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Re-design Supra Fly rd Bauanleitung Seite 58

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schon immer ein „Aushängeschild" für gute handwerkliche Modellbauarbeit.
Die Haube sollte nicht direkt am Rumpf anliegen. Lassen Sie einen Spalt von ca. 0,5 –
1 mm Luft. Damit vermeiden Sie dass sich Öl in den Spalt setzt und die Lackierung
anlöst. Auch gute 2k-Lacke lösen sich nach längerer Einwirkung mit den modernen
synthetischen Motoröl an und werfen dann Falten. Seltsamerweise wird das Anlösen
von Lacken offenbar in Kapillar-Spalten noch verstärkt.
Bildfolge Motoreneinbau/Motorhaube 2: Bilder 1 - 7
3. Tank
Da der Tank und die Tankstutzen keine Bestandteile des Bausatzes sind, wird nur kurz
darauf eingegangen. Eine Tankgröße von 300 – 500 ccm reichen für das Durchfliegen
eines Kunstflugprogrammes aus. Mehr Treibstoff muss nicht „in der Gegen herum
geflogen" werden. Beim re-design Prototyp wurde, wie schon erwähnt der FI-Typ des
OS 140 RX eingebaut. Dieser hat keine Pumpe sondern der Tank wird mit dem Druck
aus der Vorkompression im Kurbelgehäuse unter Druck gesetzt. Im Bild ist ein schon
älterer Graupner Tank gezeigt. Obwohl dieser eine sehr gute Qualität hat, kam es
durch die hohe Druckbeaufschlagung des Tanks zur Bildung von Tröpfchen an der
Stelle der Verschraubung. Der Tank wurde dann durch einen 350 ccm Tank von Kavan
ausgetauscht.
Die Auflage des Tanks im Rumpf, sowie die Befestigungen liegen ebenfalls dem
Bausatz nicht bei.
Bildfolge Tank: Bild 1
2. Krümmer und Resonanzrohr
Ein Krümmer ist im separaten Antriebsset enthalten. Wenn z.B. der OS 140 RX als
Motor verwendet wird, sollte auch das OS Resonanzrohr T-6010 verwendet werden.
Die Teile für den Resonanzrohr Halter sind 355 – 360. Das Teil 356 ist ein alternativer
Halter für ein Resonanzrohr mit kleinerem Durchmesser, wie es z.B. bei Super Tigre
erhältlich war.
Die Seitenplatten 357 werden auf die Seiten des Halters 355 (bei Verwendung des OS
140 RX) aufgeklebt. Der so aufgebaute Halter läßt sich in den Einschub im
Rumpfkasten am Flügel einschieben.
Zur Befestigung wird eine 2mm Bohrung durch den Halter gebohrt. Den Halter dann
in den Einschub schieben und die Bohrung durch den Flügel durchbohren.
Dann die Gewindestange 358 in den Halter einkleben. Nachdem Aushärten kann die
Gewindestange durch den Flügel gesteckt und mit der Mutter 359 festgezogen
werden. Achten Sie darauf dass der Halter im Rumpfkasten bündig auf der
Flügeloberfläche aufliegt und nicht wackelt. Wahrscheinlich muss durch
Nachschleifen eine gute Auflage hergestellt werden.
In den Halter wird die Gewindestange dann eingeklebt. Der Silikonschlauch wird auf
die richtige Länge gebracht, geschlitzt und auf den Halter aufgezogen. Silikon ist
schlecht zu verkleben, aber paar Tropfen Sekundenkleber zwischen den Schlauch und
den Halter können nicht schaden.
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