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Dimplex LA 35TBS Montage- Und Gebrauchsanweisungen Seite 11

Luft/wasser wärmepumpe für außenaufstellung
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LA 35TBS
Sättigungsindex
Abfilterbare Stoffe
Gesamthärte
Sauerstoff (O
)
2
-
Nitrit NO
2
2-
Sulfid S
1. Sind nach VDI 2035 restriktivere Grenzwerte gefordert, gelten diese dem-
entsprechend.
2. Bei der Verwendung von vollentsalztem Wasser ist darauf zu achten, das der
minimal zulässige pH-Wert von 8,2 nicht unterschritten wird. Eine Unter-
schreitung kann zur Zerstörung der Wärmepumpe führen.
Abb. 6.2:Grenzwerte für die Qualität von Heizungswasser
Beständigkeit von kupfergelöteten oder geschweißten Edel-
stahl-Plattenwärmetauschern gegenüber Wasserinhaltsstof-
fen:
Anmerkungen
"+" = normalerweise gute Beständigkeit
"o" = Korrosionsprobleme können entstehen, insbeson-
dere, wenn mehrere Faktoren mit "o" bewertet sind
"-" = von der Verwendung ist abzusehen
HINWEIS
Die Wasserqualität ist nach 4 bis 6 Wochen nochmals zu
überprüfen, da sich diese unter Umständen durch chemische
Reaktionen während der ersten Betriebswochen ändern kann.
HINWEIS
Es sind zwingend, hydraulisch geschlossene Systeme zu
verwenden. Es sind keine offenen hydraulischen Systeme
zulässig!
www.dimplex.eu
< -0,2
o
o
-0,2 - 0,1
+
+
0,1 - 0,2
+
o
> 0,2
o
o
< 30
+
+
> 30
-
-
< 6 °dH
o/+
o/+
6 - 11 °dH
+
+
> 11 °dH
-
-
< 0,02
+
+
< 0,1
+/o
+/o
> 0,1
-
-
< 0,1
+
+
> 0,1
-
-
< 1,0
+
+
> 1,0
-
-
452166.66.11e · FD 0503
Hinweis:
Die Heizwasser-Anschlüsse müssen gemäß dem Maßbild
(siehe Kap. 1 auf S. II) im Gegenstromprinzip hergestellt wer-
den.
Wichtig:
Die Hinweise/Einstellungen in der Anweisung des Wärmepum-
penmanagers sind unbedingt zu beachten und dementspre-
chend vorzunehmen; eine Nichtberücksichtigung führt zu
Funktionsstörungen.
Mindestheizwasserdurchsatz
Der Mindestheizwasserdurchsatz der Wärmepumpe ist in
jedem Betriebszustand der Heizungsanlage sicherzustellen.
Dieses kann z.B. durch Installation eines doppelt differenz-
drucklosen Verteilers oder eines Überströmventiles erreicht
werden. Die Einstellung eines Überströmventiles ist in Kapitel
Inbetriebnahme erklärt. Eine Unterschreitung des Mindesthei-
zwasserdurchflusses kann zum Totalschaden der Wärme-
pumpe durch ein Aufgefrieren des Plattenwärmetauschers im
Kältekreislauf führen.
Der Nenndurchfluss wird in Abhängigkeit der max. Vorlauftem-
peratur in den Geräteinformationen angegeben und ist bei der
Projektierung zu berücksichtigen. Bei Auslegungstemperatu-
ren unter 30 °C im Vorlauf ist zwingend auf den max. Volumen-
strom mit 5 K Spreizung bei A7/W35 auszulegen.
Der angegebene Nenndurchfluss (Siehe "Geräteinformation"
auf Seite 13.) ist in jedem Betriebszustand zu gewährleisten. Ein
eingebauter Durchflusssensor dient ausschließlich zur Ab-
schaltung der Wärmepumpe bei einem außergewöhnlichem
und abruptem Abfall des Heizwasserdurchsatzes und nicht zur
Überwachung und Absicherung des Nenndurchflusses.
Frostschutz
Bei Wärmepumpenanlagen, an welchen Frostfreiheit nicht ge-
währleistet werden kann, sollte einen Entleerungsmöglichkeit
(siehe Bild) vorgesehen werden. Sofern Wärmepumpen-
manager und Heizungsumwälzpumpe betriebsbereit sind, ar-
beitet die Frostschutzfunktion des Wärmepumpenmanagers.
Bei Außerbetriebnahme der Wärmepumpe oder Stromausfall
ist die Anlage an drei Stellen (siehe Bild) zu entleeren und ggf.
auszublasen. Bei Wärmepumpenanlagen, an denen ein Strom-
ausfall nicht erkannt werden kann (Ferienhaus), ist der Hei-
zungskreis mit einem geeigneten Frostschutz zu betreiben.
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Deutsch
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