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Externe Steuerung Der Prüfungszähl- Werken Q' Und E; Automatische Integration; Energieberechnung - Kamstrup Multical Compact Technische Beschreibung

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24
5.1.2
Externe Steuerung der Prüfungszähl-
werken Q' und E'
Es ist möglich durch eine Kontaktfunktion die Prüf-
zählwerke extern zu steuern. Der Kontakt muß an
Stift 16 und 11 des Prüfungssteckers angeschlos-
sen werden.
Die Funktion sieht wie folgt aus:
1.
Wenn die Verbindung steht, werden die Ei-
chungsregister Q' und E' zurückgestellt, und
die Zählung beginnt.
5.2

Automatische Integration

Wenn der Zähler im Prüfmodus ist, kann die Auto-
matische Integration gestartet werden durch
gleichzeitiges Drücken des Anzeigetaste und des
internen Taste "P" ca. 0,5 Sek. gestartet werden.
Die Automatische Integration kann auch seriell
durch den Prüfungsstecker gestartet werden.
5.3

Energieberechnung

Die "wahre" Energie, die während der Eichung ei-
®
nem MULTICAL
Compact zugeführt wird, muß mit
grosser Sorgfalt berechnet werden, indem die
"wahre" Energie die Grundlage für die Berechnung
der Eichungsabweichung des Zählers ist. Die Ener-
gie kann wie folgt berechnet werden:
x Dt x k
3
m
E
MJ=
STUCK
E
MJ
E
GJ=
1000
E
MJ
E
kWh=
3,6
E
MJ
E
MWh=
3600
3
m
ist die während der Eichung zugeführte (oder simu-
lierte) Wassermenge.
Dt
ist der Unterschied zwischen der Vor- und Rück-
lauftemperatur (t
– t
). Unabhängig ob die Ei-
V
R
chung mit Fühlern in Flüssigkeitsbad oder mit Prä-
zisionswiderständen vorgenommen wird, müssen
die Temperature mit grosser Genauigkeit eingege-
ben werden.
2.
Wenn die Verbindung gelöst wird, werden die
Eichungsregister Q' und E' gesperrt.
3.
Die Register können danach in der Anzeige
abgelesen oder seriell ausgelesen werden.
4.
Ein neuer Testpunkt kann von Punkt 1 anfan-
gen.
Wird die Funktion manuell begonnen, nimmt der
Zähler die Energieberechnung entsprechend einer
zugeführten Wassermenge von 100 l und 10 Ener-
gieberechnungen mit der aktuellen Temperatur au-
tomatisch vor. Dieser Test dauert ca. 20 Sek. Eine
angefangene Automatische Integration kann nicht
unterbrochen werden.
NB: Nur mit Kurzschluß von 7-8 möglich, sehen Sie
PTB 1998-11-18 Prüfanweis.
k
STUCK
ist der Wärmekoeffizient des Wassers, der durch
Nachschlagen in "Tabellen von Wärmekoeffizien-
ten für Wasser als Wärmeträgermedium", (1986
Wirtschaftsverlag NW) gefunden wird.
n
Vor dem Nachschlagen müssen aber die folgen-
den Auskünfte vorliegen:
[MJ]
n
Vorlauftemperatur, t
[GJ]
n
Rücklauftemperatur, t
[kWh]
n
Durchflußzählerplazierung: Vor- oder Rücklauf
n
Systemdruck (16 bar gemäß EN 1434)
[MWh]
Der K-Faktor wird in der Tabelle als Basis für die
Energieberechnung in MJ aufgenommen und muß
deshalb nach den obenerwähnten Formeln umge-
rechnet werden, wenn man die Energie in einer an-
deren Maßeinheiten haben möchte.
NB: Nur passive Präzisionswiderstände können für
Test und Eichung von MULTICAL
det werden. Ein elektronischer Widerstandssimula-
tor, z.B. auf einer spannungsge-
steuerten FET basiert, ist nicht geeignet, da der
Meßstrom von MULTICAL
(pulsierend) ist.
V
R
®
Compact verwen-
®
Compact intermittierend
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