Dame
Das Los entscheidet, welcher Spieler die weißen und welcher die roten
Steine erhält. Die Steine werden, wie abgebildet, auf die schwarzen Felder
der äußeren drei Reihen einander gegenüber gestellt. Weiß fängt immer an.
Gespielt wird ausschließlich auf den schwarzen Feldern. Die Steine werden
in schräger Richtung um 1 Feld vorwärts bewegt. Gezogen wird
abwechselnd. Felder, auf denen sich ein eigener oder ein Stein des Gegners
befindet, dürfen nicht besetzt werden.
Stößt man auf einen gegnerischen Stein, hinter dem sich ein leeres Feld
befindet, so darf man diesen beim nächsten Zug überspringen und
wegnehmen. Das Springen darf solange fortgesetzt werden, wie sich direkt
hinter einem gegnerischen Stein ein freies Feld befindet. Die Sprungrichtung
ist im Zickzack möglich, aber nur vorwärts. Über eigene Steine darf man
nicht springen. Erreicht man mit einem Stein die oberste Reihe des Gegners,
so erhält man eine Dame. Diese wird dadurch gekennzeichnet, dass man
einen bereits weggenommenen Stein seiner Farbe auf diesen Stein setzt,
also zwei Steine übereinander. Die Dame hat den Vorzug, dass sie in alle
Richtungen, auch rückwärts, über so viele Felder ziehen kann, wie frei sind.
Das Wegnehmen der gegnerischen Steine geschieht genauso, wie
oben erwähnt. Übersieht ein Spieler, der einen Stein vorwärts gerückt hat, dass er einen Stein seines Gegners
überspringen könnte, so kann der Gegner ihm den Stein oder die Dame wegnehmen.
Der Spieler, der sämtliche Steine des Gegners weggenommen hat oder den Gegner so einschließt, dass er
nicht mehr ziehen kann, ist Sieger
Figur besetzt ist, darf diese Figur schlagen (aus dem Spiel nehmen).
T = Turm
S = Springer (Pferd)
Bauer
Die Bauern dürfen immer nur vorwärts gehen und jeweils 1 Feld weit auf den Gegner zu ziehen.
Aus der Grundstellung kann der Bauer - er muss nicht ausnahmsweise auch 2 Felder nach vorne ziehen. Die Bauern
unterscheiden sich von allen anderen Figuren dadurch, dass die Schlagrichtung von der Gangrichtung abweicht. Sie
schlagen nur diagonal. Beispiel: Ein auf D4 stehender weißer Bauer kann eine schwarze Figur, die auf D5 steht, nicht
schlagen, wohl aber Figuren die auf C5 oder E5 platziert sind. Nach dem Schlagen setzt er seine gewöhnliche Zugrichtung -
ein Feld vorwärts - fort. Gelangt ein Bauer bis in die letzte Reihe des Brettes, so kann ihn sein Besitzer in jede beliebige
andere Figur umwandeln.
.
Schach
Aufbau - Schwarze Figuren/ Weiße Figuren
Das Schachspiel liegt wie abgebildet zwischen den sich
gegenübersitzenden Spielern, dass jeweils rechts vom Spieler ein weißes
Eckfeld liegt. Jeder Spieler erhält 16 Figuren. Das Los entscheidet, wer
die weißen Figuren bekommt. Die Figuren werden wie abgebildet
aufgestellt. Beachten Sie,
dass die weiße Dame auf einem weißen Feld und die schwarze Dame
auf einem schwarzen Feld steht. Gezogen (eine Spielfigur bewegt) wird
abwechselnd. Weiß beginnt das Spiel.
Ziel des Spieles ist es, durch geschickte Züge den gegnerischen König
»Matt« zu setzen. Wird ein König direkt bedroht steht er im „Schach".
Wird durch einen Zug der gegnerische König ins Schach gesetzt, muss
dies dem Gegenspieler angesagt werden, um ihm die Gelegenheit zu
geben,
seinen König auf ein unbedrohtes Feld zu retten. Kann der König dem
„Schach nicht ausweichen, ist er „Schach Matt"
Um den gegnerischen König in die Enge zu treiben, dürfen die einzelnen
Figuren bestimmte vorgeschriebene Züge tun. Jede Figur, die aufgrund
dieser Regeln auf ein Feld ziehen kann, das von einer gegnerischen
L = Läufer
D = Dame
K = König
B = Bauer