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Einbau Der Fernsteuerung Und Einstellungen - Re-Design Supra Fly Rd Bauanleitung

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12. Einbau der Fernsteuerung und Einstellungen

Der Einbau ist der Anlage wurde teilweise bereits beschrieben und ist in den folgenden
Bildern gezeigt. Wie schon angemerkt, wurde bei der Entwicklung darauf geachtet dass die
Punkmassen wie z.B. der Akku nahe am Schwerpunkt untergebracht ist.
Eine separate Elektronik zum versorgen der Servos ist nicht notwendig, der Empfänger ist in
der Lage auch bei harten Flugmanövern den Strom zu liefern, siehe Kapitel 10.
Auf den Bildern ist ein mechanischer doppelter Ein-Aus-Schalter zu sehen. Dieser hat zwei
parallel angeordnete Schalter und natürlich auch parallele Verbindungen zum Empfänger mit
zwei Einsteckstellen. Ein Schutz gegenüber unbeabsichtigtem Ausschalten z.B. durch
Vibrationen ist ebenfalls eingebaut.
Die Einzelverbindungen zum Empfänger können geprüft werden indem der Stecker der
anderen Leitung vom Empfänger abgezogen wird. Dieser Test wird ein-bis zweimal im Jahr
durchgeführt um den sog. „schlafenden Fehler" in einer Verbindung zu vermeiden. Die
Sicherheit gegenüber dem Ausfall des Ein-Aus-Schalters wird so erheblich verbessert. Der
Akku wird nach jeden 5. Flug überprüft indem er nach dem Flugtag vollständig entladen
wird. Da Akku Fehler nicht schlagartig auftreten sondern immer erst die Kapazität messbar
nachlässt, lassen sich Akku Ausfälle in der Regel vor einem Totalausfall erkennen.
Interessierten Modellfliegern kann auf Nachfrage die Details des Schalters sowie die
Sicherheitsberechnung geschickt werden.
Der Empfänger kann neben dem Höhenruder Servo eingebaut werden. Achten Sie darauf
dass alle Kabel gut fixiert sind.
Bildfolge Einbau der Fernsteuerung: Bilder 1 – 2
Rudereinstellungen:
Die Einstellungen der Ruderausschläge sind in den Plänen angegeben und als Richtwerte zu
verstehen. Das Modell hat sehr direkt wirkende Ruder und damit muss für jede Achse eine
exponentielle Ruder Charakteristik vorgesehen werden.
Natürlich basiert die Ruder Abstimmung auf einem individuellem Flugstil und ergibt sich erst
nach vielen Testflügen. Als Startwert für die Expo-Einstellung kann 65% für alle Achsen
eingestellt werden.
Die Querruder sollten differenziert werden um das negative Roll-Wende-Moment
auszugleichen. Das nach unten gehende Ruder weist einen kleineren Ausschlag auf, welcher
etwa 80 – 90% des nach oben gehenden Ruders sein sollte. Auch hier gilt wieder dass dies
natürlich vom individuellen Flugstil abhängt.
Die Bremsklappen werden mit einem Schiebregler oder auch nur mit einem Schalter
betätigt. Sie werden bei der Landung meist vollständig ausgefahren. Um die „aufnickende"
Lastigkeitsänderung auszugleichen muss ein nichtlinearer Mischer für das Höhenruder
programmiert werden. Bei voll ausgeschlagenen Bremsklappen müssen die Höhenruder ca. 5
mm, gemessen an der Endkante, auf „drücken" gestellt werden.
Wenn die Bremsklappen zum bremsen der Abwärtspassagen von Figuren verwendet
werden, kann ein nichtlinearer Mischer programmiert werden, welcher die Klappen mit der
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