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Binder KBW240-230V Betriebsanleitung

Binder KBW240-230V Betriebsanleitung

Wachstumsschränke mit licht mit programmregelung und positionierbaren lichtkassetten
Inhaltsverzeichnis
Betriebsanleitung
Originalbetriebsanleitung
KBW (E6)
Wachstumsschränke mit Licht
mit Programmregelung und positionierbaren Lichtkassetten
Modell
Modellvariante
KBW 240
KBW240-230V
KBW 400
KBW400-230V
KBW 720
KBW720-230V
BINDER GmbH
 Anschrift: Postfach 102, 78502 Tuttlingen, Deutschland  Tel.: +49 7462 2005 0
 Fax: +49 7462 2005 100  Internet: http://www.binder-world.com  E-Mail: info@binder-world.com
 Service Hotline: +49 7462 2005 555  Service Fax +49 7462 2005 93 555
 Service E-Mail: customerservice@binder-world.com
 Service Hotline USA: +1 866 885 9794 oder +1 631 224 4340 x3
 Service Hotline Asia Pacific: +852 390 705 04 oder +852 390 705 03
 Service Hotline Russland und GUS: +7 495 988 15 16
Version 06/2022
Art. Nr.
9020-0338, 9120-0338
9020-0339, 9120-0339
9020-0340, 9120-0340
Art. Nr. 7001-0338
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Binder KBW240-230V

  • Seite 1  Anschrift: Postfach 102, 78502 Tuttlingen, Deutschland  Tel.: +49 7462 2005 0  Fax: +49 7462 2005 100  Internet: http://www.binder-world.com  E-Mail: info@binder-world.com  Service Hotline: +49 7462 2005 555  Service Fax +49 7462 2005 93 555 ...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis SICHERHEIT ......................6 Personalqualifikation ........................... 6 Betriebsanleitung ..........................6 Rechtliche Hinweise ..........................6 1.3.1 IP / Geistiges Eigentum ......................7 Struktur der Sicherheitshinweise ......................7 1.4.1 Warnstufen ..........................7 1.4.2 Gefahrenzeichen ........................8 1.4.3 Piktogramme ..........................8 1.4.4 Textstruktur des Sicherheitshinweises ..................9 Position der Sicherheitskennzeichen am Gerät ..................
  • Seite 3 SOLLWERTEINGABE IM FESTWERTBETRIEB ..........39 Sollwerteingabe für Temperatur und Lüfterdrehzahl über das Menü „Sollwerte“ ......40 Direkte Sollwerteingabe für Temperatur über die Normalanzeige ............ 40 Automatische Istwertkorrektur beim Ein- und Ausschalten der Beleuchtung ........41 Lichtschaltung und spezielle Reglerfunktionen über Steuerkontakte ..........41 TIMERPROGRAMM: STOPPUHRFUNKTION .............
  • Seite 4 11.3 Rücksetzen eines Alarms, Liste der aktiven Alarme ................. 68 11.4 Toleranzbandeinstellungen ....................... 68 11.5 Aktivieren / Deaktivieren des akustischen Alarms (Alarmsummer) ..........69 12. TEMPERATUR-SICHERHEITSEINRICHTUNGEN ..........69 12.1 Übertemperaturschutzeinrichtung (Klasse 1)..................69 12.2 Übertemperatur-Überwachungsregler Klasse 3.1 ................70 12.2.1 Überwachungsregler-Modus ....................
  • Seite 5 21.2 Wartungsintervalle, Service ......................112 21.3 Austausch der Leuchtstoffröhren ....................113 21.4 Problembehebung/ Einfache Fehlersuche ..................114 21.5 Rücksendung eines Gerätes an die BINDER GmbH ..............117 22. ENTSORGUNG ....................117 22.1 Entsorgung der Transportverpackung .................... 117 22.2 Außerbetriebnahme ........................118 22.3 Entsorgung des Gerätes in der Bundesrepublik Deutschland ............
  • Seite 6: Sicherheit

    Betriebsanleitung gelesen und verstanden haben. Diese Betriebsanleitung wird bei Bedarf ergänzt und aktualisiert. Verwenden Sie stets die aktuellste Version der Betriebsanleitung. Informieren Sie sich im Zweifelsfall bei der BINDER Service-Hotline über die Aktua- lität und Gültigkeit der vorliegenden Betriebsanleitung.
  • Seite 7: Ip / Geistiges Eigentum

    Außerdem weisen wir darauf hin, dass der Inhalt dieser Betriebsanleitung nicht Teil einer früheren oder bestehenden Vereinbarung, Zusage oder eines Rechtsverhältnisses ist oder dieses abändert. Sämtliche Verpflichtungen der BINDER GmbH ergeben sich aus dem jeweiligen Kaufvertrag, der auch die vollstän- dige und allein gültige Gewährleistungsregelung und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthält, so- wie den zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen gesetzlichen Regelungen.
  • Seite 8: Gefahrenzeichen

    VORSICHT Hinweis auf eine gefährliche Situation, die, wenn sie nicht vermieden wird, möglicherweise zu mittleren oder leichten (reversiblen) Verletzungen führen kann. HINWEIS Hinweis auf eine Situation, die, wenn sie nicht vermieden wird, möglicherweise zu Beschädigungen des Produktes und / oder seiner Funktionen oder eine Sache in seiner Umgebung führen kann. 1.4.2 Gefahrenzeichen Die Verwendung des Gefahrenzeichens warnt vor Verletzungsgefahren.
  • Seite 9: Textstruktur Des Sicherheitshinweises

    Service-Aufkleber Heiße Oberfläche (Innere Glastür über dem Glastürgriff) Sicherheitshinweise vollständig und in lesbarem Zustand halten. Ersetzen Sie nicht mehr lesbare Sicherheits-Hinweisschilder. Diese erhalten Sie beim BINDER-Service. Typenschild Das Typenschild befindet sich rechts unten an der linken Geräteseite. Nominal temp. 70 °C 1,40 kW / 6,1 A Max.
  • Seite 10 Angaben auf dem Typenschild (Beispiel) Angaben Information BINDER Hersteller: BINDER GmbH KBW 240 Modell Growth chamber Gerätebezeichnung: Wachstumsschrank Serial No. 00000000000000 Seriennummer des Gerätes Built 2021 Baujahr des Gerätes Nominal temperature 70 °C / 158 °F Nenntemperatur IP protection IP Schutzart gemäß der Norm EN 60529 Übertemperaturschutz gemäß...
  • Seite 11: Ukca Label

    Bauteile, welche die Sicherheit des Gerätes beeinflussen, bei Aus- fall durch Original-Ersatzteile ersetzt werden. Das Gerät darf nur mit Original-Zubehör von BINDER oder mit von BINDER freigegebenem Zubehör an- derer Anbieter betrieben werden. Der Benutzer trägt das Risiko bei Verwendung von nicht freigegebenem Zubehör.
  • Seite 12 GEFAHR Explosionsgefahr durch Einbringen brennbarer oder explosionsfähige Substanzen in das Gerät. Schwere Verletzung oder Tod durch Verbrennungen und/oder Explosionsdruck. ∅ Bringen Sie KEINE bei Arbeitstemperatur brennbaren oder explosionsfähigen Stoffe in das Gerät ein. ∅ Stellen Sie sicher, dass sich KEINE explosionsfähigen Stäube oder Lösemittel-Luftge- mische im Innenraum des Gerätes befinden.
  • Seite 13: Bestimmungsgemäße Verwendung

    Das Beschickungsgut darf keine korrosiven Inhaltsstoffe enthalten, welche die Komponenten des Gerätes aus Edelstahl, Aluminium und Kupfer angreifen können. Hierzu zählen insbesondere Säuren und Halo- genide. Für etwaige Korrosionsschäden durch solche Inhaltsstoffe übernimmt die BINDER GmbH keine Haftung. Die Geräte verfügen über keinerlei Maßnahmen zum Explosionsschutz.
  • Seite 14: Vorhersehbare Fehlanwendungen

    Medizinprodukte Die Geräte sind keine Medizinprodukte im Sinne der Verordnung (EU) 2017/745. Aufgrund der besonderen Anforderungen nach dem Medizinproduktegesetz (MPG) sind diese Geräte NICHT zur Sterilisation von Medizinprodukten im Sinne der Verordnung (EU) 2017/745 geeignet. Personalanforderungen Nur geschultes Personal mit Kenntnis der Betriebsanleitung darf das Gerät aufstellen und installieren, in Betrieb nehmen, betreiben, reinigen und außer Betrieb setzen.
  • Seite 15: Restrisiken

    • Weiterbetreiben des Gerätes bei einer offensichtlichen Fehlfunktion • Einbringen von Gegenständen, insbesondere metallischen Gegenständen, in Lüftungsschlitze oder an- dere Öffnung oder Spalten des Gerätes • Menschliches Fehlverhalten (z. B. mangelnde Erfahrung, Qualifikation, Stress, Ermüdung, Bequemlich- keit) Zur Vermeidung dieser und anderer Risiken durch fehlerhafte Bedienung dient die Erstellung von Betriebs- anweisungen durch den Betreiber.
  • Seite 16: Betriebsanweisung

    • Fehlende Plausibilitätsprüfung, um mögliche fehlerhafte Beschriftung elektrischer Komponenten auszu- schließen • Durchführung von Reparaturarbeiten durch ungeschultes / nicht ausreichend qualifiziertes Personal • Unsachgemäße Reparaturen, die nicht dem BINDER vorgegebenen Qualitätsstandard entsprechen • Verwendung anderer als die Original-Ersatzteile von BINDER • Nicht durchgeführte elektrische Sicherheitsprüfung nach Reparaturen 1.12 Betriebsanweisung...
  • Seite 17: Gerätebeschreibung Und Übersicht

    • Nicht-ionisierende Strahlung Nicht-ionisierende Strahlung wird nicht gezielt erzeugt, sondern nur technisch bedingt von den elektri- schen Betriebsmitteln (z.B. Elektromotoren, Kraftstromleitungen, Magnetspulen) abgegeben. Die Ma- schine besitzt keine Permanentmagnete. Sofern Träger aktiver Implantate (z.B. Herzschrittmacher, De- fibrillatoren) einen Sicherheitsabstand (Abstand Feldquelle zu Implantat) von 30 cm einhalten, kann eine Beeinflussung dieser Implantate mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden.
  • Seite 18 Material: Innenraum, Vorwärmekammer und Türinnenseiten sind aus rostfreiem Edelstahl V2A (W. Nr. 1.4301, US Äquivalent AISI 304). Das Gehäuse ist mit einer Pulverbeschichtung RAL 7035 versehen. Alle Ecken und Kanten sind komplett beschichtet. Alle Gerätefunktionen sind durch ihre übersichtliche Anordnung bequem und einfach zu bedienen. Wichtige Merkmale sind die leichte Reinigung aller Geräteteile und die Vermeidung von unerwünschten Kontamina- tionen.
  • Seite 19: Geräteübersicht

    Geräteübersicht Abbildung 3: Wachstumsschrank KBW 240 Instrumenten-Dreieck Türgriff Äußere Gerätetür Kältemaschine Instrumentendreieck 5,7" Reglerdisplay mit Touch Screen USB Schnittstelle Kontrollleuchte Abbildung 4: Instrumenten-Dreieck mit Programmregler MB2 und USB Schnittstelle KBW (E6) 06/2022 Seite 19/139...
  • Seite 20: Seitliche Bedienfelder

    Links (optional) Abbildung 5: Bedienfelder an den Seiten des Kältemoduls mit optionaler Ausstattung Hauptschalter DIN-Buchse für zusätzlichen Pt100 Temperaturfühler (ggf. erhältlich über BINDER Individual) DIN-Buchse für Analogausgänge (Option) RS485 Schnittstelle DIN-Buchse für Schaltkontakte (ggf. erhältlich über BINDER Individual) DIN-Buchse für potenzialfreien Alarmkontakt (Option) Ethernet-Schnittstelle Temperaturwählwächter (TWW) Klasse 3.1 (Teil der Option TWW Klasse 3.3)
  • Seite 21: Lieferumfang, Transport, Lagerung Und Aufstellung

    Hinweis für Gebrauchtgeräte: Gebrauchtgeräte sind Geräte, die für kurzzeitige Tests oder Ausstellungen verwendet wurden und vor dem Weiterverkauf einer eingehenden Prüfung unterzogen wurden. BINDER garantiert den technisch einwand- freien Zustand des Gerätes. Gebrauchtgeräte sind durch entsprechenden Aufkleber auf der Gerätetür als solche gekennzeichnet. Bitte entfernen Sie den Aufkleber vor Inbetriebnahme.
  • Seite 22: Hinweise Für Den Sicheren Transport

    ∅ Setzen Sie den Gabelstapler NICHT seitlich an. • Zulässige Umgebungstemperatur bei Transport: -10 °C bis +60 °C. Sie können beim BINDER Service Verpackungen zu Transportzwecken anfordern. Lagerung Zwischenlagerung des Gerätes in einem geschlossenen und trockenen Raum. Beachten Sie die Hinweise zur vorübergehenden Außerbetriebnahme (Kap.
  • Seite 23: Umgebungsbedingungen

    Das Gerät darf NICHT in explosionsgefährdeten Bereichen aufgestellt und betrieben werden. GEFAHR Explosionsgefahr durch brennbare Stäube oder explosionsfähige Gemische in der Umgebung des Gerätes. Schwere Verletzung oder Tod durch Verbrennungen und/oder Explosionsdruck. ∅ Stellen Sie sicher, dass sich KEINE brennbaren Stäube oder Lösemittel-Luftgemische in der Umgebung des Gerätes befinden.
  • Seite 24: Installation

    Installation Geräteabstandshalter Montieren Sie die beiden Geräteabstandshalter mit den mitgelieferten Schrauben an die Geräterückseite. Hierdurch wird der vorgeschriebene Wandabstand nach hinten von mindestens 100 mm garantiert. Abbildung 6: Geräteabstandshalter Abbildung 7: Geräterückseite mit montierten Geräteabstandshaltern KBW (E6) 06/2022 Seite 24/139...
  • Seite 25: Montage Der Flexiblen Kippsicherung (Kbw 400)

    Montage der flexiblen Kippsicherung (KBW 400) Zusätzlich zu den Geräteabstandshaltern (Kap. 4.1) sollte bei Geräten der Größe 400 die mitgelieferte flexible Kippsicherung montiert werden. Lieferumfang: • 4 Torx-Schrauben (Reserve) • 4 Kippschutzhalter • 4 Sicherungsbänder (2 Reserve) Geräteseitige Montage: • Entfernen Sie zwei Schrauben oben an der Rückwand des Gerätes (a) •...
  • Seite 26: Einsetzen Und Anschließen Der Lichtkassetten

    Einsetzen und Anschließen der Lichtkassetten Die Lichtkassetten können in verschie- denen Höhen in die Sicken der Seiten- wände des Gerätes eingeschoben wer- den. Lichtkassetten nur an den Halte- griffen einsetzen und herausziehen. Anschlusskabel der Lichtkassetten mit jeweils nächstgelegenen schlussbuchse seitlich rechts hinten im Nutzraum verbinden.
  • Seite 27: Elektrischer Anschluss

    Schutzleiter von Gerät und der Hausinstallation sicher miteinander verbinden. • Verwenden Sie nur original BINDER Anschlusskabel entsprechend der obigen Spezifikation. • Prüfen Sie die Netzspannung vor dem Anschluss und der ersten Inbetriebnahme. Vergleichen Sie die Werte mit den Daten auf dem Typenschild des Gerätes (an der linken Geräteseite, rechts unten Kap.
  • Seite 28: Funktionsübersicht Programmregler Mb2

    Mit dem Programmregler MB2 lassen sich Temperaturzyklen programmieren und die Beleuchtung, Lüfterdrehzahl und spezielle Reglerfunktionen für jeden Programmabschnitt spezifizieren. Die Eingabe der Sollwerte und Programme kann direkt am Regler oder über die speziell von BINDER entwickelte Software APT-COM™ 4 Multi Management Software (Option) am PC vorgenommen werden.
  • Seite 29: Bedienfunktionen Der Normalanzeige

    Bedienfunktionen der Normalanzeige Aktuelle Betriebsart Textliste zu Informationssymbolen Datum, Uhrzeit, Berechtigung des angemeldeten Benutzers, Speicher Sollwert-Schnelleingabe Weiter zur nächsten Anzeige Zurück zur Normalanzeige Information Programmstart Sollwerteingabe Ereignisliste Anzeige der aktiven Alarme Zugang zum Hauptmenü Abbildung 11: Bedienfunktionen des MB2-Reglers in der Normalanzeige (Beispielwerte) KBW (E6) 06/2022 Seite 29/139...
  • Seite 30: Bildschirmansichten: Normalanzeige, Programmanzeige, Linienschreiber-Darstellung

    Bildschirmansichten: Normalanzeige, Programmanzeige, Linienschreiber- darstellung Drücken Sie die Ansicht wechseln-Taste können Sie zwischen Normalanzeige, Programm- anzeige und Linienschreiberdarstellung wechseln Drücken Sie die Normalanzeige-Taste, um von der Programmanzeige und Linienschrei- berdarstellung zurück zur Normalanzeige zu wechseln. Normalanzeige (Istwerte / Sollwerte) Programmanzeige (Beispiel: Zeitprogramm) Linienschreiberdarstellung KBW (E6) 06/2022 Seite 30/139...
  • Seite 31: Übersicht Der Reglersymbole

    Übersicht der Reglersymbole Navigationssymbole in der Normalanzeige Symbol Bedeutung Funktion Zugang von der Normalanzeige ins Hauptmenü Hauptmenü Alarm Zugang von der Normalanzeige zur Liste der aktiven Alarme Ereignisliste Zugang von der Normalanzeige zur Ereignisliste Zugang von der Normalanzeige ins Menü Sollwerte: Sollwer- Sollwerteinstellung teinstellung für Festwertbetrieb, Einstellung des Überwachungsreglers...
  • Seite 32 Funktionssymbole im Menü Linienschreiberdarstellung Symbol Bedeutung Funktion Legende einblenden Legende einblenden Legende ausblenden Legende ausblenden Legende wechseln Wechseln zwischen den Seiten der Legende Anzeigen „Tür offen“ (B1), „Licht Stufe 1“ (B2) und „Licht Stufe Anzeigen einblenden 2“ (B3) einblenden. Anzeigen „Tür offen“ (B1), „Licht Stufe 1“ (B2) und „Licht Stufe Anzeigen ausblenden 2“...
  • Seite 33: Betriebsarten

    Betriebsarten Der Programmregler MB2 verfügt über die folgenden Betriebsarten: • Grundstellung Der Regler arbeitet nicht, d.h. es wird nicht geheizt oder gekühlt. Der Lüfter ist aus. Das Gerät nimmt allmählich Umgebungswerte an. Die Leuchtstoffröhren sind ausgeschaltet. Diese Betriebsart wird im Festwertbetrieb (Kap. 7.4), im Zeitprogrammbetrieb (Kap. 9.7.3) und im Wo- chenprogrammbetrieb 10.6.5) mit dem Steuerkontakt „Grundstellung“...
  • Seite 34: Menüstruktur Des Reglers

    Menüstruktur des Reglers Mit den Navigationssymbolen in der unteren Bildschirmleiste der Normalanzeige gelangen Sie zu den gewünschten Reglerfunktionen. Normalanzeige Die verfügbaren Funktionen sind abhängig von der aktuellen Berechtigung „Service“, „Admin“ oder „User“ (Kap. 13.1). Diese wird entweder bei der Anmeldung gewählt oder kann ohne Passwortschutz verfügbar sein.
  • Seite 35: Hauptmenü

    • Nur für Benutzer mit „Service“- und „Admin“-Berechtigung. Untermenü „Service“ • Zugriff auf Servicedaten, Rücksetzung des Reglers in den Auslieferungszustand (Kap. 5.5.3) • Nur für Benutzer mit „Service“- und „Admin“-Berechtigung, voller Funktionsumfang nur für den BINDER Service (Benutzer mit „Service“-Berechtigung) Untermenü „Programme“...
  • Seite 36: Untermenü „Einstellungen

    E-Mail-Adressen Zurück zum Hauptmenü 5.5.3 Untermenü „Service“ Das Untermenü „Service“ ist für Benutzer mit „Service“- und „Admin“-Berechtigung verfügbar. Benutzer mit „Admin“-Berechtigung finden hier Informationen, die sie im Servicefall dem BINDER Service mitteilen kön- nen. Pfad: Hauptmenü > Service Seriennummer des Gerätes, Programmversion Kap.
  • Seite 37: Prinzip Der Eingaben Am Regler

    Prinzip der Eingaben am Regler In den Auswahl- und Eingabemenüs können Sie mit den Tasten in der Fußzeile des jeweiligen Bildschirms bestimmen, ob die Eingaben übernommen werden sollen. Auswahlmenü (Beispiel) Eingabemenü (Beispiel) . Nach Abschluss der Einstellungen gibt es folgende Möglichkeiten: Drücken Sie die Bestätigen-Taste, um die Eingaben übernehmen und das Menü...
  • Seite 38: Verhalten Bei Türöffnung

    Verhalten bei Türöffnung Direkt nach Türöffnung läuft der Lüfter mit der minimalen Drehzahl 60 Sekunden nach Türöffnung werden Heizung, Kühlung und Lüfter abgeschaltet Nachdem die Tür wieder geschlossen ist, schalten Heizung, Kühlung und Lüfter wieder ein. Inbetriebnahme Einschalten des Gerätes •...
  • Seite 39: Sollwerteingabe Im Festwertbetrieb

    In der gesperrten Ansicht bietet der Regler alle Anzeigefunktionen. Es stehen keine Einstellfunktionen zur Verfügung. Die Sollwerte sind in der Normalanzeige hellgrau dargestellt und können nicht durch direkte Eingabe im Festwertbetrieb verändert werden. Die Funktionssymbole für Sollwerteingabe und Programmstart in der Fußzeile sind ohne Funktion.
  • Seite 40: Sollwerteingabe Für Temperatur Und Lüfterdrehzahl Über Das Menü „Sollwerte

    Sollwerteingabe für Temperatur und Lüfterdrehzahl über das Menü „Soll- werte“ Drücken Sie die Sollwerteinstellung-Taste, um von der Normalanzeige ins Menü „Sollwerte“ zu wechseln. Menü „Sollwerte“. Wählen Sie „Sollwerte Festwertbetrieb“, um den ge- wünschten Parameter aufzurufen. • Wählen Sie das Feld „Temperatur“ und geben Sie den gewünschten Temperatursollwert ein. Einstellbereich: -5°C bis 70 °C.
  • Seite 41: Automatische Istwertkorrektur Beim Ein- Und Ausschalten Der Beleuchtung

    Automatische Istwertkorrektur beim Ein- und Ausschalten der Beleuchtung Die Geräte sind auf den Betrieb mit maximaler Beleuchtung justiert. Da die Beleuchtung einen Wärmeein- trag im Gerät bedeutet, wird dies beim Betrieb ohne Beleuchtung automatisch berücksichtigt. Dies ist beim Ein- und Ausschalten der Beleuchtung durch eine Änderung des Temperatur-Istwertes er- kennbar, der anschließend wieder auf den Sollwert einregelt.
  • Seite 42: Timerprogramm: Stoppuhrfunktion

    Timerprogramm: Stoppuhrfunktion Für die Dauer einer eingegeben Zeit regelt der Regler konstant auf die im Festwertbetrieb eingegebenen Sollwerte (Temperatur, Lüfterdrehzahl, Schaltzustände der Steuerkontakte). Diese Zeit lässt sich als „Ti- merprogramm“ eingeben. Während der Programmlaufzeit wird eine Änderung dieser Sollwerte nicht wirk- sam, der Regler regelt auf diejenigen Sollwerte, die bei Programmstart eingestellt waren.
  • Seite 43: Ein Laufendes Timerprogramm Stoppen

    Ein laufendes Timerprogramm stoppen 8.2.1 Ein laufendes Timerprogramm pausieren Drücken Sie die Programmpause-Taste um das Programm anzuhalten. Das Programm wird angehalten. Die Programmlaufzeit läuft nicht weiter, die Zeitanzeige blinkt. Es gibt folgende Möglichkeiten: Drücken Sie die Programmstart-Taste, um das Programm fortzusetzen Drücken Sie die Programmabbruch-Taste, um das Programm endgültig abzubrechen 8.2.2 Ein laufendes Timerprogramm abbrechen Drücken Sie die Programmabbruch-Taste um das Programm abzubrechen.
  • Seite 44: Zeitprogramme

    Zeitprogramme Mit dem Programmregler MB2 können Zeitprogramme mit Echtzeitbezug programmiert werden. Der Reg- ler bietet Speicherplatz für 25 Programmspeicherplätze mit jeweils bis zu 100 Abschnitten. Für jeden Programmabschnitt können Sie den Temperatursollwert, die Lüfterdrehzahl, die Abschnitts- länge, die Art des Temperaturübergangs (Rampe oder Sprung) und das Toleranzband einstellen. Beachten Sie bei jeder Sollwertänderung die Einstellung des Überwachungsreglers (Kap.
  • Seite 45: Verhalten Während Der Programmvorlaufzeit

    9.1.1 Verhalten während der Programmvorlaufzeit Während der Programmvorlaufzeit bis zum eingestellten Programmbeginn werden die aktuellen Sollwerte des Festwertbetriebs ausgeregelt. Änderungen dieser Sollwerte werden dabei wirksam. Zum eingestellten Zeitpunkt des Programmbeginns endet die Programmvorlaufzeit und der Programmablauf beginnt. Ein laufendes Zeitprogramm stoppen 9.2.1 Ein laufendes Zeitprogramm pausieren Drücken Sie die Programmpause-Taste um das Programm anzuhalten.
  • Seite 46: Ein Neues Zeitprogramm Anlegen

    Ein neues Zeitprogramm anlegen Pfad: Hauptmenü > Programme > Zeitprogramm Menü „Zeitprogramm“: Geben Sie den Namen und, falls gewünscht, Übersicht der bereits angelegten Programme. zusätzliche Information zum Programm in die entsprechenden Felder ein. Wählen Sie einen leeren Programmplatz. Drücken Sie die Bestätigen-Taste. Die Programmansicht öffnet sich (Kap.
  • Seite 47: Zeitprogramm Löschen

    Programmeditor: Menü "Programm bearbeiten“. Wählen Sie die gewünschte Funktion und drücken Sie die Bestätigen-Taste. Der Programmeditor bietet folgende Auswahlmöglichkeiten: • Programmname ändern • Programm kopieren • Programm ersetzen: Ein neues oder vorhandenes Programm mit einem zuvor kopierten Programm er- setzen. Dieser Menüpunkt wird erst sichtbar, nachdem ein Programm kopiert wurde. •...
  • Seite 48: Abschnittseditor: Programmabschnitte Verwalten

    Abschnittseditor: Programmabschnitte verwalten Pfad: Hauptmenü > Programme > Zeitprogramm Wählen Sie das gewünschte Programm.    Abschnittsansicht (Beispiel: Abschnitt 1). Programmansicht. Sie haben folgende Auswahlmöglichkeiten: Wählen Sie den gewünschten Programmab- schnitt (Beispiel: Abschnitt 1)  Wählen Sie einen Parameter, um den je- weiligen Wert einzugeben oder zu ändern (Kap.
  • Seite 49: Neuen Programmabschnitt Anlegen

    9.6.1 Neuen Programmabschnitt anlegen Abschnittseditor: Menü "Abschnitt bearbeiten“. Wählen Sie „neuen Abschnitt anlegen“ und drücken Sie die Bestätigen-Taste. Wählen Sie anschließend, ob der neue Abschnitt vor oder nach dem aktuellen Abschnitt eingefügt werden soll und drücken Sie die Bestätigen-Taste. Der neu ange- legte Abschnitt öffnet sich.
  • Seite 50: Programmabschnitt Löschen

    oder Drücken Sie die Bearbeiten-Taste, um den Abschnittseditor zu öffnen, falls der aktuelle Abschnitt ersetzt oder vor oder nach ihm der kopierte Abschnitt eingefügt werden soll Programmansicht. Abschnittsansicht (Beispiel: Abschnitt 1). Wählen Sie denjenigen Abschnitt aus, der er- Drücken Sie die Bearbeiten-Taste, um den setzt oder vor oder nach dem der kopierte Ab- Abschnittseditor zu öffnen schnitt eingefügt werden soll (Beispiel: Ab-...
  • Seite 51: Werteingabe Für Den Programmabschnitt

    Werteingabe für den Programmabschnitt Pfad: Hauptmenü > Programme > Zeitprogramm Wählen Sie das gewünschte Programm und den gewünschten Abschnitt. In der Abschnittsansicht lassen sich alle Parameter eines Programmabschnitts aufrufen, um die Werte einzugeben oder zu ändern. Programmname und Abschnittsnummer Abschnittsdauer Art des Sollwertverlaufs: Rampe oder Sprung Steuerkontakte Wiederholung eines oder mehrerer Abschnitte im Pro-...
  • Seite 52: Sollwertrampe Und Sollwertsprung

    9.7.2 Sollwertrampe und Sollwertsprung Für jeden einzelnen Programmabschnitt lässt sich die Art des Temperaturverlaufs einstellen. Einstellung „Rampe“: Allmähliche Übergänge der Temperatur Der Sollwert eines Programmabschnittes dient als Starttemperatur dieses Abschnitts. Während der Dauer des Abschnitts ändert sich der Sollwert allmählich hin zu dem Sollwert des nachfolgenden Programmab- schnittes.
  • Seite 53: Lichtschaltung Und Spezielle Reglerfunktionen Über Steuerkontakte

    Beispiel für die Einstellungen „Rampe“ und „Sprung“ (Darstellung des Temperaturverlaufs) W/°C t/min. Programmtabelle zur Grafik: Dauer Temperatur Lüfter Rampe oder Abschnitts-Nr. Sprung [hh:mm:ss] [°C] 00:10:00 40.0 xxxx Sprung 00:20:00 60.0 xxxx Sprung 00:10:00 80.0 xxxx Sprung 00:20:00 40.0 xxxx Sprung 00:10:00 40.0 xxxx...
  • Seite 54: Sollwerteingabe

    Abschnittsansicht. Eingabemenü „Funktionen ein/aus“. Wählen Sie das Feld „Funktionen ein/aus“. Markieren Sie das Kontrollkästchen der ge- wünschten Funktion, um diese zu aktivieren und drücken Sie die Bestätigen-Taste. Der Regler wechselt zur Abschnittsansicht. Abschnittsansicht mit Anzeige der Steuerkontakte Steuerkontakt aktiviert: Schaltzustand „1“ (Ein) Steuerkontakt deaktiviert: Schaltzustand „0“...
  • Seite 55: Toleranzbereich

    9.7.5 Toleranzbereich Für jeden Programmabschnitt lassen sich für die Temperatur Programmtoleranzbereiche mit unterschied- lichen Werten für das Toleranzminimum und -maximum festlegen. Sobald der Istwert die festgelegte Schwelle über- bzw. unterschreitet, wird der Programmablauf unterbrochen. Dies wird am Bildschirm an- gezeigt (s.u.). Sobald der Istwert wieder innerhalb der eingegebenen Toleranzgrenzen liegt, wird das Pro- gramm automatisch fortgesetzt.
  • Seite 56: Zeitprogramm Speichern

    Tragen Sie die gewünschte Anzahl der Wiederholungen im Feld „Anzahl der Wiederholungen“ ein und die Nummer des Abschnittes, mit dem der Wiederholungszyklus beginnen soll, im Feld „Startabschnitt für Wie- derholung.“ Um Abschnitte unendlich oft zu wiederholen, geben Sie die Zahl der Wiederholungen mit „-1“ ein.
  • Seite 57: Wochenprogramme

    Wochenprogramme Mit dem Programmregler MB2 können Wochenprogramme mit Echtzeitbezug programmiert werden. Der Regler bietet Speicherplatz für 5 Programmspeicherplätze mit jeweils bis zu 100 Schaltpunkten. Pfad: Hauptmenü > Programme > Wochenprogramm 10.1 Ein existierendes Wochenprogramm starten Drücken Sie die Programmstart -Taste, um von der Normalanzeige in das Menü „Programm- start“...
  • Seite 58: Ein Neues Wochenprogramm Erstellen

    10.3 Ein neues Wochenprogramm erstellen Pfad: Hauptmenü > Programme > Wochenprogramm Geben Sie den Namen und, falls gewünscht, Menü „Wochenprogramm“: zusätzliche Information zum Programm in die Übersicht der bereits angelegten Pro- entsprechenden Felder ein. gramme. Wählen Sie den Verlauf “Rampe” oder Wählen Sie einen leeren Programmplatz.
  • Seite 59: Programmeditor: Programme Verwalten

    10.4 Programmeditor: Programme verwalten Pfad: Hauptmenü > Programme > Wochenprogramm    Menü „Wochenprogramm“: Programmansicht (Beispiel: Programm 1). Übersicht der bereits angelegten Pro- Bei einem neu angelegten Programm gibt es gramme. zunächst nur einen Programmabschnitt. Wählen Sie ein vorhandenes Programm Sie haben folgende Auswahlmöglichkeiten: (Beispiel: Programm 1).
  • Seite 60: Wochenprogramm Löschen

    Um einen neuen Abschnitt anzulegen, wäh- Programmansicht. len Sie „neuen Abschnitt anlegen“ und drü- Bei einem neuen Abschnitt ist noch kein Wochentag cken Sie die Bestätigen-Taste. eingestellt, daher ist er zunächst rot markiert und Die Programmansicht öffnet sich. lässt sich nicht speichern. Der neue Abschnitt wird immer als letzter eingefügt (Beispiel: Abschnitt 2).
  • Seite 61: Abschnittseditor: Programmabschnitte Verwalten

    10.5 Abschnittseditor: Programmabschnitte verwalten Pfad: Hauptmenü > Programme > Wochenprogramm Wählen Sie das gewünschte Programm.    Programmansicht. Abschnittsansicht (Beispiel: Abschnitt 1). Wählen Sie den gewünschten Programmab- Sie haben folgende Auswahlmöglichkeiten: schnitt (Beispiel: Abschnitt 1)  Wählen Sie einen Parameter, um den je- weiligen Wert einzugeben oder zu ändern (Kap.
  • Seite 62: Neuen Programmabschnitt Anlegen

    10.5.1 Neuen Programmabschnitt anlegen Abschnittseditor: Menü "Abschnitt bearbeiten“. Programmansicht. Wählen Sie „neuen Abschnitt anlegen“ und Bei einem neuen Abschnitt ist noch kein Wochentag drücken Sie die Bestätigen-Taste. eingestellt, daher ist er zunächst rot markiert und lässt sich nicht speichern. Der neue Abschnitt wird immer als letzter eingefügt (Beispiel: Abschnitt 2).
  • Seite 63: Programmabschnitt Löschen

    Wählen Sie „Abschnitt ersetzen“, um den gewählten mit dem kopierten Abschnitt zu ersetzen oder Wählen Sie „Abschnitt einfügen“, um den kopierten Ab- schnitt zusätzlich einzufügen Drücken Sie die Bestätigen-Taste. Wenn Sie „Abschnitt einfügen“ gewählt haben, wird der Abschnitt automatisch in der zeitlich richtigen Position eingefügt.
  • Seite 64: Wochentag

    Menü „Programmname ändern“. Wählen Sie im Feld „Verlauf“ die gewünschte Ein- stellung „Rampe“ oder „Sprung“ und drücken Sie die Bestätigen-Taste 10.6.2 Wochentag Wählen Sie im Feld „Wochentag“ den gewünschten Wochentag. Mit der Auswahl „Täglich“ wird dieser Abschnitt Abschnittsansicht. jeden Tag zur gleichen Uhrzeit ausgeführt. 10.6.3 Startzeitpunkt Abschnittsansicht.
  • Seite 65: Sollwerteingabe

    10.6.4 Sollwerteingabe • Wählen Sie das Feld „Temperatur“ und geben Sie den gewünschten Temperatursollwert ein. Einstellbereich: -5°C bis 70 °C. Bestätigen Sie die Eingabe mit der Bestätigen-Taste. Der Regler wechselt zur Abschnittsansicht. • Wählen Sie das Feld „Lüfter“ und geben Sie den gewünschten Lüftersollwert ein. Einstellbereich: 40% bis 100% Lüfterdrehzahl.
  • Seite 66: Hinweis- Und Alarmfunktionen

    Hinweis- und Alarmfunktionen 11.1 Übersicht der Hinweis- und Alarmmeldungen 11.1.1 Informationsmeldungen Diese Meldungen werden durch Informationssymbole in der Kopfzeile der Normalanzeige angezeigt. Ein Informationssymbol dient als Hinweis für einen bestehenden Zustand. Wenn dieser Zustand längere Zeit besteht, kann in einigen Fällen nach einer festen oder einstellbaren Zeit ein Alarm ausgelöst werden.
  • Seite 67: Alarmmeldungen

    11.1.2 Alarmmeldungen Beginn nach Ein- Potenzialfreier Alarm- Zustand Alarmmeldung tritt des Zustandes kontakt (Option) Aktueller Temperatur-Istwert außer- nach Zeit siehe halb des Toleranzbandes (Kap. „Temperaturband“ einstellbarer Zeit Alarmbeginn 11.4) (Kap. 11.4) Gerätetür offen „Tür offen“ nach 5 Minuten ---- Netzausfall ---- sofort Sollwert des Überwachungsreglers...
  • Seite 68: Rücksetzen Eines Alarms, Liste Der Aktiven Alarme

    11.3 Rücksetzen eines Alarms, Liste der aktiven Alarme Liste der aktiven Alarme. Normalanzeige im Alarmzustand (Beispiel). Drücken Sie die Alarm rücksetzen-Taste. Drücken Sie die Alarm-Taste Mit der Alarm rücksetzen-Taste wird der Summer für alle aktiven Alarme ausgeschaltet. Die Taste ist anschließend nicht mehr sichtbar.
  • Seite 69: Aktivieren / Deaktivieren Des Akustischen Alarms (Alarmsummer)

    Die Wiederinbetriebnahme durch den Anwender ist nicht mehr möglich. Die Temperatursiche- rung ist nicht von außen zugänglich und kann nur von einer Servicefachkraft ausgetauscht werden. Kon- taktieren Sie in diesem Falle einen autorisierten Kundendienst oder den BINDER Service. KBW (E6) 06/2022...
  • Seite 70: Übertemperatur-Überwachungsregler Klasse 3.1

    12.2 Übertemperatur-Überwachungsregler Klasse 3.1 Standardmäßig verfügen die Geräte über einen elektronischen Überwachungsregler (Temperaturwähl- wächter Klasse 3.1 gemäß DIN 12880:2007). Der Überwachungsregler ist von der Temperatur-Regelein- richtung funktionell und elektrisch unabhängig und übernimmt im Fehlerfall die Regelfunktion. Bei Option Temperaturwählwächter Kl. 3.3 (Kap. 12.3) wird der Überwachungsregler nicht verwendet.
  • Seite 71: Einstellung Des Überwachungsreglers

    12.2.2 Einstellung des Überwachungsreglers Drücken Sie die Sollwerteinstellung-Taste, um von der Normalanzeige ins Menü „Sollwerte“ zu wechseln. Menü „Sollwerte“. Wählen Sie das Feld „Überwachungsregler“ um die Einstellungen aufzurufen. • Wählen Sie im Feld „Modus“ die gewünschte Ein- stellung „Limit“ oder „Offset“. •...
  • Seite 72: Meldung Und Vorgehen Im Alarmfall

    12.2.3 Meldung und Vorgehen im Alarmfall Der Alarmzustand wird optisch und bei aktiviertem Summer (Kap. 11.5) zusätzlich durch ein akustisches Signal angezeigt (Kap. 11.2). Der Alarm besteht solange, bis er am Regler zurückgesetzt wird und die Innenraumtemperatur unter den eingestellten Überwachungsregler-Sollwert abkühlt. Anschließend wird die Heizung wieder freigegeben. Liste der aktiven Alarme.
  • Seite 73: Tww Klasse 3.1

    Übertem- peratur Sollwert Untertem- peratur Abbildung 12: Temperaturwählwächter Klasse 3.3 12.3.1 TWW Klasse 3.1 Bei Einstellung des Drehknopfes (8) auf Endanschlag (Position 10) fungiert der TWW Kl. 3.1 als Geräteschutz. Wird er etwas höher als auf die am Reg- (8a) ler gewählte Solltemperatur eingestellt, fungiert er als Gutschutz.
  • Seite 74: Tww Klasse 3.2

    Funktionsüberprüfung: Prüfen Sie den TWW Klasse 3.1 in angemessenen Abständen auf seine Funktionstüchtigkeit. Es wird emp- fohlen, diese Überprüfung auch betriebsmäßig von dem autorisierten Bedienungspersonal durchführen zu lassen, z.B. vor Beginn eines längeren Arbeitsprozesses. 12.3.2 TWW Klasse 3.2 Beim TWW Kl. 3.2 wird entsprechend ein Minimalwert für die Temperatur (9a) eingestellt, der durch dessen Regelung nicht unterschritten wird.
  • Seite 75: Benutzerverwaltung

    • Alle Passwörter können im Untermenü „Abmelden“ geändert werden (Kap. 13.3). „Service“-Berechtigung • Berechtigung nur für den BINDER Service • Umfangreiche Berechtigung zur Reglerbedienung und Konfiguration, Zugriff auf Servicedaten • Die Passwörter für die Berechtigungen „Service“, „Admin“ und „User“ können im Untermenü „Abmelden“...
  • Seite 76 Bedienung nach Anmeldung eines Benutzers Bei der Anmeldung des Benutzers wird die Be- rechtigung ausgewählt und durch Eingabe des jeweiligen Passwortes bestätigt. Sobald der Benutzer angemeldet ist, ist die Reglerbedienung verfügbar, erkennbar am ge- öffneten Schlosssymbol in der Kopfzeile. Es stehen diejenigen Reglerfunktionen zur Verfü- gung, die der Berechtigung des angemeldeten Benutzers entsprechen.
  • Seite 77 Informationsfenster Um zu sehen, mit welcher Berechtigung der aktuelle Benutzer angemeldet ist, wählen Sie in der Normal- anzeige den Pfeil ganz rechts in der Kopfzeile des Bildschirms. Das Informationsfenster zeigt Datum und Uhrzeit, freien Speicherplatz im Regler sowie unter „Berechti- gung“...
  • Seite 78: Anmeldung

    13.2 Anmeldung Pfad: Hauptmenü > Benutzer > Anmelden Regler ohne an- gemeldeten Be- nutzer Benutzer-Auswahl (Beispiel) Alle Auswahlmöglichkeiten sind Passwort geschützt Regler mit angemeldetem Benutzer Nach Abschluss der Einstellungen drücken Sie die Bestätigen-Taste, um die Eingaben übernehmen und das Menü zu verlassen, oder drücken Sie die Schließen-Taste, um das Menü zu verlassen, ohne die Eingaben zu übernehmen.
  • Seite 79: Abmelden

    13.3 Abmelden Pfad: Hauptmenü > Benutzer > Abmelden Benutzer mit „Admin“-Berechtigung abmelden Regler ohne Regler mit an- angemeldeten gemeldetem Benutzer Benutzer Benutzer mit „User“-Berechtigung abmelden Regler ohne Regler mit an- angemeldeten gemeldetem Benutzer Benutzer 13.4 Benutzerwechsel Falls die Passwortfunktion deaktiviert wurde (Kap. 13.5.2), steht diese Funktion nicht zur Verfügung. Pfad: Hauptmenü...
  • Seite 80: Passwortvergabe Und Passwortänderung

    Benutzer-Auswahl (Beispiel) Alle Auswahlmöglichkeiten sind Passwort geschützt Regler mit angemelde- tem Benutzer 13.5 Passwortvergabe und Passwortänderung Für Benutzer mit „User“-Berechtigung steht diese Funktion nicht zur Verfügung. 13.5.1 Passwortänderung Ein angemeldeter Benutzer kann die Passwörter seiner aktuellen Ebene und der nachfolgenden niedrige- ren Ebene(n) ändern.
  • Seite 81 Auswahl der Berechtigung Geben Sie das gewünschte Passwort ein. Mit der (Beispiel: Ansicht mit „Admin“-Berechtigung) Tastaturwechsel-Taste lassen sich andere Eingabe- fenster aufrufen. Im Fenster „Tastaturwechsel“ können Sie verschiedene Tastaturen zur Eingabe von Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen auswählen. Alle Zeichen lassen sich in einem Passwort kom- binieren.
  • Seite 82: Passwort Für Einzelne Berechtigungen Löschen

    13.5.2 Passwort für einzelne Berechtigungen löschen Ein angemeldeter Benutzer mit „Service“- oder „Admin“-Berechtigung kann die Passwörter seiner aktuellen Ebene und der nachfolgenden niedrigeren Ebene(n) löschen. Hierzu wird bei einer Passwortänderung kein Passwort eingegeben. Pfad: Hauptmenü > Benutzer > Passwort Regler mit ange- meldetem Benut- (z.B.
  • Seite 83: Passwortneuvergabe Bei Deaktivierter Passwortfunktion Für Die „Service"- Oder „Admin"-Berechtigung

    13.5.3 Passwortneuvergabe bei deaktivierter Passwortfunktion für die „Service“- oder „Admin“-Berechtigung Wurde der Passwortschutz für eine Berechtigungsebene deaktiviert, d.h. kein Passwort vergeben, so ist keine Anmeldung mehr für diese Ebene möglich. Die Berechtigung für diese Ebene steht also auch ohne Anmeldung zur Verfügung. Falls das Passwort für die „Service“- oder „Admin“-Berechtigung gelöscht wurde (Kap.
  • Seite 84: Freischaltcode

    13.6 Freischaltcode Bestimmte Funktionen des Reglers können durch Eingabe eines zuvor generierten Freischaltcodes ent- sperrt werden. Mit dem Freischaltcode wird es Nutzern, die keine „Service“-Berechtigung haben, ermöglicht Service-Rechte zu nutzen, z.B. Justierung oder erweiterte Konfigurationen. Der Freischaltcode ist in allen Berechtigungsebenen verfügbar. Pfad: Hauptmenü...
  • Seite 85: Allgemeine Reglereinstellungen

    Allgemeine Reglereinstellungen Die meisten dieser Einstellungen sind im Untermenü „Einstellungen“ zu finden. Dieses ist für Benutzer mit „Service“- und „Admin“-Berechtigung verfügbar. Hier lassen sich Datum und Uhrzeit eingeben, die Landes- sprache für die Reglermenüs und die gewünschte Temperatureinheit auswählen und die Kommunikations- funktionen des Reglers konfigurieren.
  • Seite 86 Oder nachträglich: Pfad: Hauptmenü > Einstellungen > Datum und Uhrzeit Untermenü „Datum und Uhrzeit“. Eingabemenü „Datum / Uhrzeit“. Wählen Sie das Feld „Datum / Uhrzeit“. Geben Sie Datum und Uhrzeit ein und drücken Sie die Bestätigen-Taste. Untermenü „Datum und Uhrzeit“. Untermenü...
  • Seite 87: Auswahl Der Temperatureinheit

    14.3 Auswahl der Temperatureinheit Direkt nach Neustart des Gerätes: Oder nachträglich : Pfad: Hauptmenü > Einstellungen > Gerät Wählen Sie die gewünschte Temperatureinheit und drücken Sie die Bestätigen-Taste. Umstellung der Temperatureinheit zwischen Grad Celsius °C und Grad Fahrenheit °F. Wird die Einheit geändert, so werden alle Werte entsprechend umgerechnet C = Grad Celsius 0 °C = 31°F...
  • Seite 88: Touchscreen Kalibrieren

    • Wählen Sie das Feld „Helligkeit“. Bewegen Sie den grauen Schieber nach links oder rechts um die Helligkeit des Bildschirms zu verstel- len. • links = dunkler (minimaler Wert: 0) • rechts = heller (maximaler Wert: 100) Drücken Sie die Bestätigen-Taste. •...
  • Seite 89: Netzwerk Und Kommunikation

    In diesem Menü können Sie die Kommunikationseinstellungen für die RS485-Schnittstelle festlegen. Die Geräteadresse wird benötigt, um Geräte mit dieser Schnittstelle im Netzwerk zu erkenne, z.B. bei Ver- netzung mit der optionalen BINDER APT-COM™ 4 Multi Management Software (Kap. 19.1). In diesem Fall sollten die übrigen Parameter nicht geändert werden.
  • Seite 90: Ethernet

    14.5.2 Ethernet 14.5.2.1 Konfiguration Pfad: Hauptmenü > Einstellungen > Ethernet Untermenü „Ethernet“. • Wählen Feld „IP-Adressvergabe“ gewünschte Einstellung „Automatisch (DHCP)“ oder „Manuell“. Nach der Auswahl „Manuell“ können Sie IP- Adresse, Subnetzmaske und Standardgateway manuell eingeben. • Wählen Sie das Feld „DNS-Gerätename“ und geben Sie den DNS-Gerätenamen ein. Bestätigen Sie die Eingabe mit der Bestätigen-Taste.
  • Seite 91: Webserver

    14.5.3 Webserver Die Konfiguration des Webservers erfolgt im Reglermenü. Anschließend können Sie die IP-Adresse des Gerätes im Internet eingeben. Diese finden Sie unter Ethernet. Der BINDER-Webserver öffnet Geräteinfo > sich. Geben Sie dort den im Reglermenü festgelegten Webserver-Benutzernamen und das zugehörige Passwort ein.
  • Seite 92: E-Mail

    14.5.4 E-Mail Wenn ein Alarm ausgelöst wurde, wird an die hinterlegten E-Mail-Adressen eine E-Mail versendet. Pfad: Hauptmenü > Einstellungen > E-Mail Eingabe der E-Mail-Adresse: Untermenü „E-Mail“. Wählen Sie das Feld der einzugebenden E-Mail-Ad- resse und geben Sie die E-Mail-Adresse ein. Sie kön- nen die Tastaturwechsel-Taste bei der Eingabe ver- wenden.
  • Seite 93: Usb-Menü: Datentransfer Über Die Usb Schnittstelle

    14.6 USB-Menü: Datentransfer über die USB Schnittstelle Die USB Schnittstelle befindet sich im Instrumenten-Dreieck. Beim Einstecken eines USB-Sticks öffnet sich das „USB-Menü“. Der USB Stick muss mit FAT32 formatiert sein und mindestens 8 GB Speicherplatz haben. Je nach Berechtigung des angemeldeten Benutzers sind unterschiedliche Funktion (hervorgehoben in schwarz) verfügbar.
  • Seite 94: Allgemeine Informationen

    Allgemeine Informationen 15.1 Service-Kontaktseite Pfad: Hauptmenü > Kontakt 15.2 Aktuelle Betriebsparameter Drücken Sie die Information-Taste, um von der Normalanzeige ins Menü „Info“ zu wechseln. Menü „Info“. Wählen Sie die gewünschte Information. • Wählen Sie „Programmbetrieb“, um Informationen zu einem aktuell laufenden Programm anzuzeigen. •...
  • Seite 95: Ereignisliste

    15.3 Ereignisliste Die „Ereignisliste“ zeigt die Statusinformationen und Fehlermeldungen des aktuellen Tages an. Sie ermög- licht die Einsicht der letzten 100 Ereignisse oder fehlerhaften Zustände des Gerätes. Drücken Sie die Ereignisliste-Taste, um von der Normalanzeige zur Ereignisliste zu gelan- gen. Ereignisliste Drücken Sie die Aktualisieren-Taste, um die Ereignisliste zu aktualisieren Achtung: Nach Änderung der Spracheinstellung (Kap.
  • Seite 96: Selbsttest-Funktion

    Die Ergebnisse des Selbsttests werden im Service-Schreiber des Reglers gespeichert. Über die USB- Schnittstelle des Reglers können sie exportiert und an den BINDER Service gesendet werden (Funktion „Export Servicedaten“ auf USB-Stick, Kap. 14.6). Die Daten werden vom BINDER Service mit einem Ana- lyseprogramm ausgewertet.
  • Seite 97 Menü „Aktive Alarme“. Alarmmeldung „Selbsttest aktiv“. Der potenzialfreie Alarmkontakt wird bei der Der Selbsttest ist aktiv, das Programm läuft ab. Alarmmeldung „Selbsttest aktiv“ nicht geschaltet. Die Sollwertanzeige ist ohne Funktion. Sie können den Summermit der Taste Alarm Bei aktiviertem Summer: Der Summer ertönt. rücksetzen ausschalten.
  • Seite 98: Linienschreiberdarstellung

    Linienschreiberdarstellung Diese Ansicht bietet eine grafische Darstellung des Messwert-Verlaufs. In dieser einem Linienschreiber nachempfundenen Darstellung lassen sich im Zeitraum der Aufzeichnung für beliebige Zeitpunkte die zu- gehörigen Messdaten abrufen. 16.1 Ansichten Drücken Sie die Ansicht wechseln-Taste, um zur Linienschreiberdarstellung zu wechseln. 16.1.1 Legende ein- und ausblenden Legende einblenden Legende ausblenden...
  • Seite 99: Spezielle Anzeigen Ein- Und Ausblenden

    16.1.3 Spezielle Anzeigen ein- und ausblenden Anzeigen einblenden Anzeigen ausblenden Drücken Sie die Anzeigen einblenden-Taste, um die Anzeigen „Tür offen“ (B1), „Licht Stufe 1“ (B2) und „Licht Stufe 2“ (B3) einzublenden Anzeigen „Tür offen“ (B1), „Licht Stufe 1“ (B2) und „Licht Stufe 2“...
  • Seite 100 Historiendarstellung: Kurvenauswahl Kurvenauswahl Drücken Sie die Kurvenauswahl-Taste, um das Untermenü „Kurvenauswahl“ aufzurufen. Untermenü „Kurvenauswahl“. Wählen Sie aus, welche Kurven angezeigt werden sollen. Aktivieren Sie dazu das Kontrollkästchen des jeweiligen Parameters und drücken Sie die Bestäti- gen-Taste. Historiendarstellung: Suchfunktion Suchen Drücken Sie die Suchen-Taste, um das Untermenü „Suchen“ aufzurufen. Untermenü...
  • Seite 101 Historiendarstellung: Zoom-Funktion Zoom Drücken Sie die Zoom-Taste, um das Untermenü „Zoom“ aufzurufen. Untermenü „Zoom“. Wählen Sie den Zoom-Maßstab und drücken Sie die Bestätigen-Taste. Historiendarstellung: Scrolltasten ein- und ausblenden Scrolltasten einblenden Scrolltasten ausblenden Drücken Sie die Scrolltasten einblenden-Taste, um das Untermenü „Seitenauswahl“ aufzurufen. Untermenü...
  • Seite 102: Einstellung Der Parameter

    16.2 Einstellung der Parameter In diesem Menü können Sie das Speicherintervall, die Art der angezeigten Werte und die Skalierung ein- stellen. Pfad: Hauptmenü > Einstellungen > Messwertgrafik Untermenü „Messwertgrafik“. • Wählen Sie das Feld „Speicherintervall“ und geben Sie das gewünschte Speicherintervall ein. Bestäti- gen Sie die Eingabe mit der Bestätigen-Taste.
  • Seite 103: Abtauen Bei Kältebetrieb

    Abtauen bei Kältebetrieb BINDER Wachstumsschränke sind sehr diffusionsdicht. Zugunsten der hohen Temperaturgenauigkeit wurde auf eine automatische zyklische Abtaueinrichtung verzichtet. Durch das DCT™ Kühlsystem wird Vereisung an den Verdampfer-Platten weitgehend vermieden. Trotzdem kann bei sehr niedrigen Tempe- raturen die in der Luft befindliche Feuchtigkeit an den Verdampfer-Platten kondensieren und zur Eisbildung führen.
  • Seite 104: Beleuchtungseinrichtung

    Beleuchtungseinrichtung 18.1 Leuchtstoffröhren für optimales Pflanzenwachstum Die Geräte sind mit Tageslicht-Leuchtstoffröhren ausgestattet. Als Option sind auch leistungsstarke FLUORA Wachstumsröhren für optimales Pflanzenwachstum sowie spezielle Arabidopsisleuchten mit ver- ändertem Lichtspektrum erhältlich. Die Röhren sind in einschiebbaren Lichtkassetten positioniert. Tageslichtleuchten Lichtfarbe Wachstumsleuchten Fluora Arabidopsisleuchten Lichtfarbe ®...
  • Seite 105 Abbildung 17: Positionen der Lichtkassetten KBW 720 Diese Positionen sind nur für die Lichtkassetten möglich. Aufgrund der Anschlüsse können hier keine Gittereinschübe positioniert werden. An diese Positionen können die Lichtkassetten verschoben werden. Stecker hinten vorn Abbildung 18: Anordnung der Leuchtstoffröhren in der Lichtkassette Optimale Homogenität erzielen Sie durch abwechselnde Orientierung der gleichartigen Leuchtstoffröhren, d.h.
  • Seite 106: Beleuchtungssteuerung

    Betrieb mit Lichtkassetten und eingeschalteter Beleuchtung: Maximaltemperatur 60 °C. Betrieb mit Lichtkassetten und ausgeschalteter Beleuchtung sollte das Gerät ebenfalls nicht bei Temperaturen >60 °C betrieben werden, da dies die Lebensdauer der Leuchtstoffröhren herabsetzt. Entnehmen Sie die Lichtkassetten bei Betrieb > 60 °C aus dem Gerät. 18.3 Beleuchtungssteuerung Die Leuchtstoffröhren werden über die Steuerkontakte des Programmreglers ein- bzw.
  • Seite 107: Optionen

    Standardmäßig ist das Gerät mit einer Ethernet-Schnittstelle (4) ausgestattet, an welche die APT-COM™ 4 Multi Management Software von BINDER angeschlossen werden kann. Die MAC Adresse des Gerätes ist im Reglermenü „Geräteinfo“ (Kap. 14.5.2.2) angegeben. In einstellbaren Intervallen wird hier der jeweils aktuelle Temperaturwert ausgegeben.
  • Seite 108: Analogausgänge Für Temperatur (Option)

    Die Objekttemperaturdaten werden gleichzeitig mit den Temperaturdaten des Temperaturreglers auf des- sen Schnittstelle mit ausgegeben und können so von der APT-COM™ 4 Multi Management Software (Op- tion, Kap. 19.1) von BINDER aufgezeichnet werden. Technische Daten des Pt 100 Sensors: • Dreileitertechnik •...
  • Seite 109: Reinigung Und Dekontamination

    Es dürfen keine Reinigungsmittel verwendet werden, die durch Reaktion mit Bestandteilen des Gerätes oder des Beschickungsgutes eine Gefährdung bewirken können. Bestehen Zweifel hinsichtlich der Eignung von Reinigungsmitteln, kontaktieren Sie bitte den BINDER Service. Zur gründlichen Reinigung des Gerätes empfehlen wir den Neutralreiniger Art. Nr. 1002- 0016.
  • Seite 110 HINWEIS Korrosionsgefahr durch Verwendung falscher Reinigungsmittel. Beschädigung des Gerätes. ∅ Verwenden Sie KEINE Säure- oder Halogenidhaltigen Reinigungsmittel. ∅ Wenden Sie den Neutralreiniger NICHT auf anderen Oberflächen an (z.B. verzinkte Scharnierteile, Gehäuserückwand) Führen Sie die Reinigung zum Schutz der Oberflächen Reinigung zügig durch. Entfernen Sie das Reinigungsmittel nach der Reinigung mit einem feuchten Lappen vollstän- dig von den Oberflächen.
  • Seite 111: Dekontamination / Chemische Desinfektion

    Machen Sie das Gerät vor der chemischen Dekontamination spannungsfrei. Ziehen Sie den Netzstecker. Es dürfen keine Mittel zur Dekontamination verwendet werden, die durch Reaktion mit Bestandteilen des Gerätes oder des Beschickungsgutes eine Gefährdung bewirken können. Bestehen Zweifel hinsichtlich der Eignung von Dekontaminationsmitteln, kontaktieren Sie bitte den BINDER Service. Geeignete Desinfektionsmittel: Geräteinnenraum Handelsübliche Flächendesinfektionsmittel ohne Säure und ohne Halogenide.
  • Seite 112: Wartung Und Service, Fehlersuche, Reparatur / Instandsetzung, Prüfungen

    Personalanforderungen siehe Servicemanual • Reparatur / Instandsetzung Eine Instandsetzung des Gerätes darf durch den BINDER-Service oder von BINDER qualifizierte Ser- vicepartner oder Techniker gemäß der Beschreibung im Servicemanual erfolgen. Nach einer Instandsetzung muss das Gerät geprüft werden, bevor es wieder in Betrieb genommen wird.
  • Seite 113: Austausch Der Leuchtstoffröhren

    Bei Auftreten erhöhter Mengen von Staub in der Umgebungsluft muss der Verflüssiger-Lüfter mehrmals im Jahr gereinigt werden (absaugen oder durchblasen). Wir empfehlen den Abschluss eines Wartungsvertrages. Nähere Informationen gibt Ihnen der BINDER Service: BINDER Telefon-Hotline: +49 (0) 7462 2005 555...
  • Seite 114: Problembehebung/ Einfache Fehlersuche

    Schaden von Geräten oder Personen führen. Nehmen Sie das Gerät bei Defekten oder Mängeln außer Betrieb und informieren Sie den BINDER Service. Wenn Sie nicht sicher sind, ob ein Defekt vorliegt, gehen Sie entsprechend der nachfolgenden Liste vor. Wenn Sie einen vorliegenden Fehler nicht eindeutig bestimmen können oder ein Defekt vorliegt, kontaktieren Sie bitte den BINDER Service.
  • Seite 115 Störung Mögliche Ursache Erforderliche Maßnahmen Heizung Halbleiterrelais defekt. BINDER-Service benachrichti- Gerät heizt permanent, Sollwert gen. Regler defekt. wird nicht eingehalten. Regler nicht justiert. Regler kalibrieren und justieren Pt 100 Sensor defekt. BINDER-Service benachrichti- Gerät heizt nicht auf. Heizung defekt. gen.
  • Seite 116 Berechtigung anmelden oder Menüfunktion nicht in der aktuel- Freischaltcode für die ge- Menüfunktionen nicht verfügbar. len Berechtigungsebene verfüg- wünschte Funktion beim bar. BINDER-Service anfragen (Kap. 13.6). BINDER-Service benachrichti- Kein Zugang zum Regler. Passwort vergessen. gen. Neueinstellung des Speicherin- Speicherintervall oder Skalierung...
  • Seite 117: Rücksendung Eines Gerätes An Die Binder Gmbh

    21.5 Rücksendung eines Gerätes an die BINDER GmbH Die Annahme von BINDER Geräten, die zur Reparatur oder aus anderen Gründen in das Werk der BINDER GmbH zurückgesendet werden, erfolgt ausschließlich nach Vorlage einer von uns erteilten sog. Autorisa- tionsnummer (RMA-Nummer). Diese wird bei Eingang Ihrer fernmündlichen oder schriftlichen Reklama- tion vor Rücksendung(!) des BINDER-Gerätes an uns Ihnen zugeteilt.
  • Seite 118: Außerbetriebnahme

    Elektro- und Elektronikgerätegesetz - ElektroG (vom 20.10.2015 (BGBl. I S. 1739) zertifiziert ist oder  Beauftragen Sie den BINDER Service mit der Entsorgung. Es gelten die beim Kauf des Gerätes gültigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der BINDER GmbH. BINDER Altgeräte werden bei Wiederverwertung nach Richtlinie 2012/19/EU von zertifizierten Unterneh- men in sortenreine Stoffe zerlegt.
  • Seite 119: Entsorgung Des Gerätes In Eu-Staaten Außer Der Bundesrepublik Deutschland

    22.4 Entsorgung des Gerätes in EU-Staaten außer der Bundesrepublik Deutsch- land BINDER-Geräte sind gemäß Anhang I der Richtlinie 2012/19/EU des Europäischen Parlaments und des Rates über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE) als „Überwachungs- und Kontrollinstrumente“ (Kate- gorie 9) für ausschließlich gewerbliche Nutzung eingestuft und dürfen NICHT an öffentlichen Sammelstel- len abgegeben werden.
  • Seite 120: Entsorgung Des Gerätes In Nicht-Eu-Staaten

    Gefahr des Verstoßes gegen geltendes Recht bei unsachgemäßer Entsorgung. Nichteinhaltung des geltenden Rechts. Umweltschäden.  Zur endgültigen Außerbetriebnahme und Entsorgung des Gerätes kontaktieren Sie bitte den BINDER Service.  Beachten Sie bei der Entsorgung zum Schutz der Umwelt die einschlägigen öffentlich- rechtlichen Entsorgungsbestimmungen.
  • Seite 121: Technische Beschreibung

    Technische Beschreibung 23.1 Werksseitige Kalibrierung und Justierung Dieses Gerät wurde werksseitig kalibriert und justiert. Kalibrierung und Justierung werden im BINDER QM- Systems nach DIN EN ISO 9001 (zertifiziert seit Dezember 1996 durch TÜV CERT) durch standardisierte Prüfanweisungen beschrieben und entsprechend durchgeführt. Die verwendeten Prüfmittel unterliegen der ebenfalls im BINDER QM-System nach DIN EN ISO 9001 beschriebenen Prüfmittelüberwachung und wer-...
  • Seite 122: Technische Daten

    23.4 Technische Daten Gerätegröße Außenabmessungen Breite netto 1250 Höhe brutto (inklusive Rollen) 1460 1945 1925 Tiefe netto Tiefe brutto (inklusive Türgriff, I-Leiste, Anschluss und 30mm für Kabel) Wandabstand hinten (mindestens) (Abstandshalter) Wandabstand seitlich (mindestens) Türen Anzahl der Türen Anzahl der inneren Glastüren Innenabmessungen Breite Höhe...
  • Seite 123: Ausstattung Und Optionen (Auszug)

    Bei voller Auslastung des Gerätes sind je nach Beladung Abweichungen zu den angegebe- nen Aufheiz- und Abkühlgeschwindigkeiten möglich. 23.5 Ausstattung und Optionen (Auszug) Das Gerät darf nur mit Original-Zubehör von BINDER oder mit von BINDER freigegebenem Zubehör anderer Anbieter betrieben werden. Der Benutzer trägt das Risiko bei Verwendung von nicht freigegebenem Zubehör.
  • Seite 124: Ersatzteile Und Zubehör (Auszug)

    Intensitätsverteilung von einer Lichtkassette Qualifizierungsordner 23.6 Ersatzteile und Zubehör (Auszug) Die BINDER GmbH ist nur dann verantwortlich für die sicherheitstechnischen Eigenschaften des Gerätes, wenn Instandhaltung und Instandsetzung durch Elektro-Fachkräfte oder von BINDER autorisiertem Fachpersonal ausgeführt werden und wenn Bauteile, die die Sicher- heit des Gerätes beeinflussen, bei Ausfall durch Original-Ersatzteile ersetzt werden.
  • Seite 125 Räumliche Temperaturmessung inklusive Zertifikat (18 Messpunkte) DL300118 Räumliche Temperaturmessung inklusive Zertifikat (27 Messpunkte) DL300127 Lichtmessung inklusive Zertifikat (25 Messpunkte, Intensitätsmessung und Spektral- DL310000 verteilung) Für Informationen zu hier nicht aufgeführten Bauteilen kontaktieren Sie bitte den BINDER-Service. KBW (E6) 06/2022 Seite 125/139...
  • Seite 126: Geräteabmessungen Kbw 240

    23.7 Geräteabmessungen KBW 240 [mm] KBW (E6) 06/2022 Seite 126/139...
  • Seite 127: Geräteabmessungen Kbw 400

    23.8 Geräteabmessungen KBW 400 [mm] KBW (E6) 06/2022 Seite 127/139...
  • Seite 128: Geräteabmessungen Kbw 720

    23.9 Geräteabmessungen KBW 720 [mm] KBW (E6) 06/2022 Seite 128/139...
  • Seite 129: Zertifikate Und Konformitätserklärungen

    Zertifikate und Konformitätserklärungen 24.1 EU–Konformitätserklärung KBW (E6) 06/2022 Seite 129/139...
  • Seite 130 KBW (E6) 06/2022 Seite 130/139...
  • Seite 131 KBW (E6) 06/2022 Seite 131/139...
  • Seite 132: Ukca-Konformitätserklärung

    24.2 UKCA–Konformitätserklärung KBW (E6) 06/2022 Seite 132/139...
  • Seite 133: Zertifikat Für Das Gs Prüfzeichen Der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung E.v. (Dguv)

    24.3 Zertifikat für das GS Prüfzeichen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversi- cherung e.V. (DGUV) KBW (E6) 06/2022 Seite 133/139...
  • Seite 134 KBW (E6) 06/2022 Seite 134/139...
  • Seite 135: Unbedenklichkeitsbescheinigung

    Unbedenklichkeitsbescheinigung 25.1 Für Geräte außerhalb USA und Kanada Erklärung zur Sicherheit und gesundheitlichen Unbedenklichkeit Die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter, die Gefahrstoffverordnung GefStofV und die Vorschrif- ten zur Sicherheit am Arbeitsplatz machen es erforderlich, dass dieses Formblatt für alle Produkte, die an uns zurückgeschickt werden, ausgefüllt wird.
  • Seite 136  Der Spediteur wurde (falls vorgeschrieben) über die Gefährlichkeit der Sendung informiert.  Wir versichern, dass wir gegenüber BINDER für jeden Schaden, der durch unvollständige und unrichtige Angaben entsteht, haften und BINDER gegen eventuell entstehende Schadenansprüche Dritter freistel- len. Es ist uns bekannt, dass wir gegenüber Dritten – hier besonders mit der Handhabung / Reparatur des Gerätes/des Bauteils betraute Mitarbeiter der Firma BINDER –...
  • Seite 137: Für Geräte In Usa Und Kanada

    Please complete this form and the Customer Decontamination Declaration (next 2 pages) and attach the required pictures. E-mail to: IDL_SalesOrderProcessing_USA@binder-world.com After we have received and reviewed the complete information we will decide on the issue of a RMA num- ber. Please be aware that size specifications, voltage specifications as well as performance specifications are available on the internet at www.binder-world.us...
  • Seite 138: Measures To Be Taken In Case Of Skin Contact Or Release Into The Atmosphere

    Customer (End User) Decontamination Declaration Health and Hazard Safety declaration To protect the health of our employees and the safety at the workplace, we require that this form is com- pleted by the user for all products and parts that are returned to us. (Distributors or Service Organizations cannot sign this form) NO RMA number will be issued without a completed form.
  • Seite 139 4.5 Shipping laws and regulations have not been violated. I hereby commit and guarantee that we will indemnify BINDER Inc. for all damages that are a con- sequence of incomplete or incorrect information provided by us, and that we will indemnify and hold harmless BINDER Inc.

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