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Binder KBF-Serie Betriebsanleitung

Binder KBF-Serie Betriebsanleitung

Konstantklimaschränke mit programmregelung
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Inhaltsverzeichnis
Betriebsanleitung
Originalbetriebsanleitung
KBF/KBF-UL (E7)
Konstantklimaschränke mit Programmregelung
Modell
KBF 130
KBF 130-UL
KBF 260
KBF 260-UL
KBF 470
KBF 470-UL
KBF 720
KBF 720-UL
KBF 1060
KBF 1060-UL
KBF 1600
KBF 1600-UL
KBF PRO (E7)
Konstantklimaschränke mit Programmregelung
mit erweitertem Temperatur- und Feuchtebereich
Modell
KBF PRO 130
KBF PRO 260
KBF PRO 470
KBF PRO 720
KBF PRO 1060
KBF PRO 1600
BINDER GmbH
 Anschrift: Postfach 102, 78502 Tuttlingen, Deutschland  Tel.: +49 7462 2005 0
 Fax: +49 7462 2005 100  Internet: http://www.binder-world.com
 Service Hotline: +49 7462 2005 555  Service Fax +49 7462 2005 93 555
 Service Hotline USA: +1 866 885 9794 oder +1 631 224 4340 x3
 Service Hotline Asia Pacific: +852 390 705 04 oder +852 390 705 03
Version 05/2025
Art. Nr.
9020-0478, 9120-0478
9020-0494, 9120-0494
9020-0479, 9120-0479
9020-0495, 9120-0495
9020-0480, 9120-0480
9020-0496, 9120-0496
9020-0481, 9120-0481
9020-0497, 9120-0497
9020-0482, 9120-0482
9020-0498, 9120-0498
9020-0483, 9120-0483
9020-0499, 9120-0499
Art. Nr.
9020-0439, 9120-0439
9020-0440, 9120-0440
9020-0441, 9120-0441
9020-0442, 9120-0442
9020-0443, 9120-0443
9020-0444, 9120-0444
Art. Nr. 7001-0569
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Binder KBF-Serie

  • Seite 1 BINDER GmbH  Anschrift: Postfach 102, 78502 Tuttlingen, Deutschland  Tel.: +49 7462 2005 0  Fax: +49 7462 2005 100  Internet: http://www.binder-world.com  Service Hotline: +49 7462 2005 555  Service Fax +49 7462 2005 93 555  Service Hotline USA: +1 866 885 9794 oder +1 631 224 4340 x3 ...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Manuelle Frischwasserversorgung über externen Frischwasserkanister (Option) ....37 4.6.3 Anschlusskit für Anschluss des Gerätes an eine Wasserleitung ..........37 4.6.4 Sicherheitskit: Schlauchplatzsicherung mit Rückflussverhinderung (erhältlich über BINDER Individual) ..........................37 Elektrischer Anschluss ........................39 FUNKTIONSÜBERSICHT PROGRAMMREGLER MB2 ........40 Bedienfunktionen der Normalanzeige ....................41 Bildschirmansichten: Normalanzeige, Programmanzeige, Linienschreiber-darstellung ....
  • Seite 3 Menüstruktur des Reglers ......................... 46 5.5.1 Hauptmenü ..........................47 5.5.2 Untermenü „Einstellungen“ ..................... 48 5.5.3 Untermenü „Service“ ....................... 48 Prinzip der Eingaben am Regler ....................... 49 Verhalten während und nach Netzausfall ..................49 Verhalten bei Türöffnung ........................50 INBETRIEBNAHME ..................... 50 Einschalten des Gerätes ........................
  • Seite 4 11.5.2 Programmabschnitt kopieren und einfügen oder ersetzen ............. 76 11.5.3 Programmabschnitt löschen ....................77 11.6 Werteingabe für den Programmabschnitt ..................77 11.6.1 Sollwertrampe und Sollwertsprung ..................77 11.6.2 Wochentag ..........................78 11.6.3 Startzeitpunkt .......................... 78 11.6.4 Sollwerteingabe ........................79 11.6.5 Spezielle Reglerfunktionen .....................
  • Seite 5 23.1 Allgemeine Informationen, Personalqualifikation ................133 23.2 Wartungsintervalle, Service ......................133 23.3 Problembehebung / Einfache Fehlersuche ..................134 23.4 Rücksendung eines Gerätes an die BINDER GmbH ..............137 24. ENTSORGUNG ....................138 24.1 Entsorgung der Transportverpackung .................... 138 24.2 Außerbetriebnahme ........................138 24.3 Entsorgung des Gerätes in der Bundesrepublik Deutschland ............
  • Seite 6 24.4 Entsorgung des Gerätes in EU-Staaten außer der Bundesrepublik Deutschland ......140 24.5 Entsorgung des Gerätes in Nicht-EU-Staaten ................141 25. TECHNISCHE BESCHREIBUNG ............... 141 25.1 Werksseitige Kalibrierung und Justierung ..................141 25.2 Überstromschutz ..........................141 25.3 Definition Nutzraum ......................... 142 25.4 Technische Daten KBF / KBF-UL ....................
  • Seite 7: Sicherheit

    Betriebsanleitung gelesen und verstanden haben. Diese Betriebsanleitung wird bei Bedarf ergänzt und aktualisiert. Verwenden Sie stets die aktuellste Version der Betriebsanleitung. Informieren Sie sich im Zweifelsfall bei der BINDER Service-Hotline über die Aktua- lität und Gültigkeit der vorliegenden Betriebsanleitung.
  • Seite 8: Ip / Geistiges Eigentum

    Außerdem weisen wir darauf hin, dass der Inhalt dieser Betriebsanleitung nicht Teil einer früheren oder bestehenden Vereinbarung, Zusage oder eines Rechtsverhältnisses ist oder dieses abändert. Sämtliche Verpflichtungen der BINDER GmbH ergeben sich aus dem jeweiligen Kaufvertrag, der auch die vollstän- dige und allein gültige Gewährleistungsregelung und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthält, so- wie den zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen gesetzlichen Regelungen.
  • Seite 9: Gefahrenzeichen

    HINWEIS Hinweis auf eine Situation, die, wenn sie nicht vermieden wird, möglicherweise zu Beschädigungen des Produktes und / oder seiner Funktionen oder eine Sache in seiner Umgebung führen kann. 1.4.2 Gefahrenzeichen Die Verwendung des Gefahrenzeichens warnt vor Verletzungsgefahren. Befolgen Sie alle Maßnahmen, die mit dem Gefahrenzeichens gekennzeichnet sind, um Verlet- zungen oder Tod zu vermeiden.
  • Seite 10: Textstruktur Des Sicherheitshinweises

    Vorgeschriebene Frischwasser-Qualität beachten (neben Wassereinlass auf der Geräterückseite; auf dem optionalen Frischwasserkanister) Information QR-Code und URL für Kontakt zum BINDER Support Center (Gerätefront) Hinweis: Das Gerät ist vorgesehen für den Einsatz in gewerbli- chen, industriellen oder institutionellen Bereichen gemäß der Si- cherheitsnorm für Kühlsysteme ASHRAE 15.
  • Seite 11 Abbildung 1: Position der Hinweisschilder an der Gerätefront Abbildung 2: Position der Hinweisschilder an der Geräterückseite Sicherheitshinweise vollständig und in lesbarem Zustand halten. Ersetzen Sie nicht mehr lesbare Sicherheits-Hinweisschilder. Diese erhalten Sie beim BINDER-Service. KBF / KBF-UL / KBF PRO (E7) 05/2025 Seite 11/170...
  • Seite 12: Typenschild

    78532 Tuttlingen / Germany www.binder-world.com Made in Germany Abbildung 4: Typenschild (Beispiel KBF 260-UL Standardgerät 9020-0495) Angaben auf dem Typenschild (Beispiel) Angaben Information BINDER Hersteller: BINDER GmbH KBF 260 Modell Constant climate chamber Gerätebezeichnung: Konstantklimaschrank Serial No. 00000000000000 Seriennummer des Gerätes...
  • Seite 13: Ukca Label

    Symbole auf dem Typenschild Symbol Gilt für Information Alle Geräte CE Konformitätskennzeichen Elektro- oder Elektronikgerät, welches nach dem 13. Au- gust 2005 in der EU in Verkehr gebracht wurde und ge- Alle Geräte mäß Richtlinie 2012/19/EU über Elektro- und Elektronik- Altgeräte (WEEE) getrennt zu entsorgen ist.
  • Seite 14: Allgemeine Sicherheitsbestimmungen Zu Aufstellung Und Betrieb Der Geräte

    Bauteile, welche die Sicherheit des Gerätes beeinflussen, bei Aus- fall durch Original-Ersatzteile ersetzt werden. Das Gerät darf nur mit Original-Zubehör von BINDER oder mit von BINDER freigegebenem Zubehör an- derer Anbieter betrieben werden. Der Benutzer trägt das Risiko bei Verwendung von nicht freigegebenem Zubehör.
  • Seite 15: Bestimmungsgemäße Verwendung

    ∅ Quittieren Sie NICHT die Alarmmeldung „Befeuchtungsmodul“.  Schalten Sie das Gerät aus, wenn die Alarmmeldung „Befeuchtungsmodul“ erscheint, und kontaktieren Sie den BINDER Service. Bestimmungsgemäße Verwendung Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch, die Hinweise in dieser Betriebsanlei- tung zu befolgen und die Wartungshinweise (Kap. 23) einzuhalten.
  • Seite 16 Das Beschickungsgut darf keine korrosiven Inhaltsstoffe enthalten, welche die Komponenten des Gerätes aus Edelstahl, Aluminium und Kupfer angreifen können. Hierzu zählen insbesondere Säuren und Halo- genide. Für etwaige Korrosionsschäden durch solche Inhaltsstoffe übernimmt die BINDER GmbH keine Haftung. Die Geräte verfügen über keinerlei Maßnahmen zum Explosionsschutz.
  • Seite 17: Vorhersehbare Fehlanwendungen

    Personalanforderungen Nur geschultes Personal mit Kenntnis der Betriebsanleitung darf das Gerät aufstellen und installieren, in Betrieb nehmen, betreiben, reinigen und außer Betrieb setzen. Für Wartung und Reparaturen sind weitere fachliche Anforderungen (z.B. elektrotechnische Kenntnisse) sowie Kenntnis des Servicemanuals erforder- lich. Anforderungen an den Aufstellungsort Die Geräte sind für die Aufstellung in geschlossenen Räumen bestimmt.
  • Seite 18: Restrisiken

    1.11 Restrisiken Unvermeidbare konstruktive Merkmale eines Gerätes sowie der bestimmungsgemäße Anwendungsbe- reich können auch bei korrekter Bedienung ein Gefährdungspotenzial für den Anwender beinhalten. Zu solchen Restrisiken zählen Gefährdungen, die trotz der inhärent sicheren Konstruktion, vorhandener tech- nischer Schutzeinrichtungen und Sicherheitsvorkehrungen und ergänzender Schutzmaßnahmen nicht aus- geschlossen werden können.
  • Seite 19: Betriebsanweisung

    • Durchführung von Reparaturarbeiten durch ungeschultes / nicht ausreichend qualifiziertes Personal • Unsachgemäße Reparaturen, die nicht dem BINDER vorgegebenen Qualitätsstandard entsprechen • Verwendung anderer als die Original-Ersatzteile von BINDER • Nicht durchgeführte elektrische Sicherheitsprüfung nach Reparaturen 1.12 Betriebsanweisung Je nach Verwendungsart und Aufstellungsort muss der Unternehmer (Betreiber des Gerätes) in einer Be- triebsanweisung die Angaben für den sicheren Betrieb des Gerätes festlegen.
  • Seite 20: Resistenz Des Feuchtesensors Gegen Schadstoffe

    • Prüfungen Das Gerät wurde durch die Deutsche Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (DGUV), Prüf- und Zertifi- zierungsstelle Nahrungsmittel und Verpackung im DGUV Test, geprüft und trägt das GS-Zeichen. KBF-UL und KBF PRO: Das Gerät wurde durch Intertek Testing Services NA Inc. anhand folgender Normen zertifiziert: UL 61010-1:2012 Ed.3+R:06Jun2023, UL 61010-2-012:2022 Ed.2+R:02Nov2023, CSA C22.2 No.
  • Seite 21: Gerätebeschreibung

    Beschichtung erhältlich ist. Feuchteregelung: Die Luftbefeuchtung erfolgt durch ein Widerstandsbeheiztes Dampfbefeuchtungssys- tem. Hierfür ist vollentsalztes (demineralisiertes) Wasser zu verwenden. Mit der Option BINDER Pure Aqua Service kann das Gerät bei jeder Wasserhärte eingesetzt werden. Wasserversorgung für die Befeuchtung Die Wasserversorgung ist flexibel möglich.
  • Seite 22 -Begasungsmodul (siehe Betriebsanleitung Art. Nr. 7001-0576) • BINDER ICH-Q1B-Lichtmodul (siehe Betriebsanleitung Art. Nr. 7001-0577) • BINDER ICH-Q1B-Lichtmodul mit Lichtdosissteuerung (siehe Betriebsanleitung Art. Nr. 7001-0577) • BINDER LED-Pflanzenlichtmodul (siehe Betriebsanleitung Art. Nr. 7001-0610) KBF / KBF-UL / KBF PRO (E7) 05/2025...
  • Seite 23: Geräteübersicht

    Geräteübersicht Gerätegröße 260 Gerätegröße 720 Abbildung 6: Konstantklimaschrank Instrumenten-Dreieck (Gerätegröße 130, 260) Signal-Dreieck (Gerätegröße 470, 720, 1060, 1600) Klappbares Bedienterminal (Gerätegröße 470, 720, 1060, 1600) Türgriff Äußere Gerätetür(en) Innere Glastür(en) (nicht dargestellt) Abdeckung für Maschinenraum (Kältemaschine und Feuchteerzeugung) Ein/Aus Schalter (H) Ein/Aus Schalter KBF / KBF-UL / KBF PRO (E7) 05/2025 Seite 23/170...
  • Seite 24: Instrumenten-Dreieck (Gerätegröße 130, 260)

    2.2 Instrumenten-Dreieck (Gerätegröße 130, 260) 5,7" Reglerdisplay mit Touch Screen USB Schnittstelle Kontrollleuchte Abbildung 7: Instrumenten-Dreieck mit Programmregler MB2 und USB Schnittstelle 2.3 Signal-Dreieck (Gerätegröße 470, 720, 1060, 1600) Abbildung 8: Anzeige des Signaldreiecks (störungsfreier Betrieb) Das Signaldreieck bietet eine optische Anzeige von Gerätezuständen durch Licht in verschiedenen Farben an den Seiten des Dreiecks.
  • Seite 25: Klappbares Bedienterminal (Gerätegröße 470, 720, 1060, 1600)

    Klappbares Bedienterminal (Gerätegröße 470, 720, 1060, 1600) Abbildung 9: Bedienterminal mit Programmregler MB2 und USB Schnittstelle Das Bedienterminal ist in verschiedenen Winkeln klappbar, so dass die Bedienung für verschieden große Personen jederzeit ergonomisch ist und den optimalen Bedienwinkel zur Geräteeinstellung und Steuerung ermöglicht.
  • Seite 26: Positionierung

    Positionierung Das Bedienterminal lässt sich über einen Rastmechanismus in drei 3 Positionen stabil fixieren: Senkrechte Position, geeignet für kleinere Personen sowie empfohlen bei Nichtbenutzung / Transport 30° Position, geeignet für mittelgroße Personen 60° Position, geeignet für große Personen Zurückklappen in Ausgangsstellung Klappen Sie das Bedienterminal auf 90°...
  • Seite 27: Anschlussfeld Auf Der Geräterückseite

    2.5 Anschlussfeld auf der Geräterückseite Abbildung 10: Anschlussfeld auf der Geräterückseite, mit optionaler Ausstattung Anschluss für Analogausgänge (Option) Anschluss für potenzialfreien Alarmkontakt (Option) Anschluss für Drucklufttrockner (Option) Netzanschluss: Kaltgeräteeinbaustecker C20 Data Bus zum Anschluss ICH Q1B-Lichtmodul oder CO -Begasungsmodul (Zubehör) Ethernet-Schnittstelle Steckerbuchse für optionalen Frischwasserkanister KBF / KBF-UL / KBF PRO (E7) 05/2025...
  • Seite 28: Geräterückseite Mit Wasseranschlüssen

    Geräterückseite mit Wasseranschlüssen (IN) (OUT) Abbildung 11: Rückansicht des Gerätes mit Wasseranschlüssen Steckerbuchse für optionalen Frischwasserkanister (Kap. 21.6.1) (IN) Frischwasser-Anschluss „IN“ mit Gewinde ¾’’ für Schlauch ½“, mit Überwurfmutter (OUT) Abwasser-Anschluss „OUT“ mit Schlaucholive für Schlauch ½“ KBF / KBF-UL / KBF PRO (E7) 05/2025 Seite 28/170...
  • Seite 29: Lieferumfang, Transport, Lagerung Und Aufstellung

    Hinweis für Gebrauchtgeräte: Gebrauchtgeräte sind Geräte, die für kurzzeitige Tests oder Ausstellungen verwendet wurden und vor dem Weiterverkauf einer eingehenden Prüfung unterzogen wurden. BINDER garantiert den technisch einwand- freien Zustand des Gerätes. Gebrauchtgeräte sind durch entsprechenden Aufkleber auf der Gerätetür als solche gekennzeichnet. Bitte entfernen Sie den Aufkleber vor Inbetriebnahme.
  • Seite 30: Hinweise Für Den Sicheren Transport

    Zulässige Umgebungstemperatur bei Transport: • Ohne vorhergehende Entleerung des Befeuchtungssystems: +3 °C bis +60 °C. • Nach Entleerung des Befeuchtungssystems durch den BINDER Service: -10 °C bis +60 °C. Bei Temperaturen unter +3 °C muss das Wasser aus dem Befeuchtungssystem vollständig entfernt sein.
  • Seite 31: Aufstellungsort Und Umgebungsbedingungen

    Gefahr der Frostbildung im Dampferzeuger bei Lagerung unter +3 °C mit befülltem Dampfbefeuchtungssystem. Beschädigung des Gerätes.  Kontaktieren Sie vor der Lagerung unter +3 °C den BINDER Service Zulässige Umgebungsfeuchte: max. 70% r.F., nicht kondensierend. Nach längerem Betrieb mit Feuchtewerten > 70 % r.F. kann die Kondensation durch übermäßige Feuchte bei direkter Einlagerung zu Korrosion führen.
  • Seite 32: Umgebungsbedingungen

    Umgebungsbedingungen • Zulässige Umgebungstemperatur bei Betrieb: +18 °C bis +32 °C. Bei hohen Umgebungstemperaturen können Temperatur- und Feuchteschwankungen auftreten. Die Umgebungstemperatur sollte nicht wesentlich über der angegebenen Umgebungstem- peratur von 22 °C +/- 3 °C liegen, auf die sich die technischen Daten beziehen. Bei abwei- chenden Umgebungsbedingungen sind veränderte Daten möglich.
  • Seite 33: Installation Und Anschlüsse

    Installation und Anschlüsse Geräteabstandshalter (ab Größe 260) Montieren Sie die beiden Geräteabstandshalter mit den mitgelieferten Schrauben an die Geräterückseite. Hierdurch wird der vorgeschriebene Wandabstand nach hinten von mindestens 100 mm garantiert. Abbildung 12: Geräteabstandshalter Abbildung 13: Geräterückseite mit montierten Geräteabstandshaltern. Montage der flexiblen Kippsicherung (Geräte der Größe 130 und 470) Zusätzlich zu den Geräteabstandshaltern (Kap.
  • Seite 34: Einschubgitter Mit U-Schienen Oder Mit Teleskopschienen (Zubehör)

    Wandseitige Montage • Befestigen Sie im entsprechenden Abstand zwei der mitgelieferten Kippschutzhalter mit jeweils 2 für die Wand geeigneten Schrauben Ø 6mm (c) Befestigung der Sicherungsbänder • Fädeln Sie jeweils eines der mitgelieferten Sicherungsbänder durch die vorgesehenen Schlitze eines wandseitigen und eines geräteseitigen Kippschutzhalters Abbildung 14: Geräterückseite (KBF 470) und Montage der flexiblen Kippsicherung Einschubgitter mit U-Schienen oder mit Teleskopschienen (Zubehör) U-Schienen...
  • Seite 35: Abwasseranschluss (Kbf / Kbf-Ul Ab Größe 260, Kbf Pro)

    Abbildung 15: Kondensat-Auffangschale Installation der Kondensat-Auffangschale Hängen Sie die Auffangschale auf der Geräterückseite ein und führen Sie den Schlauch durch die Blech- lasche der Halterung. Abbildung 16: KBF 130 mit montierter Kondensat-Auffangschale (Ausschnitt) Wenn sehr viel Kondensat entsteht ist auch folgendes möglich: •...
  • Seite 36: Frischwasserversorgung

    Leitfähigkeit als 1 µS/cm aufweist (Reinstwasser) kann mit seinem niedrigen pH- Wert Säurekorrosion verursachen.) • Wasser, das durch die optional erhältliche Wasseraufbereitung BINDER Pure Aqua Service (Einweg- system) aufbereitet wurde. Die Messeinrichtung zur Beurteilung der Wasserqualität ist immer wieder verwendbar (Kap.
  • Seite 37: Manuelle Frischwasserversorgung Über Externen Frischwasserkanister (Option)

    4.6.4 Sicherheitskit: Schlauchplatzsicherung mit Rückflussverhinderung (erhältlich über BINDER Individual) Zum Schutz des Trinkwassers und vor Überflutungen, verursacht durch geplatzte Wasserschläuche, ist über BINDER Individual ein Sicherheitskit mit Schlauchplatzsicherung und Rückflussverhinderer erhält- lich. Schutzprinzipien: Schlauchplatzsicherung: Im Falle von starkem Wasserfluss ab ca. 18 l / Min., verursacht z.B. durch einen geplatzten Wasserschlauch zwischen Wasserhahn und Gerät, schließt sofort ein Ventil die Wasserent-...
  • Seite 38 Der Schlauch sollte zuletzt aufgesteckt werden, um Verdrehungen beim Aufschrauben des Sicherheitskits zu vermeiden. Den Wasserhahn nun langsam aufdrehen, um das Ansprechen der Schlauchplatzsicherung zu verhindern. Abbildung 17: Montage des Sicherheitskits (Schlauchplatzsicherung mit Rückflussverhinderung) Entriegelung der Schlauchplatzsicherung: Wurde die Wasserversorgung durch die Schlauchplatzsicherung unterbrochen, muss die Ursache gefun- den und ggf.
  • Seite 39: Elektrischer Anschluss

    Schutzleiter von Gerät und der Hausinstallation sicher miteinander verbinden. • Verwenden Sie nur original BINDER Anschlusskabel entsprechend der obigen Spezifikation. KBF-UL: Verwenden Sie nur ein UL-gelistetes Netzkabel (UL-Kategorie ELBZ), SJT 3x14 AWG (2,08 mm²). C13L. Verwenden Sie außerhalb der USA ein zertifiziertes Netzkabel gemäß den nationalen An- forderungen.
  • Seite 40: Funktionsübersicht Programmregler Mb2

    Mit dem Programmregler MB2 lassen sich Temperatur- und Feuchtezyklen program- mieren und die Lüfterdrehzahl und spezielle Reglerfunktionen für jeden Programmabschnitt spezifizieren. Die Eingabe der Sollwerte und Programme kann direkt am Regler oder über die speziell von BINDER entwickelte APT-COM™ 4 Multi Management Software (Zubehör) am PC vorgenommen werden.
  • Seite 41: Bedienfunktionen Der Normalanzeige

    Bedienfunktionen der Normalanzeige Aktuelle Betriebsart Textliste zu Informationssymbolen Datum, Uhrzeit, Berechtigung des angemeldeten Benutzers, Spei- cher Sollwert-Schnelleingabe Weiter zur nächsten Anzeige Zurück zur Normalanzeige Information Programmstart Sollwerteingabe Ereignisliste Anzeige der aktiven Alarme Zugang zum Hauptmenü Abbildung 19: Bedienfunktionen des MB2-Reglers in der Normalanzeige (Beispielwerte) KBF / KBF-UL / KBF PRO (E7) 05/2025 Seite 41/170...
  • Seite 42: Bildschirmansichten: Normalanzeige, Programmanzeige, Linienschreiber-Darstellung

    Bildschirmansichten: Normalanzeige, Programmanzeige, Linienschreiber- darstellung Drücken Sie die Ansicht wechseln-Taste können Sie zwischen Normalanzeige, Programm- anzeige und Linienschreiberdarstellung wechseln Drücken Sie die Normalanzeige-Taste, um von der Programmanzeige und Linienschrei- berdarstellung zurück zur Normalanzeige zu wechseln. Normalanzeige (Istwerte / Sollwerte) Programmanzeige (Beispiel: Zeitprogramm) Linienschreiberdarstellung KBF / KBF-UL / KBF PRO (E7) 05/2025 Seite 42/170...
  • Seite 43: Übersicht Der Reglersymbole

    Übersicht der Reglersymbole Navigationssymbole in der Normalanzeige Symbol Bedeutung Funktion Zugang von der Normalanzeige ins Hauptmenü Hauptmenü Alarm Zugang von der Normalanzeige zur Liste der aktiven Alarme Ereignisliste Zugang von der Normalanzeige zur Ereignisliste Zugang von der Normalanzeige ins Menü Sollwerte: Sollwer- Sollwerteinstellung teinstellung für Festwertbetrieb, Ein-/Ausschalten der Feuch- teregelung, Einstellung des Überwachungsreglers...
  • Seite 44 Funktionssymbole im Menü Linienschreiberdarstellung Symbol Bedeutung Funktion Legende einblenden Legende einblenden Legende ausblenden Legende ausblenden Wechseln zwischen den Seiten der Legende Legende wechseln Anzeige „Tür offen“ (B2) einblenden Anzeigen einblenden Anzeige „Tür offen“ (B2) ausblenden Anzeigen ausblenden Linienschreiber anhalten und zur Historiendarstellung wech- Historiendarstellung seln.
  • Seite 45: Betriebsarten

    Betriebsarten Der Programmregler MB2 verfügt über die folgenden Betriebsarten: • Grundstellung Der Regler arbeitet nicht, d.h. es wird nicht geheizt oder gekühlt, es findet keine Befeuchtung oder Entfeuchtung statt. Der Lüfter ist aus. Das Gerät nimmt allmählich Umgebungswerte an. Diese Betriebsart wird im Festwertbetrieb (Kap. 7.3), im Zeitprogrammbetrieb (Kap. 10.7.3) und im Wo- chenprogrammbetrieb 11.6.5) mit der Reglerfunktion „Grundstellung“...
  • Seite 46: Menüstruktur Des Reglers

    Menüstruktur des Reglers Mit den Navigationssymbolen in der unteren Bildschirmleiste der Normalanzeige gelangen Sie zu den gewünschten Reglerfunktionen. Die verfügbaren Funktionen sind abhängig von der aktuellen Berechtigung „Service“, „Admin“ oder „User“ (Kap. 14.1). Diese wird entweder bei der Anmeldung gewählt oder kann ohne Passwortschutz verfügbar sein.
  • Seite 47: Hauptmenü

    • Nur für Benutzer mit „Service“- und „Admin“-Berechtigung. Untermenü „Service“ • Zugriff auf Servicedaten, Rücksetzung des Reglers in den Auslieferungszustand (Kap. 5.5.3) • Nur für Benutzer mit „Service“- und „Admin“-Berechtigung, voller Funktionsumfang nur für den BINDER Service (Benutzer mit „Service“-Berechtigung) Untermenü „Programme“...
  • Seite 48: Untermenü „Einstellungen

    Mail-Adressen Zurück zum Hauptmenü 5.5.3 Untermenü „Service“ Das Untermenü „Service“ ist für Benutzer mit „Service“- und „Admin“-Berechtigung verfügbar. Benutzer mit „Admin“-Berechtigung finden hier Informationen, die sie im Servicefall dem BINDER Service mitteilen kön- nen. Pfad: Hauptmenü > Service Seriennummer des Gerätes, Programmversion Kap.
  • Seite 49: Prinzip Der Eingaben Am Regler

    Prinzip der Eingaben am Regler In den Auswahl- und Eingabemenüs können Sie mit den Tasten in der Fußzeile des jeweiligen Bildschirms bestimmen, ob die Eingaben übernommen werden sollen. Auswahlmenü (Beispiel) Eingabemenü (Beispiel) Nach Abschluss der Einstellungen gibt es folgende Möglichkeiten: Drücken Sie die Bestätigen-Taste, um die Eingaben übernehmen und das Menü...
  • Seite 50: Verhalten Bei Türöffnung

    Verhalten bei Türöffnung Nach Türöffnung läuft der Lüfter mit der minimalen Drehzahl 60 Sekunden nach Türöffnung werden Heizung, Kühlung, Be- und Entfeuchtung und Lüfter abgeschaltet Nachdem die Tür wieder geschlossen ist, schalten Heizung, Kühlung, Be- und Entfeuchtung und Lüfter wieder ein. Inbetriebnahme Einschalten des Gerätes •...
  • Seite 51: Ein-/Ausschalten Der Feuchteregelung

    Gesperrte Bedienung Sofern die Benutzerverwaltung durch die Vergabe von Passwörtern für die unterschiedlichen Berechtigun- gen aktiviert ist, ist nach dem Einschalten des Geräts die Reglerbedienung zunächst gesperrt, erkennbar am geschlossenen Schlosssymbol in der Kopfzeile. Dies gilt auch, wenn die Türverriegelung (Kap. 21.5) aktiviert und der Benutzer abgemeldet ist.
  • Seite 52: Sollwerteingabe Im Festwertbetrieb

    Sollwerteingabe im Festwertbetrieb In der Betriebsart Festwertbetrieb können Sie einen Temperatursollwert, einen Feuchtesollwert, die Lüfter- drehzahl sowie den Schaltzustand spezieller Reglerfunktionen einstellen. Alle Einstellungen gelten für die Betriebsart Festwertbetrieb bis zur nächsten manuellen Änderung. Auch nach Abschalten des Gerätes und dem Wechsel in die Betriebsarten Grundstellung und Programmbetrieb bleiben sie gespeichert.
  • Seite 53: Sollwerteingabe Für Temperatur, Feuchte Und Lüfterdrehzahl Über Das Menü „Sollwerte

    Sollwerteingabe für Temperatur, Feuchte und Lüfterdrehzahl über das Menü „Sollwerte“ Drücken Sie die Sollwerteinstellung-Taste, um von der Normalanzeige ins Menü „Sollwerte“ zu wechseln. Menü „Sollwerte“. Wählen Sie „Sollwerte Festwertbetrieb“, um den ge- wünschten Parameter aufzurufen. • Wählen Sie das Feld „Temperatur“ und geben Sie den gewünschten Temperatursollwert ein. Einstellbereich KBF/KBF-UL: -5 °C bis 70 °C, Einstellbereich KBF PRO: -20 °C bis 100 °C.
  • Seite 54: Direkte Sollwerteingabe Für Temperatur Und Feuchte Über Die Normalanzeige

    Direkte Sollwerteingabe für Temperatur und Feuchte über die Normalanzeige Die Sollwerteingabe kann auch direkt über die Normalanzeige erfolgen. Normalanzeige. Wählen Sie den Sollwert, den Beispiel: Eingabemenü „Temperatur“. Geben Sie ändern möchten. Sie den gewünschten Sollwert ein und bestäti- gen Sie die Eingabe mit der Bestätigen-Taste. Spezielle Reglerfunktionen Drücken Sie die Sollwerteinstellung-Taste, um von der Normalanzeige ins Menü...
  • Seite 55: Timerprogramm: Stoppuhrfunktion

    Die Reglerfunktionen können im Untermenü „Sollwerte“ eingestellt werden. Untermenü „Sollwerte“. Eingabemenü „Funktionen ein/aus“ (mit Optio- Wählen Sie das Feld „Funktionen ein/aus“. nen). Markieren Sie das Kontrollkästchen der ge- wünschten Funktion, um diese zu aktivieren, und drücken Sie die Bestätigen-Taste. Reglerfunktion aktiviert: Schaltzustand „1“ (Ein) Reglerfunktion deaktiviert: Schaltzustand „0“...
  • Seite 56: Verhalten Während Der Programmvorlaufzeit

    • Wählen Sie im Feld „Programmart“ die Einstellung „Timerprogramm“. • Wählen Sie das Feld „Programmdauer“ und geben Sie die gewünschte Programmdauer ein. Drücken Sie die Bestätigen-Taste. • Wählen Sie das Feld „Programmbeginn“ und geben Sie im Eingabemenü „Programmbeginn“ den ge- wünschten Programmbeginn ein.
  • Seite 57: Heißluftdesinfektion

    Gerät entfernt werden. Beachten Sie die Betriebsanleitung Art. Nr. 7001-0577 zum ICH-Q1B-Lichtmodul. Hinweis für Geräte mit Zubehör BINDER LED-Pflanzenlichtmodul: Die Lichtkassetten müssen vor Durchführung der Heißluftdesinfektion aus dem Gerät entfernt werden. Beachten Sie die Betriebsanleitung Art. Nr. 7001-0610 zum LED-Pflanzenlichtmodul.
  • Seite 58: Zeitprogramme

    Zeitprogramme Mit dem Programmregler MB2 können Zeitprogramme mit Echtzeitbezug programmiert werden. Der Reg- ler bietet Speicherplatz für 25 Programmspeicherplätze mit jeweils bis zu 100 Abschnitten. Die Heißluft- desinfektion ist auf Programmplatz 1 fest hinterlegt. Für jeden Programmabschnitt können Sie den Temperatursollwert, den Feuchtesollwert, die Lüfterdreh- zahl, die Abschnittslänge, die Art des Temperatur- und Feuchteübergangs (Rampe oder Sprung) und die Toleranzbänder einstellen.
  • Seite 59: Verhalten Während Der Programmvorlaufzeit

    10.1.1 Verhalten während der Programmvorlaufzeit Während der Programmvorlaufzeit bis zum eingestellten Programmbeginn werden die aktuellen Sollwerte des Festwertbetriebs ausgeregelt. Änderungen dieser Sollwerte werden dabei wirksam. Zum eingestellten Zeitpunkt des Programmbeginns endet die Programmvorlaufzeit und der Programmablauf beginnt. 10.2 Ein laufendes Zeitprogramm stoppen 10.2.1 Ein laufendes Zeitprogramm pausieren Drücken Sie die Programmpause-Taste um das Programm anzuhalten.
  • Seite 60: Ein Neues Zeitprogramm Anlegen

    10.4 Ein neues Zeitprogramm anlegen Pfad: Hauptmenü > Programme > Zeitprogramm Menü „Zeitprogramm“: Geben Sie den Namen und, falls gewünscht, Übersicht der bereits angelegten Programme. zusätzliche Information zum Programm in die entsprechenden Felder ein. Wählen Sie einen leeren Programmplatz. Drücken Sie die Bestätigen-Taste. Die Programmansicht öffnet sich (Kap.
  • Seite 61: Zeitprogramm Löschen

    Programmeditor: Menü "Programm bearbeiten“. Wählen Sie die gewünschte Funktion und drücken Sie die Bestätigen-Taste. Der Programmeditor bietet folgende Auswahlmöglichkeiten: • Programmname ändern • Programm kopieren • Programm ersetzen: Ein neues oder vorhandenes Programm mit einem zuvor kopierten Programm er- setzen. Dieser Menüpunkt wird erst sichtbar, nachdem ein Programm kopiert wurde. •...
  • Seite 62: Abschnittseditor: Programmabschnitte Verwalten

    10.6 Abschnittseditor: Programmabschnitte verwalten Pfad: Hauptmenü > Programme > Zeitprogramm Wählen Sie das gewünschte Programm.    Programmansicht. Abschnittsansicht (Beispiel: Abschnitt 1). Wählen Sie den gewünschten Programmab- Sie haben folgende Auswahlmöglichkeiten: schnitt (Beispiel: Abschnitt 1)  Wählen Sie einen Parameter, um den je- weiligen Wert einzugeben oder zu ändern (Kap.
  • Seite 63: Neuen Programmabschnitt Anlegen

    10.6.1 Neuen Programmabschnitt anlegen Abschnittseditor: Menü "Abschnitt bearbeiten“. Wählen Sie „neuen Abschnitt anlegen“ und drücken Sie die Bestätigen-Taste. Wählen Sie anschließend, ob der neue Abschnitt vor oder nach dem aktuellen Abschnitt eingefügt werden soll und drücken Sie die Bestätigen-Taste. Der neu ange- legte Abschnitt öffnet sich.
  • Seite 64: Programmabschnitt Löschen

    oder Drücken Sie die Bearbeiten-Taste, um den Abschnittseditor zu öffnen, falls der aktuelle Abschnitt ersetzt oder vor oder nach ihm der kopierte Abschnitt eingefügt werden soll Programmansicht. Abschnittsansicht (Beispiel: Abschnitt 1). Wählen Sie denjenigen Abschnitt aus, der er- Drücken Sie die Bearbeiten-Taste, um den setzt oder vor oder nach dem der kopierte Ab- Abschnittseditor zu öffnen schnitt eingefügt werden soll (Beispiel: Ab-...
  • Seite 65: Werteingabe Für Den Programmabschnitt

    10.7 Werteingabe für den Programmabschnitt Pfad: Hauptmenü > Programme > Zeitprogramm Wählen Sie das gewünschte Programm und den gewünschten Abschnitt. In der Abschnittsansicht lassen sich alle Parameter eines Programmabschnitts aufrufen, um die Werte einzugeben oder zu ändern. Programmname und Abschnittsnummer Abschnittsdauer Art des Sollwertverlaufs: Rampe oder Sprung Spezielle Reglerfunktionen...
  • Seite 66: Sollwertrampe Und Sollwertsprung

    10.7.2 Sollwertrampe und Sollwertsprung Für jeden einzelnen Programmabschnitt lässt sich die Art des Temperatur- und Feuchtverlaufs einstellen. Einstellung „Rampe“: Allmähliche Übergänge der Temperatur und Feuchte Der Sollwert eines Programmabschnittes dient als Starttemperatur dieses Abschnitts. Während der Dauer des Abschnitts ändert sich der Sollwert allmählich hin zu dem Sollwert des nachfolgenden Programmab- schnittes.
  • Seite 67: Lüfter Rampe Oder Sprung

    Beispiel für die Einstellungen „Rampe“ und „Sprung“ (Darstellung des Temperaturverlaufs) W/°C t/min. Programmtabelle zur Grafik: Dauer Temperatur Feuchte Lüfter Rampe oder Abschnitts-Nr. Sprung [hh:mm:ss] [°C] [% rF] 00:10:00 40.0 xxxx xxxx Sprung 00:20:00 60.0 xxxx xxxx Sprung 00:10:00 80.0 xxxx xxxx Sprung 00:20:00...
  • Seite 68: Sollwerteingabe

    Mit der Einstellung „Funktionen ein/aus“ können die Reglerfunktionen eingestellt werden. Abschnittsansicht. Eingabemenü „Funktionen ein/aus“ (mit Opti- onen). Wählen Sie das Feld „Funktionen ein/aus“. Markieren Sie das Kontrollkästchen der ge- wünschten Funktion, um diese zu aktivieren und drücken Sie die Bestätigen-Taste. Der Regler wechselt zur Abschnittsansicht.
  • Seite 69: Toleranzbereich

    10.7.5 Toleranzbereich Für jeden Programmabschnitt lassen sich für die Temperatur und die Feuchte Programmtoleranzbereiche mit unterschiedlichen Werten für das Toleranzminimum und -maximum festlegen. Sobald der Istwert die festgelegte Schwelle über- bzw. unterschreitet, wird der Programmablauf pausiert. Dies wird am Bildschirm angezeigt (s.u.).
  • Seite 70: Zeitprogramm Speichern

    Die gewählten Abschnitte werden in der gewünschten Anzahl wiederholt, anschließend fährt das Programm fort. Abschnittsansicht mit Anzeige der Wiederholungs- funktion • Wählen Sie das Feld „Anzahl Wiederholungen“ und geben Sie die gewünschte Anzahl an Wiederholun- gen ein. Einstellbereich: 1 bis 99, sowie -1 für unendlich. Bestätigen Sie die Eingabe mit der Bestätigen- Taste.
  • Seite 71: Wochenprogramme

    Wochenprogramme Mit dem Programmregler MB2 können Wochenprogramme mit Echtzeitbezug programmiert werden. Der Regler bietet Speicherplatz für 5 Programmspeicherplätze mit jeweils bis zu 100 Schaltpunkten. Pfad: Hauptmenü > Programme > Wochenprogramm 11.1 Ein existierendes Wochenprogramm starten Drücken Sie die Programmstart -Taste, um von der Normalanzeige in das Menü „Programm- start“...
  • Seite 72: Ein Neues Wochenprogramm Erstellen

    11.3 Ein neues Wochenprogramm erstellen Pfad: Hauptmenü > Programme > Wochenprogramm Geben Sie den Namen und, falls gewünscht, Menü „Wochenprogramm“: zusätzliche Information zum Programm in die Übersicht der bereits angelegten Programme. entsprechenden Felder ein. Wählen Sie einen leeren Programmplatz. Wählen Sie den Verlauf “Rampe” oder “Sprung”...
  • Seite 73: Programmeditor: Programme Verwalten

    11.4 Programmeditor: Programme verwalten Pfad: Hauptmenü > Programme > Wochenprogramm    Menü „Wochenprogramm“: Programmansicht (Beispiel: Programm 1). Übersicht der bereits angelegten Programme. Bei einem neu angelegten Programm gibt es Wählen Sie ein vorhandenes Programm zunächst nur einen Programmabschnitt. (Beispiel: Programm 1).
  • Seite 74: Wochenprogramm Löschen

    Um einen neuen Abschnitt anzulegen, wäh- Programmansicht. len Sie „neuen Abschnitt anlegen“ und drü- Bei einem neuen Abschnitt ist noch kein Wochen- cken Sie die Bestätigen-Taste. tag eingestellt, daher ist er zunächst rot markiert Die Programmansicht öffnet sich. und lässt sich nicht speichern. Der neue Abschnitt wird immer als letzter einge- fügt (Beispiel: Abschnitt 2).
  • Seite 75: Abschnittseditor: Programmabschnitte Verwalten

    11.5 Abschnittseditor: Programmabschnitte verwalten Pfad: Hauptmenü > Programme > Wochenprogramm Wählen Sie das gewünschte Programm.    Programmansicht. Abschnittsansicht (Beispiel: Abschnitt 1). Wählen Sie den gewünschten Programmab- Sie haben folgende Auswahlmöglichkeiten: schnitt (Beispiel: Abschnitt 1)  Wählen Sie einen Parameter, um den je- weiligen Wert einzugeben oder zu ändern (Kap.
  • Seite 76: Neuen Programmabschnitt Anlegen

    11.5.1 Neuen Programmabschnitt anlegen Abschnittseditor: Menü "Abschnitt bearbei- Programmansicht. ten“. Bei einem neuen Abschnitt ist noch kein Wochentag Wählen Sie „neuen Abschnitt anlegen“ und eingestellt, daher ist er zunächst rot markiert und drücken Sie die Bestätigen-Taste. lässt sich nicht speichern. Der neue Abschnitt wird immer als letzter eingefügt (Beispiel: Abschnitt 2).
  • Seite 77: Programmabschnitt Löschen

    Wählen Sie „Abschnitt ersetzen“, um den gewählten mit dem kopierten Abschnitt zu ersetzen oder Wählen Sie „Abschnitt einfügen“, um den kopierten Ab- schnitt zusätzlich einzufügen Drücken Sie die Bestätigen-Taste. Wenn Sie „Abschnitt einfügen“ gewählt haben, wird der Abschnitt automatisch in der zeitlich richtigen Position eingefügt.
  • Seite 78: Wochentag

    Menü „Programmname ändern“. Wählen Sie im Feld „Verlauf“ die gewünschte Ein- stellung „Rampe“ oder „Sprung“ und drücken Sie die Bestätigen-Taste 11.6.2 Wochentag Wählen Sie im Feld „Wochentag“ den gewünsch- ten Wochentag. Mit der Auswahl „Täglich“ wird dieser Abschnitt je- Abschnittsansicht. den Tag zur gleichen Uhrzeit ausgeführt.
  • Seite 79: Sollwerteingabe

    11.6.4 Sollwerteingabe • Wählen Sie das Feld „Temperatur“ und geben Sie den gewünschten Temperatursollwert ein. Einstellbereich KBF/KBF-UL: -5 °C bis 70 °C, Einstellbereich KBF PRO: -20 °C bis 100 °C. Bestätigen Sie die Eingabe mit der Bestätigen-Taste. Der Regler wechselt zur Abschnittsansicht. •...
  • Seite 80: Hinweis- Und Alarmfunktionen

    Hinweis- und Alarmfunktionen 12.1 Übersicht der Hinweis- und Alarmmeldungen 12.1.1 Informationsmeldungen Diese Meldungen werden durch Informationssymbole in der Kopfzeile der Normalanzeige angezeigt. Ein Informationssymbol dient als Hinweis für einen bestehenden Zustand. Wenn dieser Zustand längere Zeit besteht, kann in einigen Fällen nach einer festen oder einstellbaren Zeit ein Alarm ausgelöst werden.
  • Seite 81: Alarmmeldungen

    Alarmmeldungen Beginn nach Eintritt Zustand und Maßnahme Meldung des Zustandes Defekt des Befeuchtungsmoduls. Nehmen Sie das Ge- rät außer Betrieb und benachrichtigen Sie den BINDER „Befeuchtungsmodul“ sofort Service. Die Alarmmeldung darf NICHT quittiert werden! Befeuchtungsmodul konnte nicht nachfüllen. Bei Frischwasserversorgung über Wasserleitung: Wasserhahn geschlossen, oder es liegt ein Defekt vor „Wasserversorgung“...
  • Seite 82: Informationsmeldung

    Zustandes Befeuchtungsmodul konnte den Kondensatsammelbe- hälter nicht entleeren. Abwasserschlauch verstopft. „Abwasser“ sofort Länge und Verlegung des Abwasserschlauches prüfen. Benachrichtigen Sie ggf. den BINDER Service. KBF: Defekt des Sensors am Verdichterausgang „Fühler Verd.-ausg.“ sofort Bei Frischwasserversorgung über Frischwasserkanister „Wasserkanister (Zubehör, Kap. 21.6):...
  • Seite 83: Rücksetzen Eines Alarms, Liste Der Aktiven Alarme

    12.3 Rücksetzen eines Alarms, Liste der aktiven Alarme Liste der aktiven Alarme. Normalanzeige im Alarmzustand (Beispiel). Drücken Sie die Alarm-rücksetzen-Taste. Drücken Sie die Alarm-Taste Mit der Alarm-rücksetzen-Taste wird der Summer für alle aktiven Alarme ausgeschaltet. Die Taste ist anschließend nicht mehr sichtbar. •...
  • Seite 84: Aktivieren / Deaktivieren Des Akustischen Alarms (Alarmsummer)

    Die Wiederinbetriebnahme durch den Anwender ist nicht mehr möglich. Die Temperatursiche- rung ist nicht von außen zugänglich und kann nur von einer Servicefachkraft ausgetauscht werden. Kon- taktieren Sie in diesem Falle einen autorisierten Kundendienst oder den BINDER Service. KBF / KBF-UL / KBF PRO (E7) 05/2025...
  • Seite 85: Übertemperatur-Überwachungsregler Klasse 2 / 3.3

    13.2 Übertemperatur-Überwachungsregler Klasse 2 / 3.3 Standardmäßig verfügen die Geräte über einen einstellbaren elektronischen Überwachungsregler. Dieser dient zum Schutz des Gerätes, dessen Umgebung und des Beschickungsgutes gegen unzulässige Tem- peraturüberschreitung. Bitte beachten Sie die für Ihr Land betreffenden Vorschriften (für Deutschland: DGUV Information 213-850 „Sicheres Arbeiten in Laboratorien“).
  • Seite 86: Umschalten Zwischen Überwachungsregler Klasse 2 (Temperaturwählbegrenzer, Twb) Oder Klasse 3.3 (Temperaturwählwächter, Tww)

    • Untertemperatur-Überwachungsregler Klasse 3.2 (TWW Klasse 3.2) Der Überwachungsregler Klasse 3.2 stellt sicher, dass ein Minimalwert der Temperatur nicht unterschrit- ten wird. Liegt die aktuelle Temperatur unter dem gewählten Auslösewert des Untertemperaturschutzes, so schaltet der Überwachungsregler das Kühlsystem aus. Er ist selbstrücksetzend, d.h. sobald die Tem- peratur wieder über diesen Wert ansteigt, schaltet er das Kühlsystem automatisch wieder ein.
  • Seite 87: Überwachungsregler-Modus

    13.2.2 Überwachungsregler-Modus Sie können den Überwachungsregler-Modus auf „Limit“ oder „Offset“ einstellen. • Limit: Wirksam für Klasse 2 / 3.1 Übertemperaturschutz Grenzwert, höchstzulässiger Temperaturwert absolut Diese Einstellung bietet hohe Sicherheit, da die eingestellte Grenztemperatur nicht überschritten wer- den kann. Es ist wichtig, den Überwachungsregler-Sollwert nach jeder Änderung des Temperatur-Soll- wertes anzupassen.
  • Seite 88: Einstellung Des Überwachungsregler-Grenzwertes Für Übertemperatur

    • Wählen Sie im Feld „Modus“ die gewünschte Einstellung „Limit“ oder „Offset“. Nach Abschluss der Einstellungen drücken Sie die Bestätigen-Taste, um die Eingaben übernehmen und das Menü zu verlassen, oder drücken Sie die Schließen-Taste, um das Menü zu verlassen, ohne die Eingaben zu übernehmen.
  • Seite 89: Einstellung Des Überwachungsregler-Wertes Für Untertemperaturschutz Im Überwachungsregler-Modus „Limit

    13.3.1 Einstellung des Überwachungsregler-Wertes für Untertemperaturschutz im Über- wachungsregler-Modus „Limit“ Pfad: Hauptmenü > Einstellungen > Sonstige Untermenü „Sonstige“. • Wählen Sie das Feld „Limit(niedrig)“ und geben Sie den gewünschten Überwachungsregler-Grenzwert für Untertemperatur ein. Bestätigen Sie die Eingabe mit der Bestätigen-Taste 13.4 Meldung und Vorgehen im Alarmfall Der Alarmzustand wird optisch und bei aktiviertem Summer (Kap.
  • Seite 90: Funktionsüberprüfung

    • Alle Passwörter können im Untermenü „Abmelden“ geändert werden (Kap. 14.3). „Service“-Berechtigung • Berechtigung nur für den BINDER Service • Umfangreiche Berechtigung zur Reglerbedienung und Konfiguration, Zugriff auf Servicedaten • Die Passwörter für die Berechtigungen „Service“, „Admin“ und „User“ können im Untermenü „Abmelden“...
  • Seite 91 • Passwort (Werkseinstellung): „1“ • Das Passwort für die Berechtigung „User“ kann im Untermenü „Abmelden“ geändert werden (Kap. 14.3). Sobald für eine Berechtigungsebene ein Passwort vergeben ist, gibt es den Zugang zu den dieser Ebene zugeordneten Reglerfunktionen nur nach Anmeldung mit dem entsprechenden Passwort. Ist für eine Berechtigungsebene kein Passwort vergeben, so stehen die dieser Ebene zugeordneten Reg- lerfunktionen jedem Benutzer ohne Anmeldung zur Verfügung.
  • Seite 92 Informationsfenster Um zu sehen, mit welcher Berechtigung der aktuelle Benutzer angemeldet ist, wählen Sie in der Normal- anzeige den Pfeil ganz rechts in der Kopfzeile des Bildschirms. Das Informationsfenster zeigt Datum und Uhrzeit, freien Speicherplatz im Regler sowie unter „Berechti- gung“...
  • Seite 93: Anmeldung

    14.2 Anmeldung Pfad: Hauptmenü > Benutzer > Anmelden Regler ohne an- gemeldeten Be- nutzer Benutzer-Auswahl (Beispiel) Alle Auswahlmöglichkeiten sind Passwort geschützt Regler mit angemeldetem Benutzer Nach Abschluss der Einstellungen drücken Sie die Bestätigen-Taste, um die Eingaben übernehmen und das Menü zu verlassen, oder drücken Sie die Schließen-Taste, um das Menü zu verlassen, ohne die Eingaben zu übernehmen.
  • Seite 94: Abmelden

    14.3 Abmelden Pfad: Hauptmenü > Benutzer > Abmelden Benutzer mit „Admin“-Berechtigung abmelden Regler ohne Regler mit an- angemelde- gemeldetem ten Benutzer Benutzer Benutzer mit „User“-Berechtigung abmelden Regler ohne Regler mit an- angemeldeten gemeldetem Benutzer Benutzer 14.4 Benutzerwechsel Falls die Passwortfunktion deaktiviert wurde (Kap. 14.5.2), steht diese Funktion nicht zur Verfügung. Pfad: Hauptmenü...
  • Seite 95: Passwortvergabe Und Passwortänderung

    Benutzer-Auswahl (Beispiel) Alle Auswahlmöglichkeiten sind Passwort geschützt Regler mit angemelde- tem Benutzer 14.5 Passwortvergabe und Passwortänderung Für Benutzer mit „User“-Berechtigung steht diese Funktion nicht zur Verfügung. 14.5.1 Passwortänderung Ein angemeldeter Benutzer kann die Passwörter seiner aktuellen Ebene und der nachfolgenden niedrige- ren Ebene(n) ändern.
  • Seite 96 Auswahl der Berechtigung Geben Sie das gewünschte Passwort ein. Mit der (Beispiel: Ansicht mit „Admin“-Berechtigung) Tastaturwechsel-Taste lassen sich andere Eingabe- fenster aufrufen. Im Fenster „Tastaturwechsel“ können Sie verschiedene Tastaturen zur Eingabe von Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen auswählen. Alle Zeichen lassen sich in einem Passwort kom- binieren.
  • Seite 97: Passwort Für Einzelne Berechtigungen Löschen

    14.5.2 Passwort für einzelne Berechtigungen löschen Ein angemeldeter Benutzer mit „Service“- oder „Admin“-Berechtigung kann die Passwörter seiner aktuellen Ebene und der nachfolgenden niedrigeren Ebene(n) löschen. Hierzu wird bei einer Passwortänderung kein Passwort eingegeben. Pfad: Hauptmenü > Benutzer > Passwort Regler mit ange- meldetem Benut- (z.B.
  • Seite 98: Passwortneuvergabe Bei Deaktivierter Passwortfunktion Für Die „Service"- Oder „Admin"-Berechtigung

    14.5.3 Passwortneuvergabe bei deaktivierter Passwortfunktion für die „Service“- oder „Admin“-Berechtigung Wurde der Passwortschutz für eine Berechtigungsebene deaktiviert, d.h. kein Passwort vergeben, so ist keine Anmeldung mehr für diese Ebene möglich. Die Berechtigung für diese Ebene steht also auch ohne Anmeldung zur Verfügung. Falls das Passwort für die „Service“- oder „Admin“-Berechtigung gelöscht wurde (Kap.
  • Seite 99: Freischaltcode

    14.6 Freischaltcode Bestimmte Funktionen des Reglers können durch Eingabe eines zuvor generierten Freischaltcodes ent- sperrt werden. Mit dem Freischaltcode wird es Nutzern, die keine „Service“-Berechtigung haben, ermöglicht Service- Rechte zu nutzen, z.B. Justierung oder erweiterte Konfigurationen. Der Freischaltcode ist in allen Berechtigungsebenen verfügbar. Pfad: Hauptmenü...
  • Seite 100: Allgemeine Reglereinstellungen

    Allgemeine Reglereinstellungen Die meisten dieser Einstellungen sind im Untermenü „Einstellungen“ zu finden. Dieses ist für Benutzer mit „Service“- und „Admin“-Berechtigung verfügbar. Hier lassen sich Datum und Uhrzeit eingeben, die Landes- sprache für die Reglermenüs und die gewünschte Temperatureinheit auswählen und die Kommunikations- funktionen des Reglers konfigurieren.
  • Seite 101 Oder nachträglich: Pfad: Hauptmenü > Einstellungen > Datum und Uhrzeit Untermenü „Datum und Uhrzeit“. Eingabemenü „Datum / Uhrzeit“. Wählen Sie das Feld „Datum / Uhrzeit“. Geben Sie Datum und Uhrzeit ein und drücken Sie die Bestätigen-Taste. Untermenü „Datum und Uhrzeit“. Untermenü...
  • Seite 102: Auswahl Der Temperatureinheit

    15.3 Auswahl der Temperatureinheit Direkt nach Neustart des Gerätes: Oder nachträglich: Pfad: Hauptmenü > Einstellungen > Gerät Wählen Sie die gewünschte Temperatureinheit und drücken Sie die Bestätigen-Taste. Umstellung der Temperatureinheit zwischen Grad Celsius °C und Grad Fahrenheit °F: Wird die Einheit geändert, so werden alle Werte entsprechend umgerechnet. C = Grad Celsius 0 °C = 32 °F...
  • Seite 103: Touchscreen Kalibrieren

    • Wählen Sie das Feld „Helligkeit“. Bewegen Sie den grauen Schieber nach links oder rechts um die Helligkeit des Bildschirms zu verstel- len. • links = dunkler (minimaler Wert: 0) • rechts = heller (maximaler Wert: 100) Drücken Sie die Bestätigen-Taste. •...
  • Seite 104: Netzwerk Und Kommunikation

    Das Wartesymbol zeigt an wie viel Zeit zum Berühren des aktuellen Kästchens bleibt. Wird das Kästchen innerhalb dieser Zeit nicht berührt, bricht die Kalibrierung ab und die Anzeige wechselt zur Normalanzeige. Wenn die Kalibrierung vollständig durchgeführt wurde, d.h. alle 4 Kästchen berührt wurden, wechselt die Anzeige zur Normalanzeige.
  • Seite 105: E-Mail

    15.5.1.2 Anzeige der MAC Adresse Pfad: Hauptmenü > Geräteinfo > Ethernet Untermenü „Ethernet“ (Beispielwerte). 15.5.2 E-Mail Wenn ein Alarm ausgelöst wurde, wird an die hinterlegten E-Mail-Adressen eine E-Mail versendet. Pfad: Hauptmenü > Einstellungen > E-Mail Eingabe der E-Mail-Adresse: Untermenü „E-Mail“. Wählen Sie das Feld der einzugebenden E-Mail-Ad- resse und geben Sie die E-Mail-Adresse ein.
  • Seite 106: Usb-Menü: Datentransfer Über Die Usb Schnittstelle

    • Wählen Sie im Feld „Authentifizierung“ die ge- wünschte Einstellung „Keine“ oder „SMTP-Auth“. Mit der Einstellung „SMTP-Auth“ können Sie un- ter „E-Mail Passwort“ ein Passwort eingeben. • Wählen Sie das Feld „E-Mail Benutzername“ und geben Sie den gewünschten Benutzernamen ein. Bestätigen Sie die Eingabe mit der Bestätigen-Taste.
  • Seite 107: Allgemeine Informationen

    Funktion Erklärung Konfiguration und Programme importieren Konfiguration (gerätespezifische Ausgestaltung der Firmware) und Timer-, Zeit- und Wochenprogramme / importieren Konfiguration und Programme exportieren Konfiguration (gerätespezifische Ausgestaltung der Firmware) und Timer-, Zeit- und Wochenprogramme / exportieren Programme importieren Timer-, Zeit- und Wochenprogramme / importieren Servicedaten exportieren Servicedaten exportieren (inkl.
  • Seite 108: Ereignisliste

    16.3 Ereignisliste Die „Ereignisliste“ zeigt die Statusinformationen und Fehlermeldungen des aktuellen Tages an. Sie ermög- licht die Einsicht der letzten 100 Ereignisse oder fehlerhaften Zustände des Gerätes. Drücken Sie die Ereignisliste-Taste, um von der Normalanzeige zur Ereignisliste zu gelangen. Ereignisliste Drücken Sie die Aktualisieren-Taste, um die Ereignisliste zu aktualisieren Achtung: Nach Änderung der Spracheinstellung (Kap.
  • Seite 109: Selbsttest-Funktion

    Die Ergebnisse des Selbsttests werden im Service-Schreiber des Reglers gespeichert. Über die USB- Schnittstelle des Reglers können sie exportiert und an den BINDER Service gesendet werden (Funktion „Export Servicedaten“ auf USB-Stick, Kap. 15.6). Die Daten werden vom BINDER Service mit einem Ana- lyseprogramm ausgewertet.
  • Seite 110 Alarmmeldung „Selbsttest aktiv“. Menü „Aktive Alarme“. Der Selbsttest ist aktiv, das Programm läuft ab. Der potenzialfreie Alarmkontakt wird bei der Die Sollwertanzeige ist ohne Funktion. Alarmmeldung „Selbsttest aktiv“ nicht geschaltet. Bei aktiviertem Summer: Der Summer ertönt. Sie können den Summermit der Taste Alarm Drücken Sie die Taste Alarm, um das Menü...
  • Seite 111: Linienschreiberdarstellung

    Linienschreiberdarstellung Diese Ansicht bietet eine grafische Darstellung des Messwert-Verlaufs. In dieser einem Linienschreiber nachempfundenen Darstellung lassen sich im Zeitraum der Aufzeichnung für beliebige Zeitpunkte die zu- gehörigen Messdaten abrufen. 17.1 Ansichten Drücken Sie die Ansicht wechseln-Taste, um zur Linienschreiberdarstellung zu wechseln. 17.1.1 Legende ein- und ausblenden Legende einblenden Legende ausblenden...
  • Seite 112: Spezielle Anzeigen Ein- Und Ausblenden

    17.1.3 Spezielle Anzeigen ein- und ausblenden Anzeigen einblenden Anzeigen ausblenden Drücken Sie die Anzeigen einblenden-Taste, um die Anzeige „Tür offen“ (B2).einzublenden Anzeige „Tür offen“ (B2) eingeblendet. 17.1.4 Historiendarstellung Historiendarstellung Drücken Sie die Historiendarstellung-Taste, um zur Historiendarstellung zu wechseln. Historiendarstellung. Der Linienschreiber ist angehalten. Die Datenauf- zeichnung läuft im Hintergrund weiter.
  • Seite 113: Historiendarstellung: Kurvenauswahl

    Historiendarstellung: Kurvenauswahl Kurvenauswahl Drücken Sie die Kurvenauswahl-Taste, um das Untermenü „Kurvenauswahl“ aufzurufen. Untermenü „Kurvenauswahl“. Wählen Sie aus, welche Kurven angezeigt werden sollen. Aktivieren Sie dazu das Kontrollkästchen des jeweiligen Parameters und drücken Sie die Bestäti- gen-Taste. Historiendarstellung: Suchfunktion Suchen Drücken Sie die Suchen-Taste, um das Untermenü „Suchen“ aufzurufen. Untermenü...
  • Seite 114: Historiendarstellung: Zoom-Funktion

    Historiendarstellung: Zoom-Funktion Zoom Drücken Sie die Zoom-Taste, um das Untermenü „Zoom“ aufzurufen. Untermenü „Zoom“. Wählen Sie den Zoom-Maßstab und drücken Sie die Bestätigen-Taste. Historiendarstellung: Scrolltasten ein- und ausblenden Scrolltasten einblenden Scrolltasten ausblenden Drücken Sie die Scrolltasten einblenden-Taste, um das Untermenü „Seitenauswahl“ aufzurufen. Untermenü...
  • Seite 115: Einstellung Der Parameter

    17.2 Einstellung der Parameter In diesem Menü können Sie das Speicherintervall, die Art der angezeigten Werte und die Skalierung ein- stellen. Pfad: Hauptmenü > Einstellungen > Messwertgrafik Untermenü „Messwertgrafik“ (mit Optionen) • Wählen Sie das Feld „Speicherintervall“ und geben Sie das gewünschte Speicherintervall ein. Bestäti- gen Sie die Eingabe mit der Bestätigen-Taste.
  • Seite 116: Be- Und Entfeuchtungssystem

    Be- und Entfeuchtungssystem Das Gerät ist mit einem kapazitiven Feuchtesensor ausgestattet. Hierdurch ergeben sich Regelgenauig- keiten von max. +/- 3,5 % r.F. vom eingestellten Sollwert. Die möglichen Arbeitsbereiche der Feuchtigkeit sind in den Klimadiagrammen angegeben. • Im Menü „Sollwerte“ können Sie das Befeuchtungsmodul und damit das Be- und Entfeuchtungssystem mit der Einstellung „Regelung ein/aus“...
  • Seite 117 Falls im Innenraum elektrische Geräte angeschlossen sind, kann sich durch deren Wärmeab- gabe der Temperatur- und Feuchtebereich ändern. Die Geräte sind mit einem Türheizungssystem ausgestattet, um Kondensation im Türbereich zu vermeiden. Liegen die eingestellten Sollwerte der Temperatur bzw. der Feuchtigkeit außerhalb des optimalen Bereichs, kann Kondensation im Türbereich entstehen.
  • Seite 118: Arbeitsweise Des Be- Und Entfeuchtungssystems

    Wasserversorgung, den Frischwasserkanister (Option) täglich bei Arbeits- schluss zu befüllen. • Frischwassertemperatur nicht unter +5 °C und nicht über 40 °C. Die BINDER GmbH übernimmt keine Verantwortung für die Wasserqualität beim Kunden. Für Probleme und Fehlfunktionen infolge abweichender Wasserqualität übernimmt die BINDER GmbH keine Haftung.
  • Seite 119: Entfeuchtungssystem

    Störungsanzeigen zu Wasserversorgung und Feuchtesystem siehe Kap. 12.1.3 und 23.3. Hinweise für den Kältebetrieb BINDER Konstantklimaschränke sind sehr diffusionsdicht. Zugunsten der hohen Temperaturgenauigkeit wurde auf eine automatische zyklische Abtaueinrichtung verzichtet. Durch das Kühlsystem wird Vereisung am Verdampfer weitgehend vermieden. Trotzdem kann bei sehr niedrigen Temperaturen die in der Luft befindliche Feuchtigkeit an der Kühlfläche kondensieren und zur Eisbildung führen.
  • Seite 120: Betauungsschutz

    Bei starker Betauung überprüfen Sie die Dichtigkeit der Türdichtung. Nach ein bis zwei Tagen Betrieb bei Innenraum-Temperaturen < 0°C kann es zu dünner Eisbildung an der Geräte-Innentür und den Frontseiten des Innenkessels kommen. Die Stärke der Eisbildung hängt von der Umgebungstemperatur und Umgebungsfeuchtigkeit ab.
  • Seite 121: Optionen Und Zubehör

    Die APT-COM™ 4 Basic Edition ist im Lieferumfang des Gerätes inbegriffen. APT-COM™ 4 steht zum Download auf der BINDER Website bereit. Bei der Registrierung des Gerätes erhalten Sie einen Lizenz- schlüssel, mit dem Sie für Ihre heruntergeladene Version den Funktionsumfang der Basic Edition freischal- ten können.
  • Seite 122: Potenzialfreie Alarmkontakte Für Sammelalarmausgabe (Option)

    Der Anschluss ist als Buchse (I) im Anschlussfeld auf der Geräterückseite wie folgt ausgeführt. ANALOGAUSGANG 4-20 mA DC PIN 1: Temperatur – PIN 2: Temperatur + PIN 3: Feuchte – PIN 4: Feuchte + Temperaturbereich: -30 °C bis +120 °C Feuchtebereich: 0 % r.F.
  • Seite 123: Led-Innenbeleuchtung (Option)

    Die Alarmmeldung am Reglerdisplay bleibt während der Alarmierung über potenzialfreien Alarmkontakt erhalten. Sobald der Grund für die Alarmierung nicht mehr besteht oder die Alarmmeldung zurückgesetzt wurde, wird die Alarmierung über potenzialfreien Kontakt gemeinsam mit der Alarmmeldung am Reglerdis- play zurückgesetzt. Bei Netzausfall bleibt die Alarmierung über potenzialfreien Kontakt während des gesamten Netzausfalls erhalten.
  • Seite 124: Aktivieren Und Deaktivieren Der Objekttemperaturregelung

    Die Objekttemperaturdaten werden gleichzeitig mit den Daten des Temperatur-/Feuchtereglers auf dessen Schnittstelle mit ausgegeben und können so von der APT-COM™ 4 Multi Management Software (Zubehör, Kap. 21.1) von BINDER aufgezeichnet werden. 21.6.1 Aktivieren und Deaktivieren der Objekttemperaturregelung Die Reglerfunktion „Obj.Temp.Regelung“ dient zum Aktivieren der Objekttemperaturregelung im Festwert- betrieb (Kap.
  • Seite 125: Einstellung Der Sensitivität Der Objekttemperaturregelung

    Rufen Sie hierzu das Menü „Funktionen ein/aus“ auf und wählen Sie die Funktion „Obj. Temp. Regelung“: Eingabemenü „Funktionen ein/aus“ (mit Optionen). Markieren Sie das Kontrollkästchen der Funktion und drücken Sie die Bestätigen-Taste. 21.6.2 Einstellung der Sensitivität der Objekttemperaturregelung Die Messung der Lufttemperatur ist schnell und erlaubt eine schnelle Regelung. Hier sollte die Einstellung der Sensitivität 100% betragen.
  • Seite 126: Externer Frischwasser- Und Abwasserkanister (Zubehör)

    Bei solchen Anwendungen (Messung in Luft) kann die relative Feuchte durch den Wärmeeintrag absinken, was sich in diesem Menü ebenfalls kompensieren lässt. Hierbei wird die rel. Feuchte im Zuluftstrom ge- messen. Bei Messungen innerhalb des Beschickungsgutes dagegen sollte der Korrekturwert auf 0 % r.F. gesetzt sein.
  • Seite 127 Nach Befüllen des Frischwasserkanisters muss der Deckel fest aufgeschraubt werden. KBF / KBF-UL / KBF PRO Abbildung 24: Anschlussschema der Kanister am Klimaschrank (R) (Q1) (Q2) (P) Vorderseite und Anschlüsse Rückseite mit Magneten Abbildung 25: Pumpenkasten (R) Kabelanschluss zum Schwimmerschalter (P) Kabelanschluss zur Steckerbuchse (O) an der Geräterückwand (Q1) Schlauchanschluss (Q1) für Frischwasser vom Frischwasserkanister (Q2) Schlauchanschluss (Q2) für Frischwasser zum Gerät...
  • Seite 128: Anschlüsse Des Frischwasserkanisters Und Des Pumpenkastens

    21.7.1 Anschlüsse des Frischwasserkanisters und des Pumpenkastens Schlauchverbindung vom Frischwasserkanister zum Pumpenkasten Stecken Sie den Frischwasserschlauch auf den Schlauchanschluss (Q) oben am Frischwasserkanister und sichern Sie ihn mit einer Schlauchschelle. Hierzu kann ein Teil des standardmäßig mitgelieferten Wasser- schlauches verwendet werden. Verbinden Sie dann das andere Ende mit dem Anschluss (Q1) des Pum- penkastens und sichern Sie ihn ebenfalls mit einer Schlauchschelle.
  • Seite 129: Anschluss Des Abwasserkanisters

    Schlauchverbindung vom Pumpenkasten zum Konstantklimaschrank Stecken Sie den Frischwasserschlauch auf den Schlauchanschluss (Q2) rechts am Pumpenkasten und sichern Sie ihn mit einer Schlauchschelle. Hierzu kann ein Teil des standardmäßig mitgelieferten Wasserschlauches verwendet werden. Schrauben Sie die Schlauchtülle (Messing) am freien Schlauchende an und schrauben Sie sie an- schließend in den Wasseranschluss „IN“...
  • Seite 130: Binder Pure Aqua Service (Option)

    Aufbereitung von Leitungswasser. Die Lebensdauer hängt von der Wasserqualität und dem Wasser- verbrauch ab. Die Messeinrichtung zur Beurteilung der Wasserqualität ist immer wieder verwendbar Ausführliche Hinweise zu Funktion und Betrieb der Wasseraufbereitung BINDER Pure Aqua Service entnehmen Sie bitte der Betriebsanleitung, die BINDER Pure Aqua Service beiliegt. Reinigung und Dekontamination Reinigen Sie das Gerät nach jeder Verwendung, um eventuelle Korrosionsschäden durch Inhaltsstoffe des...
  • Seite 131 Es dürfen keine Reinigungsmittel verwendet werden, die durch Reaktion mit Bestandteilen des Gerätes oder des Beschickungsgutes eine Gefährdung bewirken können. Bestehen Zweifel hinsichtlich der Eignung von Reinigungsmitteln, kontaktieren Sie bitte den BINDER Service. Zur gründlichen Reinigung des Gerätes empfehlen wir den Neutralreiniger Art. Nr. 1002- 0016.
  • Seite 132: Dekontamination / Chemische Desinfektion

    Machen Sie das Gerät vor der chemischen Dekontamination spannungsfrei. Ziehen Sie den Netzstecker. Es dürfen keine Mittel zur Dekontamination verwendet werden, die durch Reaktion mit Bestandteilen des Gerätes oder des Beschickungsgutes eine Gefährdung bewirken können. Bestehen Zweifel hinsichtlich der Eignung von Dekontaminationsmitteln, kontaktieren Sie bitte den BINDER Service. Geeignete Desinfektionsmittel: Geräteinnenraum Handelsübliche Flächendesinfektionsmittel ohne Säure und ohne Halogenide.
  • Seite 133: Wartung Und Service, Fehlersuche, Reparatur / Instandsetzung, Prüfungen

    Personalanforderungen siehe Servicemanual • Reparatur / Instandsetzung Eine Instandsetzung des Gerätes darf durch den BINDER-Service oder von BINDER qualifizierte Ser- vicepartner oder Techniker gemäß der Beschreibung im Servicemanual erfolgen. Nach einer Instandsetzung muss das Gerät geprüft werden, bevor es wieder in Betrieb genommen wird.
  • Seite 134: Problembehebung / Einfache Fehlersuche

    Schaden von Geräten oder Personen führen. Nehmen Sie das Gerät bei Defekten oder Mängeln außer Betrieb und informieren Sie den BINDER Service. Wenn Sie nicht sicher sind, ob ein Defekt vorliegt, gehen Sie entsprechend der nachfolgenden Liste vor. Wenn Sie einen vorliegenden Fehler nicht eindeutig bestimmen können oder ein Defekt vorliegt, kontaktieren Sie bitte den BINDER Service.
  • Seite 135: Kälteleistung

    Temperaturschwankungen > 1 Zu warmer Aufstellungsort. BINDER-Service benachrichti- °C bei Sollwert ca. 3 °C > Um- gen. gebungstemperatur Alarmmeldung „Befeuchtungs- Gerät ausschalten und BINDER- Defekt des Befeuchtungsmoduls modul“ im Reglerdisplay. Service benachrichtigen. KBF / KBF-UL / KBF PRO (E7) 05/2025 Seite 135/170...
  • Seite 136 Berechtigung anmelden oder Menüfunktionen nicht verfüg- Menüfunktion nicht in der aktuellen Freischaltcode für die ge- bar. Berechtigungsebene verfügbar. wünschte Funktion beim BINDER-Service anfragen (Kap. 14.6). BINDER-Service benachrichti- Kein Zugang zum Regler. Passwort vergessen. gen. Neueinstellung des Speicherinter- Speicherintervall oder Skalierung...
  • Seite 137: Rücksendung Eines Gerätes An Die Binder Gmbh

    Installateur. 23.4 Rücksendung eines Gerätes an die BINDER GmbH Die Annahme von BINDER Geräten, die zur Reparatur oder aus anderen Gründen in das Werk der BINDER GmbH zurückgesendet werden, erfolgt ausschließlich nach Vorlage einer von uns erteilten sog. Autorisa- tionsnummer (RMA-Nummer).
  • Seite 138: Entsorgung

    • Endgültige Außerbetriebnahme: Entsorgen Sie das Gerät gemäß Kap. 24.3 bis 24.5. 24.3 Entsorgung des Gerätes in der Bundesrepublik Deutschland BINDER-Geräte sind gemäß Anhang I der Richtlinie 2012/19/EU des Europäischen Parlaments und des Rates über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE) als „Überwachungs- und Kontrollinstrumente für aus- schließlich gewerbliche Nutzung“...
  • Seite 139 Lassen Sie nach Nutzungsbeendigung das Gerät gemäß dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz (Elekt- roG) vom 20.10.2015 (BGBl. I S. 1739) entsorgen oder kontaktieren Sie den BINDER Service, damit dieser die Rücknahme und Entsorgung des Gerätes gemäß dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) vom 20.10.2015 (BGBl.
  • Seite 140: Entsorgung Des Gerätes In Eu-Staaten Außer Der Bundesrepublik Deutschland

    24.4 Entsorgung des Gerätes in EU-Staaten außer der Bundesrepublik Deutsch- land BINDER-Geräte sind gemäß Anhang I der Richtlinie 2012/19/EU des Europäischen Parlaments und des Rates über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE) als „Überwachungs- und Kontrollinstrumente“ (Kate- gorie 9) für ausschließlich gewerbliche Nutzung eingestuft und dürfen NICHT an öffentlichen Sammelstel- len abgegeben werden.
  • Seite 141: Entsorgung Des Gerätes In Nicht-Eu-Staaten

    Technische Beschreibung 25.1 Werksseitige Kalibrierung und Justierung Dieses Gerät wurde werksseitig kalibriert und justiert. Kalibrierung und Justierung werden im BINDER QM- System nach DIN EN ISO 9001 (zertifiziert seit Dezember 1996 durch TÜV CERT) durch standardisierte Prüfanweisungen beschrieben und entsprechend durchgeführt. Die verwendeten Prüfmittel unterliegen der ebenfalls im BINDER QM-System nach DIN EN ISO 9001 beschriebenen Prüfmittelüberwachung und wer-...
  • Seite 142: Definition Nutzraum

    25.3 Definition Nutzraum Der abgebildete Nutzraum ergibt sich wie folgt: A, B, C = Innenabmessungen (B, H, T) a, b, c = Wandabstände a = 0,1*A b = 0,1*B c = 0,1*C = (A - 2 * a) * (B - 2 * b) * (C - 2 * c) NUTZ Abbildung 29: Nutzraumbestimmung Die technischen Daten beziehen sich auf den so definierten Nutzraum.
  • Seite 143: Einschübe

    Gerätegröße 1060 1600 Innenabmessungen (Fortsetzung) Innenraum Volumen 1063 1594 Dampfraum Volumen 1316 1923 Einschübe Anzahl Einschübe, Serie Anzahl Einschübe, max. Maximale Belastung pro Standard-Einschub Maximale Belastung pro ver- stärktem Einschub (Option) Zulässige Gesamtbelastung Gewicht Gewicht (leer) Leistungsdaten im Temperaturbetrieb (ohne Feuchte) Temperaturbereich °C 0 bis 70...
  • Seite 144 Sämtliche technischen Daten gelten ausschließlich für unbeladene Geräte in Standardausführung bei einer Umgebungstemperatur von +22 °C +/- 3 °C und einer Netzspannungsschwankung von +/-10%. Angabe des Schalldruckpegels +/- 1 dB(A). Die technischen Daten sind nach BINDER Werksnorm Teil 2:2015 und DIN 12880:2007 ermittelt.
  • Seite 145: Technische Daten Kbf Pro

    25.5 Technische Daten KBF PRO Gerätegröße 1060 1600 Außenabmessungen Breite brutto (inklusive 1363 1363 1873 Durchführung) Höhe brutto (inklusive Füße 1005 1392 1949 1949 1949 1949 / Rollen) Tiefe netto 1175 1175 Tiefe brutto (inklusive Tür- griff, Regler, Anschluss und 1225 1227 30mm für Kabel)
  • Seite 146 Sämtliche technischen Daten gelten ausschließlich für unbeladene Geräte in Standardausführung bei einer Umgebungstemperatur von +22 °C +/- 3 °C und einer Netzspannungsschwankung von +/-10%. Angabe des Schalldruckpegels +/- 1 dB(A). Die technischen Daten sind nach BINDER Werksnorm Teil 2:2015 und DIN 12880:2007 ermittelt.
  • Seite 147: Ausstattung Und Optionen (Auszug)

    25.6 Ausstattung und Optionen (Auszug) Das Gerät darf nur mit Original-Zubehör von BINDER oder mit von BINDER freigegebenem Zubehör anderer Anbieter betrieben werden. Der Benutzer trägt das Risiko bei Verwendung von nicht freigegebenem Zubehör. Standardausstattung Mikroprozessor-Bildschirmprogrammregler mit Zweikanaltechnologie Temperatur und Feuchte...
  • Seite 148: Ersatzteile Und Zubehör (Auszug)

    25.7 Ersatzteile und Zubehör (Auszug) Die BINDER GmbH ist nur dann verantwortlich für die sicherheitstechnischen Eigenschaften des Gerätes, wenn Instandhaltung und Instandsetzung durch Elektro-Fachkräfte oder von BINDER autorisiertem Fachpersonal ausgeführt werden und wenn Bauteile, die die Sicher- heit des Gerätes beeinflussen, bei Ausfall durch Original-Ersatzteile ersetzt werden. Der Be- nutzer trägt das Risiko bei Verwendung von nicht freigegebenem Zubehör.
  • Seite 149 (18 Messpunkte Temperatur, 1 Messpunkt Feuchte) Räumliche Temperatur- und Feuchtemessung inklusive Zertifikat DL300327 (27 Messpunkte Temperatur, 1 Messpunkt Feuchte) Für Informationen zu hier nicht aufgeführten Bauteilen kontaktieren Sie bitte den BINDER-Service. KBF / KBF-UL / KBF PRO (E7) 05/2025 Seite 149/170...
  • Seite 150: Geräteabmessungen

    25.8 Geräteabmessungen Geräteabmessungen Größe 130: [mm] KBF / KBF-UL / KBF PRO (E7) 05/2025 Seite 150/170...
  • Seite 151 Geräteabmessungen Größe 260: [mm] KBF / KBF-UL / KBF PRO (E7) 05/2025 Seite 151/170...
  • Seite 152 Geräteabmessungen Größe 470: [mm] KBF / KBF-UL / KBF PRO (E7) 05/2025 Seite 152/170...
  • Seite 153 Geräteabmessungen Größe 720: [mm] KBF / KBF-UL / KBF PRO (E7) 05/2025 Seite 153/170...
  • Seite 154 Geräteabmessungen Größe 1060: [mm] KBF / KBF-UL / KBF PRO (E7) 05/2025 Seite 154/170...
  • Seite 155 Geräteabmessungen Größe 1600: [mm] KBF / KBF-UL / KBF PRO (E7) 05/2025 Seite 155/170...
  • Seite 156: Zertifikate Und Konformitätserklärungen

    Zertifikate und Konformitätserklärungen 26.1 EU-Konformitätserklärung KBF KBF / KBF-UL / KBF PRO (E7) 05/2025 Seite 156/170...
  • Seite 157 KBF / KBF-UL / KBF PRO (E7) 05/2025 Seite 157/170...
  • Seite 158 KBF / KBF-UL / KBF PRO (E7) 05/2025 Seite 158/170...
  • Seite 159: Eu-Konformitätserklärung Kbf Pro

    26.2 EU-Konformitätserklärung KBF PRO KBF / KBF-UL / KBF PRO (E7) 05/2025 Seite 159/170...
  • Seite 160 KBF / KBF-UL / KBF PRO (E7) 05/2025 Seite 160/170...
  • Seite 161 KBF / KBF-UL / KBF PRO (E7) 05/2025 Seite 161/170...
  • Seite 162: Ukca-Konformitätserklärung Kbf

    26.3 UKCA-Konformitätserklärung KBF KBF / KBF-UL / KBF PRO (E7) 05/2025 Seite 162/170...
  • Seite 163: Ukca-Konformitätserklärung Kbf Pro

    26.4 UKCA-Konformitätserklärung KBF PRO KBF / KBF-UL / KBF PRO (E7) 05/2025 Seite 163/170...
  • Seite 164: Zertifikat Für Das Gs Prüfzeichen Der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung E.v. (Dguv)

    26.5 Zertifikat für das GS Prüfzeichen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversi- cherung e.V. (DGUV) KBF / KBF-UL / KBF PRO (E7) 05/2025 Seite 164/170...
  • Seite 165 KBF / KBF-UL / KBF PRO (E7) 05/2025 Seite 165/170...
  • Seite 166: Unbedenklichkeitsbescheinigung

    Unbedenklichkeitsbescheinigung 27.1 Für Geräte außerhalb USA und Kanada Erklärung zur Sicherheit und gesundheitlichen Unbedenklichkeit Die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter, die Gefahrstoffverordnung GefStofV und die Vorschrif- ten zur Sicherheit am Arbeitsplatz machen es erforderlich, dass dieses Formblatt für alle Produkte, die an uns zurückgeschickt werden, ausgefüllt wird.
  • Seite 167  Der Spediteur wurde (falls vorgeschrieben) über die Gefährlichkeit der Sendung informiert.  Wir versichern, dass wir gegenüber BINDER für jeden Schaden, der durch unvollständige und unrichtige Angaben entsteht, haften und BINDER gegen eventuell entstehende Schadenansprüche Dritter freistel- len. Es ist uns bekannt, dass wir gegenüber Dritten – hier besonders mit der Handhabung / Reparatur des Gerätes/des Bauteils betraute Mitarbeiter der Firma BINDER –...
  • Seite 168: Für Geräte In Usa Und Kanada

    Please complete this form and the Customer Decontamination Declaration (next 2 pages) and attach the required pictures. E-mail to: IDL_SalesOrderProcessing_USA@binder-world.com After we have received and reviewed the complete information we will decide on the issue of a RMA num- ber. Please be aware that size specifications, voltage specifications as well as performance specifications are available on the internet at www.binder-world.us...
  • Seite 169: Measures To Be Taken In Case Of Skin Contact Or Release Into The Atmosphere

    Customer (End User) Decontamination Declaration Health and Hazard Safety declaration To protect the health of our employees and the safety at the workplace, we require that this form is com- pleted by the user for all products and parts that are returned to us. (Distributors or Service Organizations cannot sign this form) NO RMA number will be issued without a completed form.
  • Seite 170 4.5 Shipping laws and regulations have not been violated. I hereby commit and guarantee that we will indemnify BINDER Inc. for all damages that are a con- sequence of incomplete or incorrect information provided by us, and that we will indemnify and hold harmless BINDER Inc.

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