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1. Einführung
Der Name „supra fly" ist zumindest älteren Modellfliegern gut bekannt. Einige
Konstruktionen des mehrfachen Weltmeisters Hanno Prettner hießen so.
Die „supra fly rd" (rd: re-design) hat ihre Wurzeln in der supra fly 2500 welche in der FMT
vom April 1989 vorgestellt wurde.
Die supra fly 2500 diente als Ausgangsbasis für die langjährige Weiterentwicklung welche
dann in der supra fly rd mündete. Zumindest an der Rumpfform kann man die Prettnersche
supra fly 2500 noch gut erkennen.
Ziel der Entwicklung war es ein klassisches F3A Modell als Bausatz zu entwickeln welches
vollständig wettbewerbstauglich ist – zumindest für die klassischen Programme bei welchen
die Messerfluglagen nicht dominieren. Es sei allerdings hier schon angemerkt dass die
Messerflugeigenschaften sehr gut sind, denn dieses hängt nicht nur von den heutzutage
verwendeten extrem hohen Rümpfen ab.
Das Modell erfüllt sowohl von den Abmessungen wie auch vom Gewicht die F3A-Regeln. Die
technischen Daten sind auf der nächsten Seite aufgelistet.
Die supra fly rd zählt also nicht zu den „Retro" Modellen welche immer wieder auf den
Markt kommen.
Als Antrieb kommt, ganz im Sinne der Konstruktionsvorgabe nach einem klassischen F3A-
Modell, nur ein Verbrennungsmotor (Methanol) zum Einsatz. Das Modell ist auf die
großvolumigen Methanol-Motoren vom Typ OS 140 oder Webra 145, 160 zugeschnitten.
Zum Einsatz kommen Luftschrauben der Größe 18 x 8. Mit solchen Antrieben hat das Modell
ein absolut gleichwertiges Steigvermögen wie ein heutiges Elektro-F3A-Modell.
An dieser Stelle ein paar Vergleiche zu den heutigen Elektro-Antrieben: Der komplette
Antrieb mit Motor (OS 140) , Motorträger/Schrauben, Luftschraube, Spinner, Tank und
Beschlägen wiegt unbetankt 1660 g. Rechnet man ca. 300 ccm Sprit für ein Kunstflug-
Programm so kommen nochmals 230 g dazu. Dies summiert sich auf 1910 g Gesamtgewicht
auf.
Ein moderner Elektroantrieb für ein F3A Modell wiegt komplett je nach Ausführung
(Getriebe) mindestens 2000 g. Die Leistungen (an der Welle) beider Antriebe bewegen sich
zwischen 2 kW und 2.3 kW. Die auf das Gewicht bezogene Leistung dürfte beim Methanol
Antrieb damit sogar etwas besser sein.
Der Motor wird hängend eingebaut und ein einstellbarer Motorträger sorgt für einen
exakten Motoreinbau. Der Seitenzug ist im Motorträger berücksichtigt – dies ermöglicht es
den Motorspant in einer neutralen 0° Ausrichtung einzubauen. Mit dem einstellbaren
Motorträger, welcher in einem „Antriebsset" separat verkauft wird, sind Korrekturen des
Seitenzuges nachträglich möglich und auch die Ausrichtung zur Spinnerfläche an der
Motorhaube ist einstellbar.
Die Motorhaube wurde so konstruiert dass der Zylinderkopf frei im Luftstrom liegt. Die
Luftzuführung für den Vergaser liegt zentral am Vergaser Einlass.
Die seitlichen Luftzuführungen wurden sehr klein gehalten damit das Motorgehäuse auch
bei kaltem Wetter möglichst warm bleibt um die Tröpfchenbildung innen an der Wandung
des Kurbelgehäuses durch Kondensation zu vermeiden.
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