EINSTELLEN DER VOLLLAST-EINSTELLSCHRAUBE
Nach anfänglichem Hochdrehen muss der Motor gleichmäßig drehen und dabei das typische Zweitakt-Heu-
len mit deutlich erkennbarer Rauchfahne zeigen. Wenn sich der Motor quält und bei heftiger Rauchfahne
Aussetzer zeigt, ist die Mischung zu fett und muss magerer eingestellt werden indem Sie die Volllastschrau-
be in „1-Stunden-Schritten" im Uhrzeigersinn drehen, bis der Motor ruhig läuft. Wenn keine Qualmfahne zu
sehen ist, ist die Mischung zu mager und Sie müssen sie anreichern, indem Sie die Schraube gegen den
Uhrzeigersinn verdrehen. Lassen Sie sich nicht vom Klang des Motors täuschen bezüglich der tatsächlichen
Leistung. Ein mageres Gemisch erzeugt einen höheren Auspuffton, aber das bedeutet nicht unbedingt auch
höhere Leistung, weil der Motor dicht daran ist, zu überhitzen und Schaden zu leiden. Im Idealfall sollten Sie
den Motor so betreiben, dass er auf der fetteren Seite des Leistungsoptimums läuft.
Das ergibt die beste Mischung aus Leistung und Lebenserwartung des Motors.
Vorsicht: Die Mischung ist zu mager und der Motor läuft heiß, wenn er schnell und
mit schrillem Laufgeräusch hochdreht, dann schwer läuft, keine Qualmfahne mehr
zeigt oder die Drehzahl nachlässt. Dies kann durch die Geländebeschaffenheit,
atmosphärische Bedingungen oder drastische Höhenunterschiede hervorgerufen
werden. Um Dauerschäden am Motor zu vermeiden, müssen Sie dann sofort die
Mischung anreichern, indem Sie die Volllastschraube mindestens zwei „Stunden-
schritte" gegen den Uhrzeigersinn verstellen, und sich darauf einstellen, noch wei-
ter nachzustellen, bevor Sie den Fahrbetrieb fortsetzen.
GLÜHKERZEN
Die Glühkerze wirkt wie das Zündsystem in Ihrem Auto. Die Wicklung in der Mitte der Kerze
ist hellglühend, wenn sie mit einer 1,2 – 1,5 V Batterie, wie sie in einem Glühkerzenstecker
enthalten ist, betrieben wird. Dies bringt das im Zylinder enthaltene komprimierte Benzin/
Luft-Gemisch zur Zündung. Wenn der Motor gezündet hat, erhält die vom verbrennenden
Treibstoff erzeugte Hitze die Temperatur der Glühwicklung. Häufi ge Ursachen dafür, dass
der Motor nicht anläuft, sind eine schwache oder leere 1,2 – 1,5V-Batterie, eine in Treibstoff
„abgesoffene" Glühwicklung oder ein ausgebranntes Glühwicklung. Überprüfen Sie die An-
glühfunktion mit einer Ersatzglühkerze. Wenn die Anglühbatterie die Wicklung zum Glühen bringt, entfernen
Sie die Glühkerze aus dem Motor und prüfen Sie diese in gleicher Weise. Eine nasse Glühkerze lässt auf
einen Treibstoffüberschuss im Motor schließen. Um ihn zu entfernen, legen Sie einen Stoffl appen über den
offenen Zylinderkopf und drehen Sie den Motor ein paar Mal mit dem Starter durch. Schrauben Sie die Ker-
ze wieder ein und achten Sie dabei darauf, dass die Messing-Unterlegscheibe richtig sitzt. Jetzt müsste der
Motor anspringen.
DIE BETRIEBSTEMPERATUR MESSEN
Die ideale Motortemperatur ändert sich mit der Lufttemperatur, sie sollte im Bereich von 100°C - 120°C lie-
gen. Eine einfache Prüfmethode besteht darin, ein paar Wassertropfen auf den Zylinderkopf/Kühlrippen zu
spritzen. Das Wasser sollte nach 3-5 Sekunden verdampft sein. Wenn es schneller verdampft, ist der Motor
zu heiß und die Volllastschraube muss zur Anreicherung des Gemischs mindestens zwei „Stunden" gegen
den Uhrzeigersinn gedreht werden. Wenn Sie sich wegen der optimalen Temperatur unsicher sind, sollten
Sie an die Anschaffung eines digitalen Thermometers Best.-Nr. 1964 denken.
Tipp
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Micro-Infrarot-Thermometer
•
zum Messen der Motor-
temperatur
•
Messbereich -33~219°C
Best.-Nr. 1964
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ZUGELASSENE FREQUENZEN -
PERMITTED FREQUENCIES
KEINE HAFTUNG FÜR DRUCKFEHLER! ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN!
LIABILITY FOR PRINTING ERRORS EXCLUDED!
WE RESERVE THE RIGHT TO INTRODUCE MODIFICATIONS!
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