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R&S
FSQ
®
Signalanalysator
Bedienhandbuch
1313.9681.11 – 02
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Inhaltszusammenfassung für Rohde & Schwarz R&S FSQ

  • Seite 1 R&S ® Signalanalysator Bedienhandbuch 1313.9681.11 – 02...
  • Seite 2 ® Das Bedienhandbuch beschreibt die folgenden R&S FSQ Modelle und Optionen: ● R&S FSQ (1313.9100.xx) mit Compact Flash Karte (R&S FSU-B18) ● R&S FSQ (1155.5001.xx) mit 3.5" Diskettenlaufwerk, 1.44 MByte ● R&S FSU-B9 (1142.8994.02) ● R&S FSQ-B10 (1129.7246.03) ● R&S FSP-B16 (1129.8042.03) ●...
  • Seite 3: Sicherheitskennzeichnung Von Produkten

    Grundlegende Sicherheitshinweise Lesen und beachten Sie unbedingt die nachfolgenden Anweisungen und Sicherheitshinweise! Alle Werke und Standorte der Rohde & Schwarz Firmengruppe sind ständig bemüht, den Sicherheitsstandard unserer Produkte auf dem aktuellsten Stand zu halten und unseren Kunden ein höchstmögliches Maß an Sicherheit zu bieten. Unsere Produkte und die dafür erforderlichen Zusatzgeräte werden entsprechend der jeweils gültigen Sicherheitsvorschriften gebaut und geprüft.
  • Seite 4: Signalworte Und Ihre Bedeutung

    Grundlegende Sicherheitshinweise Symbol Bedeutung Symbol Bedeutung Vorsicht beim Umgang mit Geräten mit hohem Stand-by-Anzeige Gewicht Gefahr vor elektrischem Schlag Gleichstrom (DC) Warnung vor heißer Oberfläche Wechselstrom (AC) Schutzleiteranschluss Gleichstrom/Wechselstrom (DC/AC) Erdungsanschluss Gerät durchgehend durch doppelte (verstärkte) Isolierung geschützt Masseanschluss EU-Kennzeichnung für Batterien und Akkumulatoren Weitere Informationen in Abschnitt "Entsorgung / Umweltschutz", Punkt 1.
  • Seite 5 Grundlegende Sicherheitshinweise Diese Signalworte entsprechen der im europäischen Wirtschaftsraum üblichen Definition für zivile Anwendungen. Neben dieser Definition können in anderen Wirtschaftsräumen oder bei militärischen Anwendungen abweichende Definitionen existieren. Es ist daher darauf zu achten, dass die hier beschriebenen Signalworte stets nur in Verbindung mit der zugehörigen Produktdokumentation und nur in Verbindung mit dem zugehörigen Produkt verwendet werden.
  • Seite 6 Grundlegende Sicherheitshinweise 4. Sofern das Produkt nicht mit einem Netzschalter zur Netztrennung ausgerüstet ist, beziehungsweise der vorhandene Netzschalter zu Netztrennung nicht geeignet ist, so ist der Stecker des Anschlusskabels als Trennvorrichtung anzusehen. Die Trennvorrichtung muss jederzeit leicht erreichbar und gut zugänglich sein. Ist z.B. der Netzstecker die Trennvorrichtung, darf die Länge des Anschlusskabels 3 m nicht überschreiten.
  • Seite 7: Betrieb

    Grundlegende Sicherheitshinweise 16. Sofern nicht anders spezifiziert, sind Produkte nicht gegen das Eindringen von Flüssigkeiten geschützt, siehe auch Abschnitt "Betriebszustände und Betriebslagen", Punkt 1. Daher müssen die Geräte vor Eindringen von Flüssigkeiten geschützt werden. Wird dies nicht beachtet, besteht Gefahr durch elektrischen Schlag für den Benutzer oder Beschädigung des Produkts, was ebenfalls zur Gefährdung von Personen führen kann.
  • Seite 8 Grundlegende Sicherheitshinweise 8. EMV Klassen (nach EN 55011 / CISPR 11; sinngemäß EN 55022 / CISPR 22, EN 55032 / CISPR 32) Gerät der Klasse A: Ein Gerät, das sich für den Gebrauch in allen anderen Bereichen außer dem Wohnbereich und solchen Bereichen eignet, die direkt an ein Niederspannungs-Versorgungsnetz angeschlossen sind, das Wohngebäude versorgt.
  • Seite 9: Transport

    Grundlegende Sicherheitshinweise 6. Werden Zellen oder Batterien, die alkalische Elektrolyte enthalten (z.B. Lithiumzellen), unsachgemäß ausgewechselt oder geladen, besteht Explosionsgefahr. Zellen oder Batterien nur durch den ent- sprechenden R&S-Typ ersetzen (siehe Ersatzteilliste), um die Sicherheit des Produkts zu erhalten. 7. Zellen oder Batterien müssen wiederverwertet werden und dürfen nicht in den Restmüll gelangen. Akkumulatoren oder Batterien, die Blei, Quecksilber oder Cadmium enthalten, sind Sonderabfall.
  • Seite 10 Grundlegende Sicherheitshinweise 4. Falls beim Umgang mit dem Produkt Gefahren- oder Betriebsstoffe entstehen, die speziell zu entsorgen sind, z.B. regelmäßig zu wechselnde Kühlmittel oder Motorenöle, sind die Sicherheitshinweise des Herstellers dieser Gefahren- oder Betriebsstoffe und die regional gültigen Entsorgungsvorschriften einzuhalten. Beachten Sie ggf. auch die zugehörigen speziellen Sicherheitshinweise in der Produktdokumentation.
  • Seite 11: Customer Support

    Customer Support Technischer Support – wo und wann Sie ihn brauchen Unser Customer Support Center bietet Ihnen schnelle, fachmännische Hilfe für die gesamte Produktpalette von Rohde & Schwarz an. Ein Team von hochqualifizierten Ingenieuren unterstützt Sie telefonisch und arbeitet mit Ihnen eine Lösung für Ihre Anfrage aus - egal, um welchen Aspekt der Bedienung, Programmierung oder Anwendung eines Rohde &...
  • Seite 12: Registerübersicht

    R&S FSQ Registerübersicht Registerübersicht Sicherheitshinweise finden Sie auf der CD-ROM Register Dokumentationsübersicht Kapitel 1: Inbetriebnahme Kapitel 2: Messbeispiele Kapitel 3: Manuelle Bedienung Kapitel 4: Gerätefunktionen Kapitel 5: Fernsteuerung – Grundlagen Kapitel 6: Fernbedienung – Beschreibung der Befehle Kapitel 7: Fernsteuerung – Programmbeispiele Kapitel 8: Wartung und Geräteschnittstellen Kapitel 9:...
  • Seite 13: Dokumentationsübersicht

    R&S FSQ Registerübersicht Dokumentationsübersicht Die Dokumentation des R&S FSQ besteht aus Grundgerätehandbüchern und Optionsbeschreibungen. Alle Handbücher werden im PDF-Format auf der CD-ROM, die mit dem Gerät ausgeliefert wird, zur Verfügung gestellt. Jede Software-Option, mit der das Gerät zusätzlich ausgestattet werden kann, ist in einer extra Softwarebeschreibung dokumentiert.
  • Seite 14: Anhang

    R&S FSQ Registerübersicht Kompakthandbuch Dieses Handbuch liegt dem Gerät in gedruckter Form sowie als CD-ROM im PDF- Format bei. Es enthält wichtige Informationen über die Aufstellung und Inbetriebnahme des Gerätes sowie grundlegende Bedienabläufe und wesentliche Messfunktionen. Außerdem gibt es eine kurze Einführung zum Thema Fernsteuerung.
  • Seite 15 R&S FSQ Registerübersicht Bedienhandbuch Das Bedienhandbuch ist eine Ergänzung zum Kompakthandbuch und liegt dem Gerät als CD-ROM im PDF-Format bei. Um die übliche Struktur beizubehalten, die für alle Bedienhandbücher für Rohde & Schwarz-Messgeräte gilt, sind die Kapitel 1 und 3 aufgenommen, jedoch nur in Form von Verweisen auf die entsprechenden Kapitel des Kompakthandbuch.
  • Seite 16 R&S FSQ Registerübersicht Servicehandbuch Das Servicehandbuch liegt dem Gerät als CD-ROM im PDF-Format bei. Es enthält Anleitungen zur Überprüfung der Einhaltung der Spezifikationen und der ordnungsgemäßen Funktion sowie Reparatur, Fehlersuche Fehlerbehebung. Servicehandbuch Gerät enthält alle notwendigen Informationen, R&S FSQ durch Austausch Baugruppen instandzuhalten.
  • Seite 17 R&S FSQ Registerübersicht Operating Manual 1313.9681.11 - 02...
  • Seite 18 R&S FSQ Inbetriebnahme 1 Inbetriebnahme Nähere Informationen hierzu sind im Kompakthandbuch in den Kapiteln 1, "Front- und Rückansicht", und 2, "Inbetriebnahme", enthalten. Operating Manual 1313.9681.11 - 02...
  • Seite 19: Inhaltsverzeichnis

    R&S FSQ Messbeispiele 2 Messbeispiele 2.1 Einleitung ........... . 2.2 2.2 Messung von Signalspektren mit mehreren Signalen .
  • Seite 20: Einleitung

    R&S FSQ Messbeispiele Einleitung 2.1 Einleitung Das vorliegende Kapitel erläutert anhand von typischen Messungen beispielhaft die Bedienung des Gerätes. Zusätzlich enthält es Hintergrundinformationen zu den Ein- stellungen. Einfachere Messbeispiele sind im Kompakthandbuch, Kapitel 5, bes- chrieben. Die nachfolgenden Beispiele gehen von der Grundeinstellung des R&S FSQ aus. Diese wird mit der Taste PRESET eingestellt.
  • Seite 21: Messbeispiele

    R&S FSQ Messbeispiele Messung von Signalspektren mit mehreren Signalen 2.2 Messung von Signalspektren mit mehreren Sig- nalen 2.2.1 Messung der Intermodulation Wenn mehrere Signale an einem Messobjekt anliegen, entstehen unerwünschte Mischprodukte, die durch Mischung der Signale an nichtlinearen Kennlinien - meist aktiver Komponenten wie Verstärker oder Mischer - verursacht werden.
  • Seite 22 R&S FSQ Messbeispiele Messung von Signalspektren mit mehreren Signalen Beispiel: = 100 MHz, f = 100,03 MHz = 2 · f – f = 2 · 100 MHz – 100,03 MHz = 99,97 MHz = 2 · f – f = 2 ·...
  • Seite 23: Einstellung Der Signalgeneratoren

    R&S FSQ Messbeispiele Messung von Signalspektren mit mehreren Signalen Messbeispiel – Messung des Eigen-Intermodulationsabstandes des R&S FSQ Zur Messung des Eigenintermodulationsabstandes wird der Messaufbau des fol- genden Bildes verwendet. Messaufbau: Einstellung der Signalgeneratoren: Pegel Frequenz Signalgenerator 1 -10 dBm 999,9 MHz Signalgenerator 1 -10 dBm 1000,1 MHz...
  • Seite 24 R&S FSQ Messbeispiele Messung von Signalspektren mit mehreren Signalen 5. Mit der Funktion zur Messung des Intercepts dritter Ordnung die Intermodulation messen. Die Taste MEAS drücken. Den Softkey TOI drücken. Der R&S FSQ schaltet 4 Marker zur Messung des Intermodulationsabstandes ein.
  • Seite 25: Intermodulationsfreier Bereich

    R&S FSQ Messbeispiele Messung von Signalspektren mit mehreren Signalen Fig. 2-2 Durch Erhöhung der HF-Dämpfung verschwinden die R&S FSQ.-Eigenstör- produkte im Rauschen. Berechnungsverfahren: Das beim R&S FSQ verwendete Berechnungsverfahren für die Intercept verwendet den Mittelwert des Pegels der Nutzsignale P in dBm und berechnet den Intermodu- lationsabstand a in dB zum Mittelwert der Pegel der beiden Intermodulation-...
  • Seite 26 R&S FSQ Messbeispiele Messung von Signalspektren mit mehreren Signalen Distortion free dynamic range 1MHz carrier offset RBW=10 kHz T.O.I RBW=1 RBW=100 RBW=10 -100 Thermal noise -110 -120 Mixer level Fig. 2.11 Intermodulationsfreier Bereich des R&S FSQ abhängig vom Pegel am Eingangsmischer und der eingestellten Auflösebandbreite (Nutzsignalabstand = 1 MHz, DANL = -157 dBm / Hz, T.O.I = 25 dBm;...
  • Seite 27: 2.3 Messung Von Signalen Nahe Am Rauschen

    R&S FSQ Messbeispiele Messung von Signalen nahe am Rauschen 2.3 Messung von Signalen nahe am Rauschen Die Messgrenze von Spektrumanalysatoren für Signalen mit kleinen Pegeln ist durch dessen Eigenrauschen begrenzt. Kleine Signale können durch den Raus- chpegel verdeckt werden und sind damit nicht Messbar. Bei Signalen, die nur knapp über dem Eigenrauschen liegen, wird die Genauigkeit der Pegelmessung durch das Eigenrauschen des Spektrumanalysators beeinflusst.
  • Seite 28: Einfluss Der Auflösebandbreite

    R&S FSQ Messbeispiele Messung von Signalen nahe am Rauschen Einfluss der Auflösebandbreite Die Empfindlichkeit eines Spektrumanalysators ist auch direkt abhängig von der gewählten Bandbreite. Die größte Empfindlichkeit wird bei der schmalsten Bandbre- ite (beim R&S FSQ 10 Hz, bei FFT-Filterung 1 Hz) erreicht. Eine Vergrößerung der Bandbreite reduziert die Empfindlichkeit proportional zur Bandbreitenerhöhung.
  • Seite 29 R&S FSQ Messbeispiele Messung von Signalen nahe am Rauschen • Maximum Spitzenwert (DETECTOR MAX PEAK) Die Wahl des Spitzenwertdetektors für die Maximalwerte resultiert in der größten Rauschanzeige, da der R&S FSQ für jedes Pixel der Messkurve den größten Wert der ZF-Hüllkurve in dem einem Pixel zugeordneten Frequenzbereich anzeigt.
  • Seite 30 R&S FSQ Messbeispiele Messung von Signalen nahe am Rauschen • Mittelwert-Detektor (DETECTOR AVERAGE) Der Average-Detektor bildet für jeden Punkt der Messkurve den Mittelwert der linearen ZF-Hüllkurve für den Frequenzbereich, der dem Messpunkt zugeordnet ist. Er misst damit den linearen Mittelwert des Rauschens. Sinussignale werden nur dann pegelrichtig dargestellt, wenn die gewählte Auflösebandbreite (RBW) mindestens so breit ist wie die der Frequenzbereich, der einem Pixel der Messkurve entspricht.
  • Seite 31 R&S FSQ Messbeispiele Messung von Signalen nahe am Rauschen Fig. 2-1 Darstellung eines Sinussignals mit kleinem Rauschabstand. Das Signal wird mit dem Auto-Peak-Detektor gemessen fast vollständig durch das Eigenrauschen des R&S FSQ überdeckt. 5. Zur Unterdrückung der Rauschspitzen kann man die Messkurve mitteln. Die Taste TRACE drücken.
  • Seite 32 R&S FSQ Messbeispiele Messung von Signalen nahe am Rauschen Die Messkurven aufeinanderfolgender Sweeps werden gemittelt. Zur Mittelung schaltet der R&S FSQ automatisch den Sample-Detektor ein. Das HF-Signal hebt sich dadurch deutlicher aus dem Rauschen hervor. 6. Alternativ zur Mittelung der Messkurven kann ein im Vergleich zur Auflösebandbreite schmales Videofilter eingeschaltet werden.
  • Seite 33 R&S FSQ Messbeispiele Messung von Signalen nahe am Rauschen Fig. 2-4 Anzeige des Referenzsignals bei kleinerer Auflösebandbreite. 2.15 Operating Manual 1313.9681.11 - 02...
  • Seite 34: 2.4 Messung Von Rauschen

    R&S FSQ Messbeispiele Messung von Rauschen 2.4 Messung von Rauschen Rauschmessungen spielen eine wichtige Rolle in der Spektralanalyse. Das Raus- chen in Funkübertragungssystemen und deren Komponenten beeinflusst zum Beispiel deren Empfindlichkeit. Die Rauschleistung wird dabei entweder als Gesamtleistung im Übertragungskanal oder als Leistung bezogen auf 1 Hz Bandbreite angegeben.
  • Seite 35: Umrechnung Auf Andere Bezugsbandbreiten

    R&S FSQ Messbeispiele Messung von Rauschen Den Softkey AVERAGE auswählen. Der R&S FSQ führt eine gleitende Mittelung über 10 Messkurven aus aufein- anderfolgenden Sweeps durch. Das Messergebnis wird stabiler. Umrechnung auf andere Bezugsbandbreiten Das Ergebnis der Rauschmessung kann durch einfache Umrechnung auf andere Bandbreiten bezogen werden.
  • Seite 36: Bestimmung Des Rauschmaßes

    R&S FSQ Messbeispiele Messung von Rauschen Bestimmung des Rauschmaßes Mit Hilfe des Rauschleistungsanzeige kann das Rauschmaß z.B. von Verstärkern oder auch das Rauschmaß des R&S FSQ allein ermittelt werden. Aus der bekannten thermischen Rauschleistung eines 50-Ohm-Widerstands bei Zimmer- temperatur (-174 dBm (1 Hz)) und der gemessenen Rauschleistung P ergibt noise sich das Rauschmaß...
  • Seite 37: Messung Der Rauschleistung Innerhalb Eines Übertragungskanals

    R&S FSQ Messbeispiele Messung von Rauschen 2.4.2 Messung der Rauschleistung innerhalb eines Übertragungska- nals Mit Hilfe der Funktionen zur Kanalleistungsmessung kann das Rauschen in belie- bigen Bandbreiten gemessen werden. Damit kann zum Beispiel die Rauschleistung in einem Kommunikationskanal bestimmt werden. Wenn das Spektrum des Raus- chens innerhalb der Kanalbandbreite eben ist, kann auch der Rauschmarker aus dem vorhergehenden Beispiel verwendet werden, um die Rauschleistung im Kanal durch Einbeziehen der Kanalbandbreite zu berechnen.
  • Seite 38 R&S FSQ Messbeispiele Messung von Rauschen Die Taste PREV drücken. Der R&S FSQ wechselt in das Hauptmenü für die Kanal- und Nachbarkanal- leistungsmessung. Den Softkey ADJUST SETTINGS drücken. Die Einstellungen für den Frequenzhub, die Bandbreite (RBW und VBW) und den Detektor werden vom R&S FSQ automatisch auf die für die Messung optimalen Werte eingestellt.
  • Seite 39: Berechnungsverfahren Für Die Kanalleistung

    R&S FSQ Messbeispiele Messung von Rauschen Berechnungsverfahren für die Kanalleistung Bei der Messung der Kanalleistung integriert der R&S FSQ die linearen Leistungen, die den Pegeln der Bildpunkte innerhalb des gewählten Kanals entsprechen. Der R&S FSQ benutzt dabei eine Auflösebandbreite, die sehr viel kleiner ist als die Kanalbandbreite.
  • Seite 40 R&S FSQ Messbeispiele Messung von Rauschen Wahl des Detektors Da die Leistung der Messkurve innerhalb der Kanalbandbreite gemessen wird, kom- men als Detektoren nur der Sample-Detektor und der RMS-Detektor in Frage. Nur diese beiden Detektoren liefern Messwerte, die die Leistungsberechnung ermögli- chen.
  • Seite 41 R&S FSQ Messbeispiele Messung von Rauschen Wahl der Sweepzeit Bei der Verwendung des Sample-Detektors ist die minimal mögliche Sweepzeit bei vorgegebenem Span und vorgegebener Auflösebandbreite zu empfehlen. Diese wird bei gekoppelter Einstellung erreicht. Damit ist die Zeit pro Messung minimal. Eine Verlängerung der Messzeit bringt keine Vorteile, da die Anzahl der Samples zur Leistungsberechnung durch die Anzahl der Messkurvenpunkte im Kanal fest vorgegeben ist.
  • Seite 42 R&S FSQ Messbeispiele Messung von Rauschen Samples dürfen als unkorreliert angenommen werden, wenn sie mindestens im Abstand 1/RBW aufgenommen werden. Damit errechnet sich die Anzahl der unkor- relierten Samples (N ) zu decorr = SWT · RBW decorr Um die unkorrelierten Samples pro Messkurvenpunkt zu bestimmen, wird N decorr durch 625 (= Punkte pro Messkurve) geteilt.
  • Seite 43: Messung Von Phasenrauschen

    R&S FSQ Messbeispiele Messung von Rauschen 2.4.3 Messung von Phasenrauschen Für die Messung des Phasenrauschens bietet der R&S FSQ eine einfach zu bedi- enende Markerfunktion an, die das Phasenrauschen eines HF-Oszillators in einem beliebigem Frequenzabstand zum Träger in dBc in 1 Hz Bandbreite ausgibt. Messbeispiel –...
  • Seite 44 R&S FSQ Messbeispiele Messung von Rauschen 5. Frequenzoffset 10 kHz zur Bestimmung des Phasenrauschens eingeben. 10 kHz eingeben. Der R&S FSQ zeigt das Phasenrauschen in 10 kHz Frequenzoffset an. Der numerische Wert für das Phasenrauschen wird im Delta-Markerausgabefeld am rechten oberen Rand des Bildschirms in dBc/Hz ausgegeben (Delta 2 [T1 PHN]).
  • Seite 45: 2.5 Messungen An Modulierten Signalen

    R&S FSQ Messbeispiele Messungen an modulierten Signalen 2.5 Messungen an modulierten Signalen Bei der Nutzung von Hochfrequenzsignalen zur Übertragung von Nachrichten wird der HF-Träger moduliert. Dabei werden analoge Modulationsverfahren wie Ampli- tudenmodulation, Frequenzmodulation und Phasenmodulation und bei moderneren Systemen digitale Modulationsverfahren benutzt. Die Messung der Leistung und des Spektrums von modulierten Signalen ist eine wichtige Aufgabe, um die Übertra- gungsqualität sicherzustellen und den Schutz anderer Funkdienste zu gewährleis- ten.
  • Seite 46 R&S FSQ Messbeispiele Messungen an modulierten Signalen 3. Den Referenzpegel auf +6 dBm und den Anzeigebereich auf linear einstellen. Die Taste AMPT drücken und 6 dBm eingeben. Den Softkey RANGE LINEAR drücken. 4. Mit dem Videotrigger auf das NF-Signal triggern, damit ein stehendes Bild entsteht.
  • Seite 47: Messbeispiel 2 - Messung Des Modulationsgrades Eines Am-Modulierten Trägers Im Frequenzbereich

    R&S FSQ Messbeispiele Messungen an modulierten Signalen 2.5.1.2 Messbeispiel 2 – Messung des Modulationsgrades eines AM-modulierten Trägers im Frequenzbereich Messaufbau: Einstellungen am Signalgenerator : Frequenz: 100 MHz Pegel: -30 dBm Modulation: 50 % AM, 1 kHz AF Messung mit dem R&S FSQ: 1.
  • Seite 48 R&S FSQ Messbeispiele Messungen an modulierten Signalen Fig. 2-3 Messung des AM-Modulationsgrades. Der Modulationsgrad kann hier mit MDEPTH = 49.345 % abgelesen werden. Die Frequenz des NF-Signals kann der Frequenzanzeige der Delta-Marker entnommen werden Operating Manual 1313.9681.11 - 02 2.30...
  • Seite 49: Messung An Fm-Modulierten Signalen

    R&S FSQ Messbeispiele Messungen an modulierten Signalen 2.5.2 Messung an FM-modulierten Signalen Da Spektrumanalysatoren mit Hilfe des Hüllkurvendetektors nur den Betrag des zu messenden Signals darstellen, kann die Modulation von FM-modulierten Signalen nicht wie bei AM-modulierten Signalen direkt gemessen werden. Die Spannung am Ausgang des Hüllkurvendetektors ist bei FM-modulierten Signalen konstant solange sich der Frequenzhub des Signals innerhalb des ebenen Teils der Durchlasskurve des verwendeten Auflösefilters befindet.
  • Seite 50 R&S FSQ Messbeispiele Messungen an modulierten Signalen 4. 20-dB-Darstellbereich einstellen und die Filterkurve in die Bildmitte schieben. Die Taste AMPT drücken. Den Softkey RANGE LOG MANUAL drücken und 20 dB eingeben. Die Taste NEXT drücken. Den Softkey GRID auf REL stellen. Den Softkey PREV drücken.
  • Seite 51 R&S FSQ Messbeispiele Messungen an modulierten Signalen Messergebnis: (-10 ± 5)dB; daraus folgt mit einer Steilheit der Demodkennlinie von 5 dB/100 kHz ein Hub von 100 kHz. Fig. 2-5 Darstellung des demodulierten FM-Signals 2.33 Operating Manual 1313.9681.11 - 02...
  • Seite 52: Messung Der Kanal- Und Nachbarkanalleistung

    R&S FSQ Messbeispiele Messungen an modulierten Signalen 2.5.3 Messung der Kanal- und Nachbarkanalleistung Bei digitalen Übertragungsverfahren ist die Messung der Kanal- und der Nachbar- kanalleistung eine der wichtigsten Aufgaben, die mit einem Spektrumanalysator und den dazu notwendigen Messroutinen gelöst werden können. Die Kanalleistung kann prinzipiell mit höchster Genauigkeit mit einem Leistungsmesser bestimmt werden.
  • Seite 53: Messbeispiel 1 - Acpr-Messung An Einem Is95

    R&S FSQ Messbeispiele Messungen an modulierten Signalen 2.5.3.1 Messbeispiel 1 – ACPR-Messung an einem IS95 CDMA-Signal Messaufbau: Einstellungen am Signalgenerator Frequenz: 850 MHz Pegel: 0 dBm Modulation: CDMA IS 95 Messung mit dem R&S FSQ: 1. Den R&S FSQ in den Grundzustand setzen. Die Taste PRESET drücken.
  • Seite 54 R&S FSQ Messbeispiele Messungen an modulierten Signalen Fig. 2-6 Nachbarkanalleistungsmessung an einem CDMA IS95-Signal Die Reproduzierbarkeit der Messergebnisse vor allem in den schmalen Nachbarkanälen ist stark von der Messzeit abhängig, da die Verweildauer innerhalb der nur 10 kHz breiten Kanäle nur einen Bruchteil der gesamten Ablaufzeit beträgt.
  • Seite 55 R&S FSQ Messbeispiele Messungen an modulierten Signalen Die Reproduzierbarkeit mit 95 % Vertrauensbereich erhöht sich dadurch nach von ±1.4 dB auf ±0.38 dB. Für gleiche Reproduzierbarkeit müsste Fig. 2.17 nach der Integrationsmethode die Sweepzeit auf 1,2 s eingestellt werden. Das folgende Bild zeigt die Standardabweichung der Messergebnisse in Abhängigkeit von der Sweepzeit.
  • Seite 56 R&S FSQ Messbeispiele Messungen an modulierten Signalen Fig. 2-8 Messung der Kanalleistung und des Nachbarkanalleistungsabstandes bei IS95-Signalen im Zeitbereich (Fast ACP) Das folgende Bild zeigt die Wiederholgenauigkeit der Leistungsmessung im Sendekanal und der relativen Leistung in den Nachbarkanälen in Abhängigkeit von der Sweepzeit.
  • Seite 57 R&S FSQ Messbeispiele Messungen an modulierten Signalen Hinweis zur Messung der Nachbarkanalleistung an IS95 Basisstationssig- nalen: Bei der Messung der Nachbarkanalleistung an IS95-Basisstationssignalen ist ein Frequenzabstand der Nachbarkanäle zum nominalen Sendekanal von ±750 kHz spezifiziert. Die Nachbarkanäle sind damit so nahe am Sendekanal, dass mit der üblichen Messmethode mit der 30 kHz Auflösebandbreite Leistung des Sendes- ignals im Nachbarkanal mitgemessen wird.
  • Seite 58: Messbeispiel 2 - Messung Der Nachbarkanalleistung Eines

    R&S FSQ Messbeispiele Messungen an modulierten Signalen 2.5.3.2 Messbeispiel 2 – Messung der Nachbarkanalleistung eines IS136 TDMA-Sig- nals Messaufbau: Da das Modulationsspektrum des IS136 Signals in den Nachbarkanal hineinragt, wird die Leistung im Nachbarkanal durch dieses mitbestimmt. Die exakte Abstim- mung des Spektrumanalysators auf die Sendefrequenz des Transmitters ist daher sehr wichtig.
  • Seite 59 R&S FSQ Messbeispiele Messungen an modulierten Signalen 5. Die Einstellung des für die Messung optimalen Referenzpegels und der HF- Dämpfung vornehmen. Den Softkey ADJUST REF LEVEL drücken. Der R&S FSQ stellt anhand der gemessenen Kanalleistung die optimale HF- Dämpfung und den optimalen Referenzpegel ein. Fig.
  • Seite 60 R&S FSQ Messbeispiele Messungen an modulierten Signalen Fig. 2-2 Messung der Nachbarkanalleistung im Zeitbereich (Fast ACP) Aufgrund der im Vergleich zur Integrationsmethode wesentlich höheren Auflösebandbreite werden die Messergebnisse bei gleicher Sweepzeit wesentlich stabiler. Die Reproduzierbarkeit der Messergebnisse kann durch Wahl der Sweepzeit beeinflusst werden.
  • Seite 61: Messbeispiel 3 - Messung Des Modulationsspektrums Im Burstmodus Mit Der Gated-Sweep-Funktion

    R&S FSQ Messbeispiele Messungen an modulierten Signalen NADC Repeatability Adj Channels Alt1 Channels Tx Channel 1000 Sweep Time / ms Fig. 2.19 Standardabweichung des Messergebnisses bei der Fast-Ach-Messung in Abhängigkeit von der gewählten Sweepzeit ermittelt aus jeweils 100 Messungen pro Sweepzeit. 2.5.3.3 Messbeispiel 3 –...
  • Seite 62: Einstellung Des Signalgenerators R&S Smiq

    R&S FSQ Messbeispiele Messungen an modulierten Signalen Der IF Trigger des R&S FSQ ist für IS136 nicht geeignet. Er triggert bei jeder Pegelflanke des Eingangssignals. Da die Modulation des IS136-Signals Pegeleinbrüche auch während des Sende-Bursts verursacht, ist nicht sichergest- ellt, dass der R&S FSQ nur an der Burstflanke getriggert wird. Einstellung des Signalgenerators R&S SMIQ: Den Signalgenerator in den IS136 Burstmodus schalten (Zeitschlitz 1 und 4 einge- schaltet, die übrigen Zeitschlitze abgeschaltet).
  • Seite 63: Messbeispiel 4 - Messung Des Transientspektrums Im Burstmodus Mit Der Fast-Acp-Funktion

    R&S FSQ Messbeispiele Messungen an modulierten Signalen Den Softkey GATE LENGTH drücken und 5 ms eingeben oder mit dem Drehrad die senkrechte Linie für die Gate-Länge so einstellen, dass der Burst sicher erfasst wird. Fig. 2-1 Einstellung der Parameter Gate Delay und Gate Length im Zeitbereich. Der Zeitraum, in dem das Spektrum gemessen wird, wird durch zwei senkre- chte Linien dargestellt.
  • Seite 64 R&S FSQ Messbeispiele Messungen an modulierten Signalen Die IBW-Methode versagt allerdings bei der Messung des Spektrums, das durch die Burstflanken entsteht. Da mit im Vergleich zur Signalbandbreite sehr kleinen Auflösebandbreiten gemessen wird, wird die Amplitudenstatistik im vorgeschrie- benen Messkanal durch die Auflösebandbreite verfälscht. Die schmale Auflöse- bandbreite kann nicht auf die Spitzenamplituden des Messsignals einschwingen.
  • Seite 65 R&S FSQ Messbeispiele Messungen an modulierten Signalen 6. Den Detektor des R&S FSQ auf Peak einstellen und die Sweepzeit auf 10 s erhöhen. Die Taste TRACE drücken. Den Softkey DETECTOR drücken. Den Softkey DETECTOR MAX PEAK drücken. Die Taste SWEEP drücken. Den Softkey SWEEP TIME drücken und 10 s eingeben.
  • Seite 66: Messbeispiel 5 - Messung Der Nachbarkanalleistung Eines W-Cdma-Uplink-Signals

    R&S FSQ Messbeispiele Messungen an modulierten Signalen 2.5.3.5 Messbeispiel 5 – Messung der Nachbarkanalleistung eines W-CDMA-Uplink- Signals Messaufbau: Einstellungen am Signalgenerator: Frequenz: 1950 MHz Pegel: 4 dBm Modulation: 3GPP W-CDMA Reverse Link Messung mit dem R&S FSQ: 1. Den R&S FSQ in den Grundzustand setzen. Die Taste PRESET drücken.
  • Seite 67 R&S FSQ Messbeispiele Messungen an modulierten Signalen Fig. 2-3 Messung der relativen Nachbarkanalleistung an einem W-CDMA-Uplink- Signal. 5. Nachbarkanalleistung mit der Fast-ACP-Methode messen. Den Softkey CP/ACP CONFIG ! drücken. Den Softkey FAST ACP auf ON stellen. Den Softkey ADJUST REF LVL drücken. Der R&S FSQ misst die Leistung der einzelnen Kanäle im Zeitbereich.
  • Seite 68 R&S FSQ Messbeispiele Messungen an modulierten Signalen Fig. 2-4 Messung der Nachbarkanalleistung eines W-CDMA-Signals mit der Fast- ACP-Methode. Bei W-CDMA ist die Dynamik des R&S FSQ bei der Messung der Nachbarkanäle durch den verwendeten 14-bit-AD-Wandler begrenzt. Die höchste Dynamik wird daher mit der IBW-Methode erzielt.
  • Seite 69: Optimale Pegeleinstellung Bei Der Acp-Messung An W-Cdma-Signalen

    R&S FSQ Messbeispiele Messungen an modulierten Signalen Optimale Pegeleinstellung bei der ACP-Messung an W-CDMA-Signalen Die Messdynamik bei ACPR Messung ist begrenzt durch das thermische Eigenraus- chen, das Phasenrauschen und die Intermodulation (Spectral Regrowth) des Spek- trumanalysators. Die Leistungen, die der Spektrumanalysator aufgrund dieser Einflussfaktoren produziert, werden linear addiert.
  • Seite 70: Messung Der Amplitudenverteilung

    R&S FSQ Messbeispiele Messungen an modulierten Signalen Dieses Verfahren ist mit der Funktion ADJUST REF LEVEL im R&S FSQ automa- tisiert. Vor allem im Fernsteuerbetrieb, z.B. im Produktionsbereich empfiehlt es sich die Dämpfungsparameter vor der Messung richtig einzustellen, da damit die Zeit für die automatische Einstellung eingespart werden kann.
  • Seite 71: Messbeispiel - Messung Der Apd Und Der Ccdf Von Weißem Rauschen, Das Durch Den R&S Fsq Selbst Erzeugt Wird

    R&S FSQ Messbeispiele Messungen an modulierten Signalen 2.5.4.1 Messbeispiel – Messung der APD und der CCDF von weißem Rauschen, das durch den R&S FSQ selbst erzeugt wird 1. Den R&S FSQ in den Grundzustand setzen. Die Taste PRESET drücken. Der R&S FSQ befindet sich im Grundzustand. 2.
  • Seite 72 R&S FSQ Messbeispiele Messungen an modulierten Signalen Fig. 2-2 Darstellung der CCDF von weißem Rauschen Die CCDF-Kurve gibt an, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Pegel die mittlere Leistung überschreitet. Auf der X-Achse des Diagramms ist der Pegel über der mittleren Leistung (Mean Power) aufgetragen. Der Achsenanfang entspricht dem mittleren Leistungspegel.
  • Seite 73 R&S FSQ Messbeispiele Messungen an modulierten Signalen Da die Videobandbreite des R&S FSQ auf 10 MHz begrenzt ist, tritt der Effekt der Tiefpassfilterung bei der Messung mit 10 MHz Auflösebandbreite auf. Eine zusätzliche Bandbegrenzung tritt bei 10 MHz Auflösebandbreite durch die Tiefpassfilterung am Ausgang des Logarithmierers auf.
  • Seite 74 R&S FSQ Manuelle Bedienung 3 Manuelle Bedienung Nähere Informationen hierzu sind im Kompakthandbuch in Kapitel 4, "Manuelle Bedienung", enthalten. Operating Manual 1313.9681.11 - 02...
  • Seite 75 R&S FSQ Gerätefunktionen 4 Gerätefunktionen 4.1 Einleitung Gerätefunktionen ........4.4 4.2 Gerätegrundeinstellung –...
  • Seite 76 R&S FSQ Gerätefunktionen 4.5.13.7 Erfassung von IQ-DAten ......4.135 4.5.13.8 Messung des Interceptpunktes dritter Ordnung (TOI) ..4.138 4.5.13.9 Harmonic Distortion Messung .
  • Seite 77 R&S FSQ Gerätefunktionen 4.8.2.2 Normalisierung ........4.265 4.8.3 Reflexionsmessung .
  • Seite 78: Einleitung Gerätefunktionen

    R&S FSQ Gerätefunktionen Einleitung Gerätefunktionen 4.1 Einleitung Gerätefunktionen Dieses Kapitel erklärt ausführlich alle Funktionen des R&S FSQ und ihre Anwendung. Die Reihenfolge der beschriebenen Menügruppen orientiert sich an der Vorgehensweise beim Konfigurieren und Starten einer Messung: 1. Rücksetzen des Gerätes –...
  • Seite 79: 4.2 Gerätegrundeinstellung - Taste Preset

    R&S FSQ Gerätefunktionen Gerätegrundeinstellung – Taste PRESET 4.2 Gerätegrundeinstellung – Taste PRESET PRESET Die Taste PRESET versetzt den R&S FSQ in einen definierten Grundzustand. Die Einstellung ist so gewählt, dass der HF-Eingang in jedem Fall vor Überlast geschützt ist, sofern die anliegenden Signalpegel im für das Gerät zulässigen Bereich liegen.
  • Seite 80 R&S FSQ Gerätefunktionen Gerätegrundeinstellung – Taste PRESET Tab. 4-1 Grundeinstellung R&S FSQ Parameter Einstellung Betriebsart (Mode) Spectrum Mittenfrequenz (Center Frequency) 1,8 GHz / 4 GHz / 13,25 GHz / 20 GHz (R&S FSQ-3/-8/-26/-31/-40) Schrittweite der Mittenfrequenz (Center 0.1 * Center Frequency Frequency Step) Frequenzdarstellbereich (Span) 3,6 GHz / 8 GHz / 26,5 GHz / 40 GHz...
  • Seite 81: 4.3 Auswahl Der Betriebsart - Hotkey-Leiste

    R&S FSQ Gerätefunktionen Auswahl der Betriebsart – HOTKEY-Leiste 4.3 Auswahl der Betriebsart – HOTKEY-Leiste Zur schnellen Auswahl verschiedener Betriebsarten besitzt der R&S FSQ unterhalb des Displays sieben Tasten (die sog. HOTKEYs), die abhängig von vorhandenen Geräteoptionen unterschiedlich belegt sein können. Auf der rechten Seite des Messbildschirms werden die Softkey-Menüs angezeigt, die für den ausgewählten Modus zur Verfügung stehen.
  • Seite 82: 4.4 Wechsel Zu Manueller Bedienung - Menü Local

    R&S FSQ Gerätefunktionen Wechsel zu manueller Bedienung – Menü LOCAL 4.4 Wechsel zu manueller Bedienung – Menü LOCAL LOCAL Das Menü LOCAL wird automatisch eingeblendet, sobald das Gerät in den Fernsteuerbetrieb geschaltet wird. Gleichzeitig wird auch die HOTKEY-Leiste ausgeblendet und alle Tasten mit Ausnahme der Taste PRESET gesperrt.
  • Seite 83: 4.5 Betriebsart Spektrumanalyse

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse 4.5 Betriebsart Spektrumanalyse Die Auswahl der Betriebsart erfolgt mit dem Hotkey SPECTRUM (siehe auch Abschnitt „Auswahl der Betriebsart – HOTKEY-Leiste“ auf Seite 4.7) 4.5.1 Hotkey Spectrum SPECTRUM Der Hotkey SPECTRUM wählt die Betriebsart Spektrumanalyse aus. Diese Betriebsart ist die Grundeinstellung des R&S FSQ.
  • Seite 84: Wahl Der Frequenz Und Des Frequenzdarstellbereichs - Taste

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse 4.5.2 Wahl der Frequenz und des Frequenzdarstellbereichs – Taste FREQ Mit der Taste FREQ wird die Frequenzachse des aktiven Messfensters festgelegt. Die Frequenzachse kann entweder mit der Start- und Stoppfrequenz oder mit der Mittenfrequenz und dem Darstellbereich (Taste SPAN) definiert werden. Die Eingabe bezieht sich bei der gleichzeitigen Darstellung von zwei Messfenstern (SPLIT SCREEN) immer auf das gewählte Messfenster.
  • Seite 85 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse CF STEPSIZE Der Softkey CF STEPSIZE öffnet ein Untermenü zum Einstellen der Schrittweite der Mittenfrequenz. Schrittweite kann Frequenzdarstellbereich (Frequenzbereich) bzw. die Auflösebandbreite (Zeitbereich) gekoppelt werden oder sie kann manuell auf einen festen Wert eingestellt werden. Die Softkeys des Menüs sind Auswahlschalter, von denen jeweils nur einer aktiv sein kann.
  • Seite 86 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Softkeys im Zeitbereich: 0.1 * RBW Der Softkey 0.1 * RBW stellt die Schrittweite der Mittenfrequenzeingabe 10% der Auflösebandbreite ein. AUTO 0.1 * RBW entspricht der Grundeinstellung. Fernsteuerungsbefehl: FREQ:CENT:STEP:LINK RBW FREQ:CENT:STEP:LINK:FACT 10PCT 0.5 * RBW Der Softkey 0.5 * RBW stellt die Schrittweite der Mittenfrequenzeingabe auf 50% der Auflösebandbreite ein.
  • Seite 87 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse STOP Der Softkey STOP aktiviert die Eingabe der Stoppfrequenz. Der zulässige Eingabebereich der Stoppfrequenz beträgt: Minspan ≤ f ≤ f stop Stoppfrequenz stop Minspan kleinster einstellbarer Span (10Hz) Maximalfrequenz Fernsteuerungsbefehl: FREQ:STOP 2000MHz FREQUENCY Der Softkey FREQUENCY OFFSET aktiviert die Eingabe eines rechnerischer OFFSET Frequenzoffsets, Frequenzachsenbeschriftung...
  • Seite 88 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse TRACK Der Softkey TRACK THRESHOLD legt den Schwellwert für die Signalerkennung THRESHOLD fest. Der Wert wird stets als absoluter Pegelwert eingegeben. Fernsteuerungsbefehl: CALC:MARK:FUNC:STR:THR -70DBM SELECT TRACE Der Softkey SELECT TRACE legt fest, auf welcher Messkurve (Trace) die Signalverfolgung durchgeführt wird.
  • Seite 89: Einstellen Des Frequenzdarstellbereichs - Taste Span

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse 4.5.3 Einstellen des Frequenzdarstellbereichs – Taste SPAN Die Taste SPAN öffnet ein Menü, das die verschiedenen Optionen für die Einstellung des Frequenzdarstellbereichs des Sweeps anbietet. Im Frequenzbereich (Span > 0) ist die Eingabe des Spans (Softkey SPAN MANUAL) automatisch aktiv, Im Zeitbereich (Span = 0) die Eingabe der Ablaufzeit (SWEEPTIME MANUAL).
  • Seite 90 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse LAST SPAN Der Softkey LAST SPAN schaltet die Geräteeinstellung nach Änderung des Frequenzdarstellbereichs zurück auf die vorherige Einstellung. Damit kann zwischen einer Übersichtmessung (FULL SPAN) und einer Detailmessung (manuell eingestellte Mittenfrequenz und Span) umgeschaltet werden Es wird nur der letzte Wert für Span >...
  • Seite 91: Einstellen Der Pegelanzeige Und Konfigurieren Des Hf-Eingangs

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse 4.5.4 Einstellen der Pegelanzeige und Konfigurieren des HF-Eingangs – Taste AMPT Mit der Taste AMPT werden der Referenzpegel, der Maximalpegel und der Anzeigebereich aktiven Fensters sowie Eingangsimpedanz Eingangsdämpfung des HF-Eingangs eingestellt. Die Taste AMPT öffnet ein Menü zum Einstellen des Referenzpegels und der Eingangsdämpfung des aktiven Messfensters.
  • Seite 92 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse RANGE LOG Der Softkey RANGE LOG MANUAL aktiviert die manuelle Eingabe des MANUAL Pegeldarstellbereichs. Dabei sind die Darstellbereiche von 10 bis 200 dB in 10-dB- Schritten zugelassen. Nicht zugelassene Eingaben werden nächstzulässigen Wert gerundet. Die Grundeinstellung ist 100 dB. Fernsteuerungsbefehl: DISP:WIND:TRAC:Y:SPAC LOG DISP:WIND:TRAC:Y 120DB...
  • Seite 93 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Grundsätzlich misst der R&S FSQ die Signalspannung am HF-Eingang. Die Pegelanzeige ist in Effektivwerten eines unmodulierten Sinussignals geeicht. In der Grundeinstellung wird der Pegel über 1 Milliwatt Leistung angezeigt (= dBm). Über den bekannten Eingangswiderstand (50 Ω bzw. 75 Ω) kann eine Umrechnung in andere Einheiten durchgeführt werden.
  • Seite 94 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Eigenrauschen Mittenfrequenz, Auflösebandbreite Pegeleinstellung abhängig. Deshalb deaktiviert der R&S FSQ die Rauschkorrektur, wenn Sie diese Parameter ändern. Der R&S FSQ zeigt eine Meldung an, dass die Rauschkorrektur inaktiv ist. Der R&S FSQ deaktiviert die Rauschkorrektur auch, wenn Sie eine andere Messung auswählen (z.
  • Seite 95: Elektronische Eingangsdämpfung

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse GRID ABS/REL Der Softkey GRID ABS/REL schaltet zwischen der absoluten und relativen Skalierung der Pegelachse um. GRID ABS ist die Grundeinstellung. Die Beschriftung der Pegellinien bezieht sich auf den Absolutwert des Referenzpegels. Die obere Linie des Bildschirmrasters liegt immer auf 0 dB. Die Einheit der Skalierung ist dB, der Referenzpegel wird dagegen immer in der eingestellten Einheit (dBm, dBµV,..) angezeigt.
  • Seite 96 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse EL ATTEN OFF Der Softkey EL ATTEN OFF schaltet die elektronische Eichleitung aus. Fernsteuerungsbefehl: INP:EATT:STAT OFF Der Softkey ist nur mit Option ELECTRONIC ATTENUATOR B25 verfügbar. Der Softkey RF INPUT 50 Ω / 75 Ω schaltet den Eingangsimpedanz des Gerätes RF INPUT zwischen 50 Ω...
  • Seite 97: Einstellung Der Bandbreiten Und Der Sweepzeit - Taste Bw

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse 4.5.5 Einstellung der Bandbreiten und der Sweepzeit – Taste BW Die Taste BW ruft ein Menü auf, in dem die Größen Auflösebandbreite (RBW), Videobandbreite (VBW) und Ablaufzeit (SWT) eingestellt werden, die den Frequenzablauf bestimmen. Die Parameter können abhängig vom Darstellbereich (Stopp- minus Startfrequenz) miteinander gekoppelt werden oder auch frei nach Maßgabe des Benutzers eingestellt werden.
  • Seite 98 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse RES BW MANUAL VIDEO BW MANUAL SWEEPTIME MANUAL RES BW AUTO VIDEO BW AUTO SWEEPTIME AUTO COUPLING RATIO RBW/VBW SINE [1/3] RBW/VBW PULSE [.1] RBW/VBW NOISE [10] RBW/VBW MANUAL SPAN/RBW AUTO [50] SPAN/RBW MANUAL DEFAULT COUPLING FILTER TYPE Seitenmenü...
  • Seite 99 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Bei Filtertyp CHANNEL oder RRC erfolgt die Bandbreitenauswahl aus der Liste der verfügbaren Kanalfilter am Ende des Kapitels („Filtertypen“ auf Seite 4.29). Bei der Eingabe scrollen die Pfeiltasten ↑ und ↓ durch diese Liste. Zur Kennzeichnung der manuellen Eingabe der Auflösebandbreite wird das Anzeigefeld mit einem grünen Sternchen (*) versehen.
  • Seite 100 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Die automatische Kopplung der Auflösebandbreite an den Frequenzdarstellbereich ist immer dann zu empfehlen, wenn man eine für das Messproblem günstige Einstellung der Auflösebandbreite im Verhältnis zum gewählten Span haben will. Das Kopplungsverhältnis wird im Untermenü COUPLING RATIO eingestellt. Der Softkey RES BW AUTO steht nur im Frequenzbereich (Span >...
  • Seite 101 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse COUPLING Softkey COUPLING RATIO öffnet Untermenü, RATIO Kopplungsverhältnisse ausgewählt werden können. RBW/VBW SINE [1/3] RBW/VBW PULSE [.1] RBW/VBW NOISE [10] RBW/VBW MANUAL SPAN/RBW AUTO [50] SPAN/RBW MANUAL Im Grundzustand, d.h., wenn der Softkey COUPLING RATIO ausgeschaltet (nicht hinterlegt) ist, ist das Verhältnis von Span zu Auflösebandbreite SPAN/RBW 50 (entspricht SPAN / RBW AUTO [50]) und das Verhältnis von Auflösebandbreite zu Videobandbreite 0.33 (entspricht RBW / VBW SINE [1/3]).
  • Seite 102 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse RBW/VBW Der Softkey RBW/VBW NOISE [10] stellt das folgende Kopplungsverhältnis ein: NOISE [10] Videobandbreite = Auflösebandbreite/10 Damit werden im Videobereich Rauschen und pulsförmige Signale unterdrückt. Bei Rauschsignalen zeigt der R&S FSQ den Mittelwert an. Fernsteuerungsbefehl: BAND:VID:RAT 0.1 Die Auswahl des Softkeys ist nur bei der Einstellung VBW AUTO wirksam.
  • Seite 103: Filtertypen

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse FILTER TYPE Der Softkey FILTER TYPE öffnet die Auswahlliste für unterschiedliche Filtertypen. Zur Auswahl stehen hier im Bereich bis 30 kHz die digitalen Bandfilter mit Gauß- Charakteristik und die Filterung mit dem FFT-Algorithmus. 4.5.5.1 Filtertypen Der R&S FSQ verfügt über folgende Filtertypen: NORMAL (3dB): Die Auflösebandbreiten sind Filter mit Gauß-Charakteristik mit der eingestellten 3-...
  • Seite 104 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Tabelle 4-1 Filtertypenmerkmale Filtertyp Auflöse- bandbreite Normal 5-polig 5-polig digital 10 Hz digitaler Bandpassfilter digitaler 5-poliger Filter digitaler 5-poliger Filter (Gaußkurve) (...) 100 kHz digitaler Bandpassfilter digitaler 5-poliger Filter digitaler 5-poliger Filter (Gaußkurve) 200 kHz analoger 5-poliger Filter analoger 5-poliger Filter digitaler 5-poliger Filter...
  • Seite 105 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Bei aktiven FFT-Filtern (RBW ≤ 30 kHz) wird statt der Sweepzeit (SWT) die Datenerfassungszeit (Acquisition Time AQT) im Sweepzeitfeld dargestellt. Die FFT ist eine Blocktransformation und das Messergebnis hängt von der zeitlichen Lage des zu transformierenden Datensatzes zum Burst oder Pulssignal ab.
  • Seite 106 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Die Tabelle unten enthält eine Liste der verfügbaren Kanalfilter. Filterbandbreite Filtertyp Applikation 100 Hz CFILter 200 Hz CFILter 300 Hz CFILter 500 Hz CFILter 1 kHz CFILter 1.5 kHz CFILter 2 kHz CFILter 2.4 kHz CFILter 2.7 kHz CFILter...
  • Seite 107 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse RRC Filter Es sind Filter mit Root-Raised-Cosine-Merkmal (RRC) für Leistungsmessungen verfügbar. Die angegebene Filterbandbreite ist die 3 dB Bandbreite. Der angegebene Roll-Off Faktor (Alpha) ist fest. Wenn Sie ein RRC-Filter auswählen, ist die automatische Kopplung von Auflösebandbreite und Darstellbreite nicht verfügbar.
  • Seite 108 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse VBW MODE Der Softkey VBW MODE LIN/LOG bestimmt die Position des Videofilters im Signalpfad für Auflösebandbreiten ≤ 100 kHz: LIN/LOG • Bei Auswahl LINear wird das Videofilter vor den Logarithmierverstärker geschaltet (default). • Bei Auswahl LOGarithmic wird das Videofilter hinter den Logarithmierverstärker geschaltet.
  • Seite 109: Einstellen Des Sweeps - Taste Sweep

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse 4.5.6 Einstellen des Sweeps – Taste SWEEP Mit der Taste SWEEP wird die Art des Frequenzablaufs festgelegt und öffnet das Softkey-Menü SWEEP. Im Split-Screen-Modus gelten die Eingaben für das jeweils aktive Messfenster. Die Softkeys CONTINUOUS SWEEP, SINGLE SWEEP und SGL SWEEP DISP OFF sind Auswahlschalter und schließen sich gegenseitig aus.
  • Seite 110 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Ist SGL SWEEP DISP OFF aktiv, so wird auch bei der Wiederholung der Messdurchläufe der Bildschirm abgeschaltet. Fernsteuerungsbefehl: INIT:CONM SWEEPTIME Der Softkey SWEEPTIME MANUAL aktiviert die manuelle Eingabe der Ablaufzeit MANUAL (siehe auch Menü BW). Fernsteuerungsbefehl: SWE:TIME 10s SWEEPTIME...
  • Seite 111 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse SGL SWEEP Der Softkey SGL SWEEP DISP OFF startet einen Sweep und schaltet während DISP OFF eines Single Sweeps das Display ab. Nach Beendigung des Sweeps wird das Display wieder eingeschaltet und die Messkurve dargestellt. Fernsteuerungsbefehl: INIT:DISP OFF 4.37...
  • Seite 112: Triggern Des Sweeps- Taste Trig

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse 4.5.7 Triggern des Sweeps– Taste TRIG Die Taste TRIG öffnet ein Menü zum Einstellen der verschiedenen Triggerquellen, zur Auswahl der Polarität des Triggers und zum Einstellen der externen Gate- Funktion. Der aktive Trigger-Modus wird durch Hinterlegung des entsprechenden Softkeys angezeigt.
  • Seite 113 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse EXTERN Der Softkey EXTERN aktiviert die Triggerung durch ein TTL-Signal an der Eingangsbuchse EXT TRIGGER/GATE an der Geräterückwand. Der externe Triggerpegel kann im Bereich von 0,5 V bis 3,5 V abgeglichen werden. Der Default-Wert ist 1,4 V. Fernsteuerungsbefehl: TRIG:SOUR SWE:EGAT:SOUR...
  • Seite 114 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse POLARITY Der Softkey POLARITY POS/NEG legt die Polarität der Triggerflanke fest. POS/NEG Der Messablauf startet nach einer positiven oder negativen Flanke des Triggersignals. Die gültige Einstellung ist entsprechend hinterlegt. Die Einstellung ist für alle Triggerarten außer für FREE RUN gültig; im Gate-Betrieb gilt sie auch für die Gate-Polarität.
  • Seite 115 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Die Betriebsart Gated Sweep wird mit dem Softkey GATED TRIGGER aktiviert. Die Einstellungen zur Betriebsart erfolgen im Untermenü GATE SETTINGS. GATED Der Softkey GATED TRIGGER schaltet den Sweepbetrieb mit Gate ein bzw. aus. TRIGGER Bei eingeschaltetem Gate steuert ein an der Rückwandbuchse EXT TRIGGER/ GATE angelegtes Gate-Signal oder der interne ZF-Leistungsdetektor den Frequenzablauf des R&S FSQ.
  • Seite 116 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Gleichzeitig werden auf der Mittenfrequenz in den Zeitbereich (Span = 0) umgeschaltet und die Zeiten GATE DELAY und GATE LENGTH durch vertikale Zeitlinien dargestellt. Dadurch ist die Einstellung der erforderlichen Gate-Zeiten problemlos möglich. Um Gate Delay und Gate Length möglichst exakt einstellen zu können, kann die x- Achse mit dem Softkey SWEEPTIME so verändert werden, dass der interessierende Signalbereich (z.
  • Seite 117: Einstellungen Am Signalgenerator

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse GATE LENGTH Der Softkey GATE LENGTH aktiviert bei Flankentriggerung die Eingabe des Zeitintervalls, in dem der R&S FSQ sweept. Für die Gate-Länge sind Werte zwischen 125 ns und 100 s einstellbar. Die Gate- Länge bezogen auf die Messkurve wird durch die Zeitlinie GL gekennzeichnet. Der Softkey steht nur bei der Einstellung GATE MODE EDGE (Flankentriggerung) zur Verfügung.
  • Seite 118 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse [TRIG: EXTERN GATED TRIGGER; GATE SETTINGS: GATE MODE EDGE; POLARITY POS SWEEPTIME MANUAL {1} ms: GATE DELAY {300} µs: GATE LENGTH: {250} µs] Das folgende Bild zeigt die Bildschirmdarstellung zur Einstellung der Gate- Parameter. Die senkrechten Linien für die Gate-Verzögerung (GD) und die Gate- Dauer (GL) können durch Zifferneingabe oder mit dem Drehknopf an das Burstsignal angepasst werden.
  • Seite 119: Auswahl Und Einstellung Der Messkurven - Taste Trace

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse 4.5.8 Auswahl und Einstellung der Messkurven – Taste TRACE Der R&S FSQ kann drei verschiedene Messkurven (Traces) gleichzeitig in einem Diagramm darstellen. Eine Messkurve besteht aus maximal 625 Pixeln in horizontaler Richtung (Frequenz- oder Zeitachse). Wenn mehr Messwerte anfallen als Pixel zur Verfügung stehen, werden mehrere Messwerte zu einem Pixel zusammengefasst.
  • Seite 120 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse TRACE SELECT TRACE CLEAR/WRITE MAX HOLD AVERAGE VIEW BLANK SWEEP COUNT DETECTOR AUTO SELECT DETECTOR AUTO PEAK DETECTOR MAX PEAK DETECTOR MIN PEAK DETECTOR SAMPLE DETECTOR RMS DETECTOR AVERAGE DETECTOR QPK TRACE MATH T1-T2->T1 | T1-T3->T1 TRACE POSITION TRACE MATH OFF Seitenmenü...
  • Seite 121 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse MAX HOLD Der Softkey MAX HOLD aktiviert die Spitzenwertbildung. Der R&S FSQ übernimmt bei jedem Sweep-Durchlauf den neuen Messwert nur dann in die gespeicherten Trace-Daten, wenn er größer ist als der vorherige. Der Detektor ist hier automatisch auf MAX PEAK eingestellt. Damit lässt sich der Maximalwert eines Signals über mehrere Messdurchläufe ermitteln.
  • Seite 122 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse wobei n die Nummer des aktuellen Sweeps angibt (n = 2 ... SWEEP COUNT). Beim ersten Sweep wird keine Mittelwertbildung durchgeführt, sondern der Messwert direkt in den Messwertspeicher übernommen. Mit wachsendem n glättet sich die angezeigte Kurve immer mehr, da mehr Einzelsweeps zur Mittelung zur Verfügung stehen.
  • Seite 123 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse SWEEP Der Softkey SWEEP COUNT legt die Anzahl der Sweepdurchläufe fest, über die der COUNT Mittelwert gebildet wird. Der zulässige Wertebereich ist 0 bis 30000, wobei folgendes zu beachten ist: • Sweep Count = 0 bedeutet fortlaufende Mittelwertbildung •...
  • Seite 124 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse In Fällen, wo dieses Rücksetzen unerwünscht ist, kann durch Einschalten der Funktion der automatische Rücksetzvorgang unterdrückt werden. Fernsteuerungsbefehl: :DISP:WIND:TRAC:MODE:HCON ON|OFF AVG MODE Der Softkey AVG MODE LIN/LOG schaltet bei logarithmischer Pegeldarstellung die Mittelung zwischen logarithmisch und linear um. Gleichzeitig wird auch die Differenzbildung im Untermenü...
  • Seite 125 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse ASCII FILE Der Softkey ASCII FILE EXPORT speichert die aktive Messkurve im ASCII-Format EXPORT auf Diskette oder Memorystick. Fernsteuerungsbefehl: FORM ASC; MMEM:STOR:TRAC 1,'TRACE.DAT' Die Datei besteht dabei aus einem Dateikopf, der für die Skalierung wichtige Parameter enthält, und einem Datenteil, der die Tracedaten enthält.
  • Seite 126: Beispiel: Kopfteil Der Datei

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Beispiel: Kopfteil der Datei Inhalt der Datei Beschreibung Type;R&S FSQ<Modell>; Gerätemodell Version;1.00; Firmwareversion Date;01.Jul 2009; Speicherdatum des Datensatzes Mode;Spectrum; Betriebsart des Gerätes Center Freq;55000.000000;Hz Mittenfrequenz Freq Offset;0.000000;Hz Frequenzoffset Span;90000.000000;Hz Frequenzbereich (0 Hz bei Zero Span und Statistik- Messungen) x-Axis;LIN;...
  • Seite 127: Beispiel: Datenteil Der Datei

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Beispiel: Datenteil der Datei Inhalt der Datei Beschreibung Trace 1:;; Ausgewählte Messkurve x-Unit;Hz; Einheit der x-Werte: Hz bei Span > 0; s bei Span = 0; dBm/dB bei Statistik-Messungen y-Unit;dBm; Einheit der y-Werte: dB*/V/A/W abhängig von gewählter Unit bei y-Axis LOG oder % bei y-Axis LIN Preamplifier;OFF;...
  • Seite 128: Auswahl Des Detektors

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse 4.5.8.2 Auswahl des Detektors Die Detektoren beim R&S FSQ sind rein digital realisiert. Die folgenden Detektoren sind verfügbar: • „Spitzenwert-Detektoren (MAX PEAK bzw. MIN PEAK)“ auf Seite 4.54 • „Autopeak DeteKtor“ auf Seite 4.54 • „Sample Detektor“...
  • Seite 129 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse RMS Detektor Der RMS-Detektor bildet das quadratische Mittel der Messwerte innerhalb eines Messpunktes. R&S FSQ benutzt dafür lineare Anzeigespannung nach Hüllkurvengleichrichtung. Die linearen Abtastwerte werden quadriert, aufsummiert und die Summe durch die Anzahl der Messsamples geteilt (= quadratischer Mittelwert).
  • Seite 130 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse DETECTOR AUTO SELECT DETECTOR AUTO PEAK DETECTOR MAX PEAK DETECTOR MIN PEAK DETECTOR SAMPLE DETECTOR RMS DETECTOR AVERAGE DETECTOR QPK Der Softkey DETECTOR öffnet ein Untermenü zur Auswahl des Detektors für den ausgewählten Trace. Softkey wird hinterlegt dargestellt,...
  • Seite 131 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse DETECTOR Der Softkey DETECTOR MAX PEAK aktiviert den Max Peak Detektor. Er ist zu MAX PEAK empfehlen, wenn pulsartige Signale zu messen sind. Fernsteuerungsbefehl: DET POS DETECTOR Der Softkey DETECTOR MIN PEAK aktiviert den Min Peak Detektor. Schwache MIN PEAK Sinussignale werden mit dem Min Peak-Detektor im Rauschen deutlich sichtbar.
  • Seite 132: Mathematik-Funktionen Mit Messkurven

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Bei aktivem Quasipeak-Detektor sind nur die Auflösebandbreiten 200 Hz, 9 kHz und 120 kHz verfügbar. Fernsteuerungsbefehl: DET QPE 4.5.8.3 Mathematik-Funktionen mit Messkurven TRACE MATH Der Softkey TRACE MATH öffnet ein Untermenü, in dem die Differenzbildung zwischen der gewählten Messkurve und Messkurve 1 festgelegt wird.
  • Seite 133: Aufnahme Der Korrekturdaten - Taste Cal

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse 4.5.9 Aufnahme der Korrekturdaten – Taste CAL Der R&S FSQ erhält seine hohe Messgenauigkeit durch die eingebauten Verfahren zur Systemfehlerkorrektur. Die dafür benötigten Korrektur- und Kennliniendaten werden durch Vergleich der Messergebnisse unterschiedlichen Einstellungen bekannten Eigenschaften der hochgenauen Kalibriersignalquelle des R&S FSQ bei 128 MHz ermittelt.
  • Seite 134 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse YIG CORR ON/ Der Softkey YIG CORR ON/OFF schaltet die zyklische Nachführung der Temperaturkompensation des YIG-Filters ein oder aus. Der Softkey YIG CORR ON/OFF ist nur in Modellen mit einem Frequenzbereich ≥ 3 GHz und ≤ 40 GHz verfügbar. Im Zustand EIN (Grundzustand) überprüft das Gerät einmal pro Minute, ob eine Nachführung der Kompensation des YIG-Filters notwendig ist.
  • Seite 135 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Fernsteuerungsbefehl: CAL:RES? PAGE UP | Die Softkeys PAGE UP bzw. PAGE DOWN blättern in der Tabelle CALIBRATION PAGE DOWN RESULTS eine Seite vor bzw. zurück. Bei geschlossener Tabelle sind sie ohne Funktion. Fernsteuerungsbefehl: 4.61 Operating Manual 1313.9681.11 - 02...
  • Seite 136: Marker Und Deltamarker - Taste Mkr

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse 4.5.10 Marker und Deltamarker – Taste MKR Die Marker werden zum Markieren von Punkten auf Messkurven, zum Auslesen der Messwerte und zum schnellen Einstellen des Bildschirmausschnitts verwendet. Beim R&S FSQ stehen pro Messfenster 4 Marker zur Verfügung. Alle Marker können dabei wahlweise als Marker oder Deltamarker verwendet werden.
  • Seite 137 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse MKR->TRACE LINK MKR1 AND DELTA1 CNT RESOL ... Seitenmenü STEPSIZE STANDARD STEPSIZE SWP POINTS MKR FILE EXPORT DECIM SEP MARKER Die Softkeys MARKER 1/2/3/4 wählen den betreffenden Marker aus und schalten 1|2|3|4 / ihn gleichzeitig ein. MARKER MARKER 1 ist immer nach dem Einschalten Normal-Marker.
  • Seite 138: Frequenzmessung Mit Dem Frequenzzähler

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Bei mehreren dargestellten Messkurven (Traces) wird der Marker nach dem Einschalten auf den Spitzenwert (Peak) der aktiven Messkurve mit der niedrigsten Nummer (1 bis 3) gesetzt. Falls sich dort bereits ein Marker befindet, wird er auf die Frequenz mit dem nächstniedigeren Pegel (Next Peak) gesetzt.
  • Seite 139 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Das Abschalten von SIGNAL COUNT erfolgt durch nochmaliges Betätigen des Softkeys. Fernsteuerungsbefehl: CALC:MARK1:COUN ON; CALC:MARK:COUN:FREQ? Die Auflösung des Frequenzzählers wird im Menü NEXT des Menüs MARKER eingestellt. Der R&S FSQ bietet Zählerauflösungen zwischen 0,1 Hz und 10 kHz an. REFERENCE REF FXD ON | OFF FIXED...
  • Seite 140 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse REF POINT Der Softkey REF POINT FREQUENCY aktiviert die Eingabe einer Bezugsfrequenz FREQUENCY für die Delta-Marker bei Verwendung der Funktionen REFERENCE FIXED oder PHASE NOISE. Fernsteuerungsbefehl: CALC:DELT2:FUNC:FIX:RPO:X 10.7MHz REF POINT Der Softkey REF POINT TIME aktiviert die Eingabe einer Bezugszeit für die TIME Funktion REFERENCE FIXED im Zeitbereich (Span = 0 Hz).
  • Seite 141 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse MARKER Der Softkey MARKER ZOOM stellt einen Bereich um Marker 1 vergrößert dar. ZOOM Dadurch wird es möglich, z. B. mehr Details im Spektrum zu erkennen. Der gewünschte Darstellbereich kann in einem Eingabefenster festgelegt werden. Der folgende Frequenzablauf wird an der Position des Referenzmarkers gestoppt.
  • Seite 142 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Setup-Beispiel: • PRESET • TRACE | MAX HOLD • TRACE | SELECT TRACE | 2 | AVERAGE • MKR (Einschalten von Marker 1) • MARKER NORM DELTA | DELTA (Delta Marker 1 ON) • MKR-> | MKR->TRACE | 2 •...
  • Seite 143 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse STEPSIZE Der Softkey STEPSIZE SWP POINTS stellt die Schrittweite für die Änderung der SWP POINTS Markerposition mit den Drehknopf auf die verfügbaren Sweep-Punkte ein, die im Menü SWEEP konfiguriert sind. Fernsteuerungsbefehl: CALC:MARK:X:SSIZ POIN MKR FILE Der Softkey MKR FILE EXPORT speichert die Daten aller aktiven Marker des EXPORT Fensters in einer spezifizierten Datei.
  • Seite 144: Markerfunktionen - Taste Mkr Fctn

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse 4.5.11 Markerfunktionen – Taste MKR FCTN Das MKR FCTN-Menü bietet weitere Messungen mit den Markern an: – Messung der Rauschleistungsdichte (Softkey NOISE MEAS) – Messung des Phasenrauschens (Softkey PHASE NOISE) – Messung der Filter- oder Signalbandbreite (Softkey N DB DOWN) –...
  • Seite 145: Aktivieren Der Marker

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse SQUELCH MKR STOP TIME CONT DEMOD MKR->TRACE 4.5.11.1 Aktivieren der Marker SELECT Der Softkey SELECT MARKER wählt den gewünschten Marker in einem MARKER Dateneingabefeld aus. Die Eingabe erfolgt numerisch. Deltamarker 1 wird durch Eingabe von „0“ ausgewählt. Ist der Marker ausgeschaltet, so wird er eingeschaltet und kann anschließend verschoben werden.
  • Seite 146: Beispiel: Messung Des R&S Fsq-Eigenrauschens

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Mit dem Sample-Detektor kann der Trace zusätzlich auf AVERAGE eingestellt werden, damit die Messwerte stabil werden. Bei Verwendung des RMS-Detektors darf die Tracemittelung nicht benutzt werden, da diese zu niedrige Rauschpegel ergibt, die bei Verwendung des RMS-Detektors nicht korrigiert werden. Statt dessen kann für stabile Messergebnisse die Sweepzeit erhöht werden.
  • Seite 147: Messung Des Phasenrauschens

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse 4.5.11.3 Messung des Phasenrauschens PHASE NOISE PH NOISE ON | OFF REF POINT LEVEL REF POINT LVL OFFSET REF POINT FREQUENCY PEAK SEARCH AUTO PEAK SEARCH Der Softkey PHASE NOISE schaltet die Messung des Phasenrauschens ein und wechselt in das Untermenü...
  • Seite 148 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Wenn die Phasenrauschmessung ausgeschaltet wird, bleibt die Markerkonstellation erhalten und die Deltamarker messen den relativen Pegel zum Referenzmarker (Marker 1). Die Funktion Phasenrauschen misst die Rauschleistung an der Stelle der Deltamarker bezogen auf 1 Hz Bandbreite. Es wird automatisch der Sample- Detektor verwendet und die Videobandbreite auf 0,1-mal der Auflösebandbreite (RBW) eingestellt.
  • Seite 149 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse AUTO PEAK Der Softkey AUTO PEAK SEARCH aktiviert nach jedem Sweepende eine SEARCH automatische Maximumsuche für den REFERENCE FIXED Marker 1. Diese Funktion kann zur Verfolgung einer wegdriftenden Quelle während der Messung des Phasenrauschen benutzt werden. Der Deltamarker 2, der das Ergebnis der Phasenrauschmessung anzeigt, behält den Delta-Frequenzwert bei.
  • Seite 150: Messung Der Filter- Oder Signalbandbreite

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse 4.5.11.4 Messung der Filter- oder Signalbandbreite N DB DOWN Der Softkey N dB DOWN aktiviert die temporären Marker T1 und T2, die sich n dB unter dem aktiven Referenzmarker befinden. Der Marker T1 befindet sich dabei links, der Marker T2 rechts vom Referenzmarker.
  • Seite 151: Messung Einer Peak-Liste

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse 4.5.11.5 Messung einer Peak-Liste PEAK LIST NEW SEARCH PEAK LIST (ON OFF) AUTOSEARCH (ON OFF) PEAK EXCURSION SORT MODE FREQ | LEVEL SEARCH LIMITS LEFT LIMIT | RIGHT LIMIT THRESHOLD SEARCH LIM OFF MKR SYMBOL (ON OFF) NEXT PAGE MKR SYMBOL (ON OFF) MKR NUMBER (ON OFF)
  • Seite 152: Autosearch

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Der R&S FSQ listet die Ergebnisse der Peak-Suche in einer Tabelle unterhalb des Messdiagramms auf. Wenn Sie die automatische Suche aktivieren, aktualisiert der R&S FSUP die Peak-Liste am Ende jedes Sweeps. Die Tabelle enthält folgende Informationen: •...
  • Seite 153 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse PEAK Der Softkey PEAK EXCURSION aktiviert bei Pegelmessungen die Eingabe des EXCURSION Mindestbetrags, um den ein Signal fallen bzw. steigen muss, um von der Suchfunktion als Maximum erkannt zu werden. Als Eingabewerte sind 0 dB bis 80 dB zugelassen, die Auflösung ist 0.1 dB Fernsteuerungsbefehl: CALC:MARK:PEXC 6dB SEARCH...
  • Seite 154: Nf-Demodulation

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse PEAK LIST Der Softkey PEAK LIST EXPORT speichert den Inhalt der Marker-Peak-Liste im EXPORT ASCII-Format in der spezifizierten Datei. Das Format des Dezimalpunktes wird durch den Softkey DECIM SEP definiert. Fernsteuerungsbefehl: MMEM:STOR:PEAK 'C:\filename.txt' DECIM SEP Softkey DECIM wählt...
  • Seite 155: Auswählen Der Messkurve

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse AM | FM Die Softkeys AM und FM sind Auswahlschalter, von denen nur jeweils einer aktiviert sein kann. Sie stellen die gewünschte Demodulationsart, FM oder AM, ein. Grundeinstellung ist AM. Fernsteuerungsbefehl: CALC:MARK1:FUNC:DEM:SEL AM; CALC:MARK1:FUNC:DEM:SEL FM SQUELCH Der Softkey SQUELCH erlaubt die Eingabe eines Pegelschwellwertes, unter dem die hörbare NF abgeschaltet wird.
  • Seite 156: Verändern Von Geräteeinstellungen Mit Markern - Taste Mkr

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse 4.5.12 Verändern von Geräteeinstellungen mit Markern – Taste MKR- > Das Menü MKR → bietet Funktionen, mit denen Geräteparameter mit Hilfe des gerade aktiven Markers verändert werden können. Die Funktionen können sowohl auf Marker als auch auf Deltamarker angewandt werden. Beim Aufrufen des Menüs wird die Eingabe für den zuletzt aktiven Marker aktiviert;...
  • Seite 157 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse PEAK Der Softkey PEAK setzt den aktiven Marker bzw. Deltamarker auf das Maximum der zugehörigen Messkurve. Wenn bei Aufruf des Menüs MKR-> noch kein Marker aktiviert war, wird automatisch Marker 1 eingeschaltet und die Peak-Funktion ausgeführt.
  • Seite 158 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse NEXT PEAK Der Softkey NEXT PEAK setzt den aktiven Marker bzw. Deltamarker auf den nächstkleineren Maximalwert der zugehörigen Messkurve. Fernsteuerungsbefehl: CALC:MARK:MAX:NEXT CALC:DELT:MAX:NEXT NEXT PEAK Der Softkey NEXT PEAK RIGHT setzt den aktiven Marker bzw. Deltamarker auf den RIGHT nächstkleineren Maximalwert, der sich auf der zugehörigen Messkurve rechts von der aktuellen Position befindet.
  • Seite 159 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse MKR->TRACE Die Funktion dieses Softkeys ist identisch zu der des Softkeys MKR->TRACE Menü MKR (siehe „MKR->TRACE“ auf Seite 4.67). MKR->CF Der Softkey MKR->CF STEPSIZE setzt die Schrittweite für die Veränderung der STEPSIZE Mittenfrequenz auf die eingestellte der Markerfrequenz und stellt den Modus der Schrittweitenanpassung auf MANUAL.
  • Seite 160 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse NEXT MIN Der Softkey NEXT MIN LEFT setzt den aktiven Marker bzw. Deltamarker auf den LEFT nächstgrößeren Minimalwert, der sich auf zugehörigen Messkurve links von der aktuellen Position befindet. Fernsteuerungsbefehl: CALC:MARK:MIN:LEFT CALC:DELT:MIN:LEFT EXCLUDE DC Der Softkey EXCLUDE DC übernimmt im FFT Analyzer die Funktion des Softkeys EXCLUDE LO (nur mit Option R&S FSQ-B71, siehe separate Beschreibung auf der User Documentation CD_ROM).
  • Seite 161 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Bild 4.8 Beispiel für Pegelmessungen bei verschiedenen Einstellungen von Peak Excursion Die nachfolgende Tabelle enthält die Signale, wie im Diagramm durch die Markernummern gekennzeichnet, sowie das Minimum der Pegelabsenkung nach rechts und links: Signal min. Pegelabsenkung nach rechts bzw. links 30 dB 29.85 dB 7 dB...
  • Seite 162 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Reihenfolge der gefundenen Signale: PEAK: Signal 1 NEXT PEAK: Signal 2 NEXT PEAK: Signal 2 (kein weiterer Peak gefunden) oder PEAK: Signal 1 NEXT PEAK LEFT: Signal 1 (kein weiterer Peak gefunden) NEXT PEAK RIGHT: Signal 2 NEXT PEAK RIGHT: Signal 2 (kein weiterer Peak gefunden) Bei Einstellung Peak Excursion 6 dB erkennen NEXT PEAK und NEXT PEAK LEFT / NEXT PEAK RIGHT alle Signale.
  • Seite 163: Leistungsmessungen - Taste Meas

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse 4.5.13 Leistungsmessungen – Taste MEAS Mit seinen Leistungsmessfunktionen ist der R&S FSQ in der Lage, alle notwendigen Parameter mit hoher Genauigkeit und Dynamik zu messen. Bei der hochfrequenten Übertragung von Nachrichten wird nahezu immer (Ausnahme z.b.: SSB-AM) ein modulierter Träger übertragen. Durch die dem Träger aufmodulierte Information belegt dieser ein Spektrum, das durch die Modulation, die übertragene Datenrate und die Filterung des Signals bestimmt ist.
  • Seite 164: Leistungsmessung Im Zeitbereich

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Die Taste MEAS ruft das Menü zum Einstellen der Leistungsmessungen auf. Folgende Messungen sind möglich: • Leistung im Zeitbereich („TIME DOM POWER“ auf Seite 4.91) • Kanal- und Nachbarkanalleistung im Frequenzbereich mit einem bzw. mehreren Trägern („CHAN PWR ACP MULT CARR ACP“...
  • Seite 165 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse TIME DOM POWER ON | OFF POWER PEAK MEAN STANDARD DEVIATION LIMIT ON | OFF START LIMIT STOP LIMIT Seitenmenü SET REFERENCE POWER ABS | REL MAX HOLD ON | OFF AVERAGE ON | OFF NUMBER OF SWEEPS Der Softkey TIME DOM POWER schaltet die Messung der Leistung im Zeitbereich ein und wechselt ins Untermenü...
  • Seite 166 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse PEAK Der Softkey PEAK schaltet die Ausgabe des Maximalwerts der Messpunkte aus der dargestellten Messkurve oder eines Teilbereichs daraus ein. Bei Maximalwertbildung wird der seit der Aktivierung von MAX HOLD ON bisher größte Maximalwert angezeigt. Bei AVERAGE ON werden die Maximalwerte einer Messkurve über mehrere Sweepabläufe gemittelt und angezeigt.
  • Seite 167 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Die Anzahl der Sweepabläufe, über die gemittelt bzw. der Maximalwert ermittelt wird, wird mit Softkey NUMBER OF SWEEPS eingestellt. Fernsteuerungsbefehl: CALC:MARK:FUNC:SUMM:SDEV ON CALC:MARK:FUNC:SUMM:SDEV:RES? LIMIT ON | OFF Der Softkey LIMIT ON/OFF schaltet zwischen eingeschränktem (ON) und nicht- eingeschränktem (OFF) Auswertebereich um.
  • Seite 168 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Ein Rücksetzen des Maximalwerts ist durch Aus- und Wiedereinschalten des Softkeys MAX HOLD ON / OFF möglich. Fernsteuerungsbefehl: CALC:MARK:FUNC:SUMM:PHOL ON CALC:MARK:FUNC:SUMM:PPE:PHOL:RES? CALC:MARK:FUNC:SUMM:RMS:PHOL:RES? CALC:MARK:FUNC:SUMM:MEAN:PHOL:RES? CALC:MARK:FUNC:SUMM:SDEV:PHOL:RES? AVERAGE Der Softkey AVERAGE ON/OFF schaltet die Mittelwertbildung aus den Messungen ON | OFF aufeinander folgender Sweeps ein- und aus.
  • Seite 169 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Beispiel Die Mean Power eines GSM-Bursts mit 0 dBm Nominalleistung bei 800 MHz soll gemessen werden. [PRESET] R&S FSQ in die Grundeinstellung setzen. [FREQ: CENTER: 800 MHz] Mittenfrequenz auf 800 MHz einstellen. [SPAN: ZERO SPAN] Zeitbereichsdarstellung (Span einstellen.
  • Seite 170: Kanal- Und Nachbarkanal-Leistungsmessungen

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse 4.5.13.2 Kanal- und Nachbarkanal-Leistungsmessungen Bei allen Kanal- und Nachbarkanal-Leistungsmessungen wird von einer vorgegebenen Kanalkonfiguration ausgegangen, die sich z. B. an einem Funkübertragungssystem orientiert. Diese Konfiguration ist durch die nominale Kanalfrequenz (= Mittenfrequenz des R&S FSQ, falls nur ein Träger aktiv ist), die Kanalbandbreite, den Kanalabstand, die Nachbarkanalbandbreite und den Nachbarkanalabstand definiert.
  • Seite 171 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Beispiel ACP Measurement A und Measurement B benutzen dieselben TX Kanal-Einstellung (Channel Bandwidth). Die ADJ Einstellungen sind unterschiedlich für Messung A und B, beide Messungen können gleichzeitig durchgeführt werden. Folgende Schritte sind dafür notwendig: 1. Einstellen der ACP Messung mit zwei ADJ Kanälen (ADJ Channel = 2). 2.
  • Seite 172 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Bild 4.9 Bildschirmdarstellung bei der Nachbarkanalleistungsmessung nach der IBW-Methode Bild 4.10 Bildschirmdarstellung bei der Nachbarkanalleistungsmessung nach der Time Domain- Methode Für die Messung können Grenzwerte für die Leistungen in den Nachbarkanälen definiert werden. Wenn die Grenzwertüberprüfung eingeschaltet ist, wird bei der Messung eine Pass-/Fail-Information mit Kennzeichnung der überschrittenen Leistung in der Tabelle in der unteren Bildschirmhälfte ausgegeben.
  • Seite 173 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Bei eingeschalteter CP/ACP-Messung sind die Funktionen SPLIT SCREEN und FULL SCREEN blockiert. Die Kanalkonfiguration erfolgt in den Untermenüs MEAS - CHAN PWR ACP oder MEAS - MULT CARR ACP: CHAN PWR CP/ACP ON | OFF MULT CARR CP/ACP STANDARD CP/ACP CONFIG...
  • Seite 174 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Die beiden Softkeys CHAN PWR ACP und MULT CARR ACP starten eine Kanal- bzw. Nachbarkanalleistungsmessung, entweder für ein einzelnes Trägersignal (CHAN PWR ACP) oder mehrere Trägersignale (MULT CARR ACP), abhängig von der momentanen Messkonfiguration. Zusätzlich öffnet sich ein Untermenü, in dem die Parameter für Kanalleistungsmessungen eingestellt werden können.
  • Seite 175 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse CDMA2000 DS CDMA2000 MC1 CDMA2000 MC3 TD-SCDMA WLAN 802.11a WLAN 802.11b WIMAX WIBRO USER () NADC IS136 TETRA CDPD Es stehen die Standards gemäß der obenstehenden Tabelle zur Auswahl. Beim R&S FSQ ist der Kanalabstand als Abstand der Mittenfrequenz des entsprechenden Nachbarkanals von der Mittenfrequenz des Übertragungskanals definiert.
  • Seite 176 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Ab Firmwareversion 4.4x können ACP USER Standards durch Ändern vorgegebener Standards definiert werden. Die benutzerdefinierte Standards werden mit der Auswahl USER () aktiviert. In der Klammer wird der Standard angegeben, auf dem der USER Standard basiert. Mit dem Softkey SELECT USER STD wird der gewünschte User Standard ausgewählt.
  • Seite 177 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Eine Liste mit verfügbaren Filtern ist im Abschnitt „Filtertypen“ auf Seite 4.29 enthalten. Zur korrekten Leistungsmessung wird der RMS-Detektor verwendet. Damit sind keinerlei Software-Korrekturfaktoren notwendig. Die Messwertausgabe erfolgt in Tabellenform, wobei die Leistungen in den Nutzkanälen in dBm und die Leistungen in den Nachbarkanälen in dBm (CP/ACP ABS) oder dB (CP/ACP REL) ausgegeben werden.
  • Seite 178: Auflösebandbreite (Rbw)

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Frequency span Die Frequenzdarstellbereich muss mindestens die zu messenden Kanäle zuzüglich einer Messreserve von etwa 10% umfassen. Bei Messung der Kanalleistung ist dies 1.1 × Kanalbandbreite. Ist der Frequenzdarstellbereich (Span) groß im Vergleich zur betrachteten Kanalbandbreite (bzw.
  • Seite 179 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Detector Softkey ADJUST SETTINGS wählt den RMS-Detektor aus. Der RMS-Detektor wird deshalb gewählt, weil er unabhängig von der zu Signalcharakteristik des zu messenden Signals immer korrekt die Leistung anzeigt. Prinzipiell wäre auch der Sample-Detektor möglich. Dieser führt aber aufgrund der begrenzten Anzahl von Trace-Pixels zur Berechnung der Leistung im Kanal zu instabileren Ergebnissen.
  • Seite 180: Einstellung Der Kanalkonfiguration

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Für Fast ACP- und Multi Carrier ACP-Messungen kann kein USER Standard definiert werden. Fernsteuerungsbefehl: „SENSe:POWer - Subsystem“ auf Seite 6.215 siehe zur Konfigartion eines Userstandards. CALC:MARK:FUNC:POW:STAN:SAVE <file name> CALC:MARK:FUNC:POW:STAN:CAT? DELETE USER Der Softkey DELETE USER STD öffnet ein Fenster, in dem ACP USER Standards gelöscht werden können.
  • Seite 181 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse NO. OF ADJ Der Softkey NO. OF ADJ CHAN aktiviert die Eingabe der Anzahl ±n der CHAN Nachbarkanäle, die für die Nachbarkanalleistungsmessung berücksichtigt werden. Möglich sind die Eingaben 0 bis 12. Folgende Messungen werden abhängig von der Anzahl der Kanäle durchgeführt. Nur die Kanalleistungen wird gemessen.
  • Seite 182 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse CHANNEL Über den Softkey CHANNEL BANDWIDTH wird eine Tabelle zum Festlegen der BANDWIDTH Kanalbandbreiten für die Übertragungs- und Nachbarkanäle geöffnet. Die Nutzkanalbandbreite ist in der Regel durch das Übertragungsverfahren festgelegt. Sie wird bei der Messung nach einem vorgegebenen Standard (siehe Softkey CP/ACP STANDARD) automatisch richtig eingestellt.
  • Seite 183 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse CHANNEL Der Softkey CHANNEL SPACING öffnet eine Tabelle zum Festlegen der SPACING Kanalabstände für die TX-Kanäle und die Nachbarkanäle. Der TX-Eingang ist nur bei Multi Carrier ACP-Messung verfügbar. TX Kanäle Der Abstand zwischen allen TX-Kanälen kann getrennt definiert werden. Somit lässt sich ein TX-Abstand 1-2 für den Abstand zwischen dem ersten und dem zweiten Kanal, ein TX-Abstand 2-3 für den Abstand zwischen dem zweiten und dem dritten Kanal usw.
  • Seite 184 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Nachbarkanäle Da die Nachbarkanäle oft untereinander die gleichen Abstände haben, werden mit der Eingabe des Nachbarkanalabstands (ADJ) der Kanal ALT1 auf das Doppelte und der Kanal ALT2 auf das Dreifache des Kanalabstandes des Nachbarkanals gesetzt. Damit muss bei gleichen Kanalabständen nur ein Wert eingegeben werden. Analog wird mit den Alt2-Kanälen bei der Eingabe der Bandbreite des Alt1-Kanals verfahren.
  • Seite 185 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse TX CHANNEL 1 - 12 Manuelle Auswahl eines Übertragungskanals. MIN POWER TX Der Übertragungskanal mit der kleinsten Leistung wird CHANNEL verwendet. MAX POWER TX Der Übertragungskanal mit der größten Leistung wird CHANNEL verwendet. LOWEST & HIGHEST Für die unteren Nachbarkanäle wird der linke CHANNEL Übertragungskanal und für die oberen Nachbarkanäle...
  • Seite 186 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse POWER MODE Der Softkey POWER MODE öffnet das Untermenü zur Auswahl des Power-Modus. CLEAR/WRITE MAX HOLD CLEAR/WRITE Im CLEAR/WRITE-Modus werden die Kanalleistung und die Nachbarkanalleistung direkt aus der aktuellen Kurve ermittelt. (Grundeinstellung). MAX HOLD Im MAX HOLD-Modus werden die Leistungen auch aus der aktuellen Kurve ermittelt, aber mit einem maximalen Algorithmus mit dem vorangegangenen Leistungswert verglichen.
  • Seite 187 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse ACP LIMIT Softkey ACP LIMIT CHECK schaltet die Grenzwertüberprüfung der ACP-Messung CHECK ein bzw. aus. Fernsteuerungsbefehl: CALC:LIM:ACP ON CALC:LIM:ACP:ACH:RES? CALC:LIM:ACP:ALT:RES? EDIT ACP Der Softkey EDIT ACP LIMITS öffnet eine Tabelle, in denen Grenzwerte für die LIMITS ACP-Messung definiert werden können.
  • Seite 188 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse WEIGHTING Der Softkey WEIGHTING FILTERS öffnet eine Dialogbox, in der die Filterparameter FILTER für alle TX- und ADJ-Kanäle eingestellt werden können. Einige der digitalen Standards erfordern die Einbeziehung von Filterparametern. In diesem Fall wird der benötigte Filter schon bei der Auswahl des Standards aktiviert. Filterparameter können für NORMAL ACP manuell eingestellt werden, wenn kein vordefinierter Standard ausgewählt ist (Standard NONE oder USER).
  • Seite 189 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse ADJ REFLVL Der Softkey ADJ REFLVL OFFSET definiert einen zusätzlichen Pegeloffset, der bei OFFSET der Einstellung des Referenzpegels berücksichtigt wird. Damit kann die ADJUST REF LEVEL-Funktion für ACP USER Standards geändert werden. Der Offsetwert eines vordefinierten Standards kann wie folgt geändert werden: Vordefinierten Standard mit Softkey CP/ACP STANDARD aktivieren...
  • Seite 190 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse [ADJUST SETTINGS] Automatisch geeigneten Span, Auflösebandbreite (RBW), Videobandbreite (VBW) und Detektor für die Messung einstellen. Am Bildschirm werden der Absolutwert für die Kanalleistung und die relativen Pegel Nachbarkanäle Bildschirm ausgegeben. Wechsel Hauptmenü für PREV Kanalleistungsmessung [ADJUST REF LVL] Referenzpegel gleich...
  • Seite 191 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse [CHAN SPACING: 1.25 Liste zur Eingabe der verschiedenen Kanalabstände MHz:U d 885 kHz: d : - öffnen und Werte eingeben. 1.98 MHz] d : 2.97 MHz] Mit der Eingabe von 885 kHz für den Adjacent Channel werden die Kanäle ALT1 und ALT2 auf 1770 kHz bzw.
  • Seite 192: Messung Der Belegten Bandbreite

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse [ADJUST SETTINGS] Geeigneten Span (= 5 MHz), Auflösebandbreite (RBW = 30 kHz), Videobandbreite (VBW = 300 kHz) und Detektor (RMS) für die Messung automatisch einstellen. Der Absolutwert für die Kanalleistung und die relativen Pegel der Nachbarkanäle Adj Channel Alternate Channel wird...
  • Seite 193 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse • Die Funktion ist nur im Frequenzbereich (Span > 0) verfügbar. • Die Messung wird auf dem Trace durchgeführt, auf dem Marker 1 sitzt. Um einen anderen Trace auszuwerten, muss Marker 1 mittels SELECT TRACE im Menü...
  • Seite 194: Messprinzip

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse resolution bandwidth: RBW ≤ 1/40 der Kanalbandbreite • video bandwidth: VBW ≥ 3 × RBW • • detector: RMS Der Referenzpegel wird durch ADJUST SETTINGS nicht beeinflusst. Er ist für optimale Messdynamik so einzustellen, dass sich das Signalmaximum in der Nähe des Referenzpegels befindet.
  • Seite 195 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse [% POWER Die zu messende Bandbreite wird auf die 99 %- BANDWIDTH: 99%] Bandbreite festlegen. [CHANNEL Die bei PDC spezifizierte Kanalbandbreite von 21 BANDWIDTH: 21 kHz] kHz eingeben. [ADJUST SETTINGS] Messparameter an die spezifizierte Kanalbandbreite anpassen.
  • Seite 196: Messung Der Signalamplitudenverteilung

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse 4.5.13.4 Messung der Signalamplitudenverteilung Digital modulierte Signale verhalten sich im Übertragungskanal ähnlich wie weißes Rauschen, unterscheiden sich aber in der Amplitudenverteilung. Um das modulierte Signal verzerrungsfrei zu übertragen, müssen alle Amplituden z. B. von einem Ausgangsverstärker linear übertragen werden.
  • Seite 197 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Bild 4.13 Darstellung der komplementären Verteilungsfunktion (CCDF) Alternativ zur Darstellung der APD als Histogramm kann die komplementäre Verteilungsfunktion (Complementary Cumulative Distribution Function (CCDF)) dargestellt werden. Sie zeigt die Überschreitungswahrscheinlichkeit für einen bestimmten Amplitudenwert an. Für die APD-Funktion ist die X-Achse in absoluten Werten in dBm skaliert, wohingegen für die CCDF-Funktion die X-Achse bezogen auf den gemessenen Leistungsmittelwert (MEAN POWER) skaliert ist.
  • Seite 198 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse SIGNAL Der Softkey SIGNAL STATISTIC öffnet eine Untermenü für die Messung der Ampli- STATISTIC tudenverteilung. APD ON | OFF CCDF ON | OFF PERCENT MARKER RES BW NO OF SAMPLES SCALING X-AXIS REF LEVEL X-AXIS RANGE Y-UNIT %/ABS Y-AXIS MAX VALUE Y-AXIS MIN VALUE...
  • Seite 199 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse CCDF ON | OFF Der Softkey CCDF ON/OFF schaltet die komplementäre Verteilungsfunktion ein oder aus. Wenn die CCDF-Funktion eingeschaltet ist, wird APD-Funktion automatisch ausgeschaltet. Fernsteuerungsbefehl: CALC:STAT:CCDF ON PERCENT Bei aktiver CCDF-Funktion erlaubt der Softkey PERCENT MARKER die MARKER Positionierung von Marker 1 durch Eingabe einer gesuchten Wahrscheinlichkeit.
  • Seite 200 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse X-AXIS REF Der Softkey X-AXIS REF LEVEL ändert die Pegeleinstellungen des Geräts und LEVEL stellt die zu messende maximale Leistung ein. Die Funktion ist identisch mit der des Softkeys REF LEVEL im Menü AMPT. Für die APD-Funktion wird dieser Wert am rechten Diagrammrand aufgetragen. Für die CCDF-Funktion wird dieser Wert nicht direkt im Diagramm dargestellt, weil die X-Achse relativ zur gemessenen MEAN POWER skaliert ist.
  • Seite 201 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse ADJUST Der Softkey ADJUST SETTINGS optimiert die Pegeleinstellungen des R&S FSQ SETTINGS entsprechend der gemessenen Spitzenleistung zur Erzielung der maximalen Empfindlichkeit des Geräts. Der Pegelbereich wird für die APD-Messung entsprechend der gemessenen Differenz zwischen dem Spitzenwert und dem Minimalwert der Leistung und für die CCDF-Messung zwischen dem Spitzenwert und dem Mittelwert der Leistung eingestellt, um die maximale Leistungsauflösung zu erzielen.
  • Seite 202 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Hinweis für die Verwendung von Marker-Funktionen bei der Messung der Signalamplitudenverteilung: Bei der Messung der Amplitudenverteilung wird immer der Pegel auf der X-Achse angezeigt. Die Y-Achse ist immer ein normalisierter Wert zwischen 0 und 1. Im Gegensatz zu den Markern im Frequenz- oder Zeitbereich wird der Marker als Pegelwert eingegeben und als Prozentwert ausgegeben.
  • Seite 203 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse GATED Statistische Messung mit GATED TRIGGER an gepulsten Signalen können unter TRIGGER Verwendung des Softkeys GATED TRIGGER durchgeführt werden. Ein externer Rahmen-Trigger ist als Zeit- (Rahmen-) Referenz erforderlich. Der Gate-Bereich definiert den Teil der erfassten I/Q-Daten, der für die statistische Berechnung berücksichtigt wird.
  • Seite 204 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse GATE RANGES Der Softkey GATED RANGES öffnet eine Tabelle zur Konfiguration von bis zu 3 Gate-Bereichen für jeden Trace. Comment Kommentar Period Periode des zu messenden Signals Range x Start Start der betrachteten Periode Range x Stop Stopp der betrachteten Periode Use Range YES / NO: ein Range kann vorübergehend...
  • Seite 205: Konfigurationsbeispiel Für Gated Statistics

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Konfigurationsbeispiel für Gated Statistics: Es soll eine statistische Berechnung über den nutzbaren Teil des Signals zwischen t3 und t4 durchgeführt werden. Die Periodendauer des GSM-Signals ist 4,61536 Externer positiver Trigger Slope Beginn des Burst-Signals (nach 25 µs) Beginn des statistisch auswertbaren Bereichs (nach 40 µs) Ende des statistisch auswertbaren Bereichs (nach 578 µs) Ende des Burst-Signals (nach 602 µs)
  • Seite 206: Messung Des Signal-Rauschabstands C/N Und C/No

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse 4.5.13.5 Messung des Signal-Rauschabstands C/N und C/No Mit der Messfunktion "Carrier to Noise" ermittelt der R&S FSQ den Signal- Rauschabstand C/N, der wahlweise auch normiert auf 1Hz Bandbreite dargestellt werden kann (Funktion C/No). Zur Ermittlung der Rauschleistung wird dabei ein Messkanal an der eingestellten Mittenfrequenz betrachtet, dessen Bandbreite über die Funktion CHANNEL BANDWIDTH festgelegt wird.
  • Seite 207 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse C/N / Die Softkeys C/N und C/No schalten die Messung des Signal-Rauschabstands ein C/NO bzw. aus, wobei bei C/No zusätzlich der Bezug auf 1 Hz Bandbreite aktiviert wird. Beim Einschalten der Funktion wird das Maximum der aktuellen Messkurve bestimmt und mit dem REFERENCE FIXED Marker markiert.
  • Seite 208: Messung Des Am-Modulationsgrades

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse 4.5.13.6 Messung des AM-Modulationsgrades MODULATION Softkey MODULATION DEPTH schaltet Messung DEPTH Modulationsgrades ein. Für die korrekte Funktion wird ein AM-modulierter Träger am Bildschirm vorausgesetzt. Als Trägerpegel wird der Pegelwert des Marker 1 angenommen. Mit dem Einschalten der Messung werden automatisch Marker 2 und Marker 3 als Deltamarker symmetrisch zum Träger auf die benachbarten Maxima der Messkurve gesetzt und Marker 2 für die Eingabe aktiviert.
  • Seite 209: Erfassung Von Iq-Daten

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse 4.5.13.7 Erfassung von IQ-DAten Die Auswahl IQ Mode ermöglicht es IQ-Daten zu erfassen und in einer Datei abzuspeichern. Zusätzlich ist es möglich, das HF-Signal ins Basisband umzusetzen und einen kontinuierlichen Datenstrom zum digitalen Ausgang zu senden (nur mit Option R&s FSQ-B17.
  • Seite 210 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Im Menü AMPT kann der Referenzpegel/Dämpfung eingestellt werden. Im Menü SIGNAL SOURCE kann der RF- oder der Analog Baseband-Eingang gewählt werden (mit Option R&S FSQ-B71). Fernsteuerungsbefehl: TRAC:IQ:STAT ON | OFF TRAC:IQ:SET … TRAC:IQ:DATA? TRAC:IQ:DATA:MEM? TRAC:IQ:DATA:FORM IQB | IQP CENTER Der Softkey CENTER legt die Mittenfreqeunz fest, Dieser Softkey steht auch im FREQ-Menü...
  • Seite 211 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Wenn ein Neustart des Systems oder eine Wiederherstellung eines Datensatzes im I/Q Modus durchgeführt werden, wird die Datenaufzeichnung automatisch gestoppt. Aus Kompatibilitätsgründen muss der I/Q Modus in diesem Fall manuell neu gestartet werden. Fernsteuerungsbefehl: OUTP:DIQ:STAT ON DIG IQ OUT Der Softkey DIG IQ OUT DEFAULT stellt folgende Defaultwerte ein: DEFAULT...
  • Seite 212: Messung Des Interceptpunktes Dritter Ordnung (Toi)

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse 4.5.13.8 Messung des Interceptpunktes dritter Ordnung (TOI) Werden auf einen Übertragungsvierpol mit einer nichtlinearen Kennlinie mehrere Signale gegeben, dann treten an dessen Ausgang durch Summen und Differenzbildung der Signale Intermodulationsprodukte auf. Die nichtlineare Kennlinie verursacht Oberwellen der Nutzsignale, die sich wiederum an der Kennlinie mischen.
  • Seite 213 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Intercept point Output level Compression Intermodulation Useful signal product Input level Bild 4.17 Abhängigkeit des Pegels der Störprodukte vom Pegel der Nutzsignale Die Nutzsignale am Ausgang eines Vierpols erhöhen sich proportional zum Eingangspegel, solange der Vierpol sich im linearen Bereich befindet. 1 dB Pegeländerung am Eingang bewirkt 1 dB Pegeländerung am Ausgang.
  • Seite 214 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Beispiel Am HF-Eingang des R&S FSQ liege ein Zweitonsignal mit den Frequenzen 100 MHz und 101 MHz an. Die Pegel beider Signale betragen -10 dBm. [PRESET] Der R&S FSQ wird in die Grundeinstellung versetzt. [CENTER: 100.5 MHz] Mittenfrequenz auf 100,5 MHz einstellen.
  • Seite 215: Harmonic Distortion Messung

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse 4.5.13.9 Harmonic Distortion Messung HARMONIC HARMONIC ON | OFF DISTOR NO. OF HARMONICS HARMONIC SWEEPTIME HARMONIC RBW AUTO ADJUST SETTINGS Der Softkey HARMONIC DISTOR öffnet dieses Untermenü und aktiviert die Klirrfaktor-Messung. In der oberen Bildhälfte werden die Zero-Span-Sweeps auf allen Oberwellen gezeigt, wobei durch eine Gitterlinie getrennt wird.
  • Seite 216: Sweeptime Im Sweep

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse NO. OF Mit dem Softkey NO. OF HARMONICS kann die Anzahl der zu messenden HARMONICS Oberwellen eingestellt werden. Der Bereich erstreckt sich von 1 bis 26. Fernsteuerungsbefehl: CALC:MARK:FUNC:HARM:NHAR <numerical value> HARMONIC Der Softkey HARMONIC SWEEPTIME setzt den Wert, der bestimmt, wie lange die SWEEPTIME Zero-Span-Messung auf jeder harmonischen Frequenz durchgeführt werden soll.
  • Seite 217: Messung Von Spurious Emissions

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse 4.5.13.10 Messung von Spurious Emissions Außerhalb des zugewiesenen Frequenzbandes werden von allen realen Verstärkern auch unerwünschte HF-Produkte erzeugt. Die Messung dieser sog. Nebenaussendungen (engl. „Spurious emissions”) erfolgt im allgemeinen über einen weiten Frequenzbereich von z.B. 9 kHz bis 7 GHz. Die Einstellungen des Analysators sind je nach Frequenzbereich vorgeschrieben.
  • Seite 218 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Dabei werden die Einstellungen der SWEEP TABLE, bzw. die aktuellen Geräteeinstellungen verwendet. Es sind bis zu 20 Teilbereiche definierbar, die nicht aneinander anschließen müssen und über die der R&S FSQ nacheinander sweept. Die Messbereiche dürfen jedoch nicht überlappen. Die Messparameter in jedem Teilbereich sind unabhängig voneinander wählbar (Menü...
  • Seite 219 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse In der Tabelle SWEEP LIST werden die Einstellungen für jeden Sweep-Bereich vorgenommen. Range Start: Startfrequenz des Bereiches Range Stop: Stoppfrequenz des Bereiches Filter Type: NORMAL (3dB),CHANNEL, RRC, 5-POLE RBW: Bandbreite des Resolution Filters VBW: Bandbreite des Video Filters VBW: Bandbreite des Video Filters;...
  • Seite 220 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse DELETE Der Softkey DELETE RANGE löscht den aktuellen Range. Alle höheren Ranges RANGE werden um eins zurückgestuft. Fernsteuerungsbefehl: LIST:RANGe<1…20>:DELete NEXT RANGES Der Softkey NEXT RANGES schaltet die Darstellungen der nächst höheren Teilbereiche 6 bis 10, 11 bis 15 oder 16 bis 20 ein. Fernsteuerungsbefehl: PREVIOUS Der Softkey PREVIOUS RANGES schaltet zwischen die Darstellungen der...
  • Seite 221 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse LIST Der Softkey LIST EVALUATION aktiviert oder deaktiviert die Funktion LIST EVALUATION EVALUATION für die Messung der Störaussendung. Die Bewertung der Peaksuche erfolgt automatisch während der Messung und die Ergebnisse werden tabellarisch in der unteren Bildschirmhälfte dargestellt. Folgende Ergebnisse werden angezeigt: •...
  • Seite 222 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse START MEAS siehe “START MEAS” auf Seite 4.146. STOP MEAS siehe “STOP MEAS” auf Seite 4.146. PEAK SEARCH Der Softkey PEAK SEARCH startet die Ermittlung der Liste der Teilbereichsmaxima aus den vorliegenden Sweepergebnissen. Der Vorgang kann beliebig oft wiederholt werden, z.B.
  • Seite 223 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse SORT BY Der Softkey SORT BY FREQUENCY sortiert die Tabelle absteigend nach den FREQUENCY Einträgen in der Spalte FREQUENCY. Fernsteuerungsbefehl: SORT BY Der Softkey SORT BY DELTA LIM sortiert die Tabelle absteigend nach den DELTA LIM Einträgen in der Spalte DELTA LIM (default).
  • Seite 224 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Tabelle 4-2 Beispiel: Datenteil der Datei Dateiinhalt Beschreibung TRACE 1: Ausgewählte Messkurve Trace Mode;CLR/WRITE; Darstellart der Messkurve: CLR/ WRITE,AVERAGE,MAX HOLD,MIN HOLD, VIEW, BLANK x-Unit;Hz; Einheit der x-Werte: y-Unit;dBm; Einheit der y-Werte: Margin;6.000000:s Abstand zur Grenzwertlinie Values;8;...
  • Seite 225: Messung Der Spectrum Emission Mask

    R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse 4.5.13.11 Messung der Spectrum Emission Mask Die Messung der Frequenzausgabemaske (Spectrum Emission Mask - SEM) ist ein Messverfahren, bei dem die Übereinstimmung mit einer Frequenzmaske überwacht wird. Die SEM-Messung des Grundgeräts ermöglicht eine flexible Festlegung sämtlicher Parameter bei der SEM-Messung.
  • Seite 226 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Operating Manual 1313.9681.11 - 02 4.152...
  • Seite 227 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse 4.153 Operating Manual 1313.9681.11 - 02...
  • Seite 228 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Operating Manual 1313.9681.11 - 02 4.154...
  • Seite 229 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse 4.155 Operating Manual 1313.9681.11 - 02...
  • Seite 230 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Formatbeschreibung der XML-Dateien für die Frequenzausgabemaske Die Dateien zum Importieren von Bereichseinstellungen liegen im XML-Format vor und entsprechen daher den Regeln des XML-Standards. Die untergeordneten Knoten, die Attribute und die für den Datenimport festgelegte Struktur werden weiter unten beschrieben.
  • Seite 231 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse • Das zweite Element ist das Element PowerClass, das in das Element BaseFormat eingebettet ist. Es enthält Einstellungsinformationen bezüglich der Leistungsklassen. Die untergeordneten Knoten und die Attribute dieses Elements sind in Tabelle 4-4 Attribute und Kindelemente des PowerClass-Elements dargestellt.
  • Seite 232 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse <PowerClass Index="n"> <!-- für Inhalte des PowerClass Knotens siehe Tabelle 4-4 --> <!-- Definieren von bis zu vier PowerClass Knoten --> </PowerClass> </LinkDirection> </RS_SEM_ACP_File> • Die PowerClass-Elemente besitzen folgende Struktur: <PowerClass Index="n"> <StartPower Unit="dBm" InclusiveFlag="true" Value="StartPowerValue"/> <StopPower Unit="dBm"...
  • Seite 233 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse </Limit> <RBW Bandwidth="Bandwidth" Type="FilterType"/> <VBW Bandwidth="Bandwidth"/> <Detector>Detektor</Detector> <Sweep Mode="SweepMode" Time="SweepTime"/> <Amplitude> <ReferenceLevel Unit="dBm" Value="Value"/> <RFAttenuation Mode="Auto" Unit="dB" Value="Value"/> <Preamplifier State="State"/> </Amplitude> </Range> Tabelle 4-3 Attribute und Kindelemente der Basis-Formatelemente Kindelement Attribut Wert Parameter- zwingend beschreibung notwendig FileFormatVersion 1.0.0.0...
  • Seite 234 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Kindelement Attribut Wert Parameter- zwingend beschreibung notwendig InclusiveFlag “true” StopPower Value <power in dBm> Die Stoppleistung muss identisch zur Startleistung der nächsten PowerClass sein.Die Stoppleistung der letzten Range ist +200 dBm Unit InclusiveFlag “false” DefaultLimitFailMode Absolute | Relative | Absolute and Relative | Absolute or Relative...
  • Seite 235 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse Kindelement Attribut Wert Parameter- zwingend beschreibung notwendig Limit Eine Range muss genau zwei Limitelemente enthalten; eines davon muss eine reltive Einhaeit haben (z.B. dBc), tdas andere muss eine absolute Einheit haben (z.B. dBm) Start Value <numeric value>...
  • Seite 236 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse ASCII File Export Format (Spectrum Emission Mask) Der erste Teil listet die Dateiinformation über das Gerät und die allgemeinen Setup- Einstellungen auf. Dateinhalt Beschreibung RefType;CPOWER; Einstellungen der Referenzrange TxBandwidth;9540000M;Hz FilterState; ON; Alpha;0.22; PeaksPerRange;1; gewählte Ergebnisdarstellung (List Evaluation) Values;4;...
  • Seite 237 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse SAVE AS STANDARD LOAD STANDARD RESTORE STANDARDS START MEAS STOP MEAS CONTINUOUS SWEEP SINGLE SWEEP SAVE AS STANDARD LOAD STANDARD DELETE STANDARD NOISE CORR (ON OFF) SPEC EM ON Der Softkey SPEC EM ON OFF aktiviert/deaktiviert die Spectrum Emission Mask Messung mit der aktuellen Konfiguration.
  • Seite 238 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse EDIT SWEEP Der Softkey EDIT SWEEP LIST öffnet die Tabelle zum Editieren der Sweep Ranges. LIST • Range Start Startfrequenz des Bereiches (relativ zu Mittenfrequenz = Trägerfrequenz) Fernsteuerungsbefehl: ESP:RANG1:STAR 1000000 • Range Stop Stoppfrequenz des Bereiches (relativ zu Mittenfrequenz = Trägerfrequenz) Fernsteuerungsbefehl: ESP:RANG1:STOP 1000000 •...
  • Seite 239 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse • REF Level Referenzpegel in dBm. Die oberste Rasterlinie am Bildschirm repräsentiert den Referenzpegel, unter Berücksichtigung der Korrektur durch den zugeordneten Transducer-Faktor. Die Einheit hängt von der Einstellung mit Softkey UNIT ab. Fernsteuerungsbefehl: ESP:RANG1:RLEV 0 •...
  • Seite 240 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse • Abs Limit Start Absoluter Grenzwert bei der Startfrequenz des zugehörigen Bereichs. Die Einheit wird mit dem Softkey UNIT festgelegt. Fernsteuerungsbefehl: ESP:RANG1:LIM:ABS:STAR 10 • Abs Limit Stop Absoluter Grenzwert bei der Stoppfrequenz des zugehörigen Bereichs. Die Einheit wird mit dem Softkey UNIT festgelegt.
  • Seite 241 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse REFERENCE Der Softkey REFERENCE RANGE öffnet das Untermenü zum Konfigurieren der RANGE Referenz-Leistungsmessung. POW REF CHAN PEAK TX BANDWIDTH RRC FILT (ON OFF) ALPHA BT POW REF Der Softkey POW REF CHAN PEAK wählt die Art der Leistungsmessung im CHAN PEAK Referenzbereich.
  • Seite 242 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse LIST EVAL Der Softkey LIST EVAL öffnet ein Untermenü, in dem die Darstellung der Messergebnisse in Listenform (LIST EVALUATION) konfiguriert werden kann. LIST EVAL ON OFF MARGIN LIST EVAL ON Der Softkey LIST EVAL ON OFF aktiviert/deaktiviert die List Evaluation. Eine Auswertung der Spitzenwertsuche wird automatisch während der Messung durchgeführt, die Ergebnisse werden tabellarisch unter dem Messdiagramm dargestellt.
  • Seite 243 R&S FSQ Gerätefunktionen Betriebsart Spektrumanalyse DELETE Öffnet ein Dialogfeld zum Löschen kundenspezifischer Konfigurationsdateien für STANDARD Messungen der Spectrum Emission Mask. Remote command: ESP:STAN:DEL 'filename' NOISE CORR Die Rauschkorrektur für die Messung der Spectrum Emission Mask ist nur (ON OFF) verfügbar, wenn die Messung aktiv ist. Für mehr Informationen siehe “NOISE CORR (ON OFF)”...
  • Seite 244: 4.6 Grundeinstellungen

    R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen 4.6 Grundeinstellungen In diesem Abschnitt werden alle allgemeinen Einstellungen sowie die Druck- und Geräteeinstellungen detailliert beschrieben. 4.6.1 Einstellen von Grenzwert- und Anzeigelinien – Taste LINES Grenzwertlinien (LIMIT LINES werden verwendet, um am Bildschirm Pegelverläufe oder spektrale Verteilungen zu markieren, die nicht unter- oder überschritten werden dürfen.
  • Seite 245: Auswahl Von Grenzwertlinien

    R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen • Für jede Grenzwertlinie kann ein Sicherheitsabstand (Margin) definiert werden, der dann bei automatischer Überprüfung als Schwelle dient. • Zusätzlich kann zu jeder Grenzwertlinie ein Kommentar eingegeben werden, um z. B. die Verwendung zu beschreiben. Anzeigelinien (DISPLAY LINES dienen ausschließlich der optischen Markierung relevanter Frequenzen bzw.
  • Seite 246 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen Die Tabelle SELECTED LIMIT LINE informiert über die Eigenschaften der markierten Grenzwertlinie. In der Tabelle LIMIT LINES können die zu den Einstellungen des aktiven Messfensters kompatiblen Grenzwertlinien eingeschaltet werden. Neue Grenzwertlinien können in den Untermenüs EDIT LIMIT LINE und NEW LIMIT LINE erzeugt und editiert werden.
  • Seite 247 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen Bei Änderung der Einheit der Y-Achse oder Umschalten des Bereichs (Frequenz- oder Zeitbereich) werden nicht kompatible Grenzwertlinien automatisch ausgeschaltet, um Fehlinterpretationen zu vermeiden. Sie müssen nach Zurückschalten auf die ursprüngliche Bildschirmdarstellung neu eingeschaltet werden. Fernsteuerungsbefehl: CALC:LIM3:NAME "GSM1" CALC:LIM3:UPP:STAT ON CALC:LIM4:LOW:STAT ON Limit Check - Aktivieren der automatischen Prüfung auf Über-/...
  • Seite 248: New Limit Line Und Edit Limit Line

    R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen Trace - Auswahl der Messkurve, der die Grenzwertlinie zugeordnet ist Die Auswahl der Messkurve erfolgt bezogen auf das aktive Messfenster. Zulässig sind Zahleneingaben 1, 2, oder 3. Die Grundeinstellung ist Trace 1. Ist die selektierte Grenzwertlinie nicht kompatibel zur zugewiesenen Messkurve, wird die Grenzwertlinie ausgeschaltet (Anzeige und Limit Check) Fernsteuerungsbefehl: CALC:LIM:TRAC 1...
  • Seite 249: Neueingabe Und Editieren Von Grenzwertlinien

    R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen 4.6.1.2 Neueingabe und Editieren von Grenzwertlinien Eine Grenzwertlinie ist gekennzeichnet durch • den Namen • die Zuweisung des Darstellbereichs (Frequenz- oder Zeitbereich; Domain) • die Skalierung in absoluten oder relativen Zeiten oder Frequenzen • die vertikale Einheit •...
  • Seite 250 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen EDIT LIMIT NAME LINE / NEW LIMIT LINE VALUES INSERT VALUE DELETE VALUE SHIFT X LIMIT LINE SHIFT Y LIMIT LINE SAVE LIMIT LINE Die Softkeys EDIT LIMIT LINE und NEW LIMIT LINE rufen beide das Untermenü zum Editieren der Grenzwertlinien auf.
  • Seite 251 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen Domain - Auswahl des Darstellbereichs (Zeit- oder Frequenzbereich) Eine Änderung des Darstellbereichs ist nur möglich, wenn in der Stützwerttabelle noch keine Werte stehen. Fernsteuerungsbefehl: CALC:LIM3:CONT:DOM FREQ X-Axis - Auswahl der Interpolation Zwischen den Frequenz-Stützwerten der Tabelle kann eine lineare oder logarithmische Interpolation durchgeführt werden.
  • Seite 252: Limit - Auswahl Des Oberen/Unteren Grenzwerts

    R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen Limit - Auswahl des oberen/unteren Grenzwerts Die Grenzwertlinie kann als oberer (UPPER) oder unterer (LOWER) Grenzwert definiert werden. Fernsteuerungsbefehl: -- (Wird durch Schlüsselwort :UPPer bzw :LOWer definiert) Margin - Einstellen eines Sicherheitsabstands Der Sicherheitsabstand ist definiert als Pegelabstand zur Grenzwertlinie. Wenn die Linie als oberer Grenzwert definiert ist, bedeutet der Sicherheitsabstand, dass dieser unterhalb des Grenzwerts liegt.
  • Seite 253 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen VALUES Der Softkey VALUES aktiviert die Eingabe der Stützwerte in den Tabellenspalten Time bzw. Frequency und Limit/ dB. Welche der Tabellenspalten erscheint, Time oder Frequency, hängt von der Auswahl in der Zeile Domain im Kopffeld der Tabelle ab. gewünschten Stützwerte können...
  • Seite 254: Anzeigelinien (Display Lines)

    R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen 4.6.1.3 Anzeigelinien (Display Lines) Anzeigelinien sind Hilfsmittel, die – ähnlich wie Marker – die Auswertung einer Messkurve erleichtern. Die Funktion einer Anzeigelinie ist mit der eines Lineals vergleichbar, das zum Markieren von Absolutwerten auf der Messkurve verschoben werden kann.
  • Seite 255 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen DISPLAY DISPLAY LINE 1 / LINES DISPLAY LINE 2 FREQUENCY LINE 1/ FREQUENCY LINE 2 TIME LINE 1 / TIME LINE 2 PHASE LINE 1 / PHASE LINE 2 DISPLAY LINE 1 Die Softkeys DISPLAY LINE 1/2 schaltet die Pegellinien ein bzw. aus und aktiviert die Eingabe der Position der Linien.
  • Seite 256 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen PHASE LINE 1 / Der Softkey PHASE LINE 1/2 aktiviert/deaktiviert die Phasenlinien 1/2 und aktiviert PHASE LINE 2 die Eingabe der Linienposition. Die Phasenlinien markieren die ausgewählten Phasewert im Messfenster. Die Eingabe erfolgt in der aktuellen Phaseneinheit, bei einer Änderung der Einheit mit dem Softkey PHASE RAD/DEG im AMPT-Menu wird der Phasenwert automatisch angepasst.
  • Seite 257: Konfigurieren Der Bildschirmanzeige - Taste Disp

    R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen 4.6.2 Konfigurieren der Bildschirmanzeige – Taste DISP Das Menü DISPLAY erlaubt sowohl die Konfiguration der Diagrammdarstellung auf dem Bildschirm als auch die Auswahl der dargestellten Bildelemente und Farben. POWER SAVE Schließlich wird auch der Modus für das Display in diesem Menü konfiguriert.
  • Seite 258: Full Screen

    R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen DISP Die Taste DISP ruft das Menü zum Konfigurieren der Bildschirmanzeige und zur Auswahl des aktiven Diagramms bei SPLIT-SCREEN-Darstellung auf. FULL SCREEN SPLIT SCREEN REF LEVEL COUPLED CENTER B = MARKER A / CENTER A = MARKER B CONFIG DISPLAY SCREEN TITLE TIME+DATE ON/OFF...
  • Seite 259 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen SPLIT Der Softkey SPLIT SCREEN schaltet die Darstellung mit zwei Diagrammen ein. Das SCREEN obere Diagramm wird als SCREEN A, das untere als SCREEN B bezeichnet. Das Umschalten zwischen SCREEN A und SCREEN B erfolgt wie beim Softkey FULL SCREEN über die betreffende Taste in der HOTKEY-Leiste.
  • Seite 260 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen Der Softkey CONFIG DISPLAY ruft ein Untermenü auf, in dem zusätzliche Anzeigen im Bildschirm eingeblendet werden können. Zusätzlich erfolgt hier die Einstellung des Display-Energiesparmodus (DISPLAY PWR SAVE) und der Farben der Anzeigeelemente. SCREEN TITLE Der Softkey SCREEN TITLE erlaubt die Eingabe eines Titels für das aktive Diagramm A bzw.
  • Seite 261 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen Diese Betriebsart wird zur Schonung des TFT-Displays besonders empfohlen, wenn das Gerät ausschließlich über Fernsteuerung betrieben wird. Der Energiesparmodus wird wie folgt konfiguriert: • Der erste Tastendruck aktiviert den Energiesparmodus und öffnet den Editor für die Ansprechzeit (POWER SAVE TIMEOUT). Die Eingabe der Ansprechzeit erfolgt in Minuten im Bereich von 1min bis 60min und wird mit ENTER abgeschlossen.
  • Seite 262 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen TINT Der Softkey TINT aktiviert die Eingabe des Farbtons für das ausgewählte Graphikelement. Der eingegebene Prozentwert bezieht sich auf ein von rot (0%) bis blau (100%) reichendes, kontinuierliches Farbspektrum. Fernsteuerungsbefehl: DISP:CMAP5:HSL <hue>,<sat>,<lum> SATURATION Der Softkey SATURATION aktiviert die Eingabe der Farbsättigung des ausgewählten Elements.
  • Seite 263: Instrumenteneinstellung Und Schnittstellenkonfiguration - Setup

    R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen 4.6.3 Instrumenteneinstellung und Schnittstellenkonfiguration – SETUP Taste Die Taste SETUP öffnet das Menü für die Voreinstellungen des R&S FSQ: SETUP Folgende Einstellungen können darin verändert werden: REFERENCE FREQUENCY REFERENCE INTERNAL / EXTERNAL REFERENCE EXT (INT) REFERENCE FREQUENCY REF BW (NORM WIDE) NOISE SRC ON/OFF SIGNAL SOURCE...
  • Seite 264 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen COM INTERFACE TIME+DATE CONFIGURE NETWORK COMPUTER NAME IP ADDRESS .SUBNET MASK DHCP ON | OFF CONFIGURE NETWORK SHOW CONFIG NETWORK LOGIN OPTIONS INSTALL OPTION REMOVE OPTION EXPERT MODE REBOOT INSTALL FW | EXT Seitenmenü SOFT FRONTPANEL REGISTRY READ ONLY DISPLAY ON/OFF INFO...
  • Seite 265 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen EXPORT / IMPORT DEV DATA Seitenmenü FIRMWARE UPDATE FIRMWARE UPDATE RESTORE FIRMWARE UPDATE PATH OPEN START MENU NOISE SRC ON/OFF FM DEMOD ANALOG POWER METER IF SHIFT IF SHIFT OFF IF SHIFT A IF SHIFT B AUTO •...
  • Seite 266: Externe Referenz

    R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen • Der Softkey SERVICE FUNCTIONS ermöglicht zusätzliche Sondereinstellungen zu Servicezwecken und zur Fehlerdiagnose. Er ist nur nach Eingabe des entsprechenden Passworts unter Softkey SERVICE verfügbar. 4.6.3.1 Externe Referenz Der R&S FSQ kann als Frequenznormal, aus dem alle internen Oszillatoren abgeleitet werden, die interne Referenzquelle oder ein externes Referenzsignal benutzen.
  • Seite 267: Externe Rauschquelle

    R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen Die Referenzfrequenz ändert sich nach einem Preset nicht, um die Einstellungen eines Testsystems beibehalten zu können. Der Softkey ist verfügbar, wenn die Refernzfrequenz 10 MHz beträgt. Diese Funktion steht erst ab einer Revision des Synthesizers mit Hardware Code 7 oder höher zur Verfügung.
  • Seite 268: Hf-Vorverstärker

    R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen IQ Dither ON Der Softkey IQ DITHER ON / OFF schaltet das Dithersignal ein bzw. aus. Er ist nur bei einer Ausstattung mit Option R&S FSQ-B72 verfügbar. Wenn das Dithersignal an ist, speist der R&S FSQ ein Rauschsignal in den Signalpfad des Basisbandeingangs.
  • Seite 269: Messwandler (Transducer)

    R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen PREAMP Der Softkey PREAMP schaltet den HF-Vorverstärker ein und öffnet die Dateneingabe für die Verstärkungseinstellung. Nochmaliges Drücken des Softkeys schaltet den Verstärker wieder aus. Zulässiger Wert mit Option El. Attenuator (B25) ist 20dB. Fernsteuerungsbefehl: INP:GAIN 0DB Der Softkey PREAMP steht nur bei einer Ausstattung mit Option El.
  • Seite 270 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen TRANSDUCER Der Softkey TRANSDUCER öffnet ein Untermenü, in dem bereits definierte Transducer-Faktoren editiert oder neue Transducer-Faktoren eingegeben werden können. TRANSDUCER FACTOR EDIT TRD FACTOR und TRD FACTOR NAME NEW FACTOR TRD FACTOR UNIT TRD FACTOR VALUES INSERT LINE DELETE LINE SAVE TRD FACTOR...
  • Seite 271 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen DELETE Der Softkey DELETE FACTOR löscht den markierten Faktor. Um ein FACTOR versehentliches Löschen zu vermeiden, muss das Löschen bestätigt werden. Fernsteuerungsbefehl: CORR:TRAN DEL VIEW Der Softkey VIEW TRANSDUCER schaltet die Darstellung des aktiven Transducer- TRANSDUCER Faktors oder –Sets ein.
  • Seite 272 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen out of range • Verstärkungen sind als negative Werte, Dämpfungen als positive Werte einzugeben. Die Softkeys im Untermenü "UNIT" der Taste AMPT sind bei eingeschaltetem Transducer nicht bedienbar. EDIT TRD INSERT LINE FACTOR NEW FACTOR DELETE LINE TRD FACTOR NAME TRD FACTOR UNIT TRD FACTOR VALUES...
  • Seite 273 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen Comment - Eingabe eines Kommentars Der Kommentar ist frei wählbar. Er kann maximal 50 Zeichen betragen. Fernsteuerungsbefehl: CORR:TRAN:COMM <string> Name - Eingabe des Namens TRD FACTOR Der Softkey TRD FACTOR NAME ermöglicht die Eingabe eines Namens für den NAME Transducer-Faktor.
  • Seite 274 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen Interpolation - Auswahl der Interpolation Zwischen den Frequenz-Stützwerten der Tabelle kann eine lineare oder logarithmische Interpolation durchgeführt werden. Die Auswahl erfolgt mit der ENTER-Taste, die wird zwischen LIN und LOG umschaltet (Toggle Funktion). Fernsteuerungsbefehl: CORR:TRAN:SCAL LIN|LOG Die folgenden Diagramme zeigen die Auswirkung der Interpolation auf die errechnete Kurve: Bild 4.21 Lineare Frequenzachse und lineare Interpolation...
  • Seite 275: Einstellen Der Schnittstellen Und Der Uhrzeit

    R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen 4.6.3.6 Einstellen der Schnittstellen und der Uhrzeit Der Softkey GENERAL SETUP öffnet ein Untermenü, in dem die allgemeinen Parameter des Gerätes eingestellt werden. Hierzu zählt neben der Konfiguration der digitalen Schnittstellen des Gerätes (IECBUS, COM) auch die Eingabe von Datum und Uhrzeit.
  • Seite 276 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen Einstellen der GPIB-Adresse GPIB Der Softkey GPIB öffnet das Untermenü zur Einstellung der Parameter der Fernsteuerschnittstelle. Fernsteuerungsbefehl: GPIB ADDRESS Der Softkey GPIB ADDRESS aktiviert die Eingabe der GPIB-Adresse. Einstellbereich ist 0 bis 30. Die Grundeinstellung ist Adresse 20. Fernsteuerungsbefehl: SYST:COMM:GPIB:ADDR 20 ID STRING...
  • Seite 277 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen Bei der Auswahl 8566A/B, 8568A/B und 8594E, stehen die Kommandosets A und B zur Verfügung. Diese Kommandosets unterscheiden sich insichtlich der Befehlsstruktur, die Befehlserkennung arbeitet nach anderen Syntaxregeln als bei Auswahl "SCPI". Dementsprechend ist die korrekte Erkennung von SCPI-Befehlen in dieser Betriebsart nicht sichergestellt..
  • Seite 278 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen IF GAIN NORM / Der Softkey IF GAIN NORM / PULS wählt die internen ZF-Verstärkereinstellungen PULS in der Betriebsart HP Emulation. Diese Einstellung wird nur bei einer Auflösebandbreite von <300 kHz berücksichtigt. NORM Optimiert für hohen Dynamikbereich; die Übersteuerungsgrenze befindet sich nahe am Referenzpegel.
  • Seite 279: Baud - Übertragungsgeschwindigkeit

    R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen Konfiguration der seriellen Schnittstelle Der Softkey COM INTERFACE aktiviert die Tabelle COM INTERFACE zum INTERFACE Einstellen der Parameter der seriellen Schnittstelle. In der Tabelle werden folgende Einstellungen vorgenommen: Baud Übertragungsgeschwindigkeit Bits Anzahl der Datenbits Parity Überprüfung der Bit-Parität Stopbits Anzahl der Stoppbits HW-Handshake...
  • Seite 280: Parity - Überprüfung Der Bit-Parität

    R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen Parity – Überprüfung der Bit-Parität NONE keine Paritätsprüfung (Grundeinstellung) EVEN Überprüfung auf gerade Quersumme Überprüfung auf ungerade Quersumme. Fernsteuerungsbefehl: SYST:COMM:SER:PAR NONE Stopbits – Anzahl der Stoppbits Zur Auswahl stehen 1 und 2. Die Grundeinstellung ist 1 Stoppbit. Fernsteuerungsbefehl: SYST:COMM:SER:SBIT 1 HW-Handshake –...
  • Seite 281 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen Eine Einschränkung ist allerdings, dass dieses Verfahren nicht bei Übertragung von Binärdaten eingesetzt werden kann, da in diesem Fall die für die Steuerzeichen XON und XOFF benötigten Bitkombinationen für Datenbytes verwendet werden. Grundeinstellung ist NONE. Fernsteuerungsbefehl: SYST:COMM:SER:PACE NONE Owner –...
  • Seite 282 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen Konfiguration der Netzwerkeinstellungen Mit dem LAN Interface, kann das Gerät an ein Ethernet-LAN (Local Area Network) angeschlossen werden. Damit ist es möglich, Daten über das Netzwerk zu übertragen und Netzwerkdrucker zu nutzen. Die Netzwerkkarte arbeitet sowohl mit einem 10-MHz-Ethernet IEEE 802.3 als auch mit einem 100-MHz-Ethernet IEEE 802.3u.
  • Seite 283 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen DHCP ON | OFF Der Softkey DHCP ON/OFF legt fest, ob die Vergabe der IP ADresse manuell oder automatisch erfolgt. Bei automatischer Vergabe (ON) erhält das Gerät bei jedem Neustart eine neue IP-Adresse, die bei Bedarf im Gerät ermittelt werden muss. Um Probleme zu vermeiden, wird empfohlen, eine feste IP Adresse zu verwenden.
  • Seite 284 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen NETWORK Der Softkey NETWORK LOGIN öffnet die Dialogbox mit den Autologin- LOGIN Einstellungen. Ab Firmwareversion 4.6x lautet das Passwort zum vorgegebenen Benutzernamen (“instrument”)” “894129”. Ab Firmwareversion 4.4x lautet das Passwort zum vorgegebenen Benutzernamen (“instrument”) “123456”. Vor Firmwareversion 4.4x lauteten benutzernamen und Passwort “instrument”. Der voreingestellte Benutzername "instrument"...
  • Seite 285 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen • Description Verwendung der Firmware-Option. Aktive Optionen sind markiert. Sie können eine Option aktivieren oder deaktivieren, indem Sie den Cursor auf die betreffenden Option ziehen und die Taste ENTER drücken. Beachten Sie, dass einige Optionen nicht deaktiviert werden können. Der Cursor überspringt diese Optionen.
  • Seite 286 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen Verkleinern Sie die Basisspeicherzuordnung. Deaktivieren Sie alle Optionen mit einem minimalen Speicher ungleich 0. Wenn Sie den EXPERT MODE verwenden, können Sie die Speicherüberprüfung deaktivieren. Fernsteuerungsbefehl: *OPT? OPTIONS Der Softkey OPTION ruft ein Untemenü auf, in dem die installierten Optionen angezeigt und neue Optionen aktiviert werden können.
  • Seite 287: Front Panel

    R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen Das Betriebssystem kann beim Aufrufen des Expertenmodus abstürzen und in den ’Low Memory’-Modus wechseln. Fernsteuerungsbefehl: REBOOT Der Softkey REBOOT fährt das Betriebssystem und die Gerätefirmware herunter und startet es anschließend automatisch neu. Dadurch werden Speicher frei gemacht.
  • Seite 288 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen Bildschirmauflösung Bei eingeschalteter Darstellung der Frontplattentasten wird die Bildschirmauflösung des Gerätes umgestellt auf 1024x768. Auf dem internen LCD-Display ist nur noch ein Teilausschnitt des Gesamtbildschirms sichtbar, der je nach Mausbewegung verschoben wird. Zur vollständigen Darstellung der Bedienoberfläche ist der Anschluss eines externen Monitors an der dafür vorgesehenen Rückwandbuchse erforderlich.
  • Seite 289: Aktivierung

    R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen REGISTRY Der REGISTRY READ ONLY Softkey schaltet einen Schreibschutz der Windows XP READ ONLY Registry an und aus. Wenn REGISTRY READ ONLY an ist, wird jede Änderung an der Registry im RAM gespeichert und gelöscht, wenn das Gerät neu gestartet wird. Wenn der Schreibschutz aktiv ist, enthält der Statistics Dialog im System Info Menü...
  • Seite 290: Display On/ Off

    R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen DISPLAY ON/OFF INFO PASSWORD DESC LAN RESET DISPLAY ON/ Der Softkey DISPLAY ON/OFF aktiviert den LXI Observer Dialog. Die Farbe des LXI Logos auf der rechten Seite zeigt den Status an: grün: das Gerät ist verbunden rot: das Gerät ist nicht verbunden oder die IP Adressenvergabe funktioniert nicht (Fault Back Auto IP) Ein blinkendes Logo dient als Geräteanzeige.
  • Seite 291: System-Informationen

    R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen 4.6.3.7 System-Informationen Der Softkey SYSTEM INFO öffnet ein Untermenü, in dem nähere Informationen über Baugruppendaten, Gerätestatistik und Systemmeldungen abgefragt werden können. SYSTEM INFO HARDWARE INFO STATISTICS SYSTEM MESSAGES CLEAR ALL MESSAGES Anzeige von Baugruppendaten HARDWARE Der Softkey HARDWARE INFO öffnet eine Tabelle, in der die vorhandenen INFO Baugruppen (INSTALLED...
  • Seite 292: System Messages

    R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen Anzeige von Geräte-Statistiken STATISTICS Der Softkey STATISTICS öffnet die Tabelle STATISTICS. Die Tabelle enthält die Modellbezeichnung, Seriennummer, Firmware-Version und Spezifikationsversion des Grundgeräts. Zusätzlich werden Zählerstände zu Betriebsstunden des Geräts, Ein-/Ausschaltzyklen sowie Schaltzyklen der Eichleitung angezeigt. Für neue Geräte wird die zugeordnete Version des Datenblattes angezeigt, das die Hardwareeigenschaften beschreibt.
  • Seite 293: Service-Menü

    R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen Übersteigt die Anzahl der Fehlermeldungen die Kapazität des Fehlerspeichers, so erscheint als erste Meldung "Message buffer overflow". Fernsteuerungsbefehl: SYST:ERR? CLEAR ALL Der Softkey CLEAR ALL MESSAGES löscht alle Meldungen im Fehlerspeicher. Der MESSAGES Softkey ist nur sichtbar, wenn die Tabelle der Systemmeldungen geöffnet ist. Fernsteuerungsbefehl: SYST:ERR? 4.6.3.8...
  • Seite 294: Enter Password

    R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen Allgemeine Service-Funktionen INPUT RF Der Softkey INPUT RF schaltet den Eingang des R&S FSQ auf die Eingangsbuchse (Normal-Einstellung) um. INPUT RF ist die Grundeinstellung des R&S FSQ. Fernsteuerungsbefehl: DIAG:SERV:INP RF INPUT CAL Der Softkey INPUT CAL schaltet den Eingang des R&S FSQ auf die interne Kalibrierquelle (128 MHz) um und aktiviert die Eingabe des Ausgangspegels der Kalibriersignalquelle.
  • Seite 295 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen EXPORT / Der Softkey EXPORT DEV DATA öffnet einen Dialog, in dem gerätspezifische Daten IMPORT DEV auf einen USB Stick oder eine Floppy Disk exportiert bzw. importiert werden DATA können. Diese Funktion kann zum Sichern gerätespezifischer Daten genutzt werden, wie zum Beispiel der Options Key Codes.
  • Seite 296 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen Selbsttest SELFTEST Der Softkey SELFTEST löst den Selbsttest der Gerätebaugruppen aus. Im Fehlerfall ist das Gerät damit in der Lage, selbstständig eine defekte Baugruppe zu lokalisieren. Während des Selbsttestablaufs erscheint eine Messagebox, in der der aktuelle Test mit Ergebnis dargestellt wird.
  • Seite 297: Firmware Update

    R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen Hardware-Abgleich Der R&S FSQ besitzt auf einigen Baugruppen die Möglichkeit zum nachträglichen Abgleich von Baugruppeneigenschaften. Dieser Abgleich kann im Rahmen der Kalibrierung aufgrund von Temperaturdrift oder Alterungserscheinungen der Bauteile notwendig werden. Der Abgleich ist im Servicehandbuch - Gerät beschrieben Der Abgleich darf nur von geschultem Personal durchgeführt werden, da die hier vorgenommenen Änderungen die Messgenauigkeit des Gerätes wesentlich...
  • Seite 298 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen OPEN START Der Softkey OPEN START MENU öffnet das Windows Startmenü und ermöglicht MENU daher einen leichten Zugang zu den Standard-Windowsfunktionen, vorausgesetzt eine Maus ist angeschlossen. Fernsteuerungsbefehl: APPL SETUP Der Softkey APPL SETUP RECOVERY (Application Setup Recovery) definiert das RECOVERY Geräteverhalten bei einem Wechsel zu einer Applikation und zurück, z.B.
  • Seite 299 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen IF SHIFT B Der Softkey IF SHIFT A eignet sich für Eingangssignale im Frequenzbereich von 2270 MHz bis 2310 MHz. Fernsteuerungsbefehl: SWE:IF:SHIF:B AUTO Der Softkey AUTO wählt automatisch die geeignete Verschiebung der 1.ZF. Zu diesem Zweck muss die Signalfrequenz im Dialog Signal Frequency spezifiziert werden.
  • Seite 300: Speichern Und Laden Von Gerätedaten - Taste File

    R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen 4.6.4 Speichern und Laden von Gerätedaten – Taste FILE 4.6.4.1 Einleitung Die Taste FILE ruft folgende Funktionen auf: • Speicher- und Ladefunktionen, um Geräteeinstellungen wie Gerätekonfiguration (Mess- und Anzeigeeinstellungen etc.) und Messergebnisse aus dem Arbeitsspeicher auf Datenträgern abzulegen (SAVE) bzw. die abgespeicherten Daten zurückzuladen (RECALL).
  • Seite 301 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen FILE SAVE | RECALL SAVE FILE RECALL FILE SELECT PATH SELECT FILE EDIT FILE NAME EDIT COMMENT SELECT ITEMS SELECT ITEMS ENABLE ALL ITEMS DISABLE ALL ITEMS DELETE FILE NEW FOLDER STARTUP RECALL FILE MANAGER EDIT PATH NEW FOLDER PASTE SORT MODE...
  • Seite 302 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen Im Dialogfeld enthält das Feld bereits einen Vorschlag für einen neuen Namen: Der beim letzten Speichern benutzte Name wird auf den nächsten unbenutzten Namen weitergezählt. Wenn zum Beispiel der zuletzt benutzte Name "test_004" war, wird der neue Name "test_005" vorgeschlagen, aber nur, wenn der Name nicht schon benutzt wird.
  • Seite 303 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen Der Dateiname besteht aus einer Basis, gefolgt von einem Unterstrich, gefolgt von drei Zahlen, z.B. “limit_lines_005”. In diesem Beispiel ist “limit_lines” die Basis. Die Basis kann Buchstaben, Zahlen oder Unterstriche enthalten. Die Dateiendung wird automatisch angehängt und kann nicht geändert werden. EDIT Der Softkey EDIT COMMENT aktiviert die Eingabe eines Kommentars zum COMMENT...
  • Seite 304 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen Der Dialog SAVE stellt im Feld Items folgende Teildatensätze zur Auswahl: aktuelle Diese enthält: Geräteeinstellung. • aktuelle Konfiguration allgemeiner Geräteparameter • aktuelle Einstellung der Messhardware • eingeschaltete Grenzwertlinien: Ein Datensatz kann je Messfenster max. 8 Grenzwertlinien enthalten. Darin enthalten sind in jedem Fall die eingeschalteten Grenzwertlinien und zusätzlich - sofern vorhanden - die zuletzt benutzten ausgeschalteten Grenzwertlinien.
  • Seite 305 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen DELETE FILE Der Softkey DELETE FILE stellt den Fokus auf das Feld File Name zur Eingabe des Namens der zu löschenden Datei. Alternativ dazu kann die zu löschende Datei aus den Dateilisten ausgewählt werden. Eine Nachrichtenbox zur Bestätigung des Löschens öffnet sich.
  • Seite 306: Bedienung Des File-Managers

    R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen 4.6.4.2 Bedienung des File-Managers FILE Softkey FILE MANAGER ruft Untermenü zur Verwaltung MANAGER Speichermedien und der Dateien auf. Die Bezeichnung und der Laufwerksbuchstabe des aktuellen Laufwerks werden im Anzeigefeld in der linken oberen Ecke des File-Manager-Dialogs dargestellt. Die darunterliegende Tabelle zeigt die Dateien des aktuellen Verzeichnisses sowie eventuell vorhandene Unterverzeichnisse an.
  • Seite 307 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen EDIT PATH Der Softkey EDIT PATH aktiviert die Eingabe eines Verzeichnisnamens für nachfolgende Dateioperationen: Benutzen Sie CURSOR UP / DOWN um ein Laufwerk zu wählen, und bestätigen Sie Ihre Wahl mit ENTER. Unterverzeichnisse werden mit CURSOR RIGHT auf und mit CURSOR LEFT wieder zugeklappt.
  • Seite 308 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen COPY Der Softkey COPY öffnet den Hilfszeileneditor zur Eingabe des Zielverzeichnisses für einen Kopiervorgang. Zusätzlich wird die Datei in die Zwischenablage kopiert und kann später mit PASTE in ein anderes Verzeichnis kopiert werden. Dateien können auch durch Angabe eines bestimmten Laufwerksbuchstabens auf ein anderes Speichermedium kopiert werden (e.g.
  • Seite 309 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen DELETE Der Softkey DELETE löscht die ausgewählte Datei. Um einem versehentlichen Löschen von Dateien vorzubeugen, erfolgt vor dem Löschen eine Sicherheitsabfrage. Fernsteuerungsbefehl: MMEM:DEL "test01.hcp" MMEM:RDIR "D:\user\test" SORT MODE NAME DATE EXTENSION SIZE Der Softkey SORT MODE öffnet das Untermenü zur Auswahl des Sortiermodus für die dargestellten Dateien.
  • Seite 310 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen EXTENSION Der Softkey EXTENSION sortiert die Dateiliste nach Dateierweiterung. Fernsteuerungsbefehl: SIZE Der Softkey SIZE sortiert die Dateiliste nach Größe. Fernsteuerungsbefehl: 2 FILE LISTS Der Softkey 2 FILE LISTS öffnet ein zweites Fenster für den File Manager. Mit den Hotkeys SCREEN A und SCREEN B kann der Eingabefokus zwischen den beiden Fenstern hin- und herbewegt werden.
  • Seite 311: Dokumentation Der Messergebnisse - Taste Hcopy

    R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen 4.6.5 Dokumentation der Messergebnisse – Taste HCOPY Die Taste HCOPY öffnet das Menü HARDCOPY, mit dem Druckeinstellungen geändert und der Druckvorgang gestartet werden können. Die Installation und Konfiguration von Druckern wird im Kompakthandbuch, Kapitel 2, 6 und Anhang A beschrieben. HCOPY PRINT SCREEN PRINT TRACE...
  • Seite 312 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen Das Untermenü COLORS erlaubt die Umschaltung zwischen schwarz/weißen und farbigen Ausdrucken (Default), sofern diese vom angeschlossenen Drucker ausgegeben werden können. Außerdem kann hier die Farbeinstellung gewählt werden. • SCREEN Ausgabe in Bildschirmfarben • OPTIMIZED (default) Statt der hellen Farben für Messkurven und Marker werden dunkle Farben verwendet: Trace 1 blau, Trace 2 schwarz, Trace 3 grün, Marker türkis.
  • Seite 313 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen DEVICE Der Softkey DEVICE SETUP öffnet den Auswahldialog für das Dateiformat und die SETUP Druckerauswahl. Details zur Druckerauswahl und -konfiguration sowie Ausdrucken der Messergebnisse sind im Kompakthandbuch, Kapitel 2 und 5 beschrieben. Fernsteuerungsbefehl: HCOP:DEV:LANG GDI; SYST:COMM:PRIN:ENUM:FIRS?; SYST:COMM:PRIN:ENUM:NEXT?;...
  • Seite 314: Auswahl Der Druckerfarben

    R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen Die Bedienung von Soft- und Hardkeys ist erst wieder möglich, wenn der Hilfszeileneditor mittels ESC wieder geschlossen wurde. Eine genaue Beschreibung der Bedienung des Hilfszeileneditors findet sich im Kompakthandbuch, Kapitel “Manuelle Bedienung”. Fernsteuerungsbefehl: HCOP:ITEM:WIND:TEXT 'Kommentar' INSTALL Auf dem Messgerät ist bereits eine Reihe von Druckertreibern vorinstalliert.
  • Seite 315 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen SCREEN Der Softkey SCREEN COLORS wählt die aktuellen Bildschirmfarben für den COLORS Ausdruck aus. Der Hintergrund wird stets weiß, das Grid stets schwarz ausgedruckt. Fernsteuerungsbefehl: HCOP:CMAP:DEF1 OPTIMIZED Der Softkey OPTIMIZED COLOR SET wählt eine optimierte Farbeinstellung für den COLOR SET Ausdruck aus, um die Sichtbarkeit der Farben auf dem Ausdruck zu verbessern.
  • Seite 316 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen SELECT Der Softkey SELECT OBJECT aktiviert die Auswahl von Bildelementen, für die OBJECT nachfolgend die Farbeinstellung verändert werden soll. Nach der Auswahl kann mit den Softkeys PREDEFINED COLORS, BRIGHTNESS, TINT und SATURATION die Gesamtfarbe oder Helligkeit, Farbton und Farbsättigung des ausgewählten Elements einzeln geändert werden.
  • Seite 317 R&S FSQ Gerätefunktionen Grundeinstellungen PREDEFINED Der Softkey PREDEFINED COLORS öffnet eine Liste zur Auswahl von COLORS vordefinierten Farben für die Bildschirmobjekte: Fernsteuerungsbefehl: HCOP:CMAP1 ... 26:PDEF <color> SET TO Der Softkey SET TO DEFAULT setzt die benutzerdefinierte Farbauswahl auf die DEFAULT Defaultwerte (= Farben von OPTIMIZED COLOR SET) zurück.
  • Seite 318: 4.7 Option Mitlaufgenerator - R&S Fsu-B9

    R&S FSQ Gerätefunktionen Option Mitlaufgenerator – R&S FSU-B9 4.7 Option Mitlaufgenerator – R&S FSU-B9 Der Mitlaufgenerator erzeugt im Normalbetrieb (ohne Frequenzoffset) ein Signal exakt auf der Eingangsfrequenz des R&S FSQ. Für frequenzumsetzende Messungen besteht die Möglichkeit, einen konstanten Frequenzoffset von ±200 MHz zwischen der Empfangsfrequenz des R&S FSQ und dem Ausgangssignal des Mitlaufgenerators einzustellen.
  • Seite 319: Einstellungen Des Mitlaufgenerators

    R&S FSQ Gerätefunktionen Option Mitlaufgenerator – R&S FSU-B9 4.7.1 Einstellungen des Mitlaufgenerators NETWORK Der Hotkey NETWORK öffnet das Menü zum Einstellen der Funktionen des Mitlaufgenerators SOURCE ON / OFF SOURCE POWER POWER OFFSET SOURCE CAL CAL TRANS CAL REFL SHORT CAL REFL OPEN NORMALIZE REF VALUE POSITION...
  • Seite 320 R&S FSQ Gerätefunktionen Option Mitlaufgenerator – R&S FSU-B9 SOURCE ON / Der Softkey SOURCE ON / OFF schaltet den Mitlaufgenerator ein bzw. aus. Grundeinstellung ist OFF. • Mit dem Einschalten des Mitlaufgenerators wird die maximale Stoppfrequenz begrenzt auf 3.6 GHz. Diese Obergrenze verringert sich automatisch um einen eingestellten Frequenzoffset des Generators.
  • Seite 321: Transmissionsmessung

    R&S FSQ Gerätefunktionen Option Mitlaufgenerator – R&S FSU-B9 4.7.2 Transmissionsmessung Bei der Transmissionsmessung wird das Übertragungsverhalten eines Vierpols gemessen. Als Signalquelle dient der eingebaute Mitlaufgenerator. Dieser ist mit der Eingangsbuchse des zu untersuchenden Messobjekts verbunden. Der Eingang des R&S FSQ wird vom Ausgang des Messobjekts gespeist. Bild 4.23 Anordnung für Transmissionsmessungen Um Einflüsse der Messanordnung (z.B.
  • Seite 322 R&S FSQ Gerätefunktionen Option Mitlaufgenerator – R&S FSU-B9 CAL TRANS Der Softkey CAL TRANS löst die Kalibrierung der Transmissionsmessung aus. Er startet einen Sweep, der eine Referenzkurve aufzeichnet. Diese Messkurve wird anschließend für die Differenzbildung der Normalisierung verwendet. Bild 4.24 Messkurve des Kalibriervorgangs einer Transmissionsmessung Während der Aufnahme der Messwerte erscheint folgender Hinweis: Nach Ende des Kalibriersweeps erfolgt die Meldung: Diese wird nach ca.
  • Seite 323: Normalisierung

    R&S FSQ Gerätefunktionen Option Mitlaufgenerator – R&S FSU-B9 4.7.2.2 Normalisierung NORMALIZE Der Softkey NORMALIZE schaltet die Normalisierung ein bzw. aus. Der Softkey ist nur bedienbar, wenn der Speicher eine Korrekturkurve enthält. Mit dem Softkey REF VALUE POSITION ist es möglich, den relativen Bezugspunkt innerhalb des Grids zu verschieben.
  • Seite 324 R&S FSQ Gerätefunktionen Option Mitlaufgenerator – R&S FSU-B9 REF VALUE Der Softkey REF VALUE POSITION (Referenzposition) markiert im aktiven POSITION Messfenster eine Bezugsposition, auf der die Normalisierung (Differenzbildung mit einer Referenzkurve) durchgeführt wird. Beim ersten Drücken schaltet der Softkey die Referenzlinie ein und aktiviert die Eingabe der Position.
  • Seite 325 R&S FSQ Gerätefunktionen Option Mitlaufgenerator – R&S FSU-B9 Bild 4.27 Messung mit REF VALUE –10 dB und REF VALUE POSITION 50 % Nach dem Verschieben der Referenzlinie durch Eingabe von REF VALUE –10 dB können Abweichungen vom Sollwert dann mit hoher Auflösung (z.B. 1 dB / Div.) angezeigt werden.
  • Seite 326 R&S FSQ Gerätefunktionen Option Mitlaufgenerator – R&S FSU-B9 RECALL Der Softkey RECALL restauriert die Geräteeinstellung, mit der die Kalibrierung durchgeführt wurde. Dies kann wünschenswert sein, wenn nach der Kalibrierung die Geräteeinstellung geändert wurde (z.B. Frequenzeinstellung Mittenfrequenz, Frequenzhub, Referenzpegel, usw.). Der Softkey ist nur verfügbar, wenn: •...
  • Seite 327: Reflexionsmessung

    R&S FSQ Gerätefunktionen Option Mitlaufgenerator – R&S FSU-B9 4.7.3 Reflexionsmessung Mit Hilfe einer Reflexionsfaktor-Messbrücke können skalare Reflexionsmessungen durchgeführt werden. Bild 4.29 Anordnung für Reflexionsmessungen 4.7.3.1 Kalibrierung der Reflexionsmessung Funktionsweise Kalibrierung entspricht wesentlichen Transmissionsmessung. CAL REFL Der Softkey CAL REFL OPEN startet die Kalibriermessung für den Leerlauf. OPEN Während der Aufnahme der Messwerte erscheint folgender Hinweis: Fernsteuerungsbefehl:...
  • Seite 328: Arbeitsweise Der Kalibrierung

    R&S FSQ Gerätefunktionen Option Mitlaufgenerator – R&S FSU-B9 4.7.4 Arbeitsweise der Kalibrierung Unabhängig von der gewählten Messung (Transmission/Reflexion) stellt die Kalibrierung eine Differenzbildung der aktuellen Messwerte zu einer Referenzkurve dar. Die für die Messung der Referenzkurve verwendete Hardware-Einstellung ist ebenfalls dem Referenzdatensatz zugeordnet. Bei eingeschalteter Normalisierung kann die Geräteeinstellung weitgehend geändert werden, ohne dass diese abgebrochen wird.
  • Seite 329 R&S FSQ Gerätefunktionen Option Mitlaufgenerator – R&S FSU-B9 Bei einem Referenzpegel (REF LEVEL) von –10 dBm und einem gleich hohen Ausgangspegel Mitlaufgenerators arbeitet R&S FSQ ohne Aussteuerungsreserve. D.h., ein Signal, das in der Amplitude höher liegt als die Referenzlinie, droht den R&S FSQ zu übersteuern. In diesem Fall erscheint entweder in der Statuszeile die Meldung "OVLD"...
  • Seite 330: Frequenzumsetzende Messungen

    R&S FSQ Gerätefunktionen Option Mitlaufgenerator – R&S FSU-B9 4.7.5 Frequenzumsetzende Messungen Der Mitlaufgenerator besitzt die Fähigkeit, für frequenzumsetzende Messungen (z.B. an Konvertern) zwischen der Ausgangsfrequenz des Mitlaufgenerators und der Empfangsfrequenz des R&S FSQ einen konstanten Frequenzoffset einzustellen. Bis zu einer Ausgangsfrequenz von 200 MHz kann die Messung in Kehr- und Regellage erfolgen.
  • Seite 331: Externe Modulation Des Mitlaufgenerators

    R&S FSQ Gerätefunktionen Option Mitlaufgenerator – R&S FSU-B9 4.7.6 Externe Modulation des Mitlaufgenerators MODULATION Der Softkey MODULATION öffnet ein Untermenu zur Auswahl verschiedener Modulationsarten. EXT AM EXT FM EXT I/Q MODULATION OFF Das Ausgangssignal des Mitlaufgenerators kann mit Hilfe extern eingespeister Signale (Eingangsspannungsbereich -1 V ..
  • Seite 332 R&S FSQ Gerätefunktionen Option Mitlaufgenerator – R&S FSU-B9 Das Einschalten der externen FM schaltet folgende Funktionen ab: – aktive I/Q-Modulation. Fernsteuerungsbefehl: SOUR:FM:STAT ON SOUR:FM:DEV 10MHz EXT I/Q Der Softkey EXT I/Q aktiviert die externe I/Q-Modulation des Mitlaufgenerators. Die Signale zur Modulation werden an die beiden Eingangsbuchsen TG IN I und TG Rückseite Gerätes angeschlossen.
  • Seite 333: Power Offset Für Den Tracking-Generator

    R&S FSQ Gerätefunktionen Option Mitlaufgenerator – R&S FSU-B9 4.7.7 Power Offset für den Tracking-Generator POWER Der Softkey POWER SWEEP öffnet ein Untermenü zum aktivieren bzw. SWEEP deaktivieren des Powersweeps. POWER SWP ON/OFF START POWER STOP POWER POWER SWP Der Softkey POWER SWP ON/OFF aktiviert bzw. deaktiviert den Powersweep. Bei ON/OFF Power Sweep ON wird TGPWR angezeigt und der R&S FSQ in der Zero-Span- Betriebsart (Span = 0 Hz) eingestellt.
  • Seite 334: 4.8 Externe Generatorsteuerung - Option R&S Fsp-B10

    R&S FSQ Gerätefunktionen Externe Generatorsteuerung – Option R&S FSP-B10 4.8 Externe Generatorsteuerung – Option R&S FSP-B10 Die Option Externe Generatorsteuerung erlaubt den Betrieb einer Reihe handelsüblicher Generatoren als Mitlaufgenerator am R&S FSQ. Damit wird mit dem R&S FSQ bei Verwendung entsprechender Generatoren die skalare Netzwerkanalyse auch außerhalb...
  • Seite 335: Einstellungen Des Externen Generators

    R&S FSQ Gerätefunktionen Externe Generatorsteuerung – Option R&S FSP-B10 Zur Erhöhung der Messgenauigkeit wird empfohlen, den R&S FSQ und den Generator mit einer gemeinsamen Referenzfrequenz zu betreiben. Ist keine unabhängige 10 MHz Referenzfrequenz verfügbar, so empfiehlt es sich, den Referenz-Ausgang des Generators mit dem Referenz-Eingang des R&S FSQ zu verbinden und mittels SETUP –...
  • Seite 336 R&S FSQ Gerätefunktionen Externe Generatorsteuerung – Option R&S FSP-B10 SOURCE Softkey SOURCE POWER aktiviert Eingabe Generator- POWER Ausgangspegels. Der zulässige Einstellbereich hängt dabei vom ausgewählten Generator ab. Näheres dazu siehe “Liste der vom R&S FSQ unterstützten Generatortypen” on page 4.276 Ist neben der Option Externe Generatorsteuerung B10 auch die Option Mitlaufgenerator B9 installiert, so verändert der Softkey wahlweise den Ausgangspegel des internen Mitlaufgenerators oder des externen Generators, je...
  • Seite 337: Transmissionsmessung

    R&S FSQ Gerätefunktionen Externe Generatorsteuerung – Option R&S FSP-B10 4.8.2 Transmissionsmessung Bei der Transmissionsmessung wird das Übertragungsverhalten eines Vierpols gemessen. Als Signalquelle dient der externe Generator. Dieser ist mit der Eingangsbuchse des zu untersuchenden Messobjekts verbunden. Der Eingang des Spectrum Analyzers wird vom Ausgang des Messobjekts gespeist. Bild 4.32 Anordnung für Transmissionsmessungen Um Einflüsse der Messanordnung (z.B.
  • Seite 338 R&S FSQ Gerätefunktionen Externe Generatorsteuerung – Option R&S FSP-B10 CAL TRANS Der Softkey CAL TRANS löst die Kalibrierung der Transmissionsmessung aus. Er startet einen Sweep, der eine Referenzkurve aufzeichnet. Diese Messkurve wird anschließend für die Differenzbildung der Normalisierung verwendet. Bild 4.33 Messkurve des Kalibriervorgangs einer Transmissionsmessung Während der Aufnahme der Messwerte erscheint folgender Hinweis: Nach Ende des Kalibriersweeps erfolgt die Meldung: Diese wird nach ca.
  • Seite 339: Normalisierung

    R&S FSQ Gerätefunktionen Externe Generatorsteuerung – Option R&S FSP-B10 4.8.2.2 Normalisierung NORMALIZE Der Softkey NORMALIZE schaltet die Normalisierung ein bzw. aus. Der Softkey ist nur bedienbar, wenn der Speicher eine Korrekturkurve enthält. Mit dem Softkey REF VALUE POSITION ist es möglich, den relativen Bezugspunkt innerhalb des Grids zu verschieben.
  • Seite 340 R&S FSQ Gerätefunktionen Externe Generatorsteuerung – Option R&S FSP-B10 REF VALUE Der Softkey REF VALUE POSITION (Referenzposition) markiert im aktiven POSITION Messfenster eine Bezugsposition, auf der die Normalisierung (Differenzbildung mit einer Referenzkurve) durchgeführt wird. Beim ersten Drücken schaltet der Softkey die Referenzlinie ein und aktiviert die Eingabe der Position.
  • Seite 341 R&S FSQ Gerätefunktionen Externe Generatorsteuerung – Option R&S FSP-B10 Bild 4.36 Messung mit REF VALUE -10 dB und REF VALUE POSITION 50 % Nach dem Verschieben der Referenzlinie durch Eingabe von REF VALUE –10 dB können Abweichungen vom Sollwert dann mit hoher Auflösung (z.B. 1 dB / Div.) angezeigt werden.
  • Seite 342 R&S FSQ Gerätefunktionen Externe Generatorsteuerung – Option R&S FSP-B10 RECALL Der Softkey RECALL restauriert die Analysatoreinstellung, mit der die Kalibrierung durchgeführt wurde. Dies kann wünschenswert sein, wenn nach der Kalibrierung die Geräteeinstellung geändert wurde (z.B. Frequenzeinstellung Mittenfrequenz, Frequenzhub, Referenzpegel usw.). Der Softkey ist nur verfügbar, wenn: •...
  • Seite 343: Reflexionsmessung

    R&S FSQ Gerätefunktionen Externe Generatorsteuerung – Option R&S FSP-B10 4.8.3 Reflexionsmessung Mit Hilfe einer Reflexionsfaktor-Messbrücke können skalare Reflexionsmessungen durchgeführt werden. Bild 4.38 Anordnung für Reflexionsmessungen 4.8.3.1 Kalibrierung der Reflexionsmessung Funktionsweise Kalibrierung entspricht wesentlichen Transmissionsmessung. CAL REFL Der Softkey CAL REFL OPEN startet die Kalibriermessung für den Leerlauf. OPEN Während der Aufnahme der Messwerte erscheint folgender Hinweis: Fernsteuerungsbefehl:...
  • Seite 344: Arbeitsweise Der Kalibrierung

    R&S FSQ Gerätefunktionen Externe Generatorsteuerung – Option R&S FSP-B10 4.8.4 Arbeitsweise der Kalibrierung Unabhängig von der gewählten Messung (Transmission/Reflexion) stellt die Kalibrierung eine Differenzbildung der aktuellen Messwerte zu einer Referenzkurve dar. Die für die Messung der Referenzkurve verwendete Hardware-Einstellung ist ebenfalls dem Referenzdatensatz zugeordnet.
  • Seite 345 R&S FSQ Gerätefunktionen Externe Generatorsteuerung – Option R&S FSP-B10 Bei einem Referenzpegel (REF LEVEL) von -10 dBm und einem gleich hohen Ausgangspegel Generators arbeitet Analysator ohne Aussteuerungsreserve. D.h., ein Signal, das in der Amplitude höher liegt als die Referenzlinie, droht den Analysator zu übersteuern. In diesem Fall erscheint entweder in der Statuszeile die Meldung "OVLD"...
  • Seite 346: Frequenzumsetzende Messungen

    R&S FSQ Gerätefunktionen Externe Generatorsteuerung – Option R&S FSP-B10 4.8.5 Frequenzumsetzende Messungen Der externe Generator besitzt die Fähigkeit, für frequenzumsetzende Messungen (z.B. an Konvertern) zwischen der Ausgangsfrequenz des Generators und der Empfangsfrequenz des Analysators einen konstanten Frequenzoffset einzustellen und zusätzlich die Generatorfrequenz als ein Vielfaches der Analysatorfrequenz einzustellen Bild 4.39 Anordnung für frequenzumsetzende Messungen FREQUENCY...
  • Seite 347: Konfiguration Des Externen Generators

    R&S FSQ Gerätefunktionen Externe Generatorsteuerung – Option R&S FSP-B10 4.8.6 Konfiguration des externen Generators EXT SOURCE Der Softkey EXT SOURCE öffnet ein Untermenu zur Konfiguration des externen Generators. EXT SRC ON / OFF SELECT GENERATOR FREQUENCY SWEEP GEN REF INT / EXT Der R&S FSQ ist in der Lage, zwei Generatoren zu verwalten, von denen jeweils einer aktiv sein kann.
  • Seite 348 R&S FSQ Gerätefunktionen Externe Generatorsteuerung – Option R&S FSP-B10 Mit dem Einschalten des externen Generators mittels EXT SRC ON schaltet der R&S FSQ den internen Mitlaufgenerator aus und beginnt mit dem Programmieren der Generatoreinstellungen über die GPIB-Schnittstelle IEC2. Der Programmiervorgang ist verbunden mit der Übernahme der Fernsteuerung an dieser Schnittstelle durch den R&S FSQ.
  • Seite 349 R&S FSQ Gerätefunktionen Externe Generatorsteuerung – Option R&S FSP-B10 • TYPE Das Feld öffnet die Liste mit den verfügbaren Generatoren (siehe Liste der vom R&S FSQ unterstützten Generatortypen): Nach Abschluss der Auswahl werden die übrigen Felder der Tabelle mit den Eigenschaften des Generators belegt.
  • Seite 350: Liste Der Vom R&S Fsq Unterstützten Generatortypen

    R&S FSQ Gerätefunktionen Externe Generatorsteuerung – Option R&S FSP-B10 4.8.7 Liste der vom R&S FSQ unterstützten Generatortypen R&S SMA und R&S SMU erfordern die folgenden Firmware-Versionen: • R&S SMA: V2.10.x oder höher • R&S SMU: V1.10 oder höher Generator Interface Generator Generator Generator...
  • Seite 351 R&S FSQ Gerätefunktionen Externe Generatorsteuerung – Option R&S FSP-B10 Generator Interface Generator Generator Generator Generator Type Min. Freq. Max. Freq. Min. Power Max Power SMT02 GPIB 5.0 kHz 1.5 GHz -144 SMT03 GPIB 5.0 kHz 3.0 GHz -144 SMT06 GPIB 5.0 kHz 6.0 GHz -144...
  • Seite 352 R&S FSQ Gerätefunktionen Externe Generatorsteuerung – Option R&S FSP-B10 FREQUENCY Der Softkey FREQUENCY SWEEP öffnet eine Tabelle zur Einstellung des SWEEP Generatorpegels sowie des Multiplikators und des Offsets, über den sich die Generatorfrequenz aus der Analysatorfrequenz errechnet. Auch diese Tabelle erlaubt die Konfiguration von zwei Generatoren, damit auf einfache Weise zwischen zwei unterschiedlichen Konfigurationen umgeschaltet werden kann.
  • Seite 353 R&S FSQ Gerätefunktionen Externe Generatorsteuerung – Option R&S FSP-B10 OFFSET Die Offseteinstellung kann dazu benutzt werden, einen Rückwärtssweep zu erzeugen, in dem man einen negativen Offset in der Formel oben einsetzt. Beispiel: = 100 MHz AnalyzerStart = 200 MHz AnalyzerStop = -300 MHz Offset Numerator = Denominator = 1...
  • Seite 354: Lan-Schnittstelle (Option R&S-Fsp-B16)

    R&S FSQ Gerätefunktionen LAN-Schnittstelle (Option R&S-FSP-B16) 4.9 LAN-Schnittstelle (Option R&S-FSP-B16) Mit der LAN-Schnittstelle, kann das Gerät an ein Ethernet-LAN (Local Area Network) angeschlossen werden. Damit ist es möglich, Daten über das Netzwerk zu übertragen und Netzwerkdrucker zu nutzen. Außerdem kann das Gerät über Netzwerk fernbedient werden.
  • Seite 355: Datenfernübertragung Bei Tcp/Ip-Diensten

    R&S FSQ Gerätefunktionen LAN-Schnittstelle (Option R&S-FSP-B16) 4.9.3 Datenfernübertragung bei TCP/IP-Diensten Unter dem Protokoll TCP/IP ist es möglich, Dateien zwischen verschieden Rechnersystemen zu übertragen. Dabei ist es notwending, dass auf beiden Rechnern ein Programm läuft, das diesen Datentransfer steuert. Es ist nicht notwendig.
  • Seite 356: Beispiele

    R&S FSQ Gerätefunktionen LAN-Schnittstelle (Option R&S-FSP-B16) Beispiele PUT C:\AUTOEXEC.BAT schickt die Datei AUTOEXEC.BAT an das Zielsystem. LCD DATA wechselt in der Rechnerfunktion in das Unterverzeichnis DATA. CD SETTING wechselt auf dem Zielsystem in das Unterverzeichnis SETTING. dateiname = Name der Datei z.B. DATA.TXT Wechseln der Verzeichnisse •...
  • Seite 357: 4.10 Rsib-Protokoll

    R&S FSQ Gerätefunktionen RSIB-Protokoll 4.10 RSIB-Protokoll Das Gerät ist serienmäßig mit dem RSIB-Protokoll ausgestattet, das Steuerung des Gerätes durch Visual C++- und Visual Basic-Programme, aber auch durch die Windows-Anwendungen WinWord und Excel, sowie National Instruments LabView, LabWindows/CVI und Agilent VEE ermöglicht. Die Steueranwendungen laufen auf einem externen Rechner im Netzwerk.
  • Seite 358: Unix-Umgebungen

    R&S FSQ Gerätefunktionen RSIB-Protokoll 4.10.1.2 Unix-Umgebungen Um über das RSIB-Protokoll auf die Messgeräte zugreifen zu können, muss die Datei librsib.so.X.Y in ein Verzeichnis kopiert werden, für das die Steueranwendung Leserechte besitzt. X.Y im Dateinamen bezeichnet die Versionsnummer der Bibliothek, zum Beispiel 1.0. Die Bibliothek librsib.so.X.Y ist als sogenannte shared library erstellt.
  • Seite 359: Rsib-Schnittstellenfunktionen

    R&S FSQ Gerätefunktionen RSIB-Protokoll 4.10.2 RSIB-Schnittstellenfunktionen diesem Kapitel sind alle Funktionen Bibliothek "RSIB.DLL", "RSIB32.DLL" bzw. "librsib.so" aufgelistet, mit denen Steueranwendungen erstellt werden können. 4.10.3 Übersicht der Schnittstellenfunktionen Die Funktionen der Bibliothek sind an die Schnittstellenfunktionen von National Instruments für IEC-Bus-Programmierung angepasst. Die Funktionen, die von der Bibliothek unterstützt werden, sind in der folgenden Tabelle aufgelistet.
  • Seite 360: Variablen Ibsta, Iberr, Ibcntl

    R&S FSQ Gerätefunktionen RSIB-Protokoll 4.10.3.1 Variablen ibsta, iberr, ibcntl Wie bei der National Instruments-Schnittstelle kann die erfolgreiche Ausführung eines Befehls anhand der Variablen ibsta, iberr und ibcntl überprüft werden. Hierzu werden allen RSIB-Funktionen Referenzen auf diese drei Variablen übergeben. Statuswort - ibsta Das Statuswort ibsta liefert Informationen über den Zustand der RSIB-Schnittstelle enthält.
  • Seite 361: Beschreibung Der Schnittstellenfunktionen

    R&S FSQ Gerätefunktionen RSIB-Protokoll 4.10.3.2 Beschreibung der Schnittstellenfunktionen RSDLLibfind() Die Funktion liefert ein Handle für den Zugriff auf das Gerät mit dem Namen udName. VB-Format: Function RSDLLibfind (ByVal udName$, ibsta%, iberr%, ibcntl&) As Integer C format: short WINAPI RSDLLibfind( char far *udName, short far *ibsta, short far *iberr, unsigned long far *ibcntl) C-Format (Unix):...
  • Seite 362 R&S FSQ Gerätefunktionen RSIB-Protokoll RSDLLilwrt() Diese Funktion sendet Cnt Bytes an ein Gerät mit dem Handle ud. VB-Format: Function RSDLLilwrt (ByVal ud%, ByVal Wrt$, ByVal Cnt&, ibsta%, iberr%, ibcntl&) As Integer C format: short WINAPI RSDLLilwrt( short ud, char far *Wrt, unsigned long Cnt, short far *ibsta, short far *iberr, unsigned long far *ibcntl) C-Format (Unix):...
  • Seite 363 R&S FSQ Gerätefunktionen RSIB-Protokoll RSDLLibrd() Die Funktion liest Daten vom Gerät mit dem Handle ud in den String Rd. VB-Format: Function RSDLLibrd (ByVal ud%, ByVal Rd$, ibsta%, iberr%, ibcntl&) As Integer C format: short WINAPI RSDLLibrd( short ud, char far *Rd, short far *ibsta, short far *iberr, unsigned long far *ibcntl ) C-Format (Unix):...
  • Seite 364 R&S FSQ Gerätefunktionen RSIB-Protokoll RSDLLibrdf() Liest Daten vom Gerät mit dem Handle ud in die Datei file. VB-Format: Function RSDLLibrdf (ByVal ud%, ByVal file$, ibsta%, iberr%, ibcntl&) As Integer C format: short WINAPI RSDLLibrd( short ud, char far *file, short far *ibsta, short far *iberr, unsigned long far *ibcntl ) C-Format (Unix): short RSDLLibrd( short ud, char *file, short...
  • Seite 365 R&S FSQ Gerätefunktionen RSIB-Protokoll RSDLLibsre() Diese Funktion schaltet das Gerät in den Zustand 'LOCAL' oder 'REMOTE'. VB-Format: Function RSDLLibsre (ByVal ud%, ByVal v%, ibsta%, iberr%, ibcntl&) As Integer C format: short WINAPI RSDLLibsre( short ud, short v, short far *ibsta, short far *iberr, unsigned long far *ibcntl) C-Format (Unix): short RSDLLibsre( short ud, short v, short...
  • Seite 366 R&S FSQ Gerätefunktionen RSIB-Protokoll RSDLLibeot() Diese Funktion gibt die END-Message nach Schreiboperationen frei bzw. sperrt sie. VB-Format: Function RSDLLibeot (ByVal ud%, ByVal v%, ibsta%, iberr%, ibcntl&) As Integer C format: short WINAPI RSDLLibsre( short ud, short v, short far *ibsta, short far *iberr, unsigned long far *ibcntl) C-Format (Unix): short RSDLLibsre( short ud, short v, short...
  • Seite 367 R&S FSQ Gerätefunktionen RSIB-Protokoll RSDLLibonl() Diese Funktion schaltet das Gerät in den Zustand 'online' oder 'offline'. Beim Übergang in den Zustand ‘offline’ wird die Schnittstelle freigegeben und der Geräte- Handle ungültig. Ein erneuter Aufruf von RSDLLibfind baut die Kommunikation wieder auf. VB-Format: Function RSDLLibonl (ByVal ud%, ByVal v%, ibsta%, iberr%, ibcntl&) As Integer...
  • Seite 368 R&S FSQ Gerätefunktionen RSIB-Protokoll RSDLLWaitSrq() Diese Funktion wartet, bis das Gerät mit dem Handle ud einen SRQ auslöst. VB-Format: Function RSDLLWaitSrq (ByVal ud%, Result%, ibsta%, iberr%, ibcntl&) As Integer C format: short WINAPI RSDLLWaitSrq( short ud, short far *result, short far *ibsta, short far *iberr, unsigned long far *ibcntl) C-Format (Unix): short RSDLLWaitSrq( short ud, short...
  • Seite 369 R&S FSQ Gerätefunktionen RSIB-Protokoll Unterschiedliche Rechnerarchitekturen speichern die Daten möglicherweise in unterschiedlichen Byte-Reihenfolgen. Zum Beispiel speichern Intel-Rechner die Daten in umgekehrter Reihenfolge als Motorola-Rechner. Vergleich der Byte- Reihenfolgen: Byte- Verwendung in Darstellung im Beschreibung Reihenfolge Speicher Big Endian Motorola Höherwertiges Byte an Das most significant Prozessoren, niederwertiger Adresse...
  • Seite 370: Programmierung Über Das Rsib-Protokoll

    R&S FSQ Gerätefunktionen RSIB-Protokoll 4.10.4 Programmierung über das RSIB-Protokoll 4.10.4.1 Visual Basic Programmierhinweise: Zugriff auf die Funktionen der RSIB.DLL Zum Erstellen von Visual Basic-Steueranwendungen wird die Datei RSIB.BAS für 16 Bit Basic Programme bzw. RSIB32.BAS für 32 Bit Basic Programme (D: \R_S\INSTR\RSIB) zu einem Projekt hinzugefügt, damit die Funktionen der RSIB.DLL bzw.
  • Seite 371 R&S FSQ Gerätefunktionen RSIB-Protokoll Declare Function RSDLLilrdTraceReal Lib "rsib32.dll" Alias "RSDLLilrd" (ByVal ud%, Rd As Single, ByVal Cnt&, ibsta%, iberr%, ibcntl&) As Integer Beispiel Dim ibsta As Integer ' Statusvariable Dim iberr As Integer ' Fehlervariable Dim ibcntl As Long ' Zaehlvariable Dim ud As Integer ' Handle für das Messgerät...
  • Seite 372 R&S FSQ Gerätefunktionen RSIB-Protokoll Programmierbeispiele: In diesem Beispiel wird die Startfrequenz des Geräts abgefragt. Dim ibsta As Integer ' Statusvariable Dim iberr As Integer ' Fehlervariable Dim ibcntl As Long ' Zaehlvariable Dim ud As Integer ' Handle für das Messgerät Dim Response As String ' Antwortstring ' Verbindung zum Messgerät herstellen...
  • Seite 373: Visual Basic Für Applikationen (Winword Und Excel)

    R&S FSQ Gerätefunktionen RSIB-Protokoll ' und die alten Einstellungen wiederherstellen ' hierzu die END-Message sperren Call RSDLLibeot(ud, 0, ibsta, iberr, ibcntl) ' zuerst Kommando abschicken Call RSDLLibwrt(ud, "SYST:SET ", ibsta, iberr, ibcntl) ' die END-Message wieder freigeben Call RSDLLibeot(ud, 1, ibsta, iberr, ibcntl) ' und die Daten senden Call RSDLLibwrtf(ud, "C:\db.sav", ibsta, iberr, ibcntl) 4.10.4.2...
  • Seite 374: C / C

    R&S FSQ Gerätefunktionen RSIB-Protokoll Response = Space$(100) Call RSDLLibrd(ud, Response, ibsta, iberr, ibcntl) Response = RTrim(Response) ' Leerzeichen abschneiden ' Wert in aktuelles Dokument einfuegen (Winword) Selection.InsertBefore (Response) Selection.Collapse (wdCollapseEnd) ' Verbindung zum Messgerät beenden Call RSDLLibonl(ud, 0, ibsta, iberr, ibcntl) End Sub Der Eintrag des Peak Wertes in das Winword-Dokument kann für Excel wie folgt ersetzt werden:...
  • Seite 375 R&S FSQ Gerätefunktionen RSIB-Protokoll Abfrage von Strings Falls Antworten vom Gerät als Strings weiterverarbeitet werden sollen, dann muss eine Nullterminierung angehängt werden. Beispiel char buffer[100]; RSDLLibrd( ud, buffer, &ibsta, &iberr, &ibcntl ); buffer[ibcntl] = 0; Programmierbeispiel: Im folgenden C-Beispielprogramm wird auf dem Gerät mit der IP-Adresse 89.10.38.97 ein Single Sweep gestartet und anschließend ein Marker auf den maximalen Pegel gesetzt.
  • Seite 376 R&S FSQ Gerätefunktionen RSIB-Protokoll // falls Sweep beendet if (srq) // dann Marker auf erstes Maximum setzen und den Pegel abfragen RSDLLibwrt( ud, "CALC:MARK:MAX;Y?", &ibsta, &iberr, &ibcntl ); RSDLLilrd( ud, MaxPegel, MAX_RESP_LEN, &ibsta, &iberr, &ibcntl ); MaxPegel[ibcntl] = 0; // Verbindung zum Gerät beenden RSDLLibonl (ud, 0, &ibsta, &iberr, &ibcntl ) ;...
  • Seite 377: 4.11 Option R&S Fsq-B17 - Digitales Basisband

    R&S FSQ Option R&S FSQ-B17 - Digitales Basisband 4.11 Option R&S FSQ-B17 - Digitales Basisband Hinweis für die Benutzung des Gerätes mit eingebauter Option R&S FSQ-B17 Das Gerät erfüllt die Emissionsvorschriften nach EN 55011 Klasse A. Damit ist das Gerät für den Einsatz im industriellen Umfeld geeignet. Gemäss EN 61000-6-4 umfasst dies nicht den Betrieb im Wohnbereich, in Geschäfts- und Gewerbebere- ichen sowie in Kleinbetrieben.
  • Seite 378: Option R&S Fsu-B21: Lo-/Zf-Anschluss Für Externe Mischer

    R&S FSQ Gerätefunktionen Option R&S FSU-B21: LO-/ZF-Anschluss für externe Mischer 4.12 Option R&S FSU-B21: LO-/ZF-Anschluss für externe Mischer 4.12.1 Anschluss des externen Mischers Zur Erweiterung des Frequenzbereichs kann der FSQ26/40 mit externen Mischern betrieben werden. Es können sowohl 2-Tor- als auch 3-Tor-Mischer verwendet werden, die - wie nachfolgend beschrieben - anzuschließen sind.
  • Seite 379: Manuelle Bedienung

    R&S FSQ Gerätefunktionen Option R&S FSU-B21: LO-/ZF-Anschluss für externe Mischer 4.12.2 Manuelle Bedienung Taste FREQ ruft Menü Wahl Frequenz Frequenzdarstellbereichs auf (Details siehe “Wahl der Frequenz und des Frequenzdarstellbereichs – Taste FREQ” auf Seite 4.10), welches um die folgenden Funktionen der externen Mischung erweitert ist: FREQ EXTERNAL MIXER EXT MIXER ON/OFF...
  • Seite 380 R&S FSQ Gerätefunktionen Option R&S FSU-B21: LO-/ZF-Anschluss für externe Mischer Aussteuerbarkeit Der maximal einstellbare Referenzpegel ist 0 dBm. Liegt am Eingang ‘LO OUT / IF IN’ bzw. ‘IF IN’ des R&S FSQ ein ZF-Signal mit einem Pegel von -20 dBm an, so wird der R&S FSQ voll ausgesteuert.
  • Seite 381 R&S FSQ Gerätefunktionen Option R&S FSU-B21: LO-/ZF-Anschluss für externe Mischer Band – Auswahl des Hohlleiterbands Fernsteuerungsbefehl: MIX:HARM:BAND E Range – Frequenzbereich Der Frequenzbereich des Hohlleiterbandes, oder der durch die gewählte Harmonische abgedeckte Frequenzbereich wird in diesem Feld angezeigt. Fernsteuerungsbefehl: Harmonic# – Ordnung der Harmonischen Die Ordnung wird bei den Hohlleiterbändern abhängig von der Angabe in der Spalte EVEN/ODD HARMONICS automatisch ausgewählt, wobei immer die Harmonische niedrigster Ordnung verwendet wird, mit der die Eingangssignale im gesamten...
  • Seite 382: Bias - Bias-Einstellung

    R&S FSQ Gerätefunktionen Option R&S FSU-B21: LO-/ZF-Anschluss für externe Mischer BIAS – Bias-Einstellung Eingabe des Bias-Stroms. Einstellbereich ist -10 mA bis +10 mA. Eingegeben wird der Kurzschlussstrom, der tatsächliche Bias-Strom ist wegen der Flussspannung der Diode im Mischer niedriger. Ist CONV LOSS TABLE aktiviert, so sind Änderungen des Bias-Stroms nur temporär, d.h.
  • Seite 383: Conversion Loss Tabellen

    R&S FSQ Gerätefunktionen Option R&S FSU-B21: LO-/ZF-Anschluss für externe Mischer SELECT <NONE> Band_A_4 Mixer_4 Nach der Auswahl der Datei wird die Einstellung BIAS für die Tabelle SELECT BAND der Datei entnommen. Der in der Tabelle SELECT BAND gewählte Mischertyp muss mit dem Dateieintrag PORTS übereinstimmen, kann dann während des Betriebes nicht mehr verändert werden.
  • Seite 384 R&S FSQ Gerätefunktionen Option R&S FSU-B21: LO-/ZF-Anschluss für externe Mischer Bias-Strom Ein-Dioden-Mischer benötigen in der Regel eine Gleichspannung die über die LO- Leitung zugeführt wird. Diese Gleichspannung ist frequenzabhängig auf minimale Umsetzdämpfung abzustimmen. Eine solche Gleichspannung kann mit Hilfe eines im R&S FSQ enthaltenen D-A- Wandlers eingestellt werden.
  • Seite 385 R&S FSQ Gerätefunktionen Option R&S FSU-B21: LO-/ZF-Anschluss für externe Mischer 4.12.3 Conversion Loss Tabellen Conversion Loss Tabellen dienen zur frequenzabhängigen Berücksichtigung der Umsetzdämpfung des externen Mischers. CONV LOSS EDIT TABLE / INSERT LINE TABLE NEW TABLE DELETE LINE SAVE TABLE PAGE UP / Page DOWN LOAD TABLE...
  • Seite 386: Edit Table / New Table

    R&S FSQ Gerätefunktionen Option R&S FSU-B21: LO-/ZF-Anschluss für externe Mischer Das Feld PREVIEW zeigt die Kenngrößen für die markierte Datei an: Name Name der markierten Datei Mixer Typenbezeichnung des Mischers Band Hohlleiterband Seriennummer Harmonic# Ordnung der zur Umsetzung verwendeten Harmonischen Ports Mischertyp (2- oder 3-Tor-Mischer) Bias...
  • Seite 387: Delete Table

    R&S FSQ Gerätefunktionen Option R&S FSU-B21: LO-/ZF-Anschluss für externe Mischer Beispiel: # Mixer Name R&S FS-Z60 # Serial Number 832439/001 # Band # Number of Harmonic # Bias # Ports #Comment R&S FS-Z60 (40..60 GHZ). # Date 21.02.2003 # Calibration data (40000000000, 17.49) (40410000000, 17.5755102) (40820000000, 17.56102041)
  • Seite 388: Editieren Einer Tabelle

    R&S FSQ Gerätefunktionen Option R&S FSU-B21: LO-/ZF-Anschluss für externe Mischer 4.12.3.1 Editieren einer Tabelle EDIT TABLE / INSERT LINE NEW TABLE DELETE LINE SAVE TABLE PAGE UP / Page DOWN Der Softkey CONV LOSS TABLE öffnet ein Untermenü zum Editieren und Neuanlegen von Conversion Loss Tabellen.
  • Seite 389: Mixer - Typenbezeichnung

    R&S FSQ Gerätefunktionen Option R&S FSU-B21: LO-/ZF-Anschluss für externe Mischer Mixer – Typenbezeichnung Typenbezeichnung des Mischers. Dieses Feld muss nicht unbedingt ausgefüllt werden. Fernsteuerungsbefehl: CORR:CVL:MIX 'FS_Z60' Band – Hohlleiterband Bezeichnung des Hohlleiterbandes. Dieses Feld muss ausgefüllt werden. Fernsteuerungsbefehl: CORR:CVL:BAND E S/N –...
  • Seite 390: Insert Line

    R&S FSQ Gerätefunktionen Option R&S FSU-B21: LO-/ZF-Anschluss für externe Mischer Comment – Kommentar Der Kommentar ist frei wählbar. Er kann maximal 60 Zeichen betragen. Dieses Feld muss nicht unbedingt ausgefüllt werden. Fernsteuerungsbefehl: CORR:CVL:COMMENT 'MIXER FOR BAND U' FREQUENCY/CONV LOSS – Conversion Loss Tabelle Die Stützwerte müssen mit aufsteigender Frequenz eingegeben werden.
  • Seite 391: Page Up / Page Down

    R&S FSQ Gerätefunktionen Option R&S FSU-B21: LO-/ZF-Anschluss für externe Mischer PAGE UP / Die Softkeys PAGE UP und PAGE DOWN blättern innerhalb der Tabelle. Page DOWN Fernsteuerungsbefehl: Mit Taste PREV kann eine vollständig editierte Tabelle akzeptiert, auf Konsistenz geprüft und unter dem angegebenen Namen auf Platte gespeichert werden. Es erfolgt eine Abfrage, ob die Tabelle gespeichert (YES), verworfen (nicht speichern, NO) oder der Speichervorgang abgebrochen (CANCEL) werden soll.
  • Seite 392: Signal-Identifizierung

    R&S FSQ Gerätefunktionen Option R&S FSU-B21: LO-/ZF-Anschluss für externe Mischer 4.12.4 Signal-Identifizierung Im Untermenü EXTERNAL MIXER (siehe “EXTERNAL MIXER” auf Seite 4.306) aktivieren die Softkeys SIGNAL ID und AUTO ID die Funktionen zur Signal- Identifizierung. Fernsteuerungsbefehl: MIX:SIGN ON SIGNAL ID Der Softkey SIGNAL ID schaltet die visuelle Signalidentifizierung ein bzw.
  • Seite 393: Anmerkungen Zur Signal-Identifizierung Mit Auto Id

    R&S FSQ Gerätefunktionen Option R&S FSU-B21: LO-/ZF-Anschluss für externe Mischer AUTO ID Der Softkey AUTO ID schaltet die automatische Signalidentifizierung ein bzw. aus. AUTO ID arbeitet prinzipiell nach dem gleichen Verfahren wie SIGNAL ID. Es werden jedoch Mess- und Referenz-Sweep durch Vergleich der Max Peak-Werte je Messwert (Sweep Points) in eine einzige Messkurve umgerechnet und angezeigt.
  • Seite 394 R&S FSQ Gerätefunktionen Option R&S FSU-B21: LO-/ZF-Anschluss für externe Mischer Wird eine zu geringe Toleranz eingestellt, so wird unter Umständen auch bei Identifizierung von echten Signalen das im Referenz-Sweep aufgenommene Signal dargestellt. Beispiel: Am Eingang des Mischers liegt ein Signal mit einer Frequenz von 52,5 GHz. Der Pegel des Signals sei -30 dBm.
  • Seite 395: Threshold Eingestellten Toleranz Entspricht, Wird Unter Umständen Nicht

    R&S FSQ Gerätefunktionen Option R&S FSU-B21: LO-/ZF-Anschluss für externe Mischer Ein unerwünschtes Signal, dessen Signal/Rauschabstand etwa der mit AUTO ID THRESHOLD eingestellten Toleranz entspricht, wird unter Umständen nicht permanent ausgeblendet. Aufgrund der sich von Sweep zu Sweep verändernden Rauschanzeige variiert der Signal/Rauschabstand und damit auch der Unterschied zwischen den in Mess- und Referenz-Sweep bei einer Frequenz gemessenen Pegeln.
  • Seite 396 R&S FSQ Gerätefunktionen Option R&S FSU-B21: LO-/ZF-Anschluss für externe Mischer Verwendung von AUTO ID bei großen Spans Wie bereits beschrieben, erfolgt der Vergleich der Max Peak-Werte von Mess- und Referenz-Sweep für jeden Messwert. Eine Messkurve besteht aus xxx…10000 Messwerten, die zu 625 Messpunkten zusammengefasst werden. Ein Messpunkt stellt jeweils den größten Wert der zusammengefassten Messwerte dar.
  • Seite 397 R&S FSQ Gerätefunktionen Option R&S FSU-B21: LO-/ZF-Anschluss für externe Mischer Abbildung verschiedener Mischprodukte bei der gleichen Frequenz Besteht das Eingangssignal aus sehr vielen spektralen Komponenten, so steigt die Wahrscheinlichkeit, dass in Mess- und Referenz-Sweep zwei unterschiedliche unerwünschte Mischprodukte bei der gleichen Frequenz abgebildet werden. Ein solcher Fall ist in Bild 4.43 dargestellt.
  • Seite 398 R&S FSQ Gerätefunktionen Option R&S FSU-B21: LO-/ZF-Anschluss für externe Mischer Darstellung. Aufgrund des markanten Erscheinungsbilds bei Verwendung von AUTO ID oder SIGNAL ID können solche unerwünschten Mischprodukte sehr einfach vom Benutzer erkannt werden. RBW 30 kHz VBW 100 kHz Ref -30 dBm SWT 20 ms 1 SA -100...
  • Seite 399: Einführendes Bedienbeispiel

    R&S FSQ Gerätefunktionen Option R&S FSU-B21: LO-/ZF-Anschluss für externe Mischer 4.12.5 Einführendes Bedienbeispiel Im folgenden Kapitel wird mit Hilfe eines Bedienbeispiels der Betrieb von externen Mischern sowie die dafür erforderlichen Einstellungen erläutert. Am Eingang eines Vervielfachers wird ein sinusförmiges Signal mit f = 14,5 GHz angelegt.
  • Seite 400: Frequenzabhängige Pegelkorrektur

    R&S FSQ Gerätefunktionen Option R&S FSU-B21: LO-/ZF-Anschluss für externe Mischer 4. Pegelkorrektur Berücksichtigung Umsetzdämpfung Mischers kann sowohl frequenzabhängig als auch durch einen Mittelwert erfolgen. Aufgrund der höheren Genauigkeit soll in diesem Beispiel die frequenzabhängige Pegelkorrektur angewandt werden. Es ist hierfür zunächst eine für das ausgewählte Band gültige Tabelle auszuwählen.
  • Seite 401 R&S FSQ Gerätefunktionen Option R&S FSU-B21: LO-/ZF-Anschluss für externe Mischer Videobandbreite verringern Die Video-Bandbreite mit [ BW : VIDEO BW MANUAL : 1 MHz ] verringern. Damit ist später eine sichere Signal-Identifizierung mit Hilfe von AUTO ID möglich (siehe auch “Anmerkungen zur Signal-Identifizierung mit AUTO ID“). RBW 3 MHz Marker 1 [T 1 ] VBW 1 MHz...
  • Seite 402: Funktionen Zur Signalidentifizierung

    R&S FSQ Gerätefunktionen Option R&S FSU-B21: LO-/ZF-Anschluss für externe Mischer 7. Berücksichtigung von Kabeldämpfung im ZF-Pfad Bei der Pegelkorrektur ist neben der Umsetzdämpfung des Mischers auch die Einfügedämpfung a des zum Abgriff des ZF-Signals verwendeten Kabels zu berücksichtigen. Diese zusätzliche Dämpfung wirkt frequenzabhängig. Die Einfügedämpfung dieses Kabels bei der Zwischenfrequenz f = 404,4 MHz ermitteln.
  • Seite 403 R&S FSQ Gerätefunktionen Option R&S FSU-B21: LO-/ZF-Anschluss für externe Mischer Man erhält die in Bild 4.46 dargestellte Messkurve, in der unerwünschte Mischprodukte ausgeblendet sind. RBW 3 MHz Marker 1 [T1 ] VBW 1 MHz -35.08 dBm Ref -20 dBm SWT 50 ms 58.000000000 GHz 1 AP CLRWR...
  • Seite 404 R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen 5 Fernsteuerung – Grundlagen 5.1 Übersicht ........... . 5.3 5.2 Einführung .
  • Seite 405 R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen 5.9.3 Beschreibung der Statusregister ......5.30 5.9.3.1 Status Byte (STB) und Service-Request-Enable-Register (SRE) .
  • Seite 406: Fernsteuerung - Grundlagen

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Übersicht 5.1 Übersicht In diesem Kapitel finden Sie • eine Anleitung zur Inbetriebnahme des R&S FSQ über Fernsteuerung, • eine allgemeine Einführung in die Fernsteuerung von programmierbaren Geräten. Dies umfasst die Beschreibung der Befehlsstruktur und -syntax nach der SCPI- Norm, die Beschreibung der Befehlsbearbeitung und der Statusregister, •...
  • Seite 407: 5.3 Kurzanleitung

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Kurzanleitung 5.3 Kurzanleitung Die folgende kurze und einfache Bediensequenz erlaubt es, das Gerät schnell in Betrieb zu nehmen und seine Grundfunktionen einzustellen. Es wird vorausgesetzt, dass die GPIB-Adresse, die werkseitig auf 20 eingestellt ist, noch nicht verändert wurde.
  • Seite 408: 5.5 Anzeigen Bei Fernsteuerung

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Anzeigen bei Fernsteuerung 5.5 Anzeigen bei Fernsteuerung Bei Betrieb über Fernsteuerung wird das Softkey-Menü durch die Taste LOCAL ersetzt, mittels derer zum Handbetrieb zurückgekehrt werden kann. Zusätzlich kann mit dem Befehl "SYSTem:DISPlay:UPDate OFF" die Darstellung Diagramme Messergebnisse ausgeblendet...
  • Seite 409: Rückkehr In Den Manuellen Betrieb

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Anzeigen bei Fernsteuerung 5.5.1.2 Rückkehr in den manuellen Betrieb Die Rückkehr in den manuellen Betrieb kann über die Frontplatte oder über Fernsteuerung erfolgen. Manuell: Softkey LOCAL oder Taste PRESET drücken • Vor dem Umschalten muss die Befehlsbearbeitung abgeschlossen sein, da sonst sofort wieder auf GPIB geschaltet wird •...
  • Seite 410: Fernsteuerung Über Die Rs-232-C-Schnittstelle

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Anzeigen bei Fernsteuerung 5.5.2 Fernsteuerung über die RS-232-C-Schnittstelle 5.5.2.1 Einstellen der Übertragungsparameter Für eine fehlerfreie und korrekte Datenübertragung müssen sowohl beim Gerät als auch beim Steuer-rechner die Übertragungsparameter gleich eingestellt sein. Sie können manuell im Menü SETUP – GENERAL SETUP in der Tabelle COM PORT oder über Fernsteuerung mit dem Befehl SYSTem:COMMunicate:SERial:...
  • Seite 411: Bei Der Fernsteuerung Über Die Rs-232-C-Schnittstelle Gibt Es Folgende Einschränkungen

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Anzeigen bei Fernsteuerung 5.5.2.3 Einschränkungen Bei der Fernsteuerung über die RS-232-C-Schnittstelle gibt es folgende Einschränkungen: – Es stehen keine echten Schnittstellennachrichten zur Verfügung, sondern Steuerbefehle (siehe Beschreibung der Schnittstelle in Kapitel “Wartung und Geräteschnittstellen”, Abschnitt “RS-232-C-Schnittstelle (COM)”...
  • Seite 412: Fernbedienung Über Netzwerk (Lan-Schnittstelle)

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Anzeigen bei Fernsteuerung 5.5.3 Fernbedienung über Netzwerk (LAN-Schnittstelle) Das Gerät kann über ein lokales Netzwerk fernbedient werden. Die LAN-Schnittstelle besteht aus einer Buchse, einer Netzwerkschnittstellenkarte und -protokollen (VXI-11 und RSIB). Genauere Informationen zur Buchse und seiner Verwendung ist im Kompakthandbuch, Kapitel "Front- und Rückansicht"...
  • Seite 413: 5.6 Nachrichten

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Nachrichten 5.6 Nachrichten Die Nachrichten, die auf den Datenleitungen des GPIB (siehe Kapitel “Wartung und Geräteschnittstellen”, Abschnitt “GPIB-Schnittstelle” auf Seite 8.4) übertragen werden, lassen sich in zwei Gruppen einteilen: – “GPIB-Schnittstellennachrichten” – “Gerätenachrichten (Befehle und Geräteantworten)” 5.6.1 GPIB-Schnittstellennachrichten Schnittstellennachrichten werden auf den Datenleitungen des GPIB übertragen,...
  • Seite 414: Gerätenachrichten (Befehle Und Geräteantworten)

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Nachrichten 5.6.2 Gerätenachrichten (Befehle und Geräteantworten) Gerätenachrichten werden auf den Datenleitungen des GPIB übertragen, wobei die Steuerleitung "ATN" nicht aktiv ist. Es wird der ASCII-Code verwendet. Gerätenachrichten werden nach der Richtung, in der sie gesendet werden, unterschieden: –...
  • Seite 415: 5.7 Aufbau Und Syntax Der Gerätenachrichten

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Aufbau und Syntax der Gerätenachrichten 5.7 Aufbau und Syntax der Gerätenachrichten 5.7.1 SCPI-Einführung SCPI (Standard Commands for Programmable Instruments) beschreibt einen einheitlichen Befehlssatz zur Programmierung von Geräten, unabhängig vom Gerätetyp oder Hersteller. Zielsetzung des SCPI-Konsortiums ist es, die gerätespezifischen Befehle weitgehend zu vereinheitlichen.
  • Seite 416: Aufbau Eines Befehls

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Aufbau und Syntax der Gerätenachrichten 5.7.2 Aufbau eines Befehls Die Befehle bestehen aus einem sogenannten Header und meist einem oder mehreren Parametern. Header und Parameter sind durch einen "White Space" (ASCII-Code 0..9, 11...32 dezimal, z.B. Leerzeichen) getrennt. Die Header können aus mehreren Schlüsselwörtern zusammengesetzt sein.
  • Seite 417: Wahlweise Einfügbare Schlüsselwörter

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Aufbau und Syntax der Gerätenachrichten Bild 5.10 Baumstruktur der SCPI-Befehlssysteme am Beispiel des Systems SENSe Einige Schlüsselwörter kommen innerhalb eines Befehlssystems auf mehreren Ebenen vor. Ihre Wirkung hängt dann vom Aufbau des Befehles ab, also davon, an welcher Stelle sie im Header des Befehles eingefügt sind.
  • Seite 418: Lang- Und Kurzform

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Aufbau und Syntax der Gerätenachrichten Lang- und Kurzform: Die Schlüsselwörter besitzen eine Langform und eine Kurzform. Es kann entweder die Kurz- oder die Langform eingegeben werden, andere Abkürzungen sind nicht erlaubt. Beispiel: STATus:QUEStionable:ENABle 1 = STAT:QUES:ENAB 1 Die Kurzform ist durch Großbuchstaben gekennzeichnet, die Langform entspricht vollständigen Wort.
  • Seite 419: Aufbau Einer Befehlszeile

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Aufbau und Syntax der Gerätenachrichten 5.7.3 Aufbau einer Befehlszeile Eine Befehlszeile kann einen oder mehrere Befehle enthalten. Sie wird durch ein <New Line>, ein <New Line> mit EOI oder ein EOI zusammen mit dem letzten Datenbyte abgeschlossen.
  • Seite 420: Antworten Auf Abfragebefehle

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Aufbau und Syntax der Gerätenachrichten 5.7.4 Antworten auf Abfragebefehle Zu jedem Einstellbefehl ist, falls nicht ausdrücklich anders festgelegt, ein Abfragebefehl definiert. Er wird gebildet, indem an den zugehörigen Einstellbefehl Fragezeichen angehängt wird. Für Antworten einen Datenanforderungsbefehl gelten nach SCPI zum Teil enger gefasste Regeln als in der Norm IEEE 488.2: 1.
  • Seite 421: Parameter

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Aufbau und Syntax der Gerätenachrichten 5.7.5 Parameter Die meisten Befehle verlangen die Angabe eines Parameters. Die Parameter müssen durch einen "White Space" vom Header getrennt werden. Als Parametertypen sind Zahlenwerte, boolesche Parameter, Text, Zeichenketten und Blockdaten erlaubt.
  • Seite 422 R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Aufbau und Syntax der Gerätenachrichten Boolesche Parameter Boolesche Parameter repräsentieren zwei Zustände. Der EIN-Zustand (logisch wahr) wird durch ON oder einen Zahlenwert ungleich 0 dargestellt. Der AUS-Zustand (logisch unwahr) wird durch OFF oder den Zahlenwert 0 dargestellt. Bei einem Abfragebefehl wird 0 oder 1 bereitgestellt.
  • Seite 423: Übersicht Der Syntaxelemente

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Aufbau und Syntax der Gerätenachrichten 5.7.6 Übersicht der Syntaxelemente Eine Übersicht der Syntaxelemente bietet folgende Zusammenstellung. Der Doppelpunkt trennt die Schlüsselwörter eines Befehls. In einer Befehlszeile kennzeichnet der Doppelpunkt nach dem trennenden Strichpunkt die oberste Befehlsebene. Der Strichpunkt trennt zwei Befehle einer Befehlszeile.
  • Seite 424: 5.8 Gerätemodell Und Befehlsbearbeitung

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Gerätemodell und Befehlsbearbeitung 5.8 Gerätemodell und Befehlsbearbeitung Das im folgenden Bild dargestellte Gerätemodell wurde unter dem Gesichtspunkt der Abarbeitung von Fernsteuerungsbefehlen erstellt. Die einzelnen Komponenten arbeiten voneinander unabhängig gleichzeitig. kommunizieren untereinander durch sogenannte "Nachrichten". Eingabeeinheit mit GPIB Eingabepuffer Befehlserkennung...
  • Seite 425: Befehlserkennung

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Gerätemodell und Befehlsbearbeitung 5.8.2 Befehlserkennung Die Befehlserkennung analysiert die von der Eingabeeinheit empfangenen Daten. Dabei geht sie in der Reihenfolge vor, in der sie die Daten erhält. Lediglich ein DCL wird bevorzugt abgearbeitet; ein GET (Group Execute Trigger) beispielsweise wird aber erst nach den vorher empfangenen Befehlen abgearbeitet.
  • Seite 426: Status-Reporting-System

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Gerätemodell und Befehlsbearbeitung 5.8.4 Status-Reporting-System Das Status-Reporting-System sammelt Informationen über den Gerätezustand und stellt sie auf Anforderung der Ausgabeeinheit zur Verfügung. Der genaue Aufbau und die Funktion ist im Abschnitt “Übersicht der Statusregister” auf Seite 5.28 beschrieben.
  • Seite 427: Befehlsreihenfolge Und Befehlssynchronisation

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Gerätemodell und Befehlsbearbeitung 5.8.6 Befehlsreihenfolge und Befehlssynchronisation Aus dem oben gesagten wird deutlich, dass potentiell alle Befehle überlappend ausgeführt werden können. Um eine überlappende Ausführung von Befehlen zu verhindern, muss einer der Befehle *OPC, *OPC? oder *WAI verwendet werden. Alle drei Befehle bewirken, dass eine bestimmte Aktion erst ausgelöst wird, nachdem die Hardware eingestellt und eingeschwungen ist.
  • Seite 428: 5.9 Status-Reporting-System

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Status-Reporting-System 5.9 Status-Reporting-System Das Status-Reporting-System (siehe “Übersicht der Statusregister” auf Seite 5.28) speichert alle Informationen über den momentanen Betriebszustand des Gerätes, z.B., dass das Gerät momentan eine Kalibrierung durchführt, und über aufgetretene Fehler. Diese Informationen werden in den Statusregistern und in der Error Queue abgelegt.
  • Seite 429 R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Status-Reporting-System CONDition-Teil Der CONDition-Teil wird direkt von der Hardware oder dem Summen-Bit des untergeordneten Registers beschrieben. Sein Inhalt spiegelt den aktuellen Gerätezustand wider. Dieser Registerteil kann nur gelesen, aber weder beschrieben noch gelöscht werden. Beim Lesen ändert er seinen Inhalt nicht. PTRansition-Teil Der Positive-TRansition-Teil wirkt als Flankendetektor.
  • Seite 430 R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Status-Reporting-System Summen-Bit Das Summen-Bit wird, wie oben angegeben, für jedes Register aus dem EVENt- und ENABle-Teil gewonnen. Das Ergebnis wird dann in ein Bit des CONDition-Teils des übergeordneten Registers eingetragen. Das Gerät erzeugt das Summen-Bit für jedes Register automatisch. Damit kann ein Ereignis, z.B.
  • Seite 431: Übersicht Der Statusregister

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Status-Reporting-System 5.9.2 Übersicht der Statusregister Die nachfolgende Abbildung zeigt die Statusregister, die vom R&S FSQ Grundgerät benutzt werden. Die Statusregister, die von den R&S FSQ Optionen benutzt werden, sind in der Softwarebeschreibungen der jeweiligen Option beschrieben. 5.28 Operating Manual 1313.9681.11 - 02...
  • Seite 432 R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Status-Reporting-System Operating Manual 1313.9681.11 - 02 5.29...
  • Seite 433: Beschreibung Der Statusregister

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Status-Reporting-System 5.9.3 Beschreibung der Statusregister 5.9.3.1 Status Byte (STB) und Service-Request-Enable-Register (SRE) Das STB ist bereits in IEEE 488.2 definiert. Es gibt einen groben Überblick über den Zustand des Gerätes, indem es als Sammelbecken für die Informationen der anderen, untergeordneten Register dient.
  • Seite 434: Ist-Flag Und Parallel-Poll-Enable-Register (Ppe)

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Status-Reporting-System 5.9.3.2 IST-Flag und Parallel-Poll-Enable-Register (PPE) Das IST-Flag fasst, analog zum SRQ, die gesamte Statusinformation in einem einzigen Bit zusammen. Es kann durch eine Parallelabfrage (siehe Abschnitt “Parallelabfrage (Parallel Poll)” auf Seite 5.41) oder mit dem Befehl *IST? abgefragt werden.
  • Seite 435: Status:operation-Register

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Status-Reporting-System 5.9.3.4 STATus:OPERation-Register Dieses Register enthält im CONDition-Teil Informationen darüber, welche Aktionen das Gerät gerade ausführt oder im EVENt-Teil Informationen darüber, welche Aktionen das Gerät seit dem letzten Auslesen ausgeführt hat. Es kann mit den Befehlen bzw.
  • Seite 436: Status:questionable-Register

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Status-Reporting-System 5.9.3.5 STATus:QUEStionable-Register Dieses Register enthält Informationen über fragwürdige Gerätezustände. Diese können beispielsweise auftreten, wenn das Gerät außerhalb seiner Spezifikationen betrieben wird. Es kann mit den Befehlen STATus:QUEStionable:CONDition? bzw. STATus:QUEStionable[:EVENt]? abgefragt werden. Tabelle 5-4 Bedeutung der Bits STATus:QUEStionable-Register Bit-Nr Bedeutung nicht verwendet...
  • Seite 437: Status-Questionable:acplimit-Register

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Status-Reporting-System 5.9.3.6 STATus-QUEStionable:ACPLimit-Register Dieses Register enthält Informationen über die Überschreitung von Grenzwerten bei Kanal- und Nachbarkanalleistungsmessung in Screen A und Screen B. Sie können mit den Befehlen "STATus:QUEStionable:ACPLimit:CONDition?" bzw. "STATus:QUEStionable:ACPLimit[:EVENt]?" abgefragt werden. Tabelle 5-5 Bedeutung der Bits im STATus:QUEstionable:ACPLimit-Register Bit-Nr Bedeutung ADJ UPPer FAIL (Screen A)
  • Seite 438: Status:questionable:diq Register

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Status-Reporting-System Bit-Nr Bedeutung ALT3 to 11 LOWer/UPPer FAIL (Screen B) Dieses Bit ist gesetzt, wenn in Diagramm B der untere oder obere Grenzwert in einem der alternativen Nachbarkanäle 3 bis 11 unterschritten wird. Dieses Bit ist immer 0. 5.9.3.7 STATus:QUEStionable:DIQ Register Dieses Register enthält Informationen über den Verbindungsstatus des digitalen...
  • Seite 439: Status-Questionable:frequency-Register

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Status-Reporting-System Meaning Digital I/Q Output Connection Protocol error Dieses Bit ist gesetzt, wenn beim Aufbau der Verbindung zwischen Analysator und digitaler Basisbanddatensignalsenke (z. B. R&S SMU, R&S Ex-IQ-Box) ein Fehler auftrat. 11-13 not used Digital I/Q Output (with connected R&S Ex-IQ-Box only) Dieses Bit ist gesetzt, wenn die PLL der R&S Ex-IQ-Box gesperrt ist.
  • Seite 440: Status-Questionable:limit -Register

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Status-Reporting-System 5.9.3.9 STATus-QUEStionable:LIMit<1|2>-Register Diese Register enthalten Informationen über die Einhaltung der Grenzwertlinien im jeweiligen Messfenster (LIMit1 entspricht Screen A, LIMit2 entspricht Screen B). Sie können mit den Befehlen "STATus:QUEStionable:LIMit<1|2>:CONDition?" bzw. "STATus:QUEStionable: LIMit<1|2>[:EVENt]?" abgefragt werden. Tabelle 5-7 Bedeutung der Bits im STATus:QUEstionable:LIMit<1|2>-Register Bit-Nr Bedeutung LIMit 1 FAIL...
  • Seite 441: Status-Questionable:lmargin -Register

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Status-Reporting-System 5.9.3.10 STATus-QUEStionable:LMARgin<1|2>-Register Diese Register enthalten Informationen über die Einhaltung der Abstände zu den Grenzwertlinien (Margin) im jeweiligen Messfenster (LMARgin1 entspricht Screen A, LMARgin2 entspricht Screen kannmit Befehlen "STATus: bzw. "STATus: QUEStionable:LMARgin<1|2>:CONDition?" QUEStionable:LMARgin<1|2>[:EVENt]?" abgefragt werden. Tabelle 5-8 Bedeutung der Bits im STATus: QUEstionable:LMARgin-Register Bit-Nr Bedeutung...
  • Seite 442: Status-Questionable:power-Register

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Status-Reporting-System 5.9.3.11 STATus-QUEStionable:POWer-Register Dieses Register enthält Informationen über mögliche Übersteuerungen des Gerätes. Es kann mit den Befehlen "STATus:QUEStionable:POWer:CONDition?" bzw. "STATus:QUEStionable:POWer[:EVENt]?" abgefragt werden. Tabelle 5-9 Bedeutung der Bits im STATus:QUEstionable:POWer-Register Bit-Nr Bedeutung OVERload (Screen A) Dieses Bit ist gesetzt, wenn eine Übersteuerung des HF-Einganges vorliegt. Dies entspricht der Anzeige „OVLD“...
  • Seite 443: Einsatz Des Status-Reporting-Systems

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Status-Reporting-System 5.9.4 Einsatz des Status-Reporting-Systems Um das Status-Reporting-System effektiv nutzen zu können, muss die dort enthaltene Information an den Controller übertragen und dort weiterverarbeitet werden. Dazu existieren mehrere Verfahren, die im Folgenden dargestellt werden. Ausführliche Programmbeispiele hierzu sind im Kapitel “Fernsteuerung –...
  • Seite 444: Parallelabfrage (Parallel Poll)

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Status-Reporting-System 5.9.4.3 Parallelabfrage (Parallel Poll) Bei einer Parallelabfrage (Parallel Poll) werden bis zu acht Geräte gleichzeitig mit einem Kommando vom Controller aufgefordert, auf den Datenleitungen jeweils 1 Bit Information zu übertragen, d.h., die jedem Gerät zugewiesenen Datenleitung auf logisch "0"...
  • Seite 445: Rücksetzwerte Des Status-Reporting-Systems

    R&S FSQ Fernsteuerung – Grundlagen Status-Reporting-System 5.9.5 Rücksetzwerte des Status-Reporting-Systems In der folgenden Tabelle sind die verschiedenen Befehle und Ereignisse zusammengefasst, die ein Rücksetzen des Status-Reporting-Systems bewirken. Keiner der Befehle, mit Ausnahme von *RST und SYSTem:PRESet, beeinflusst die funktionalen Geräteeinstellungen. Insbesondere verändert Geräteeinstellungen nicht.
  • Seite 446 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle 6 Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle 6.1 Einleitung ........... . 6.4 6.2 Notation .
  • Seite 447 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle 6.12 INPut - Subsystem ......... . 6.135 6.12.1 INPut:DIQ Subsystem .
  • Seite 448 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle 6.23.4 856x: Emulation der Spurious Response Measurement Utility 85672A ........... . . 6.304 6.23.4.1 Allgemeine Befehle für Spurious .
  • Seite 449: Einleitung

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Einleitung 6.1 Einleitung Dieses Kapitel beschreibt detailliert die Fernsteuerungsbefehle des R&S FSQ. Die Notation der Befehle wird in „Notation“ auf Seite 6.5 erläutert. Bevor Sie eine Befehlssequenz mit den hier beschriebenen Befehlen ausführen, vergewissern Sie sich auf eine der folgenden Weisen, dass die Betriebsart Spektrumanalyse ausgewählt ist: •...
  • Seite 450 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Notation 6.2 Notation In den folgenden Abschnitten werden alle im Gerät realisierten Befehle nach Befehls-Subsystem getrennt zuerst tabellarisch aufgelistet und dann ausführlich beschrieben. Die Schreibweise entspricht weitgehend der des SCPI-Normenwerks. Die SCPI-Konformitätsinformation ist jeweils in der Befehlsbeschreibung mit aufgeführt.
  • Seite 451 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Notation Sonderzeichen Für einige Befehle existiert eine Auswahl an Schlüsselwörtern mit identischer Wirkung. Diese Schlüsselwörter werden in der gleichen Zeile angegeben; sie sind durch einen senkrechten Strich getrennt. Es muss nur eines dieser Schlüsselwörter im Header des Befehls angegeben werden.
  • Seite 452 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Notation <numeric_value> Mit diesen Angaben werden Parameter gekennzeichnet, bei denen sowohl die <num> Eingabe Zahlenwert, auch Einstellung über bestimmte Schlüsselbegriffe (Character Data) möglich ist. Folgende Schlüsselbegriffe sind zulässig: – MINimum – Mit diesem Schlüsselwort wird der Parameter auf den kleinsten einstellbaren Wert gesetzt.
  • Seite 453: Common Befehle

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Common Befehle 6.3 Common Befehle Die Common Befehle sind der Norm IEEE 488.2 (IEC 625.2) entnommen. Gleiche Befehle haben in unterschiedlichen Geräten gleiche Wirkung. Die Header dieser Befehle bestehen aus einem Stern"*", dem drei Buchstaben folgen. Viele Common Befehle betreffen das Status-Reporting-System, das in Kapitel „Fernsteuerung –...
  • Seite 454 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Common Befehle *IDN? IDENTIFICATION QUERY fragt die Gerätekennung ab. Beispiel: "Rohde&Schwarz,FSQ-3,123456/789,4.31" FSQ-3 = Gerätebezeichnung (modellabhängig) 123456/789 = Seriennummer 4.31 = Firmware-Versionsnummer *IST? INDIVIDUAL STATUS QUERY gibt den Inhalt des IST-Flags in dezimaler Form zurück (0 | 1).
  • Seite 455 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Common Befehle Position Option R&S FSQ-B23 Vorverstärker 3.6...26.5 GHz R&S FSU-B24 Vorverstärker 20 Hz bis > 40 GHz R&S FSU-B25 Electronic Attenuator R&S FS-K74 HSDPA BTS R&S FSQ-B72 IQ Bandbreitenerweiterung für R&S FSQ (neu) (120 MHz BWbei f <...
  • Seite 456: Fernsteuerung - Grundlagen

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Common Befehle *PCB 0...30 PASS CONTROL BACK gibt die Adresse des Controllers an, an den die GPIB- Kontrolle nach Beendigung der ausgelösten Aktion zurückgegeben werden soll. *PRE 0...255 PARALLEL POLL REGISTER ENABLE setzt das Parallel-Poll-Enable-Register auf den angegeben Wert.
  • Seite 457: Abort - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle ABORt - Subsystem 6.4 ABORt - Subsystem Das ABORt-Subsystem enthält die Befehle zum Abbrechen von getriggerten Aktionen. Nach Abbruch einer Aktion kann diese sofort wieder getriggert werden. Alle Befehle lösen ein Ereignis aus, sie haben daher auch keinen *RST-Wert. ABORt Dieser Befehl bricht eine gerade laufende Messung ab und setzt das Trigger- System zurück.
  • Seite 458: Calculate - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem 6.5 CALCulate - Subsystem Das CALCulate Subsystem enthält Befehle, um Daten des Gerätes umzurechnen, zu transformieren oder um Korrekturen durchzuführen. Diese Funktionen werden auf den Daten nach der Erfassung durchgeführt, d.h. nach dem SENSe-Subsystem. Mit dem numerischen Suffix bei CALCulate wird zwischen den beiden Messfenstern SCREEN A und SCREEN B unterschieden: CALCulate1 = Screen A...
  • Seite 459: Calculate:deltamarker - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem 6.5.1 CALCulate:DELTamarker - Subsystem Das CALCulate:DELTamarker - Subsystem steuert die Deltamarker-Funktionen im Gerät. Die Auswahl des Messfensters erfolgt über CALCulate1 (SCREEN A) bzw. CALCulate2 (SCREEN B). ICALCulate<1|2>:DELTamarker<1...4>:AOFF Dieser Befehl schaltet alle aktiven Deltamarker im mit CALCulate<1|2> ausgewählten Messfenster aus.
  • Seite 460 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem Betriebsart: CALCulate<1|2>:DELTamarker<1...4>:FUNCtion:FIXed:RPOint:Y <numeric_value> Dieser Befehl definiert einen neuen Bezugspegel für alle Deltamarker im ausgewählten Messfenster bei Messung mit festem Bezugspunkt (CALCulate: DELTamarker:FUNCtion:FIXed:STATe ON). Bei Messung des Phasenrauschens (CALCulate:DELTamarker:FUNCtion: ON) definiert der Befehl einen neuen Bezugspegel für PNOise:STATe Deltamarker 2 im ausgewählten Messfenster.
  • Seite 461 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem "CALC2:DELT:FUNC:FIX:RPO:Y 30 DBM" 'setzt den Bezugspegel in Screen B auf +30 dBm Eigenschaften: *RST-Wert: OFF SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: CALCulate<1|2>:DELTamarker<1...4>:FUNCtion:PNOise:AUTO ON | OFF Mit diesem Befehl wird eine automatische Peaksuche für den Reference Fixed Marker 1 am Ende jedes einzelnen Sweeps durchgeführt.
  • Seite 462 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem Der Bezugspunkt kann anschließend mit den Befehlen CALCulate: DELTamarker:FUNCtion :FIXed:RPOint:X und ..:RPOint:Y unabhängig von der Position von Marker 1 und unabhängig von einer Messkurve verändert werden (denselben Befehlen, die für die Messung mit festem Bezugspunkt verwendet werden).
  • Seite 463 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem CALCulate<1|2>:DELTamarker<1...4>:MAXimum:NEXT Dieser Befehl positioniert den ausgewählten Deltamarker auf den nächstkleineren Maximalwert der Messkurve. Sofern nötig wird der betreffende Deltamarker vorher eingeschaltet. Beispiel: "CALC1:DELT2:MAX:NEXT" 'setzt Deltamarker 2 in Screen A auf das nächstkleinere Maximum.
  • Seite 464 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem Betriebsart: Dieser Befehl ist ein "Event" und hat daher keinen *RST-Wert und keine Abfrage. CALCulate<1|2>:DELTamarker<1...4>:MINimum:NEXT Dieser Befehl positioniert den ausgewählten Deltamarker auf den nächstgrößeren Minimalwert der Messkurve. Sofern nötig wird der betreffende Deltamarker vorher eingeschaltet.
  • Seite 465 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem Beispiel: "CALC:DELT:MODE ABS" 'schaltet die Frequenz-/Zeiteingabe für alle Deltamarker auf Absolutwerte. "CALC:DELT:MODE REL" 'schaltet die Frequenz-/Zeiteingabe für alle Deltamarker auf relativ zu Marker 1. Eigenschaften: *RST-Wert: REL SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: CALCulate<1|2>:DELTamarker<1...4>[:STATe] ON | OFF Dieser Befehl schaltet den Delta-Marker im mit CALCulate<1|2>...
  • Seite 466 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem Beispiel: "CALC:DELT:MOD REL" 'schaltet die Deltamarkereingabe auf relativ zu Marker 1. "CALC:DELT2:X 10.7MHz" 'positioniert Deltamarker 2 in Screen A in 10.7 MHz Abstand rechts von Marker 1. "CALC2:DELT:X?" 'gibt die Absolutfrequenz/-zeit von Deltamarker 1 in Screen B aus.
  • Seite 467: Eigenschaften

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem "INIT;*WAI" 'startet einen Sweep und wartet auf das Ende "CALC:DELT2 ON" 'schaltet Deltamarker 2 in Screen A ein "CALC:DELT2:Y?" 'gibt den Messwert von Deltamarker 2 in Screen A aus. Eigenschaften: *RST-Wert: - SCPI: gerätespezifisch Betriebsart:...
  • Seite 468: Calculate:dline Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem 6.5.2 CALCulate:DLINe Subsystem Das CALCulate:DLINe Subsystem kontrolliert die Einstellung der Display Linien. Die Messfenster werden mit CALCulate1 (Fenster 1) und CALCulate2 (Fenster B) ausgewählt. CALCulate<1|2>:DLINe<1|2> MINimum .. MAXimum (abhängig von aktueller Einheit) Dieser Befehl definiert die Position der Display Line 1 bzw.
  • Seite 469 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem 6.5.3 CALCulate:ESPectrum Subsystem Die Befehle dieses Subsytems konfigurieren die Auswertung in Listenform für die Spectrum Emission Mask-Messung. CALCulate<1|2>:ESPectrum:PSEarch|PEAKsearch:AUTO ON | OFF Dieser Befehl aktiviert/deaktiviert die Auswertung der SEM-Messung in Listenform. LIST EVALUATION ON ist die Defaulteinstellung. Beispiel: "CALC:ESP:PEAK:AUTO OFF"...
  • Seite 470 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem 6.5.4 CALCulate:FLINe Subsystem Das CALCulate:DLINe Subsystem kontrolliert die Einstellung der Display Linien. Die Messfenster werden mit CALCulate1 (Fenster 1) und CALCulate2 (Fenster B) ausgewählt. CALCulate<1|2>:FLINe<1|2> 0...f Dieser Befehl definiert die Position der Frequenzlinien. Die Frequenzlinien markieren die angegebenen Frequenzen im Messfenster.
  • Seite 471: Calculate:limit - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem 6.5.5 CALCulate:LIMit - Subsystem Das CALCulate:LIMit-Subsystem umfasst die Grenzwertlinien und die zugehörigen Limit-Tests. Grenzwertlinien können als obere oder untere Grenzwertlinien definiert werden. Die einzelnen y-Werte der Grenzwertlinien korrespondieren mit den Werten der x-Achse (CONTrol), wobei die Anzahl von x- und y-Werten übereinstimmen muss.
  • Seite 472 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem Die Festlegung des Sicherheitsabstands sowie die Verschiebung in x- und/oder y- Richtung kann ab hier erfolgen (Befehle siehe unten). Einschalten und Auswerten der Linie in Screen A: 1. Einschalten der Linie in Screen A: CALC1:LIM5:UPP:STAT ON 2.
  • Seite 473 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem 6.5.5.1 Allgemeine CALCulate:LIMit Kommandos CALCulate<1|2>:LIMit<1...8>:ACTive? Dieser Befehl fragt die Namen aller aktiven Grenzwertlinien ab. Die numerischen Suffixe bei CALCulate<1|2> und LIMit<1...8> sind unbenutzt. Rückgabewert: Die Rückgabewerte sind in alphabetischer Reihenfolge sortiert.
  • Seite 474 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem CALCulate<1|2>:LIMit<1...8>:COMMent <string> Dieser Befehl definiert einen Kommentar (max. 40 Zeichen) zur ausgewählten Grenzwertlinie. Es können bis zu acht Grenzwertlinien gleichzeitig benutzt werden. Der Kommentar ist unabhängig vom Messfenster. Beispiel: "CALC:LIM5:COMM 'Upper limit for spectrum'" 'definiert den Kommentar für Grenzwertlinie 5.
  • Seite 475 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem Es können bis zu acht Grenzwertlinien gleichzeitig benutzt werden. Die Suffixe <1|2> bei CALCulate wählen das Messfenster aus. Das Ergebnis des Grenzwerttests liefert 0 bei PASS, 1 bei FAIL und 2 bei MARGIN als Antwort.
  • Seite 476 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem CALCulate<1|2>:LIMit<1...8>:TRACe 1...3 Dieser Befehl ordnet eine Grenzwertlinie einer Messkurve im angegebenen Messfenster zu. Es können bis zu acht Grenzwertlinien gleichzeitig benutzt werden. Die Suffixe <1|2> bei CALCulate wählen das Messfenster aus. Beispiel: "CALC:LIM2:TRAC 3"...
  • Seite 477 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem 6.5.5.2 CALCulate:LIMit:ACPower Subsystem Das CALCulate:LIMit:ACPower - Subsystem definiert die Grenzwertprüfung bei Nachbarkanalleistungsmessung. CALCulate<1|2>:LIMit<1...8>:ACPower:ACHannel:ABSolute -200 ... 200 dBm, -200...200 dBm Dieser Befehl ändert legt den absoluten Grenzwert für den unteren/oberen Nachbarkanal bei Nachbarkanal-Leistungsmessung (Adjacent Channel Power) im ausgewählten Messfenster fest.
  • Seite 478 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem "CALC:LIM:ACP:ACH:REL:STAT ON" schaltet die Prüfung der relativen Grenzwerte für die Nachbarkanäle in Screen A ein. "CALC:LIM:ACP:ACH:ABS:STAT ON" 'schaltet die Prüfung der absoluten Grenzwerte für die Nachbarkanäle in Screen A ein. "INIT;*WAI"...
  • Seite 479 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem Das Ergebnis kann mit CALCulate:LIMit:ACPower:ACHannel:RESult? abgefragt werden. Zu beachten ist, dass zwischen dem Einschalten der Grenzwertprüfung und der Abfrage des Ergebnisses eine komplette Messung durchgeführt werden muss, da sonst keine gültigen Ergebnisse vorliegen. Das numerische Suffix <1...8>...
  • Seite 480 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem "CALC:LIM:ACP ON" 'schaltet die Grenzwertprüfung für Kanal-/ Nachbarkanalleis- tungsmessung in Screen A insgesamt ein. "CALC:LIM:ACP:ACH:STAT ON" 'schaltet die Grenzwertprüfung für die Nachbarkanäle in Screen A ein. "INIT;*WAI" 'startet eine neue Messung und wartet auf das Sweepende. "CALC:LIM:ACP:ACH:RES?"...
  • Seite 481 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem CALCulate<1|2>:LIMit<1...8>:ACPower:ALTernate<1...11>:ABSolute:STATe ON | OFF Dieser Befehl aktiviert bei Nachbarkanal-Leistungsmessung (Adjacent Channel Power) die Grenzwertprüfung für den ersten/zweiten Alternate-Nachbarkanal im ausgewählten Messfenster. Zuvor muss mit dem Befehl CALCulate:LIMit:ACPower:STATe ON die Grenzwertprüfung für die Kanal-/Nachbarkanalleistung insgesamt eingeschaltet werden.
  • Seite 482 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem CALCulate<1|2>:LIMit<1...8>:ACPower:ALTernate<1...11>[:RELative] 0...100DB, 0...100DB Dieser Befehl legt den relativen Grenzwert für die Alternate-Nachbarkanäle bei Nachbarkanal-Leistungsmessung (Adjacent Channel Power) im ausgewählten Messfenster fest. Bezugswert für den relativen Grenzwert ist die gemessene Kanalleistung. Das numerische Suffix bei ALTernate<1...11>...
  • Seite 483 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem "CALC:LIM:ACP ON" 'schaltet die Grenzwertprüfung für Kanal-/ Nachbarkanalleis- tungsmessung in Screen A insgesamt ein. "CALC:LIM:ACP:ALT:REL:STAT ON" 'schaltet die Prüfung der relativen Grenzwerte für die "alternate" Nachbarkanäle in Screen A ein. "CALC:LIM:ACP:ALT:ABS:STAT ON"...
  • Seite 484 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem "CALC:LIM:ACP:ALT:RES?" 'fragt das Ergebnis der Grenzwertprüfung in den zweiten Alternate-Nachbarkanälen in Screen A ab. Eigenschaften: *RST-Wert: -- SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: Der Befehl ist ein reiner Abfragebefehl und besitzt daher keinen *RST-Wert. CALCulate<1|2>:LIMit<1...8>:ACPower[:STATe] ON | OFF Dieser Befehl schaltet bei Nachbarkanal-Leistungsmessung (Adjacent Channel Power) die Grenzwertprüfung im ausgewählten Fenster ein bzw.
  • Seite 485 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem 6.5.5.3 CALCulate:LIMit:CONTrol Subsystem Das CALCulate:LIMit:CONTrol - Subsystem definiert die CONTrol-Achse (x-Achse). CALCulate<1|2>:LIMit<1...8>:CONTrol[:DATA] <numeric_value>,<numeric_value> Dieser Befehl definiert die Werte der x-Achse für die Grenzwertlinien UPPER oder LOWER. Die Werte werden unabhängig vom Messfenster festgelegt. Die Anzahl der Werte für die CONTrol-Achse und für die zugehörige UPPer- und/ oder LOWer-Grenzwertlinie muss übereinstimmen.
  • Seite 486 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem CALCulate<1|2>:LIMit<1...8>:CONTrol:OFFSet <numeric_value> Dieser Befehl definiert einen Offset für die x-Achse einer relativen Grenzwertlinie im Frequenz- oder Zeitbereich. Die Einheit der Werte richtet sich nach Frequenz- bzw. Zeitbereich der x-Achse, d.h. sie ist HZ bei CALC:LIM:CONT:DOM FREQ und S bei CALC:LIM:CONT: DOM TIME.
  • Seite 487 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem 6.5.5.4 CALCulate:LIMit:LOWer Subsystem Das CALCulate:LIMit:LOWer- Subsystem definiert die untere Grenzwertlinie. CALCulate<1|2>:LIMit<1...8>:LOWer[:DATA] <numeric_value>, <numeric_value>... Dieser Befehl definiert die Werte für die angegebene untere Grenzwertlinie. Es können bis zu acht Grenzwertlinien definiert werden. Das Kommando arbeitet unabhängig vom Messfenster.
  • Seite 488 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem Betriebsart: CALCulate<1|2>:LIMit<1...8>:LOWer:OFFSet <numeric_value> Dieser Befehl definiert einen Offset für die y-Achse einer relativen unteren Grenzwertlinie. Gegensatz erfolgt CALC:LIM:LOW:SHIFt Verschiebung nicht durch Veränderung der einzelnen y-Werte, sondern durch einen additiven Offset. Der Offset ist unabhängig vom Messfenster. Beispiel: "CALC:LIM2:LOW:OFFS 3dB"...
  • Seite 489 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem "CALC2:LIM4:LOW:STAT ON" 'schaltet Grenzwertlinie 4 (Lower Limit) auch in Screen B ein. Eigenschaften: *RST-Wert: OFF SCPI: konform Betriebsart: CALCulate<1|2>:LIMit<1...8>:LOWer:THReshold <numeric_value> Dieser Befehl definiert einen absoluten Schwellwert für Grenzwertlinien mit relativer y-Achsenskalierung unabhängig Messfenster.
  • Seite 490 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem 6.5.5.5 CALCulate:LIMit:UPPer Subsystem Das CALCulate:LIMit:UPPer- Subsystem definiert die obere Grenzwertlinie. CALCulate<1|2>:LIMit<1...8>:UPPer[:DATA] <numeric_value>,<numeric_value>... Dieser Befehl definiert die Werte für die angegebene obere Grenzwertlinie. Es können bis zu acht Grenzwertlinien definiert werden. Das Kommando arbeitet unabhängig vom Messfenster.
  • Seite 491 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem Eigenschaften: *RST-Wert: ABSolute SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: CALCulate<1|2>:LIMit<1...8>:UPPer:OFFSet <numeric_value> Dieser Befehl definiert einen Offset für die y-Achse einer relativen oberen Grenzwertlinie. Gegensatz erfolgt CALC:LIM:UPP:SHIFt Verschiebung nicht durch Veränderung der einzelnen y-Werte, sondern durch einen additiven Offset.
  • Seite 492 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem In der Betriebsart Spectrum kann das Ergebnis des Grenzwerttests mit CALCulate:LIMit<1...8>:FAIL? abgefragt werden. Beispiel: "CALC1:LIM4:UPP:STAT ON" 'schaltet Grenzwertlinie 4 (Upper Limit) in Screen A ein. "CALC2:LIM4:UPP:STAT ON" 'schaltet Grenzwertlinie 4 (Upper Limit) auch in Screen B ein. Eigenschaften: *RST-Wert: OFF SCPI: konform...
  • Seite 493: Calculate:marker - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem 6.5.6 CALCulate:MARKer - Subsystem Das CALCulate:MARKer - Subsystem steuert die Markerfunktionen im Gerät. Die Auswahl des Messfensters erfolgt über CALCulate1 (SCREEN A) bzw. CALCulate2 (SCREEN B). Das Subsystem ist unterteilt in die Beschreibung allgemeiner Markerfunktionalität („Allgemeine CALCulate:MARKer:...
  • Seite 494 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem "INIT;*WAI" 'startet einen Sweep und wartet auf das Ende "CALC:MARK:COUN:FREQ?" 'gibt das Zählergebnis für Screen A aus Eigenschaften: *RST-Wert: OFF SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: CALCulate<1|2>:MARKer<1>:COUNt:FREQuency? Dieser Befehl fragt das Ergebnis des Frequenzzählers für den angegebenen Marker im ausgewählten Messfenster ab.
  • Seite 495 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem Beispiel: "CALC:MARK:LOEX OFF" Eigenschaften: *RST-Wert: ON SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:MAXimum:AUTO ON | OFF Dieser Befehl aktiviert oder deaktiviert eine automatische Maximumsuche für Marker 1 am Ende eines jeden Messdurchlaufs. Die aktuellen Einstellungen für die Grenzen des Suchbereichs (Search Limits LEFT LIMIT, RIGHT LIMIT, THRESHOLD, EXCLUDE LO) werden berücksichtigt.
  • Seite 496 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem Eigenschaften: *RST-Wert: - SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: Dieser Befehl ist ein "Event" und hat daher keinen *RST-Wert und keine Abfrage. CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:MAXimum[:PEAK] Dieser Befehl positioniert den Marker im angegebenen Messfenster auf den aktuellen Maximalwert der zugehörigen Messkurve.
  • Seite 497 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem Eigenschaften: *RST-Wert: OFF SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:MINimum:LEFT Dieser Befehl positioniert den Marker im angegebenen Messfenster auf den nächstgrößeren Minimalwert links vom aktuellen Wert (d.h. in absteigender X- Richtung). Wird kein nächstgrößeres Minimum auf der Messkurve gefunden (Abstand zur Umgebung <...
  • Seite 498 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem Wird kein Minimum auf der Messkurve gefunden (Abstand zur Umgebung < Peak Excursion), so wird ein Execution Error (Error Code: -200) ausgelöst. Beispiel: "CALC:MARK2:MIN" 'setzt Marker 2 in Screen A auf das Minimum der Messkurve. Eigenschaften: *RST-Wert: - SCPI: gerätespezifisch...
  • Seite 499 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>[:STATe] ON | OFF Dieser Befehl schaltet den aktuell ausgewählten Marker im mit CALCulate<1|2> ausgewählten Messfenster ein oder aus. Bei fehlender Angabe wird automatisch Marker 1 ausgewählt. Wird Marker 2, 3 oder 4 ausgewählt und dieser als Deltamarker betrieben, so wird er auf Betrieb als Marker umgeschaltet.
  • Seite 500 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem Die Funktion ist unabhängig von der Auswahl eines Markers, d.h., das numerische Suffix bei MARKer<1...4> ist ohne Bedeutung. Bei aktiver Time Domain Power-Messung wird mit diesem Befehl der Auswertebereich auf der Messkurve begrenzt. Die Funktion ist nur verfügbar, wenn die Suchbereichsbegrenzung für Marker und Deltamarker eingeschaltet ist (CALC:MARK:X:SLIM ON).
  • Seite 501 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:X:SLIMits[:STATe] ON | OFF Dieser Befehl schaltet die Suchbegrenzung für Marker und Deltamarker im gewählten Messfenster ein bzw. aus. Die Funktion ist unabhängig von der Auswahl eines Markers, d.h., das numerische Suffix bei MARKer<1...4> ist ohne Bedeutung.
  • Seite 502 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem "INIT;*WAI" 'startet einen Sweep und wartet auf das Ende "CALC:MARK2:Y?" 'gibt den Messwert von Marker 2 in Screen A aus. Eigenschaften: *RST-Wert: - SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:Y:PERCent 0 ... 100% Dieser Befehl positioniert den ausgewählten Marker im angegebenen Messfenster auf die angegebene Wahrscheinlichkeit.
  • Seite 503 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem 6.5.6.2 CALCulate:MARKer:FUNCtion - Subsystem Die Auswahl des Messfensters erfolgt über CALCulate1 (SCREEN A) bzw. CALCulate2 (SCREEN B). CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:CENTer Dieser Befehl setzt die Mittenfrequenz des ausgewählten Messfensters gleich der Frequenz des angegebenen Markers. Wird Marker 2, 3 oder 4 ausgewählt und dieser als Deltamarker betrieben, so wird er auf Betrieb als Marker umgeschaltet.
  • Seite 504 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:DEModulation:HOLDoff 10ms ...1000s Dieser Befehl definiert die Dauer der Verweilzeit an der Markerposition für die Demodulation im Frequenzbereich (Span > 0). Die Einstellung ist unabhängig vom Messfenster und ausgewählten Marker, d.h. die Suffixe <1|2> und <1 ... 4> sind ohne Bedeutung.
  • Seite 505 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:DEModulation[:STATe] ON | OFF Dieser Befehl schaltet den Hördemodulator bei Erreichen des angegebenen Markers im ausgewählten Messfenster ein bzw. aus. Im Frequenzbereich (Span > 0) kann die Verweildauer an der betreffenden Markerposition mit CALCulate: MARKer:FUNCtion:DEModulation:HOLD festgelegt werden.
  • Seite 506 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem Bei Veränderung der Position von Deltamarker 2 wird Deltamarker 3 symmetrisch bezogen auf den Bezugsmarker (Marker 1) bewegt. Durch Veränderung der Position von Deltamarker 3 kann anschließend ein Feinabgleich unabhängig von Deltamarker 2 durchgeführt werden.
  • Seite 507 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem Measurement Measurement Measurement Time Time Time Period Period Time offset of first pulse Trace start Die Funktion verwendet stets TRACE 1 im ausgewählten Screen. Das Suffix bei MARKer wird ignoriert. Beispiel: "DISP:WIND:TRAC:Y:RLEV –10dBm"...
  • Seite 508 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem Die temporären Marker T1 und T2 werden um n dB unter dem aktiven Referenzmarker platziert. Der Frequenzabstand dieser Marker kann mit CALCulate:MARKer:FUNCtion:NDBDown:RESult? abgefragt werden. Falls ein negativer Wert eingetragen ist, werden die beiden Marker n dB über den aktiven Referenzmarker gesetzt.
  • Seite 509 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem "INIT;*WAI" 'startet einen Sweep und wartet auf das Ende "CALC:MARK:FUNC:NDBD:RES?" 'gibt den Messwert von Screen A aus. Eigenschaften: *RST-Wert: - SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: Dieser Befehl ist nur eine Abfrage und hat daher keinen *RST-Wert. CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:NDBDown:STATe ON | OFF Dieser Befehl schaltet die "N dB Down"-Funktion im ausgewählten Messfenster ein bzw.
  • Seite 510 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:NOISe:RESult? Dieser Befehl fragt das Ergebnis der Rauschmessung ab. Um ein gültiges Abfrageergebnis zu erhalten muss zwischen Einschalten der Funktion Abfrage Messwertes kompletter Sweep Synchronisierung auf das Sweepende durchgeführt worden sein. Dies ist nur im Single Sweep-Betrieb möglich.
  • Seite 511 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem CALCulate<1|2>:MARKer<1 ... 4>:FUNCtion:TOI:MARKer CALCulate | SEARch Dieser Befehl steuert die Positionierung der Intercept-Marker 3 und 4 für die TOI- Messung basierend auf den beiden Trägersignalen. • CALCulate: Berechnet die Intermodulationsprodukt-Frequenzen. •...
  • Seite 512 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem Aus dem Pegelabstand zwischen den Normalmarkern und den Deltamarkern berechnet sich der Intercept dritter Ordnung. Das numerische Suffix <1...4> bei :MARKer ist bei diesem Befehl ohne Bedeutung. Beispiel: "CALC:MARK:FUNC:TOI ON" 'schaltet die Messung des Intercepts dritter Ordnung in Screen A ein.
  • Seite 513 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem 6.5.6.3 CALCulate:MARKer:FUNCtion:FPEaks Subsystem CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:FPEaks:ANNotation:LABel[:STATe] ON | OFF Dieser Befehl aktiviert und deaktiviert die Markerbezeichnung in der Peak-Liste. Beachten Sie, dass die Markersymbole in der Peak-Liste aktiviert sein müssen, damit die Bezeichnungen angezeigt werden. Die Symbole können mit dem Befehl CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:FPEaks:ANNotation:MARKer[: STATe] aktiviert werden.
  • Seite 514 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:FPEaks:ANNotation:MARKer[: STATe] ON | OFF Dieser Befehl aktiviert und deaktiviert die Marker in der Peak-Liste (werden als Kreuze angezeigt). Das numerische Suffix für MARKer ist irrelevant. Beispiel: "CALC:MARK:FUNC:FPE ON" 'aktiviert die Peak-Liste. "CALC:MARK:FUNC:FPE:ANN:MARK ON"...
  • Seite 515 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem "CALC:MARK:FUNC:FPE:SORT X" 'setzt den Sortiermodus auf aufsteigende X-Werte "CALC:MARK:FUNC:FPE 3" 'sucht die drei höchsten Maxima auf Trace 1 "CALC:MARK:FUNC:FPE:COUN?" 'frägt die Anzahl der gefundenen Maxima ab "CALC:MARK:FUNC:FPE:Y?" 'frägt den Pegel der gefundenen Maxima ab "CALC:MARK:FUNC:FPE:X?"...
  • Seite 516 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem Betriebsart: CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:FPEaks:SORT X | Y Dieser Befehl stellt den Sortiermodus für die Maximasuche ein: Parameter: X: die Maxima werden in der Antwortliste nach aufsteigenden X-Werten geordnet. Y: die Maxima werden in der Antwortliste nach fallenden Y- Werten geordnet.
  • Seite 517: Eigenschaften

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:FPEaks:X? Dieser Befehl liest die Liste der X-Werte der gefundenen Maxima aus. Die Anzahl der verfügbaren Werte kann mit CALC:MARK:FUNC:FPEaks:COUNt? abgefragt werden. Bei Sort Mode X liegen die X-Werte in aufsteigender Reihenfolge vor, bei Sort Mode Y entspricht die Reihenfolge der absteigenden Reihenfolge der Y-Werte.
  • Seite 518 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem 6.5.6.4 CALCulate:MARKer:FUNCtion:HARMonics Subsystem Das CALCulate:MARKer:FUNCtion:HARMonics-Subsystem beinhaltet die Befehle zur Harmonic Distortion Messung. CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:HARMonics:BANDwidth:AUTO ON | OFF Dieser Befehl spezifiziert, ob die Auflösebandbreite der 2. bis n-ten Harmonischen identisch zur Bandbreite der ersten Harmonischen (OFF) oder zur nächstgrößeren Bandbreite (entsprechend der Harmonischen) des Vielfachen der Bandbreite der ersten Harmonischen sein muss (ON).
  • Seite 519 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem "INIT;*WAI" ’Startet einen Sweep und wartet auf das Ende. "CALC:MARK:FUNC:HARM:DIST? TOT" ’Gibt FM Klirrfaktors in % und dB aus. Eigenschaften: *RST-Wert: -- SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: A-F, A-Z CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:HARMonics:LIST? Dieser Befehl liest die Liste der Oberwellen aus. Der erste Wert ist die absolute Leistung der ersten Harmonischen in der Einheit, die mit UNIT eingestellt wurde.
  • Seite 520 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem Betriebsart: CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:HARMonics:PRESet Dieser Befehl optimiert die Geräteeinstellungen abhängig vom Modus, in dem die Oberwellenmessung gestartet wurde: Wenn die Oberwellenmessung im Frequenzberech (Darstellbreite > 0) gestartet wurde, werden die Frequenz und der Pegel der ersten Harmonischen berechnet, von der die Messungs-Liste aufgestellt wird.
  • Seite 521 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem 6.5.6.5 CALCulate:MARKer:FUNCtion:POWer Subsystem Das CALCulate:MARKer:FUNCtion:POWer-Subsystem beinhaltet die Befehle zur Steuerung der Leistungsmessung. CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:POWer:MODE WRITe | MAXHold Dieser Befehl wählt Clear Write oder MAXHold für Channel Power Werte aus. Beispiel: "CALC:MARK:FUNC:POW:MODE MAXH" 'MAXHold für Channel Power Werte Eigenschaften: *RST-Wert: WRITe...
  • Seite 522 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem WIMax WiMAX (Worldwide Interoperability for Microwave Access) IEEE 802.16-2004/Cor1-2005 WIBro WiMAX WiBro (Wireless Broadband) IEEE 802.16-2004/Cor1-2005 EUTRa E-UTRA/LTE Square Standardeinstellung für die Messung der vermuteten Nachbarkanal-Trägerkonfiguration gleicher Bandbreite. In diesem Modus wird ein Rechteckfilter auf alle Kanäle angewandt.
  • Seite 523 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem ACPower: Nachbarkanalleistungsmessung Die Messergebnisse werden, durch Komma getrennt, in folgender Reihenfolge ausgegeben: 1. Leistung Übertragungskanal 2. Leistung unterer Nachbarkanal 3. Leistung oberer Nachbarkanal 4. Leistung unterer Alternate-Nachbarkanal 1 5. Leistung oberer Alternate-Nachbarkanal 1 6.
  • Seite 524 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem MCACpower: Kanal-/Nachbarkanalleistungsmessung mehreren Trägersignalen Die Messergebnisse werden, durch Komma getrennt, in folgender Reihenfolge ausgegeben: 1. Leistung Trägersignal 1 2. Leistung Trägersignal 2 3. Leistung Trägersignal 3 4. Leistung Trägersignal 4 5.
  • Seite 525 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem Beispiel für Kanal-/Nachbarkanalleistungsmessung: 'setzt die Zahl der Nachbarkanäle in "SENS2:POW:ACH:ACP 3" Screen B auf 3 'setzt die Bandbreite des Hauptkanals "SENS2:POW:ACH:BAND 30KHZ" auf 30 kHz 'setzt Bandbreite aller "SENS2:POW:ACH:BAND:ACH 40KHZ" Nachbarkanäle auf 40 kHz "SENS2:POW:ACH:BAND:ALT1 50KHZ"...
  • Seite 526 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem Eigenschaften: *RST-Wert: - SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: Dieser Befehl ist nur eine Abfrage und hat daher keinen *RST-Wert. CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:POWer:RESult:PHZ ON | OFF Dieser Befehl schaltet die Abfrage der Ergebnisse der Leistungsmessung im angegebenen Messfenster um zwischen Ausgabe in Absolutwerten (OFF) und Ausgabe bezogen auf die Messbandbreite (ON).
  • Seite 527 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem 'fragt Ergebnis "CALC2:MARK:FUNC:POW:RES? ACP" Nachbarkanalleistungsmessung Screen B ab. Soll nur die Kanalleistung allein gemessen werden, so entfallen alle Befehle zur Festlegung der Bandbreiten der Nachbarkanäle sowie der Kanalabstände. Die Anzahl der Nachbarkanäle wird mit SENS2:POW:ACH:ACP 0 zu 0 gesetzt. Eigenschaften: *RST-Wert: - SCPI: gerätespezifisch...
  • Seite 528 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem Betriebsart: CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:POWer:STANdard:CATalog? Dieser Befehl listet alle vordefinierten und benutzerdefinierten ACP-Standards auf. Das numerische Suffix bei MARKer ist ohne Bedeutung. Beispiel: "CALC:MARK:FUNC:POW:STAN:CAT?” ' fragt die verfügbaren Standards ab. Eigenschaften: *RST-Wert- SCPI: gerätespezifischc Betriebsart: CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:POWer:STANdard:DELete <name>...
  • Seite 529 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:POWer[:STATe] OFF Dieser Befehl schaltet die aktive Leistungsmessung im angegebenen Messfenster aus. Beispiel: "CALC:MARK:FUNC:POW OFF" 'schaltet die Leistungsmessung in Screen A aus Eigenschaften: *RST-Wert: - SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: Dieser Befehl ist ein "Event" und hat daher keine Abfrage. 6.84 Operating Manual 1313.9681.11 - 02...
  • Seite 530 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem 6.5.6.6 CALCulate:MARKer:FUNCtion:STRack Subsystem Das CALCulate:MARKer:FUNCtion:STRack- Subsystem definiert die Einstellung des Signal Track. CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:STRack:BANDwidth|BWIDth 10 Hz...MAX(SPAN) Diese Befehle haben die gleiche Funktion. Siedefinieren die Bandbreite um die Mittenfrequenz, innerhalb der das größte Signal für die Signalverfolgung gesucht wird, für das ausgewählte Messfenster.
  • Seite 531 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem Beispiel: "CALC:MARK:FUNC:STR:THR -50DBM" 'setzt den Schwellwert für die Signalverfolgung in Screen A auf -50 dBm. Eigenschaften: *RST-Wert: -120 dBm SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:STRack:TRACe 1...3 Dieser Befehl definiert die Messkurve, auf der das größte Signal für die Signalverfolgung gesucht wird, für das ausgewählte Messfenster.
  • Seite 532 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem 6.5.6.7 CALCulate:MARKer:FUNCtion:SUMMary Subsystem Dieses Subsystem beinhaltet die Befehle zur Steuerung der Time Domain Power- Funktionen. Sie sind aus Kompatibilität zur FSE-Familie im Marker-Subsystem angesiedelt. CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:SUMMary:AOFF Dieser Befehl schaltet alle Time Domain Power-Messfunktionen im ausgewählten Messfenster aus.
  • Seite 533 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:SUMMary:MEAN:AVERage: RESult? Dieser Befehl fragt das Ergebnis der über mehrere Sweeps gemittelten Mittelwertmessung im ausgewählten Messfenster ab. Die Abfrage ist nur bei aktiver Mittelwertbildung möglich (CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>: FUNCtion:SUMMary:AVERage ON). Die Funktion ist von der Markerauswahl unabhängig, d.h., das numerische Suffix <1...4>...
  • Seite 534 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem "CALC:MARK:FUNC:SUMM:PHOL ON" 'schaltet die Maximalwertbildung in Screen A ein "INIT;*WAI" 'startet einen Sweep und wartet auf das Ende "CALC:MARK:FUNC:SUMM:MEAN:PHOL:RES?" 'gibt das Messergebnis von Screen A aus. Eigenschaften: *RST-Wert: - SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: Dieser Befehl ist nur eine Abfrage und hat daher keinen *RST-Wert.
  • Seite 535 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem Beispiel: "CALC:MARK:FUNC:SUMM:MEAN ON" 'schaltet die Funktion in Screen A ein. Eigenschaften: *RST-Wert: OFF SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:SUMMary:MODE ABSolute | RELative Dieser Befehl schaltet im angegebenen Messfenster zwischen absoluter und relativer Time Domain Power Messung um. Der Befehl ist unabhängig von der Auswahl eines Markers, d.h., das numerische Suffix <1...4>...
  • Seite 536 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem Beispiel: "INIT:CONT OFF" 'schaltet auf Single Sweep-Betrieb um "CALC:MARK:FUNC:SUMM:PPE ON" 'schaltet die Funktion in Screen A ein "CALC:MARK:FUNC:SUMM:AVER ON" 'schaltet die Mittelwertbildung in Screen A ein "INIT;*WAI" 'startet einen Sweep und wartet auf das Ende "CALC:MARK:FUNC:SUMM:PPE:AVER:RES?"...
  • Seite 537 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:SUMMary:PPEak:RESult? Dieser Befehl fragt das Ergebnis der positiven Spitzenwertmessung im ausgewählten Messfenster ab. Die Messung wird ggf. vorher eingeschaltet. Die Funktion ist von der Markerauswahl unabhängig, d.h., der Suffix <1...4> bei MARKer ist ohne Bedeutung.
  • Seite 538 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem Sind Funktionen oder ...:SUMM:AVERage ...:SUMM:PHOLd eingeschaltet, so ist der Augenblickswert der zum betrachteten Zeitpunkt aufsummierte Messwert. Beispiel: "CALC:MARK:FUNC:SUMM:REF:AUTO ONCE" 'übernimmt die aktuell gemessene Leistung in Screen A als Referenzwert für die relative Time Domain Power-Messung. Eigenschaften: *RST-Wert: - SCPI: gerätespezifisch...
  • Seite 539 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem Die Funktion ist von der Markerauswahl unabhängig, d.h., das numerische Suffix <1...4> bei :MARKer ist ohne Bedeutung. Sie ist nur im Zeitbereich (Span = 0) verfügbar. Um ein gültiges Abfrageergebnis zu erhalten muss zwischen Einschalten der Funktion Abfrage Messwertes...
  • Seite 540 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:SUMMary:RMS[:STATe] ON | OFF Dieser Befehl schaltet die Messung des Effektivwerts der gesamten Messkurve im ausgewählten Messfenster ein bzw. aus. Die Funktion ist von der Markerauswahl unabhängig, d.h., das numerische Suffix <1...4>...
  • Seite 541 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem Die Funktion ist von der Markerauswahl unabhängig, d.h., das numerische Suffix <1...4> bei :MARKer ist ohne Bedeutung. Sie ist nur im Zeitbereich (Span = 0) verfügbar. Um ein gültiges Abfrageergebnis zu erhalten muss zwischen Einschalten der Funktion Abfrage Messwertes...
  • Seite 542 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:SUMMary:SDEViation[:STATe] ON | OFF Dieser Befehl schaltet die Messung der Standardabweichung der gesamten Messkurve im angegebenen Messfenster ein bzw. aus. Der Befehl ist unabhängig von der Auswahl eines Markers, d.h., das numerische Suffix <1...4> bei :MARKer ist ohne Bedeutung.
  • Seite 543: Calculate:math - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem 6.5.7 CALCulate:MATH - Subsystem Das CALCulate:MATH - Subsystem erlaubt die Verarbeitung von Daten aus dem SENSe-Subsystem in numerischen Ausdrücken. CALCulate<1|2>:MATH[:EXPression][:DEFine] <expr> Dieser Befehl definiert den mathematischen Ausdruck für die Verknüpfung von Traces mit Trace 1.
  • Seite 544 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem CALCulate<1|2>:MATH:POSition -100PCT ... 200PCT Dieser Befehl legt die Position des Ergebnisses der Trace-Mathematik im ausgewählten Messfenster fest. Die Angabe ist in % der Bildschirmhöhe, wobei 100% dem oberen Diagrammrand entspricht. Beispiel: "CALC:MATH:POS 50PCT"...
  • Seite 545: Calculate:peaksearch | Psearch - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem 6.5.8 CALCulate:PEAKsearch | PSEarch - Subsystem CALCulate<1|2>:PEAKsearch|PSEarch:AUTO ON | OFF Dieser Befehl startet die automatische Berechnung der Peak Liste in der Spurious Messung nach einer Messung. Pro Range wird genau 1 Peakwert ermittelt. Beispiel: "CALC:PEAK:AUTO ON"...
  • Seite 546: Calculate:statistics - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem 6.5.9 CALCulate:STATistics - Subsystem Das CALCulate:STATistics - Subsystem steuert die statistischen Messfunktionen im Gerät. Die Auswahl des Messfensters ist bei diesen Messfunktionen nicht möglich. Dementsprechend wird das numerische Suffix bei CALCulate ignoriert. CALCulate:STATistics:APD[:STATe] ON | OFF Dieser Befehl schaltet die Messung der Amplitudenverteilung (APD) ein bzw.
  • Seite 547: Eigenschaften

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem CALCulate:STATistics:NSAMples 100 ... 1E9 Dieser Befehl stellt die Anzahl der aufzunehmenden Messpunkte für die statistischen Messfunktionen ein. Beispiel: "CALC:STAT:NSAM 500" 'setzt die Anzahl der aufzunehmenden Messpunkte auf 500. Eigenschaften: *RST-Wert: 100000 SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: CALCulate<1|2>:STATistics:PRESet...
  • Seite 548 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem Beispiel: "CALC:STAT:RES2? ALL" 'liest die drei Messergebnisse von Trace 2 aus. Beispiel für den Antwortstring: 5.56,19.25,13.69 d.h. Mean Power: 5.56 dBm, Peak Power 19.25 dBm, CREST- Faktor 13.69 dB Eigenschaften: *RST-Wert: -- SCPI: gerätespezifisch Betriebsart:...
  • Seite 549 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem CALCulate:STATistics:SCALe:X:RANGe 1dB ... 200dB Dieser Befehl definiert den Pegelbereich für die x-Achse des Messdiagramms. Die Einstellung ist identisch mit der Einstellung des Pegelbereichs mit dem Befehl DISPlay:WINDow:TRACe:Y: SCALe. Beispiel: "CALC:STAT:SCAL:X:RANG 20dB" Eigenschaften: *RST-Wert: 100dB SCPI: gerätespezifisch...
  • Seite 550 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem CALCulate:STATistics:SCALe:Y:UPPer 1E-8 ...1.0 Dieser Befehl definiert die Obergrenze für die y-Achse des Messdiagramms bei Statistik-Messungen. Da auf der y-Achse Wahrscheinlichkeiten aufgetragen werden, sind die eingegebenen numerischen Werte dimensionslos. Beispiel: "CALC:STAT:SCAL:Y:UPP 0.01" Eigenschaften: *RST-Wert: 1.0 SCPI: gerätespezifisch...
  • Seite 551: Calculate:threshold - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem 6.5.10 CALCulate:THReshold - Subsystem Das CALCulate:THReshold - Subsystem steuert den Schwellwert für die Maximum- /Minimumsuche der Marker. Die Auswahl des Messfensters erfolgt über CALCulate1 (SCREEN A) bzw. CALCulate2 (SCREEN B). CALCulate<1|2>:THReshold MINimum ...
  • Seite 552 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem 6.5.11 CALCulate:TLINe Subsystem Das CALCulate:DLINe Subsystem kontrolliert die Einstellung der Display Linien. Die Messfenster werden mit CALCulate1 (Fenster 1) und CALCulate2 (Fenster B) ausgewählt. CALCulate<1|2>:TLINe<1|2> 0 ... 1000s Dieser Befehl definiert die Position der Zeitlinien. Die Zeitlinien markieren die angegebenen Zeiten im Messfenster.
  • Seite 553: Calculate:unit - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALCulate - Subsystem 6.5.12 CALCulate:UNIT - Subsystem Das CALCulate:Unit-Subsystem definiert die Einheiten der Einstellparameter für die Leistungsmessung. CALCulate<1|2>:UNIT:POWer DBM | V | A | W | DBPW | WATT | DBUV | DBMV | VOLT | DBUA | AMPere | DBPT | DBUV_M | DBUA_M Dieser Befehl wählt die Einheit für Leistung für das ausgewählte Messfenster aus.
  • Seite 554: Calibration - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALibration - Subsystem 6.6 CALibration - Subsystem Befehle CALibration-Subsystem ermitteln Daten für Systemfehlerkorrektur im Gerät. CALibration:ABORt Dieser Befehl bricht die Aufnahme der Korrekturdaten ab und restauriert den letzten vollständigen Korrekturdatensatz. Beispiel: "CAL:ABOR" Eigenschaften: *RST-Wert: - SCPI: gerätespezifisch Betriebsart:...
  • Seite 555 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle CALibration - Subsystem CALibration:RESult? Dieser Befehl liest die Ergebnisse der Korrekturdatenermittlung aus dem Gerät aus. Dabei werden die Zeilen der Ergebnistabelle (s. Kapitel „Aufnahme der Korrekturdaten – Taste CAL“ auf Seite 4.59) als Stringdaten durch Komma getrennt ausgegeben: "Total Calibration Status: PASSED","Date (dd/mm/yyyy): 12/07/2009", "Time: 16:24:54","Runtime:00.06"...
  • Seite 556: Diagnostic - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle DIAGnostic - Subsystem 6.7 DIAGnostic - Subsystem Das DIAGnostic-Subsystem enthält die Befehle zur Unterstützung der Geräte- Diagnose für Service, Wartung und Reparatur. Diese Befehle sind gemäß der SCPI- Norm alle gerätespezifisch. Die Auswahl des Messfensters erfolgt mit DIAGnostic1 (SCREEN A) und DIAGnostic2 (SCREEN B).
  • Seite 557 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle DIAGnostic - Subsystem DIAGnostic<1|2>:SERVice:INPut:PULSed[:STATe] ON | OFF Dieser Befehl schaltet zwischen gepulstem und nicht gepulstem Kalibriersignal um. Die Umschaltung bezieht sich auf das mit <1|2> ausgewählte Messfenster. Die Einstellung wird nur wirksam, wenn der HF-Eingang mit dem Befehl „DIAGnostic<1|2>:SERVice:INPut[:SELect]“...
  • Seite 558 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle DIAGnostic - Subsystem Eigenschaften: *RST-Wert: RF SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: DIAGnostic<1|2>:SERVice:NSOurce ON | OFF Dieser Befehl schaltet die 28-V-Versorgung an der Geräterückwandbuchse für die Rauschquelle ein oder aus. Das numerische Suffix <1|2> ist bei diesem Befehl ohne Bedeutung. Beispiel: "DIAG:SERV:NSO ON"...
  • Seite 559 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle DIAGnostic - Subsystem Betriebsart: Dieser Befehl ist nur eine Abfrage und hat daher keinen *RST-Wert. DIAGnostic:SERVice:VERSinfo? Dieser Befehl liest Informationen über alle verfügbaren Messapplikationen aus. Beispiel: "DIAG:SERV:VERS?" Rückgabewert: Instrument Firmware|4.75, BIOS|V2.1-20-1, Image|01.21, Data Sheet|01.01, GSM K5 ANALYZER K5|4.70|permanent, FM DEMODULATOR K7||permanent, BLUETOOTH K8||permanent,...
  • Seite 560: Display - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle DISPlay - Subsystem 6.8 DISPlay - Subsystem Das DISPLay-Subsystem steuert die Auswahl und Präsentation von textueller und graphischer Informationen sowie von Messdaten auf dem Bildschirm. Die Auswahl des Messfensters erfolgt über WINDow1 (SCREEN A) bzw. WINDow2 (SCREEN B).
  • Seite 561 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle DISPlay - Subsystem CMAP14 Limit check fail CMAP15 Table + softkey text CMAP16 Table + softkey background CMAP17 Table selected field text CMAP18 Table selected field background CMAP19 Table + data entry field opaq titlebar CMAP20 Data entry field opaq text CMAP21...
  • Seite 562 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle DISPlay - Subsystem Bei Darstellung mit nur einem Messfenster (FULL SCREEN) kann das aktive Messfenster mittels DISPlay:WINDow<1|2>:SELect ausgewählt werden. Beispiel: "DISP:FORM SPL" 'schaltet die Darstellung auf 2 Messfenster um. Eigenschaften: *RST-Wert: SINGle SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: DISPlay:LOGO ON | OFF Dieser Befehl schaltet das Firmenlogo auf dem Bildschirm ein oder aus.
  • Seite 563 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle DISPlay - Subsystem DISPlay[:WINDow<1|2>]:ACTive? Dieser Befehl ermittelt das aktive Messfenster. Die numerische Rückgabe bedeutet dabei Folgendes: Screen A Screen B Screen C Screen D Beispiel: "DISP:WIND:ACT?” ermittelt das aktive Messfenster Eigenschaften: *RST-Wert: -- SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: Das Suffix bei WINDow ist ohne Bedeutung.
  • Seite 564 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle DISPlay - Subsystem Eigenschaften: *RST-Wert: SMALl SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: DISPlay[:WINDow<1|2>]:TEXT[:DATA] <string> Dieser Befehl definiert einen Kommentar (Screen Title) mit max. 20 Zeichen, der auf dem Bildschirm im ausgewählten Messfenster angezeigt werden kann. Beispiel: "DISP:WIND2:TEXT 'Noise Measurement'"...
  • Seite 565 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle DISPlay - Subsystem "DISP:TRAC1:MODE MAXH" "DISP:TRAC2:MODE WRIT" 'stellt den Modus für messkurve 1 und 2 ein. "INIT:CONT OFF" 'stellt Single Sweep ein. "DISP:TRAC:CLE" 'löscht alle Messkurven. "INIT:IMM" 'startet den Sweep. Eigenschaften: *RST value: -- SCPI: device-specific Betriebsart: DISPlay[:WINDow<1|2>]:TRACe<1...3>:MODE WRITe | VIEW | AVERage |...
  • Seite 566 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle DISPlay - Subsystem DISPlay[:WINDow<1|2>]:TRACe<1...3>:MODE:HCONtinuous ON | OFF Dieser Befehl legt fest, Messkurven Spitzenwert- bzw. Minimalwertbildung nach bestimmten Parameteränderungen zurückgesetzt werden oder nicht. In der Regel muss nach einer Parameteränderung die Messung neu gestartet werden, bevor (z.B.
  • Seite 567: System:display

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle DISPlay - Subsystem DISPlay[:WINDow<1|2>]:TRACe<1...3>:Y[:SCALe] 10dB...200dB Dieser Befehl definiert den Darstellbereich der Y-Achse (Pegelachse) im ausgewählten Messfenster logarithmischer Skalierung (DISPlay[: WINDow<1|2>]:TRACe<1...3>:Y:SPACing). Bei linearer Skalierung ist der Darstellbereich nicht veränderbar. Das numerische Suffix bei TRACe<1...3> ist ohne Bedeutung. Beispiel: "DISP:TRAC:Y 110dB"...
  • Seite 568 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle DISPlay - Subsystem Beispiel: "DISP:TRAC:Y:RLEV:OFFS -10dB" Eigenschaften: *RST-Wert: 0dB SCPI: konform Betriebsart: DISPlay[:WINDow<1|2>]:TRACe<1...3>:Y[:SCALe]:RPOSition 0...100PCT Dieser Befehl definiert die Position des Referenzwertes im ausgewählten Messfenster. Das numerische Suffix bei TRACe<1...3> ist ohne Bedeutung. Bei eingeschalteter Normalisierung in der Betriebsart NETWORK (Option Mitlaufgenerator R&S FSU-B9 / ext.
  • Seite 569 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle DISPlay - Subsystem Betriebsart: DISPlay[:WINDow<1|2>]:TRACe<1...3>:Y:UNIT? Dieser Befehl gibt die eingestellte Einheit des Y-Werts zurück. Dieser Befehl ist nur eine Abfrage und übernimmt den *RST Wert vom Befehl UNIT:POWer. Das numerische Suffix bei TRACe<1...3> ist ohne Bedeutung. Beispiel: "DISP:WIND1:TRAC:Y:UNIT?"...
  • Seite 570: Format - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle FORMat - Subsystem 6.9 FORMat - Subsystem Das FORMat-Subsystem bestimmt das Datenformat für den Transfer vom und zum Gerät. FORMat[:DATA] ASCii | REAL | UINT [, 8 | 32] Dieser Befehl definiert das Datenformat für die Übertragung von Messdaten vom Gerät zum Steuerrechner.
  • Seite 571: Hcopy - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle HCOPy - Subsystem 6.10 HCOPy - Subsystem Das HCOPy-Subsystem steuert die Ausgabe von Bildschirminformationen zu Dokumentationszwecken auf Ausgabegeräte oder Dateien. Das Gerät ermöglicht zwei unabhängige Druckerkonfigurationen, die über das numerische Suffix <1|2> getrennt eingestellt werden können. HCOPy:ABORt Dieser Befehl bricht eine laufende Hardcopy-Ausgabe ab.
  • Seite 572 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle HCOPy - Subsystem CMAP11 Marker CMAP12 Lines CMAP13 Measurement status + Limit check pass CMAP14 Limit check fail CMAP15 Table + softkey text CMAP16 Table + softkey background CMAP17 Table selected field text CMAP18 Table selected field background CMAP19...
  • Seite 573: Bei Hcopy:device

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle HCOPy - Subsystem HCOPy:DESTination<1|2> <string> Dieser Befehl wählt das zur Konfiguration 1 oder 2 gehörende Ausgabemedium (Disk, Drucker oder Zwischenablage) für die Druckausgabe aus. Der Gerätetyp wird mit SYSTem:COMMunicate:PRINter:SELect ausgewählt, wobei hier gleichzeitig ein voreingestelltes Ausgabemedium eingestellt wird. Der Befehl HCOPy:DESTination muss aus diesem Grund immer nach der Einstellung des Gerätetyps gesendet werden.
  • Seite 574 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle HCOPy - Subsystem HCOPy:DEVice:LANGuage<1|2> GDI | WMF | EWMF | BMP Dieser Befehl bestimmt das Datenformat der Druckausgabe. Parameter: GDI (Graphics Device Interface): Defaultformat für die Ausgabe auf einen unter Windows konfigurierten Drucker. Muss bei Ausgabe auf die Druckerschnittstelle (HCOPy:DEVice 'SYST:COMM:PRIN') ausgewählt werden.
  • Seite 575 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle HCOPy - Subsystem HCOPy:ITEM:ALL Dieser Befehl wählt die Ausgabe der kompletten Bildschirminformation. Die Hardcopy-Ausgabe erfolgt immer mit Kommentaren, Titel, Uhrzeit und Datum. Alternativ zur gesamten Bildschirminformation können nur Messkurven (Befehle 'HCOPy:ITEM:WINDow:TRACe:STATe ON') oder Tabellen (Befehl 'HCOPy:ITEM:WINDow:TABLe:STATe ON') ausgegeben werden.
  • Seite 576 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle HCOPy - Subsystem HCOPy:PAGE:ORIentation<1|2> LANDscape | PORTrait Der Befehl wählt das Format der Ausgabe für das Ausgabegerät 1 oder 2 (Hoch- bzw. Querformat). Der Befehl ist nur bei Auswahl des Ausgabegerätes "Drucker" (HCOP:DEST 'SYST:COMM:PRIN’) verfügbar.
  • Seite 577: Initiate - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle INITiate - Subsystem 6.11 INITiate - Subsystem Das INITiate - Subsystem dient zur Steuerung des Messablaufs im ausgewählten Messfenster. Die Auswahl des Messfensters erfolgt mit INITiate1 (Screen A) und INITiate2 (Screen B). INITiate<1|2>:CONTinuous ON | OFF Dieser Befehl bestimmt, ob das Gerät Messungen kontinuierlich durchführt ("Continuous") oder Einzelmessungen ("Single“).
  • Seite 578 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle INITiate - Subsystem INITiate<1|2>[:IMMediate] Dieser Befehl startet einen neuen Messablauf (Sweep) im angegebenen Messfenster. Bei Sweep Count > 0 bzw. Average Count > 0 bedeutet dies den Neustart der angegebenen Anzahl von Messungen. Bei den Trace-Funktionen MAXHold, MINHold und AVERage werden die vorherigen Messergebnisse beim Neustart der Messung zurückgesetzt.
  • Seite 579 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle INITiate - Subsystem INITiate<1|2>:ESPectrum Dieser Befehl startet die Messung der Spectrum Emisssion Mask. Eine Messung im Modus Continuous Sweep kann mit dem Befehl ABORt abgebrochen werden. Beispiel: "SENS:SWE:MODE ESP" ' aktiviert Sweep-Modus SEM-Messung "INIT:CONT OFF"...
  • Seite 580: Input - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle INPut - Subsystem 6.12 INPut - Subsystem Das INPut-Subsystem steuert die Eigenschaften der Eingänge des Gerätes. Die Auswahl für Screen A erfolgt mit INPut1 und für Screen B mit INPut2. INPut<1|2>:ATTenuation 0...75dB Dieser Befehl programmiert die Dämpfung der Eingangseichleitung. Um den Eingangsmischer gegen Zerstörung durch Überlastung zu schützen, kann die Einstellung 0 dB nur durch Zahleneingabe, nicht mit dem Befehl DEC erreicht werden.
  • Seite 581 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle INPut - Subsystem Eigenschaften: *RST-Wert: -- SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: Der Befehl ist ein Event und besitzt daher weder eine Abfrage noch einen *RST- Wert. INPut:COUPling AC | DC Dieser Befehl schaltet die Eingangskopplung des HF-Eingangs zwischen Wechselstrom- (AC) und Gleichstromkopplung (DC) um.
  • Seite 582 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle INPut - Subsystem INPut<1|2>:EATT:AUTO ON | OFF Dieser Befehl koppelt die elektronische Eingangsdämpfung automatisch an den Referenzpegel und die voreingestellte Dämpfung der mechanischen Eichleitung (Zustand ON) bzw. schaltet die Eingangsdämpfung auf manuelle Eingabe um (Zustand OFF).
  • Seite 583 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle INPut - Subsystem INPut<1|2>:GAIN:STATe ON | OFF Dieser Befehl schaltet den HF-Vorverstärker für das Gerät ein bzw. aus. Die zuschaltbare Verstärkung liegt dabei fest auf 20 dB. Beispiel: "INP:GAIN:STAT ON" 'schaltet den20 dB Vorverstärkung ein Eigenschaften: *RST-Wert: OFF SCPI: konform...
  • Seite 584: Eigenschaften

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle INPut - Subsystem INPut<1|2>:SELect AIQ | DIQ | RF Dieser Befehl schaltet den Baseband-Eingang an (AIQ, DIG) oder aus (RF). Das Prefix <1|2> ist irrelevant. Dieser Befehl ist nicht verfügbar für die Betriebsart FFT Analyzer.
  • Seite 585 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle INPut - Subsystem 6.12.1 INPut:DIQ Subsystem Das INPut:DIQ Subsystem steuert den digitalen Basisbandeingang. Dieses Subsystem ist mit Option R&S FSQ-B17 verfügbar. INPut<1|2>:DIQ:CDEVice? Dieser Befehl fragt die aktuelle Konfiguration und den Status des digitalen Basisbandeingangs der Option R&S FSQ-B17 ab.
  • Seite 586 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle INPut - Subsystem INPut<1|2>:DIQ:RANGe[:UPPer] <numeric value> Dieser Befehl legt die Spannung gemäß dem maximalen Eingangswert des digitalen Basisbandeingangs fest (Hexadezimalwert 7FFF). Das Suffix <1|2> ist irrelevant. Beispiel: "INP:DIQ:RANG 1.2" stellt die Spannung auf 1,2 V ein. Eigenschaften: *RST value: 1 SCPI: gerätespezifisch...
  • Seite 587: Instrument - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle INSTrument - Subsystem 6.13 INSTrument - Subsystem Das INSTrument-Subsystem wählt die Betriebsart des Gerätes entweder über Textparameter oder über fest zugeordnete Zahlen aus. Es werden nur Betriebsarten aufgelistet, die für das Grundgerät und die Modelle und Optionen, die in diesem Handbuch beschrieben sind (siehe „Dokumentationsübersicht“...
  • Seite 588 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle INSTrument - Subsystem INSTrument:COUPle NONE | RLEVel | CF_B | CF_A Dieser Befehl legt in der Betriebsart SPECTRUM die Kopplung der Geräteeinstellungen zwischen den beiden Messfenstern Screen A und Screen B fest. Parameter: NONE: Keine Kopplung.
  • Seite 589: Mmemory - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle MMEMory - Subsystem 6.14 MMEMory - Subsystem Das MMEMory-Subsystem (Mass Memory) enthält die Befehle, die den Zugriff auf Speichermedien Gerätes durchführen verschiedene Geräteeinstellungen speichern bzw. laden. Die verschiedenen Laufwerke können über den "mass storage unit specifier" <msus>...
  • Seite 590 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle MMEMory - Subsystem Eigenschaften: *RST-Wert: - SCPI: konform MMEMory:CATalog:LONG? <path> Dieser Befehl liest die Unterverzeichnisse und Dateien im angegebenen Verzeichnis aus. <path>::= DOS Pfadangabe. Beispiel: "MMEM:CAT:LONG? 'D:\USER\DATA' 'gibt den Inhalt des Verzeichnisses D:\USER\DATA zurück "MMEM:CAT:LONG? 'D:\USER\DATA\*.LOG' 'gibt alle Dateien in D:\USER\DATA mit Extension ".LOG"...
  • Seite 591 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle MMEMory - Subsystem MMEMory:CLEar:STATe 1,<file_name> Dieser Befehl löscht die mit <file_name> bezeichnete Geräteeinstellung. Dabei werden alle zugehörigen Dateien auf dem Massenspeicher gelöscht. Eine Liste der verwendeten Extensions ist unter MMEMory:LOAD:STATe enthalten. Die Angabe des Dateinamens kann neben der Pfadangabe auch die Laufwerksbezeichnung enthalten.
  • Seite 592 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle MMEMory - Subsystem Eigenschaften: *RST-Wert: - SCPI: konform Betriebsart: Dieser Befehl ist ein "Event" und hat daher keinen *RST-Wert und keine Abfrage. MMEMory:DATA <file_name>[,<block>] Dieser Befehl schreibt die in <block> enthaltenen Blockdaten in die mit <file_name>...
  • Seite 593 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle MMEMory - Subsystem MMEMory:DELete <file_name> Dieser Befehl löscht die angegebenen Dateien. Die Angabe des Dateinamens kann neben der Pfadangabe auch die Laufwerksbezeichnung enthalten. Die Pfadangabe richtet sich nach DOS- Konventionen. Parameter: <file_name> ::= DOS Dateiname Beispiel: "MMEM:DEL 'TEST01.HCP'"...
  • Seite 594 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle MMEMory - Subsystem MMEMory:LOAD:AUTO 1,<file_name> Dieser Befehl legt fest, welche Geräteeinstellung nach dem Einschalten des Gerätes automatisch geladen wird. Der Inhalt der Datei wird nach dem Einschalten des Gerätes eingelesen und als neuer Gerätezustand eingestellt. Die Angabe des Dateinamens kann neben der Pfadangabe auch die Laufwerksbezeichnung enthalten.
  • Seite 595 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle MMEMory - Subsystem MMEMory:MDIRectory <directory_name> Dieser Befehl richtet ein neues Verzeichnis ein. Die Angabe des Verzeichnisses kann neben der Pfadangabe auch die Laufwerksbezeichnung enthalten. Die Pfadangabe richtet sich nach DOS- Konventionen. Parameter: <directory_name>::= DOS Pfadangabe Beispiel: "MMEM:MDIR 'D:\USER\DATA'"...
  • Seite 596 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle MMEMory - Subsystem MMEMory:MSIS <device> Dieser Befehl wechselt in das angegebene Laufwerk. Das Laufwerk ist entweder der interne Massenspeicher D: oder die Flash Disk F:. Parameter: <device>::= 'A:' | 'D:' Beispiel: "MMEM:MSIS 'D:'" Eigenschaften: *RST-Wert: 'D:' SCPI: konform...
  • Seite 597 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle MMEMory - Subsystem MMEMory:SELect[:ITEM]:ALL Dieser Befehl nimmt alle Teildatensätze in die Liste der abzuspeichernden / zu ladenden Geräteeinstellungen auf. Beispiel: "MMEM:SEL:ALL" Eigenschaften: *RST-Wert: -- SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: Dieser Befehl ist ein Event und besitzt daher keinen *RST-Wert. MMEMory:SELect[:ITEM]:DEFault Dieser Befehl stellt die Default-Liste der abzuspeichernden / zu ladenden Geräteeinstellungen ein.
  • Seite 598 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle MMEMory - Subsystem • die benutzerdefinierte Farbeinstellung • die Konfiguration für die Druckausgabe • die eingeschalteten Messwandler (Transducer): Ein Datensatz kann max. 4 Transducer-Faktoren enthalten. Darin enthalten sind in jedem Fall die eingeschalteten Faktoren und zusätzlich - sofern vorhanden - die zuletzt benutzten ausgeschalteten Faktoren.
  • Seite 599 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle MMEMory - Subsystem MMEMory:SELect[:ITEM]:SCData ON | OFF Dieser Befehl nimmt die Korrekturdaten der Mitlaufgenerator-Kalibrierung in die Liste der abzuspeichernden / zu ladenden Geräteeinstellungen auf. Beispiel: "MMEM:SEL:SCD ON" Nimmt die Mitlaufgenerator-Korrekturdaten in die Liste der Teildatensätze auf Eigenschaften: *RST-Wert: OFF...
  • Seite 600 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle MMEMory - Subsystem Beispiel: 'I/Q Messung aktivieren und konfigurieren: "TRAC:IQ:STAT ON" "TRAC:IQ:DATA:FORM IQP" "TRAC:IQ:SET NORM,50MHZ,81.6MHZ,IMM,POS,0, 1000" 'I/Q Messung durchführen: "INIT:IMM;*OPC?" 'Daten in der Datei rawiq.iq.tar speichern: "MMEM:STOR:IQ:STAT 1,'D:\RAWIQ'" Eigenschaften: *RST-Wert: - SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: Dieser Befehl ist ein "Event"...
  • Seite 601 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle MMEMory - Subsystem Die Kopfdaten bestehen aus 3 Spalten, die durch ';' getrennt sind: Parametername, numerischer Wert, Basiseinheit Der Datenberiech für die Messwerte beginnt mit dem Schlüsselwort "TRACE <n>: ", wobei <n> die Nummer des verwendeten Traces angibt. Darauf folgt die Peak Liste mehreren Spalten...
  • Seite 602: Eigenschaften

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle MMEMory - Subsystem MMEMory:STORe<1|2>:TRACe 1...3,<file_name> Dieser Befehl speichert die mit 1...3 ausgewählte Messkurve im mit STORe<1|2> angegebenen Messfenster (Screen A bzw. B) in eine Datei im ASCII-Format.Das Dateiformat ist im Kapitel „Gerätefunktionen“, Abschnitt „ASCII FILE EXPORT“...
  • Seite 603 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle MMEMory - Subsystem Dateiinhalt Beschreibung Kopfteil Type;R&S FSQ Gerätemodell der Datei Version;3.97; Firmwareversion Date;02.Aug 2005; Speicherdatum des Datensatzes Mode;ANALYZER;SPURIOUS; Betriebsart des Gerätes Format der Spurious Emissions-Messung Start;9000.000000;Hz Anfang/Ende des Darstellbereichs. Stop;8000000000.000000;Hz Einheit: Hz, x-Axis;LIN;...
  • Seite 604: Output - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle OUTPut - Subsystem 6.15 OUTPut - Subsystem Das OUTPut-Subsystem steuert die Eigenschaften der Ausgänge des Gerätes. Bei der Split-Screen-Darstellung wird bei Ausstattung mit Option Tracking Generator zwischen OUTPut1 (Screen A) und OUTPut2 (Screen B) unterschieden. OUTPut<1|2>DIQ:CDEVice? Dieser Befehl fragt die aktuelle Konfiguration und den Status des digitalen Basisbandausgangs der Option R&S FSQ-B17 ab.
  • Seite 605 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle OUTPut - Subsystem OUTPut<1|2>[:STATe] ON | OFF Dieser Befehl schaltet den Mitlaufgenerator ein bzw. aus. • Mit dem Einschalten des Mitlaufgenerators wird die maximale Stoppfrequenz begrenzt auf 3GHz. Diese Obergrenze verändert sich automatisch um einen eingestellten Frequenzoffset des Generators.
  • Seite 606: Sense - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem 6.16 SENSe - Subsystem Das SENSe-Subsystem gliedert sich in mehrere Untersysteme. Die Befehle dieser Untersysteme steuern direkt gerätespezifische Einstellungen und beziehen sich nicht auf die Signaleigenschaften des Messsignals. Das SENSe-Subsystem steuert die wesentlichen Parameter des Analysators. Daher ist das Schlüsselwort "SENSe"...
  • Seite 607: Sense:average - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem 6.16.1 SENSe:AVERage - Subsystem Das SENSe:AVERage - Subsystem führt eine Mittelwertbildung auf den erfassten Daten durch. Mehrere aufeinanderfolgende Messungen werden zu einem neuen Messergebnis zusammengefasst. Es gibt zwei Arten von Mittelwertbildung: logarithmisch und linear. Bei logarithmischer Mittelwertbildung (mit VIDeo bezeichnet) wird der Mittelwert der gemessenen Pegel gebildet, bei linearer Mittelwertbildung wird die Leistung gemittelt, bevor durch Logarithmieren der Pegel bestimmt wird.
  • Seite 608 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem [SENSe<1|2>:]AVERage:TYPE VIDeo | LINear Der Befehl wählt die Art der Mittelwertbildung aus: Bei Auswahl VIDeo werden die logarithmierten Pegel gemittelt, bei Auswahl LINear werden die Leistungen gemittelt, bevor sie in Pegel umgerechnet werden. Die Art der Mittelwertbildung wird für alle Messkurven in einem Messfenster gleich eingestellt.
  • Seite 609: Sense:bandwidth - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem 6.16.2 SENSe:BANDwidth - Subsystem Dieses Subsystem steuert die Einstellung der Filterbandbreiten des Analysators. Die Befehle BANDwidth und BWIDth sind in ihrer Bedeutung gleichwertig. Die Auswahl des Messfensters erfolgt mit SENSe1 (SCREEN A) und SENSe2 (SCREEN B).
  • Seite 610 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem Wenn die Auflösebandbreite im FM-Demodulator-Modus geändert wird, wird die Kopplung mit der Demodulations-Bandbreite automatisch ausgeschaltet. Beispiel: "BAND 1MHz" 'stellt die Auflösebandbreite 1 MHz ein. Eigenschaften: *RST-Wert: - (AUTO wird auf ON gesetzt) SCPI: konform Betriebsart: [SENSe<1|2>:]BANDwidth|BWIDth[:RESolution]:AUTO ON | OFF...
  • Seite 611 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem Der Vorteil der FFT-Filterung liegt in der höheren Messgeschwindigkeit gegenüber den digitalen Filtern mit analoger Filtercharakteristik. Allerdings sind FFT-Filter nur für periodische Signale geeignet und nur im Frequenzbereich (Span > 0 Hz) verfügbar. Ab Firmware Version 1.10 können zusätzlich besonders steilflankige Kanalfilter und Filter mit RRC- (Root Raised Cosine-) Charakteristik ausgewählt werden.
  • Seite 612 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem [SENSe<1|2>:]BANDwidth|BWIDth:VIDeo:RATio 0.001...1000 Dieser Befehl stellt das Verhältnis von Videobandbreite / Auflösebandbreite ein. Das einzugebende Verhältnis ist reziprok zum Verhältnis RBW/VBW der Handbedienung. Beispiel: "BAND:VID:RAT 0.1" 'setzt die Kopplung der Videobandbreite auf VBW = RBW*0.1. Eigenschaften: *RST-Wert: 3 SCPI: konform...
  • Seite 613: Sense:correction - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem 6.16.3 SENSe:CORRection - Subsystem Das Subsystem steuert die Kalibrierung und Normalisierung im Betrieb mit Mitlaufgenerator (Optionen B9/B10). Die Auswahl des Messfensters erfolgt mit SENSe1 (SCREEN A) und SENSe2 (SCREEN B). SENSe<1|2>:]CORRection[:STATe] ON | OFF Dieser Befehl schaltet bei aktivem Mitlaufgenerator im ausgewählten Messfenster die Normalisierung der Messwerte ein oder aus.
  • Seite 614 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem Betriebsart: Der Befehl ist ein "Event" und besitzt daher keinen *RST-Wert und keine Abfrage. Dieser Befehl ist nur in Verbindung mit der Option ext. Generator (B10) gültig. [SENSe<1|2>:]CORRection:RECall Dieser Befehl restauriert bei aktivem Mitlaufgenerator die Einstellung, mit der die Referenzdaten für die Normalisierung aufgenommen wurden.
  • Seite 615 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem Eigenschaften: *RST-Wert: - SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: [SENSe<1|2>:]CORRection:TRANsducer:SELect <name> Dieser Befehl wählt den mit <name> bezeichneten Transducerfaktor aus. Ist <name> noch nicht vorhanden, so wird ein neuer Transducerfaktor angelegt. Dieser Befehl muss vor den nachfolgenden Befehlen zum Verändern/Aktivieren von Transducerfaktoren gesendet werden! Parameter: <name>::= Name des Transducer Faktors als String-Data mit...
  • Seite 616 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem [SENSe<1|2>:]CORRection:TRANsducer:COMMent <string> Dieser Befehl definiert einen Kommentar zum ausgewählten Transducerfaktor. Vor diesem Befehl muss der Befehl SENS:CORR:TRAN:SEL gesendet werden. Beispiel: "CORR:TRAN:SEL 'FACTOR1'" "CORR:TRAN:COMM 'FACTOR FOR ANTENNA'" Eigenschaften: *RST-Wert: '' (leerer Kommentar) SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: [SENSe<1|2>:]CORRection:TRANsducer:DATA <freq>,<level>..
  • Seite 617 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem [SENSe<1|2>:]CORRection:TRANsducer:VIEW ON | OFF Dieser Befehl schaltet die Darstellung des aktiven Transducer-Faktors oder -Sets ein Vor diesem Befehl muss der Befehl SENS:CORR:TRAN:SEL gesendet werden . Beispiel: "CORR:TRAN:SEL 'FACTOR1'" "CORR:TRAN:VIEW ON" Eigenschaften: *RST-Wert: OFF SCPI: gerätespezifisch...
  • Seite 618 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem [SENSe<1|2>:]CORRection:CVL:CATalog? Dieser Befehl fragt die Namen aller auf Festplatte gespeicherten Conversion Loss-Tabellen ab. Syntax des Ausgabeformates: <Summe der Dateilängen aller nachfolgenden Dateien>,<freier Speicherplatz auf Festplatte>, <1. Dateiname>,<1. Dateilänge>,<2. Dateiname>,<2. Dateilänge>,..,<n. Dateiname>, <n.
  • Seite 619 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem Der Befehl ist nur mit Option R&S FSU-B21 verfügbar. [SENSe<1|2>:]CORRection:CVL:SNUMber <string> Dieser Befehl legt die Seriennummer des Mischers in der Conversion Loss Table fest. Das Kommando funktioniert nur, wenn vorher SENS:CORR:CVL:SEL gesendet wurde.
  • Seite 620 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem Eigenschaften: *RST-Wert: - SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: Der Befehl ist nur mit Option R&S FSU-B21 verfügbar. [SENSe<1|2>:]CORRection:CVL:BIAS <numeric_value> Dieser Befehl legt den Bias-Strom in der Conversion Loss Table fest. Das Kommando funktioniert nur, wenn vorher SENS:CORR:CVL:SEL gesendet wurde.
  • Seite 621 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem [SENSe<1|2>:]CORRection:CVL:CLEar Dieser Befehl löscht die ausgewählte Conversion Loss Tabelle. Das Kommando funktioniert nur, wenn vorher SENS:CORR:CVL:SEL gesendet wurde. Beispiel: "CORR:CVL:SEL 'LOSS_TAB'" "CORR:CVL:CLE" Eigenschaften: *RST-Wert: - SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: Dieser Befehl ist ein "Event" und hat daher keinen *RST-Wert. Der Befehl ist nur mit Option R&S FSU-B21 verfügbar.
  • Seite 622: Sense:detector - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem 6.16.4 SENSe:DETector - Subsystem Das SENSe:DETector-Subsystem steuert die Messwertaufnahme über die Auswahl des Detektors für die jeweilige Messkurve. Die Auswahl des Messfensters erfolgt mit SENSe1 (SCREEN A) und SENSe2 (SCREEN B). [SENSe<1|2>:]DETector<1..3>[:FUNCtion] APEak | NEGative | POSitive | SAMPle | RMS | AVERage | QPEak Dieser Befehl...
  • Seite 623 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem 6.16.5 SENSe:ESPectrum - Subsystem Die Befehle dieses Subsystems konfigurieren die Messung der Spectrum Emission Mask (SEM). Das numerische Suffix <1|2> bei SENSe ist irrelevant. [SENSe<1|2>:]ESPectrum:BWIDth numeric_value Dieser Befehl definiert die Bandbreite für die Messung der Kanalleistung im Referenzbereich.
  • Seite 624 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem ESP:PRES? Antwort: 'WCDMA 3GPP (31.39)dBm DL' Eigenschaften: *RST-Wert: -- SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: SENSe<1|2>:]ESPectrum:PRESet:RESTore Dieser Befehl stellt den Auslieferungszustand der XML-Dateien wieder her, indem er die Dateien des Verzeichnisses D:\r_s\instr\sem_backup ins Verzeichnis D: \r_s\instr\sem_std kopiert.
  • Seite 625 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem [SENSe<1|2>:]ESPectrum:RANGe<1…20>:COUNt? Dieser Befehl gibt die Anzahl der definierten Bereiche der SEM-Messung an. Das numerische Suffix <1...20> bei RANGe ist bei diesem Befehl ohne Bedeutung. Beispiel: "ESP:RANG:COUN?" 'gibt die Anzahl der bereiche zurück Eigenschaften: *RST-Wert: -- SCPI: gerätespezifisch...
  • Seite 626 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem [SENSe<1|2>:]ESPectrum:RANGe<1…20>[:FREQuency]:STOP <numeric_value> Dieser Befehl stellt die relative Endfrequenz eines Bereichs in der SEM-Messung ein. Beispiel: "ESP:RANG2:STOP 2.53MHZ" 'setzt relative Stoppfrequenz von Bereich 2 auf +2.52MHz Eigenschaften: *RST-Wert: -- SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: [SENSe<1|2>:]ESPectrum:RANGe<1…20>:INPut:ATTenuation <numeric_value>...
  • Seite 627 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem [SENSe<1|2>:]ESPectrum:RANGe<1..20>:INSert AFTer | BEFore Dieser Befehl fügt einen weiteren Bereich vor oder nach dem angegebenen Bereich ein. Der RANGe-Index wird entsprechend angepasst. Das numerische Suffix <1...20> wählt den Bereich aus. Das numerische Suffix für SENSe<1|2>...
  • Seite 628 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem [SENSe<1|2>:]ESPectrum:RANGe<1...20>:LIMit:RELative:STARt <num_value> Dieser Befehl definiert den relativen Grenzwert bei der Startfrequenz des angegebenen Bereichs. Relative Grenzwerte beziehen sich auf die gemessene Leistung in der Referenz-Range. Das numerische Suffix <1...20> wählt den Bereich aus. Das numerische Suffix für SENSe<1|2>...
  • Seite 629 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem • Die Grenzwertüberprüfung erfolgt mit den absoluten und relativen Grenzwerten. Das Ergebnis FAILED wird ausgegeben, wenn einer der Grenzwerte verletzt wurde. Die numerischen Suffixe RANGe<1...20> und SENSe<1...20> sind irrelevant. Beispiel: "ESP:RANG5:LIM -40"...
  • Seite 630 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem [SENSe<1|2>:]ESPectrum:RANGe<1…20>:TRANsducer <string> Dieser Befehl aktiviert einen Transducer Faktor für den angegebenen Bereich der SEM- Messung. Beispiel: "ESP:RANG2:TRAN 'fac_1'" 'aktiviert Transducer Factor fac_1 für Bereich 2 Eigenschaften: *RST-Wert: -- SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: [SENSe<1|2>:]ESPectrum:RRANge? Dieser Befehl fragt den Index des Referenzbereichs der SEM-Messung ab.
  • Seite 631 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem [SENSe<1|2>:]ESPectrum:STANdard:SAVE <filename> Dieser Befehl speichert die aktuelle Konfiguration für die Messung der Frequen- zausgabemaske in einer Datei im Speicher des R&S FSQ. Das Dateiformat ist *.xml. Der Standardpfad heißt "D:\R_S\INST\SPURS_STD". Das numerische Suffix für SENSe<1|2>...
  • Seite 632 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem 6.16.6 SENSe:FM - Subsystem Das SENSe:FM-Subsystem kontrolliert die FM-Demodulation (Option B27). Die Auswahl des Messfensters erfolgt mit SENSe1 (SCREEN A) und SENSe2 (SCREEN B). [SENSe<1|2>:]FM ON | OFF Dieser Befehl schaltet die FM Demodulation an oder aus. Beispiel: "FM ON"...
  • Seite 633 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem [SENSe<1|2>:]FM[:DEViation]:RANGe:AUTO ON | OFF Dieser Befehl koppelt den Darstellbereich für die FM-Demodulation an die gewählte Auflösebandbreite. Beispiel: "FM:RANG:AUTO OFF" Eigenschaften: *RST-Wert: ON SCPI: konform Betriebsart: 6.188 Operating Manual 1313.9681.11 - 02...
  • Seite 634: Sense:frequency - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem 6.16.7 SENSe:FREQuency - Subsystem Das SENSe:FREQuency-Subsystem steuert die Frequenzachse des aktiven Messfensters. Die Frequenzachse kann wahlweise über Start-/Stoppfrequenz oder über Mittenfrequenz und Span definiert werden. Die Auswahl des Messfensters erfolgt mit SENSe1 (SCREEN A) und SENSe2 (SCREEN B). [SENSe<1|2>:]FREQuency:CENTer 0 ..
  • Seite 635 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem [SENSe<1|2>:]FREQuency:SPAN 0 .. f Dieser Befehl definiert den Frequenzdarstellbereich in der Betriebsart Analysator ein. Beispiel: "FREQ:SPAN 10MHz" Eigenschaften: *RST-Wert: f mit f = obere Grenzfrequenz des Analysators SCPI: konform Betriebsart: [SENSe<1|2>:]FREQuency:SPAN:FULL Dieser Befehl stellt den maximalen Frequenzdarstellbereich in der Betriebsart Analysator ein.
  • Seite 636 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem [SENSe<1|2>:]FREQuency:MODE CW | FIXed | SWEep Dieser Befehl schaltet in der Betriebsart Analysator zwischen Frequenz- (SWEep) und Zeitbereich (CW | FIXed) um. Bei CW und FIXed wird die Frequenzeinstellung durch den Befehl FREQuency: CENTer vorgenommen.
  • Seite 637 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem 6.16.8 SENSe:IQ - Subsystem Dieses Subsystem steuert Einstellungen für den Basisbandeingang. Es ist verfügbar mit Option R&S FSQ-B72 (I/Q Bandwidth Extension). [SENSe<1|2>:]IQ:DITHer[:STATe] ON | OFF Dieser Befehl koppelt ein 2 MHz breites Rauschsignal bei 42,67 MHz in den Signalpfad des Basisbandeingangs ein.
  • Seite 638: Sense:list - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem 6.16.9 SENSe:LIST - Subsystem Die Befehle dieses Subsystems dienen zur Messung der Leistung an einer Liste von Frequenzpunkten mit unterschiedlichen Geräteeinstellungen. Die Messung erfolgt stets im Zeitbereich (Span = 0 Hz). Für jeden Messpunkt wird ein eigenes Triggerereignis benötigt (Ausnahme: Trigger FREE RUN).
  • Seite 639 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem [SENSe<1|2>:]LIST:POWer:RESult? Dieser Befehl fragt das Ergebnis einer vorhergehenden Listenmessung ab, die mit SENSe:LIST:POWer[:SEQuence] konfiguriert und ausgelöst wurde. Die gemessenen Werte werden in einer durch Komma getrennten Liste von Floating Point Werten ausgegeben. Die Einheit der Ergebnisse hängt von der Voreinstellung mit dem Befehl CALC:UNIT ab.
  • Seite 640 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem Die nachfolgenden Parameter sind die Einstellungen für einen einzelnen Frequenzpunkt. Sie werden für jeden weiteren Frequenzpunkt wiederholt. Parameter: <analyzer Empfangsfrequenz für messende Signal freq>: Mittenfrequenz bei manueller Bedienung) Wertebereich: 0 Hz – max. Gerätefrequenz, abhängig vom Gerätemodell.
  • Seite 641 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem Das Abfragekommando gibt eine durch Komma getrennte Liste (Comma Separated Values = CSV) der gemessenen Leistungswerte im Floating-Point- Format zurück. Die Einheit ist abhängig von der Einstellung mit CALC:UNIT. Damit gibt der Befehl "SENSe:LIST:POWer? 935.2MHz,- 20dBm,10dB,OFF,NORM,1MHz,3MHz,434us,0, 935.4MHz,-...
  • Seite 642: Eigenschaften

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem • Die Messung erfolgt im Zeitbereich (Span = 0 Hz); ggf. wird automatisch in diese Betriebsart umgeschaltet. Wird der Zeitbereich verlassen, so wird die Funktion automatisch abgeschaltet. • Die Messung ist nicht verträglich mit anderen Messungen, speziell in Bezug auf Marker, Nachbarkanalleistungsmessung oder Statistics.
  • Seite 643 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem • Der Wert 0s schaltet die Verwendung des GATED TRIGGER aus; jeder andere Wert schaltet die Funktion GATED TRIGGER ein. • Werte <> 0s sind nur zulässig, wenn <trigger mode> ungleich IMMediate ist. Ansonsten wird ein Execution Error ausgelöst.
  • Seite 644 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem Eigenschaften: *RST-Wert: 10kHz SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: [SENSe<1|2>:]LIST:RANGe<1…20>:BANDwidth:VIDeo <numeric_value> Dieser Befehl stellt die Videobandbreite (VBW) eines Ranges in der Spurious Messung ein. Beispiel: "LIST:RANG2:BAND:VIDeo 40E3" 'stellt VBW auf 40 KHz Eigenschaften: *RST-Wert: 30kHz SCPI: gerätespezifisch Betriebsart:...
  • Seite 645 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem [SENSe<1|2>:]LIST:RANGe<1…20>:DETector APEak | NEGative | POSitive | SAMPle | RMS | AVERage Dieser Befehl stellt den Detektor in der Spurious Messung ein. Beispiel: "LIST:RANG2:DET APE" 'Autopeak Detektor Eigenschaften: *RST-Wert: POS SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: [SENSe<1|2>:]LIST:RANGe<1…20>:FILTer:TYPE NORMal | CHANnel | RRC |...
  • Seite 646 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem [SENSe<1|2>:]LIST:RANGe<1…20>:INPut:ATTenuation:AUTO ON | OFF Dieser Befehl schaltet Auto Ranging eines Ranges der Spurious Messung ein bzw. aus. Beispiel: "LIST:RANG2:INP:ATT:AUTO ON" 'aktiviert Auto Range für Range 2 Eigenschaften: *RST-Wert: ON SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: [SENSe<1|2>:]LIST:RANGe<1…20>:INPut:GAIN:STATe ON | OFF Dieser Befehl schaltet den Vorverstärker eines Ranges der Spurious Messung ein...
  • Seite 647 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem [SENSe<1|2>:]LIST:RANGe<1…20>:POINts <numeric_value> Dieser Befehl definiert die Anzahl der Sweep Punkte eines Ranges der Spurious Messung. Beispiel: "LIST:RANG2:POIN 300" 'stellt 300 Sweep Punkte in Range 2 ein Eigenschaften: *RST-Wert: 625 SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: [SENSe<1|2>:]LIST:RANGe<1…20>:RLEVel <numeric_value>...
  • Seite 648 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem [SENSe<1|2>:]LIST:RANGe<1…20>:TRANsducer <string> Dieser Befehl stellt einen Transducer Faktor für einen Range der Spurious Messung ein. Beispiel: "LIST:RANG2:TRAN 'fac_1'" 'stellt Transducer Factor fac_1 in Range 2 ein Eigenschaften: *RST-Wert: -- SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: [SENSe<1|2>:]LIST:STANdard:CATalog? Dieser Befehl fragt die Namen von kundenspezifischen Konfigurationsdateien für...
  • Seite 649 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem [SENSe<1|2>:]LIST:STANdard:SAVE <filename> Dieser Befehl speichert die aktuelle Konfiguration für die Messung der Nebenaussendung in einer Datei auf der Festplatte des R&S FSQ. Das Dateiformat ist *.xml. Der Standardpfad heißt "D:\R_S\INST\SPURS_STD". Das numerische Suffix für SENSe<1|2>...
  • Seite 650: Sense:mixer - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem 6.16.10 SENSe:Mixer - Subsystem Dieses Subsystem steuert die Einstellungen des externen Mischers. Die Befehle sind mit Option R&S FSQ-B21 verfügbar. [SENSe<1|2>:]MIXer[:STATe] ON | OFF Dieser Befehl schaltet den externen Mischer ein bzw. aus. Beispiel: "MIX ON"...
  • Seite 651 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem [SENSe<1|2>:]MIXer:HARMonic 2...64 Dieser Befehl stellt im Band USER die n-te Harmonische ein. Der Befehl ist bei den Hohlleiterbändern als Abfrage erlaubt. Parameter: <numeric_value> := 2...64 (Maximum abhängig von LO) Beispiel: "MIX ON"...
  • Seite 652 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem [SENSe<1|2>:]MIXer:LOSS:HIGH <numeric_value> Dieser Befehl stellt die Mischerumsatzdämpfung für die größere Harmonische bei Bändern mit zwei Harmonischen ein. Beispiel: "MIX ON" "MIX:LOSS:HIGH -14DB" Eigenschaften: *RST-Wert: 0DB SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: Dieser Befehl ist nur bei eingeschaltetem externem Mischer mit der Option R&S FSU-B21 verfügbar.
  • Seite 653 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem [SENSe<1|2>:]MIXer:BIAS[:LOW] <numeric_value> Dieser Befehl stellt den Bias Strom für das aktive Band ein, bei Bändern mit zwei Harmonischen für die kleinere Harmonische. Beispiel: "MIX ON" "MIX:BIAS 7mA" Eigenschaften: *RST-Wert: 0A SCPI: konform Betriebsart: Dieser Befehl ist nur bei eingeschaltetem externem Mischer mit der Option R&S...
  • Seite 654 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem [SENSe<1|2>:]MIXer:LOPower <numeric_value> Dieser Befehl stellt den Pegel des LO Ports zwischen 13 dBm und 17 dBm in Schritten zu 0.1 dB ein. Der Defaultwert ist 15,5 dB. Beispiel: "MIX ON" "MIX:LOP 15DBM"...
  • Seite 655: Sense:mpower - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem 6.16.11 SENSe:MPOWer - Subsystem Die Befehle dieses Subsystems dienen zur Bestimmung der mittleren Leistung oder Spitzenleistung bei gepulsten Signalen für eine vorgegebene Anzahl von Pulsen Ausgabe Ergebnisse einer Messwertliste. Durch Zusammenfassung der für die Messung notwendigen Einstellungen in einem Kommando wird die Messgeschwindigkeit gegenüber Einzelbefehlen erheblich gesteigert.
  • Seite 656 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem 1. Geräteeinstellung und Ergebnisabfrage in einem Kommando: Diese Methode verursacht die geringste Verzögerung zwischen Messung und Messwertausgabe, erfordert aber, dass der Steuerrechner aktiv auf die Antwort des Gerätes wartet. 2. Einstellung des Gerätes und Abfrage der Ergebnisliste am Ende der Messung: Mit dieser Methode kann der Steuerrechner während der Messung für andere Aktivitäten verwendet werden, allerdings zu Lasten der für die Synchronisierung via Service Request benötigten zusätzlichen Zeit.
  • Seite 657 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem <trigger level>: Signalpegel, bei dem das Triggersignal aktiv wird. Die Einheit muss beim Befehl mitangegeben werden (PCT oder dBm). Bei einem Videosignal (<trigger source> = VIDeo) wird der Triggelpegel in Prozent der Diagrammhöhe angegeben. Bei einem ZF- Signal (<trigger source>...
  • Seite 658: Eigenschaften

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem "SENSe:MPOWer? 935.2MHz,1MHz,434us,VIDEO,50PCT,5us,MEAN,20" 'führt die gleiche Messung aus und gibt die Ergebnisliste unmittelbar nach der letzten Messung zurück. Die Funktion verwendet stets Trace 1 im angegebenen Screen und aktiviert den angegebenen Screen. Bei wiederholtem Aufruf des Befehls ohne Parameteränderung (d.h.
  • Seite 659 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem Eigenschaften: *RST-Wert: -- SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: [SENSe<1|2>:]MPOWer:RESult:MIN? Dieser Befehl fragt die minimale gemessene Leistung einer vorangegangenen Mehrfachpegelmessung ab, die mit SENSe:MPOWer[:SEQuence] konfiguriert und ausgelöst wurde. Die Einheit des Ergebnisses ist immer dBm. Sind keine Messwerte verfügbar, so führt der Befehl zu einem Query Error.
  • Seite 660: Sense:power - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem 6.16.12 SENSe:POWer - Subsystem Dieses Subsystem steuert die Einstellungen des Gerätes für die Kanal- und Nachbarkanal-Leistungsmessungen. Die Auswahl des Messfensters erfolgt SENSe1 (SCREEN A) und SENSe2 (SCREEN B). [SENSe<1|2>:]POWer:ACHannel:ACPairs 0...12 Dieser Befehl wählt die Anzahl der Nachbarkanäle aus, wobei 1 Nachbarkanal jeweils aus unterem und oberem Kanal besteht.
  • Seite 661 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem Beispiel: "POW:ACH:BWID:ALT 30kHz" Eigenschaften: *RST-Wert: 14 kHz SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: [SENSe<1|2>:]POWer:ACHannel:BANDwidth|BWIDth[:CHANnel<1...12>] 100 Hz ... 1000 MHz Dieser Befehl definiert Bandbreite Hauptkanals Funkübertragungssystems. Die Bandbreiten der Nachbarkanäle werden - abweichend vom Verhalten der FSE-Familie - von dieser Änderung nicht beeinflusst.
  • Seite 662 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem Eigenschaften: *RST-Wert: 0.22 SCPI: gerätespezifischc Betriebsart: [SENSe<1|2>:]POWer:ACHannel:FILTer:ALPHa:ACHannel 0…1 Dieser Befehl legt den Roll-off-Faktor des RCC-Bewertungsfilters für den Nachbarkanal fest. Er ändert auch die Einstellung für ALT-Kanäle. Der Befehl steht nicht für vordefinierte ACP-Standards, Fast ACP oder Multi Carrier ACP- Messungen zur Verfügung.
  • Seite 663 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem Eigenschaften: *RST-Wert: OFF SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: [SENSe<1|2>:]POWer:ACHannel:FILTer:STATe:ACHannel ON | OFF Dieser Befehl aktiviert/deaktiviert das Bewertungsfilter für den Nachbarkanal. Er ändert auch die Einstellung der ALT-Kanäle. Der Befehl steht nicht für vordefinierte ACP-Standards, Fast ACP oder Multi Carrier ACP-Messungen zur Verfügung.
  • Seite 664 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem Zur Sicherstellung gültiger Messergebnisse muss nach der Einstellung ein kompletter Sweep durchgeführt und auf das Sweepende synchronisiert werden. Die Synchronisierung ist nur bei Single Sweep Betrieb möglich. Die Ergebnisabfrage erfolgt über CALCulate:MARKer:FUNCtion:POWer: RESult?.
  • Seite 665 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem Eigenschaften: *RST-Wert: 0 dB SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: [SENSe<1|2>:]POWer:ACHannel:REFerence:AUTO ONCE Dieser Befehl bestimmt die aktuell gemessene Leistung im Kanal als Referenzwert für die relative Messung. Der Befehl ist nur im Frequenzbereich (Span >...
  • Seite 666 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem Eigenschaften: *RST-Wert: 1 SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: [SENSe<1|2>:]POWer:ACHannel:SPACing:ACHannel 100 Hz bis 2000 MHz Dieser Befehl definiert den Kanalabstand zwischen Nachbarkanal und Trägerkanal. Gleichzeitig wird der Abstand von Alternate Nachbarkanälen 1 bis 11 auf den zweifachen, dreifachen etc.
  • Seite 667 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem [SENSe<1|2>:]POWer:ACHannel:SPACing:CHANnel<1..11> 100 Hz ... 2000 Dieser Befehl definiert den Kanalabstand der Trägersignale. Gleichzeitig wird der Kanalabstand von Trägern mit höherer Kanalnummer auf den gleichen Wert gesetzt. Bei gleichem Kanalabstand zwischen allen Trägern ist es somit ausreichend den Abstand zwischen Kanal 1 und 16 mit dem Kommando SENS: POW:ACP:SPAC:CHAN1 festzulegen.
  • Seite 668 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem [SENSe<1|2>:]POWer:HSPeed ON | OFF Dieser Befehl schaltet die schnelle Kanal-/Nachbarkanalleistungsmessung ein bzw. aus. Dabei erfolgt die Messung selbst im Zeitbereich auf den Mittenfrequenzen der einzelnen Kanäle; die Umschaltung auf den Zeitbereich und zurück erfolgt durch den Befehl automatisch.
  • Seite 669 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem [SENSe<1|2>:]POWer:TRACe 1...3 Dieser Befehl ordnet Kanal-/Nachbarkanalleistungsmessung angegebenen Messkurve im angegebenen Messfenster zu. Die betreffende Messkurve muss aktiv, d.h. ihr Zustand ungleich "BLANK" sein. Die Messung der belegten Bandbreite (OBW) wird auf dem Trace durchgeführt, auf dem Marker 1 sitzt.
  • Seite 670: Sense:roscillator - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem 6.16.13 SENSe:ROSCillator - Subsystem Dieses Subsystem steuert den Referenzoszillator. Das numerische Suffix bei SENSe ist für die Befehle dieses Subsystems ohne Bedeutung. [SENSe<1|2>:]ROSCillator:SOURce INTernal | EXTernal | EAUTo Dieser Befehl wählt die Quelle für die Referenzfrequenz, eingebauter, internen oder externer Oszillator.
  • Seite 671 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem SENSe<1|2>:]ROSCillator:EXTernal:PLL NORMal | WIDE Dieser Befehl wählt die PLL-Bandbreite für die Synchronisation mit dem externen Referenzsignal. Er steht nur bei einer externen Referenz von 10 MHz zur Verfügung. NORMal PLL Bandbreite von ca.3 Hz WIDE PLL Bandbreite von ca.
  • Seite 672: Sense:sweep - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem 6.16.14 SENSe:SWEep - Subsystem Dieses Subsystem steuert die Parameter für den Sweepablauf. Die Auswahl des Messfensterserfolgt mit SENSe1 (SCREEN A) und SENSe2 (SCREEN B). [SENSe<1|2>:]SWEep:TIME 2,5ms ... 16000s (Frequenzbereich) | 1µs... 16000s (Zeitbereich) Dieser Befehl definiert die Dauer des Sweepablaufes.
  • Seite 673 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem [SENSe<1|2>:]SWEep:COUNt:CURRent? Mit diesem Abfragebefehl kann die aktuelle Anzahl von begonnenen Sweepabläufen abgefragt werden. Das Gerät muss zuvor über "Single Sweep" gestartet worden sein. Der Befehl ist nur eine Abfrage und hat daher keinen *RST- Wert.
  • Seite 674 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem "INIT;*WAI" 'startet einen Sweep und wartet auf das Ende Eigenschaften: *RST-Wert: OFF SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: [SENSe<1|2>:]SWEep:EGATe:TYPE LEVel | EDGE Dieser Befehl stellt die Art der Triggerung – pegel - oder flankengetriggert – durch das externe Gate-Signal ein.
  • Seite 675 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem [SENSe<1|2>:]SWEep:EGATe:SOURce EXTernal | IFPower Dieser Befehl schaltet zwischen externem Gate-Signal und dem IF-Power-Signal als Signalquelle für den Gate-Betrieb um. Bei Verwendung des IF- Power-Signals wird das Gate geöffnet, sobald innerhalb der Bandbreite des ZF-Pfads (50 MHz) ein Signal über der Triggerschwelle >...
  • Seite 676 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem Beispiel: "SWE:EGAT:TRAC1:PER 5ms 'Die Dauer von Trace 1 wird auf 5 ms eingestellt. Eigenschaften: *RST-Wert: 1.797693135E+308 SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: [SENSe<1|2>]:SWEep:IF:SHIFt OFF | A | B | AUTO Dieser Befehl aktiviert oder deaktiviert die Verschiebung der 1. ZF. Weitere Details finden Sie unter „IF SHIFT“...
  • Seite 677 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SENSe - Subsystem [SENSe<1|2>]:SWEep:IF:SHIFt:FREQuency <numeric value> Dieser Befehl legt bei der Einstellung IF SHIFT AUTO (SENS:SWE:IF:SHIFT: AUTO) die Signalfrequenz fest, für die automatisch die geeignete MODE Verschiebung der 1 ZF erfolgt. Beispiel: "SWE:IF:SHIF AUTO" ’aktiviert IF SHIFT AUTO.
  • Seite 678: Source - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SOURce - Subsystem 6.17 SOURce - Subsystem Das SOURce-Subsystem steuert die Ausgangssignale des Gerätes bei einer Ausstattung mit der Option Ext. Generatorsteuerung (B10). Die Befehle gelten nur für das ausgewählte Messfenster, wobei SOURce1 die Einstellung in Screen A und Source2 die Einstellung in Screen B verändert.
  • Seite 679 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SOURce - Subsystem SOURce<1|2>:FREQuency:OFFSet -200MHz ...200MHz Dieser Befehl definiert einen Offset des Mitlaufgenerators zur aktuellen Analysatorfrequenz im angegebenen Messfenster. Mit dieser Einstellung können frequenzumsetzende Messobjekte vermessen werden. Der zulässige Wertebereich ist -200 MHz bis +200 MHz. Dabei muss darauf geachtet werden, dass...
  • Seite 680 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SOURce - Subsystem SOURce<1|2>:POWer:MODE FIXed | SWEep Dieser Befehl aktiviert bzw. deaktiviert den Powersweep. Bei Power Sweep ON wird TGPWR angezeigt und der Analysator in der Zero-Span-Betriebsart (Span = 0 Hz) eingestellt. Während der Ablaufzeit des Zero-Spans ändert sich die Leistung am internen Mitlaufgenerator linear von der Startleistung zur Stoppleistung.
  • Seite 681: Source:external Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SOURce - Subsystem 6.17.2 SOURce:EXTernal Subsystem Das SOURce:EXTernal-Subsystem steuert die den Betrieb des Gerätes bei Verwendung der Option Ext. Generatorsteuerung (R&S FSP-B10). Die Befehle gelten nur für das ausgewählte Messfenster, wobei SOURce1 die Einstellung in Screen A und SOURce2 die Einstellung in Screen B verändert.
  • Seite 682 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SOURce - Subsystem SOURce<1|2>:EXTernal<1|2>:FREQuency[:FACTor]:DENominator <numeric_value> Dieser Befehl definiert den Nenner des Faktors, mit dem die Analysatorfrequenz multipliziert wird, um die Sendefrequenz des ausgewählten Generators 1 bzw. 2 im ausgewählten Messfenster zu erhalten. Der Vervielfachungsfaktor ist so zu wählen, dass der Frequenzbereich des Generators bei Anwendung der Formel: Numerator ⋅...
  • Seite 683 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SOURce - Subsystem SOURce<1|2>:EXTernal<1|2>:FREQuency:OFFSet <numeric_value> Dieser Befehl definiert den Frequenzoffset des ausgewählten Generators 1 bzw 2 gegenüber der Empfangsfrequenz im ausgewählten Messfenster. Der Vervielfachungsfaktor ist so zu wählen, dass der Frequenzbereich des Generators bei Anwendung der Formel: Numerator ⋅...
  • Seite 684 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SOURce - Subsystem SOURce<1|2>:EXTernal<1|2>:ROSCillator[:SOURce] INTernal | EXTernal Dieser Befehl schaltet den Referenzoszillator für die Frequenzaufbereitung der externen Generatoren 1 und 2 um zwischen internem und externem Oszillator. Der Befehl wirkt immer auf beide Generatoren. Das numerische Suffix bei EXTernal wird daher ignoriert.
  • Seite 685: Status - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle STATus - Subsystem 6.18 STATus - Subsystem Das STATus-Subsystem enthält die Befehle zum Status-Reporting-System. (siehe Kapitel Fernsteuerung – Grundlagen, Abschnitt „Status-Reporting-System“ auf Seite 5.25). *RST hat keinen Einfluss auf die Status-Register. STATus:OPERation[:EVENt?] Dieser Befehl fragt den Inhalt des EVENt-Teils des STATus:OPERation-Registers Beim Auslesen wird der Inhalt des EVENt-Teils gelöscht.
  • Seite 686 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle STATus - Subsystem STATus:OPERation:NTRansition 0...65535 Dieser Befehl setzt die Flankendetektoren aller Bits des STATus:OPERation- Registers für die Übergänge des CONDition-Bits von 1 nach 0. Beispiel: "STAT:OPER:NTR 65535" Eigenschaften: *RST-Wert: – SCPI: konform Betriebsart: STATus:PRESet Dieser Befehl setzt die Flankendetektoren und die ENABle-Teile aller Register auf einen definierten Wert zurück.
  • Seite 687 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle STATus - Subsystem STATus:QUEStionable:ENABle 0...65535 Dieser Befehl setzt die Bits des ENABle-Teils des STATus:QUEStionable- Registers. Das ENABle-Register gibt die einzelnen Ereignisse des dazugehörigen EVENt- Teils selektiv für das Summen-Bit im Status-Byte frei. Beispiel: "STAT:QUES:ENAB 65535"...
  • Seite 688 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle STATus - Subsystem STATus:QUEStionable:POWer:CONDition? Dieser Befehl fragt den CONDition-Teil des STATus:QUEStionable:POWer- Registers ab.Beim Auslesen wird der Inhalt des CONDition-Teils nicht gelöscht. Rückgabewert: „STATus-QUEStionable:POWer-Register“ auf Seite 5.39 Beispiel: "STAT:QUES:POW:COND?" Eigenschaften: *RST-Wert: – SCPI: konform Betriebsart: STATus:QUEStionable:POWer:ENABle 0...65535 Dieser Befehl setzt die Bits des ENABle-Teils des STATus:QUEStionable:POWer-...
  • Seite 689 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle STATus - Subsystem STATus:QUEStionable:LIMit<1|2>:CONDition? Dieser Befehl fragt den CONDition-Teil des STATus:QUEStionable:LIMit- Registers ab.Beim Auslesen wird der Inhalt des CONDition-Teils nicht gelöscht. Rückgabewert: „STATus-QUEStionable:LIMit<1|2>-Register“ auf Seite 5.37 Beispiel: "STAT:QUES:LIM:COND?" Eigenschaften: *RST-Wert: – SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: STATus:QUEStionable:LIMit<1|2>:ENABle 0...65535 Dieser Befehl setzt die Bits des ENABle-Teils des STATus-QUEStionable-...
  • Seite 690 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle STATus - Subsystem STATus:QUEStionable:LMARgin<1|2>:CONDition? Dieser Befehl fragt den CONDition-Teil des STATus:QUEStionable:LMARgin- Registers ab.Beim Auslesen wird der Inhalt des CONDition-Teils nicht gelöscht. Rückgabewert: „STATus-QUEStionable:LMARgin<1|2>-Register“ auf Seite 5.38 Beispiel: "STAT:QUES:LMAR:COND?" Eigenschaften: *RST-Wert: – SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: STATus:QUEStionable:LMARgin<1|2>:ENABle 0...65535 Dieser Befehl setzt die Bits des ENABle-Teils des STATus:QUEStionable:...
  • Seite 691 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle STATus - Subsystem STATus:QUEStionable:ACPLimit[:EVENt]? Dieser Befehl fragt den Inhalt des EVENt-Teils des STATus:QUEStionable: ACPLimit-Registers ab.Beim Auslesen wird der Inhalt des EVENt-Teils gelöscht. Beispiel: "STAT:QUES:ACPL?" Eigenschaften: *RST-Wert: – SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: STATus:QUEStionable:ACPLimit:CONDition? Dieser Befehl fragt den CONDition-Teil des STATus:QUEStionable:ACPLimit- Registers ab.Beim Auslesen wird der Inhalt des CONDition-Teils nicht gelöscht.
  • Seite 692 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle STATus - Subsystem STATus:QUEStionable:ACPLimit:NTRansition 0...65535 Dieser Befehl setzt die Flankendetektoren aller Bits des STATus:QUEStionable: ACPLimit-Registers für die Übergänge des CONDition-Bits von 1 nach 0. Beispiel: "STAT:QUES:ACPL:NTR 65535" Eigenschaften: *RST-Wert: – SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: STATus:QUEStionable:FREQuency[:EVENt]? Dieser Befehl fragt den Inhalt des EVENt-Teils des STATus:QUEStionable: FREQuency-Registers ab.Beim Auslesen wird der Inhalt des EVENt-Teils...
  • Seite 693 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle STATus - Subsystem STATus:QUEStionable:FREQuency:PTRansition 0...65535 Dieser Befehl setzt die Flankendetektoren aller Bits des STATus:QUEStionable: FREQuency-Registers für die Übergänge des CONDition-Bits von 0 nach 1. Beispiel: "STAT:QUES:FREQ:PTR 65535" Eigenschaften: *RST-Wert: – SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: STATus:QUEStionable:FREQuency:NTRansition 0...65535 Dieser Befehl setzt die Flankendetektoren aller Bits des STATus:QUEStionable: FREQuency-Registers für die Übergänge des CONDition-Bits von 1 nach 0.
  • Seite 694: System - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SYSTem - Subsystem 6.19 SYSTem - Subsystem In diesem Subsystem werden eine Reihe von Befehlen für allgemeine Funktionen zusammengefasst. SYSTem:APPLication:SRECovery[:STATe] ON | OFF Dieser Befehl bestimmt das Verhalten des Gerätes bei einem Wechsel der aktiven Applikation/Betriebsart, z.B.
  • Seite 695 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SYSTem - Subsystem Beispiel: "SYST:COMM:GPIB:RTER EOI" Eigenschaften: *RST-Wert: - (kein Einfluss auf diesen Parameter; Factory Default: LFEOI) SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: SYSTem:COMMunicate:GPIB:RDEVice:GENerator<1|2>:ADDRess 0...30 Dieser Befehl ändert die GPIB-Adresse des Gerätes, das als externer Generator 1 bzw.
  • Seite 696 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SYSTem - Subsystem SYSTem:COMMunicate:RDEVice:GENerator<1|2>:LINK GPIB | TTL Dieser Befehl wählt den Schnittstellentyp des externen Generators 1 bzw. 2 aus. Zur Auswahl stehen dabei • GPIB allein (= GPIB, für alle Generatoren anderer Hersteller und einige Rohde &...
  • Seite 697 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SYSTem - Subsystem SYSTem:COMMunicate:SERial:CONTrol:DTR IBFull | OFF SYSTem:COMMunicate:SERial:CONTrol:RTS IBFull | OFF Die beiden Befehle haben die gleiche Bedeutung. Sie schalten das Hardware- Handshakeverfahren für die serielle Schnittstelle aus (OFF) bzw. ein (IBFull). Beispiel: "SYST:COMM:SER:CONT:DTR OFF"...
  • Seite 698 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SYSTem - Subsystem SYSTem:COMMunicate:SERial[:RECeive]:SBITs 1|2 Dieser Befehl legt die Anzahl der Stoppbits pro Datenwort für die serielle Schnittstelle (COM) fest. Beispiel: "SYST:COMM:SER:SBITs 2" Eigenschaften: *RST-Wert: - (kein Einfluss auf diesen Parameter; Factory Default: 1) SCPI: konform Betriebsart: SYSTem:COMMunicate:SERial[:RECeive]:PACE XON | NONE...
  • Seite 699 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SYSTem - Subsystem SYSTem:COMMunicate:PRINter:SELect<1|2> <printer_name> Wählt einen unter Windows NT konfigurierten Drucker samt zugehöriger Ausgabeschnittstelle aus. Als Druckername wird ein String angegeben, der mit einem der folgenden Befehle abgefragt wurde. SYSTem:COMMunicate:PRINter:ENUMerate:FIRSt? oder SYSTem:COMMunicate:PRINter:ENUMerate:NEXT? Soll eine andere als die voreingestellte Ausgabeschnittstelle gewählt werden, so erfolgt dies über den Befehl HCOPy:DESTination.
  • Seite 700: System:error

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SYSTem - Subsystem SYSTem:DISPlay:UPDate ON | OFF Dieser Befehl schaltet die Aktualisierung aller Bildschirmelemente während des Fernsteuerbetriebs ein bzw. aus. Die beste Performance im Gerät wird erreicht, wenn die Bildschirmausgabe während des Fernsteuerbetriebs ausgeschaltet ist. Beispiel: "SYST:DISP:UPD ON"...
  • Seite 701 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SYSTem - Subsystem SYSTem:ERRor:CLEar:ALL Dieser Befehl löscht alle Einträge in der Tabelle SYSTEM MESSAGES. Der Befehl ist ein Event und besitzt daher weder Abfrage noch *RST-Wert. Beispiel: "SYST:ERR:CLE:ALL" Eigenschaften: *RST-Wert: – SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: SYSTem:FIRMware:UPDate <path>...
  • Seite 702 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SYSTem - Subsystem SYSTem:HPCoupling FSP | HP Der Befehl bestimmt den Defaultwert für das Kopplungsverhältnis Span/RBW und RBW/VBW im HP Emulationsmodus. Bei der Auswahl FSP wird die Standardeinstellung des Gerätes benutzt. Dadurch erreicht man in den meisten Fällen kürzere Sweepzeiten als mit der Einstellung HP.
  • Seite 703: System:language

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SYSTem - Subsystem SYSTem:KLOCk ON | OFF Der Alias-Fernsteuerungsbefehl SYST:KLOC kann dazu benutzt werden, LLO (Eigensteuerung verriegeln) zu aktivieren, oder in den lokalen Modus zurückzukehren (GTL go to local) . Parameter ON ist LLO, OFF ist GTL. Beispiel: "SYST:KLOC ON'"...
  • Seite 704 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SYSTem - Subsystem SYSTem:LXI:DISPlay ON | OFF Dieser Befehl zeigt oder verbirgt das Dialogfeld LXI Observer. Um diesen Befehl benutzen zu können, muss die Funktionalität LXI Class C installiert und freigegeben sein. Beispiel: "SYST:LXI:DISP ON"...
  • Seite 705 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SYSTem - Subsystem SYSTem:LXI:LANReset Dieser Befehl setzt die LAN-Konfiguration in einen Zustand zurück, wie er vom LXI-Standard gefordert wird. Zum Beispiel: TCP/IP Modus = DHCP + Dynamic DNS + ICMP Ping aktiv. Zusätzlich wird das Passwort und die LXI-Gerätebeschreibung auf den Ausgangszustand zurückgesetzt.
  • Seite 706 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SYSTem - Subsystem SYSTem:PASSword[:CENable] 'Passwort' Dieser Befehl schaltet mit dem Passwort den Zugang zu den Service-Funktionen frei. Beispiel: "SYST:PASS 'XXXX'" Eigenschaften: *RST-Wert: – SCPI: konform Betriebsart: Dieser Befehl ist ein Event und hat daher keine Abfrage und keinen RST*-Wert. SYSTem:PRESet Dieser Befehl löst einen Geräte-Reset aus.
  • Seite 707 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle SYSTem - Subsystem SYSTem:RSWeep ON | OFF Dieser Befehl steuert einen wiederholten Sweep der HP-Modell-Befehle E1 und MKPK HI. Wenn der wiederholte Sweep ausgeschaltet ist, wird der Marker ohne vorherigen Sweep gesetzt. Beispiel: "SYST:RSW ON"...
  • Seite 708: Trace - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle TRACe - Subsystem 6.20 TRACe - Subsystem Das TRACe-Subsystem steuert den Zugriff auf die im Gerät vorhandenen Messwertspeicher. Die Auswahl des Messfensters erfolgt über das numerische Suffix von TRACe<1|2>. 6.20.1 Allgemeine TRACe - Befehle TRACe<1|2>[:DATA] TRACE1 | TRACE2 | TRACE3 | FPEaks | LIST | SPURious, <block>...
  • Seite 709 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle TRACe - Subsystem FPEaks Der FPEaks Parameter liest die Marker Peakliste aus. Die Suche kann mit „CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion: FPEaks[:IMMediate]“ gestartet werden. Die Reihenfolge der Werte (X1, Y1, X2, Y2,...) hängt von der Sortierreihenfolge ab, die mit „CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:FPEaks: SORT“...
  • Seite 710 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle TRACe - Subsystem – #4: Stellenzahl der nachfolgenden Anzahl an Datenbytes (im Beispiel 4) – 2500: Anzahl der nachfolgenden Datenbytes (# of DataBytes, im Beispiel 2500) – <meas value x>: 4-Byte-Floating Point Messwert Speichern und Laden: Speichern bzw.
  • Seite 711: Anzahl Und Format Der Messwerte Bei Verschiedenen Betriebsarten

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle TRACe - Subsystem 6.20.2 Anzahl und Format der Messwerte bei verschiedenen Betriebsar- Die Anzahl der Messwerte richtet sich nach der Geräteeinstellung: Analysator (Span >0 und Zerospan): Es werden 155 bis 30001 Messwerte in der eingestellten Anzeigeeinheit übergeben (Voreinstellung 625 Messwerte).
  • Seite 712 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle TRACe - Subsystem TRACe<1|2>[:DATA]:MEMory TRACE1 | TRACE2 | TRACE3, <offset>,<measurement_points> Dieser Befehl liest einen Teil der Tracedaten aus. Dieses Kommando ist nur im Analysatormodus verfügbar (Frequenz- und Zeitbereich). I/Q-Daten aufzuzeichnen, benutzen Befehl „TRACe<1|2>:IQ:DATA:MEMory[:RF]?“. Parameter: TRACE1 | TRACE2 | TRACE3 = Nummer des Traces, dessen Daten ausgelesen werden sollen.
  • Seite 713 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle TRACe - Subsystem TRACe<1|2>:IMMediate:RESult? Dieser Befehl gibt den Pegel und die Frequenz des zuletzt gemessenen Sweeppunktes zurück. Das Kommando kann jederzeit während eines Sweeps gesendet werden. Auf das Ende des Sweeps muss nicht gewartet werden. Das Kommando eignet sich deshalb gut, um Messungen mit einer langen Sweepzeit zu beobachten.
  • Seite 714 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle TRACe - Subsystem 6.20.3 TRACe:IQ-Subsystem Die Befehle dieses Subsystems dienen zur Aufnahme und Ausgabe von IQ- Messdaten. Hierfür steht im Gerät ein Messspeicher mit jeweils 16M Worten für I- und Q-Daten zur Verfügung. Die Messung erfolgt stets im Zeitbereich (Span = 0 Hz) auf der eingestellten Mittenfrequenz, wobei die Anzahl der aufzunehmenden Messwerte (Samples) einstellbar ist.
  • Seite 715 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle TRACe - Subsystem Nach dem Abmischen ins komplexe Basisband wird tiefpassgefiltert und die Abtastrate reduziert. Die Ausgangsabtastrate in Schritten von 0,1 Hz zwischen 10,0 kHz und 81,6 MHz eingestellt werden. Bei kleineren Bandbreiten wird dadurch nutzloses Überabtasten vermieden, was Rechenzeit spart und die maximale Aufzeichnungszeit erhöht.
  • Seite 716 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle TRACe - Subsystem Maximal nutzbare Bandbreite Frequenz ≤ 3.6 GHz 60 MHz Frequenz > 3.6 GHz fs = Abtastrate 0.68 * fs 81.6 MHz < fs < 163.2 MHz 120 MHz 163.2 MHz ≥ fs ≤ 326.4 MHz Wird eine Abtastrate oberhalb von 81.6 MHz eingestellt, wird das YIG Filter automatisch abgeschaltet (bei R&S FSQ3 nicht vorhanden).
  • Seite 717 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle TRACe - Subsystem • Laden Sie die Daten in der entsprechenden Applikation und analysieren Sie das Signal. • Wiederholen Sie die Analyse mit den anderen Applikationen. Parameter: <source_file> = Pfad und Name der Ausgangsdatei. Das Format der Datei ist iq.tar.
  • Seite 718 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle TRACe - Subsystem TRACe<1|2>:IQ:DATA? Dieser Befehl startet eine Messung mit der über TRACe:IQ:SET vorgegebenen Einstellung und liefert unmittelbar die Liste der bezüglich Frequenzgang korrigierten Messergebnisse zurück. Die Anzahl der Messergebnisse hängt von den Vorgaben des Befehls TRACe:IQ:SET ab, das Ausgabeformat von der Voreinstellung über das FORMat –...
  • Seite 719 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle TRACe - Subsystem #44096<I-value1><I-value2>...<I-value512><Q-value1><Q-value2>...<Q- value512> – #4: Stellenzahl der nachfolgenden Anzahl an Datenbytes (im Beispiel 4) – 4096: Anzahl der nachfolgenden Datenbytes (# of DataBytes, im Beispiel 4096) – <I-value x>: 4-Byte-Floating Point I-value; max. Anzahl 512k –...
  • Seite 720 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle TRACe - Subsystem Für die Abfrage von I/Q-Daten mit der *RST Einstellung von TRAC:IQ:SET werden folgende minimale Puffergrößen für den Antwortstring empfohlen: ASCII-Format: 10 kByte Binär-Format: 2 kByte Betriebsart: TRACe<1|2>:IQ:DATA:FORMat COMPatible | IQBLock | IQPair Dieser Befehl stellt die Formatierung der Datenausgabe ein (verwendet wird der Befehl TRAC:IQ:DATA?): COMPatible...
  • Seite 721 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle TRACe - Subsystem "TRAC:IQ:SET NORM,10MHz,32MHz,EXT,POS,100,4096" 'konfiguriert die Messung: 'Filtertyp: Normal 'RBW: 10 MHz 'Sample Rate: 32 MHz 'Trigger Source: External 'Trigger Slope: Positive 'Pretrigger Samples: 100 '# of Samples: 4096 "INIT;*WAI" 'startet die Messung und wartet auf Ende "FORMat REAL,32"...
  • Seite 722 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle TRACe - Subsystem Wertebereich: 300 kHz – 10 MHz in 1, 2, 3, 5 – Schritten und 20 MHz, 50 MHz bei <filter type> = NORMal <sample rate>: Abtastrate der Messwertaufnahme Wertebereich: 10 kHz bis 81,6 MHz bei <filter type> = NORMal Wertebereich mit Bandwidth Extension (R&S FSQ-B72): 10 kHz bis 326,4 MHz Bei Abtastraten >...
  • Seite 723 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle TRACe - Subsystem Beispiel: "TRAC:IQ:SET NORM,10MHz,32MHz,EXT,POS,0,2048" 'liest 2048 I/Q-Werte ab dem Triggerzeitpunkt ein. 'Filtertyp: NORMAL (analog) 'RBW: 10 MHz 'Sample Rate: 32 MHz 'Trigger: Extern 'Slope: Positive "TRAC:IQ:SET NORM,1MHz,4MHz,EXT,POS,1024,512" 'liest 512 I/Q-Werte ab 1024 Messpunkte vor dem Triggerzeitpunkt ein.
  • Seite 724 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle TRACe - Subsystem TRACe<1|2>:IQ[:STATe] ON|OFF Dieser Befehl schaltet die I/Q-Messdatenaufnahme ein oder aus. Die I/Q-Daten-Messung und der Sweepbetrieb mit Gate (Gated Trigger) können bei folgenden Einstellungen kombiniert werden: • Sample Rate 81.6 MHz •...
  • Seite 725 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle TRACe - Subsystem TRACe<1|2>:IQ:WBANd[:STATe] ON|OFF Dieser Befehl schaltet die Bandbreitenerweiterung B72 ein/aus. Bei Abtastraten >81,6MHz wird die B72 automatisch eingeschaltet. Um auch bei Abtastraten <=81,6MHz mit einer größeren Bandbreite messen zu können, kann mit diesem Befehl die B72 eingeschaltet werden.
  • Seite 726: Trigger - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle TRIGger - Subsystem 6.21 TRIGger - Subsystem Das Trigger-Subsystem synchronisiert Geräteaktionen mit Ereignissen. Damit kann der Start eines Sweep-Ablaufes gesteuert und synchronisiert werden. Ein externes Triggersignal kann über die Buchse an der Geräterückwand angelegt werden. Bei Split-Screen-Darstellung wird zwischen TRIGger1 (Messfenster A) und TRIGger2 (Messfenster B) unterschieden.
  • Seite 727 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle TRIGger - Subsystem TRIGger<1|2>[:SEQuence]:LEVel:IFPower -70...+30 dBm Dieser Befehl stellt den Pegel für die IF-Power-Triggerquelle ein. Beispiel: "TRIG:LEV:IFP –20DBM" Eigenschaften: *RST-Wert: -20 dBm SCPI: gerätespezifisch Betriebsart: TRIGger<1|2>[:SEQuence]:LEVel:VIDeo 0...100 PCT Dieser Befehl stellt den Pegel für die Video-Triggerquelle ein. Beispiel: "TRIG:LEV:VID 50PCT"...
  • Seite 728: Unit - Subsystem

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle UNIT - Subsystem 6.22 UNIT - Subsystem Das Unit-Subsystem wird zum Umschalten der Grundeinheit von Einstellparametern verwendet. Bei Split-Screen-Darstellung wird zwischen UNIT1 (ScreenA) und UNIT2 (ScreenB) unterschieden. UNIT<1|2>:POWer DBM | DBPW | WATT | DBUV | DBMV | VOLT | DBUA | AMPere | V | A | W | DB | DBPT | PCT | UNITLESS | DBUV_MHZ | DBMV_MHZ | DBUA_MHZ | DBUV_M | DBUA_M | DBUV_MMHZ | DBUA_MMHZ Dieser Befehl wählt die Einheit für Leistung für das ausgewählte Messfenster aus.
  • Seite 729 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle GPIB-Befehle der HP-Modelle 856xE, 8566A/B, 8568A/B und 8594E 6.23 GPIB-Befehle der HP-Modelle 856xE, 8566A/B, 8568A/B und 8594E 6.23.1 Einführung Die R&S FSP-Familie unterstützt eine Untermenge der GPIB-Befehle der HP- Modelle 8560E, 8561E, 8562E, 8563E, 8564E, 8565E, 8566A, 8566B, 8568A, 8568B und 8594E.
  • Seite 730 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle GPIB-Befehle der HP-Modelle 856xE, 8566A/B, 8568A/B und 8594E Befehl Unterstützte Funktion Zugehörige Status Untermenge HP-Modelle ABORT ABORT Stop previous function HP 856xE / verfügbar HP 8566B / HP 8568B / HP 8594E HP 8566B / verfügbar HP 8568B / ab V4.1x...
  • Seite 731 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle GPIB-Befehle der HP-Modelle 856xE, 8566A/B, 8568A/B und 8594E Befehl Unterstützte Funktion Zugehörige Status Untermenge HP-Modelle Clear/Write B HP 8566A/ verfügbar HP 8568A Max Hold B HP 8566A/ verfügbar HP 8568A View B HP 8566A/ verfügbar HP 8568A Blank B...
  • Seite 732 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle GPIB-Befehle der HP-Modelle 856xE, 8566A/B, 8568A/B und 8594E Befehl Unterstützte Funktion Zugehörige Status Untermenge HP-Modelle Clear all status bits HP 856xE / verfügbar HP 8566B / HP 8568B / HP 8594E CONTS CONTS HP 856xE / verfügbar HP 8566B /...
  • Seite 733 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle GPIB-Befehle der HP-Modelle 856xE, 8566A/B, 8568A/B und 8594E Befehl Unterstützte Funktion Zugehörige Status Untermenge HP-Modelle Display Line HP 856xE / verfügbar <numeric_value> HP 8566B / DB|DM HP 8568B / DL DN HP 8594E DL UP DL ON DL OFF...
  • Seite 734 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle GPIB-Befehle der HP-Modelle 856xE, 8566A/B, 8568A/B und 8594E Befehl Unterstützte Funktion Zugehörige Status Untermenge HP-Modelle Start Frequency HP 8566A/ verfügbar <numeric_value> HP 8568A/ HZ|KHZ|MHZ|GHZ HP 856xE / FA UP HP 8566B / FA DN HP 8568B / HP 8594E Stop Frequency...
  • Seite 735 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle GPIB-Befehle der HP-Modelle 856xE, 8566A/B, 8568A/B und 8594E Befehl Unterstützte Funktion Zugehörige Status Untermenge HP-Modelle HP 8566A/ verfügbar HP 8568A HP 8566A/ verfügbar HP 8568A Identify HP 8566A/ verfügbar HP 8568A/ HP 856xE / HP 8566B / HP 8568B / HP 8594E...
  • Seite 736 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle GPIB-Befehle der HP-Modelle 856xE, 8566A/B, 8568A/B und 8594E Befehl Unterstützte Funktion Zugehörige Status Untermenge HP-Modelle Video Averaging Off HP 8566A/ verfügbar HP 8568A Marker to Next Peak HP 8566A/ verfügbar HP 8568A Marker Noise off HP 8566A/ verfügbar HP 8568A...
  • Seite 737 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle GPIB-Befehle der HP-Modelle 856xE, 8566A/B, 8568A/B und 8594E Befehl Unterstützte Funktion Zugehörige Status Untermenge HP-Modelle Graticule off HP 8566A/ verfügbar HP 8568A Grid on HP 8566A/ verfügbar HP 8568A ab V3.2x Character display off HP 8566A/ verfügbar HP 8568A...
  • Seite 738 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle GPIB-Befehle der HP-Modelle 856xE, 8566A/B, 8568A/B und 8594E Befehl Unterstützte Funktion Zugehörige Status Untermenge HP-Modelle LIMU Upper limit line value HP 856xE verfügbar ab V4.1x Amplitude Scale Log HP 856xE / verfügbar <numeric_value> HP 8566B / DB | DM HP 8568B /...
  • Seite 739 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle GPIB-Befehle der HP-Modelle 856xE, 8566A/B, 8568A/B und 8594E Befehl Unterstützte Funktion Zugehörige Status Untermenge HP-Modelle Marker Amplitude HP 856xE / <numeric_value> HP 8566B / <numeric MKA? HP 8568B / _value> HP 8594E verfügbar ab V3.4x Abfrage immer...
  • Seite 740 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle GPIB-Befehle der HP-Modelle 856xE, 8566A/B, 8568A/B und 8594E Befehl Unterstützte Funktion Zugehörige Status Untermenge HP-Modelle Normal Marker HP 856xE / verfügbar HP 8566B / <numeric_value> HP 8568B / HZ|KHZ| HP 8594E MHZ|GHZ MKN DN MKN UP MKN ON MKN OFF...
  • Seite 741 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle GPIB-Befehle der HP-Modelle 856xE, 8566A/B, 8568A/B und 8594E Befehl Unterstützte Funktion Zugehörige Status Untermenge HP-Modelle MKTRACE MKTRACE Marker to Trace HP 856xE / verfügbar TRA|TRB|TRC HP 8566B / HP 8568B / HP 8594E MKTRACK MKTRACK ON|OFF Signal Track...
  • Seite 742 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle GPIB-Befehle der HP-Modelle 856xE, 8566A/B, 8568A/B und 8594E Befehl Unterstützte Funktion Zugehörige Status Untermenge HP-Modelle Output Trace Annotations HP 8566A/ verfügbar HP 8568A Plot command HP 8566A/ verfügbar <numeric_value>, HP 8568A ab V3.2x <numeric_value Plot command HP 8566A/...
  • Seite 743 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle GPIB-Befehle der HP-Modelle 856xE, 8566A/B, 8568A/B und 8594E Befehl Unterstützte Funktion Zugehörige Status Untermenge HP-Modelle Resolution Bandwidth Ratio HP 856xE / verfügbar <numeric_value> HP 8566B / ab V3.2x RBR DN HP 8568B / RBR UP HP 8594E RBR?
  • Seite 744 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle GPIB-Befehle der HP-Modelle 856xE, 8566A/B, 8568A/B und 8594E Befehl Unterstützte Funktion Zugehörige Status Untermenge HP-Modelle Single Sweep HP 8566A/ verfügbar HP 8568A SADD Add a limit line segment HP 856xE verfügbar ab V4.1x SAVES SAVES Save State Register...
  • Seite 745 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle GPIB-Befehle der HP-Modelle 856xE, 8566A/B, 8568A/B und 8594E Befehl Unterstützte Funktion Zugehörige Status Untermenge HP-Modelle SRCPWR SRCPWR Source Power HP 856xE / verfügbar <numeric_value> HP 8566B / DB | DM HP 8568B / SRCPWR DN HP 8594E SRCPWR UP...
  • Seite 746 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle GPIB-Befehle der HP-Modelle 856xE, 8566A/B, 8568A/B und 8594E Befehl Unterstützte Funktion Zugehörige Status Untermenge HP-Modelle Line Trigger HP 8566A/ verfügbar HP 8568A External Trigger HP 8566A/ verfügbar HP 8568A Video Trigger HP 8566A/ verfügbar HP 8568A Transfer A...
  • Seite 747 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle GPIB-Befehle der HP-Modelle 856xE, 8566A/B, 8568A/B und 8594E Befehl Unterstützte Funktion Zugehörige Status Untermenge HP-Modelle TRA B Transfer A HP 856xE / verfügbar TRA A HP 8566B / Trace input in the following TRA I HP 8568B / format:...
  • Seite 748 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle GPIB-Befehle der HP-Modelle 856xE, 8566A/B, 8568A/B und 8594E 6.23.3 Besonderheiten der Befehlserkennung der Modelle 8566A und 8568A Die Syntax der A-Modelle unterscheidet sich wesentlich von der der B- und E- Modelle. Sowohl die Namen für gleiche Gerätefunktionen als auch der Aufbau der Fernsteuerbefehle ist grundlegend verschieden.
  • Seite 749: 856X: Emulation Der Spurious Response Measurement Utility

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle GPIB-Befehle der HP-Modelle 856xE, 8566A/B, 8568A/B und 8594E 6.23.4 856x: Emulation der Spurious Response Measurement Utility 85672A 6.23.4.1 Allgemeine Befehle für Spurious Command Unterstützte Funktion Zugehörige Status Untermenge HP-Modelle SP_OK A value of 1 denotes a successful HP 856xE verfügbar measurement.
  • Seite 750: Befehle Zur Harmonic Distortion Messung

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle GPIB-Befehle der HP-Modelle 856xE, 8566A/B, 8568A/B und 8594E 6.23.4.3 Befehle zur Harmonic Distortion Messung Command Unterstützte Funktion Zugehörige Status Untermenge HP-Modelle SP_HARM Executes harmonis distortion HP 856xE verfügbar measurement. ab V4.1x SP_H_MAX Maximum harmonic to be HP 856xE verfügbar measured, range is from 2 to 10...
  • Seite 751: Befehle Für Spurious

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle GPIB-Befehle der HP-Modelle 856xE, 8566A/B, 8568A/B und 8594E 6.23.4.4 Befehle für Spurious Command Unterstützte Funktion Zugehörige Status Untermenge HP-Modelle SP_TIME Calculates an estimated time for the HP 856xE verfügbar spurious search ab V4.1x SP_GEN Executes the spurious search HP 856xE...
  • Seite 752: 856X: Emulation Der Phase Noise Utility 85671A

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle GPIB-Befehle der HP-Modelle 856xE, 8566A/B, 8568A/B und 8594E 6.23.5 856x: Emulation der Phase Noise Utility 85671A Für die folgenden Kommandos ist es nötig, die Option FS-K40 zu installieren und zu aktivieren. Command Unterstützt Funktion Zugehörige Status...
  • Seite 753: Besonderheiten Der Befehle

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle GPIB-Befehle der HP-Modelle 856xE, 8566A/B, 8568A/B und 8594E 6.23.6 Besonderheiten der Befehle Befehl Bekannte Unterschiede ABORT Setzt nicht automatisch das Command Complete Bit (Bit 4) im Statusbyte. Benötigt ein zusätzliches DONE-Kommando für diesen Zweck. ANNOT Es wird nur die Frequenzachse beeinflusst.
  • Seite 754 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle GPIB-Befehle der HP-Modelle 856xE, 8566A/B, 8568A/B und 8594E Befehl Bekannte Unterschiede Unterstützte Bits: 1 (Units key pressed) 2 (End of Sweep) 3 (Device error) 4 (Command complete) 5 (Illegal command) SRCNORM SRCPWR Defaultwert, Wertebereich, Schrittweite. Defaultwert, Wertebereich, Schrittweite.
  • Seite 755: Modellabhängige Default-Einstellungen

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle GPIB-Befehle der HP-Modelle 856xE, 8566A/B, 8568A/B und 8594E 6.23.7 Modellabhängige Default-Einstellungen Beim Umschalten der GPIB-Sprache auf ein 85xx-Modell wird die GPIB-Adresse automatisch auf 18 umgestellt, sofern noch Default-Adresse des R&S FSQ (20) eingestellt ist. Ist ein anderer Wert eingestellt, so bleibt dieser erhalten. Bei der Rückkehr nach SCPI bleibt die Adresse unverändert.
  • Seite 756: Daten-Ausgabeformate

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle GPIB-Befehle der HP-Modelle 856xE, 8566A/B, 8568A/B und 8594E 6.23.8 Daten-Ausgabeformate Bei den Standards SCPI und IEEE488.2 sind die Ausgabeformate für numerische Daten in weiten Bereichen flexibel . Im Gegensatz dazu ist das Ausgabeformat der HP-Geräte bezüglich Stellenzahl sehr genau festgelegt.
  • Seite 757: Gpib-Statusverwaltung

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle GPIB-Befehle der HP-Modelle 856xE, 8566A/B, 8568A/B und 8594E 6.23.11 GPIB-Statusverwaltung Die Belegung der Statusbits durch die Befehle R1, R2, R3, R4, RQS wird ab Firmwareversion 1.80 unterstützt. Der Befehl STB und der Serial Poll liefern als Antwort einen 8 Bit Wert mit folgender Bitbelegung: Bit enabled by RQS 1 (Units key pressed)
  • Seite 758: Unterschiede Im Gpib-Verhalten Zwischen Der R&S Fsp- Und R&S Fse-Gerätefamilie

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie 6.24 Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Die nachfolgende Liste von Fernsteuerungskommandos enthält die Unterschiede sowohl in der Befehlssyntax, als auch im Verhalten zwischen den Befehlssätzen der Grundgeräte der R&S FSP- und der R&S FSE-Analysatorfamilie.
  • Seite 759 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 2 of 50) Parameter Hinweise R&S *STB? R&S *TRG R&S FSQ starts measurement in active screen R&S FSE: starts measurement in both screens (split screen mode) R&S...
  • Seite 760 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 3 of 50) Parameter Hinweise R&S CALCulate<1|2>:DELTamarker<1...4>:FUNCtion: <numeric_value> R&S FSQ: marker 1 can FIXed:RPOint:X be moved independently from the reference point R&S FSE: the marker and the reference point are linked to each other...
  • Seite 761 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 4 of 50) Parameter Hinweise R&S CALCulate<1|2>:DELTamarker<1...4>:TRACe 1 to 3 R&S FSQ: 3 traces are available per screen; R&S FSE: 4 traces are available in full screen mode and 2 traces per screen in split screen...
  • Seite 762 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 5 of 50) Parameter Hinweise R&S CALCulate<1|2>:LIMit<1...8>:ACPower: -200 to 200 DBM, new function for ACHannel:ABSolute -200 to 200 DBM R&S FSQ R&S CALCulate<1|2>:LIMit<1...8>:ACPower: ON | OFF...
  • Seite 763 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 6 of 50) Parameter Hinweise R&S CALCulate<1|2>:LIMit<1...8>:ACPower[:STATe] ON | OFF CALCulate<1|2>:LIMit<1...8>:BURSt:POWer? not available for R&S FSQ, R&S FSET and R&S ESIB CALCulate<1|2>:LIMit<1...8>:BURSt:PTEMplate? not available for R&S FSQ, R&S FSET...
  • Seite 764 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 7 of 50) Parameter Hinweise R&S CALCulate<1|2>:LIMit<1...8>:LOWer:THReshold <numeric value> new function for R&S FSQ R&S CALCulate<1|2>:LIMit<1...8>:LOWer[:DATA] <numeric value> CALCulate<1|2>:LIMit<1...8>:MARGin 0 to 100DB not available for R&S FSQ, R&S FSET and R&S ESIB...
  • Seite 765 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 8 of 50) Parameter Hinweise CALCulate<1|2>:LIMit<1...8>:UNIT DBM | DBPW | WATT | only the following units FSIQ DBUV | DBMV | VOLT | are available for the DBUA | AMPere | DB | R&S FSQ:DBM | DBPW...
  • Seite 766 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 9 of 50) Parameter Hinweise CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion: not available for ADEMod:CARRier[:RESult]? R&S FSQ and R&S FSET CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion: not available for ADEMod:FERRor[:RESult]? R&S FSQ and R&S FSET CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:...
  • Seite 767 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 10 of 50) Parameter Hinweise R&S CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion: new function for MDEPth:RESult? R&S FSQ R&S CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion: new function for MDEPth[:STATe] R&S FSQ R&S CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion: <numeric value>,...
  • Seite 768 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 11 of 50) Parameter Hinweise R&S CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion: REFerence CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion: (60dB/3dB) | (60dB/6dB) not available for SFACtor R&S FSQ CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion: not available for SFACtor:FREQuency? R&S FSQ CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:...
  • Seite 769 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 12 of 50) Parameter Hinweise CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion: not available for SUMMary:MIDDle: PHOLd:RESult? R&S FSQ CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion: not available for SUMMary:MIDDle: RESult? R&S FSQ CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion: ON | OFF not available for...
  • Seite 770 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 13 of 50) Parameter Hinweise R&S CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:TOI: new function for RESult? R&S FSQ R&S CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:TOI[: ON | OFF new function for STATe] R&S FSQ R&S...
  • Seite 771 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 14 of 50) Parameter Hinweise R&S CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:X 0 to MAX (frequency| additional unit SYM is sweep time) available for R&S FSE R&S CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:X:SLIMits:LEFT 0 to MAX...
  • Seite 772 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 15 of 50) Parameter Hinweise R&S CALCulate<1|2>:THReshold MIN to MAX R&S CALCulate<1|2>:THReshold:STATe ON | OFF CALCulate<1|2>:TLINe<1|2> 0 to 1000s not available on the R&S FSQ;...
  • Seite 773 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 16 of 50) Parameter Hinweise ESIB CALibration:PRESelector? not available for R&S FSQ R&S CALibration:RESult? new function for R&S FSQ CALibration:SHORt? not available for R&S FSQ R&S...
  • Seite 774 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 17 of 50) Parameter Hinweise CONFigure:SPECtrum:SWITching:COUNt 1 to 1000 not available for R&S FSQ and R&S FSET CONFigure:SPECtrum:SWITching[:IMMediate] not available for R&S FSQ and R&S FSET CONFigure:SPURious:ANTenna...
  • Seite 775 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 18 of 50) Parameter Hinweise CONFigure[:BTS]:LIMIt:FREQency <numeric_value> not available for R&S FSQ and R&S FSET CONFigure[:BTS]:LIMIt:PPEak <numeric_value> not available for R&S FSQ and R&S FSET CONFigure[:BTS]:LIMIt:PRMS...
  • Seite 776 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 19 of 50) Parameter Hinweise CONFigure[:BTS]:TXSupp ON | OFF not available for R&S FSQ and R&S FSET CONFigure[:BTS]MEASurement? not available for R&S FSQ and R&S FSET CONFigure[:MS]:ARFCn...
  • Seite 777 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 20 of 50) Parameter Hinweise CONFigure[:MS]:POWer:LIMit <numeric_value> not available for R&S FSQ and R&S FSET CONFigure[:MS]:POWer:SINGle:CLEar not available for R&S FSQ and R&S FSET CONFigure[:MS]:POWer:SINGle[:STATe] ON | OFF...
  • Seite 778 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 21 of 50) Parameter Hinweise R&S DIAGnostic:SERVice:NSOurce ON | OFF R&S DIAGnostic:SERVice:SFUNction <string> to replacement for DIAG: SERV:FUNC of R&S FSQ; necessary due to different parameter formats needed on the...
  • Seite 779 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 22 of 50) Parameter Hinweise R&S DISPlay[:WINDow<1|2>]:TEXT[:DATA] <string> R&S DISPlay[:WINDow<1|2>]:TIME ON | OFF R&S DISPlay[:WINDow<1|2>]:TRACe<1...3>:MODE WRITe | VIEW | R&S FSQ: 3 traces are AVERage | MAXHold | available per screen MINHold...
  • Seite 780 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 23 of 50) Parameter Hinweise FSET DISPlay[:WINDow<1|2>]:TRACe<1...4>:Y[: <numeric value> not available for ESIB SCALe]:BOTTom R&S FSQ R&S DISPlay[:WINDow<1|2>]:TRACe<1...3>:Y[: ABSolute | RELative R&S FSQ: SCALe]:MODE TRACe<1...3>...
  • Seite 781 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 24 of 50) Parameter Hinweise FETCh:BURSt:PERRor:RMS:AVERage? not available for R&S FSQ and R&S FSET FETCh:BURSt:PERRor:RMS:MAXimum? not available for R&S FSQ and R&S FSET FETCh:BURSt:PERRor:RMS:STATus? not available for...
  • Seite 782 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 25 of 50) Parameter Hinweise R&S HCOPy:CMAP:PDEFined <char data> new function for R&S FSQ R&S HCOPy:DESTination<1|2> ’MMEM’ | ‘SYST:COMM: PRIN’ | ‘SYST:COMM: CLIP’...
  • Seite 783 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 26 of 50) Parameter Hinweise R&S HCOPy:PAGE:ORIentation<1|2> LANDscape | PORTrait R&S HCOPy[:IMMediate] FSET HOLD not available for ESIB R&S FSQ R&S INITiate<1|2>:CONMeas ON | OFF...
  • Seite 784 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 27 of 50) Parameter Hinweise FSET INPut<1|2>:COUPling AC | DC only available for R&S FSQ models 3, 8, R&S INPut<1|2>:EATT 0 to 30dB new function for R&S FSQ...
  • Seite 785 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 28 of 50) Parameter Hinweise FSET INPut<1|2>:PRESelection[:STATe] ON | OFF not available for R&S FSQ FSET INPut<1|2>:TYPE RF | BALanced not available for R&S FSQ ESIB...
  • Seite 786 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 29 of 50) Parameter Hinweise R&S MMEMory:COMMent <string> R&S MMEMory:COPY path\file, path\file R&S MMEMory:DATA filename [, <block data>] R&S MMEMory:DELete path\filename R&S MMEMory:LOAD:AUTO...
  • Seite 787 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 30 of 50) Parameter Hinweise MMEMory:SELect[:ITEM]:LINes[:ACTive] ON | OFF not available for R&S FSQ (default setting on the R&S FSQ) MMEMory:SELect[:ITEM]:MACRos ON | OFF not available for...
  • Seite 788 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 31 of 50) Parameter Hinweise READ:BURSt:PERRor:RMS:AVERage? not available for R&S FSQ and R&S FSET READ:BURSt:PERRor:RMS:MAXimum? not available for R&S FSQ and R&S FSET READ:BURSt:PERRor:RMS:STATus? not available for...
  • Seite 789 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 32 of 50) Parameter Hinweise FSET [SENSe<1|2>:]AM:RANGe[:UPPer] 3PCT | 10 PCT | 100PCT not available for R&S FSQ [SENSe<1|2>:]AVERage:AUTO ON | OFF not available for R&S FSQ R&S...
  • Seite 790 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 33 of 50) Parameter Hinweise R&S [SENSe<1|2>:]BANDwidth|BWIDth[:RESolution]: ON | OFF AUTO [SENSe<1|2>:]BANDwidth|BWIDth[:RESolution]: ANALog | DIGital not available for MODE R&S FSQ and R&S FSET R&S [SENSe<1|2>:]BANDwidth|BWIDth[:RESolution]:...
  • Seite 791 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 34 of 50) Parameter Hinweise [SENSe<1|2>:]CORRection:CVL:TYPE ODD | EVEN | EODD not available for R&S FSQ and R&S FSET [SENSe<1|2>:]CORRection:LOSS:INPut[: <numeric_value>...
  • Seite 792 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 35 of 50) Parameter Hinweise [SENSe<1|2>:]CORRection:TSET:UNIT <string> not available for R&S FSQ [SENSe<1|2>:]CORRection:TSET[:STATe] ON | OFF not available for R&S FSQ R&S [SENSe<1|2>:]CORRection:YIG:TEMPerature: ON | OFF...
  • Seite 793 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 36 of 50) Parameter Hinweise FSET [SENSe<1|2>:]DDEMod:PRESet GSM | EDGe | NADC | not available for TETRa | DCS1800 | R&S FSQ PCS1900 | PHS | PDCup | PDCDown |...
  • Seite 794 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 37 of 50) Parameter Hinweise FSET [SENSe<1|2>:]DEMod OFF | AM | AMVideo | not available for FM | PM R&S FSQ ESIB [SENSe<1|2>:]DEMod OFF | AM | FM...
  • Seite 795 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 38 of 50) Parameter Hinweise [SENSe<1|2>:]FILTer:HPASs:FREQuency 30 Hz | 300 HZ not available for R&S FSQ and R&S FSET FSET [SENSe<1|2>:]FILTer:HPASs:FREQuency 10 kHz | 1 kHz | 100 Hz not available for...
  • Seite 796 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 39 of 50) Parameter Hinweise FSET [SENSe<1|2>:]FREQuency:STARt:FLINe[:STATe] ON | OFF not available for R&S FSQ. Replaced by CALC:MARK:FUNC: SLIMits [SENSe<1|2>:]FREQuency:STARt:LINK CENTer | STOP | SPAN not available for R&S FSQ...
  • Seite 797 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 40 of 50) Parameter Hinweise [SENSe<1|2>:]MIXer:HARMonic:TYPE ODD | EVEN | EODD not available for R&S FSQ [SENSe<1|2>:]MIXer:LOSS:HIGH <numeric_value> not available for R&S FSQ [SENSe<1|2>:]MIXer:LOSS:TABLE <file_name>...
  • Seite 798 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 41 of 50) Parameter Hinweise R&S [SENSe<1|2>:]POWer:ACHannel:ACPairs 0 to 3 R&S FSQ: new parameter value 0 for channel power measurement R&S [SENSe<1|2>:]POWer:ACHannel: 100 to 1000MHz...
  • Seite 799 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 42 of 50) Parameter Hinweise R&S [SENSe<1|2>:]ROSCillator:[INTernal:]TUNe 0 to 4095 R&S [SENSe<1|2>:]ROSCillator:[INTernal:]TUNe:SAVe [SENSe<1|2>:]ROSCillator:EXTernal:FREQuency 1MHz to 16MHz not available for R&S FSQ R&S [SENSe<1|2>:]ROSCillator:SOURce INTernal | EXTernal...
  • Seite 800 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 43 of 50) Parameter Hinweise [SENSe<1|2>:]SWEep:EGATe:LEVel -5V to +5V not availabe for R&S FSQ R&S [SENSe<1|2>:]SWEep:EGATe:POLarity POSitive | NEGative R&S [SENSe<1|2>:]SWEep:EGATe:SOURce EXTernal | IFPower | RFPower...
  • Seite 801 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 44 of 50) Parameter Hinweise R&S SOURce:EXTernal:FREQuency[:FACTor]: <numeric_value> new command for DENominator R&S FSQ R&S SOURce:EXTernal:FREQuency:SWEep[:STATe] ON | OFF new command for R&S FSQ R&S SOURce:EXTernal:POWer[:LEVel]...
  • Seite 802 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 45 of 50) Parameter Hinweise R&S STATus:QUEStionable:FREQuency:ENABle 0 to 65535 R&S STATus:QUEStionable:FREQuency:NTRansition 0 to 65535 R&S STATus:QUEStionable:FREQuency:PTRansition 0 to 65535 R&S STATus:QUEStionable:FREQuency[:EVENt]? R&S...
  • Seite 803 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 46 of 50) Parameter Hinweise R&S STATus:QUEStionable:POWer[:EVENt]? R&S STATus:QUEStionable:PTRansition 0 to 65535 R&S STATus:QUEStionable:SYNC:CONDition? R&S STATus:QUEStionable:SYNC:ENABle 0 to 65535 R&S STATus:QUEStionable:SYNC:NTRansition 0 to 65535 R&S...
  • Seite 804 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 47 of 50) Parameter Hinweise R&S SYSTem:COMMunicate:RDEVice: GPIB | TTL new function for GENerator<1|2>:LINK R&S FSQ R&S SYSTem:COMMunicate:RDEVice: <name> new function for GENerator<1|2>:TYPE R&S FSQ R&S...
  • Seite 805 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 48 of 50) Parameter Hinweise R&S SYSTem:SET R&S SYSTem:SPEaker:VOLume 0 to 1 R&S SYSTem:TIME 0 to 23, 0 to 59, 0 to 59 R&S SYSTem:VERSion? R&S...
  • Seite 806 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 49 of 50) Parameter Hinweise R&S TRIGger<1|2>[:SEQuence]:SLOPe POSitive | NEGative R&S TRIGger<1|2>[:SEQuence]:SOURce IMMediate | LINE | EXTernal | VIDeo | IFPower TRIGger<1|2>[:SEQuence]:SOURce IMMediate | LINE |...
  • Seite 807 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Unterschiede im GPIB-Verhalten zwischen der R&S FSP- und R&S FSE-Gerätefamilie Gerät Befehl (Sheet 50 of 50) Parameter Hinweise FSET UNIT<1|2>:POWer DBM | DBPW | DBPT | for R&S FSQ, the ESIB WATT | DBUV | DBMV | following units apply: VOLT | DBUA | AMPere | DBM | DBPW | WATT |...
  • Seite 808: Alphabetische Liste Der Fernsteuerungsbefehle

    R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Alphabetische Liste der Fernsteuerungsbefehle 6.25 Alphabetische Liste der Fernsteuerungsbefehle Befehl Parameter Seite *CAL? *CLS *ESE 0...255 *ESR? *IDN? *IST? *OPC *OPC? *OPT? *PCB 0...30 6.11 *PRE 0...255 6.11 *PSC 0 | 1 6.11 *RST 6.11 *SRE...
  • Seite 809 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Alphabetische Liste der Fernsteuerungsbefehle Befehl Parameter Seite CALCulate<1|2>:DELTamarker<1...4>:Y? 6.21 CALCulate<1|2>:DLINe<1|2> MINimum .. MAXimum (abhängig von 6.23 aktueller Einheit) CALCulate<1|2>:DLINe<1|2>:STATe ON | OFF 6.23 CALCulate<1|2>:ESPectrum:PSEarch|PEAKsearch:AUTO ON | OFF 6.24 CALCulate<1|2>:FLINe<1|2> 0...fmax 6.25 CALCulate<1|2>:FLINe<1|2>:STATe ON | OFF 6.25 CALCulate<1|2>:LIMit<1 ...
  • Seite 810 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Alphabetische Liste der Fernsteuerungsbefehle Befehl Parameter Seite CALCulate<1|2>:MARKer<1 ... 4>:FUNCtion:POWer:STANdard:SAVE <file_name> 6.83 CALCulate<1|2>:MARKer<1 ... 4>:FUNCtion:TOI:MARKer CALCulate | SEARch 6.66 CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:AOFF 6.48 CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:COUNt:RESolution 0.1 | 1 | 10 | 100 | 1000 | 10000 Hz 6.49 CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:CENTer 6.58...
  • Seite 811 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Alphabetische Liste der Fernsteuerungsbefehle Befehl Parameter Seite CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:POWer:RESult:PHZ ON | OFF 6.81 CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:POWer:RESult? ACPower | AOBandwidth | AOBWidth | 6.77 CPOWer | MCACpower | OBANdwidth | OBWidth | CN | CN0 CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:POWer:SELect ACPower | CPOWer | MCACpower | 6.82 OBANdwidth | OBWidth | CN | CN0 CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:FUNCtion:POWer:STANdard:CATalog?
  • Seite 812 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Alphabetische Liste der Fernsteuerungsbefehle Befehl Parameter Seite CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:MINimum[:PEAK] 6.52 CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:MINimum:RIGHt 6.53 CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:PEXCursion <numeric_value> 6.53 CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>[:STATe] ON | OFF 6.54 CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:TRACe 1...3 6.54 CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:X 0 ... MAX (Frequenz | Sweepzeit) 6.54 CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:X:SLIMits:LEFT 0 ... MAX (Frequenz | Sweepzeit) 6.54 CALCulate<1|2>:MARKer<1...4>:X:SLIMits:RIGHt 0 ...
  • Seite 813 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Alphabetische Liste der Fernsteuerungsbefehle Befehl Parameter Seite DISPlay:FORMat SINGle | SPLit 6.116 DISPlay:LOGO ON | OFF 6.117 DISPlay:PSAVe:HOLDoff 1...60 6.117 DISPlay:PSAVe[:STATe] ON | OFF 6.117 DISPlay[:WINDow<1|2>]:ACTive? 6.118 DISPlay[:WINDow<1|2>]:SELect 6.118 DISPlay[:WINDow<1|2>]:SIZE LARGe | SMALl 6.118 DISPlay[:WINDow<1|2>]:TEXT[:DATA] <string>...
  • Seite 814 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Alphabetische Liste der Fernsteuerungsbefehle Befehl Parameter Seite INPut<1|2>:DIQ:RANGe:AUTO ON | OFF 6.140 INPut<1|2>:DIQ:RANGe[:UPPer] <numeric value> 6.141 INPut<1|2>:DIQ:SRATe <numeric value> 6.141 INPut<1|2>:DIQ:SRATe:AUTO ON | OFF 6.141 INPut<1|2>:EATT 0 ... 30dB 6.136 INPut<1|2>:EATT:AUTO ON | OFF 6.137 INPut<1|2>:EATT:STATe ON | OFF...
  • Seite 815 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Alphabetische Liste der Fernsteuerungsbefehle Befehl Parameter Seite [SENSe<1|2>:]BANDwidth|BWIDth:PLL AUTO | HIGH | MEDium | LOW 6.167 [SENSe<1|2>:]BANDwidth|BWIDth[:RESolution] 10 Hz...50 MHz 6.164 [SENSe<1|2>:]BANDwidth|BWIDth[:RESolution]:AUTO ON | OFF 6.165 [SENSe<1|2>:]BANDwidth|BWIDth[:RESolution]:RATio 0.0001...1 6.165 [SENSe<1|2>:]BANDwidth|BWIDth[:RESolution]:TYPE NORMal | FFT | CFILter | RRC | P5 | 6.165 P5Digital [SENSe<1|2>:]BANDwidth|BWIDth:VIDeo...
  • Seite 816 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Alphabetische Liste der Fernsteuerungsbefehle Befehl Parameter Seite [SENSe<1|2>:]ESPectrum:RANGe<1…20>:FILTer:TYPE NORMal | CFILter | RRC | P5 | P5Digital 6.180 [SENSe<1|2>:]ESPectrum:RANGe<1…20>[:FREQuency]:STARt <numeric_value> 6.180 [SENSe<1|2>:]ESPectrum:RANGe<1…20>[:FREQuency]:STOP <numeric_value> 6.181 [SENSe<1|2>:]ESPectrum:RANGe<1…20>:INPut:ATTenuation <numeric_value> 6.181 [SENSe<1|2>:]ESPectrum:RANGe<1…20>:INPut:ATTenuation:AUTO ON | OFF 6.181 [SENSe<1|2>:]ESPectrum:RANGe<1…20>:INPut:GAIN:STATe ON | OFF 6.181 [SENSe<1|2>:]ESPectrum:RANGe<1…20>:RLEVel...
  • Seite 817 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Alphabetische Liste der Fernsteuerungsbefehle Befehl Parameter Seite [SENSe<1|2>:]LIST:RANGe<1…20>:POINts <numeric_value> 6.202 [SENSe<1|2>:]LIST:RANGe<1…20>:RLEVel <numeric_value> 6.202 [SENSe<1|2>:]LIST:RANGe<1…20>:SWEep:TIME <numeric_value> 6.202 [SENSe<1|2>:]LIST:RANGe<1…20>:SWEep:TIME:AUTO ON | OFF 6.202 [SENSe<1|2>:]LIST:RANGe<1…20>:TRANsducer <string> 6.203 [SENSe<1|2>:]LIST:STANdard:CATalog? 6.203 [SENSe<1|2>:]LIST:STANdard:DELete <filename> 6.203 [SENSe<1|2>:]LIST:STANdard:SAVE <filename> 6.204 [SENSe<1|2>:]MIXer:BIAS:HIGH <numeric_value>...
  • Seite 818 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Alphabetische Liste der Fernsteuerungsbefehle Befehl Parameter Seite [SENSe<1|2>:]POWer:TRACe 1...3 6.224 [SENSe<1|2>:]ROSCillator:EXTernal:FREQuency 1MHz...20MHz 6.225 SENSe<1|2>:]ROSCillator:EXTernal:PLL NORMal | WIDE 6.226 [SENSe<1|2>:]ROSCillator[:INTernal]:TUNE 0...4095 6.226 [SENSe<1|2>:]ROSCillator[:INTernal]:TUNE:SAVE 6.226 [SENSe<1|2>:]ROSCillator:SOURce INTernal | EXTernal | EAUTo 6.225 [SENSe<1|2>:]ROSCillator:SOURce:EAUTo? 6.225 [SENSe<1|2>:]SWEep:COUNt 0 ...
  • Seite 819 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Alphabetische Liste der Fernsteuerungsbefehle Befehl Parameter Seite STATus:QUEStionable:ENABle 0...65535 6.242 STATus:QUEStionable[:EVENt]? 6.241 STATus:QUEStionable:FREQuency:CONDition? 6.247 STATus:QUEStionable:FREQuency:ENABle 0...65535 6.247 STATus:QUEStionable:FREQuency[:EVENt]? 6.247 STATus:QUEStionable:FREQuency:NTRansition 0...65535 6.248 STATus:QUEStionable:FREQuency:PTRansition 0...65535 6.248 STATus:QUEStionable:LIMit<1|2>:CONDition? 6.244 STATus:QUEStionable:LIMit<1|2>:ENABle 0...65535 6.244 STATus:QUEStionable:LIMit<1|2>[:EVENt]? 6.243 STATus:QUEStionable:LIMit<1|2>:NTRansition 0...65535 6.244 STATus:QUEStionable:LIMit<1|2>:PTRansition...
  • Seite 820 R&S FSQ Fernsteuerung – Beschreibung der Befehle Alphabetische Liste der Fernsteuerungsbefehle Befehl Parameter Seite SYSTem:LXI:DISPlay ON | OFF 6.259 SYSTem:LXI:INFO? 6.259 SYSTem:LXI:LANReset 6.260 SYSTem:LXI:LCI 6.259 SYSTem:LXI:MDEScription 6.260 SYSTem:LXI:PASSword 6.260 SYSTem:MSIZe? MBOard | B100 6.260 SYSTem:PASSword[:CENable] 'Passwort' 6.261 SYSTem:PRESet 6.261 SYSTem:REVision:FACTory 6.261 SYSTem:REVision[:STRing] 6.261...
  • Seite 821 R&S FSQ Fernsteuerung – Programmbeispiele 7 Fernsteuerung – Programmbei- spiele 7.1 Einleitung ........... . 7.2 7.2 Grundlegende Programmierung über die VISA-Schnittstelle .
  • Seite 822: Fernsteuerung - Programmbeispiele

    R&S FSQ Fernsteuerung – Programmbeispiele Einleitung 7.1 Einleitung Die nachfolgenden Programmbeispiele sind hierarchisch aufgebaut, d.h. spätere Beispiele setzen auf vorhergehenden auf. Auf diese Weise lässt sich ein funktionstüchtiges Programm sehr einfach Baukasten Programmbeispiele heraus zusammensetzen. Als Programmiersprache wurde VISUAL BASIC verwendet. Es ist jedoch möglich, die Programme auf andere Sprachen zu übertragen.
  • Seite 823: Grundlegende Programmierung Über Die Visa-Schnittstelle

    R&S FSQ Fernsteuerung – Programmbeispiele Grundlegende Programmierung über die VISA-Schnittstelle 7.2 Grundlegende Programmierung über die VISA- Schnittstelle Dieser Abschnitt enthält alle grundlegenden Programmbeispiele zum Thema Service Request: • „Initialisierung des Service Request“ auf Seite 7.3 • „Warten auf das Eintreffen des Service Request“ auf Seite 7.4 •...
  • Seite 824: 2Warten Auf Das Eintreffen Des Service Request

    R&S FSQ Fernsteuerung – Programmbeispiele Grundlegende Programmierung über die VISA-Schnittstelle 7.2.1.2 Warten auf das Eintreffen des Service Request Grundsätzlich gibt es zwei Methoden, um auf das Eintreffen eines Service Request zu warten: blockierend (keine Benutzereingabe möglich): Diese Methode ist immer dann geeignet, wenn die Wartezeit auf das durch SRQ zu meldende Ereignis kurz ist (kürzer als die eingestellte Timeout-Periode), wenn während der Wartezeit keine Reaktion auf Benutzereingaben notwendig ist und –...
  • Seite 825: 3Warten Ohne Blockieren Von Tastatur Und Maus

    R&S FSQ Fernsteuerung – Programmbeispiele Grundlegende Programmierung über die VISA-Schnittstelle 'Wenn SRQ erkannt => Unterprogramm zur Auswertung Else Call Hold(20) 'Aufruf des Wartezeitprogramms mit 20ms Wartezeit. 'Benutzereingaben bleiben moeglich Endif Next i If result% = 0 Then PRINT "Timeout Error; Program aborted" 'Fehlermeldung ausgeben STOP 'Software anhalten...
  • Seite 826: 4Service Request Routine

    R&S FSQ Fernsteuerung – Programmbeispiele Grundlegende Programmierung über die VISA-Schnittstelle 7.2.1.4 Service Request Routine Ein Service Request wird in der Service Request Routine abgearbeitet. REM ------------ Service Request Routine --------------------- Public SUB Srq() ON ERROR GOTO noDevice 'Kein Teilnehmer vorhanden Call viReadSTB(analyzer, STB%) 'Serial Poll, Status Byte lesen IF STB% >...
  • Seite 827: 6Behandlung Des Event Status Registers

    R&S FSQ Fernsteuerung – Programmbeispiele Grundlegende Programmierung über die VISA-Schnittstelle 7.2.1.6 Behandlung des Event Status Registers REM --- Unterprogramm zur Auswertung Event-Status-Register Public SUB Esrread() Esr$ = SPACE$(20) 'Textvariable mit Leerzeichen vorbelegen status = viWrite(analyzer, "*ESR?", 5, retCnt) 'ESR lesen status = viRead(analyzer, Esr$, 20, retCnt) IF (VAL(Esr$) AND 1) >...
  • Seite 828: 7.3 Komplexere Programmbeispiele

    R&S FSQ Fernsteuerung – Programmbeispiele Komplexere Programmbeispiele 7.3 Komplexere Programmbeispiele Dieser Abschnitt enthält anspruchsvollere Programmbeispiele: • „Verwendung von Marker und Deltamarker“ auf Seite 7.8 • „Grenzwertlinien und Grenzwertprüfung“ auf Seite 7.13 • „Messung der Kanal- und Nachbarkanalleistung“ auf Seite 7.15 •...
  • Seite 829 R&S FSQ Fernsteuerung – Programmbeispiele Komplexere Programmbeispiele status = viWrite(analyzer, "CALC:MARK:X:SLIM:LEFT 99.6MHz;RIGHt 100.4MHz", 44, retCnt) 'Search Limit einschalten und auf ±400 kHz um die Mittefrequenz 'einstellen status = viWrite(analyzer, "CALC:THR:STAT ON", 16, retCnt) status = viWrite(analyzer, "CALC:THR -60DBM", 15, retCnt) 'Threshold einschalten und auf –60 dBm setzen '--------- Spurious-Suche aktivieren ------------------------- status = viWrite(analyzer, "CALC:MARK:FUNC:FPE:SORT X", 25, retCnt)
  • Seite 830: 2Shapefaktor-Messung (Benutzung Von N-Db-Down)

    R&S FSQ Fernsteuerung – Programmbeispiele Komplexere Programmbeispiele 7.3.1.2 Shapefaktor-Messung (Benutzung von N-dB-down) Zur Ermittlung des Shapefaktors eines Filters (Verhältnis der Bandbreiten bei 60 dB und 3 dB unterhalb des Filtermaximums) wird die n-dB-down-Funktion des R&S FSQ zweimal nacheinander angewandt. Das folgende Beispiel geht wieder von einem Signal bei 100 MHz mit einem Pegel von –30 dBm aus.
  • Seite 831: 3Messung Des Interceptpunkts 3. Ordnung

    R&S FSQ Fernsteuerung – Programmbeispiele Komplexere Programmbeispiele 7.3.1.3 Messung des Interceptpunkts 3. Ordnung Der Interceptpunkt 3. Ordnung ist der (virtuelle) Pegel zweier benachbarter Nutzsignale, bei dem die Intermodulationsprodukte 3. Ordnung den gleichen Pegel haben wie die Nutzsignale selbst. Das Intermodulationsprodukt bei f entsteht durch Mischung mit der ersten Oberwelle des Nutzsignals P mit dem Signal P...
  • Seite 832: 4Messung Des Am-Modulationsgrads

    R&S FSQ Fernsteuerung – Programmbeispiele Komplexere Programmbeispiele 7.3.1.4 Messung des AM-Modulationsgrads Das folgende Beispiel geht von einem AM-modulierten Signal bei 100 MHz mit folgenden Eigenschaften aus: • Trägersignalpegel: –30 dBm • NF-Frequenz: 100 kHz • Modulationsgrad: 50 % Für die nachfolgend beschriebenen Messungen kann die Grundeinstellung des R&S FSQ für Messungen (SetupInstrument) verwendet werden.
  • Seite 833: Grenzwertlinien Und Grenzwertprüfung

    R&S FSQ Fernsteuerung – Programmbeispiele Komplexere Programmbeispiele 7.3.2 Grenzwertlinien und Grenzwertprüfung Das folgende Beispiel zeigt die Definition und Benutzung einer neuen Grenzwertlinie 5 für Trace 1 im Screen A und Trace 2 im Screen B mit folgenden Eigenschaften: • obere Grenzwertlinie •...
  • Seite 834 R&S FSQ Fernsteuerung – Programmbeispiele Komplexere Programmbeispiele '--------- Definition von Stützwerten und Schwellwert -------- xlimit$ = "CALC:LIM5:CONT 120MHZ,126MHZ,127MHZ,128MHZ,129MHZ,130MHz,136MHz" status = viWrite(analyzer, xlimit$, 63, retCnt) 'x-Achsen-Werte festlegen status = viWrite(analyzer, "CALC:LIM5:UPP -70,-40,-40,-20,-40,-40,-70", 41, retCnt) 'y-Achsen-Werte festlegen status = viWrite(analyzer, "CALC:LIM5:UPP:THR -75DBM", 24, retCnt) 'Festlegung des y-Schwellwerts (nur bei relativer y-Achse 'möglich) 'Die Festlegung des Sicherheitsabstands sowie die Verschiebung...
  • Seite 835: Messung Der Kanal- Und Nachbarkanalleistung

    R&S FSQ Fernsteuerung – Programmbeispiele Komplexere Programmbeispiele 7.3.3 Messung der Kanal- und Nachbarkanalleistung Im nachfolgenden Beispiel wird zunächst die Kanal- und Nachbarkanalleistung an einem Signal bei 800 MHz mit 0 dBm Pegel gemäß IS95 gemessen. Anschließend wird die Kanal- und Nachbarkanalleistung an einem GSM-Signal bei 935,2 MHz mit schneller ACP-Messung (FAST ACP) gemessen.
  • Seite 836 R&S FSQ Fernsteuerung – Programmbeispiele Komplexere Programmbeispiele '--------- Ergebnis ausgeben --------------------------------- Print "Result (CP, ACP low, ACP up, Alt low, Alt up): " Print result$ '--------- Beispiel 2: CP/ACP manuell für GSM konfigurieren -- result$ = Space$(100) status = viWrite(analyzer, "FREQ:CENT 935.2MHz", 18, retCnt) 'Frequenzeinstellung status = viWrite(analyzer, "CALC:MARK:FUNC:POW:SEL ACP", 26, retCnt) 'ACP-Messung einschalten...
  • Seite 837 R&S FSQ Fernsteuerung – Programmbeispiele Komplexere Programmbeispiele '--------- Messung durchführen und Ergebnis abfragen --------- status = viWrite(analyzer, "INIT;*WAI", 9, retCnt) 'Sweep mit Sync status = viWrite(analyzer, "CALC:LIM:ACP:ACH:RES?", 21, retCnt) status = viRead(analyzer, result$, 100, retCnt) 'Ergebnis Grenzwertprüfung abfragen '--------- Ergebnis ausgeben --------------------------------- Print "Result Limit Check: ";...
  • Seite 838: Messung Der Belegten Bandbreite

    R&S FSQ Fernsteuerung – Programmbeispiele Komplexere Programmbeispiele 7.3.4 Messung der belegten Bandbreite Im folgenden Beispiel soll die Bandbreite ermittelt werden, in der 95 % der Leistung eines GSM-Signals gesendet werden. Das Signal liege bei 935,2 MHz; die Kanalbandbreite ist 200 kHz. REM ****************************************************************** Public Sub OBW() result$ = Space$(100)
  • Seite 839: Leistungsmessung Im Zeitbereich

    R&S FSQ Fernsteuerung – Programmbeispiele Komplexere Programmbeispiele 7.3.5 Leistungsmessung im Zeitbereich Im folgenden Beispiel soll die mittlere Trägerleistung eines Signals bei 100 MHz mit 300 kHz Bandbreite ermittelt werden. Zusätzlich werden Spitzenleistung, Effektivwert und Standardabweichung gemessen. Dazu werden die Time-Domain- Power-Messfunktionen im Zeitbereich verwendet.
  • Seite 840: Schnelle Leistungsmessung An Power-Rampen

    R&S FSQ Fernsteuerung – Programmbeispiele Komplexere Programmbeispiele 7.3.6 Schnelle Leistungsmessung an Power-Rampen In der Mobilfunktechnik ist eine häufige Aufgabenstellung die möglichst schnelle Messung einer Reihe von unterschiedlichen Leistungsstufen eines Messobjekts. Der R&S FSQ stellt hierfür zwei Messfunktionen zur Verfügung, die je nach Beschaffenheit des Messsignals eingesetzt werden können.
  • Seite 841 R&S FSQ Fernsteuerung – Programmbeispiele Komplexere Programmbeispiele REM ****************************************************************** Public Sub MultiSumMarker() result$ = Space$(200) '--------- Grundeinstellung R&S FSQ -------------------------- CALL SetupStatusReg 'Statusregister konfigurieren status = viWrite(analyzer, "*RST", 4, retCnt) 'Gerät zurücksetzen status = viWrite(analyzer, "INIT:CONT OFF", 13, retCnt) 'Single Sweep Betrieb status = viWrite(analyzer, "SYST:DISP:UPD ON", 16, retCnt) 'ON: Bildschirmdarstellung ein, OFF: aus '- R&S FSQ für Leistungsmessung im Zeitbereich konfigurieren -...
  • Seite 842: 2Leistungsmessung Mit Multi Burst Power Messung

    R&S FSQ Fernsteuerung – Programmbeispiele Komplexere Programmbeispiele 7.3.6.2 Leistungsmessung mit Multi Burst Power Messung Die Multi Burst Power Messung ist geeignet zur Bestimmung der Leistung einer Folge von Signalpulsen mit folgenden Eigenschaften: • variabler zeitlicher Abstand • der Pegel aller Signale der Folge überschreiten zuverlässig die Triggerschwelle oder ein externes Triggersignal ist verfügbar Die Funktion benötigt ein Triggerereignis pro Puls, d.h.
  • Seite 843 R&S FSQ Fernsteuerung – Programmbeispiele Komplexere Programmbeispiele Im nachfolgenden Beispiel wird eine GSM-Pulsfolge von 8 Pulsen mit 5 µs Triggeroffset, 434 µs Messzeit/Puls, Videotrigger mit 50% Triggerschwelle und Peak-Detektor vermessen: REM ****************************************************************** Public Sub MultiBurstPower() result$ = Space$(200) '--------- Grundeinstellung R&S FSQ -------------------------- CALL SetupStatusReg 'Statusregister konfigurieren status = viWrite(analyzer, "*RST", 4, retCnt)
  • Seite 844: Schnelle Pegelmessung Mit Frequenzlisten

    R&S FSQ Fernsteuerung – Programmbeispiele Komplexere Programmbeispiele 7.3.7 Schnelle Pegelmessung mit Frequenzlisten Eine typische Aufgabenstellung für den R&S FSQ ist die Messung von Leistungen an einer Reihe von Frequenzpunkten, z.B. Vielfachen einer Grundfrequenz (Oberwellenmessung) oder an durch einen Mobilfunkstandard festgelegten Frequenzen (z.B.
  • Seite 845 R&S FSQ Fernsteuerung – Programmbeispiele Komplexere Programmbeispiele REM ****************************************************************** Public Sub FrequencyList() result$ = Space$(500) '--------- Grundeinstellung -------------------------- CALL SetupStatusReg 'Statusregister konfigurieren status = viWrite(analyzer, "*RST", 4, retCnt) 'Gerät zurücksetzen status = viWrite(analyzer, "INIT:CONT OFF", 13, retCnt) 'Single Sweep Betrieb status = viWrite(analyzer, "SYST:DISP:UPD OFF", 17, retCnt) 'Bildschirmdarstellung aus '- Gerät für Leistungsmessung mit Frequenzliste konfigurieren...
  • Seite 846: Pegelkorrektur Von Messwandlern (Transducer-Faktoren)

    R&S FSQ Fernsteuerung – Programmbeispiele Komplexere Programmbeispiele 7.3.8 Pegelkorrektur von Messwandlern (Transducer-Faktoren) Bei komplexeren Messsystemen ist es unumgänglich, den Frequenzgang des Messaufbaus bei der Messung von Leistungswerten zu berücksichtigen, um zusätzliche Messfehler, die nicht vom Messobjekt kommen, von vornherein zu eliminieren.
  • Seite 847: Messen Von Betrag Und Phase Eines Signals (I/Q-Datenaufnahme)

    R&S FSQ Fernsteuerung – Programmbeispiele Komplexere Programmbeispiele 7.3.9 Messen von Betrag und Phase eines Signals (I/Q-Datenauf- nahme) Aufgrund seiner internen Architektur ist der R&S FSQ in der Lage, neben Leistungswerten auch Betrag und Phase eines Signals zu ermitteln und auszugeben. Damit stehen dem Anwender alle Möglichkeiten für weitergehende Analysen (FFT, Demodulation etc.) offen.
  • Seite 848 R&S FSQ Fernsteuerung – Programmbeispiele Komplexere Programmbeispiele result$ = Space$(100) 'Puffer für einfache Ergebnisse '--------- Grundeinstellung------------------------------ Call SetupInstrument 'Grundeinstellung I/Q-Datenaufnahmemodus einschalten; muss vor 'TRAC:IQ:SET 'erfolgen! status = viWrite(analyzer, "TRAC:IQ:STAT ON", 15, retCnt) ' Anzahl der Messpunkte (800.000) (max. möglichen Messpunkten '(= 16 * 1024 * 1024 - 512)) bei RBW 50 MHz, Sample Rate 80 MHz, 'Trigger Free Run, pos.
  • Seite 849 R&S FSQ Fernsteuerung – Programmbeispiele Komplexere Programmbeispiele status = viRead32(analyzer, QData(Index * BlockSize), BlockSize * 4, retCnt) Next Index 'Den letzten (ggf. einzigen) Block mit < 512 k Daten) If LastSize > 0 Then 'I- / Q-Daten lesen; siehe oben status = viRead32(analyzer, IData(Blocks * BlockSize), LastSize * 4, retCnt) status = viRead32(analyzer, QData(Blocks * BlockSize), LastSize * 4,...
  • Seite 850: Lesen Und Schreiben Von Dateien

    R&S FSQ Fernsteuerung – Programmbeispiele Komplexere Programmbeispiele 7.3.10 Lesen und Schreiben von Dateien 7.3.10.1 Lesen einer Datei vom Gerät Im folgenden Beispiel wird die unter D:\USER\DATA abgespeicherte Datei "TEST1.FSP" Gerät ausgelesen Steuerrechner abgespeichert. REM ****************************************************************** Public Sub ReadFile() '--------- Variablen anlegen --------------------------------- Dim digits As Byte 'Anzahl Zeichen in Längenangabe Dim fileBytes As Long...
  • Seite 851: 2Anlegen Einer Datei Auf Dem Gerät

    R&S FSQ Fernsteuerung – Programmbeispiele Komplexere Programmbeispiele 7.3.10.2 Anlegen einer Datei auf dem Gerät Im folgenden Beispiel wird die auf dem Steuerrechner vorhandene Datei "TEST1.FSP" auf dem Gerät unter D:\USER\DATA\DUPLICAT.FSP abgelegt. REM ****************************************************************** Public Sub WriteFile() '--------- Variablen anlegen --------------------------------- FileBuffer$ = Space$(100000) 'Puffer für eingelesene Datei Dim digits As Long...
  • Seite 852 R&S FSQ Wartung und Geräteschnittstellen 8 Wartung und Geräteschnittstellen 8.1 Einleitung ........... . 8.2 8.2 Wartung .
  • Seite 853: Wartung Und Geräteschnittstellen

    R&S FSQ Wartung und Geräteschnittstellen Einleitung 8.1 Einleitung Das folgende Kapitel enthält Hinweise für die Wartung des R&S FSQ sowie die Beschreibung der Geräteschnittstellen: • “Wartung” auf Seite 8.3 • “Geräteschnittstellen” auf Seite 8.4 Der Austausch einer Baugruppe und die Bestellung von Ersatzteilen ist im Servicehandbuch beschrieben.
  • Seite 854: 8.2 Wartung

    R&S FSQ Wartung und Geräteschnittstellen Wartung 8.2 Wartung 8.2.1 Lagern und Verpacken Der Lagertemperaturbereich des R&S FSQ ist im Datenblatt angegeben. Bei längerer Lagerung ist das Gerät gegen Staub zu schützen. Für den Transport oder Versand ist die Originalverpackung, insbesondere die beiden Schutzkappen für Front- und Rückseite, von Vorteil.
  • Seite 855: 8.3 Geräteschnittstellen

    R&S FSQ Wartung und Geräteschnittstellen Geräteschnittstellen 8.3 Geräteschnittstellen In diesem Abschnitt ist nur eine Auswahl der Anschlüsse beschrieben: • “GPIB-Schnittstelle” auf Seite 8.4 • “Druckerschnittstelle (LPT)” auf Seite 8.8 • “RS-232-C-Schnittstelle (COM)” auf Seite 8.9 Weitere Informationen zur Gerätevorder- und -rückseite befinden sich im Kompakthandbuch, Kapitel 1.
  • Seite 856: Busleitungen

    R&S FSQ Wartung und Geräteschnittstellen Geräteschnittstellen 8.3.1.2 Busleitungen 1. Datenbus mit 8 Leitungen DIO 1...DIO 8 Die Übertragung erfolgt bitparallel und byteseriell im ASCII/ISO-Code. DIO1 ist das niedrigstwertige und DIO8 das höchstwertige Bit. 2. Steuerbus mit 5 Leitungen – IFC (Interface Clear), aktiv LOW setzt die Schnittstellen der angeschlossenen Geräte in die Grundeinstellung zurück.
  • Seite 857: Schnittstellenfunktionen

    R&S FSQ Wartung und Geräteschnittstellen Geräteschnittstellen 8.3.1.3 Schnittstellenfunktionen Über GPIB fernsteuerbare Geräte können unterschiedlichen Schnittstellenfunktionen ausgerüstet sein. Die folgende Tabelle führt die für R&S FSQ zutreffenden Schnittstellenfunktionen auf. Tabelle 8-1 Schnittstellenfunktionen Steuerzeichen Schnittstellenfunktionen Handshake-Quellenfunktion (Source Handshake), volle Fähigkeit Handshake-Senkenfunktion (Acceptor Handshake), volle Fähigkeit Listener-Funktion, volle Fähigkeit, Entadressierung durch MTA Talker-Funktion, volle Fähigkeit, Fähigkeit zur Antwort auf Serienabfrage, Entadressierung durch MLA...
  • Seite 858: Schnittstellennachrichten

    R&S FSQ Wartung und Geräteschnittstellen Geräteschnittstellen 8.3.1.5 Schnittstellennachrichten Schnittstellennachrichten werden auf den Datenleitungen zum Gerät übertragen, wobei die Steuerleitung Attention "ATN" aktiv (LOW) ist. Sie dienen der Kommunikation zwischen Steuerrechner und Gerät und können nur von einem Steuerrechner, der die Controllerfunktion am GPIB hat, gesendet werden. Universalbefehle Die Universalbefehle liegen im Code-Bereich 10...1F Hex.
  • Seite 859: Druckerschnittstelle (Lpt)

    R&S FSQ Wartung und Geräteschnittstellen Geräteschnittstellen 8.3.2 Druckerschnittstelle (LPT) Die 25polige Buchse LPT an der Rückwand des Geräts ist für den Anschluss eines Druckers vorgesehen. Bild 8.5 zeigt die Pinbelegung. Die Schnittstelle ist kompatibel zur CENTRONICS-Schnittstelle. STRO BE SELECT BUSY INIT AUTO FEED G ND...
  • Seite 860: Rs-232-C-Schnittstelle (Com)

    R&S FSQ Wartung und Geräteschnittstellen Geräteschnittstellen 8.3.3 RS-232-C-Schnittstelle (COM) Das Gerät verfügt serienmäßig über eine RS-232-C-Schnittstelle. Die Schnittstelle kann manuell im Menü SETUP-GENERAL SETUP in der Tabelle COM INTERFACE für die Fernsteuerung aktiviert und konfiguriert werden (Auswahl OWNER = INSTRUMENT). Informationen zum Anschluss finden Sie im Kompakthandbuch, Kapitel 1.
  • Seite 861: Übertragungsparameter

    R&S FSQ Wartung und Geräteschnittstellen Geräteschnittstellen – GND, Schnittstellenmasse, mit der Gerätemasse verbunden. – DSR (Data set ready), Eingang (log. '0' = aktiv); DSR teilt dem Gerät mit, dass die Gegenstation bereit ist, Daten zu empfangen. – RTS (Request to send), Ausgang (log.
  • Seite 862 R&S FSQ Wartung und Geräteschnittstellen Geräteschnittstellen Beispiel: Übertragung des Buchstaben 'A' (41 Hex) im 7-bit-ASCII-Code, mit gerader Parität und zwei Stoppbits: Bit 10...11 Bit 02...08 Bit 09 Bit 01 Stopbits Datenbits Paritätsbit Startbit 8.11 Operating Manual 1313.9681.11 - 02...
  • Seite 863: Steuerbefehle

    R&S FSQ Wartung und Geräteschnittstellen Geräteschnittstellen 8.3.3.4 Steuerbefehle Zur Steuerung der Schnittstelle sind einige Strings definiert bzw. Steuerzeichen reserviert, die in Anlehnung an die GPIB-Steuerung definiert sind. Tabelle 8-1 Steuerstrings bzw. - zeichen der RS-232- Schnittstelle Steuerstring bzw. -zeichen Funktion '@REM' Remote-Umschaltfunktion '@LOC'...
  • Seite 864: Hardware-Handshake

    R&S FSQ Wartung und Geräteschnittstellen Geräteschnittstellen Hardware-Handshake Beim Hardware-Handshake meldet der R&S FSQ seine Empfangsbereitschaft über die Leitungen DTR und RTS. Eine logische '0' auf beiden Leitungen bedeutet 'bereit' und eine logische '1' bedeutet 'nicht bereit'. Die Leitung RTS ist dabei immer aktiv (logisch '0'), solange die serielle Schnittstelle eingeschaltet ist.
  • Seite 865: Fehlermeldungen

    R&S FSQ Fehlermeldungen 9 Fehlermeldungen 9.1 Einführung ........... 9.2 9.2 SCPI-spezifische Fehlermeldungen .
  • Seite 866: Einführung

    R&S FSQ Fehlermeldungen Einführung 9.1 Einführung Fehlermeldungen werden im Fernsteuerbetrieb in die Error/Event-Queue des Status Reporting Systems eingetragen und können über den Befehl SYSTem:ERRor? abgefragt werden. Das Antwortformat des R&S FSQ auf dieses Kommando ist dabei wie folgt: <Fehlercode>, "<Fehlertext Queue-Abfrage>;...
  • Seite 867: Scpi-Spezifische Fehlermeldungen

    R&S FSQ Fehlermeldungen SCPI-spezifische Fehlermeldungen 9.2 SCPI-spezifische Fehlermeldungen Tabelle 9-1 Kein Fehler Fehlercode Fehlertext bei Queue-Abfrage Fehlererklärung No error Diese Meldung wird ausgegeben, wenn die Error Queue keine Einträge enthält. Tabelle 9-2 Command Error - Fehlerhafter Befehl; setzt Bit 5 im ESR-Register Fehlercode Fehlertext bei Queue-Abfrage Fehlererklärung...
  • Seite 868 R&S FSQ Fehlermeldungen SCPI-spezifische Fehlermeldungen Tabelle 9-2 Command Error - Fehlerhafter Befehl; setzt Bit 5 im ESR-Register Fehlercode Fehlertext bei Queue-Abfrage Fehlererklärung -113 Undefined header Der Header ist für das Gerät nicht definiert. Beispiel: *XYZ ist für jedes Gerät undefiniert. -114 Header suffix out of range Der Header enthält ein nicht erlaubtes numerisches Suffix.
  • Seite 869 R&S FSQ Fehlermeldungen SCPI-spezifische Fehlermeldungen Tabelle 9-2 Command Error - Fehlerhafter Befehl; setzt Bit 5 im ESR-Register Fehlercode Fehlertext bei Queue-Abfrage Fehlererklärung -150 String data error Der Befehl enthält eine fehlerhafte Zeichenkette. -151 Invalid string data Der Befehl enthält eine fehlerhafte Zeichenkette. Beispiel: Vor dem abschließenden Apostroph wurde eine END-Nachricht empfangen.
  • Seite 870 R&S FSQ Fehlermeldungen SCPI-spezifische Fehlermeldungen Tabelle 9-3 Execution Error Fehler bei der Ausführung des Befehls; setzt Bit 4 im ESR-Register (Continued) Fehlercode Fehlertext bei Queue-Abfrage Fehlererklärung -210 Trigger error Fehler beim Triggern des Gerätes. -211 Trigger ignored Der Trigger (GET, *TRG oder Triggersignal) wurde wegen der Gerätezeitsteuerung ignoriert.
  • Seite 871 R&S FSQ Fehlermeldungen SCPI-spezifische Fehlermeldungen Tabelle 9-3 Execution Error Fehler bei der Ausführung des Befehls; setzt Bit 4 im ESR-Register (Continued) Fehlercode Fehlertext bei Queue-Abfrage Fehlererklärung -241 Hardware missing Der Befehl kann wegen fehlender Hardware nicht ausgeführt werden. Beispiel: Eine Option ist nicht eingebaut. -250 Mass storage error Fehler im Massenspeicher...
  • Seite 872 R&S FSQ Fehlermeldungen SCPI-spezifische Fehlermeldungen Tabelle 9-4 Device Specific Error; gerätespezifischer Fehler; setzt Bit 3 im ESR- Register (Continued) Fehlercode Fehlertext bei Queue-Abfrage Fehlererklärung -313 Calibration memory lost Verlust der nicht-flüchtigen, vom *CAL?-Befehl verwendeten Korrekturdaten. Dieser Fehler tritt auf, wenn die Aufnahme der Systemfehlerkorrekturdaten nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnte.
  • Seite 873: Gerätespezifische Fehlermeldungen

    R&S FSQ Fehlermeldungen Gerätespezifische Fehlermeldungen 9.3 Gerätespezifische Fehlermeldungen Tabelle 9-6 Gerätespezifische Fehlermeldungen Fehlercode Fehlertext bei Queue-Abfrage Fehlererklärung 1036 MS: The correction table based amplifier gain exceeds the amplifier range for CALAMP1 and CALAMP2 on IF board Diese Meldung wird ausgegeben, wenn der Einstellbereich der Kalibrierverstärker für die geforderte Korrektur nicht ausreicht.
  • Seite 874 R&S FSQ Index Index Symbols Video- ....4.25, 4.26 Bandfilter, digitale ....4.29 * (enhancement label) .
  • Seite 875 R&S FSQ Index POWer ..... 4.111 Zeit ......4.207 spacing.
  • Seite 876 R&S FSQ Index Gate Kabeldämpfung extern/intern ....4.41 Einführendes Bedienbeispiel ..4.328 Länge ..... . . 4.43 Kalibrierung Offset .
  • Seite 877 R&S FSQ Index depth..... . . 4.134 externe (Mitlaufgenerator) ..4.257 Manuelle Bedienung Wechsel zu ... . 4.8, 5.6, 5.9 Margin .
  • Seite 878 R&S FSQ Index PPE (Parallel-Poll-Enable) ..5.31 Einführung ....5.12 Preset ......4.5 Konformitätinformation .
  • Seite 879 R&S FSQ Index APD ON/OFF ... 4.124, 6.101 CP/ACP ABS/REL ..4.111, 6.218 ASCII FILE EXPORT4.51, 4.149, 6.125, CP/ACP CONFIG ..4.106, 6.215 6.155, 6.157 CP/ACP ON/OFF4.100, 6.77, 6.82, 6.84 AUTO .
  • Seite 880 R&S FSQ Index EXT AM ....4.257 INSTALL OPTION ... . 4.212 EXT FM .
  • Seite 881 R&S FSQ Index NEW SEARCH....4.78 RBW/VBW NOISE [10]..4.28, 6.167 NEW TABLE ....4.312 RBW/VBW PULSE [.1] .
  • Seite 882 R&S FSQ Index SELECT LIMIT LINE . 4.172, 6.29, 6.30, T1-T3 ..... . . 6.98 6.31, 6.43, 6.46 T1-T3->T1 ....4.58 SELECT MARKER4.71, 4.82, 4.140, 6.54 THRESHOLD .
  • Seite 883 R&S FSQ Index Mobilfunk ....4.100 FILE ..... . . 4.226 Standardabweichung (standard deviation)4.92 LINES .
  • Seite 884 R&S FSQ Verzeichnis erstellen....4.233 Videobandbreite ....4.25 Videotriggerung ....4.38 View trace .