fachkräften oder von BINDER autorisiertem Fach-
personal ausgeführt werden. Bevor Wartungsarbeiten durchgeführt werden, ist das Gerät
spannungsfrei zu machen.
14.1 Wartungsintervalle
Der KBF ist mit einem Betriebsstundenzähler für das Feuchtesystem ausgerüstet, welcher
Aufschluss über die Wartungsintervalle gibt.
Im Interesse eines störungsfreien Betriebes, sind regelmäßige Wartungsarbeiten am Dampf-
befeuchter mindestens einmal pro Jahr durchzuführen. Das Betriebsverhalten und die
Wartungsabstände des Befeuchters hängen im wesentlichen von der vorhandenen Wasser-
qualität und von der zwischenzeitlich erzeugten Dampfmenge ab.
Die erste Wartung ist bei normaler Wasserqualität nach einer Betriebszeit von ca. 20 Wo-
chen durchzuführen. Abweichende Wasserqualitäten können den Zeitraum nach oben oder
unten verschieben.
Die Elektroden unterliegen einem normalen Betriebsverschleiß. Die Lebensdauer ist abhän-
gig von der Aggressivität des vorhandenen Speisewassers und der Betriebsstunden. Die
Elektroden können ausgetauscht werden.
14.2 Reinigung und Dekontamination von Geräteteilen
Gefahr durch elektrischen Schlag!
Wird das Gerät innen oder außen beim Betrieb oder bei der Reinigung nass, besteht Ge-
fährdung des Anwenders durch elektrischen Schlag!
Innen- und Außenflächen dürfen nicht mit Wasser oder Reinigungsmittel überschüttet wer-
den. Zur Durchführung von Reinigungsarbeiten ist das Gerät spannungsfrei zu machen und
vor erneuter Inbetriebnahme vollständig zu trocknen.
Außenflächen:
Instrumentenfeld, Innenraum,
Einschübe.
Bei Verunreinigung des Innenraums mit biologischen oder chemischen Gefahrenstoffen
bestehen prinzipiell 2 mögliche Vorgehensweisen. Bei jeder Dekontamination ist auf einen,
der Gefährdung angemessenen Personenschutz zu achten. Das richtige Vorgehen hängt
von der Art der Kontamination und des Beschickungsgutes ab:
KBF 08/2002
Reinigung mit handelsüblichen, säurefreien Haushaltsreini-
gern.
Reinigung mit handelsüblichen, säure- und lösungsmittel-
freien Haushaltsreinigern oder Alkohollösungen
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