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Dieses Gerät erfüllt die EU-Bestimmungen 2004/108/EG (elektromagnetische Kompatibilität entsprechend der Festlegung im Nachtrag 2004/22/EG (CE-Zeichen). Vor Inbetriebnahme der Geräte sollte die Bedienungsanleitung sorgfältig gelesen werden. Nachfolgend aufgeführte Sicherheitshinweise zum Betrieb der Geräte unbedingt beachten. Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Hinweise entstehen, sind von Ansprüchen jeglicher Art ausgeschlossen: Nehmen Sie das Gerät nie in Betrieb, wenn es nicht völlig geschlossen ist.
2. Einführungen Dieses kompakte Messgerät kann für die zerstörungsfreie Schichtdickenmessung von nichtmagnetischen Schichten, wie z.B. Farbe, Lack, Chrom auf Stahl, und isolierende Beschichtungen auf Nichteisenmetallen, wie z.B. Farbe und Eloxal verwendet werden. 2.1. Features 128 * 128 LCD-Display, Standard-Menüfunktionen ...
2.3. Messprinzip Das Schichtdickenmessgerät arbeitet mit dem magnetische Induktionsprinzip oder auf dem Wirbelstromprinzip, abhängig von der verwendeten Sonde. Dieses Messgerät verfügt über eine interne F-Sonde und N-Sonde. Die F-Sonde arbeitet mit dem magnetischen Induktionsprinzip und kann bei nichtmagnetischen Schichten, wie Aluminium, Chrom, Kupfer, Zink, Farbe und Lack, Emaille, Gummi usw.
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3. Bedienelemente und Anschlüsse am Gerät LCD-Anzeige Taste für Kalibrierfunktion Taste zum Ein – und Ausschalten des Gerätes - Taste Linke Taste: Menü, Select, OK - Taste Messsonde Standardfolie Untergrund Keilnut Rechte Taste: Cancel, Exit, Back, Hintergrundbeleuchtung) Taste für Nullpunktkalibrierung USB Schnittstelle...
3.1. Beschreibung Anzeige Aktuell verwendete Gruppe (Block 1-4) Alarm für voreingestellten Grenzwert (hoher bzw. niedrig Messwert) Sensor-Modus: AUTO, FE, N-FE Anzeige des aktuellen Messwertes Statistikanzeige Anzeige für die Abschaltautomatik Anzeige für eine vorhandene USB-Verbindung Anzeige der Sensorinstabilität Batteriezustandsanzeige Maßeinheiten (µm, mm, mils) Untergrundart (F = Eisen;...
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5. Messbetrieb 5.1. Faktoren mit Auswirkung auf die Messgenauigkeit Bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen, sollten Sie die Faktoren kennenlernen, welche die Messgenauigkeit beeinflussen können, um bestmögliche Messergebnisse zu erhalten. Die Faktoren sind wie unten aufgeführt. Messmethode Magnetische Wirbelstrom- Empfehlung Messmethode Methode...
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Die Messobjekte sollten dem Kalibrierobjekt in Materialeigenschaften und Krümmungsradius entsprechen, um bestmögliche Messergebnisse zu erhalten. Zusätzlich sollte der Krümmungsradius den angegebenen minimalen Wert, wie in den Spezifikationen (Kapitel 4) angegeben, nicht unterschreiten. Die minimale dicke des Messobjektes und der minimale Messbereich, wie in den Spezifikationen (Kapitel 4) angegeben, sollten berücksichtigt werden.
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5.2. Grundlagen des Messbetriebes Bereiten Sie das zu messende Objekt vor. Legen Sie das Messgerät mindestens 5 cm von jedem Metall entfernt, und drücken Sie die Taste, um das Gerät einzuschalten. Hinweis: Wenn angezeigt wird, ist die Batterie in Ordnung. Wenn angezeigt wird, ist die Batteriekapazität niedrig und die Messung wird nicht zuverlässig sein.
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6. Bedienoberfläche Menü - Modus Hauptmenü Untermenü Aktives, ausgewähltes Untermenü Auswahl an Untermenüs Linke Taste, zum Auswählen und Bestätigen Rechte Taste, um Auswahl abzubrechen bzw. das Menü zu verlassen Mess – Modus -11-...
6.1. Beschreibung des Tastenfeldes Der Sensor verfügt über eine leicht zu bedienende Benutzeroberfläche. Taste zum Ein – und Ausschalten des Gerätes Um in das Menü des Mess-Modus zu gelangen mögliche Aktionen im Menümodus (einschließlich "Bestätigung", "Auswahl", "Löschen") mögliche Aktionen im Menümodus (einschließlich "Abbruch", "Zurück", "Exit") Ein –...
6.2. Mess-Modus (Einzelmessung oder kontinuierliche Messung) Einzelmessung: Im Einzelmessmodus legen Sie die Sonde vertikal auf das zu prüfende Messobjekt. Nach einem Signalton heben Sie das Gerät vom Messobjekt. In der Anzeige wird der ermittelte Messwert dargestellt und die Statistikwerte entsprechend aktualisiert und angezeigt.
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6.3. Gruppen-Modus Direkte Gruppe (DIR) - ist für schnelle gelegentliche Messungen bestimmt. In diesem Modus werden die Daten vorübergehend im flüchtigen Arbeitsspeicher gespeichert und gehen verloren wenn das Gerät ausgeschaltet wird. Die Messwerte und Statistiken können auf dem LCD angezeigt werden. Im Arbeitsspeicher lassen sich bis zu 80 Messwerte speichern.
6.4. Statistiken Das Messgerät berechnet die Statistik unabhängig für jeden gespeicherten Messwert und jeder Gruppe, einschließlich Mittelwert, Minimum, Maximum und Standardabweichung. Im direkten Gruppenmodus (DIR) werden die ältesten Messwerte werden gelöscht, wenn der Speicher voll ist und die neuen Messwerte gespeichert und die Statistik wird aktualisiert.
6.7. Löschen und Wiederaufrufen von Daten und Messwerten Löschen Sie die letzten Messwerte (Tipp: Während das Gerät sich im Messmodus befindet, drücken Sie einmal um den zuletzt gemessenen Wert zu löschen). Drücken Sie einmal auf , um ins Hauptmenü zu gelangen Drücken Sie auf oder -Taste und wählen Sie "Daten...
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6.8. Grenzwert-Alarmeinstellungen Jede Gruppe hat vordefinierte Alarmeinstellungen für die jeweiligen Grenzwerte. Wenn Sie in eine Arbeitsgruppe umschalten, werden die vordefinierten Alarmeinstellungen auch automatisch eingeschaltet. Zum einstellen der High/Low Grenzwerte für die aktuelle Arbeitsgruppe, wie beschrieben verfahren: Drücken Sie einmal auf , um ins Hauptmenü...
6.9. Maßeinheit Die Maßeinheit der dargestellten Messwerte (µm, mm und mils) kann verändert werden. Zur Auswahl der gewünschten Maßeinheit, wie beschrieben verfahren: a. Drücken Sie einmal auf , um ins Hauptmenü zu gelangen b. Drücken Sie auf oder -Taste und wählen Sie "Optionen". Drücken Sie dann , um die Eingabe zu bestätigen.
6.12. Abschaltautomatik Das Gerät kann über die Taste manuell ausgeschaltet werden. Um die Batterie zu schonen und deren Lebensdauer zu verlängern verfügt das Gerät über eine Abschaltautomatik. Wird das Messgerät einige Minuten lang nicht verwendet, wird das Gerät automatisch ausgeschaltet. Bevor das Gerät automatisch ausgeschaltet wird, ertönen mehrere Signaltöne.
7. Kalibrierung Der Benutzer sollte das Kapitel 5 zunächst gelesen und muss das Messgerät entsprechend den gemessenen Produktprobe neu kalibrieren. Der Sensor bietet einfache Kalibrierung, Nullabgleich und Multi-Punkt-Kalibrierung. • Grundkalibrierung: Die Werkskalibrierung kann lediglich für Messungen eingesetzt werden, bei denen das Messobjekt das gleiche Material, Krümmung und Größe aufweist, wie das vom Hersteller verwendete Trägermaterial.
7.2. Mehr-Punkt-Kalibrierung a. Drücken Sie im Messmodus die "CAL-Taste" einmal, um in den Kalibrierungsmodus zu gelangen. b. Nullpunktkalibrierung gemäß Kapitel 7.1. durchführen und legen Sie dann die Kalibrierungsfolie auf eine unbeschichtete Probe. c. Setzen Sie die Sonde auf die Probe und heben Sie diese nachdem ein Signalton ertönt wieder an.
7.3. Kugelgestrahlte Oberflächen Die physikalische Natur von kugelgestrahlten Oberflächen führt zu Messungen der Schichtdicke, in denen zu hohe Messwerte angegeben werden. Die mittlere Schichtdickeicke über die Spitze kann wie folgt bestimmt werden. Methode 1: a. Der Sensor sollte nach Kapitel 7.2. kalibriert werden. (Ein - oder Mehrpunktkalibrierung).
8. Wartung des Gerätes Die Abnahme der rückseitigen Gehäusehälfte sowie Wartungs- und Reparaturarbeiten am Gerät dürfen nur von qualifizierten Fachkräften vorgenommen werden. Zur Reinigung des Gehäuses nur ein weiches, trockenes Tuch verwenden. Gehäuse niemals mit Lösungsmitteln oder scheuerstoffhaltigen Reinigungsmitteln reinigen. 8.1.
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Letzter Stand bei Drucklegung. Technische Änderungen des Gerätes, welche dem Fortschritt dienen, vorbehalten. Hiermit bestätigen wir, dass das Gerät die in unseren Unterlagen genannten Spezifikationen erfüllt und werkseitig kalibriert geliefert wird. Eine Wiederholung der Kalibrierung nach Ablauf von 1 Jahr wird empfohlen. PeakTech ® 05/2017/MP -24-...