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Bauer Plug & Play
Separator-System
Bedienungsanleitung
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Inhaltszusammenfassung für Bauer Plug & Play

  • Seite 1 Bauer Plug & Play Separator-System Bedienungsanleitung...
  • Seite 2 Bauer Plug & Play Separator-System Bedienungsanleitung - CE-Erklärung - Seriennummer Anmeldung - Wartungtabelle Separatoren - Steuerung mit Überlauf - Steuerung mit FU und Drucksensor - Emotron M20 Belastungssensor - Emotron VFX 2.0 Frequenzumrichter (Option) Separator Bauer S855 Separator Beschickungspumpe Bauer HelixDrive Abführpumpe...
  • Seite 3: Ce-Erklärung

      CE-Erklärung IIA-Zertifikat: Konformitätserklärung Im Sinne der EG-Maschinenrichtlinie 06/42/EG, Anhang IIA Hersteller: B.B.A. Pompen en Buizen BV, Zutphensestraat 242, 7325 WV Apeldoorn, Niederlande Produkt: Gülle-Separator Hiermit erklären wir, dass sämtliche oben genannten Pumpen die Anforderungen folgender Richtlinien erfüllen: - Maschinenrichtlinie (Richtlinie 2006/42/EG, in der geänderten Fassung) - im Falle eines Elektromotors - Niederspannungsrichtlinie (Richtlinie 2006/95/EG, in der geänderten Fassung) - im Falle eines Elektromotors - EMV-Richtlinie (Richtlinie 2004/108/EG, in der geänderten Fassung) ‐ ATEX 95‐Explosionsschutzrichtlinie (Richtlinie 94/9/EG, in der geänderten Fassung). ...
  • Seite 4 Seriennummer Komponenten Plug & Play Hersteller Type Seriennummer Herstellungsjahr Separator Bauer S855 Beschickungspumpe Bauer HelixDrive Abführpumpe B50 BVGMC Schaltkasten...
  • Seite 5: Wartungsintervalle Und Kontrolltätigkeiten

    V… Verschleißteil BSTD… Betriebsstunden Röhren-und Pumpenwerk BAUER Gesellschaft m.b.H., Voitsberg/Austria, Tel. +43 3142 200-0, Fax: +43 3142 200-320 /-340 Handelsgericht Graz, FN 34294 h, Sitz: Voitsberg, Bankverbindungen: Raiffeisenlandesbank O.Ö. Kto-Nr. 2 631 414, BLZ 34000. IBAN AT15 3400 0000 0263 1414, BIC RZ00AT2L, Bank Austria Creditanstalt AG, Filiale Wiener Neustadt Kto-Nr.
  • Seite 6 Bedienungsvorschriften Separator Plug & Play...
  • Seite 7 - Bolzen / Stift-Klemmringe auf Beschädigungen und Defekte kontrollieren. - Tragende Teile und dergl. auf eventuelle Risse oder Beschädigungen kontrollieren. Vor dem Transport: - Die Bauer Helix muss leer gepumpt sein. - Die Maschine muss mit einem Spanngurt festgezurrt werden, sodass sie nicht vom Transportmittel fallen kann.
  • Seite 8 Inbetriebnahme: Zuerst die Bedienungsanleitungen lesen von u.a.: - Bauer Separator, Bauer Helix und BBA selbstansaugende Pumpe - Vor der Inbetriebnahme der Maschine kontrollieren, ob die Drehrichtung korrekt ist. - Vor der Inbetriebnahme dafür sorgen, dass sich unbefugte Personen in ausreichendem Sicherheitsabstand befinden, mindestens 2 Meter von der Maschine entfernt.
  • Seite 9 SEPARATOR "PLUG & PLAY" STARTEN 1. Kontrollieren Sie mittels LED Anzeige oder Phasen-Überwachungsrelais**, ob die Drehrichtung des “NETZ” Anschlusses korrekt ist. Diese Anzeige muss brennen. Wenn sie blinkt, Phasen drehen (mittels Phasenwechsler auf dem WCD).** 2. Sämtliche Motorsicherungen wie Sicherungen und/oder PKZ einschalten 3.
  • Seite 10: Jetzt Kann Man Entweder Manueller Oder Automatischer Betrieb

    4. Die Funktion der Pumpen durch Drücken der "Test"-Schalter kontrollieren (und eventuelles Ansaugen der Bauer Helix mit der Pumpe). VORSICHT!! "Test"-Schalter vor dem Umschalten auf "HAND"(=MANUELL) oder "AUTO" immer wieder zurück auf 0 stellen. 5. Jetzt kann man entweder MANUELLER oder AUTOMATISCHER BETRIEB (Zeitschaltuhr oder Frostsicherung) mit dem Schalter am Schaltkasten wählen.
  • Seite 11 9. STÖRUNGEN: • STÖRUNGSLAMPE BRENNT: a) Motorsicherung Separator = PKZM F1 ist entriegelt. b) Motorsicherung Forderpumpe = PKZM F2 ist entriegelt c) Motorsicherung Ablaufpumpe = PKZM F3 ist entriegelt d) Motorsicherung Schneidfilter = PKZM F4 ist entriegelt e) Hohes Niveau einer dünnen Fraktion** f) Tür des Schneidfilter ist offen g) Zu wenig oder Überbelastung des Separators durch ELFI-M20 Achsenbelastung des Monitors...
  • Seite 12 10.STÖRUNGEN: • STÖRUNGS-LED LEUCHTET 1.1. Motorschutz Separator = PKZM F1 ausgelöst. 1.2. Motorschutz Zulaufpumpe = PKZM F2 ausgelöst. 1.3. Motorschutz Ablaufpumpe = PKZM F3 ausgelöst. 1.4. Motorschutz Schneidewerk = PKZM F4 ausgelöst. 1.5. Phasenausfall, Netzsicherung aktiviert. Überprüfen Sie die eingehende Versorgungsspannung.
  • Seite 13 MATERIALLISTE: • F1 = PKZ THERMISCHE SICHERUNG SEPARATOR • F2 = PKZ THERMISCHE SICHERUNG FORDERPUMPE • F3 = PKZ THERMISCHE SICHERUNG ABLAUFPUMPE • F4 = PKZ THERMISCHE SICHERUNG SCHNEIDFILTER • F5 = SICHERUNG 230 V/AC MAX 16 AMP. ** • F6 = SICHERUNG STEUERSTROM PRIMÄRER TRAFO •...
  • Seite 14 EINSTELLUNG ZEITRELAIS PULS-PAUZE ZEITRELAIS o UPPER 2 = o ZEIT BEREICH Z.B.:20 MIN o ZEIT AFSTELLUNG Z.B.: 1 = 1 MIN & 20 = 20 MIN o UNTERE 2 = ZEIT AFSTELLUNG Z.B.: 1 = 1 MIN & 20 = 20 MIN o ZEIT BEREICH Z.B.:20 MIN MULTI FUNCTIONEL ZEITRELAIS o ZEIT BEREICH Z.B.:20 MIN...
  • Seite 18 EINSTELLUNGEN ELFI-M20 FÜR SEPARATOR VORSCHUBPUMPE MIT UMKEHR-/ANTI-BLOCKIERSTEUERUNG FELD NR: EINSTELLUNG BESCHREIBUNG AUSLESEN ACHSBELASTUNG IN % AUSLESEN "NETZ" SPANNUNG IN VOLT AUSLESEN MOTOR STROM IN AMP. TASTENSPERRE MIN & MAX ZU WENIG BELASTUNG & ÜBERBELASTUNG MAX ALARM MAX FÜR ALARM MIN FÜR ALARM MIN ALARM STARTVERZÖGERUNG MAX ALARM VERZÖGERUNG...
  • Seite 22 Artikelnummer Artikelname Menge Schaltkasten Plug & Play 5.5 KW Separator + Zufuhr- und Abführpumpe + Verdünner Steuerung 3646806610 1646803068 Gehäuse CS 600x600x200 mm, Stahlblech, Typ CS-66/200 EATON, Art. 111698 1646800810 Relais DIL-M17 7.5 KW 24V/AC 1646800150 PKZM0-16 Amp Motor-Schutzschalter 1646802931 Zeitrelais 80.01 12-240 V/AC/DC 1646802910 Zeitrelais Puls-Pause 80.91 12-240 V/AC/DC 1646804800 Sicherung autom.
  • Seite 23 - Bolzen / Stift-Klemmringe auf Beschädigungen und Defekte kontrollieren. - Tragende Teile und dergl. auf eventuelle Risse oder Beschädigungen kontrollieren. Vor dem Transport: - Die Bauer Helix muss leer gepumpt sein. - Die Maschine muss mit einem Spanngurt festgezurrt werden, sodass sie nicht vom Transportmittel fallen kann.
  • Seite 24 Inbetriebnahme: Zuerst die Bedienungsanleitungen lesen von u.a.: - Bauer Separator, Bauer Helix und BBA selbstansaugende Pumpe - Vor der Inbetriebnahme der Maschine kontrollieren, ob die Drehrichtung korrekt ist. - Vor der Inbetriebnahme dafür sorgen, dass sich unbefugte Personen in ausreichendem Sicherheitsabstand befinden, mindestens 2 Meter von der Maschine entfernt.
  • Seite 25 SEPARATOR "PLUG & PLAY" STARTEN 1. Kontrollieren Sie mittels LED Anzeige oder Phasen-Überwachungsrelais**, ob die Drehrichtung des “NETZ” Anschlusses korrekt ist. Diese Anzeige muss brennen. Wenn sie blinkt, Phasen drehen (mittels Phasenwechsler auf dem WCD).** 2. Sämtliche Motorsicherungen wie Sicherungen und/oder PKZ einschalten 3.
  • Seite 26 4. Die Funktion der Pumpen durch Drücken der "Test"-Schalter kontrollieren (und eventuelles Ansaugen der Bauer Helix mit der Pumpe). VORSICHT!! "Test"-Schalter vor dem Umschalten auf "HAND"(=MANUELL) oder "AUTO" immer wieder zurück auf 0 stellen. 5. Den gewünschten Vordruck über das Display des VFX Frequenzreglers in Menü 310 einstellen.
  • Seite 27 7. Die Dauer der Separation kann man über das Zeitrelais T1 (siehe Materialliste) einstellen 8. Die Frostsicherung kann man über das Zeitrelais T4 (siehe Materialliste) einstellen 9. Einen verzögerten Start der Ablaufpumpe kann man über das Zeitrelais T5 einstellen 10. STÖRUNGEN: •...
  • Seite 28 MATERIALLISTE: • F1 = SICHERUNG AUTOMATEN SICHERUNG VORSCHUBPUMPE • F2 = PKZ THERMISCHE SICHERUNG SEPARATOR • F3 = PKZ THERMISCHE SICHERUNG ABLAUFPUMPE** • F4 = PKZ THERMISCHE SICHERUNG HÄCKSLER** • F5 = SICHERUNG 230 V/AC MAX 16 AMP. ** • F6 = SICHERUNG STEUERSTROM PRIMÄRER TRAFO •...
  • Seite 32 EINSTELLUNGEN ELFI-M20 FÜR SEPARATOR VORSCHUBPUMPE MIT UMKEHR-/ANTI-BLOCKIERSTEUERUNG FELD NR: EINSTELLUNG BESCHREIBUNG AUSLESEN ACHSBELASTUNG IN % AUSLESEN "NETZ" SPANNUNG IN VOLT AUSLESEN MOTOR STROM IN AMP. TASTENSPERRE MIN & MAX ZU WENIG BELASTUNG & ÜBERBELASTUNG MAX ALARM MAX FÜR ALARM MIN FÜR ALARM MIN ALARM STARTVERZÖGERUNG MAX ALARM VERZÖGERUNG...
  • Seite 36 Emotron M20 Belastungssensor Betriebsanleitung Deutsch...
  • Seite 38: Inhaltsverzeichnis

    Inhalt Inhalt der Verpackung..............3 Sicherheit..................4 Beschreibung................5 Erste Schritte................7 Bitte beachten .................... 7 Anschluss und Einstellungen vor dem ersten Start ....................7 Der erste Start .................... 8 Manuelle Einstellung der Alarmpegel, Alternative A ........ 9 Manuelle Einstellung der Alarmpegel, Alternative B ........ 9 Manuelle Einstellung der Alarmpegel, Alternative C ......
  • Seite 39 Einstellen der Ansprechverzögerung (Fenster 31)......... 28 Einstellen der Alarmpegel mit Autoset............ 29 Einstellen der Ansprechverzögerung (Fenster 32 und 34) ....30 Zusatzfunktionen ..............32 Manuelles Einstellen der Alarmpegel (Fenster 11-14)......32 Fehlersuche ................42 Technische Daten ..............44 Parameterliste................48 Service ..................
  • Seite 40: Inhalt Der Verpackung

    Inhalt der Verpackung Bitte überprüfen Sie die Lieferung. Trotz des Umstands, dass alle Produkte sorgfältig von Emotron geprüft und verpackt werden, sind Transportschäden nicht auszuschließen. • Die Transportverpackung sollte den M20-Belastungswächter, einen Stromtransformator, zwei Klemmenabdeckungen (Option*) sowie diese Betriebsanleitung enthalten. •...
  • Seite 41: Sicherheit

    Sicherheit • Lesen Sie diese Betriebsanleitung vor Installation und Inbetriebnahme des Wächters gründlich durch. • Der Belastungswächter darf nur von einem Elektrofachmann installiert werden. • Vor Installation, Anschluss oder Abklemmen des Belastungswächters ist die Anlage immer vom Netz zu trennen. •...
  • Seite 42: Beschreibung

    Beschreibung Die vorliegende Bedienungsanleitung beschreibt Installation und Inbetriebnahme des Emotron M20 Belastungswächters. Der Emotron M20 überwacht Anlagen, die von Asynchronmotoren angetrieben werden, und gibt bei gefährlichen Betriebszuständen Warnungen ab. Beispielsweise werden Pumpen und andere Ausrüstung geschützt. Die zuverlässigen Überwachungs- und Schutzfunktionen des M20 ermöglichen einen optimalen Anlagenbetrieb und reduzieren teure Stillstandszeiten und Betriebsstörungen auf ein Minimum.
  • Seite 43 Der M20 bietet vollständige Flexibilität in Bezug auf den Schutztyp, der für Ihre Anwendung benötigt wird. Sie können entweder Überlast- und Unterlastschutz wählen oder einfach Überlast mit Voralarm oder Unterlast mit Voralarm auswählen. Unabhängige Ansprechverzögerungen können sowohl für Überlast- als auch Unterlastschutz gewählt werden. Zusätzliche Flexibilität wird mit programmierbaren Ausgangsrelais, Anzahl von Startversuchen und Anzahl von Drehrichtungsumkehrversuchen ermöglicht.
  • Seite 44: Erste Schritte

    Erste Schritte Bitte beachten 1. Schenken Sie bitte dem Abschnitt zur Sicherheit in dieser Anleitung besondere Aufmerksamkeit und ferner Teilen, die mit ACHTUNG! markiert sind. 2. Kontrollieren Sie, dass die Motor-/Versorgungsspannung mit den Werten übereinstimmt, die auf dem Produktschild des Wächters angegeben sind. 3.
  • Seite 45: Der Erste Start

    Der erste Start ACHTUNG! Vor dem Einschalten der Spannungsversorgung und Anlassen des Motors/ der Maschine müssen alle erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen ergriffen sein, um Unfälle zu vermeiden. 1. Den Motor/ die Maschine starten und mit normaler Last betreiben, bis die Startverzögerung abgelaufen ist. AUTO AUTO 3 Sekunden lang drücken.
  • Seite 46: Manuelle Einstellung Der Alarmpegel, Alternative A

    Manuelle Einstellung der Alarmpegel, Alternative A Betrieb und Einstellung bei Normallast • Den Motor/ die Maschine oder Pumpe starten und mit normaler Last betreiben, bis die Startverzögerung (Fenster 31) verstrichen ist. • Die Last auf der Wächteranzeige ablesen, z.B. 65%, Fenster 01 (oder kW/ HP).
  • Seite 47: Manuelle Einstellung Der Alarmpegel, Alternative C

    • Den min. Hauptalarmpegel auf einen Wert zwischen z.B. 25-20% in Fenster 14 einstellen. Dies muss ebenfalls gemäß den tatsächlichen Anforderungen der Anwendung eingestellt werden. Siehe Abb. 7 in Abschnitt 8.4, Über- und Unterlastwächter. Manuelle Einstellung der Alarmpegel, Alternative C Es ist ebenfalls möglich eine Berechnung oder Abschätzung der Alarmpegel durchzuführen.
  • Seite 48: Verkabelung

    Verkabelung Der folgende Schaltplan zeigt ein Beispiel wie der M20 für die Steuerung der Start-/Stoppschaltung eines Dreiphasenmotors angeschlossen wird, Abb. 1. Anschlüsse an einen Einphasenmotor werden später in dieser Anleitung behandelt (Abb. 2) als auch die Programmierungsänderungen, die für solche Anwendungen notwendig sind.
  • Seite 49 HINWEIS: Wenn kein Strom vorhanden ist, sind beide Relais immer N.O. Max. 240 VAC (alternativ 0 VDC-) CTMxxx Stop Siehe CTM Information auf Seite 11. Start VOR- ALARM -Reset HINWEIS: Wächter -Autoset Spannung, siehe - Sperre Anmerkung unten. N (alternativ 48 VDC+) Abb.
  • Seite 50: Alternatives Beispiel Für Einzelphasen-Anschluss

    Alternatives Beispiel für Einzelphasen- Anschluss Dieses Verkabelungsbeispiel zeigt die Anschlüsse, die für Einzelphasen- Anwendungen benötigt werden. Siehe Abb. 1 für die weitere Verkabelung. S1 S2 CTMxxx HINWEIS: Wächter Spannung, siehe Anmerkung unten. Abb. 2 Beispiel eines Einzelphasen-Anschlusses. HINWEIS: In Abb. 2 sicherstellen, dass der Spannungsbereich, z.B. 1x100- 240 VAC, der angeschlossenen Motor-/„Netz –...
  • Seite 51: Beispiel - Digitaler Eingang

    Beispiel - digitaler Eingang Der digitale Eingang verwendet Klemme 5 (DIG) und 6 (C - Referenz). Entweder kann ein VAC oder ein VDC-Signal verwendet werden. „+” an Klemme 5 (DIG) und „-” an Klemme 6 für das VDC-Signal anschließen. Bitte die Polarität beachten, wenn Gleichspannung verwendet wird.
  • Seite 52: Auswahl Des Stromtransformators

    Auswahl des Stromtransformators Motoren mit weniger als 100 A 1. Kontrollieren Sie den Motornennstrom auf dem Typenschild des Motors. 2. Vergleichen Sie diesen Wert mit den Stromdaten in Tabelle 1. 3. Wählen Sie aus Tabelle 1 den Stromtransformator und die geeignete Windungszahl aus.
  • Seite 53 Beispiel • Motornennstrom = 12 A. • Wählen Sie 10,1 - 12,5 A aus der ersten Spalte von Tabelle 1. • Dies erfordert: CTM025 mit 2 Windungen (der Motordraht wird zweimal durch den Transformators gezogen). Tabelle 1 Motor und transformator mit weniger als 100 A STROMTRANSFORMATORTYP und NENNSTROM ANZAHL DER WINDUNGEN...
  • Seite 54 CTM025 2 Windungen S1 S2 Abb. 4 Beispiel CTM 025 mit 2 Windungen für einen 12 A-Motor HINWEIS: Der Stromtransformator kann ohne Berücksichtigung der Polarität angeschlossen werden, muss aber an die gleiche Phase angeschlossen werden, die für Klemme 9 des M20 verwiesen wird. Abb.
  • Seite 55: Motoren Mit Mehr Als 100 A

    Motoren mit mehr als 100 A 1. Kontrollieren Sie den Motornennstrom auf dem Typenschild des Motors. 2. Vergleichen Sie diesen Wert mit den Stromdaten in Tabelle 2. 3. Wählen Sie aus den Spalten in Tabelle 2 den primären und sekundären Stromtransformator und die geeignete Windungszahl aus.
  • Seite 56 CTM010 2 Windungen 1 Windung 500:5 S1 S2 Abb. 6 Beispiel eines CTM 010 mit 2 Windungen und einem Primärtransforma- tor 500:5 mit 1 Windung für einen 260 A-Motor. HINWEIS: Der Transformator kann ohne Berücksichtigung der Polarität angeschlossen werden, muss aber an die gleiche Phase angeschlossen werden, die für Klemme 9 des M20 verwiesen wird.
  • Seite 57: Betrieb

    Betrieb Sicherstellen, dass der mitgelieferte Einsatz (wenn bestellt, optional) aus Kunststoff (Gummi) die Klemmen des Wächters abdeckt, bevor die Programmierung begonnen wird. Übersicht Steuerungsklemmen Funktionsnummer (Fenster) S1 Eingang für Stromtransformator Funktionswert 2 S2 Eingang für Stromtransformator Warnsignal Analoger Ausgang Analoger Ausgang Start-/Ansprechverzögerung 5 DIG RESET Extern oder AUTOSET oder Sperrzeit aktiv...
  • Seite 58: Fenstermenü

    Fenstermenü Startfenster Gemessene Wellenleistung Alarmanzeige Gemessene Netzspannung Gemessener Strom Parameterblock Wächterfunktion Werkseinstellungen MAX-Hauptalarm MAX-Voralarm Analog-Ausgang MIN-Voralarm Sperrzeit MIN-Hauptalarm Digitaleingang MAX-Hauptalarmspanne MAX-Voralarmspanne Relaisfunktion Voralarm, Relais 2 MIN-Voralarmspanne Hauptalarm, Relais 1 MIN-Hauptalarmspanne Alarm bei Ausfall des Motorstroms Hauptalarm- Verriegelung Startverzögerung Anzahl der Phasen Ansprechverzögerung Max.
  • Seite 59: Die Änderung Eines Wertes

    • Benutzen Sie die Taste, um sich durch das Menü zu bewegen. Zum NEXT Zurückblättern drücken und gedrückt halten während die Taste ENTER ENTER NEXT betätigt wird. • Das Fenster für die Ist-Last (oder das alternative Alarmfenster) erscheint automatisch, falls mehr als 1 Minute lang keine Tasten gedrückt werden. •...
  • Seite 60: Programmierung

    Programmierung Einstellen der Maßeinheiten, kW oder HP 8.1.1 Auswahl der Maßeinheit Die Maßeinheit kann auf Kilowatt oder HP (Horsepower) als sowohl absolute als auch relative Werte eingestellt werden. Diese Einstellung gilt für die Alarmpegel, Motornennleistung und Anzeige der Ist-last in Fenster 01. Nennleis- Alarmpegel Maß-...
  • Seite 61: Einstellen Der Motornennleistung Und Des Motornennstroms (Fenster 41 Und 42)

    Wiederholen Sie den Vorgang, um die gewünschte Maßeinheit gemäß der Tabelle zu wählen. 2 Sekunden lang Anzeige-Beispiel 3. 5 2 Absolutwert relativer Wert* 4. 6 2 Kilowatt: Absolutwert Kilowatt: relativer Wert* (Voreinstellung) * Gemessene Wellenleistung als % der Nennleistung. Einstellen der Motornennleistung und des Motornennstroms (Fenster 41 und 42) Die Nennleistung und der Nennstrom des Motors sind über Fenster 41 und 42 einzustellen.
  • Seite 62: Einstellen Der Phasenzahl (Fenster 43)

    drücken, um die Änderung zu bestätigen. ENTER 4. Gehen Sie zu Fenster 42 (Voreinstellung = 5,6 A). oder drücken, um die Motornennleistung gemäß Typenschild einzustellen (siehe Beispiel). drücken, um die Änderung zu bestätigen. ENTER Einstellen der Phasenzahl (Fenster 43) Die Phasenzahl ist gemäß der Anzahl der Motorphasen einzustellen. Die Voreinstellung ist 3 Phasen, siehe Kapitel 5, Verkabelung.
  • Seite 63: Betriebsart Des Belastungswächters (Fenster 05)

    Betriebsart des Belastungswächters (Fenster 05) Wächter Anzeige in Ausgangsrelais Alarm (Schutz) Fenster 05 (Voreinstellung) MAX-Hauptalarm Relais 1 (NC): 6-7 ÜBER- und UNTER- MAX-Voralarm Relais 2 (NO): 6-8 LAST (Voreinstel- MIN-Voralarm Relais 2 (NO): 6-8 lung) MIN-Hauptalarm Relais 1 (NC): 6-7 MAX-Hauptalarm Relais 1 (NC): 6-7 ÜBERLAST...
  • Seite 64: Überlast- Und Unterlastwächter

    Überlast- und Unterlastwächter START UNTERLAST ÜBERLAST MAX-Hauptalarm Pegel [11] MAX-Voralarm MAX-Haupt Pegel [12] Alarmspanne MAX-Voralarm [21] BETRIEBSBEREICH Spanne [22] AUTOSET- Grenzwert Normale Last MIN-Voralarm MIN-Haupt Spanne [23] Alarmspanne MIN-Voralarm [24] Pegel [13] MIN-Hauptalarm Pegel [14] Ansprech- verzögerung [34] [32] Startverzögerung [31] Hauptalarm, Verriegelung=ON [61] Relais 1 Hauptalarm...
  • Seite 65: Einstellen Der Ansprechverzögerung (Fenster 31)

    Einstellen der Ansprechverzögerung (Fenster 31) Zur Vermeidung von Fehlalarmen beim Start, sollte eine Startverzögerung eingestellt werden, die dem Motor und der Maschine erlaubt die Betriebsdrehzahl zu erreichen und Einschaltstromspitzen zulässt. Programmierung 1. Geben Sie die Zeit für das Hochfahren des Motors und der Maschine in Sekunden ein.
  • Seite 66: Einstellen Der Alarmpegel Mit Autoset

    Einstellen der Alarmpegel mit Autoset Mit dem Autoset-Befehl wird eine Messung (vorrübergehend) der Ist-Last des Motors und eine automatische Einstellung der relevanten Alarmgrenzwerte je nach gewählter Betriebsart für den Wächter veranlasst. Alarm- Schutz spannen (Wächterbe- Alarmspannen Alarmpegel bei Alarm (Voreinstel- triebsart (Fenster) Autoset...
  • Seite 67: Einstellen Der Ansprechverzögerung (Fenster 32 Und 34)

    Programmierung 1. Den Motor starten und mit normaler Maschinenlast betreiben, bis die Startverzögerung verstrichen ist. AUTO AUTO 3 Sekunden lang eindrücken. Dies kann in jedem Fenster durchgeführt werden. 3. Das Display zeigt nun „SEt” an, um die Messung des Autoset-Pegels und die Einstellung der Alarmgrenzwerte zu bestätigen.
  • Seite 68 Programmierung 1. Die für sowohl Überlast- als auch Unterlastbedingungen benötigte Ansprechverzögerung in Sekunden festlegen. Dies wird normalerweise durch die einzigartigen Eigenschaften und der Verhaltensweise jeder Anwendung bestimmt. 2. Gehen Sie zu Fenster 32 (Überlast, Voreinstellung = 0,5 s). oder drücken, um die festgelegte Ansprechverzögerung einzustellen.
  • Seite 69: Zusatzfunktionen

    Zusatzfunktionen Manuelles Einstellen der Alarmpegel (Fenster 11-14) Die Alarmpegel können auch ohne Verwendung der Autoset-Funktion, d.h. manuell, eingestellt werden. Diese Werte können ebenfalls neu eingestellt werden, z.B. für die Feineinstellung nachdem ein Autoset durchgeführt wurde. Siehe auch Abschnitt 4.3 bis 4.6. Schutz (Wächterfunktion, Alarmgrenzwerte (Fenster) Voreinstellung Fenster 05)
  • Seite 70: Spannen Einstellen (Fenster 21-24)

    Spannen einstellen (Fenster 21-24) Die Spannen für Autoset können manuell geändert werden. Nach der Einstellung muss die Autoset-Funktion erneut ausgeführt werden. Schutz (Wächterfunktion, Fens- Fenster Voreinstellung ter 05) 21: MAX-Hauptalarmspanne 22: MAX-Voralarmspanne ÜBER- und UNTERLAST (Voreinstellung) 23: MIN-Voralarmspanne 24: MIN-Hauptalarmspanne 21: MAX-Hauptalarmspanne ÜBERLAST 22: MAX-Voralarmspanne...
  • Seite 71: Hauptalarm-Verriegelung (Fenster 61) Einstellen

    Hauptalarm-Verriegelung (Fenster 61) einstellen Mit der Hauptalarm-Verriegelung kann der Hauptalarmausgang in aktivem Zustand gehalten werden, auch wenn die Alarmbedingung nicht mehr vorliegt. Ein verriegelter Alarmausgang kann folgendermaßen zurückgesetzt werden: • Mit der Reset-Taste • Extern über den digitalen Eingang (siehe Fenster 81). •...
  • Seite 72: Digitalen Eingang Einstellen (Fenster 81)

    Digitalen Eingang einstellen (Fenster 81) Der digitale Eingang kann für folgende Funktionen eingestellt werden: RES: Externer RESET Zum Zurücksetzen eines Alarms. (Voreinstellung) AU: Externer Autoset Zum Ausführen eines Autoset mit einem externen Signal. Zum Sperren der Voralarmfunktion und Starten des Zeit- gebers für die Sperrzeit.
  • Seite 73: Analogen Ausgang Einstellen (Fenster 91)

    Analogen Ausgang einstellen (Fenster 91) Der analoge Ausgang liefert ein analoges Signal von 0 - 20 mA oder 4 - 20 mA, mit dem die Motorleistung dargestellt wird. Dieses Signal kann umgekehrt werden (20-0 oder 20-4 mA). Voller Maßstab: Motornennleistung, siehe Abb. 12.
  • Seite 74 P-Welle 100% 92= 20% 93= 70% 92= 0% 93= 100% Ausgang Abb. 13 2. Stellen Sie in Fenster 92 den Wert für die minimale Last ein (z.B. 20%). 3. Stellen Sie in Fenster 93 den Wert für die maximale Last ein (z.B. 70%) Der skalierte Bereich des analogen Ausgangs ist nun zwischen 20% und 70% Last eingestellt.
  • Seite 75: Auf Werkseinstellung (Fenster 99) Zurücksetzen

    Auf Werkseinstellung (Fenster 99) zurücksetzen Durch Eingabe von „dEF” in Fenster 99 können die Voreinstellungen (Werkseinstellungen) wiederhergestellt werden. Falls Fenster 99 „USr” anzeigt, bedeutet dies, dass die Einstellungen auf kundenspezifische Einstellungen geändert wurden. Alarmmitteilung anzeigen (Fenster 00) Im Alarmzustand wird Fenster 00 automatisch angezeigt. Das Fenster zeigt die folgenden Alarmzustände an.
  • Seite 76: Einen Alarm Zurücksetzen

    Fenster 65=0 Fenster 65=1 Fenster 65=2 „Normal M20“ „Getrennte Relais, „Umkehrfunktion“ Über-/Unterlasta- larm“ (max./min.) Max. Max./Min. Hauptalarm Vorwärts Hauptalarm Min. Rückwärts Max./Min. Hauptalarm Voralarm Abb. 14 Fenster 65 und Relaisfunktionen In allen drei Fällen kann die Anzahl der Startversuche nach einem Hauptalarm in Fenster 36 eingestellt werden.
  • Seite 77 Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren Emotron-Händler oder besuchen Sie uns unter: www.emotron.com Alarm/Stopp 20 mA (Sperre) Max. 240 VAC (alternativ 0 VDC-) S1 S2 CTMxxx Reset N (alternativ 48 VDC+) Fenster Funktion Bereich Umkehrzeit 3-511 s Startversuche Relaisfunktion 2=umgekehrt...
  • Seite 78: Alternative Hilfsschaltung

    Alternative Hilfsschaltung 0VDC- CTMxxx 24VDC+ Abb. 16 Beispiel einer Hilfsschaltung, wenn VDC verwendet wird. Das obige Beispiel kann verwendet werden, wenn eine hohe VDC- Signalleistung benötigt wird. CG Drives & Automation, 01-5958-02r0 Zusatzfunktionen...
  • Seite 79: Fehlersuche

    Fehlersuche Sicherstellen, dass die Installation korrekt ausgeführt wurde, z.B. die Klemmen prüfen und kontrollieren, dass die Kabel korrekt abisoliert wurden. Der Wächter ist wartungsfrei. Jedoch sollten Sie regelmäßig die Leitungen und Klemmen usw. prüfen. Problem Lösung Den Anschluss des Stromtransformators prüfen. Kontrollieren, ob der Wert der Motornennleistung in Fenster 01 zeigt immer Fenster 41 mit der Motornennleistung auf dem...
  • Seite 80 Problem Lösung Die Alarmpegel in Fenster 11 bis 14 prüfen. Sollten diese nicht korrekt sein, die Werte erneut einstellen oder einen Autoset vornehmen. Der Wächter gibt stän- Prüfen, ob der Wächter für „Alarmverriegelung“ dig Alarmmeldungen ab programmiert ist (Fenster 61=on). Wenn dies der Fall ist, den Wächter durch Drücken der Reset-Taste zurücksetzen.
  • Seite 81: Technische Daten

    Technische Daten 45x90x115 mm (1,77" x 3,54" x 4,53") Abmessungen (BxHxT) 45mm (1.77’‘) 115mm(4.53) ’‘ Montage Auf 35 mm DIN-Schiene 46277 Gewicht 0,30 kg Spannungsversor- 1x100-240 VAC, 3x100-240 VAC, 3x380-500 VAC oder gung (±10%) 3x525-690 VAC Frequenz 50 oder 60 Hz Stromtransformator;...
  • Seite 82: Technische Daten Für Stromtransformator (Ct)

    Anzugsmoment für 0,56 - 0,79 Nm Klemmen ±2%, ±1 Einheit cos phi>0,5 und +20°C Stromtransforma- Genauigkeit tor nicht berücksichtigt Reproduzierbarkeit ±1 Einheit 24h, +20°C Temperaturtoleranz max. 0,1%/°C Betriebstemperatur -20 bis +50°C Lagerungstempera- -30 bis +80°C Schutzklasse IP20 RoHS directive 2002/95/EC Genehmigt für CE (bis zu 690VAC), UL und cUL (bis zu 600 VAC) Artikel-...
  • Seite 83: Zubehör Und Dokumentation

    10.3 Fig. 17 Stromtransformator, CTM xxx. Zubehör und Dokumentation Artikel- Bezeichnung nummer 01-2471-10 Stromtransformator (CT) CTM010, max. 10 A 01-2471-20 Stromtransformator (CT) CTM025, max. 25 A 01-2471-30 Stromtransformator (CT) CTM050, max. 50 A 01-2471-40 Stromtransformator (CT) CTM100, max. 100 A 01-2368-00 Frontplattensatz 1 (zwei Klemmenabdeckungen mit inbegriffen) 01-4136-01 Zwei Klemmenabdeckungen 01-5958-00 Betriebsanleitung (Schwedisch)
  • Seite 84: Demontage Und Verschrottung

    Demontage und Verschrottung Dieses Produkt wurde gemäß der Richtlinie RoHS konstruiert, und sollte entsprechend den lokalen Bestimmungen angewendet und recycelt werden. EU (Europäische Union) Spezifikationen EN 61000-6-3, EN 61000-6-2 EN 61000-4-5 Elektrische Sicherheit EN 60947-5-1 Isolationsspannung 690 V Durchschlagsfestigkeit 4000 V Verschmutzungsgrad Die Klemmen 3, 4, 5, 6, 7 und 8 sind galvanisch vom Netz getrennt.
  • Seite 85: Parameterliste

    Parameterliste Voreinstel- Kunden- Fenster Funktion Bereich Symbol lung spez. Alarmanzeige Gemessene Wellen- leistung in % der 0-125 Nennleistung Gemessene Wellen- 0-745 leistung in kW Gemessene Wellen- leistung in % der 0-125 Nennleistung Gemessene Wellen- 0-999 leistung in HP Gemessene Netz- 90-760 V spannung Gemessener Strom...
  • Seite 86: Funktion

    Voreinstel- Kunden- Fenster Funktion Bereich Symbol lung spez. 0-125 0-745 MIN-Voralarm (Relais R2) 0-125 0-999 0-125 0-745 MIN-Hauptalarm (Relais R1) 0-125 0-999 MAX-Hauptalarm- 0-100 spanne MAX-Voralarmspanne 0-100 MIN-Voralarmspanne 0-100 MIN-Hauptalarm- 0-100 spanne Startverzögerung 1-999 Ansprechverzöge- 0,1-500 rung, Überlaststellung Hysterese 0-50 Ansprechverzöge- rung, Unterlaststel- 0,1-500...
  • Seite 87 Voreinstel- Kunden- Fenster Funktion Bereich Symbol lung spez. Alarm bei Ausfall des on/OFF Motorstroms Hauptalarm Relais R1 nc/no Voralarm Relais R2 nc/no 0 = M20 Relaisfunktion 1 = DLM 2 = Umkehr Digitaler Eingang rES/AU/bLo Sperrzeit 0,0-90 0,20/4,20/ Analoger Ausgang 0,20 20,0/20,4 Analoger Ausgang,...
  • Seite 88: Service

    Service Diese Betriebsanleitung gilt für das folgende Modell: Emotron M20 (ab Software version R3b) Dokumentnummer: 01-5958-02 Dokumentversion: Erscheinungsdatum: 2012-04-02 Im Zuge der laufenden Produktentwicklung behält sich CG Drives & Automation Sweden AB das Recht auf Änderungen ohne vorherige Ankündigung vor. Der Inhalt dieses Dokuments darf ohne ausdrückliche Genehmigung von CG Drives &...
  • Seite 89 Service CG Drives & Automation, 01-5958-02r0...
  • Seite 90 CG Drives & Automation Sweden AB Mörsaregatan 12 Box 222 25 SE-250 24 Helsingborg Sweden T +46 42 16 99 00 F +46 42 16 99 49 www.cgglobal.com / www.emotron.com...
  • Seite 91: Emotron Vfx 2.0 Frequenzumrichter

    Emotron VFX 2.0 Frequenzumrichter Betriebsanleitung Deutsch Software version 4.3X...
  • Seite 93 Emotron VFX 2.0 BETRIEBSANLEITUNG - DEUTSCH Software version 4.3X Dokumentennummer: 01-5326-02 Ausgabe: r1 Ausgabedatum: 01-07-2012 © Copyright CG Drives & Automation Sweden AB 2005 - 2012 CG Drives & Automation Sweden AB behält sich das Recht auf Änderungen der Produktspezifikationen ohne vorherige Ankündigung vor.
  • Seite 95: Sicherheitshinweise

    Sicherheitshinweise Vorsichtsmaßnahmen bei Wir beglückwünschen Sie zum Kauf eines Produkts von CG Drives & Automation! angeschlossenem Motor Bevor Sie mit der Installation, Inbetriebnahme oder zum Müssen Arbeiten am angeschlossenen Motor oder der ersten Mal einschalten, ist es wichtig, dass Sie diese angetriebenen Anlage durchgeführt werden, muss immer Betriebsanleitung sorgfältig durchlesen.
  • Seite 96 Wahl der Netzspannung Vorsicht, hohe Temperatur Der Frequenzumrichter kann mit den unten genannten Netzspannungen bestellt werden. VORSICHT HOHER TEMPERATUR! Beachten Sie, dass bestimmte Teile des FU VFX48: 230-480 V eine sehr hohe Temperatur haben können. VFX52: 440-525 V VFX69: 500-690 V DC-Zwischenkreisrestspannung Spannungstests (Isolationsmessung) Führen Sie keine Spannungstests (Isolationsmessung) am...
  • Seite 97 Inhalt Sicherheitshinweise Arbeitsbeginn ..........29 Anschließen der Netz- und Motorkabel ....29 Inhalt..............1 5.1.1 Netzkabel..............29 5.1.2 Motorkabel .............. 29 Einleitung ............3 Einsatz der Funktionstasten........30 Lieferung und Auspacken......... 3 Steuerung über Klemmensignal ......30 Benutzung der Betriebsanleitung ......3 5.3.1 Anschließen der Steuerkabel .........
  • Seite 98 Parameterwert in alle Datensätze kopieren..49 11.7.2 Status [720] ............170 Programmierbeispiel..........50 11.7.3 Betriebswerte [730]..........173 11.8 Ansicht Fehlerspeicher [800]....... 175 Serielle Schnittstelle........51 11.8.1 Fehlerspeicher [810] ..........175 10.1 Modbus RTU ............51 11.8.2 Fehlermeldungen [820] - [890] ......176 10.2 Parametersätze............
  • Seite 99: Einleitung

    Einleitung Betriebsanleitung In dieser Betriebsanleitung wird die Abkürzung “FU” als Bezeichnung des vollständigen Frequenzumrichters als ein- Emotron VFX Frequenzumrichter sind für die Steuerung zelnes Gerät verwendet. von Drehzahl und Drehmoment bei 3-phasigen Standard- Überprüfen Sie, ob die Versionsnummer der Software auf Asynchronmotoren vorgesehen.
  • Seite 100: Standards

    Standards Position Position für 003- für 090- Konfiguration Die in dieser Bedienungsanleitung beschriebenen Frequenz- umrichter erfüllen die in Table 1 aufgeführten Standards. Für weitere Hinweise zu den Konformitäts- und Hersteller- –=Leere Bedienein- erklärungen kontaktieren Sie bitte Ihren Lieferanten oder heit Bedieneinheit besuchen Sie www.emotron.com/www.cgglobal.com.
  • Seite 101: Zerlegen Und Entsorgen

    Tabelle 1 Normen Länder Standard Beschreibung EMV-Richtlinie 2004/108/EEC Niederspannungsrichtli- Europa 2006/95/EG WEEE-Richtlinie 2002/96/EG Sicherheit von Maschinen - Elektrische Ausrüstung von Maschinen EN 60204-1 Teil 1: Allgemeine Anforderungen. Elektrische Antriebssysteme mit variabler Geschwindigkeit Teil 3: EMV Anforderungen und spezifische Testmethoden. EN(IEC)61800-3:2004 EMV-Richtlinie: Konformitätserklärung und CE-Kennzeichnung...
  • Seite 102: Glossar

    Glossar 1.7.2 Definitionen In dieser Anleitung werden folgende Definitionen für Strom, Drehmoment und Frequenz verwendet: 1.7.1 Abkürzungen und Symbole Tabelle 3 Definitionen In dieser Betriebsanleitung werden die folgenden Abkürzun- gen verwendet: Name Beschreibung Einheit Tabelle 2 Abkürzungen Eingangsnennstrom FU Abkürzung/ Ausgangsnennstrom FU Beschreibung Symbol...
  • Seite 103: Montage

    Montage Empfohlen für FU Modelle -300 bis -3K0 Dieses Kapitel beschreibt die Montage des Frequenzumrichters (FU). Eine sorgfältige Planung der Installation wird vor der Montage empfohlen. • Es ist sicherzustellen, dass der FU für den Montageort passend ist. • Der Montageort muss das Gewicht des FU tragen können.
  • Seite 104: Frei Stehende Anlagen

    Frei stehende Anlagen 2.2.2 Montageschema Der FU muss senkrecht auf einer ebenen Fläche montiert werden. Mit der Bohrschablone (auf unserer Home page im 128.5 Download-bereich) können Sie die Befestigungspunkte anreißen. Ø 13 (2x) Ø 7 (4x) 202.6 Abb. 4 Montage der Frequenzumrichtermodelle 019 bis 3K0 Abb.
  • Seite 105 128,5 24,8 Ø 13 (2x) Ø 7 (4x) Abb. 10 VFX48/52: Modell 061- 074 (D) Abb. 8 VFX48/52: Modell 026 - 046 (C) Verschraub Verschraubungen Verschraubung Verschraubungen Verschraubungen M25 (026-031) M32 (037-046) Verschraubungen Verschraubungen M32 (026-031) M40 (037-046) Abb. 11 Kabelanschlüsse für Netzspannung, Motor und Kommunikation, VFX48/52: Modell 061- 074 (D) HINWEIS: Verschraubungen für Baugröße B, C und D sind optional erhältlich.
  • Seite 106 Kabelverschraubungen M20 Kabelverschraubungen M20 Flexible Kabeldurchführung Flexible Kabeldurchführung Ø23-55 /M63 Ø17-42 /M50 Flexible Kabeldurchführung Flexible Kabeldurchführung Ø17-42 /M50 Ø11-32 /M40 22.5 284.5 344.5 22.5 Abb. 13 VFX48: Modell 210 bis 250 (F) Abb. 12 VFX48: 090 - 175 einschließlich Kabelanschluss für VFX69: 90 - 200 (F69) einschließlich Kabelanschluss Netz, Motor und Kommunikation (E) für Netz, Motor und Kommunikation...
  • Seite 107: Montage Des Schaltschranks

    Montage des 2.3.2 Empfohlener Freiraum vor dem Schrank Schaltschranks Alle schrankmontierten Frequenzumrichter sind in Module aufgeteilt, die sogenannten PEBBs. Diese PEBBs können für 2.3.1 Kühlung einen Austausch ausgeklappt werden. Um künftig ein PEBB entfernen zu können, empfehlen wir, einen Freiraum von Falls der Frequenzumrichter in einem Schaltschrank 1,30 Meter vor dem Schrank einzuhalten, siehe Fig.
  • Seite 108: Montageschema

    2.3.3 Montageschema R ITTAL R ITTAL R ITTAL R ITTA L R ITTA L R ITTA L R ITTA L R ITTA L VFX48: 300 - 500 (G und H) VFX48: 600 - 750 (I) VFX69: 250 - 400 (H69) VFX69: 430 - 595 (I69) R ITTAL R ITTAL...
  • Seite 109 R ITTA L R ITTA L R ITTA L R ITTA L R ITTA L R ITTA L R ITTA L R ITTA L R ITTA L R ITTA L 2100 1800 VFX48: 1K35 - 1K5 (K) VFX48: 1K75 (L) VFX69: 1K2 (K69) VFX69: 1K4 (L69) 2400...
  • Seite 110 Montage CG Drives & Automation, 01-5326-02r1...
  • Seite 111: Installation

    Installation Die Beschreibung der Installation in diesem Kapitel schnitt des PE-Leiters mindestens 50 % des verwendeten entspricht den EMV-Normen und der Maschinenrichtlinie. Phasenleiters betragen. Wenn der PE-Leiter in dem verwendeten Kabeltyp nicht Kabeltyp und Abschirmung gemäß den EMV- den oben genannten Querschnittsanforderungen ent- Anforderungen für den Einsatzort des FU wählen.
  • Seite 112: Empfehlungen Für Die Auswahl Der Motorkabel

    3.2.2 Motorkabel Um die Anforderungen an die EMV-Emission zu erfüllen, ist der Frequenzumrichter mit einem EMV-Netzfilter ausgestattet. Die Motorkabel müssen ebenfalls abgeschirmt DC- DC+ und auf beiden Seiten angeschlossen werden. Auf diese Art entsteht um FU, Motorkabel und Motor ein sogenannter “Faradaykäfig”.
  • Seite 113: Schalter Zwischen Motor Und Fu

    Schalter zwischen Motor und FU In einem Schaltschrank montierter Sind die Motorkabel durch Reparaturschalter, Ausgangsdrosseln usw. unterbrochen, muss die Abschirmung durch Metallgehäuse, metallene Montageplatten usw. über die Unterbrechung hinweg EMV-Netzfil- geschlossen werden, siehe Abb. 21. Motor ter (Option) Stroman- schluss Metallische EMV Kabelver- schraubung Kabelabschirmung...
  • Seite 114: Verlegung Der Motorkabel

    Anschluss der Netz- und Anschluss der Motorkabel 1. Entfernen Sie die Kabelanschlussplatte vom Motorkabel für Modelle Frequenzumrichtergehäuse. 090 und größer 2. Führen Sie die Kabel durch die Buchsen. 3. Isolieren Sie das Kabel gemäß Table 7 ab. FU Emotron VFX48-090 und größer & 4.
  • Seite 115: Anschluss Von Netzspannungs- Und Motorkabeln Bei Ip20-Modulen

    3.3.1 Anschluss von Netzspannungs- FU Modelle model 48-300 & 69-210 und größer und Motorkabeln bei IP20- Modulen Die IP 20-Module werden mit werksmontierten Kabeln für Netzspannung und Motor geliefert. Die Länge der Kabel beträgt ca. 1100 mm. Die Kabel sind mit L1, L2, L3 für den Netzspannungsanschluss und mit U, V, W für den Motoranschluss gekennzeichnet.
  • Seite 116: Kabelspezifikationen

    Kabelspezifikationen Tabelle 6 Kabelspezifikationen PEBB 1 PEBB 3 PEBB 2 (Master) Kabel Kabelspezifikation Netzan- Geeignetes Kabel für Festanschluss der einge- schluss setzten Spannung. Symmetrisches Dreileiter-Kabel mit konzentri- schem Schutzleiter (PE) oder ein Vierleiter-Kabel Motor mit einer konzentrischen Niedrigimpendanz- Abschirmung für die verwendete Spannung. Steuerkabel mit Schutzabschirmung für nied- Steuerung rige Impedanz.
  • Seite 117: Dimensionierung Von Kabeln Und Sicherungen

    Thermischer Motorschutz 3.5.1 Dimensionierung von Kabeln und Sicherungen Serienmäßige Motoren sind normalerweise eigenbelüftet. Die Kühlleistung dieses Lüfters hängt von der Siehe Abschnitt Technische Daten, section 14.6, page 204. Motorfrequenz ab. Bei niedriger Frequenz ist die Kühlleistung für Nennlasten unzureichend. Bitte fragen Sie 3.5.2 Anzugsmomente für Netz- und Ihren Motorlieferanten nach Informationen über die Motorkabel...
  • Seite 118 Installation CG Drives & Automation, 01-5326-02r1...
  • Seite 119: Steueranschlüsse

    Steueranschlüsse Steuerplatine WARNHINWEIS! Vor dem Anschließen der Steuersignale oder Fig. 28 zeigt die Lage der für den Anwender wichtigsten beim Wechsel von Schalterstellungen stets Teile der Steuerplatine. Auch wenn die Steuerplatine die Netzspannung abschalten und galvanisch von der Netzspannung getrennt ist, sind mindestens 7 min warten, damit sich die DC- Veränderungen an der Steuerplatine bei eingeschalteter Kondensatoren entladen können.
  • Seite 120: Anschlüsse

    Anschlüsse Tabelle 13 Steuersignale Klemme Name Funktion (bei Voreinstellung) Die Klemmleiste für die Steuersignale ist nach Öffnen der Frontplatte zugänglich. Relaisausgänge N/C 1 Die Tabelle beschreibt die Voreinstellung der Relais 1 Ausgang COM 1 Fehler (Trip), aktiv wenn der FU Signalfunktionen.
  • Seite 121: Anschlussbeispiel

    Anschlussbeispiel Fig. 29 zeigt eine Beispiel-Übersicht über einen FU- Anschluss. RFI- Motor -Filter Optional*** Motor PTC Alternative für Potentiometersteerung** Optional +10 VDC Analogeingang AnIn 1: Sollwert 0 - 10 V 4 - 20 mA Analogeingang AnIn 2 Analogeingang AnIn 3 Analogeingang AnIn 4 Common -10 VDC...
  • Seite 122: Anschließen Der Steuersignale

    Anschließen der Steuersignale Klemme 78 und 79 zum Anschluss der Motor PTC-Option 4.5.1 Kabel Die Klemmen der Steuersignale der Steuerplatine eignen Klemme A- u. B+ sich für flexible Leitungen bis 1,5 mm2 und für starre zum Anschluss der Leitungen bis 2,5 mm Standby- Versorgungsoption Klemme 78 und 79...
  • Seite 123: Arten Von Steuersignalen

    Beispiel: Steuert ein Relais des Frequenzumrichters einen Hilfkontakt an, kann es beim Schalten eine Störquelle (Emission) für das HINWEIS: Die Abschirmung der Steuersignalleitungen ist notwendig, um die Forderungen der EMV-Richtlinie Messsignal z. B. eines Drucksensors bilden. Es wird daher an Störfestigkeit zu erfüllen. zur Verminderung von Störungen empfohlen, Kabel und Abschirmung zu trennen.
  • Seite 124: Stromsignale ((0)4-20 Ma)

    4.5.5 Stromsignale ((0)4-20 mA) Steuerplatine Eine (0)4-20 mA Stromschleife ist weniger empfindlich für Störungen als ein 0-10 V Signal, da sie an einen Eingang Druckse nsor angeschlossen ist, der eine niedrigere Impedanz (250 ) (Beispiel) aufweist, als ein Spannungssignal (20 k). Bei Kabellängen von mehreren Metern sollten daher immer Strom- Steuersignale verwendet werden.
  • Seite 125: Arbeitsbeginn

    Arbeitsbeginn Dieses Kapitel ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die zeigt, wie man am schnellsten den Motor zum Laufen bringt. Dies wird für zwei Beispiele gezeigt: Fernsteuerung EMV-Netz- und Steuerung per Bedieneinheit. filter (Option) Wir gehen davon aus, dass der FU an einer Wand oder in einem Schaltschrank montiert ist, wie es im chapter 2.
  • Seite 126: Einsatz Der Funktionstasten

    Einsatz der Steuerung über Funktionstasten Klemmensignal In diesem Beispiel werden externe Signale zur Motor-/FU- NEXT Steuerung eingesetzt. Es werden ein 4-poliger Standard-Motor mit 400 V, ein externer Schalter sowie ein Referenzwert verwendet. NEXT 5.3.1 Anschließen der Steuerkabel Hier finden Sie die minimale Verkabelung für einen schnel- len Start.
  • Seite 127: Eingabe Der Motordaten

    Steuerung über 5.3.3 Eingabe der Motordaten Bedieneinheit Für den angeschlossenen Motor müssen jetzt die korrekten Motordaten eingegeben werden. Die Motordaten werden Auch über die Bedieneinheit kann ein Test lauf durchge- für die Berechnung der gesamten Betriebsdaten des FU ver- führt werden. wendet.
  • Seite 128: Einen Referenzwert Eingeben

    5.4.4 Einen Referenzwert eingeben Jetzt wird ein Sollwert (SW) eingegeben. 14. Drücken Sie , bis das Menü [300] ProzessEinst/Anz NEXT SW angezeigt wird. 15. Um Menü [310] ProzessEinst/Anz SW anzuzeigen, Taste drücken. 16. Verwenden Sie die Tasten , um z.B. 300 U/ min einzugeben.
  • Seite 129: Anwendungen

    Anwendungen In diesem Kapitel finden Sie Tabellen, die einen Überblick über die vielfältigen Anwendungsbereiche und Aufgaben bieten, in denen Emotron Frequenzumrichter eingesetzt werden können. Darüberhinaus finden Sie Beispiele und Lösungen für die häufigsten Anwendungsgebiete. Anwendungsübersicht 6.1.1Kräne Aufgabe Emotron VFX Lösung Menü...
  • Seite 130: Mühlen

    6.1.3 Mühlen Aufgabe Emotron VFX Lösung Menü Hohe Startströme erfordern starke Kabel und Die direkte Drehmomentsteuerung reduziert den Sicherungen. Sie beanspruchen die Anlage und Startstrom. Es können die gleichen Sicherungen 331-338, 350 verursachen hohe Energiekosten. wie für den Motor verwendet werden. Möglichkeit der Drehmomentsteigerung beim Unter hoher Last ist der Zerkleinerer schwierig zu Start, um die Anfangsträgheit des Drehmoments...
  • Seite 131: Haupteigenschaften

    Haupteigenschaften Dieses Kapitel enthält Beschreibungen der wichtigsten Funktionen des Frequenzumformers. Parametersatz A Run/Stop Satz B Parametersätze Satz C Drehmomente Parametersätze werden verwendet, wenn bei einer Anwendung Satz D unterschiedliche Einstellungen für unterschiedliche Betriebsar- Regelungen ten erforderlich sind. Eine Maschine kann zum Beispiel für die Produktion unterschiedlicher Produkte eingesetzt werden und Limit/Schutz dafür zwei oder mehr Maximaldrehzahlen und Beschleuni-...
  • Seite 132: Beispiele

    7.1.2 Ein Motor und zwei Beispiele Mit verschiedenen Parametersätzen kann das Setup eines FU Parametersätze schnell an unterschiedliche Anwendungsanforderungen Diese Anwendung ist hilfreich, wenn zum Beispiel eine angepasst werden. Zum Beispiel, wenn Maschine für unterschiedliche Produkte mit zwei verschie- • ein Arbeitsprozess in bestimmten Momenten optimierte denen Drehzahlen gefahren werden muss.
  • Seite 133: Sollwert-Priorität

    7.1.6 Feste Sollwerte Es sind folgende Einstellungen erforderlich: • Maximale Anzahl der Neustarts eingeben; in Menü Der FU kann über Digitaleingänge feste Drehzahl wählen. [251] 3 eingeben. Diese Funktion kann für Situationen eingesetzt werden, in denen die erforderliche Motordrehzahl, gemäß den erforder- •...
  • Seite 134: Funktionen Der Steuerung Über Klemmleiste

    Funktionen der Steuerung Freigabe- und Stopp-Funktionen über Klemmleiste Beide Funktionen können jeweils einzeln oder gleichzeitig benutzt werden. Die Wahl der Funktion, die verwendet wer- Run-/Stopp-/Freigabe-/Reset-Funktion den soll, hängt von der Anwendung und dem Steuermodus der Eingänge ab (Niveau/Flanke [21A]). Als Voreinstellung sind alle Run-/Stopp-/Reset-Befehle für Steuerung über die Eingänge der Klemmleiste (Klemme 1- 22) auf der Steuerplatine programmiert.
  • Seite 135: Reset- Und Autoreset-Betrieb

    Reset- und Autoreset-Betrieb Der Freigabe-Eingang muss ständig aktiv sein, damit ein Befehl Run-Rechts oder Run-Links akzeptiert wird. Sind der Stoppt der Frequenzumrichter aufgrund eines Fehleralarms, RunR- und RunL-Eingang gleichzeitig aktiv, stoppt der FU kann der FU durch einen Impuls ("Low"/"High"-Übergang) in Übereinstimmung mit dem gewählten Stopp-Modus.
  • Seite 136: Run-Eingänge Flankengesteuert

    Durchführung eines Run-Eingänge flankengesteuert Menü [21A] Niveau Flank muss auf Flanke eingestellt sein, Identifikationslaufes um die Flankensteuerung zu aktivieren. Ein Eingang wird also durch einen Übergang von “Low” auf “High” aktiviert Damit die FU/Motorkombination die optimale Leistung oder umgekehrt. erbringen kann, muss der FU die elektrischen Parameter (Widerstand der Statorwicklung, usw.) des angeschlossenen Motors messen.
  • Seite 137: Belastungssensor Und Prozessschutz [400]

    Belastungssensor und Prozessschutz [400] 7.5.1 Belastungssensor [410] Diese Funktionen ermöglichen dem FU, als Belastungssen- sor eingesetzt zu werden. Belastungssensoren werden einge- setzt für den Schutz von Prozessen und Maschinen gegen mechanische Über- oder Unterlast, wie das Blockieren von Förderbändern oder -schrauben, Keilriemenriss bei Ventila- toren oder Trockenlauf von Pumpen.
  • Seite 138 Abb. 45 Haupteigenschaften CG Drives & Automation, 01--5326-02r1...
  • Seite 139: Emv Und Standards

    EMV und Standards EMV-Standard Der Frequenzumformer entspricht den folgenden Standards: WARNHINWEIS! EN(IEC)61800-3:2004 Elektronische Antriebssysteme mit EN 60204-1 schreibt vor, dass jede variabler Drehzahl, Teil 3, EMV Produktstandard: Maschine mit einem Stopp der Kategorie 0 ausgerüstet sein muss. Erlaubt die Standard: Kategorie C3, für Systeme mit Nennspannungs- Anwendung dies nicht, muss darauf deutlich sichtbar versorgung<...
  • Seite 140 EMV und Standards CG Drives & Automation, 01-5326-02r1...
  • Seite 141: Steuerung Über Die Bedieneinheit

    Steuerung über die Bedieneinheit Dieses Kapitel beschreibt den Einsatz der Bedieneinheit. Die verschiedenen Bereiche in der Anzeige werden unten Der Frequenzumrichter kann mit einer Bedieneinheit oder beschrieben: ohne (BCP) geliefert werden. Allgemeines Motor Volt Die Bedieneinheit zeigt den Betriebszustand des Stp M1: 400 V Frequenzumrichters an und wird zum Eingeben aller...
  • Seite 142: Anzeigen Im Display

    Tabelle 18 LED-Anzeige Funktion 300 Prozess Symbol LEUCHTET POWER Power an ---------------- Power aus Abb. 48 Beispiel 1. Menüebene (grün) FEHLER Fehlerhaf- Warnhinweis/ 220 Motor Daten No trip (rot) ter FU Grenzwert Motordrehzahl Motorwelle Motor Zunahme/ (grün) dreht sich gestoppt Abb.
  • Seite 143: Die Toggle- Und Loc/Rem-Taste

    9.2.5 Die Toggle- und Loc/Rem-Taste Diese Taste hat zwei Funktionen: Umschaltung und Wechsel zwischen Vorort- und Fernsteuerung. Untermenüs Drücken Sie die Taste 1 s, um die Umschaltfunktion zu nutzen. NEXT Halten Sie die Umschalttaste länger als 5 s gedrückt, um zwischen Vorort- und Fernsteuerung zu wechseln.
  • Seite 144: Modus Steuerung Über Klemmensignal (Fern)

    Die Menüstruktur Modus Steuerung über Klemmensignal (Fern) Wenn der FU auf FERN-Betrieb umgestellt ist, kann er über Die Menüstruktur besteht aus 4 Ebenen: ausgewählte Steuerarten in den Menüs “Ref Signal [214]”, “Run/Stp Sgnl [215]” und “Reset Sgnl [216]” gesteuert Hauptmenü Die erste Ziffer in der Menünummer werden.
  • Seite 145: Das Hauptmenü

    Werte in einem Menü 9.3.1 Das Hauptmenü bearbeiten Dieser Abschnitt gibt einen kurzen Überblick über die Funktionen des Hauptmenüs. Die meisten Werte in der zweiten Zeile können auf zwei Start Menü verschiedene Arten geändert werden. Numerische Werte wie Erscheint nach Einschalten der Netzspannung. Als die Baudrate können nur mit Alternative 1 geändert werden.
  • Seite 146: Programmierbeispiel

    Programmierbeispiel Menü 100 erscheint 0 U/min Dieses Beispiel zeigt, wie man den Wert für die nach Einschalten der Beschleunigungszeit von 2,0 s auf 4,0 s ändert. 0.0A Netzspannung. Ein blinkender Cursor zeigt an, dass etwas geändert, aber noch nicht gespeichert wurde. Wenn jetzt die Netzspannung ausfällt, wird die Änderung nicht gespeichert.
  • Seite 147: Serielle Schnittstelle

    10. Serielle Schnittstelle Der Frequenzumrichter unterstützt mehrere serielle WARNHINWEIS! Kommunikationstypen. Für eine korrekte und sichere Nutzung der RS232-Verbindung müssen die Massestiften • Modbus RTU über RS232/485 an beiden Anschlüssen dasselbe Potenzial • Feldbus als Profibus DP und DeviceNet aufweisen. Es können Probleme auftreten, wenn zwei Anschlüsse von z.B.
  • Seite 148: Parametersätze

    10.2 Parametersätze 10.4 Start- und Stoppbefehle Kommunikationsinformation für die verschiedenen Bei Anwendung serieller Kommunikation werden folgende Parametersätze. Start- und Stoppbefehle genutzt. Die verschiedenen Parametersätze des FU haben die Modbus/DeviceNet folgenden DeviceNet-Instanznummern, Profibus- Funktion Instanz numer Steckplatz-/Indexnummern, Profinet IO-Index und EtherCAT-Indexnummern: 42901 Reset Run, active together with either...
  • Seite 149: Prozesswert

    10.6 Beschreibung der EInt 10.5.1 Prozesswert Formate Es ist ebenso möglich, das Prozesswert-Feedbacksignal über einen Bus (z. B. von einem Prozess- oder Temperatursensor) Ein Parameter im EInt-Format kann in zwei verschiedenen für die Verwendung mit einem PID-Prozessregler [380] zu Formaten (F) dargestellt werden. Entweder im unsignierten senden.
  • Seite 150: Beispiel, Fließkommaformat

    Detaillierte Darstellung für das Emotron Der Wert wird dann folgendermaßen dargestellt: Fließkommaformat B15 B14 B13 B12 B11 B10 B9 B8 B7 B6 B5 B4 B3 B2 B1 B0 e3-e0 4-bit vorzeichenbehafteter Exponent. Gibt einen Wertebereich an: -8..+7 (binär 1000 .. 0111) m10-m0 11-bit vorzeichenbehaftete Mantisse.
  • Seite 151 Programmierbeispiel: typedef struct int m:11; // mantissa, -1024..1023 int e: 4; // exponent -8..7 unsigned int f: 1; // format, 1->special emoint format eint16; //--------------------------------------------------------------------------- unsigned short int float_to_eint16(float value) eint16 etmp; int dec=0; while (floor(value) != value && dec<16) dec++;...
  • Seite 152 Serielle Schnittstelle CG Drives & Automation, 01-5326-02r1...
  • Seite 153: Funktionsbeschreibung

    11. Funktionsbeschreibung 11.1 Start Menü [100] Dies Kapitel beschreibt die Menüs und Parameter. Jede Funktion wird kurz beschrieben und es werden Dieses Menü wird bei jedem Einschalten angezeigt. Informationen über Voreinstellungen, Wertebereiche, usw. Während des Betriebs wird Menü [100] automatisch gegeben.
  • Seite 154: Zeile 2 [120]

    11.2 Haupteinstellungen [200] *„Motortemp“ wird nur angezeigt, wenn die PTC/PT100-Optionskarte installiert wurde und ein Das Menü Haupteinstellungen beinhaltet die wichtigsten PT100-Eingang im Menü [236] ausgewählt wurde. Eingaben, um den Frequenzumrichter betriebsbereit zu Informationen zur Kommunikation machen und für die jeweilige Anwendung einzurichten. Es enthält verschiedene Untermenüs, die die Steuerung des Modbus Instance Nr./DeviceNet Nr.: 43001...
  • Seite 155 Motorwahl [212] Dieses Menü wird verwendet, wenn in der Anwendung mehr als ein Motor eingesetzt wird. Es können bis zu vier 213 Antriebsmode verschiedene Motoren im Frequenzumrichter definiert Drehzahl werden, M1 bis M4. Informationen zur Parametersätzen (einschließlich Motorsätze M1 - M4) ) finden Sie in Kapitel Voreinstellung: Drehzahl 11.2.6 Seite 72.
  • Seite 156 Referenz-Signal [214] Run/Stopp Signal [215] Um die Drehzahl des Motors zu steuern, benötigt der FU Mit dieser Funktion wird die Quelle der Start- und Stopp- ein Referenzsignal. Dieses Referenzsignal kann von einer Befehle ausgewählt. Start/Stopp über analoge Signale kann externen Quelle kommen (Klemmen), von der Tastatur des über die Funktion “Standby-Modus [342], erreicht werden.
  • Seite 157 Reset Signal [216] Menü Lokal/Fern [217] Wenn der FU im Fehlerfall gestoppt wurde, ist ein Reset- Die Toggle-Taste der Tastatur, siehe Abschnitt 9.2.5, Seite Befehl erforderlich, um einen Neustart des FU zu 47, verfügt über zwei Funktionen und wird in diesem Menü ermöglichen.
  • Seite 158: Tastatursperre

    Tastatursperre[218] In diesem Menü wird der generelle Drehsinn des Motors festgelegt Um zu verhindern, dass die Tastatur verwendet wird, oder dass die Einstellungen von FU und Anwendungen verändert 219 Drehsinn werden, kann die Tastatur mit einem Passwort gesperrt werden. In diesem Menü, Code block [218], kann die Tastatur ge- und entsperrt werden.
  • Seite 159: Netzspannung [21B]

    Informationen zur Kommunikation 21B Netzspannung Modbus Instance Nr./DeviceNet Nr.: 43020 undefinert Profibus-slot/-Index 168/179 EtherCAT-Index (Hex) 4bcc Voreinstellung: Undefiniert Profinet IO-Index 19404 Umrichterstandardwert verwendet. Gilt nur, Feldbus Format UInt Undefiniert 0 wenn dieser Parameter niemals eingestellt Modbus-Format UInt wurde. 220-240 V Gilt nur für VFX48/52 ACHTUNG! Niveaugesteuerte Eingänge entsprechen NICHT...
  • Seite 160: Motor Daten [220]

    11.2.4 Motor Daten [220] Motornennfrequenz [222] In diesem Menü werden die Motordaten eingegeben, um Einstellen der Motornennfrequenz den FU an den angeschlossenen Motor anzupassen. Dies erhöht die Drehzahlgenauigkeit sowie die Genauigkeit der 222 Motor Freq unterschiedlichen Anzeigen und analogen Ausgangssignale. 50Hz Motor M1 sind die Vorgabe und die eingegebenen Voreinstellung: 50 Hz...
  • Seite 161 Motornennstrom [224] Informationen zur Kommunikation Modbus Instance Nr./DeviceNet Nr.: 43045 Einstellen des Motornennstromes. Stellen Sie bei Profibus-slot/-Index 168/204 Mehrmotorenantrieb die Summe der Motorströme ein. EtherCAT-Index (Hex) 4be5 Profinet IO-Index 19431 224 Motor Strom Feldbus Format UInt, 1 = 1 U/min Modbus-Format UInt Voreinstellung: I...
  • Seite 162: Motorbelüftung

    Motorbelüftung [228] Motor- Identifikationslauf [229] Parameter für die Art der Motorkülung. Beeinflusst die Diese Funktion wird bei der ersten Inbetriebnahme des FU Charakteristik des I t Motorschutzes, indem bei geringeren verwendet. Um eine optimale Performance zu erreichen, ist Drehzahlen der aktuelle Überlast-Strom reduziert wird. es erforderlich, die Motorparameter mit einem Motor ID- Lauf besonders fein einzustellen.
  • Seite 163 Encoder Drehzahl [22D] HINWEIS: Falls der ID-Run abgebrochen oder nicht vollständig durchgeführt wird, erscheint die Meldung Nur sichtbar, wenn das Encoder-Board installiert ist. Dieser “Unterbrochen!”. Die vorigen Daten müssen in diesem Parameter zeigt die gemessene Motordrehzahl. Um zu Fall nicht verändert werden. Es ist zu überprüfen, ob die überprüfen, ob der Encoder ordnungsgemäß...
  • Seite 164: Verzögerungszeit Encoder-Fehler [22G1]

    Informationen zur Kommunikation Hinweis! Bei einem 1024-Impulsencoder zählt [22F] 1024 * 4 = 4096 Impulse pro Umdrehung. Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43056 Profibus-slot/-Index 168/215 Encoder-Fehler und Drehzahlregelung [22G] EtherCAT-Index (Hex) 4bf0 Profinet IO-Index 19440 Die Parameter für die Encoder-Fehlerüberwachung und Feldbus-Format Lang, 1=0.01 s Drehzahlregelung durch Verwenden eines Encoders werden Modbus-Format EInt...
  • Seite 165: Motorschutz [230]

    11.2.5 Motorschutz [230] Motor I t Strom [232] Die Funktion schützt den Motor nach dem Standard IEC Setzt die Begrenzung des I t Motorschutzes. 60947-4-2 vor Überlastung. 232 Mot I t Strom Motorschutz Typ I t [231] 100% Die Motorschutzfunktion erlaubt einen Schutz des Motors Voreinstellung: 100% I für Überlast entsprechend dem Standard IEC 60947-4-2.
  • Seite 166: Thermischer Schutz

    100000 10000 1000 1000 s (120%) 480 s (120%) 240 s (120%) 120 s (120%) 60 s (120%) Aktueller Ausgangsstrom/ I t-Strom i / I2t-current Fig. 61 I t-Funktion Abb. 61 zeigt, wie die Funktion das Quadrat des 44081/44082 entsprechen. Bitte beachten Sie die Motorstroms gemäß...
  • Seite 167 PT100 Eingänge [236] HINWEIS: PTC-Optionen und PT100-Auswähloptionen können im Menü [234] nur dann ausgewählt werden, Stellt ein, welche der PT100 Eingänge für den thermischen wenn die Optionskarte montiert wurde. Schutz genutzt werden sollen. Ein Deaktivieren zum Ignorieren der nicht verwendeten PT100 Eingänge auf der PTC/PT100-Zusatzkarte, d.
  • Seite 168: Verwendung Von Parametersätzen [240]

    Motor PTC [237] 11.2.6 Verwendung von Parametersätzen [240] VFX48/52-003-074) direkt anzuschließen. In diesem Menü wird die interne Hardwareoption vom Im FU stehen vier verschiedene Parametersätze zur Motor PTC aktiviert. Dieser PTC-Eingang entspricht DIN Verfügung. Mit den Parametersätzen kann der FU für vier 44081/44082.
  • Seite 169: Parametersatz Kopieren

    Informationen zur Kommunikation Informationen zur Kommunikation Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43022 Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43021 Profibus-slot/-Index 168/180 Profibus-slot/-Index 168/181 EtherCAT-Index (Hex) 4bcd EtherCAT-Index (Hex) 4bce Profinet IO-Index 19405 Feldbus-Format UInt Feldbus-Format UInt Modbus-Format UInt Modbus-Format UInt Der aktive Satz kann im Parameter [721] FU Status HINWEIS: Der Wert aus Menü...
  • Seite 170: Kopieren Aller Einstellungen In Die Bedieneinheit

    Laden der Einstellungen von der HINWEIS: Nach der Auswahl „Werkseinst“ erscheint ein Bedieneinheit [245] Fenster „Sicher?“. Drücken Sie zur Bestätigung die „+“- Taste und dann „Enter“. Die Funktion kann alle vier Parametersätze von der Bedieneinheit zum FU laden. Parametersätze des HINWEIS: Die Parameter im Menü...
  • Seite 171: Fehlerrücksetzung / Fehlerbedingungen [250]

    Beispiel: HINWEIS: Der Wert aus Menü [310] kann nicht aus der • Autoreset = 5 Bedieneinheit geladen werden . • Innerhalb von 10 Minuten treten 6 Fehler auf 11.2.7 Fehlerrücksetzung / • Beim 6. Fehler findet kein Autoreset statt, da der Zähler bereits 5 Fehler enthält.
  • Seite 172: Überspannung

    Überspannung Vz [253] Überspannung [255] Die Verzögerungszeit startet mit dem Wegfall der Störung. Die Verzögerungszeit startet mit dem Wegfall der Störung. Nach Ablauf der Zeit wird bei aktiver Funktion der Alarm Nach Ablauf der Zeit wird bei aktiver Funktion der Alarm zurückgesetzt.
  • Seite 173: Läufer Blockiert

    Läufer blockiert [257] Unterspannung [259] Die Verzögerungszeit startet mit dem Wegfall der Störung. Die Verzögerungszeit startet mit dem Wegfall der Störung. Nach Ablauf der Zeit wird bei aktiver Funktion der Alarm Nach Ablauf der Zeit wird bei aktiver Funktion der Alarm zurückgesetzt.
  • Seite 174 Motorschutz I t Fehlertyp [25B] PT100 Fehlertyp [25D] Setzen der bevorzugten Reaktion auf einen Motorschutz I Die Verzögerungszeit startet mit dem Wegfall der Störung. Fehler. Nach Ablauf der Zeit wird bei aktiver Funktion der Alarm zurückgesetzt. 25B Motor I t FT 25D PT100 FT Fehler Fehler...
  • Seite 175 PTC Fehlertyp [25F] Externer Fehlertyp [25H] Setzen der bevorzugten Reaktion auf einen PTC-Fehler. Setzen der bevorzugten Reaktion auf einen Alarmfehler. 25F PTC FT 25H Ext FT Fehler Voreinstellung: Fehler Voreinstellung: Fehler Gleiche Wahlmöglichkeiten wie in Menü Gleiche Wahlmöglichkeiten wie in Menü Auswahl: Auswahl: [25B].
  • Seite 176 Kommunikationsfehlertyp [25J] Minimumalarm Fehlertyp [25L] Setzen der bevorzugten Reaktion auf einen Setzen der bevorzugten Reaktion auf einen Minimumalarm. Kommunikationsfehler. 25L Min Alarm FT 25J Com Fehl FT Fehler Fehler Voreinstellung: Fehler Voreinstellung: Fehler Gleiche Wahlmöglichkeiten wie in Menü Auswahl: [25B]. Gleiche Wahlmöglichkeiten wie in Menü...
  • Seite 177: Externe Motortemperatur [25R]

    Maximumalarm Fehlertyp [25N] Informationen zur Kommunikation Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43096 Setzen der bevorzugten Reaktion auf einen Maximumalarm. Profibus-slot/-Index 169/0 EtherCAT-Index (Hex) 4c18 25N Max Alarm FT Profinet IO-Index 19480 Fehler Feldbus-Format Long, 1=1 s Modbus-Format EInt Voreinstellung: Fehler Gleiche Wahlmöglichkeiten wie in Menü Externe Motortemperatur [25R] Auswahl: [25B].
  • Seite 178 Niedriger Kühlflüssigkeitspegel [25T] Informationen zur Kommunikation Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43070 Die Verzögerungszeit startet mit dem Wegfall der Störung. Profibus-slot/-Index 168/229 Nach Ablauf der Zeit wird bei aktiver Funktion der Alarm EtherCAT-Index (Hex) 4bfe zurückgesetzt.. Profinet IO-Index 19454 Feldbus-Format Long, 1=1s 25T LC Niveau Modbus-Format EInt Encoder [25W]...
  • Seite 179: Serielle Kommunikation [260]

    11.2.8 Serielle Kommunikation [260] Baudrate [2621] Setzen der Baudrate der Kommunikation. Mit dieser Funktion werden die Parameter zur seriellen Kommunikation gesetzt. Es stehen zwei Optionstypen für HINWEIS: Diese Baudrate wird nur für die galvanisch die serielle Kommunikation zur Verfügung: RS232/485 getrennte RS232/485 Option genutzt.
  • Seite 180 Feldbus [263] Lesen/Schreiben [2633] Wählen Sie Lesen/Schreiben aus, um den Umrichter per Drücken Sie zum Setzen der Feldbus-Parameter die Taste Feldbus-Netzwerk zu steuern. Weitere Informationen, siehe Enter. Feldbus-Optionshandbuch. Feldbus 2633 Read/Write Voreinstellung: Adresse [2631] Die Einheiten-/Knotenadresse des Frequenzumrichters eingeben/anzeigen. Lese-/Schreibzugriff für Profibus, Lesen DeviceNet.
  • Seite 181 Kommunikationsfehler [264] Kommunikationsfehlerzeit [2642]] Definiert die Verzögerungszeit für Fehler/Warnung. Hauptmenü für Kommunikationsfehler/Warneinstellungen. Weitere Informationen, siehe Feldbus- Optionsbetriebsanleitung. 2642 ComFlt Time 0.5s Kommunikationsfehlermodus [2641] Wählt eine Aktion aus, wenn ein Kommunikationsfehler Voreinstellung: 0.5 s festgestellt wurde. Bereich: 0.1-15 s 2641 ComFehl Typ Informationen zur Kommunikation Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43038...
  • Seite 182 Informationen zur Kommunikation Informationen zur Kommunikation 42705, 42706, 42707, Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 42719 Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 42708, 42709, 42710 Profibus-slot/-Index 167/133 167/119, 167/120, EtherCAT-Index (Hex) 4a9f Profibus-slot/-Index 167/121, 167/122, Profinet IO-Index 19103 167/123, 167/124 Feldbus-Format UInt 4a91, 4a92, 4a93, EtherCAT-Index (Hex) Modbus-Format UInt 4a94, 4a95, 4a96, 19089, 19090, 19091, Profinet IO-Index 19092, 19093, 19094...
  • Seite 183: Prozess- Und Anwendungsparameter [300]

    11.3 Prozess- und 310 Einst/Anz Sw Anwendungsparameter 0U/min [300] Voreinstellung: 0 U/min Diese Parameter werden vorwiegend für eine optimale Prozessquelle [321] und Abhängig von: Prozesseinheit [322] Prozess- oder Maschinenleistung eingestellt.. Drehzahlmodus 0 - maximale Drehzahl [343] Die Angaben, Referenz- und Istwerte sind abhängig von der ausgewählten Prozessquelle, [321}: Drehmomentmodus 0 - maximale Drehmoment [351] Minimum entsprechend Menü...
  • Seite 184: Prozesseinstellungen [320]

    11.3.2 Prozesseinstellungen [320] . Nur, wenn der Antriebsmodus [213] auf Drehzahl oder V/Hz gestellt ist. Mit diesen Funktionen kann der Umrichter an die . Nur, wenn der Antriebsmodus [213] auf Drehmoment Anwendung angepasst werden. Menüs [110], [120], [310], gestellt ist [362]-[368] und [711] verwenden die Prozesseinheit, die in [321] und [322] für die Anwendung ausgewählt wurde: z.B.
  • Seite 185: Benutzerdefinierte Einheit

    Informationen zur Kommunikation Nr. für serielle Nr. für serielle Zeichen Zeichen Komm. Komm. Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43303 Profibus-slot/-Index 169/207 ö EtherCAT-Index (Hex) 4ce7 Profinet IO-Index 19687 Feldbus-Format UInt ¨ Modbus-Format UInt Ü HINWEIS: Sollte eine widersprüchliche Einstellung dieser Prozessquelle, [321], der Auswahl und dem Betriebsmodus [213] bestehen, hebt die Software &...
  • Seite 186 Prozessmaximum [325] Dieses Menü ist nicht zu sehen, wenn Drehzahl, 323 AnwenderEinh Drehmoment oder Frequenz ausgewählt wurden. Die Funktion stellt den Wert des zulässigen maximalen Prozesswerts ein. Voreinstellung: Kein Zeichen angezeigt. 325 Prozess Max Informationen zur Kommunikation Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43304 - 43309 Voreinstellung: 0 169/208- Profibus-slot/-Index...
  • Seite 187 F(Wert), Prozessmaximum [328] Prozess- Diese Funktion wird zur Skalierung benutzt, wenn kein einheit Sensor eingesetzt wird. Damit kann die Prozessgenauigkeit Prozess- durch Skalierung der Prozesswerte gesteigert werden. Die Maximum [325] Prozesswerte werden an andere im Umrichter bekannte Daten gekoppelt. Mit F (Wert) wird das Maximum eingegeben, ab dem das in Menü...
  • Seite 188: Start/Stopp-Einstellungen [330]

    11.3.3 Start/Stopp-Einstellungen [330] F(Value) PrMax 1490 Untermenü mit allen Einstellungen zum Beschleunigen, [328] Verzögern, Starten, Stoppen usw. Beschleunigungszeit [331] Die Beschleunigungszeit ist definiert als die Zeitspanne, die Linear der Motor zur Bescheunigung von 0 U/min bis zur Nenndrehzahl braucht. F(Value PrMin HINWEIS: Wenn die Beschleunigungszeit zu kurz ist, [327]...
  • Seite 189: Beschleunigungszeit Für Motorpotentiometer

    Beschleunigungszeit für Abb. 65 verdeutlicht die Beschleunigungs- und Verzögerungszeiten im Verhältnis zur Motornenndrehzahl. Motorpotentiometer [333] Die Drehzahl kann im FU mit der Motorpotentiometerfunktion gesteuert werden. Die Funktion steuert die Drehzahl mit getrennten „schneller“- und „langsamer“-Kommandos, entweder über Nenn- Klemmensignale oder mit den + und – Tasten der Tastatur. Die Motorpotentiometerfunktion hat getrennte Rampen, die für das “Bes Motorpot[333]”...
  • Seite 190: Beschleunigungszeit Auf Minimaldrehzahl

    Beschleunigungszeit auf Beispiel: Minimaldrehzahl [335] “Motordrehzahl [225]”3000 U/min “Minimaldrehzahl [341]”600 U/min Wird die minimale Drehzahl, [341]>0 U/min, in einer “Maximaldrehzahl [343]”3000 U/min Anwendung verwendet, nutzt der Frequenzumrichter “Beschleunigungszeit [331]”10 Sekunden unterhalb dieses Niveaus separate Rampenzeiten. Mit “Verzögerungszeit [332]”10 Sekunden “Beschl>MinSpd [335]” und “Verz<MinSpd [336]” können “Beschl.
  • Seite 191: Verzögerungsrampenform

    Beschleunigungsrampenform [337] Setzen der Form aller Beschleunigungsrampen in einem Parametersatz Siehe Abb. 67. Je nach den Erfordernissen der Anwendung für die Beschleunigung und Verzögerung S-Kurve kann die Form beider Rampen bestimmt werden. In Anwendungen, bei denen es auf sanfte Drehzahländerung ankommt, wie z.B.
  • Seite 192: Startmodus

    Startmodus [339] 33A Fangen Setzen des Startmodus des Motors nach Run-Kommando. Voreinstellung: 339 Start Mode Normal DC Kein Fangen. Wenn der Motor bereits läuft, kann der Umrichter einen Fehler auslösen Voreinstellung: Normal DC oder bei hohem Strom starten. Der Motorfluss steigt allmählich. Die Fangen gestattet es, einen laufenden Schnell Motorwelle beginnt sofort nach dem Run-...
  • Seite 193: Mechanische Bremsen- Steuerung

    11.3.4 Mechanische Bremsen- Bremsenöffnungszeit [33C] steuerung Die Bremsenöffnungszeit stellt die Zeit ein, um die der FU vor dem Rampen zur eingestellten Enddrehzahl verzögert. Die vier Menüs für die Bremse [33C] bis [33F] können zur Während dieser Zeit kann eine voreingestellte Drehzahl Steuerung der mechanischen Bremsen verwendet werden, generiert werden, um die Last zu halten, nachdem die um z.
  • Seite 194: Bremseneinfallzeit Tbf [33E]

    Bremsen-öff- Wartezeit Bremsenein- nungszeit [33C] Bremse [33F] fallzeit [33E] Start Startdrehzahl [33D] Offen Mechanisch Geschlossen Bremse Bremsrelais Aktionen müssen in diesem Zeitintervall geschehen Fig. 69 Bremsausgangsfunktionen Informationen zur Kommunikation Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43113 HINWEIS: Obwohl die Funktion für den Betrieb einer Profibus-slot/-Index 169/17 mechanischen Bremse über die Digitalausgänge oder EtherCAT-Index (Hex)
  • Seite 195 Bremsfehlerzeit[33H] Informationen zur Kommunikation Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43114 Die Funktion „Bremsfehlerzeit“ für „Bremse nicht gelöst“ Profibus-slot/-Index 169/18 wird in diesem Menü angegeben. EtherCAT-Index (Hex) 4c2a Profinet IO-Index 19498 33H Bremse Fhl Feldbus-Format Long Stp 1,00 s Modbus-Format EInt Voreinstellung: 1,00 s Wartzeit Bremse tba[33F] Bereich 0,00 –...
  • Seite 196: Betrieb

    Informationen zur Kommunikation Hinweis! Funktion wird deaktiviert, wenn auf 0% gesetzt. Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43118 Profibus-slot/-Index 169/22 Hinweis! Das Öffnungsmoment [33I] hat Priorität vor der EtherCAT-Index (Hex) 4c2e Drehmoment-Referenzinitialisierung durch die Profinet IO-Index 19502 Öffnungsdrehzahl [33D]. Feldbus-Format Lang, 1 = 1 % Modbus-Format EInt Bremsenöffnungs...
  • Seite 197: Drehzahl [340]

    11.3.5 Drehzahl [340] Menü mit allen Parametereinstellungen für Drehzahlen, wie Drehzahl Minimal- und Maximaldrehzahlen, Jog- und Sprung- Drehzahlen. [342] Minimaldrehzahl [341] Einstellen der minimalen Drehzahl. Die Minimaldrehzahl Drehzahl [341] funktioniert als ein absoluter unterer Grenzwert. Damit wird sichergestellt, das der Motor nicht unterhalb einer Zeit = Drehzahl + Referenz bestimmten Drehzahl läuft.
  • Seite 198 Maximaldrehzahl [343] Informationen zur Kommunikation Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43124 Maximale Drehzahl bei 10 V/20 mA, wenn der Profibus-slot/-Index 169/28 Analogeingang nicht skaliert wurde. Die maximale Drehzahl EtherCAT-Index (Hex) 4c34 funktioniert als ein absoluter oberer Grenzwert. Profinet IO-Index 19508 Die Synchrondrehzahl (Sync-drehzl) wird vom Parameter Feldbus-Format Int, 1=1 rpm Motordrehzahl bestimmt [225].
  • Seite 199 Sprungdrehzahl 2 LO [346] Jog-Drehzahl [348] Dieselbe Funktion wie in Menü [344] für den zweiten Der Funktion Jog-Drehzahl wird durch einen der Sprungbereich. Digitaleingänge aktiviert. Der Digitaleingang muss für die Jog-Funktion [420] programmiert sein. Der Jog-Befehl gibt automatisch einen Start-Befehl, solange die Jog-Funktion 346 Sprg DZ 2 Lo aktiv ist.
  • Seite 200: Drehmoment [350]

    11.3.6 Drehmoment [350] IxR Kompensation [352] Menü mit allen Parametereinstellungen für Drehmoment. Diese Funktion kompensiert den Spannungsabfall (über sehr lange Motorkabel, Drosseln und den Motorstator) durch Erhöhung der Ausgangsspannung im unteren Maximales Drehmoment [351] Drehzahlbereich. IxR Kompensation ist am wichtigsten bei Einstellen des maximalen Drehmoments.
  • Seite 201: Benutzerdefinierte Ixr Kompensation

    Benutzerdefinierte IxR Kompensation [353] Nur sichtbar, wenn “Definierung” im Vorgängermenü gewählt wurde. 353 IxR Komp 0.0% Flussoptimierung Bereich Voreinstellung: 0.0% Bereich: 0-25% x U (0,1% der Auflösung) Nenn Informationen zur Kommunikation Fig. 75 Flussoptimierung Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43143 Profibus-slot/-Index 169/47 HINWEIS: Die Flussoptimierung arbeitet in stabilen EtherCAT-Index (Hex) 4c47 Situationen in sich langsam verändernden Prozessen...
  • Seite 202: Festsollwerte [360]

    11.3.7 Festsollwerte [360] Festdrehzahl 1 [362] bis Festdrehzahl 7 [368] Motorpotentiometer [361] Festdrehzahlen haben Vorrang vor den Analogeingängen. Festdrehzahlen werden mit den Digitaleingängen aktiviert. Der Parameter [361] setzt die Einstellungen der Digitaleingänge müssen auf die Funktion Festdrehzahl Ref Motorpotentiometerfunktion. Beachten Sie den Parameter 1, Festdrehzahl Ref 2 oder Festdrehzahl Ref 4 eingestellt Digitaleingang 1 [521] für die Auswahl der werden.
  • Seite 203: Pi-Drehzahlregelung [370]

    Table 23 HINWEIS: Wenn die Funktion Motorpoti im Tastatur- Referenz-Menü [369] eingestellt ist, entsprechen die Frequenz 3 Frequenz 2 Frequenz 1 Ausgangsdrehzahl genutzten Rampenzeiten, der parametrierten Analogsollwert Beschleunigungs- und Verzögerungszeit für Motorpotentiometer in Menü “Bes Motorpot [333]” und Festfrequenz 1 “Vz Motorpot [334]”.
  • Seite 204: Pid Prozessregelung [380]

    Drehzahlregler –P-Anteil[372] 11.3.9 PID Prozessregelung [380] Zur Einstellung des P-Anteils der internen Die PID-Regelung wird verwendet, um externe Prozesse Drehzahlregelung. Der P-Anteil des Drehzahlreglers muss über ein Istwertssignal zu regeln. Der Sollwert kann über für schnellere Reaktionen auf Laständerungen manuell Analogeingang AnIn1, an der Bedieneinheit [310] mit einer eingestellt werden.
  • Seite 205: Pid Stand-By Modus Bei Geringerer Als Der Minimalen Drehzahl

    PID Stand-by Modus Prozess- Diese Funktion wird über eine Verzögerung und eine Sollwert Prozess- separate Aufweck-Toleranz gesteuert. Mit dieser Funktion kann der FU in den ”Stand-by Modus” versetzt werden, Prozess- Istwert wenn der Prozesswert den eingestellten Punkt erreicht und der Motor für eine in [386] eingestellte Zeit mit minimaler Drehzahl läuft.
  • Seite 206 Beispiel 2 PID Steuerung = umgekehrt (Tank- Informationen zur Kommunikation pegelsteuerung) Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43372 Profibus-slot/-Index 170/21 [321] = F(AnIn) EtherCAT-Index (Hex) 4d2c [322] = m Profinet IO-Index 19756 [310] = 7 m Long, 1=0,001 [342] = 2 s (inaktiv, da [386] höhere Priorität hat und 1 %,1 °C oder aktiviert ist) 0,001 wenn...
  • Seite 207 388 PID Stdy Tst 389 PID Stdy Spn Voreinstellung: Aus Voreinstellung: 0 Bereich: Aus, 0.01–3600 s Bereich: 0–10000 in Prozesseinheit Informationen zur Kommunikation Informationen zur Kommunikation Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43373 Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43374 Profibus-slot/-Index 170/22 Profibus-slot/-Index 170/23 EtherCAT-Index (Hex) 4d2d EtherCAT-Index (Hex) 4d2e Profinet IO-Index 19757 Profinet IO-Index...
  • Seite 208: Pumpensteuerung

    11.3.10Pumpen- und Lüftersteuerung Anzahl der Antriebe [392] [390] Setzen der Gesamtanzahl der eingesetzten Antriebe, einschließlich des Master-Umrichters. Die Einstellung hier Die Funktionen zur Pumpensteuerung sind im Menü [390] hängt vom Parameter “Antriebswahl [393]” ab. Nach der enthalten. Die Funktionen wird zur Regelung einer Reihe Festlegung der Antriebsanzahl ist die Einstellung der Relais von Antrieben, etwa Pumpen, Lüfter u.ä, genutzt, von der Pumpenregelung wichtig.
  • Seite 209: Wechselbedingung

    Antriebswahl [393] Wechselbedingung [394] Setzen der Betriebsart des Pumpensystems. „Sequenz” und Dieser Parameter bestimmt die Kriterien für den Wechsel „Laufzeit” bedeuten Betrieb mit festem MASTER. „All” des Masters. Das Menü erscheint nur, wenn die Betriebsart bedeutet Betrieb mit wechselndem MASTER. mit wechselndem Master ausgewählt ist.
  • Seite 210: Antriebe Bei Wechsel

    Wechsel-Timer [395] Oberes Band [397] Bei Ablauf der hier eingestellten Zeit wird der Master- Wenn die Drehzahl des Master-Antriebs das obere Band Antrieb gewechselt. Die Funktion ist nur aktiv und sichtbar, erreicht, wird nach einer in Verzögerungszeit [399] wenn die Antriebswahl [393]=Alle und die eingestellten Zeit ein weiterer Antrieb zugeschaltet.
  • Seite 211: Startverzögerung

    Unteres Band [398] Startverzögerung [399] Wenn die Drehzahl des Master-Antriebs das untere Band Die Verzögerungszeit muss verstrichen sein, bevor die erreicht, wird ein Zusatzantrieb nach einer Verzögerungszeit nächste Pumpe startet. Die Verzögerungszeit verhindert angehalten. Die Verzögerungszeit wird im Parameter nervöses Ein- und Ausschalten der Pumpen. Stoppverzögerung [39A] eingestellt.
  • Seite 212: Während Des Einschwingens Gilt

    Informationen zur Kommunikation Drehzahl Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43171 Profibus-slot/-Index 169/75 EtherCAT-Index (Hex) 4c63 Profinet IO-Index 19555 Zusatzpumpe stoppt Feldbus-Format Long, 1=1% sofort Modbus-Format EInt Untere Grenze [39C] Unteres Band Drehzahl nächste Pumpe startet sofort Durchfluss/Druck Stoppverzögerung [39A] (NG_50-PC-15_2) Obere Grenze [39B] Oberes Band Fig.
  • Seite 213 Allgemein gilt: • Bei „langsamer” Start-/Stoppdynamik der Zusatzpumpe Durchfluss/Druck Einschwingdrehzahl sollte eine größere Einschwingdrehzahl genutzt werden. vermindert Überschwingen • Bei „schneller” Start-/Stoppdynamik der Zusatzpumpe sollte eine geringere Einschwingdrehzahl genutzt werden. 39E Einschw.Dzl Zeit (NG_50-PC-17_1) Fig. 86 Wirkung der Einschwingdrehzahl Voreinstellung: 60% 0-100% der gesamten Minimal- bis Bereich: Ausschwingzeit [39F]...
  • Seite 214 Laufzeiten 1-6 [39H] bis [39M] 39G Ausschw.Freq 39H Run Zeit 1 h:mm:ss Voreinstellung: 60% Einheit: h:mm:ss (Stunden:Minuten:Sekunden) 0-100% der gesamten Minimal- bis Bereich: Bereich: 0:00:00–262143:59:59 Maximaldrehzahl. Informationen zur Kommunikation Informationen zur Kommunikation Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43176 31051 : 31052 : 31053(hr:min:sec) 31054 : 31055: 31056(hr:min:sec) Profibus-slot/-Index 169/80 31057 : 31058: 31059(hr:min:sec)
  • Seite 215: Kran Option [3A0]

    Pumpenstatus [39N] 11.3.11Kran Option [3A0] Einstellungen für die Kran Option (Crane Option Board). 39N Pumpe 123456 Beachten Sie auch die Betriebsanleitung der Kran Option. HINWEIS: Dies Menü ist nur sichtbar, wenn die Kranoptionskarte mit dem FU verbunden ist. Anzeige Beschreibung Steuerung, Master-Pumpe, nur wenn die Kranoption aktivieren [3A1] Betriebsart mit wechselndem Master gewählt...
  • Seite 216 Kranrelais CR1 [3A3] Informationen zur Kommunikation Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43185 Das Kranrelais CR1 auf der Optionskarte ist fest an die Profibus-slot/-Index 169/89 Funktion „Kein Fehler“ programmiert. EtherCAT-Index (Hex) 4c71 Profinet IO-Index 19569 3A3 Kran Relais1 Feldbus-Format Int, 1=1 U/min kein Fehler Modbus-Format Int, 1=1 U/min Voreinstellung: Kein Fehler...
  • Seite 217 Drehzahl 2 [3A8] Abweichungsbandbreite [3AB] Zum Einstellen der verwendeten Drehzahl, wenn Eingang So definieren Sie den Drehzahlabweichungsbereich, in dem B1, Drehzahl 2 an der Kranoptionskarte aktiv ist der Frequenzumrichter den Motor steuert. 3A8 Drehzahl 2 3AB Dev Bandbr. U/min U/min Voreinstellung: Voreinstellung: Bereich:...
  • Seite 218: Lastüberwachung Und Prozessschutz [400]

    11.4 Lastüberwachung und Informationen zur Kommunikation Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43193 Prozessschutz [400] Profibus-slot/-Index 169/97 EtherCAT-Index (Hex) 4c79 Profinet IO-Index 19577 11.4.1 Lastüberwachung [410] Feldbus-Format Long, 1=1% Die Belastungssensorfunktion ermöglichen dem Modbus-Format EInt Frequenzumrichter den Einsatz zur Lastüberwachung. Lastüberwachung wird für den Schutz von Prozessen und Falls ausgeschaltet, ist die Funktion zur lastabhängigen Maschinen gegen mechanische Über- oder Unterlast Feldabschwächung deaktiviert.
  • Seite 219: Alarmstartverzögerung

    Rampenalarm [413] Lasttyp [415] Die Funktion unterdrückt die (Vor)alarmsignale bei Falls die Anwendung wie bei Extrudern und Kompressoren Beschleunigung und Verzögerung des Motors zur eine konstante Last über den ganzen Drehzahlbereich hat, Vermeidung falscher Alarme. kann der Lasttyp auf Basis gesetzt werden. Dieser Typ verwendet einen einzelnen Wert als Sollwert für die nominale Last.
  • Seite 220: Überlastalarm

    Überlastalarm [416] Überlastvoralarm [417] Überlastalarmspanne [4161] Überlastvoralarmspanne [4171] Die Überlastalarmspanne ist der Prozentanteil des Die Überlastvoralarmspanne ist der Prozentanteil des nominalen Motordrehmomentes, den das Moment nominalen Motordrehmomentes, den das Moment mindestens über der eingestellten “Normallast [415]” bei mindestens über der eingestellten Normallast ([415] bei Lasttyp Basis bzw.
  • Seite 221: Unterlastvoralarm

    Unterlastvoralarm [418] Unterlastalarm [419] Unterlastvoralarmspanne [4181] Unterlastalarmspanne [4191] Die Unterlastvoralarmspanne ist der Prozentanteil des Die Unterlastalarmspanne ist der Prozentanteil des nominalen Motordrehmomentes, den das Moment nominalen Motordrehmomentes, den das Moment mindestens unter der eingestellten normallast ([415] bei mindestens unter der eingestellten Normallast ([415] bei Lasttyp Basis bzw.
  • Seite 222: Autoset Alarm Funktion[41A]

    Autoset Alarm funktion[41A] Normallast [41B] Die Autoset Alarm Funktion kann die nominale Last Stellt das Niveau für die Normallast ein. Der Alarm oder messen, die als Sollwert für das Alarmniveau verwendet Vor-Alarm wird aktiviert, sobald sich die Last über/unter der wird.
  • Seite 223: Prozessschutz [420]

    11.4.2 Prozessschutz [420] Informationen zur Kommunikation 43336%, 43337 U/min, Untermenü mit Einstellungen für Schutzfunktionen für den 43338%, 43339 U/min, Umrichter und den Motor. 43340%, 43341 U/min, 43342%, 43343 U/min, Modbus-Instanz-Nr./ Unterspannungsüberbrückung [421] 43344%, 43345 U/min, DeviceNet-Nr.: 43346%, 43347 U/min, Falls eine kurze Spannungsunterbrechung bei eingeschalteter 43348%, 43349 U/min, 43350%, 43351 U/min, Unterspannungsüberbrückung auftritt, senkt der FU...
  • Seite 224 Motor abgeklemmt [423] Erkennt, wenn der Motor abgeklemmt ist oder eine der Motorphasen unterbrochen ist. Motor, Motorkabel, Thermo-relais oder Ausgangsfilter können defekt sein. Der FU schaltet mit Fehler ab, wenn eine Motorphase länger als Überbr 5 s unterbrochen ist. ückung spegel 423 Motor ab Unter-...
  • Seite 225: Überspannungsregelung

    11.5 Ein- und Ausgänge und Überspannungsregelung [424] virtuelle Verbindungen Wird genutzt, um die Überspannungssteuerung abzuschalten, wenn ausschließlich ein Bremsen per Brems- [500] Chopper und Bremswiderstand erforderlich sind. Die Überspannungssteuerung begrenzt das Bremsdrehmoment Hauptmenü mit allen Einstellungen der standardmäßigen dergestalt, dass die DC-Zwischenkreisspannung auf einem Ein- und Ausgänge des Umrichters.
  • Seite 226: Addieren Von Analogeingängen

    Addieren von Analogeingängen Subtrahieren von Analogeingängen Falls mehrere Analogeingänge auf dieselbe Funktion gesetzt Beispiel 2: Subtrahieren zweier Signale sind, können die Eingänge addiert werden. Im folgenden Signal an AnIn 1 = 8 V Beispiel wird angenommen, das die Prozessquelle [321] auf Signal an AnIn 2 = 4 V Drehzahl gesetzt ist.
  • Seite 227 512 AnIn1 Einst Drehzahl 4-20mA 100 % Voreinstellung: 4-20 mA Abhängig von: Einstellungen von Schalter S1 Offset 4-20mA Sollwert 4-20 mA (life zero). Siehe Abb. 93. 10 V -10 V 20 mA 0-20mA Sollwert 0-20 mA. Siehe Abb. 92. Skalierung anwenderbezogen (mA). Kann Anwender in den erweiterten Menüs Analogeingänge AnIn Min und AnIn Max definiert werden.
  • Seite 228: Erweiterung Analogeingang

    Erweiterung Analogeingang 1 [513] Sonderfunktion: Invertiertes Sollwertsignal Wenn am Analogeingang der minimale Wert höher als der maximale Wert ist, wird der Eingang als invertierter Sollwert HINWEIS: Die verschiedenen Menüs werden je nach der arbeiten, siehe Abb. 94. Auswahl in den Einstellungen des Analogeingangs [512] automatisch auf „mA“...
  • Seite 229 Analogeingang 1 Minimumfunktion [5134] Informationen zur Kommunikation Mit der Minimumfunktion des Analogeingangs wird der Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43541 physikalische Wert auf die gewählte Prozess-Einheit skaliert. Profibus-slot/-Index 170/190 Die Voreinstellung ist abhängig von der bei den EtherCAT-Index (Hex) 4dd5 Analogeingängen [511] gewählten Funktion. Profinet IO-Index 19925 Long, 1=1 U/min, 1 %, 1 °C...
  • Seite 230 Analogeingang 1 Maximumwert [5137] Informationen zur Kommunikation Mit dieser Analogeingangsfunktion wird ein Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43208 benutzerdefinierter Wert für das Signal eingegeben. Nur Profibus-slot/-Index 169/112 sichtbar, wenn „Definierung” im Menü [5136] gewählt EtherCAT-Index (Hex) 4c88 wurde. Profinet IO-Index 19592 Feldbus-Format UInt Modbus-Format UInt 5137 AnIn1 VaMax 0,000...
  • Seite 231 Einstellungen Analogeingang 2 [515] Analogeingang mit DigIn aktivieren [513A] Parameter zum Ein- und Ausschalten des Analogeingangs Parameter für die Einstellung der Funktionen des mittels Digitaleingang (DigIn x "AnIn Select" wählen). Analogeingangs 2. Es gibt dieselben Funktionen wie beim Analogeingang 1 513A AnIn1 Aktiv [512].
  • Seite 232 Funktionen Analogeingang 3 [517] Erweiterungen Analogeingang 3 [519] Parameter für die Einstellung der Funktionen des Es gibt dieselben Funktionen und Untermenüs wie bei den Analogeingangs 3. Es gibt dieselben Funktionen wie beim Erweiterungen Analogeingang 1 [513]. Analogeingang 1 [511]. 519 AnIn3 Erw 517 AnIn3 Funk Informationen zur Kommunikation Voreinstellung: Aus...
  • Seite 233: Einstellungen Analogeingang 4 [51B]

    Einstellungen Analogeingang 4 [51B] 11.5.2 Digitaleingänge [520] Es gibt dieselben Funktionen wie beim “Analogeingang 1 Untermenü mit allen Einstellungen der Digitaleingänge. [512]”. HINWEIS: Mit dem Einsatz des I/O Boards werden weitere Eingänge verfügbar. 51B AnIn4 Einst 4-20mA Digitaleingang 1 [521] Voreinstellung: 4-20 mA Auswahl der Funktion des Digitaleingangs.
  • Seite 234 Rechtlaufs-Befehl (positive Drehzahl). Beachten Sie: wenn nichts am Eingang RunR Der Ausgang des Umrichters ist ein angeschlossen ist, meldet der Drehfeld im Uhrzeigersinn. Ext Mot Temp 27 Umrichter sofort “Ext Mot Temp”. HINWEIS: Die Externe Motor Linkslauf-Befehl (negative Drehzahl). Temperatur ist aktiv niedrig. RunL Der Ausgang des Umrichters ist ein Drehfeld gegen den Uhrzeigersinn.
  • Seite 235: Zusätzliche Digitaleingänge [529] Bis [52H]

    Digitaleingänge 2 [522] bis 8 [528] 11.5.3 Analogausgänge [530] Dieselbe Funktionen wie beim “Digitaleingang 1 [521]”. Untermenü mit allen Einstellungen der Analogausgänge. Es Die Voreinstellung für Digitaleingang 8 ist Reset. Für die können Auswahlen von der Anwendung und von FU- Digitaleingänge 3 –...
  • Seite 236: Einstellungen Analogausgang

    Einstellungen Analogausgang 1 [532] Einstellungen “Analogausgang 1 [532]” auf „mA“ oder „V“ angepasst. Feste Skalierung und Offset der Ausgangskonfiguration. 533 AnOut 1 Erw 532 AnOut1 Einst 4-20mA Voreinstellung: 4-20mA Minimum Analogausgang 1 [5331] Ausgangsstrom 4-20 mA (Life zero). Dieser Parameter wird automatisch angezeigt, wenn 4-20mA Siehe Abb.
  • Seite 237 Bipolar Analogausgang 1 [5333] Table 26 Automatische Anzeige, wenn bei den Einstellungen AnOut- Minimalwert Maximalwert Analogausgang 1 AnOut1Bipol mA oder V gewählt wurde. Funktion Das Menü passt sich automatisch an die dort Prozesswert Prozess Min [324] Prozess Max [325] vorgenommene Spannung- bzw. Stromeinstellung an. Der Bereich wird durch die Angabe des positiven maximalen Drehzahl Min Drehzahl [341] Max Drehzahl [343]...
  • Seite 238 AnOut1 Funktion Minimumwert [5335] Analogausgang 1 Maximumfunktionswert [5337] Mit dieser Analogausgangsfunktion wird ein benutzerdefinierter Wert für das Signal eingegeben. Nur Mit dieser Analogausgangsfunktion wird ein sichtbar, wenn „Definierung” im Menü [5334] gewählt benutzerdefinierter Wert für das Signal eingegeben. Nur wurde. sichtbar, wenn „Definierung”...
  • Seite 239: Digitalausgänge [540]

    11.5.4 Digitalausgänge [540] Informationen zur Kommunikation Modbus-Instanz-Nr./ Untermenü mit allen Einstellungen der Digitalausgänge. 43262 DeviceNet-Nr.: Profibus-slot/-Index 169/166 Digitalausgang 1 [541] EtherCAT-Index (Hex) 4cbe Profinet IO-Index 19646 Einstellen der Funktion des Digitalausgangs 1. Feldbus-Format UInt Modbus-Format UInt HINWEIS: Die hier beschriebenen Erklärungen gelten für den Zustand des aktiven Ausgangs.
  • Seite 240 Über- oder Unterlast-Voralarmpegel ist PumpMaster5 53 Aktivierung Pumpe Master 5 Voralarm erreicht. PumpMaster6 54 Aktivierung Pumpe Master 6 Maximumalar Der Überlastalarmpegel ist erreicht. Alle Pumpen Alle Pumpen laufen. Nur Master Nur der Master läuft. Der Überlastvoralarmpegel ist Max Voralarm 21 Taste/ Umschaltung Taste/Klemme auf erreicht.
  • Seite 241: Relais [550]

    Informationen zur Kommunikation Ausgelöst bei Bremsfehler (nicht Bremse Fhl gelöst) Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43272 Profibus-slot/-Index 169/176 Warnung und fortgesetzter Betrieb EtherCAT-Index (Hex) 4cc8 Bremse offen 89 (Drehmoment beibehalten) aufgrund offener Bremse beim Stoppen. Profinet IO-Index 19656 Feldbus-Format UInt Fehlfunktion in der eingebauten Option Modbus-Format UInt...
  • Seite 242 Erweiterungen Relais [55D] Informationen zur Kommunikation Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43274 Die Funktion ermöglicht es, dass das Relais geschlossen Profibus-slot/-Index 169/178 wird, wenn der Umrichter nicht funktioniert oder EtherCAT-Index (Hex) 4cca ausgeschaltet wird. Profinet IO-Index 19658 Beispiel Feldbus-Format UInt Ein Prozess erfordert eine bestimmte minimale Strömung. Modbus-Format UInt Die Steuerung der notwendigen Pumpenanzahl geschieht...
  • Seite 243: Virtuelle Ein-/Ausgänge [560]

    11.5.6 Virtuelle Ein-/Ausgänge [560] Quelle Virtueller Ein-Ausgang 1 [562] Funktionen zur Nutzung von acht internen Vebindungen an Mit dieser Funktion wird eine Quelle des virtuellen Ein-/ Komparatoren, Timer und Digitalsignalen ohne Belegung Ausgangs etabliert. Die Beschreibung der verschiedenenen von physikalischen digitalen Ein- und Ausgängen. Virtuelle Einstellungen finden Sie unter Digitalausgang 1.
  • Seite 244: Logische Funktionen Und Timer [600]

    11.6 Logische Funktionen und CA1 Einst [611] Timer [600] Analogkomparator 1, Parametergruppe. Analogkomparator 1, Wert [6111] Mit Komparatoren, Logikfunktionen und Timern können bedingte Signale zur Steuerung und zur Signalisierung Wahl des Analogwertes für Analogkomparator 1 (CA1). programmiert werden. Damit können verschiedene Signale Analogkomparator 1 vergleicht in Menü...
  • Seite 245 Beispiel 6111 CA1 Wert Erzeugung eines automatischen RUN/STOPP-Signals über Drehzahl einen analogen Sollwert. Ein analoges Stromsollwertsignal, 4-20 mA, ist mit Analogeingang 1 verbunden. Einstellung Voreinstellung: Drehzahl Analogeingang 1, Menü [512] = 4-20 mA, der Schwellwert Eingestellt durch ist 4 mA. Der vollständige Bereich (100%) des Prozesswert Prozesseinstellungen [321] und [322] Eingangssignals liegt auf AnIn1 = 20 mA.
  • Seite 246: Einstellungsbereich Min/Max Für Menü

    Obergrenze Analogkomparator 1 Sollwertsignal AnIn 1 [6112] Max Drehzahl 20 mA Stellt das Niveau „high“ des Analogkomparators mit einem Bereich gemäß dem ausgewählten Wert im Menü [6111] ein. 6112 CA1 OGrenze 300U/min 4 mA CA1 Ogrenze = 16% 3,2 mA Voreinstellung: 300 U/min CA1 Ugrenze = 12% 2,4 mA...
  • Seite 247 Informationen zur Kommunikation Table 27 Anmerkungen zu Abb. 100 zur Hystereseauswahl. Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43402 Profibus-slot/-Index 170/51 Beschreibung Hysterese EtherCAT-Index (Hex) 4d4a Das Sollwertsignal passiert mit positiver Profinet IO-Index 19786 Flanke die untere Grenze von unten, der Long, 1=1 W, 0,1 A, 0,1 V, ...
  • Seite 248: Untergrenze Analogkomparator

    Untergrenze Analogkomparator 1 Fig. 101 . Anmerkungen zu Abb. 100 zur Fensterauswahl [6113] Beschreibung Fenster Stellt das Niveau „low“ des Analogkomparators mit Einheit und Bereich gemäß dem ausgewählten Wert im Menü Dieses Referenzsignal erreicht den Level LO- [6111] ein. Wert von unten (Signal innerhalb des Fensterbands), der Komparatorausgang CA1 wird mit hohem Wert eingestellt.
  • Seite 249: Analogkomparator 1, Polarität

    Analogkomparator 1, Polarität [6115] Typ [6114] = Fenster Bestimmt, wie der ausgewählte Wert in [6111] vor dem Analogkomparator behandelt werden soll, d. h. als absoluter [6115] Unipolar Wert oder als Sign. Siehe Abb. 102 [6112] HI > 0 An.Value [6113] LO > 0 [6111] 6115 CA1 Polar [6115] Bipolar...
  • Seite 250 Analogkomparator 2, Niveau High Analogkomparator 2, Typ [6124] [6122] Funktion ist identisch mit dem Analogkomparator 1, Typ [6114]. Funktion ist identisch mit dem Analogkomparator 1, Niveau High [6112]. 6124 CA2 Typ Hysterese 6122 CA2 OGrenze 20 % Voreinstellung: Hysterese Voreinstellung: 20 % Hysterese Komparator vom Typ Hysterese Bereich:...
  • Seite 251 CA3 Einst [613] Analogkomparator 3, Niveau Low [6133]] Analogkomparatoren 3, Parametergruppe. Funktion ist identisch mit dem Analogkomparator 1, Analogkomparator 3, Wert [6131] Niveau Low [6113]] Funktion ist identisch mit dem Analogkomparator 1, 6133 CA3 UGrenze Wert [6111] 200 rpm 6131 CA3 Wert Voreinstellung: 200 rpm Prozesswert Bereich:...
  • Seite 252 Analogkomparator 4, Niveau Low Informationen zur Kommunikation [6143] Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43488 Profibus-slot/-Index 170/137 Funktion ist identisch mit dem Analogkomparator 1, EtherCAT-Index (Hex) 4da0 Niveau low [6113]. Profinet IO-Index 19872 Feldbus-Format UInt 6143 CA4 UGrenze Modbus-Format UInt -100 U/min CA4 Einst [614] Voreinstellung: -100 U/min Analogkomparatoren 4, Parametergruppe.
  • Seite 253 Informationen zur Kommunikation Informationen zur Kommunikation Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43408 Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43489 Profibus-slot/-Index 170/57 Profibus-slot/-Index 170/138 EtherCAT-Index (Hex) 4d50 EtherCAT-Index (Hex) 4da1 Profinet IO-Index 19792 Profinet IO-Index 19873 Feldbus-Format UInt Feldbus-Format UInt Modbus-Format UInt Modbus-Format UInt Digitalkomparator 3 [6153] CD Einst [615] Funktion ist identisch mit dem Digitalkomparator 1 [6151].
  • Seite 254: Logischer Ausgang Y [620]

    11.6.2 Logischer Ausgang Y [620] Beispiel: Mit einem Editor für logische Ausdrücke können Keilriemenbrucherkennung mit der Logik Y Komparatorsignale im Logischen Ausgang Y verknüpft Das Beispiel beschreibt die Programmierung einer werden. sogenannten „Keilriemenbrucherkennung“ für Der Editor hat folgende Merkmale: Lüfteranwendungen. •...
  • Seite 255 Y Comp 1 [621] Y Operator 1 [622] Setzt den ersten Komparator für Logik Y. Setzt den ersten Komparator für die Logik Y. 622 Y Operator 1 621 Y Comp 1 & Voreinstellung: & Voreinstellung: & & (AND) + (OR) ^(EXOR) Informationen zur Kommunikation Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.:...
  • Seite 256: Logischer Ausgang Z [630]

    11.6.3 Logischer Ausgang Z [630] Informationen zur Kommunikation Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43414 Profibus-slot/-Index 170/63 630 LOGIK Z EtherCAT-Index (Hex) 4d56 CA1&!A2&CD1 Profinet IO-Index 19798 Feldbus-Format UInt Modbus-Format UInt Der Ausdruck wird in den Menüs [631] bis [635] eingegeben. Y Comp 3 [625] Z Comp 1 [631] Setzt den dritten Komparator für die Logik Y.
  • Seite 257: Timer1 [640]

    Z Comp 2 [633] 11.6.4 Timer1 [640] Setzt den zweiten Komparator für die Logik Z. Die Timer-Funktionen können als Verzögerungs-Timer oder in einem alternativen Modus als Intervall mit separaten Beginn- und Endezeiten benutzt werden. Im 633 Z Comp 2 Verzögerungsmodus wird bei Ablauf der Verzögerungszeit das Ausgangssignal T1Q HI.
  • Seite 258: Timer 1 Verzögerung

    Timer 1 Quelle [641] Timer 1 Verzögerung [643] Das Menü ist nur sichtbar, wenn der Timer-Modus auf Verzögerung gesetzt ist. 641 Timer1 Quell Dieses Menü kann nur wie in Alternative 2 bearbeitet werden, siehe Abschnitt 9.5, Seite 49. Voreinstellung: Aus Timer 1-Verzögerung setzt die Zeit, die im ersten Timer Es sind die gleichen Einstellungen möglich nach seiner Aktivierung abläuft.
  • Seite 259: Timer2 [650]

    Timer 1 T2 [645] 11.6.5 Timer2 [650] Timer 1 T2 setzt die LO-Zeit im schaltenden Modus. Analog zur Beschreibung von Timer1. Timer 2 Quell [651] 645 Timer1 T2 0:00:00 651 Timer1 Quell Voreinstellung: 0:00:00 (hr:min:sec) Bereich: 0:00:00-9:59:59 Voreinstellung: Aus Informationen zur Kommunikation Es sind die gleichen Einstellungen möglich Auswahl: wie beim Digitalausgang 1, Menü...
  • Seite 260: Timer 2 Verzögerung

    Timer 2 Verzögerung [653] Timer 2 T2 [655] 653 Timer2 Verz 655 Timer2 T2 0:00:00 0:00:00 Voreinstellung: 0:00:00, hr:min:sec Voreinstellung: 0:00:00, hr:min:sec Bereich: 0:00:00–9:59:59 Bereich: 0:00:00–9:59:59 Informationen zur Kommunikation Informationen zur Kommunikation 43453 Stunden 43459 Stunden Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43454 Minuten Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43460 Minuten 43455 Sekunden 43461 Sekunden...
  • Seite 261: Zähler [660]

    11.6.6 Zähler [660] Zähler 1 Reset [6612] Auswahl des verwendeten Digitalsignals als Reset-Signal für Der Zähler dient zum Zählen der Impulse und Signale auf Zähler 1. Zähler 1 wird auf 0 gesetzt und bleibt so lange bei der Digitalausgabe,wenn der Zähler bestimmte obere und 0, wie die Reset-Eingabe aktiviert ist (hoch).
  • Seite 262: Zähler 1 Abnahme-Timer

    Informationen zur Kommunikation 6614 C1 Low Val Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 42927 Profibus-slot/-Index 168/86 EtherCAT-Index (Hex) 4b6f Voreinstellung: 0 Profinet IO-Index 19311 Bereich: 0 - 10000 Feldbus-Format UInt, 1=1 Modbus-Format UInt Informationen zur Kommunikation Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 43574 Zähler 2 [662] Profibus-slot/-Index 170/223 Siehe Beschreibung Zähler 1 [661]. EtherCAT-Index (Hex) 4df6 Profinet IO-Index...
  • Seite 263: Zähler 2 Abnahme-Timer

    Zähler 2 Hoher Wert [6623] Zähler 2 Wert [6629] Funktion identisch mit Zähler 1 Hoher Wert [6613]. Der Parameter zeigt den derzeitigen Wert von Zähler 2. HINWEIS: Der Zähler 2-Wert gilt für alle Parametersätze. 6623 C2 High Val HINWEIS: Der Zähler 2-Wert gilt für alle Parametersätze. Voreinstellung: 0 Bereich: 0 - 10000...
  • Seite 264: Ansicht Betrieb/Status [700]

    11.7 Ansicht Betrieb/Status Drehmoment [713] [700] Zeigt das tatsächliche Drehmoment. Menü mit Parametern zur Anzeige aller tatsächlichen 713 Drehmoment Betriebsdaten wie Drehzahl, Drehmoment, Leistung usw. 0% 0,0Nm 11.7.1 Betrieb [710] Einheit: %, Nm Auflösung: 1 %, 0,1 Nm Prozess Wert [711] Informationen zur Kommunikation Der Prozesswert zeigt den Prozess-Istwert an, abhängig von der Auswahl in Kapitel Prozessquelle [321].
  • Seite 265 Elektrische Leistung [715] Frequenz [718] Zeigt die tatsächliche elektrische Ausgangsleistung. Zeigt die tatsächliche Ausgangsfrequenz. 715 El. Leistung 718 Frequenz Einheit: Einheit: Auflösung: Auflösung: 0,1 Hz Informationen zur Kommunikation Informationen zur Kommunikation Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 31006 Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 31009 Profibus-slot/-Index 121/150 Profibus-slot/-Index 121/153 EtherCAT-Index (Hex) 23ee EtherCAT-Index (Hex) 23f1...
  • Seite 266: Status [720]

    PT100_1, -_2 und -_3 Temperatur Beispiel: “A/Tasten/Klemmen/TL” [71B] Das bedeutet: A:Parametersatz A ist aktiv. Zeigt die tatsächliche PT100-Temperatur. Tasten:Sollwerte kommen von der Tastatur (BE). Klemmen:Run/Stopp-Kommandos kommen von den 71B PT100 1,2,3 Anschlüssen 1-22. °C TL: Drehmomentbegrenzung ist aktiv. Einheit: °C Auflösung: 1°C Informationen zur Kommunikation...
  • Seite 267: Status Digitaleingänge

    In dem Beispiel oben wird vorausgesetzt, dass kein Fehler- Ganz- oder Warnzustand vorliegt (Alarm-LED auf der zahliger Warnanzeige Bedienleuchte ist aus). Feldbus- Wert Warnung[722] Desat Die aktuelle oder die letzte Warnung wird angezeigt. Eine ZwKreis Fehl Warnung tritt auf, wenn der Umrichter kurz vor einer Int.
  • Seite 268: Status Digitalausgänge

    Status Digitalausgänge [724] 1Analogeingang AnIn 1 2Analogeingang AnIn 2 Zeigt den Status der Digitalausgänge und Relaies an. Siehe Abb. 110. In der zweiten Reihe wird der Zustand des jeweiligen Eingangs in % angezeigt: RE zeigt den Status des Relais in der jeweiligen Position an: -100%Analogeingang AnIn1 hat einen negativen 1Relais1 Eingangswert von 100%...
  • Seite 269: Betriebswerte [730]

    11.7.3 Betriebswerte [730] Von der ersten zur zweiten Reihe gelesen, wird der Status des zugehörigen Ausgangs in % angezeigt: Die angezeigten Werte sind die aktuellen über die Zeit -100%AnOut1 besitzt einen negativen Ausgangswert von kumulierten Werte. Die Werte werden beim Ausschalten 100% gespeichert und beim Anfahren wieder hergestellt.
  • Seite 270: Rücksetzten Energie

    Netzspannungszeit [732] Rücksetzten Energie [7331] Setzt den Energiezähler zurück. Die gespeichterte Die gesamte bisher vergangene Zeit, die der Umrichter am Information wird gelöscht und es biginnt ein neuer Netz war. Der Timer kann nicht zurückgestellt werden. Registrierungszeitraum. 732 Netzsp. Zeit 7331 ResetEnerg.
  • Seite 271: Ansicht Fehlerspeicher [800]

    11.8 Ansicht Fehlerspeicher Fehlermeldung [811]-[81O] [800] Beim Auftreten des Fehlers werden die Statusmenüs in den Fehlerspeicher kopiert. Hauptmenü zur Anzeige der gespeicherten Fehler. Insgesamt erfasst der Fehlerspeicher die letzten 10 Fehler. Der Fehlermenü Kopiert von Beschreibung Fehlerspeicher arbeitet dach dem FIFO-Prinzip, „First In, Prozesswert First Out“.
  • Seite 272: Fehlermeldungen [820] - [890]

    11.8.3 Rücksetzen Fehlerspeicher Beispiel: Abb. 114 zeigt das Menü des dritten Fehlerspeichers [830]: [8A0] Übertemperaturfehler nach einer Laufzeit von 1396 Setzt den Inhalt der 10 Fehlerspeicher zurück. Stunden und 13 Minuten. 8A0 ResetFehler 830 Übertemp Nein 1396h:13m Voreinstellung: Nein Fig. 114 Fehler 3 Nein 11.8.2 Fehlermeldungen [820] - [890]...
  • Seite 273: System Daten [900]

    11.9 System Daten [900] Informationen zur Kommunikation 31038 Software-Version Hauptmenü zur Anzeige aller FU-Systemdaten. Modbus-Instanz-Nr./DeviceNet-Nr.: 31039 Option-Version Profibus-slot/-Index 121/183 11.9.1 FU-Daten [920] EtherCAT-Index (Hex) 240e, 240f Profinet IO-Index 1038, 1039 Feldbus-Format UInt FU-Typ [921] Modbus-Format UInt Zeigt den FU-Typ entsprechend der Typennummer an. Table 28 Information Modbus- und Profibus-Nummer, Die Optionen sind auf dem Typenschild des Umrichters Softwareversion...
  • Seite 274 Beispiel Eingabe eines Namens USER 15. 1. Drücken Sie im Menü [923] die Taste Next, um den Cursor auf die äußerste rechte Positition zu bewegen. 2. Drücken Sie die + Taste, bis der Buchstabe U angezeigt wird. 3. Betätigen Sie Next. 4.
  • Seite 275: Fehlerbehebung, Diagnose Und Wartung

    12. Fehlerbehebung, Diagnose und Wartung 12.1 Fehler, Warnungen und “Warnung” • Der Frequenzumrichter steht kurz vor einem Alarm. Grenzwerte • Warnrelais oder Warnausgang ist aktiv (wenn Um den Frequenzumrichter sorgfältig zu schützen, werden programmiert). die wichtigsten variablen Betriebsdaten kontinuierlich vom •...
  • Seite 276: Fehlerzustände, Ursachen Und Abhilfe

    12.2 Fehlerzustände, Ursachen Tabelle 30 Liste der Fehler und Warnungen und Abhilfe Fehler-/ Fehler Warnung- Wahlmöglichk Warnungs- (Normal/ anzeigen eiten Die Tabelle in diesem Kapitel dient als grundlegende Hilfe meldungen Soft) (Bereich C) zur Ursachenfindung bei Systemausfällen und wie die auf- Fehler/Aus/ tretenden Probleme zu lösen sind.
  • Seite 277: Technisch Qualifiziertes Personal

    12.2.1 Technisch qualifiziertes Personal Installation, Inbetriebnahme, Demontage, Messungen usw. vom oder am Frequenzumrichter dürfen nur von für diese Aufgaben ausgebildetem und qualifiziertem Personal durch- geführt werden. 12.2.2 Öffnen des Frequenzumrichters WARNHINWEIS! Vor Öffnen des Frequenzumrichters diesen immer von der Netzspannung trennen und mindestens 7 Minuten warten, damit sich die Zwischenkreiskondensatoren entladen können.
  • Seite 278 Tabelle 31 Fehlerzustände, ihre möglichen Ursachen und Abhilfemaßnahmen Fehlerart Mögliche Ursachen Abhilfe Größe ** Motor oder Maschine auf mechanische Überlast t Wert zu groß. prüfen (Lager, Getriebe, Ketten, Antriebsriemen Motor I Überlastung des Motors gemäß der pro- usw.) “I t” grammierten I t Einstellung.
  • Seite 279 Tabelle 31 Fehlerzustände, ihre möglichen Ursachen und Abhilfemaßnahmen Fehlerart Mögliche Ursachen Abhilfe Größe ** CRIO-Board erkennt Abweichung im Motor- Encodersignale überprüfen betrieb Jumper auf dem Option-Board Kran überprüfen. Antriebsktrl 1 Einstellungen im Menü [3AB] und [3AC] überprü- HINWEIS: Wird nur bei Kran Optionskarte fen.
  • Seite 280 Tabelle 31 Fehlerzustände, ihre möglichen Ursachen und Abhilfemaßnahmen Fehlerart Mögliche Ursachen Abhilfe Größe ** Sicherstellen, dass alle drei Phasen korrekt ange- schlossen und dass die Klemmenschrauben fest- DC-Zwischenkreisspannung zu niedrig: gezogen sind. Keine oder zu niedrige Netzspannung Prüfen, ob die Netzspannung innerhalb der FU- Leistfehler Spannungseinbruch durch Startvorgang Grenzwerte liegt.
  • Seite 281 Tabelle 31 Fehlerzustände, ihre möglichen Ursachen und Abhilfemaßnahmen Fehlerart Mögliche Ursachen Abhilfe Größe ** Zwischenkreis- oder Netzspannungsfehler Netzspannung prüfen D und LF DC Err * Prüfen der Netzspannung Prüfen Sie die Sicherungen und Anschlüsse. höher Netzspannung prüfen LF Sup Err * Netzspannungsfehler Prüfen Sie die Sicherungen und Anschlüsse.
  • Seite 282: Wartung

    12.3 Wartung Die Frequenzumrichter sind so konstruiert, dass keinerlei Service- oder Wartungsmaßnahmen erforderlich werden. Trotzdem müssen einige Punkte regelmäßig überprüft wer- den. Alle Frequenzumrichter besitzen einen eingebauten Lüfter, dessen Drehzahl per Kühlkörpertemperatur-Feedback gere- gelt wird. Dies bedeutet, dass die Lüfter nur laufen, wenn der FU eingeschaltet und belastet ist.
  • Seite 283: Optionen

    13. Optionen 13.2 Handbedienheit HCP 2.0 Die standardmäßig verfügbaren Optionen werden hier kurz beschrieben. Zu einigen Optionen gehört eine eigene Betriebs- und/oder Installationsanleitung. Für weitere Teile-Nr. Beschreibung Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren Lieferanten. Weitere Informationen finden Sie im Produktkatalog für Tragbare Bedieneinheit 2.0 für FDU/ 01-5039-00 Emotron VFX/FDU 2.0.
  • Seite 284: Bremschopper

    13.4 Bremschopper Alle Frequenzumrichter können optional mit einem Tabelle 33 Bremswiderstand VFX48 V Typ integrierten Brems-Chopper ausgerüstet werden. Der Rmin [Ohm] wenn Rmin [Ohm] wenn Bremswiderstand muss außen am Frequenzumrichter Spannungsversorg Spannungsversorg montiert werden. Die Auswahl des Widerstandes ist ung 380-415 V ung 440-480 V abhängig von der Einschaltdauer und dem Lastspiel der VFX48-003...
  • Seite 285: I/O Board

    Tabelle 34 Bremswiderstand VFX52 V Typ Die Option Brems-Chopper wird im Werk eingebaut und muss daher schon bei der Bestellung des FU mit angegeben Rmin [Ohm] wenn Rmin [Ohm] wenn werden. Spannungsversorg- Spannungsversorg- ung 440-480 V ung 500-525 V 13.5 I/O Board VFX52-003 -004...
  • Seite 286: Serielle Schnittstelle Und Feldbus

    13.9 Serielle Schnittstelle und Feldbus Ab Softwareversion Teile-Nr. Beschreibung VFX (Siehe in Menü [922]) 01-3876-04 RS232/485 01-3876-05 Profibus DP X1:1 linke Klemme X1:2 rechte Klemme 01-3876-06 DeviceNet Modbus/TCP, Industrial 01-3876-09 4.11 Ethernet Abb. 118Anschluss der Externen Spannungsversorgung bei EtherCAT, Industrial Größe B-C und E-F 01-3876-10 4.32...
  • Seite 287: Option Sicherer Halt

    13.11 Option Sicherer Halt Wenn der “Inhibit” Eingang deaktiviert ist, zeigt das FU- Display eine blinkende “SST”-Anzeige in Bereich D (untere Um eine Konfiguration Sicherer Halt gemäß EN-IEC linke Ecke) und die rote Fehler-LED an der Bedieneinheit 62061:2005 SIL2 & EN-ISO 13849-1:2006 einzurichten, blinkt.
  • Seite 288 Tabelle 36 Technische Daten des Option-Boards Sicherer Hal Name Funktion Spezifikation Inhibit + Inhibit + Unterbrechung DC 24 V der IGBT-Ansteuerung (20–30 V) Inhibit - NO Kontakt Feedback; Bestätigung 48 V einer aktivierten Unter- 30 V / 2 A P Kontakt brechung Masse Versorgungsspannung...
  • Seite 289: Ausgangsdrosseln

    13.12 Ausgangsdrosseln Die separat gelieferten Ausgangsdrosseln werden für abgeschirmte Motorkabel von mehr als 100 m Länge empfohlen. Aufgrund der schnellen Umschaltung der Motorspannung und der Kabelkapazität (Abschirmung zwischen Leitungen und zwischen Leitungen und Erdung) können mit langen Motorkabeln große Schaltströme erzeugt werden.
  • Seite 290 Optionen CG Drives & Automation, 01-5326-02r1...
  • Seite 291: Technische Daten

    14. Technische Daten 14.1 Typenabhängige elektrische Daten Table 37 Typische Motorleistung bei 400 V Netzspannung Normalbetrieb Heavy (120 %, 1 min alle 10 min) (150 %, 1 min alle 10 min) Max. Baugröße Modell Ausgangsstro (Anzahl Baugröße Baugröße Nennstrom m [A]* PEBB) Leistung bei Nennstrom [A]...
  • Seite 292 Table 38 Typische Motorleistung bei 460 V Netzspannung Normalbetrieb Heavy Max. Baugröße (120 %, 1 min alle 10 min) (150 %, 1 min alle 10 min) Modell Ausgangsstro (Anzahl Leistung bei Nennstrom Leistung bei Nennstrom m [A]* PEBB) 460 V [ps] 460 V [ps] VFX48-003 VFX48-004...
  • Seite 293 Table 39 Typische Motorleistung bei 525 V Netzspannung Normalbetrieb Heavy (120 %, 1 min alle 10 min) (150 %, 1 min alle 10 min) Max. Baugröße Modell Ausgangsstro (Anzahl Baugröße Baugröße Nennstrom Nennstrom m [A]* PEBB) Leistung bei Leistung bei 525 V [kW] 525 V [kW] VFX52-003...
  • Seite 294 Table 40 Typische Motorleistung bei 575 V Netzspannung Normalbetrieb Heavy Max. Baugröße (120 %, 1 min alle 10 min) (150 %, 1 min alle 10 min) Modell Ausgangsstro (Anzahl Leistung bei Nennstrom Leistung bei Nennstrom m [A]* PEBB) 575 V [ps] 575 V [ps] VFX69-090 VFX69-109...
  • Seite 295 Table 41 Typische Motorleistung bei 690 V Netzspannung Normalbetrieb Heavy Max. Baugröße (120 %, 1 min alle 10 min) (150 %, 1 min alle 10 min) Modell Ausgangsstro (Anzahl Leistung bei Nennstrom Leistung bei Nennstrom m [A]* PEBB) 690 V [kW] 690 V [kW] VFX69-090 VFX69-109...
  • Seite 296: Allgemeine Elektrische Daten

    14.2 Allgemeine elektrische Daten Table 42 Allgemeine elektrische Daten Allgemeines Netzspannung:VFX48 230-480V +10%/-15% (-10% bei 230 V) VFX52 440-525 V +10 %/-15 % VFX69 500-690V +10%/-15% Netzfrequenz: 45 bis 65 Hz Eingangs-Leistungsfaktor: 0.95 Ausgangsspannung: 0-Netzspannung: Ausgangsfrequenz: 0 - 400 Hz Ausgangs-Schaltfrequenz: 3 kHz Wirkungsgrad bei Nennlast:...
  • Seite 297: Betrieb Bei Höheren Temperaturen

    14.3 Betrieb bei höheren Temperaturen Die meisten Emotron Frequenzumrichter sind für den Betrieb bei einer Umgebungstemperatur von maximal 40° C ausgelegt. Die meisten Modelle des Frequenzumrichters können jedoch mit geringen Leistungsverlusten auch bei höheren Temperaturen eingesetzt werden. Table 43 zeigt die Umgebungstemperaturen sowie Derating bei höheren Temperaturen.
  • Seite 298: Abmessungen Und Gewichte

    14.4 Abmessungen und Baueinheiten), die mit Schutzklasse IP20 als wandmontierte Module und mit Schutzklasse IP54 zur Montage in Gewichte Standardschränken erhältlich sind. Nachstehende Tabelle führt die Abmessungen und Gewichte Schutzklasse IP54 entspricht dem Standard EN 60529. auf. Die Modelle 003-250 sind mit Schutzklasse IP54 als Table 45 wandmontierte Module erhältlich.
  • Seite 299: Umgebungsbedingungen

    14.5 Umgebungsbedingungen Table 46 Betrieb Parameter Normaler Betrieb   Standard-Umgebungstemperatur C–40 C siehe Tabelle, siehe Table 43 für abweichende Bedingungen Atmosphärischer Druck 86 - 106 kPa Relative Luftfeuchtigkeit, nicht-konden- 0–90% sierend Kein elektrisch leitender Staub zulässig. Kühlluft muss sauber und frei von korrodiere- Verschmutzung, gemäß...
  • Seite 300: Sicherungen, Kabelquerschnitte Und Verschraubungen

    14.6 Sicherungen, HINWEIS: Sicherungswerte und Kabelquerschnitte sind abhängig von den Anwendungen und müssen unter Kabelquerschnitte und Berücksichtigung der örtlich geltenden Vorschriften Verschraubungen gewählt werden. HINWEIS: Die Größe der Leistungsanschlüsse für die 14.6.1 Gemäß IEC Richtlinie Baugrößen 300 bis 1500 kann je nach Kunden- anforderungen variieren.
  • Seite 301 Table 48 Sicherungen, Kabelquerschnitte und Verschraubungen Kabelverschraubungen Nenneingan Maximale Kabelquerschnitt Anschlussbereich [mm ] für (Klemmbereich [mm]) Modell gsstrom Sicherung Netz/Motor Bremse Netz / Motor Bremse VFX**-600 VFX48: (3x)35-240 Rahmen VFX69: (4x)35-150 VFX**-650 VFX**-720, VFX48: (3x)35-240 Rahmen VFX69: (4x)35-150 VFX**-860 VFX**-900 VFX48: (4x)35-240 Rahmen VFX**-1K0...
  • Seite 302: Sicherungen Und Kabel-Querschnitt Gemäß

    14.6.2 Sicherungen und Kabel- querschnitt gemäß NEMA Table 49 Modell und Sicherungen Sicherung Eingans- Modell stroom UL Klass J Ferraz- [Arms] TD (A) Schawmut typ VFX48-003 AJT6 VFX48-004 AJT6 VFX48-006 AJT6 VFX48-008 AJT10 VFX48-010 AJT10 VFX48-013 11,3 AJT15 VFX48-018 15,6 AJT20 VFX48-026 AJT25...
  • Seite 303 Table 50 Modell, Kabelquerschnitt und Verschraubung Kabelquerschnitt Anschluss Netz und Motor Bremse Modell Kabeltyp Anzugs- Anzugs- Anzugs- Bereich moment Bereich moment Bereich moment Nm/Lb-In Nm/Lb-In Nm/Lb-In VFX48-003 AWG 20 - AWG 6 AWG 20 - AWG 6 AWG 20 - AWG 6 VFX48-004 VFX48-006 AWG 16 - AWG 6...
  • Seite 304: Steuersignale

    14.7 Steuersignale Table 51 Anschluss Name Funktion (bei Voreinstellung) Signal Typ: +10 V +10 V DC Netzspannung +10 VDC, max 10 mA Ausgang 0 -10 V DC oder 0/4–20 mA AnIn1 Prozess Sollwert analoger Eingang bipolar: -10 - +10 VDC oder -20 - +20 mA 0 -10 V DC oder 0/4–20 mA AnIn2 analoger Eingang...
  • Seite 305: Menüliste

    15. Menüliste Werks-einstell. Kunde Seite Im Downloadbereich unserer Homepage sind die Liste "Kom- Lade von BE Keine Kopie munikationsinformationen" und eine Liste mit Parameterein- Autoreset stellungsinformationen zu finden. Fehleranzahl Übertemp Werks-einstell. Kunde Seite Überspg Vz Überspg G 100 Start Menü Überspann Zeile 1 Prozesswert...
  • Seite 306 Werks-einstell. Kunde Seite Werks-einstell. Kunde Seite FB Signal Sprg DZ 2 LO 0 U/min 2661 FB Signal 1 Sprg DZ 2 HI 0 U/min 2662 FB Signal 2 Jog Drehz 50U/min 2663 FB Signal 3 Drehmomente 2664 FB Signal 4 Max Drehmom 120% 2665...
  • Seite 307 Werks-einstell. Kunde Seite Werks-einstell. Kunde Seite Run Zeit 3 00:00:00 41C8 Lastkurve 8 100% 39J1 Rst Run Zt 41C9 Lastkurve 9 100% Run Zeit 4 00:00:00 Proz Schutz 39K1 Rst Run Zt Nein Netzunterbr Run Zeit 05 00:00:00 Rotor block 39L1 Rst Run Zt Nein...
  • Seite 308 Werks-einstell. Kunde Seite Werks-einstell. Kunde Seite 51C3 AnIn4 Bipol 20,00 mA B1 Relais 1 51C4 AnIn4 FcMin B1 Relais 2 51C5 AnIn4 VaMin B1 Relais 3 51C6 AnIn4 FcMax B2 Relais 1 51C7 AnIn4 VaMax B2 Relais 2 51C8 AnIn4 Oper Add+ B1 Relais 3 51C9...
  • Seite 309 Werks-einstell. Kunde Seite Werks-einstell. Kunde Seite 6131 CA3 Wert Prozesswert 6624 Z2 Nied.Wert 6132 CA3 OGrenze 300U/min 6625 Z2 DezTimer 6133 CA3 UGrenze 200U/min 6629 Z2 Wert 6134 CA3 Typ Hysterese 700 Betrb/Status 6135 CA3 Polar Unipolar Betrieb CA4 Einst Prozesswert 6141 CA4 Wert...
  • Seite 310 Werks-einstell. Kunde Seite IO Status B3 Run Zeit Netzsp. Zeit Energie Prozess Sollwert Fehlermeldung 821 - 82O (Protokollliste 2) Fehlermeldung 831 - 83O (Protokollliste 3) Fehlermeldung 841 - 84O (Protokollliste 4) Fehlermeldung 851 - 85O (Protokollliste 5) Fehlermeldung 861 - 86O (Protokollliste 6) Fehlermeldung 871 - 87O (Protokollliste 7) Fehlermeldung 881 - 88O (Protokollliste 8) Fehlermeldung 891 - 89O (Protokollliste 9)
  • Seite 311: Index

    Index Bremse ........98 Startdrehzahl ......98 Abisolierlängen ........20 Fangfunktion ........96 Vektorbremse ......99 Abkürzungen ........6 FB Status ......... 86 Bremsfunktionen Adresse ........83, 84 Fehler ..........46 Frequenz .........129 Alarmfehler ........122 Fehler, Warnungen und Bremswiderstände ......188 Allgemeine elektrische Daten ..200 Grenzwerte ........179 Analogeingang .......129 Fehlerursachen und Abhilfe ...
  • Seite 312 (250) .........75 (365) ........106 (251) .........75 (366) ........106 Lange Motorkabel ......18 (25N) ........75 (367) ........106 Lastüberwachung ......122 (25R) ........81 (368) ........106 Laufender Motor ......96 (25S) .........81 (369) ........107 LCD-Anzeige ........45 (25T) ........82 (371) ........107 Leistungsminderung ......201 (25U) ........82 (372) ........
  • Seite 313 (531) ........139 (654) ........164 OR-Operator ........ 158 (532) ........140 (655) ........164 (534) ........142 (711) ........168 (535) ........142 (712) ........168 Parallelbetrieb von Motoren .... 21 (536) ........143 (713) ........168 Parametersatz (541) ........143 (714) ........168 Parametersatz-Auswahl ..... 35 (542) ........145 (715) ........169 Parametersätze (551) ........145 (716) ........169...
  • Seite 314 Drehmoment ......128 Vectorbremse ........99 Frequenz .........127 Verdrillte Kabel ........28 Sollwert-Priorität ......37 Verzögerung ........93 Spannung ........24 Rampenform ......95 Spannungsversorgung ....190 Verzögerungszeit .......93 Speicher ...........40 Voreinstellung ........73 Standby-Modus ......101 Voreinstellung laden ......73 Startdrehzahl ........98 Startverzögerung ......115 Statusanzeigen .........45 Warnung ........175 Steuersignale ......24, 27 Wartung ........186 Steuerung Steueranschlüsse ....26 Wechselbedingung ......113...
  • Seite 316 CG Drives & Automation Sweden AB Mörsaregatan 12 Box 222 25 SE-250 24 Helsingborg Sweden T +46 42 16 99 00 F +46 42 16 99 49 www.emotron.com/www.cgglobal.com...
  • Seite 317 Separator Bauer S855 Separator...
  • Seite 318 BETRIEBSANLEITUNG für SEPARATOR S 655 und S 855 Version: Nov 2005...
  • Seite 319: Einleitung

    EINLEITUNG Herzlichen Dank für den Kauf eines BAUER Separators! Wir freuen uns, Ihnen einen BAUER Separator mit modernster Technik und bester Qualität zu bieten. Dieses Handbuch behandelt Betrieb und Wartung des BAUER Separators. Die Betriebsanleitung enthält aus Gründen der Übersichtlichkeit und wegen der möglichen Vielzahl nicht sämtliche Detailinformationen und kann insbesondere nicht jeden denkbaren Fall des Betriebes und der Instandhaltung berücksichtigen.
  • Seite 320 S 655 ; S 855 ; Seriennummer Händler: Name: Adresse: Tel./Fax: Datum der Auslieferung: Hersteller der Maschine: Röhren- und Pumpenwerk BAUER Ges.m.b.H. Kowaldstr. 2 A - 8570 Voitsberg Tel.: +43 3142 200 - 0 Fax: +43 3142 200 –320 /-340 e-mail: sales@bauer-at.com www.bauer-at.com Besitzer bzw.
  • Seite 321: Allgemeine Sicherheitshinweise

    • Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch Einhaltung Hersteller vorgeschriebenen Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungsbedingungen. • Der BAUER Separator darf nur von Personen benutzt werden, die hiermit vertraut und über die Gefahren unterrichtet sind. • Die einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften sowie sonstigen allgemein anerkannten sicherheitstechnischen, arbeitsmedizinischen und straßenverkehrsrechtlichen Regeln sind einzuhalten.
  • Seite 322 Beurteilungskriterien für Schnecke und Siebe hinsichtlich Verschleiß und Wiederaufarbeitung ..18 TECHNISCHE DATEN..............................19 11.1 Technische Daten Separator......................19 11.2 Typenschilder ............................20 11.2.1 Separator ............................20 11.2.2 Getriebe ............................20 11.2.3 Motor ..............................20 11.3 Hinweisschilder..........................20 ERSATZ- UND VERSCHLEISSTEILE........................20 ZUBEHÖR ................................21 13.1 Steuerung Separator .........................21 KONFORMITÄTSBESCHEINIGUNG ........................24 Betriebsanleitung für BAUER Separator...
  • Seite 323: Allgemeine Sicherheits- Und Unfallverhütungs- Vorschriften

    Der BAUER-Separator dient zum Trennen von pumpfähiger Gülle (ohne Fremdkörper wie Metallteile, Steine, Holz oder Putzlumpen) in eine feste (Feststoff) und eine flüssige (Dünngülle) Fraktion. Der BAUER-Separator ist für einen Dauerbetrieb im Freien ausgelegt. Er arbeitet in einem Temperaturbereich von 0°C-40°C einwandfrei. Bei hoher Luftfeuchtigkeit (z.B. Aufstellung in Küstennähe) und extremer...
  • Seite 324: Funktionsbeschreibung

    Separator drucklos betrieben wird. 3 FUNKTIONSBESCHREIBUNG Der BAUER Separator dient zum Trennen von pumpfähigen Fest-Flüssig-Gemischen mit relativ geringen Feststoffgehalten wie zum Beispiel Gülle. Als Kompaktgerät verbindet er die Funktionen von zwei Trenngeräten, nämlich die eines Siebes und die einer Presse.
  • Seite 325: Aufstellung Des Separators

    MAGNUM S Lieferumfang Der BAUER Separator wird als betriebsfertige Einheit, inklusive E-Motor, komplett montiert geliefert. Benötigtes Werkzeug Für das Platzieren des Separators ist ein Hebezeug erforderlich (Hubstapler, Traktor mit Frontlader, Kran, mit den entsprechenden Gurten oder Ketten. Für die Aufstellung und Montage sowie die Demontage des Separators werden Standardwerkzeug für Schlosser und Elektriker benötigt.
  • Seite 326: Elektroanschluss

    Der E-Motor ist mit einer Klemmleiste ausgerüstet. Die externe Motorsteuerung ist, wie alle Elektroanschlüsse, von einem Elektriker fachgerecht anzuschließen. Es wird empfohlen, die entsprechende elektrische Steuerung für den Separator, bzw. für den Separator und die Bauer Tauchmotorpumpe von Bauer zu beziehen, da diese bereits für die entsprechenden Antriebsmotoren abgestimmt sind.
  • Seite 327 Gehäuse einzuschliessen, da in beiden Fällen die Kühlluftzufuhr verringert wird. Dadurch würde der Motor überhitzt werden. Bei Verwendung einer original Bauer-Steuerung siehe Kapitel Zubehör und Schaltplan von Steuerung. Kondenswasserbohrung Bei Motoren, die starken Temperaturschwankungen oder extremen klimatischen Verhältnissen ausgesetzt sind, empfehlen wir eine Kondenswasserbohrung.
  • Seite 328 Einstellung des Motorschutzschalters 26 A Ein Motorschutzschalter bzw. ein Schutz mit Überstromrelais zum Schutz der Motorwicklungen ist unbedingt zu installieren. Schmelzsicherungen schützen den ACHTUNG! Motor nicht vor Überbelastungen sondern lediglich die Netzzuleitungen oder Schaltanlagen gegen Schäden bei Kurzschluss. Betriebsanleitung für BAUER Separator...
  • Seite 329: Vorbereitung Zur Inbetriebnahme

    Daher immer genug Zeit nach einer Änderung lassen und nur in kleinen Schritten verstellen! Vor der Erstinbetriebnahme bzw. nach längerer Stehzeit soll der Separator vor dem Einschalten durch kurzes Starten der Pumpe geflutet werden, um einen schädlichen Trockenlauf zu vermeiden. Betriebsanleitung für BAUER Separator...
  • Seite 330: Stopfenbildung

    Stopfen zu fest • Die Gewichte an den Hebeln einschieben oder sogar entfernen. Ist der Stopfen zu fest, kann sich bei längerem Betrieb der Separator verstopfen, da der Stopfen nicht mehr aus dem Mundstück herausgeschoben werden kann! Betriebsanleitung für BAUER Separator...
  • Seite 331: Stopfen Zu Weich

    (besonders bei kleinen Vorgruben) und dadurch die Gülle die Konsistenz verändert, schmierig wird bis sich schließlich kein Feststoff mehr abscheidet. Als Abhilfe sollte beim Separatoreinlauf ein Pufferbehälter angebracht werden, der über eine Niveausteuerung befüllt wird. Betriebsanleitung für BAUER Separator...
  • Seite 332: Störungen - Störungsbehebung

    Zu separierendes Medium hat Medium (Gülle) gründlich mixen und und Flüssigkeit tritt aus dem zuwenig Feststoffgehalt homogenisieren, Mundstück Gewichte zu weit hinten Siehe Einstellhinweise 6.1. Feststoffe sind zu fein und haben Feineres Sieb einsetzen keine fasrige Struktur Betriebsanleitung für BAUER Separator...
  • Seite 333: Ausser Betrieb Setzen

    Reibung zu vermindern. Das Sieb „schwimmt“ [„atmet“] in den Führungsschienen, abhängig von der Härte des Pfropfens. Die leichte Auf- und Abbewegung der Hebelarme des Ausstoßreglers sind ein Indiz für das „Schwimmen“ des Siebes im Separatorgehäuse. Betriebsanleitung für BAUER Separator...
  • Seite 334: Wartung Und Inspektion

    - nur Einbau von Standardsieben möglich Wird der Einbau von HD Sieben gewünscht, so muss der Separator auf Siebführungsschienen mit G-Nut umgerüstet werden. Dazu ist eine spezielle Einstellvorrichtung erforderlich, die bei Bauer mit einer speziellen Anleitung angefordert werden kann. Achtung: Lösen Sie nie die Befestigungsschrauben der Siebführungsschienen am Gehäuse (Abb. 4.5) Die Siebführungsschienen werden bei der Montage des Separators mit einer speziellen Lehre ausgerichtet, mit...
  • Seite 335: Versorgung Mit Sperrmedium

    Sperrmedium versorgen. Abb. 4.1: Versorgung mit Sperrmedium T-Schiene: Austausch bei Verschleiß Abb. 4.2: Kunststoffprofilschiene in der Führungsschiene Links: Siebführungsschiene mit T-Nut nur für Standard-Siebe; Rechts: Siebführungsschiene mit G-Nut für Standard-Siebe mit G-Schiene und für HD-Sieb mit T-Schiene Betriebsanleitung für BAUER Separator...
  • Seite 336 Abb. 4.3: S855 mit einer Siebführungsschiene mit G-Nut: mit G Schiene für Standard-Sieb im Entwässerungsbereich und T-Schiene für HD-Sieb im Pressbereich Abb. 4.4: Sitz des fixierten Verschleißringes mit der Kennzeichnung der Fixierungspunkte Abb. 4.5: Sitz der Fixierschrauben für die Siebführungsschienen Niemals Fixierschrauben lösen Betriebsanleitung für BAUER Separator...
  • Seite 337: Kontrolle Und Wiedereinbau Des Siebes

    Mundstück und Sieb muss ein geringer Spalt von einigen Zehntel Millimetern liegen. Dies ist mit einer Fühlerlehre, (Abb. 4.8) nachzuprüfen Abb. 4.6: Verschleiß im Sieb durch verspanntes Sieb (links) und normaler Siebverschleiß (rechts) Abb. 4.7: Einbauposition des Siebes, eingeschlagenes Dreieck oben und nach vorn zum Separator Betriebsanleitung für BAUER Separator...
  • Seite 338: Kontrolle Und Wiedereinbau Der Schnecke

    Anschließend Abstreifschrauben, sofern vorhanden, neu einstellen. Kontermutter lösen und die Abstreifschraube bei sich drehender Schnecke langsam nachstellen, bis die Schraube an der Schnecke streift Dann Schraube um ca. 30° zurückdrehen und mit der Kontermutter kontern. Die Abstreifschrauben müssen alle 4 Wochen nachgestellt werden. Betriebsanleitung für BAUER Separator...
  • Seite 339 Abb. 4.9: Schnecke mit gepanzertem Spezialwerkstoff und Nabenaufnahme, Neuzustand Abb. 4.10: Schnecke mit Endscheibe als zusätzlicher Schutz des Getriebemotors mit Anbausatz Sitz der Abstreifschrauben Abb. 4.11: Kontrolle des Taumelschlags der Schnecke links, Einstellung der Abstreifschrauben rechts Betriebsanleitung für BAUER Separator...
  • Seite 340: Beurteilungskriterien Für Schnecke Und Siebe Hinsichtlich Verschleiß Und Wiederaufarbeitung

    Verschleiß beeinflusst. Grundsätzlich kann nur die Schnecke wieder aufgearbeitet werden, eine Aufarbeitung des Siebes ist nicht möglich. Die Wiederaufarbeitung der Schnecke darf nur durch einen von Bauer GmbH zugelassenen Betrieb durchgeführt werden, um die notwendige Qualität und Genauigkeit sicherzustellen.
  • Seite 341: Technische Daten

    Zulauf, Überlauf BAUER T-Stück HK 108, Stahl, verzinkt Vierkant-Flansch (Lochabstand 150 mm) für Anschluss von Auslaufstutzen Stahl, verzinkt BAUER Kupplungen HK 108 / HK133 Untergestell Stahl, rostfrei 5,5 kW, 190-220/380-420V, 50Hz, IP55, F, 1440U/min Motor beziehungsweise 190-240/380-480V, 60Hz, IP55, F, 1740U/min...
  • Seite 342: Typenschilder

    11.2 Typenschilder Bei Korrespondenz mit dem Händler oder dem Hersteller des BAUER-Separators geben Sie bitte unbedingt die zutreffende Seriennummer des Gerätes an. Diese finden Sie auf den Typenschildern am Separator- Einlaufgehäuse. Weitere Typenschilder befinden sich am Getriebe und am Motor.
  • Seite 343: Zubehör

    Mit der Steuerung lassen sich die Zeiten für Vor- und Retourlauf individuell einstellen. In der Praxis haben sich folgende Zeitintervalle als günstig erwiesen: Vorlauf ..zwischen 2 und 4 Minuten Retourlauf..10 bis 20 Sekunden K7, K8: Umschaltzeit K9: Zeitrelais zwischen für Vor- und Rücklauf Vor- und Rücklauf Motorschutz Betriebsanleitung für BAUER Separator...
  • Seite 344: K9: Zeitrelais Für Vor- Und Rücklauf

    Die Schneckenwelle dreht sich beim Vorlauf gegen den Uhrzeigersinn (Blickrichtung auf Getriebemotor) Die notwendigen Schaltzeiten können für unterschiedliche Medien variieren und individuell angepasst werden. Wird der Rücklauf nicht benötigt, die Vorlaufzeit mittels Tippschalter auf Stunden umstellen. Betriebsanleitung für BAUER Separator...
  • Seite 345 12 A einstellen ! K7, K8: Umschaltzeit (Pause zwischen Vor- und Rücklauf) Voreinstellung: Pause beim Umschalten = 1 bis 3 Sekunden ACHTUNG: Der Motor läuft nach! Auf keinen Fall einen Wert kleiner als 1 Sekunde einstellen. Betriebsanleitung für BAUER Separator...
  • Seite 346: Konformitätsbescheinigung

    Konformitätserklärung im Sinne der EG-Maschinenrichtlinie 98/37/EG, Anhang II A Hiermit erklären wir, Röhren- und Pumpenwerk BAUER Gesellschaft m.b.H. Kowaldstraße 2, A - 8570 Voitsberg - Austria Tel. +43 3142 200 - 0, Telefax: +43 3142 200 –320 /-340 daß die nachfolgend bezeichnete Maschine aufgrund ihrer Konzipierung und Bauart sowie in der von uns in Verkehr gebrachten Ausführung den einschlägigen grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen...
  • Seite 347 Beschickungspumpe Bauer HelixDrive...
  • Seite 348 Betriebsanleitung für eine unvollständige Maschine HELIXDRIVE 553,556,753,756,1103,1106 Röhren- und Pumpenwerk Telefon: +43 3142 / 200 - 0 BAUER GmbH Fax: +43 3142 / 200 - 205 Kowaldstraße 2 01/2012 E-Mail: bauer@bauer-at.com A-8570 Voitsberg/Austria 430 9906 Web: www.bauer-at.com...
  • Seite 349 Wichtige grundlegende Informationen ................4 Lieferumfang ......................4 Allgemeine Sicherheitshinweise ................4 1.2.1 Symbole und Signalwörter ................ 4 1.2.2 Allgemeine Sicherheitshinweise ..............4 Produkthaftung ....................... 5 Bestimmungsgemäße Verwendung................ 5 Qualifiziertes Personal ................... 5 Gewährleistung ...................... 6 Sicherheit ......................... 7 Bestimmungsgemäße Verwendung der Maschine ..........7 2.1.1 Einsatzbereich ..................
  • Seite 350 5.7.2 Sicherheitsorgan in der Druckleitung ............16 Elektrische Anschlüsse ..................17 Inbetrieb- / Außerbetriebnahme ..................18 Vorbereitung zur Inbetriebnahme ................. 18 6.1.1 Befüllen der Pumpe ................18 6.1.2 Losbrechen der Pumpe ................18 6.1.3 Drehrichtungskontrolle ................18 6.1.4 Inbetriebnahme der Antriebsmaschine ........... 19 6.1.5 Pumpe im Stillstand ................
  • Seite 351: Wichtige Grundlegende Informationen

    Wichtige grundlegende Informationen Wichtige grundlegende Informationen Lieferumfang Motor und Pumpwerk der Baureihe HELIX werden, wenn kein besonderer DRIVE Kundenwunsch vorliegt, montiert auf einer Palette geliefert. Der Standardlieferumfang beinhaltet auch ein Untergestell auf dem das Pumpwerk und der Getriebemotor montiert sind. Allgemeine Sicherheitshinweise 1.2.1 Symbole und Signalwörter...
  • Seite 352: Produkthaftung

    Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch die Einhaltung, der vom Hersteller vorgeschriebenen Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungsbedingungen. Die Betriebs u. Wartungsanleitung berücksichtigt nicht örtliche Sicherheitsbestimmungen. BAUER HELIXDRIVE Pumpe darf nur von Personen benutzt werden, die hiermit vertraut und über die Gefahren unterrichtet sind. Die einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften sowie die sonstigen allgemein anerkannten sicherheitstechnischen, arbeitsmedizinischen und straßenverkehrsrechtlichen Regeln sind einzuhalten.
  • Seite 353: Gewährleistung

    Es gelten die jeweils gültigen Allgemeinen Geschäfts- und Gewährleistungsbedingungen der BAUER GmbH Für Schäden, die durch Nichtbeachtung der Betriebsanleitung und der Einsatzbedienungen entstehen, übernimmt BAUER keine Haftung Bei Änderung der Betriebsverhältnisse ( Fördermedium, Drehzahl, Viskosität, Temperatur oder Druck ) muss geprüft werden, ob die Pumpe hierfür geeignet ist.
  • Seite 354: Sicherheit

    Sicherheit Sicherheit Diese Betriebsanleitung enthält wichtige grundlegende Informationen, die bei Aufstellung, Betrieb und Wartung zu beachten sind. Daher ist die Betriebsanleitung vor Montage unbedingt vom Monteur sowie dem zuständigen Fachpersonal bzw. Betreiber zu lesen, und muss ständig am einsatzort der Maschine verfügbar sein. Es sind nicht nur die unter diesem Hauptpunkt Sicherheit aufgeführt, allgemeinen Sicherheitshinweise zu beachten, sondern auch die unter den anderen Hauptpunkten eingefügten speziellen Sicherheitshinweise.
  • Seite 355: Beachtung Der Montageanleitung Und Betriebsanleitung

    Sicherheit Die Maschine muss laut den örtlichen Entsorgungsrichtlinien entsorgt werden. Beachtung der Montageanleitung und Betriebsanleitung Die Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise kann sowohl eine Gefährdung für Personen als auch für Umwelt und Maschine zur Folge haben. Die Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise kann zum Verlust jeglicher Schadensersatzansprüche führen. Im Einzelnen kann Nichtbeachtung beispielweise folgende Gefährdungen nach sich ziehen: •...
  • Seite 356: Aufbau Und Funktion

    Aufbau und Funktion Aufbau und Funktion BAUER Pumpen gehören wie alle Exzenterschneckenpumpen zur Gruppe der rotierenden Verdrängerpumpen. Charakteristisches Merkmal dieser Pumpen ist die besondere Ausbildung und Anordnung der beiden Förderelemente, dem Rotor und dem Stator. Durch die unterschiedliche Gangzahl von Rotor und Stator entsteht eine Kammer, die sich bei der Drehbewegung des Rotors in ununterbrochener Folge wechselseitig öffnet...
  • Seite 357: Aufbau

    Aufbau und Funktion Aufbau 3.1.1 Pumpenaufbau HELIXDRIVE Antrieb ( Getriebemotor ) Lagerstuhl Gelenkwelle Sauggehäuse Rotor / Stator Druckstutzen Grundrahmen ( Montagerahmen ) HELIXDRIVE 10 von 24 07.12.2011...
  • Seite 358: Aufbau Lagerstuhl M600 Helixdrive

    Aufbau und Funktion 3.1.2 Aufbau Lagerstuhl M600 HELIXDRIVE Wichtig: Rundmaterial zum Abstecken (Arretieren) bis Anschlag einführen Gehäuse Ölvorlagegefäß ( Schauglas ) Arretierungsbohrung ( Schraube öffnen => mit Rundmaterial D=9,9 mm abstecken ) Welle mit Lagerung Gleitringdichtung Flanschnabe Wellendichtring HELIXDRIVE 11 von 24 07.12.2011...
  • Seite 359: Notizen

    Aufbau und Funktion Notizen HELIXDRIVE 12 von 24 07.12.2011...
  • Seite 360: Anlieferung, Innerbetrieblicher Transport, Auspacken

    Anlieferung, innerbetrieblicher Transport, Auspacken Anlieferung, innerbetrieblicher Transport, Auspacken Verpackung Die Pumpe wird auf einer Palette geliefert. Sie ist mit Schrauben fixiert. Diese Müssen bei der Montage gelöst werden. Anschließend kann die Pumpe mit einem Hebezeug von der Palette entfernt und an ihren Bestimmungsort transportiert werden. Transport Der Transport des Aggregats erfolgt mittels Hebezeug.
  • Seite 361: Aufstellbedingungen

    Aufstellbedingungen Aufstellbedingungen Aufstellung Das Aufstellen und die Montage der HELIXDRIVE Pumpen ist nur durch autorisiertes Fachpersonal durchzuführen. Die Pumpe / Das Aggregat werden grundsätzlich nur horizontal zur Montage freigegeben. Für spezielle Anfragen muss eine Rücksprache mit dem Hersteller durchgeführt werden. Ansonsten kann es zum Verlust der Gewährleistung führen.
  • Seite 362: Fundament Und Boden

    Aufstellbedingungen Fundament und Boden Die Fundamentgestaltung ist abhängig von der Baugröße der Pumpe und der örtlichen Verhältnissen. Angaben über die Pumpen siehe Maßplatt. Fundament Arten: Beton Stahlrahmen Bei allen Fundamentausführungen muss das Gewicht des Pumpenaggregats auf der Gesamten Oberfläche aufgenommen werden. Die Grundplatte ist Spannungsfrei auf dem Fundament zu befestigen.
  • Seite 363: Abstützungen Von Rohrleitungsanschlüssen

    Aufstellbedingungen Die Auswahl der Nennweiten von Saug und Druckleitung erfolgt auf der Grundlage der Pumpenstutzen- Nennweiten. Grobe Abweichungen, speziell an der Saugseite erfordern Rücksprache mit dem Hersteller. 5.6.2 Abstützungen von Rohrleitungsanschlüssen Die Saugleitung sollte möglichst kurz gehalten sein und zu Pumpe hin stetig ansteigen. Die Rohrleitungen sind nahe der Pumpe abstützen und soll sich leicht an den Anschlussstutzen der Pumpe anschrauben lassen, um Verspannungen zu vermeiden.
  • Seite 364: Elektrische Anschlüsse

    Aufstellbedingungen Elektrische Anschlüsse Anklemmen Kabel des Antriebsmotors ist von einer Elektrofachkraft entsprechend dem Schaltplan des Motorherstellers vorzunehmen. Hierbei sind die gültigen VDE - Vorschriften und die des zuständigen Energieversorgungsunternehmen zu beachten. HELIXDRIVE 17 von 24 07.12.2011...
  • Seite 365: Inbetrieb- / Außerbetriebnahme

    Inbetrieb- / Außerbetriebnahme Inbetrieb- / Außerbetriebnahme Die Inbetrieb- / Außerbetriebnhme ist nur durch autorisiertes Fachpersonal durchzuführen. Vorbereitung zur Inbetriebnahme 6.1.1 Befüllen der Pumpe Zur Erstinbetriebnahme und nach längeren Stillstandszeiten muss die Pumpe (Saugleitung) mit Flüssigkeit gefüllt werden. Dies dient zu Schmierung des Rotors und des Stators.
  • Seite 366: Inbetriebnahme Der Antriebsmaschine

    Inbetrieb- / Außerbetriebnahme 6.1.4 Inbetriebnahme der Antriebsmaschine Die Inbetriebnahme der Antriebsmaschine ist der beiliegenden Betriebsanleitung des Herstellers zu entnehmen. 6.1.5 Pumpe im Stillstand Während des Stillstandes muss die Pumpe sowie Zusatzeinrichtungen vor folgendem geschützt werden: • vor Frost • vor Ablagerungen von Feststoffen •...
  • Seite 367: Fehlersuche

    Fehlersuche Fehlersuche Art der Störung Mögliche Ursachen Behebung der Störung Bei neuer Pumpe oder neuen Pumpe auffüllen, von Hand Rotor bzw. Stator: durchdrehen, Notfalls Haftreibung zu groß Gleitmittel in den Stator bringen Elektrische Daten der Pumpe Bestelldaten überprüfen, stimmen mit dem Netz nicht Elektroinstallation überein.
  • Seite 368 Fehlersuche In die Saugleitung gelangt Luft Saug- Flüssigkeitsspiegel erhöhen; Einlaufwirbel x x x x x unterbinden; Lufteinschlüsse verhinder; Rohrleitung auf Dichtheit prüfen Die Wellendichtung ist Gleitringdichtung wechseln undicht; Medium Gelangt in x x x x x x x x Ölvorratsbehälter; Öl von Vorratsbehälter wird weniger Die Saughöhe ist zu groß...
  • Seite 369: Instandhaltung

    Instandhaltung Instandhaltung Inspektions- und Wartungsplan der Pumpe Tätigkeit Kontrolle des Ölstandes des im Ölschauglas Geräuschprüfung der Pumpe und des Antriebs Ölwechsel vom Lagerstuhl ( alle 4000 Betriebsstunden ) Reinigen der Pumpe und bzw. Sauggehäuse Rotor Wechsel, Stator Wechsel Abhängig vom Fördermedium t = täglich, w = wöchentlich, m = monatlich, j = jährlich Schmierstoff im Lagerstuhl...
  • Seite 370 Instandhaltung Dichtring Laufwerkdichtung 13. Flanschnabe aufstecken und mit Scheibe und Schraube bis auf Anschlag festziehen. Wichtig: Schraube mit mittelfester Schraubensicherung ( LOCTITE 243) 14. Pumpe komplementieren und anschließend Öl Füllen. Wichtig: Der Schutzschlauch der Gelenkwelle muss komplett mit Fett gefüllt werden! Bei der Verbindung des Lagerstuhls mit dem Sauggehäuse muss ein Flächendichtmittel verwendet werden! HELIXDRIVE...
  • Seite 371: Notizen

    Instandhaltung Notizen: HELIXDRIVE 24 von 24 07.12.2011...
  • Seite 372: Eg-Konformitätserklärung

    «Logo» EG-Konformitätserklärung (Original EG-Konformitätserklärung) nach Maschinenrichtlinie 2006/42/EG Der Hersteller Pumpen und Röhrenwerke Bauer GmbH Kowaldstraße 2 A - 8570 Voitsberg / Austria Telefon: +43 3142 / 200 - 0 Telefax: +43 3142 / 200 - 205 email: bauer@bauer-at.com erklärt hiermit, dass folgendes Produkt...
  • Seite 373 Abführpumpe BBA Pumps B50BVGMC Hoyer...
  • Seite 374 Bedienungsanleitung Baureihe B Baureihe B-Ex Deutsch Achtung: Diese Bedienungsanleitung enthält ergänzende Informationen über ATEX-Pumpen. Diese Informationen sorgfältig lesen!
  • Seite 375: Iia-Bescheinigung

    Bedienungsanleitung Baureihe B IIa-Bescheinigung: Konformitätserklärung im Sinne der EG-Maschinenrichtlinie 98/37/EG, Anhang IIa Hersteller: B.B.A. Pompen BV, Zutphensestraat 242, 7325 WV Apeldoorn, Niederlande Produkt: Pumpe, Baureihe B. Hiermit erklären wir die Konformität aller oben genannten Pumpen mit den Bestimmungen: der Maschinenrichtlinie (Richtlinie 98/37/EG in der letztgültigen Fassung) der Niederspannungsrichtlinie (Richtlinie 73/23/EWG in der letztgültigen Fassung) –...
  • Seite 376 Bedienungsanleitung Baureihe B IIa-Bescheinigung: Konformitätserklärung im Sinne der EG-Maschinenrichtlinie 98/37/EG, Anhang IIa Hersteller: B.B.A. Pompen BV, Zutphensestraat 242, 7325 WV Apeldoorn, Niederlande Produkt: Pumpe, Baureihe B-EX. Hiermit erklären wir die Konformität aller oben genannten Pumpen mit den Bestimmungen: der Maschinenrichtlinie (Richtlinie 98/37/EG in der letztgültigen Fassung) der Niederspannungsrichtlinie (Richtlinie 73/23/EWG in der letztgültigen Fassung) –...
  • Seite 377 Bedienungsanleitung Baureihe B Inhalt 1 Zusätzlich zu beachtende Punkte bei ATEX-Pumpen:................7 2 Einleitung ..............................8 2.1 Betriebsanleitung ..........................8 2.1.1 Sicherheitssymbole ........................9 Sicherheit ..............................10 2.2 Garantie............................. 12 3 . Allgemeines............................13 3.1 Beschreibung der Pumpe ......................... 13 3.2 Anwendung ............................
  • Seite 378 Bedienungsanleitung Baureihe B 6.1.2 Einfache mechanische Wellendichtung ohne Kühlung ............. 37 6.1.3 Einfache mechanische Wellendichtung mit Kühlung..............37 6.1.4 Doppelte mechanische Wellendichtung in Back-to-Back-Anordnung........37 6.2 Zirkulationssysteme: API 610/682....................38 6.2.1 Plan 2 ............................39 6.2.2 Plan 11 ............................40 6.2.3 Plan 12 ............................
  • Seite 379 Bedienungsanleitung Baureihe B 11.6 Konservierung..........................70 11.7 Äußere Reinigung ........................... 70 11.8 Elektrische Anlage .......................... 71 11.9 Entleeren der Pumpe ........................71 11.10 Spezifische Komponenten......................72 11.10.1 Schrauben und Muttern......................72 11.10.2 Flache Dichtungen und Klebeband..................72 11.10.3 Kunststoff- und Gummiteile ....................72 11.10.4 Saugkorbfilter ........................
  • Seite 380: Zusätzlich Zu Beachtende Punkte Bei Atex-Pumpen

    Bedienungsanleitung Baureihe B 1 Zusätzlich zu beachtende Punkte bei ATEX-Pumpen: Diese Bedienungsanleitungen enthalten zusätzliche Informationen zu ATEX-Pumpen der Baureihe B. Die wichtigsten Informationen über ATEX-Pumpen sind in Kapitel 12 zusammengefasst. Die Bedienungsanleitungen müssen in jedem Fall vor der Aufstellung und Inbetriebnahme sowie vor Wartungstätigkeiten oder anderen Arbeiten an der Pumpe gelesen werden.
  • Seite 381: Einleitung

    Bedienungsanleitung Baureihe B 2 Einleitung Diese Standard-Bedienungsanleitungen gehören zu den Standard-Ausführungen der Baureihen B und B(Ex). 2.1 Betriebsanleitung Die Angaben in diesen Bedienungsanleitungen beruhen auf dem letzten Informationsstand und werden unter dem Vorbehalt späterer Änderungen gemacht. Wir behalten uns das Recht vor, zu einem beliebigen Zeitpunkt Anpassungen an der Konstruktion und/oder Ausführung unserer Produkte vorzunehmen, ohne dass sich daraus eine Verpflichtung zu entsprechenden Anpassungen an früheren Lieferungen ergibt.
  • Seite 382: Sicherheitssymbole

    Bedienungsanleitung Baureihe B 2.1.1 Sicherheitssymbole Die Sicherheitshinweise in der Bedienungsanleitung, deren Nichteinhaltung zu Gefahren für Personen, die Umgebung, die Umwelt oder die Maschine führt, enthalten folgende Symbole: Dieses Symbol weist auf die Verpflichtung des Benutzers zur Einhaltung der zusammengefassten Vorschriften hin. Dieses Symbol warnt vor und beschreibt die drohende Gefahr bei Nichtbeachtung der Vorschriften in Bezug auf elektrischen Strom.
  • Seite 383: Sicherheit

    Bedienungsanleitung Baureihe B Sicherheit Kennzeichnungen auf der Pumpe: In jedem Fall sind die auf der Pumpe angebrachten Kennzeichnungen (der Pfeil zur Angabe der Drehrichtung oder die Symbole zur Kennzeichnung der Flüssigkeitsanschlüsse) zu beachten. Dafür sorgen, dass diese Kennzeichnungen lesbar sind und bleiben. Zielgruppe dieser Bedienungsanleitung: Folgende Personen müssen die gesamte Bedienungsanleitung lesen und ihren Inhalt verstehen: •...
  • Seite 384 Bedienungsanleitung Baureihe B Sicherheitsvorschriften während des Betriebs der Pumpe: Die in dieser Anleitung genannten Grenzwerte des Anwendungsbereichs müssen eingehalten • werden. Wenn von kalten oder heißen Teilen der Pumpe eine Gefahr ausgehen kann, müssen diese Teile • vor zufälliger Berührung gesichert werden. Schutzeinrichtungen für bewegliche Teile (z.B.
  • Seite 385: Garantie

    Bedienungsanleitung Baureihe B Spezifische Hinweise für die Arbeit mit Kreiselpumpen: Die Pumpen dürfen nur für den Zweck eingesetzt werden, für den sie verkauft worden sind. Wenn Sie das Medium wechseln wollen, müssen Sie sich beim Hersteller bzw. Lieferanten erkundigen, ob die Pumpe auch für das neue Medium geeignet ist.
  • Seite 386: Allgemeines

    Bedienungsanleitung Baureihe B 3 . Allgemeines Dieses Kapitel beschreibt folgende Punkte: Beschreibung der Pumpe • Anwendung • Arbeitsweise der Pumpe bzw. des Pumpenaggregats • Typenkennzeichnung • 3.1 Beschreibung der Pumpe Die selbstansaugenden BBA-Kreiselpumpen eignen sich hervorragend zum Verpumpen sauberer und verunreinigter Flüssigkeiten.
  • Seite 387: Arbeitsweise Der Pumpe

    Bedienungsanleitung Baureihe B Die maximale Flüssigkeitstemperatur beträgt 180 Grad (in ATEX-Zonen ist die maximale Temperatur von der Zone und Kategorie abhängig). Die Temperatur ist außerdem unter anderem abhängig von: Werkstoffarten, Flüssigkeit, Betriebsdruck und Aufstellung der Pumpe (siehe die technischen Daten). Zusätzlich zu beachtende Punkte bei ATEX-Pumpen: In ATEX-Zonen gilt folgende maximal zulässige Flüssigkeitstemperatur.
  • Seite 388 Bedienungsanleitung Baureihe B In der folgenden Zeichnung ist eine selbstansaugende Kreiselpumpe als Schnittmodell dargestellt. Die Pfeile geben den Verlauf der Flüssigkeits- und Luftströmungen im Pumpengehäuse an. Die dunklen Pfeile symbolisieren die Flüssigkeit, die weißen Pfeile symbolisieren die Luft. B100 BVGS Zeichnung zur Funktion in der Anlaufphase.
  • Seite 389: Typenkennzeichnung

    Bedienungsanleitung Baureihe B 3.4 Typenkennzeichnung Typ: +BF67 (Beispiel) Codierung: Pumpenbaureihe Baugröße Wellendichtung Werkstoffart Bauform Antrieb Elastomere Optionen Aufbau 3.4.1 Pumpenbaureihe Baureihe B, selbstansaugende Abwasserpumpe Baureihe B, selbstansaugende Abwasserpumpe B-Ex II 2GD c 135° ° ° ° C Pumpe nach ATEX-Spezifikation in einer bestimmten (T4) Temperaturklasse.
  • Seite 390: Wellendichtung

    Bedienungsanleitung Baureihe B 3.4.3 Wellendichtung Siliziumcarbid (sic) / Siliziumcarbid (sic) Elastomere FPM (Viton®). Siliziumcarbid (sic) / Siliziumcarbid (sic) Elastomere EPDM. Siliziumcarbid (sic) / Siliziumcarbid (sic) Elastomere FPM (Viton®), Sperrwasser. Siliziumcarbid (sic) / Siliziumcarbid (sic) Elastomere EPDM, Sperrwasser. BE+W Siliziumcarbid (sic) / Siliziumcarbid (sic) Elastomere FPM (Viton)®, fettgekühlt Mit Ausnahme von B150, B200, B250 und B300.
  • Seite 391 Bedienungsanleitung Baureihe B serienmäßig lieferbar, Sperrwasser. Hartmetall / Hartmetall / Elastomere FPM(Viton®). Serienmäßig fettgekühlt. Mit Ausnahme von B150, B200, B250 und B300. Diese Modelle haben serienmäßig Ölkühlung. T3W + W Hartmetall / Hartmetall / Elastomere FPM(Viton®), Sperrwasser. Serienmäßig fettgekühlt. Mit Ausnahme von B150, B200, B250 und B300. Diese Modelle haben serienmäßig Ölkühlung.
  • Seite 392 Bedienungsanleitung Baureihe B Kohle / Keramik / Elastomere, PTFE, fettgekühlt. (130) Mit Ausnahme von B150, B200, B250 und B300. Diese Modelle haben serienmäßig Ölkühlung. Nicht lieferbar für B40. Kohle / Keramik / Elastomere, PTFE, fettgekühlt, Sperrwasser. T7W + W (130) Mit Ausnahme von B150, B200, B250 und B300.
  • Seite 393: Werkstoffart

    Bedienungsanleitung Baureihe B 3.4.4 Werkstoffart: Bei der B-Serie ist der Lagerstuhl DIN 1691. GG-20 standardmäßig: DIN 1561. EN-GJL-250 Werkstoff-Nr. EN-JL 1050 Die folgenden Komponenten können Pumpengehäuse Laufrad unter anderem aus folgenden Verschleißplatte Materialien zusammengesetzt werden: Reinigungsdeckel Gusseisen, G Zwischengehäuse Bronze, B Anschlussflansche Edelstahl, K G (Gusseisen)
  • Seite 394: Bauform

    Bedienungsanleitung Baureihe B 3.4.5 Bauform Monoblock bis 3 kW 230/400 V. Ab 4 kW 400/690 V. (Monoblock ist ein Motor mit einer speziellen Welle und Anbauflansch B14a oder B5) Monoblock, einphasig 230 V. Monoblock ist ein Motor mit einer speziellen Welle und Anbauflansch B14a oder B5 Freies Wellenende, mit Lagerstuhl.
  • Seite 395: Aufbau

    Bedienungsanleitung Baureihe B 3.4.9 Aufbau Trailer-Ausführung Die Nr. gibt die Trailer-Art an. TR (Nr.) Trägerfundament Die Nr. gibt die Art des Trägerfundaments an. BF (Nr.) Grundplatte Tankfundament Die Nr. gibt die Art des Tankfundaments an. TF (Nr.) Schalldämpfendes Der Buchstabe gibt die Gehäuseart an. GL (F) Gehäuse Version 2.4, De...
  • Seite 396: Aufstellen

    Bedienungsanleitung Baureihe B 4 Aufstellen Dieses Kapitel beschreibt, wie die Pumpe bzw. das Pumpenaggregat aufgestellt werden muss. Allgemeines • Empfang • Transport und Lagerung • Zwischenlagerung • Innenkonservierung • Allgemeine Bedienungsanleitung für Kreiselpumpen • Konstruktion • Aufstellungsort • feuer- und explosionsgefährdete Räume •...
  • Seite 397: Empfang

    Bedienungsanleitung Baureihe B 4.2 Empfang Die Pumpe bzw. das Pumpenaggregat nach Empfang auf eventuelle Schäden kontrollieren, die beim Transport aufgetreten sein können. Weiterhin überprüfen, ob die Sendung mit dem Lieferschein übereinstimmt. Falls die Sendung beschädigt oder unvollständig ist, ist sofort der Spediteur zu benachrichtigen.
  • Seite 398: Zwischenlagerung

    Bedienungsanleitung Baureihe B 4.4 Zwischenlagerung Bei der Auslieferung können Pumpen mit einer Konservierung versehen sein. Die Konservierung hat eine Haltbarkeit von 6 bis 12 Monaten. Bei einer lang dauernden Zwischenlagerung oder Außerbetriebsetzung müssen die Pumpen innen mit einem Konservierungsmittel behandelt werden. Falls vorhanden, müssen auch die Anschlüsse für Spülung, Kreislauf oder Kühlung verschlossen werden.
  • Seite 399: Aufstellungsort

    Bedienungsanleitung Baureihe B 4.8 Aufstellungsort Dafür sorgen, dass die Bedienungseinrichtung der Pumpe bzw. des Pumpenaggregats immer zugänglich ist und es auch während des Betriebs bleibt. Dafür sorgen, dass die Pumpe bzw. das Pumpenaggregat mechanisch gut abgeschirmt und spannungsfrei aufgestellt ist. 4.8.1 Freiraum um die Pumpe Rund um die Pumpe bzw.
  • Seite 400: Feuer- Oder Explosionsgefährdete Räume

    Bedienungsanleitung Baureihe B 4.9 Feuer- oder explosionsgefährdete Räume Zusätzlich zu beachtende Punkte bei ATEX-Pumpen: Im Falle einer inneren Explosion, die so weit wie möglich Integrierter ausgeschlossen wurde, liegt es in der Verantwortlichkeit des Explosionsschutz: Anwenders, geeignete technische Maßnahmen (wie schnellschließende Ventile) zum Anhalten und/oder Eindämmen der Explosion zu wählen.
  • Seite 401: Fundament

    Bedienungsanleitung Baureihe B 4.11 Fundament Kreiselpumpen können grundsätzlich auf einem Fuß, auf einem Fundament, mit einem Montageflansch in oder an einem Tank oder direkt in einem Leitungssystem angebracht werden. Einschränkungen bestehen lediglich in Bezug auf die Größe der Pumpe bzw. des Pumpenaggregats und die Belastbarkeit der anschließenden Teile.
  • Seite 402: Aufstellung

    Bedienungsanleitung Baureihe B Aufstellung Die Pumpe waagerecht auf die Pumpenfüße stellen. Andere Aufstellungsarten beeinflussen unter anderem das Entleeren, Auffüllen und die Wirkung der mechanischen Wellendichtung. Für alle anderen Aufstellungsarten als horizontal wenden Sie sich bitte an: Distrimex Pompen & Service BV Tel.
  • Seite 403: Drehrichtung

    Bedienungsanleitung Baureihe B 4.13 Drehrichtung Die Drehrichtung muss mit dem Drehrichtungspfeil auf der Pumpe übereinstimmen. Zusätzlich zu beachtende Punkte bei ATEX-Pumpen: Sicherstellen, dass der Drehrichtungspfeil vorhanden ist. Für die (elektrische/mechanische) Sicherung der Drehrichtung sorgen. Es liegt in der Verantwortlichkeit des Arbeitgebers, die Gefahren im Sicherheitseinrichtungen (wie das Absichern der Zusammenhang...
  • Seite 404: Leitungssystem

    Bedienungsanleitung Baureihe B 5 Leitungssystem Dieses Kapitel beschreibt, wie die Pumpe bzw. das Pumpenaggregat an das Leitungssystem angeschlossen werden muss. Kräfte • Leitungen • Saugleitung • Druckleitung • selbstansaugende Arbeitsweise • Absperrventile • Wasserschlag • Saugkorb • 5.1 Kräfte Zu hohe Kräfte und Momente an den Flanschen durch die Leitungen führen zu mechanischen Schäden an der Pumpe bzw.
  • Seite 405: Saugleitung

    Bedienungsanleitung Baureihe B Der Durchmesser und die Länge von Saug- und Druckleitungen sowie die der zusätzlichen Komponenten müssen deshalb so gewählt werden, dass die Pumpe über dem mindestens zulässigen Einlassdruck (NPSH-Grafiken sind auf Anfrage erhältlich), innerhalb des maximal zulässigen Betriebsdrucks und innerhalb der installierten Motorleistung funktionieren kann.
  • Seite 406 Bedienungsanleitung Baureihe B Zusätzlich zu beachtende Punkte bei ATEX-Pumpen: Für eine geeignete Saugleitung in Bezug auf die NPSH-Kurve sorgen. Für einen geeigneten Leitungsdurchmesser sorgen. Für eine geeignete Zuflussöffnung im Saugrohr sorgen. Für eine geeignete Wahl der Dichtungen sorgen. K6c. Dafür sorgen, dass Schmutzpartikel im Leitungssystem nicht zu Verstopfungen führen können.
  • Seite 407: Druckleitung

    Bedienungsanleitung Baureihe B 5.4 Druckleitung Zum Absperren der Druckleitung für Montage- und Reparaturarbeiten muss nahe beim Druckflansch ein Absperrventil angebracht werden. Das Absperrventil kann auch zum Regeln des Volumenstroms verwendet werden. Zusätzlich zu beachtende Punkte bei ATEX-Pumpen: Die Pumpe keinen Druckwerten aussetzen, für die sie laut Kurve nicht ausgelegt ist.
  • Seite 408 Bedienungsanleitung Baureihe B 5.6 Absperrventile An der Saug- und Druckseite Absperrventile vorsehen, um die Pumpe für Wartungstätigkeiten isolieren zu können. Die Absperrventile müssen einen offenen Durchlass haben, der vollständig auf die Größe des Leitungsdurchlasses geöffnet werden kann (z. B. Schieber- oder Kugelventile). Im Falle einer inneren Explosion, die so weit wie möglich Integrierter ausgeschlossen wurde, liegt es in der Verantwortlichkeit des...
  • Seite 409: Saugkorb

    Bedienungsanleitung Baureihe B 5.8 Saugkorb Fremdkörper können die Pumpe schwer beschädigen. Ihr Eindringen kann durch Einsatz eines Saugkorbs in der Anlage verhindert werden. Zusätzlich zu beachtende Punkte bei ATEX-Pumpen: P2a. Schmutzpartikel im Medium vermeiden (nur sauberes, gefiltertes Medium zulässig). • Nur bei flüchtigen und brennbaren Flüssigkeiten. P2b.
  • Seite 410: Mechanische Wellendichtung

    Bedienungsanleitung Baureihe B 6 Mechanische Wellendichtung In diesem Kapitel beschreiben wir die mechanischen Wellendichtungen, die in einer Pumpe eingesetzt werden können: Ausführungen der mechanischen Wellendichtung • Zirkulationssysteme API 610/682 • Leitungen für Spül-/Sperrflüssigkeit • Kühlflüssigkeit für Dichtung • 6.1 Mechanische Wellendichtung ohne Kühlung B und BE Diese mechanische Wellendichtung ist nicht geschmiert oder gekühlt.
  • Seite 411 Bedienungsanleitung Baureihe B Zusätzlich zu beachtende Punkte bei ATEX-Pumpen: Die Beständigkeitsübersicht daraufhin kontrollieren, ob die montierten Elastomere für das verpumpte Medium geeignet sind.∗ ∗ ∗ ∗ Für eine ordnungsgemäße Montage der mechanischen Wellendichtung gemäß den Lieferantenangaben sorgen (siehe: Technische Daten Baureihe B). ∗ ∗ ∗ ∗ Für ein geeignetes Kühlmittel für die mechanische Wellendichtung sorgen.
  • Seite 412: Plan 2

    Bedienungsanleitung Baureihe B 6.2.1 Plan 2 Die Pumpe ist auf das eventuelle Anbringen eines Plansystems vorbereitet. An der Druckseite im Pumpengehäuse und bei den Gleitflächen der mechanischen Wellendichtung ist eine Bohrung für ein ggf. später zu montierendes System angebracht (siehe: Technische Daten Baureihe B). Version 2.4, De Seite 39 von 85 21.10.2005...
  • Seite 413: Plan 11

    Bedienungsanleitung Baureihe B 6.2.2 Plan 11 Die Pumpe ist mit einer Leitung ausgestattet, die zwischen den Druckseite der Pumpe und den Gleitflächen der mechanischen Wellendichtung montiert ist. Die Gleitflächen werden durch das von der Druckseite der Pumpe kommende Medium gespült. In der Leitung ist eine kleine Drossel angebracht (siehe: Technische Daten Baureihe B).
  • Seite 414: Kühlflüssigkeit Für Dichtung

    Bedienungsanleitung Baureihe B Die Nichteinhaltung der Vorschriften in der Bedienungsanleitung kann den Benutzer und die Umgebung gefährden und/oder zu schweren Schäden an der Pumpe bzw. an der Pumpengruppe führen. Zusätzlich zu beachtende Punkte bei ATEX-Pumpen: K6b. Für ein geeignetes Hilfssystem für die Dichtung sorgen. ∗ ∗ ∗ ∗ •...
  • Seite 415 Bedienungsanleitung Baureihe B Für eine geeignete Temperatur der Kühlflüssigkeiten gegenüber dem zu verpumpenden Medium sorgen, um Beschädigungen der Dichtung vorzubeugen. Regelmäßig den Stand im Kühlflüssigkeitstank kontrollieren, bevor die Pumpe gestartet wird (mindestens 1x täglich). BBA Pompen BV ist nicht für Unfälle und Schäden verantwortlich, die sich aus der Nichtbeachtung der Anweisungen in dieser Anleitung ergeben.
  • Seite 416: Richtlinien Für Den Zusammenbau

    Bedienungsanleitung Baureihe B 7 Richtlinien für den Zusammenbau Dieser Abschnitt enthält einige Empfehlungen für den Zusammenbau. Wird die Pumpe in einer Ausführung mit freiem Wellenende geliefert, ist der Benutzer selbst für den Zusammenbau der Pumpe mit einem Antrieb verantwortlich. Weiterhin muss er alle Vorkehrungen treffen, die eine ordnungsgemäße Installation und Funktion der Pumpe bzw.
  • Seite 417: Fundament Der Pumpe Bzw. Des Pumpenaggregats

    Bedienungsanleitung Baureihe B 7.1 Fundament der Pumpe bzw. des Pumpenaggregats Diese Pumpe bzw. dieses Pumpenaggregat muss auf einer Grundplatte bzw. einem Fundament aufgestellt werden. Die Grundplatte und das Fundament stehen ihrerseits flach auf einem Bodenfundament. Dieses Fundament muss so beschaffen sein (vibrationsfrei, steif, flach, hart und waagerecht), dass die richtige Ausrichtung der Pumpe und des Antriebs im Betrieb der Pumpe bzw.
  • Seite 418: Elektromotoren

    Bedienungsanleitung Baureihe B 7.2 Elektromotoren Übersicht der zu wählenden Motoren in ATEX-Zonen 3 Ex II 3G EEx-nA-II-T3 Ex II 3G EEx-nA-II-T3 Ex II 3G EEx-nA-II-T3 Ex II 2G Eex-d(e)-T4 2 Ex II 2G EEx-e-II-T3 Ex II 2G EEx-e-II-T3 Ex II 2G EEx-e-II-T3 Ex II 2G Eex-d(e)-T4 Staub 3 Ex II 3D T125°C...
  • Seite 419: Betriebsschalter

    Bedienungsanleitung Baureihe B Mit geeigneten Maßnahmen dafür sorgen, dass die elektrischen Anschlüsse und Leitungen nicht beschädigt werden können. Spannung und Frequenz müssen vorab abgestimmt werden und mit den Angaben zur Ausführung der Motorwicklung übereinstimmen. Diese Angaben sind auf dem Typenschild des Motors vermerkt.
  • Seite 420 Bedienungsanleitung Baureihe B 9.1 Erdung Die Pumpe bzw. das Pumpenaggregat mit einer Erdung mit ausreichend großem Durchmesser versehen (siehe: Technische Daten Baureihe B). Zusätzlich zu beachtende Punkte bei ATEX-Pumpen: Für eine Verbindung zwischen Pumpe und Boden (Erdung) sorgen. 9.2 Verbrennungsmotoren Bei Einsatz eines Verbrennungsmotors in der Pumpe bzw.
  • Seite 421: Wellendichtung

    Bedienungsanleitung Baureihe B 9.3 Variatorgetriebe Die Betriebsanleitung des Lieferanten von Variator- oder Untersetzungsgetrieben heranziehen. 9.4 Wellendichtung Im Betrieb der Pumpe bzw. des Pumpenaggregats treten Stoßbelastungen auf. Die Wellenkupplung ist deshalb mit einer ausreichenden Reserve gegenüber dem Nenn-Motormoment zu wählen, beispielsweise mit dem 1,5- bis 2-fachen des Drehmoments, das für stoßfreie Dauerbelastung empfohlen wird.
  • Seite 422: Schutzabdeckung

    Bedienungsanleitung Baureihe B 9.6 Schutzabdeckung Zusätzlich zu beachtende Punkte bei ATEX-Pumpen: Für einen geeigneten Entwurf und eine geeignete Materialauswahl für die Schutzabdeckung sorgen. ∗ ∗ ∗ ∗ Es darf zu keiner gefährlichen Ansammlung von Staub kommen. • Vorzugsweise sollte ein von unten offener Entwurf gewählt werden. Die Schutzabdeckung muss weit um die Kupplung angebracht sein, falls •...
  • Seite 423: Allgemeines

    Bedienungsanleitung Baureihe B 10 Inbetriebnahme Dieses Kapitel beschreibt, wie die Pumpe bzw. das Pumpenaggregat in Betrieb genommen werden muss. 11 Allgemeines 12 Reinigen der Pumpe 13 Füllen der Pumpe 14 Vorbereitung auf den Start der Pumpe bzw. des Pumpenaggregats bei elektrischem Antrieb 15 Starten 16 Ausschalten 17 Neu starten...
  • Seite 424: Füllen Der Pumpe

    Bedienungsanleitung Baureihe B 18.3 Füllen der Pumpe Um optimal mit der Pumpe arbeiten zu können, muss die Pumpe vor Inbetriebnahme mit der zu verpumpenden Flüssigkeit gefüllt werden. − Den bzw. die Fülldeckel an der Oberseite der Pumpe öffnen. − Die Pumpe ganz mit der zu verpumpenden Flüssigkeit füllen, gleichzeitig wird die Pumpe entlüftet. −...
  • Seite 425 Bedienungsanleitung Baureihe B Version 2.4, De Seite 52 von 85 21.10.2005...
  • Seite 426 Bedienungsanleitung Baureihe B Zusätzlich zu beachtende Punkte bei ATEX-Pumpen: Für eine geeignete Saugleitung in Bezug auf die NPSH-Kurve sorgen. Für einen geeigneten Leitungsdurchmesser sorgen. Für eine geeignete Zuflussöffnung im Saugrohr sorgen. K6c. Für eine geeignete Wahl der Dichtungen sorgen. ∗ ∗ ∗ ∗ Dafür sorgen, dass Schmutzpartikel im Leitungssystem nicht zu Verstopfungen führen können.
  • Seite 427: Elektrische Anlage

    Bedienungsanleitung Baureihe B Es liegt in der Verantwortlichkeit des Arbeitgebers, die Gefahren im Sicherheitseinrichtungen (wie das Absichern vor Überdruck) Zusammenhang und die daraus folgenden Maßnahmen (wie das Anhalten der mit der Software: Pumpe) ordnungsgemäß in den Sicherheitskreis zu integrieren. Im Falle einer inneren Explosion, die so weit wie möglich Integrierter ausgeschlossen wurde, liegt es in der Verantwortlichkeit des Explosionsschutz:...
  • Seite 428 Bedienungsanleitung Baureihe B Zusätzlich zu beachtende Punkte bei ATEX-Pumpen: Für die (elektrische/mechanische) Sicherung der Drehrichtung sorgen. Für die richtige Drehrichtung sorgen Es liegt in der Verantwortlichkeit des Arbeitgebers, die Gefahren im Sicherheitseinrichtungen (wie das Absichern der Zusammenhang Drehrichtung) und die daraus folgenden Maßnahmen (wie das mit der Software: Anhalten der Pumpe) ordnungsgemäß...
  • Seite 429: Wellendichtung

    Bedienungsanleitung Baureihe B Wellendichtung Das Vorhandensein von Sperr- und/oder Spülwasser sowie den Druck, die Temperatur und die Anschlüsse kontrollieren. Falls die Pumpe mit Sperrflüssigkeits- und/oder Spülwasser-Anschlüssen ausgestattet ist, müssen diese in der Zuleitung ganz aufgedreht werden. Kontrollieren, ob die mechanische Wellendichtung zum Starten der Pumpe einen Vordruck an den eventuellen Sperrflüssigkeits- und/oder Spülwasseranschlüssen benötigt.
  • Seite 430 Bedienungsanleitung Baureihe B Es liegt in der Verantwortlichkeit des Arbeitgebers, die Gefahren im Sicherheitseinrichtungen (wie das Absichern gegen Zusammenhang Überhitzen) und die daraus folgenden Maßnahmen (wie das mit der Software: Anhalten der Pumpe) ordnungsgemäß in den Sicherheitskreis zu integrieren. Version 2.4, De Seite 57 von 85 21.10.2005...
  • Seite 431: Schutz

    Bedienungsanleitung Baureihe B 18.4.8 Ausrichtung Die Ausrichtung der Pumpe, des Motors und des eventuellen Getriebes kontrollieren. Zusätzlich zu beachtende Punkte bei ATEX-Pumpen: Dafür sorgen, dass die Pumpe bzw. das Pumpenaggregat im Betrieb ordnungsgemäß abgeschirmt ist. Dafür sorgen, dass die Pumpe spannungsfrei aufgestellt ist. ∗ ∗ ∗ ∗ •...
  • Seite 432: Ausschalten

    Bedienungsanleitung Baureihe B Die einwandfreie Funktion der Pumpe kontrollieren. • Zusätzlich zu beachtende Punkte bei ATEX-Pumpen: Pumpe gegen Überhitzung absichern. • (Nur bei Pumpenkategorie 2) Dafür sorgen, dass die Pumpe mit Flüssigkeit mit der richtigen Temperatur gefüllt ist. Es liegt in der Verantwortlichkeit des Arbeitgebers, die Gefahren im Sicherheitseinrichtungen (wie das Absichern der Temperatur) Zusammenhang...
  • Seite 433: Kontrolle Im Betrieb

    Bedienungsanleitung Baureihe B 18.8 Kontrolle im Betrieb Auf ruhigen und vibrationsfreien Lauf der Pumpe bzw. des Pumpenaggregats achten. Ein Trockenlauf der Pumpe muss in jedem Fall verhindert werden. An mechanischen Wellendichtungen ist bei optimalen Bedingungen nur geringe oder kaum sichtbare Leckage (Dampfform) zu erkennen. Der Betrieb gegen ein geschlossenes Absperrventil über längere Zeit ist nicht zulässig.
  • Seite 434 Bedienungsanleitung Baureihe B 19 Störungen Bei Störungen oder anormaler Funktion die Pumpe unverzüglich stilllegen und den Verantwortlichen informieren. Die Störungsursache ermitteln und vor dem Neustart der Pumpe das Problem beheben. Werden flüchtige und/oder gefährliche Flüssigkeiten Öffnen ohne verpumpt, müssen die von diesen Stoffen ausgehenden Gefahr: Gefahren beim Öffnen berücksichtigt werden.
  • Seite 435: Checkliste Für Störungen

    Bedienungsanleitung Baureihe B 19.1 Checkliste für Störungen Störung Ursache Mögliche Lösung Pumpe liefert Pumpe ist nicht vollständig gefüllt Pumpengehäuse mit gewünschter keine Flüssigkeit Flüssigkeit füllen Aus Flüssigkeit wird Gas oder Luft Für ruhigen Zufluss der Flüssigkeit sorgen freigesetzt Lufteinschluss in der Saugleitung Lufteinschlüsse nach Möglichkeit beseitigen Einlass der Saugleitung nicht weit genug...
  • Seite 436 Bedienungsanleitung Baureihe B Störung Ursache Mögliche Lösung Pumpe schaltet Pumpe und Saugleitung sind nicht Pumpengehäuse mit gewünschter nach dem Start vollständig gefüllt Flüssigkeit füllen Aus Flüssigkeit wird Gas oder Luft Für ruhigen Zufluss der Flüssigkeit sorgen freigesetzt Lufteinschluss in der Saugleitung Lufteinschlüsse nach Möglichkeit beseitigen Einlass der Saugleitung nicht weit genug...
  • Seite 437 Bedienungsanleitung Baureihe B Störung Ursache Mögliche Lösung Pumpe ruckelt Pumpe und Saugleitung sind nicht Pumpengehäuse mit gewünschter und erzeugt vollständig gefüllt Flüssigkeit füllen Lärm Einlass der Saugleitung nicht weit genug Saugleitung weiter eintauchen eingetaucht Fremdkörper im Laufrad Laufrad reinigen Die Achsen liegen nicht sauber in einer Gerät ausrichten Linie Das Fundament ist durch mangelhafte...
  • Seite 438 Bedienungsanleitung Baureihe B Störung Ursache Mögliche Lösung Zu starker Spülleitung ist verstopft Spülleitung reinigen Dichtungsverschleiß Die Achsen liegen nicht sauber in einer Gerät ausrichten Linie Die Welle ist verbogen Welle auswechseln Die Lager sind abgenutzt Lager austauschen Die Welle oder das Wellenlager ist Mechanische Wellendichtung komplett abgenutzt und/oder die Laufflächen der austauschen und kontrollieren, ob...
  • Seite 439 Bedienungsanleitung Baureihe B Störung Ursache Mögliche Lösung Pumpe wird Spülleitung ist verstopft Reinigen warm und/oder Drehende Teile laufen gegen Gesamte Einheit justieren und blockiert feststehende Teile gegebenenfalls ausrichten Die Lager sind abgenutzt Lager austauschen Die Welle dreht sich exzentrisch durch Lager austauschen und ausrichten abgenutzte Lager oder mangelhafte Ausrichtung...
  • Seite 440: Wiederverwendung Und Verschrotten

    Bedienungsanleitung Baureihe B 20 Wiederverwendung und Verschrotten Wenn die Pumpe ausgemustert oder wiederverwendet wird, müssen alle Flüssigkeiten auf geeignete Weise aus der Pumpe entfernt werden.Die Komponenten müssen gründlich gereinigt werden. Werden flüchtige und/oder gefährliche Flüssigkeiten Öffnen ohne verpumpt, müssen die von diesen Stoffen ausgehenden Gefahr: Gefahren beim Öffnen berücksichtigt werden.
  • Seite 441: Wartung

    Bedienungsanleitung Baureihe B 21 Wartung Dieses Kapitel beschreibt die Richtlinien für die Wartung der Pumpe bzw. des Pumpenaggregats. Allgemeines • Vorbereitung • Werkzeug • Ausschalten • Motorsicherheitseinrichtungen • Konservierung • Äußere Reinigung • Elektrische Anlage • Entleeren • Spezifische Komponenten •...
  • Seite 442: Vorbereitung

    Bedienungsanleitung Baureihe B 21.2 Vorbereitung Umgebung Da einige Komponenten enge Toleranzen haben und/oder empfindlich sind, muss bei der Wartung in einer sauberen Arbeitsumgebung gearbeitet werden. Sicherheitsvorschriften während der Wartung, Reparatur und Kontrolle: Arbeiten an der Pumpe sind nur gestattet, wenn sie zuvor außer Betrieb gesetzt worden ist. •...
  • Seite 443: Motorsicherheitseinrichtungen

    Bedienungsanleitung Baureihe B 21.5 Motorsicherheitseinrichtungen Geeignete Maßnahmen treffen, damit der Motor während der Arbeiten an der Pumpe bzw. dem Pumpenaggregat nicht gestartet werden kann. Dies ist vor allem bei Motoren von Bedeutung, die aus der Entfernung gestartet werden. Nach folgendem Verfahren vorgehen: 21.5.1 Elektromotor Den Betriebsschalter bei der Pumpe bzw.
  • Seite 444: Entleeren Der Pumpe

    Bedienungsanleitung Baureihe B 21.8 Elektrische Anlage Wartungsarbeiten an der elektrischen Anlage dürfen nur nach Unterbrechen des Stroms von dafür ausgebildetem und befugtem Personal ausgeführt werden. Vor dem Reinigen elektrischer Geräte kontrollieren, ob die Geräte eine ausreichend hohe Schutzart haben. Schutzart IP54 bedeutet zum Beispiel, dass das Gerät vor Staub und Spritzwasser aus allen Richtungen, aber nicht vor Wasserstrahlen geschützt ist (zur Beschreibung der IP-Schutzarten siehe das Kapitel „Technische Daten“).
  • Seite 445: Schrauben Und Muttern

    Bedienungsanleitung Baureihe B 21.10 Spezifische Komponenten 21.10.1 Schrauben und Muttern Beschädigte Schrauben und Muttern oder Komponenten mit einem beschädigten Gewinde müssen schnellstmöglich entfernt oder durch Befestigungsmaterialien derselben Befestigungsklasse ersetzt werden. Zum Anziehen vorzugsweise einen Drehmomentschlüssel verwenden (siehe: Technische Daten Baureihe B). Zusätzlich zu beachtende Punkte bei ATEX-Pumpen: Darauf achten, dass Muttern und Schrauben mit dem richtigen Anziehmoment in Nm montiert werden.
  • Seite 446: Wälzlager

    Bedienungsanleitung Baureihe B 21.10.5 Wälzlager Die Modelle B40, B30-180, B45, B50, B55, B60-180, B60-220, B65, B70, B70-250, B85, B95, B100, B125, B140 und B156 haben serienmäßig für ihre Lebensdauer fettgeschmierte Wälzlager des Dichtungstyps 2RS. Diese Lager brauchen nicht nachgeschmiert zu werden. Bei der Pumpengröße B150, B200, B250 und B300 sind die Wälzlager mit einem „Multi-Purpose“- Schmierfett der Konsistenzklasse NLGI-2 versehen.
  • Seite 447: Empfohlene Fettarten

    Bedienungsanleitung Baureihe B Zum Nachschmieren Schmierfett vom gleichen Typ wie die ursprüngliche Füllung des Lagers verwenden. Verschiedene Fettarten sind nicht miteinander mischbar und können bei gemischter Verwendung schwere Schäden an der Lagerung und an der Pumpe verursachen. In Bezug auf die Mischbarkeit der Fette beim Lieferanten des Schmierfetts nachfragen. Vorbeugend kann beim Wechsel zu einer anderen Fettart auch das alte Fett vollständig entfernt oder ein neues Lager montiert werden.
  • Seite 448: Distanzkupplung

    Bedienungsanleitung Baureihe B 21.10.9 Mechanische Wellendichtung Regelmäßig die Dichtigkeit der mechanischen Wellendichtung kontrollieren. Falls die Dichtung übermäßig stark leckt, muss die Pumpe bzw. das Pumpenaggregat schnellstmöglich außer Betrieb gesetzt werden. Die mechanische Wellendichtung muss ausgetauscht werden. Falls zutreffend, den Stand der Sperrflüssigkeit für die mechanische Wellendichtung kontrollieren.
  • Seite 449 Bedienungsanleitung Baureihe B Zusätzlich zu beachtende Punkte bei ATEX-Pumpen: Dafür sorgen, dass die Laufradmutter mit dem richtigen Anziehmoment in Nm angezogen ist. Auf die richtige Einstellung zwischen Laufrad, Verschleißplatte und Zwischengehäuse achten. Dafür sorgen, dass die Dichtung ordnungsgemäß geschlossen ist. Dafür sorgen, dass Muttern und Schrauben mit dem richtigen Anziehmoment in Nm montiert werden.
  • Seite 450 Bedienungsanleitung Baureihe B Regelmäßig die Kupplung und Elastomere der Kupplung kontrollieren. Für geeignete Ersatzteile sorgen. 1 Auch auf den richtigen Sitz von z.B. Welle und Wellenlager achten. Schutzabdeckung auf richtige Ausrichtung und Beschädigung kontrollieren. S10. Regelmäßig die Sicherheitseinrichtungen kontrollieren. Kann die Störung nicht behoben werden, muss die Pumpe bzw. das Pumpenaggregat umgehend stillgelegt und Kontakt aufgenommen werden mit: Distrimex Pompen &...
  • Seite 451: Zusammenfassung Der Vorschriften Für Atex-Pumpen

    Bedienungsanleitung Baureihe B 22 Zusammenfassung der Vorschriften für ATEX-Pumpen Code Anforderung Ergänzende Anmerkung Ord– nung? Wahl der Pumpe Für eine geeignete Wahl der Pumpe für die • Bei entzündlichen / flüchtigen Flüssigkeiten: Für Flüssigkeitsart und ihre technischen Eigenschaften geeignete Wahl des Materials für Laufrad und und Menge sorgen.
  • Seite 452 Bedienungsanleitung Baureihe B Code Anforderung Ergänzende Anmerkung Ordnung? Für einen geeigneten Entwurf und eine geeignete • Es darf zu keiner gefährlichen Ansammlung von Materialauswahl für die Schutzabdeckung sorgen. Staub kommen. Vorzugsweise sollte ein von unten offener Entwurf gewählt werden: Es kann zwar mehr Staub von unten hineinwehen, aber auch leichter entweichen.
  • Seite 453 Bedienungsanleitung Baureihe B Code Anforderung Ergänzende Anmerkung Ordnung? Aufstellen Die Pumpe keinen Druckwerten aussetzen, für die sie laut Kurve nicht ausgelegt ist. Schmutzpartikel im Medium vermeiden (nur Nur bei flüchtigen und brennbaren Flüssigkeiten ist ein sauberes, gefiltertes Medium zulässig) sauberes gefiltertes Medium zulässig) Sicherstellen, dass keine Schmutzpartikel, die größer als der Schmutzdurchlass des Laufrads sind, in die Saugleitung und Pumpe gelangen können.
  • Seite 454 Bedienungsanleitung Baureihe B Code Anforderung Ergänzende Anmerkung Ord- nung? Service/Wartung Die Dichtung regelmäßig auf Undichtigkeit kontrollieren. Für einen geeigneten Schmierplan sorgen (nur bei ölgeschmierten Lagern). Regelmäßige Kontrolle auf Lagerspiel. Für einen geeigneten Serviceplan sorgen Ölstand kontrollieren (gemäß EN 13463-5:2003 Kap. 6.2) (nur bei ölgeschmierten Lagern) Kühlmittelstand kontrollieren (gemäß...
  • Seite 455: Zusammenfassung Der Zu Verwendenden Sicherheitseinrichtungen

    Bedienungsanleitung Baureihe B 23 Sicherheitseinrichtungen Zusätzlich zu beachtende Punkte bei ATEX-Pumpen: Immer die geeigneten Sicherheitseinrichtungen für die entsprechende ATEX- Umgebung montieren. Umgebung Sensortyp Ex II 2G T4 Staub Ex II 2D T4 23.1 Zusammenfassung der zu verwendenden Sicherheitseinrichtungen In der folgenden Tabelle ist zusammengefasst, wann welche Sicherheitseinrichtungen eingesetzt werden müssen: Sicherheitseinrichtung Abschnitt...
  • Seite 456: Kühlmittelüberwachung

    Bedienungsanleitung Baureihe B Für Kategorie 3 gelten dieselben Temperaturen, jedoch braucht dort kein Temperatursensor im Zwischengehäuse eingesetzt zu werden. 23.3 Kühlmittelüberwachung Hierfür muss ein Vorratstank montiert werden. In diesem Tank muss eine Füllstandüberwachung vorhanden sein. Ein sinkender Füllstand ist ein Anzeichen dafür, dass eine der Dichtungen undicht ist. Dies gilt nur beim Verpumpen flüchtiger Flüssigkeiten.
  • Seite 457 Bedienungsanleitung Baureihe B 23.6 Elektromotor-Sicherheitseinrichtungen. Elektromotor absichern gegen: falsche Drehrichtung • Überlastung • zu hohe Leistungsaufnahme • 23.7 Die Regelung muss folgenden Anforderungen entsprechen. Zusätzlich zu beachtende Punkte bei ATEX-Pumpen: 1.5.1. Unabhängige und zuverlässige Sicherheitseinrichtungen (für eine Definition siehe Art.1.2 von ATEX 95): •...
  • Seite 458 Bedienungsanleitung Baureihe B 24 Anmerkungen / Notizen Version 2.4, De Seite 85 von 85 21.10.2005...
  • Seite 459: Technische Daten

    Technische Daten Baureihe B Baureihe B-Ex Deutsch Achtung: Auch die Bedienungsanleitung sorgfältig lesen!
  • Seite 460 Technische Daten Baureihe B Inhalt 1 Hauptabmessungen Lagerstuhl-Ausführung Zeichnung B40-B95..........4 1.1 Hauptabmessungen Lagerstuhl-Ausführung B40-B95............5 2 Hauptabmessungen Lagerstuhl-Ausführung Zeichnung B100-B156........6 2.1 Hauptabmessungen Lagerstuhl-Ausführung B100-B156........... 7 3 Hauptabmessungen Lagerstuhl-Ausführung Zeichnung B150-B300........8 3.1 Hauptabmessungen Lagerstuhl-Ausführung B150-B300........... 9 4 Hauptabmessungen Lagerstuhl-Ausführung Zeichnung B30-180 / B70-250 ......10 4.1 Hauptabmessungen Lagerstuhl-Ausführung B30-180 / B70-250 ........
  • Seite 461 Technische Daten Baureihe B Version 1.0, De Seite 3 von 73 05.01.2005...
  • Seite 462 Technische Daten Baureihe B 1 Hauptabmessungen Lagerstuhl-Ausführung Zeichnung B40-B95 Version 1.0, De Seite 4 von 73 05.01.2005...
  • Seite 463 Technische Daten Baureihe B 1.1 Hauptabmessungen Lagerstuhl-Ausführung B40-B95 Version 1.0, De Seite 5 von 73 05.01.2005...
  • Seite 464 Technische Daten Baureihe B 2 Hauptabmessungen Lagerstuhl-Ausführung Zeichnung B100-B156 Version 1.0, De Seite 6 von 73 05.01.2005...
  • Seite 465 Technische Daten Baureihe B 2.1 Hauptabmessungen Lagerstuhl-Ausführung B100-B156 Version 1.0, De Seite 7 von 73 05.01.2005...
  • Seite 466 Technische Daten Baureihe B 3 Hauptabmessungen Lagerstuhl-Ausführung Zeichnung B150-B300 Version 1.0, De Seite 8 von 73 05.01.2005...
  • Seite 467 Technische Daten Baureihe B 3.1 Hauptabmessungen Lagerstuhl-Ausführung B150-B300 Version 1.0, De Seite 9 von 73 05.01.2005...
  • Seite 468: Hauptabmessungen Lagerstuhl-Ausführung Zeichnung B30-180 / B70-250

    Technische Daten Baureihe B 4 Hauptabmessungen Lagerstuhl-Ausführung Zeichnung B30-180 / B70-250 Version 1.0, De Seite 10 von 73 05.01.2005...
  • Seite 469: Hauptabmessungen Lagerstuhl-Ausführung B30-180 / B70-250

    Technische Daten Baureihe B 4.1 Hauptabmessungen Lagerstuhl-Ausführung B30-180 / B70-250 Version 1.0, De Seite 11 von 73 05.01.2005...
  • Seite 470 Technische Daten Baureihe B 5 Hauptabmessungen Monoblock-Ausführung Zeichnung B40-B95 Version 1.0, De Seite 12 von 73 05.01.2005...
  • Seite 471 Technische Daten Baureihe B 5.1 Hauptabmessungen Monoblock-Ausführung B40-B95 Version 1.0, De Seite 13 von 73 05.01.2005...
  • Seite 472 Technische Daten Baureihe B 6 Hauptabmessungen Monoblock-Ausführung Zeichnung B100-B156 Version 1.0, De Seite 14 von 73 05.01.2005...
  • Seite 473 Technische Daten Baureihe B 6.1 Hauptabmessungen Monoblock-Ausführung B100-B156 Version 1.0, De Seite 15 von 73 05.01.2005...
  • Seite 474: Hauptabmessungen Monoblock-Ausführung Zeichnung B30-180 / B70-250

    Technische Daten Baureihe B 7 Hauptabmessungen Monoblock-Ausführung Zeichnung B30-180 / B70-250 Version 1.0, De Seite 16 von 73 05.01.2005...
  • Seite 475: Hauptabmessungen Monoblock-Ausführung B30-180 / B70-250

    Technische Daten Baureihe B 7.1 Hauptabmessungen Monoblock-Ausführung B30-180 / B70-250 Version 1.0, De Seite 17 von 73 05.01.2005...
  • Seite 476 Technische Daten Baureihe B 8 Hauptabmessungen Normpumpe Ausführung B40-B70 Version 1.0, De Seite 18 von 73 05.01.2005...
  • Seite 477 Technische Daten Baureihe B 8.1 Hauptabmessungen Normpumpe Ausführung B40-B70 Version 1.0, De Seite 19 von 73 05.01.2005...
  • Seite 478 Technische Daten Baureihe B 9 Hauptabmessungen Normpumpe mit Motor Ausführung Zeichnung B40-B70 Version 1.0, De Seite 20 von 73 05.01.2005...
  • Seite 479 Technische Daten Baureihe B 9.1 Hauptabmessungen Normpumpe mit Motor Ausführung B40-B70 Version 1.0, De Seite 21 von 73 05.01.2005...
  • Seite 480: Gewichte

    Technische Daten Baureihe B 10 Gewichte Pumpentyp S-Ausfüh- MC-Ausführung Pumpentyp S-Ausführung MC-Ausführung rung B100 B40M B100S2 B40.1 B125 B40S3 B125M B125S2 B45.1 B140 B140M B50.1 B156 B50.4 B156.2 B50S3 B150 B50M B200 B200S2 B70.1 B200S3 B70M B250 B70.4 B250S2 B300 B85.1 B300L B300TWGR 705...
  • Seite 481: Daten: Schmutzdurchlass Und Saugkorb

    Technische Daten Baureihe B 11 Daten: Schmutzdurchlass und Saugkorb Pumpentyp Schmutzdurchlass Saugkorb Ø D 15x176 1½” B40M 15x176 1½” B40.1 19x28 15x176 1½” B40S3 10x470 1½” 10x470 1½” 20x40 15x176 2” B45.1 15x176 2” 24x30 15x176 2” B50.1 15x176 2” B50.4 15x176 2”...
  • Seite 482: Saugkorb

    Technische Daten Baureihe B 11.1 Saugkorb Version 1.0, De Seite 24 von 73 05.01.2005...
  • Seite 483: Einbaumaße Dichtung Mg1

    Technische Daten Baureihe B 12 Einbaumaße Dichtung MG1 ∗ Ausführungen S und MC ohne Wellenlager, N-Ausführung ist mit Wellenlager ausgestattet Pumpentyp Durchmesser Pos.1 Pos.2 Wellenlager Schutzplatte Dichtungsplatte 21,5+0,5 29,0+0,5 19 ∗ 21,5+0,5 29,0+0,5 B40M 19 ∗ 21,5+0,5 29,0+0,5 B40.1 19 ∗ B40S3 21,5+0,5 29,0+0,5...
  • Seite 484: Einbauzeichnungen Mg1

    Technische Daten Baureihe B 12.1 Einbauzeichnungen MG1 Version 1.0, De Seite 26 von 73 05.01.2005...
  • Seite 485 Technische Daten Baureihe B • Dichtung MG1 ohne Kühlung und Sperrwasser • Dichtung MG1 Fettkühlung • 1 Schmiernippel oder Fettbehälteranschluss • Dichtung MG1 Ölkühlung • Dichtung MG1 Wasserkühlung. • 1 Ölbehälter-Anschluss • 1 Wasserzuleitung an Unterseite Version 1.0, De Seite 27 von 73 05.01.2005...
  • Seite 486 Technische Daten Baureihe B Dichtung MG1 ohne Kühlung und Sperrwasser Dichtung MG1 Fettkühlung und Sperrwasser. • • • 1 Sperrwasseranschluss • 1 Schmiernippel oder Fettbehälteranschluss • 2 Sperrwasseranschluss • Dichtung MG1 Ölkühlung und Sperrwasser • Dichtung MG1 Wasserkühlung und Sperrwasser. 1 Ölbehälteranschluss 1 Wasserzuleitung an Unterseite •...
  • Seite 487: Einbaumaße Dichtung Tw

    Technische Daten Baureihe B 13 Einbaumaße Dichtung TW ∗ Ausführungen S und MC ohne Wellenlager, N-Ausführung ist mit Wellenlager ausgestattet Pumpentyp Durchmesser Wellenlager L1 Pos.1 Pos.2 Schutzplatte Dichtungsplatte 13,0+0,5 21,0+0,5 19 ∗ 13,0+0,5 21,0+0,5 B40M 19 ∗ B40.1 13,0+0,5 21,0+0,5 19 ∗...
  • Seite 488: Einbauzeichnungen Dichtung Tw

    Technische Daten Baureihe B 13.1 Einbauzeichnungen Dichtung TW Version 1.0, De Seite 30 von 73 05.01.2005...
  • Seite 489 Technische Daten Baureihe B • Dichtung TW ohne Kühlung. • Dichtung TW Fettkühlung • 1 Stopfenanschluss • 1 Schmiernippel oder Fettbehälteranschluss Dichtung TW Ölkühlung Dichtung TW Wasserkühlung • • 1 Ölbehälter-Anschluss Wasserzuleitung an Unterseite • • Version 1.0, De Seite 31 von 73 05.01.2005...
  • Seite 490 Technische Daten Baureihe B Dichtung TW mit Kühlung und Sperrwasser Dichtung MG1 Fettkühlung und Sperrwasser • • 1 Stopfenanschluss 1 Schmiernippel oder Fettbehälteranschluss • • • 2 Sperrwasseranschluss • 2 Sperrwasseranschluss • Dichtung TW Ölkühlung + Sperrwasser • Dichtung TW Wasserkühlung + Sperrwasser •...
  • Seite 491: Einbaumaße Tw Dichtungstyp 120

    Technische Daten Baureihe B 14 Einbaumaße TW Dichtungstyp 120 ∗ Ausführungen S und MC kein Wellenlager Pumpentyp Durchmesser Wellenlager L1 Pos.1 Pos.2 Schutzplatte Dichtungsplatte B40M B40.1 B40S3 Mit Ausnahme von Pumpentyp Durchmesser Wellenlager L1 Pos.1 Pos.2 Schutzplatte Dichtungsplatte B40N Version 1.0, De Seite 33 von 73 05.01.2005...
  • Seite 492: Einbauzeichnungen Tw Typ 120

    Technische Daten Baureihe B 14.1 Einbauzeichnungen TW Typ 120 Version 1.0, De Seite 34 von 73 05.01.2005...
  • Seite 493 Technische Daten Baureihe B Dichtung TW 120 ohne Kühlung • Dichtung TW 120 Fettkühlung • 1 Schmiernippel oder Fettbehälteranschluss • Dichtung TW 120 Ölkühlung • Dichtung TW 120 Wasserkühlung • • 1 Ölbehälter-Anschluss 1 Wasserzuleitung an Unterseite Version 1.0, De Seite 35 von 73 05.01.2005...
  • Seite 494 Technische Daten Baureihe B • Dichtung TW mit Kühlung und Sperrwasser • Dichtung TW Fettkühlung und Sperrwasser • 1 Stopfenanschluss • 1 Schmiernippel oder Fettbehälteranschluss • 2 Sperrwasseranschluss • Dichtung TW Ölkühlung und Sperrwasser • Dichtung TW Wasserkühlung und Sperrwasser •...
  • Seite 495: Einbaumaße Dichtungstyp Tw 130

    Technische Daten Baureihe B 15 Einbaumaße Dichtungstyp TW 130 Pumpentyp Durchmesser Wellenlager L1 Pos.1 Pos.2 Schutzplatte Dichtungsplatte 27,5 37,5 B45.1 27,5 37,5 27,5 37,5 B50.1 27,5 37,5 B50.4 27,5 37,5 27,5 37,5 B50S3 27,5 37,5 B50M 32,5 42,5 32,5 42,5 B70.1 32,5 42,5...
  • Seite 496: Einbauzeichnungen Typ Tw 130

    Technische Daten Baureihe B 15.1 Einbauzeichnungen Typ TW 130 Version 1.0, De Seite 38 von 73 05.01.2005...
  • Seite 497 Technische Daten Baureihe B Dichtung TW 130 mit Kühlung und Sperrwasser Dichtung TW 130 und Sperrwasser • • Version 1.0, De Seite 39 von 73 05.01.2005...
  • Seite 498: Api Plan 2

    Technische Daten Baureihe B 16 API Plan 2 API Plan 2 Pumpe mit Stopfen, die die Möglichkeit bieten, in einem späteren Stadium eine Spülleitung von der Druckseite der Pumpe zu den Laufflächen der mechanischen Wellendichtung anzubringen. Version 1.0, De Seite 40 von 73 05.01.2005...
  • Seite 499: Api Plan 11

    Technische Daten Baureihe B 17 API Plan 11 API Plan 11 Pumpe mit Spülleitung, die mit einer kleinen Drossel versehen ist. Mit Hilfe der Spülleitung werden die Laufflächen der mechanischen Wellendichtung gespült. Symbol für Drossel Version 1.0, De Seite 41 von 73 05.01.2005...
  • Seite 500: Api Plan 12

    Technische Daten Baureihe B 18 API Plan 12 API Plan 12 Pumpe mit Spülleitung, die mit einer kleinen Drossel und einem Filter versehen ist. Mit Hilfe der Spülleitung werden die Laufflächen der mechanischen Wellendichtung gespült. Symbol für Drossel Symbol für Filter Version 1.0, De Seite 42 von 73 05.01.2005...
  • Seite 501: Api Plan 21

    Technische Daten Baureihe B 19 API Plan 21 API Plan 21 Pumpe mit Spülleitung, die mit einer kleinen Drossel und einem Kühler versehen ist. Mit Hilfe der Spülleitung werden die Laufflächen der mechanischen Wellendichtung gespült. Symbol für Drossel Symbol für Kühler Version 1.0, De Seite 43 von 73 05.01.2005...
  • Seite 502: Api Plan 31

    Technische Daten Baureihe B 20 API Plan 31 API Plan 31 Pumpe mit Spülleitung, die mit einer kleinen Drossel und einem Zyklon versehen ist. Mit Hilfe der Spülleitung werden die Laufflächen der mechanischen Wellendichtung gespült. Symbol für Zyklon Version 1.0, De Seite 44 von 73 05.01.2005...
  • Seite 503: Lager Für Lagerstuhl-Ausführung

    Technische Daten Baureihe B 21 Lager für Lagerstuhl-Ausführung Pumpentyp Angetriebene Laufradseite Pumpentyp Angetriebene Laufradseite Seite Seite 6304 2RS/C3 62204 B100 3308 2RS/C3 6307 2RS/C3 2RS/C3 6304 2RS/C3 62204 3308 2RS/C3 6307 2RS/C3 B40M B100S2 2RS/C3 6304 2RS/C3 62204 3308 2RS/C3 6307 2RS/C3 B40.1 B125...
  • Seite 504 Technische Daten Baureihe B Lagertyp Fr.max 6304 2RS/C3 500N 6306 2RS/C3 700N 3308 2RS/C3 1000N 3214 C3 2000N Version 1.0, De Seite 46 von 73 05.01.2005...
  • Seite 505: Einbaumaße Laufrad Und Verschleißplatte

    Technische Daten Baureihe B Einbaumaße Laufrad und Verschleißplatte Dafür sorgen, dass das Laufrad 0,5 mm Spiel gegenüber der Verschleißplatte hat. Falls an der Rückseite des Laufrads ebenfalls eine Verschleißplatte angebracht ist, ist auch hier ein Spiel von 0,5 mm einzuhalten. Version 1.0, De Seite 47 von 73 05.01.2005...
  • Seite 506: Momentübersicht Baureihe B

    Technische Daten Baureihe B 22 Momentübersicht Baureihe B B40 BV..S/ TW..S B40 BV..MC / TW..MC Pos.-Nr. Lb ft Pos.-Nr. Lb ft B45 BV..S/ TW..S B45 BV..MC / TW..MC Pos.-Nr. Lb ft Pos.-Nr. Lb ft B50 BV..S/ TW..S B50 BV..MC / TW..MC Pos.-Nr.
  • Seite 507 Technische Daten Baureihe B B70(4) BV..S/ TW..S B70(4) BV..MC / TW..MC Pos.-Nr. Lb ft Pos.-Nr. Lb ft B85(S2+S3) BV..S/ TW..S B85(S2+S3) BV..MC / TW..MC Pos.-Nr. Lb ft Pos.-Nr. Lb ft B95(S2) BV..S/ TW..S B95(S2) BV..MC / TW..MC Pos.-Nr. Lb ft Pos.-Nr.
  • Seite 508 Technische Daten Baureihe B B100(S2) BV..S/ TW..S B100(S2) BV..MC / TW..MC Pos.-Nr. Lb ft Pos.-Nr. Lb ft B125(S2) BV..S/ TW..S B125(S2) BV..MC / TW..MC Pos.-Nr. Lb ft Pos.-Nr. Lb ft B140(S2) BV..S/ TW..S Pos.-Nr. Lb ft Version 1.0, De Seite 50 von 73 05.01.2005...
  • Seite 509 Technische Daten Baureihe B B156(2)BV..S/ TW..S B156(2) BV..MC / TW..MC Pos.-Nr. Lb ft Pos.-Nr. Lb ft B150(S2) BV..S/ TW..S B200(S2+S3) BV..S/ TW..S Pos.-Nr. Lb ft Pos.-Nr. Lb ft Version 1.0, De Seite 51 von 73 05.01.2005...
  • Seite 510 Technische Daten Baureihe B B250(S2) BV..S/ TW..S B300 BV..S/ TW..S Pos.-Nr. Lb ft Pos.-Nr. Lb ft Version 1.0, De Seite 52 von 73 05.01.2005...
  • Seite 511: Übersicht: Elektrische Leistung Baureihe B

    Technische Daten Baureihe B 23 Übersicht: Elektrische Leistung Baureihe B Pumpentyp Standard Pumpentyp Standard Pumpentyp Standard B40 BGMC 1,1 kW B70-4 BVGMC 5,5 kW B100 BVGMC 7,5 kW 1,1 kW 5,5 kW 7,5 kW B40 BVGS B70-4 BVGS B100 BVGS 1,1 kW 5,5 kW 7,5 kW...
  • Seite 512: Atex-Info Motoren (Gas)

    Technische Daten Baureihe B 23.1 ATEX-Info Motoren (Gas) Version 1.0, De Seite 54 von 73 05.01.2005...
  • Seite 513 Technische Daten Baureihe B Version 1.0, De Seite 55 von 73 05.01.2005...
  • Seite 514: Atex-Info Motoren (Staub)

    Technische Daten Baureihe B 23.2 ATEX-Info Motoren (Staub) Version 1.0, De Seite 56 von 73 05.01.2005...
  • Seite 515 Technische Daten Baureihe B Version 1.0, De Seite 57 von 73 05.01.2005...
  • Seite 516: Ip-Klasse

    Technische Daten Baureihe B IP-Klasse Für rotierende elektrische Maschinen wurden Schutzarten gegen das Eindringen von festen Fremdkörpern und Wasser ausgearbeitet. Die Schutzarten sind in den Normen NEN 2428, IEC 34-5 (NEN-EN 60034-5) und DIN 40050 festgelegt. 24 Kennziffern Die Schutzart wird als IP-Klasse mit zwei Kennziffern für den Schutz gegen Fremdkörper und Wasser angegeben.
  • Seite 517: Kupplungsübersicht

    Technische Daten Baureihe B 25 Kupplungsübersicht Pumpentyp Mögliche Distanzstücke Mögliche Distanzstücke Balgen SW095 100 SW095 100 B40M SW095 100 B40.1 B40S3 SW095 100 SW095 100 SW095 100 B45.1 SW095 100 B50.1 SW095 100 B50.4 SW095 100 B50S3 SW095 100 B50M SW095 100 SW100 100 B70.1...
  • Seite 518: Kupplungszeichnung

    Technische Daten Baureihe B 26 Kupplungszeichnung Balgenkupplung (ATEX-Anwendung) SW-Kupplung Version 1.0, De Seite 60 von 73 05.01.2005...
  • Seite 519: Schutzabdeckung

    Technische Daten Baureihe B 27 Schutzabdeckung Zusätzlich zu beachtende Punkte bei ATEX-Pumpen: Für einen geeigneten Entwurf und eine geeignete Materialauswahl für die Schutzabdeckung sorgen. • Es darf zu keiner gefährlichen Ansammlung von Staub kommen. Vorzugsweise sollte ein von unten offener Entwurf gewählt werden: Es kann zwar mehr Staub von unten hineinwehen, aber auch leichter entweichen.
  • Seite 520: Aufstellung

    Technische Daten Baureihe B 28 Aufstellung • Dafür sorgen, dass in der Saugleitung niemals ein Luftsack auftreten kann. Die Pumpe keinesfalls wie in der oben abgebildeten Zeichnung montieren. • Die Saugleitung nach Möglichkeit allmählich zur Pumpe hin ansteigen lassen. Ein Absperrventil für Servicearbeiten montieren. •...
  • Seite 521 Technische Daten Baureihe B • Dafür sorgen, dass der Saugkorb immer in der richtigen Höhe angebracht wird. • Ein Absperrventil für Servicearbeiten montieren. • Falls die Pumpe Vordruck erhält, die Saugleitung zur Pumpe hin zulaufen lassen. Ein Absperrventil für Servicearbeiten montieren. •...
  • Seite 522 Technische Daten Baureihe B • Falls ein Bogen in der Saugleitung vorhanden ist, dafür sorgen, dass die Zulauflänge vom Bogen zum Pumpengehäuse mindestens das Vierfache des Durchmessers der Saugleitung beträgt. Falsch Richtig • Dafür sorgen, dass die Saugleitung eine richtig bemessene Zulauföffnung hat Version 1.0, De Seite 64 von 73 05.01.2005...
  • Seite 523 Technische Daten Baureihe B Falsch Richtig Bei Verwendung eines T-Stücks für einen Zulaufbogen sorgen. • Falsch Richtig • Falls ein Übergang eingesetzt werden muss, ist ein exzentrischer Übergang zu verwenden, damit sich keine Luft im Übergang ansammeln kann. Immer für eine ordnungsgemäße Erdung des Pumpenaggregats sorgen. •...
  • Seite 524 Technische Daten Baureihe B • Dafür sorgen, dass die Riemen nicht zu straff gespannt werden. Der Riemen muss ca. 1 cm bewegt werden können. • Siehe die Anmerkung auf S. 47 der Bedienungsanleitung • Dafür sorgen, dass Pumpe und Motor richtig ausgerichtet werden, sodass die Riemenscheiben in einer Ebene laufen.
  • Seite 525 Technische Daten Baureihe B Anschlussplan Dreieckschaltung Anschlussplan Sternschaltung Version 1.0, De Seite 67 von 73 05.01.2005...
  • Seite 526: Schema: Saughöhen

    Technische Daten Baureihe B 29 Schema: Saughöhen (bar) -0,1 -0,2 -0,3 -0,4 -0,5 -0,6 - 0 ,7 -0,8 10 30 50 70 80 100 105 110 115 120 Wassertemperatur (° ° ° ° C) Gegeben: Wassertemperatur: 90 °C NPSH Pumpe: 4 mWS (0,4 bar) Gefragt: Wie hoch ist der erforderliche minimale Vordruck? Lösung:...
  • Seite 527: Schema: Leitungswiderstände

    Technische Daten Baureihe B 30 Schema: Leitungswiderstände Nomogramm zur Berechnung des Leitungswiderstands, gültig für Flüssigkeiten mit einer Viskosität von 1 mm / s (z. B. Wasser). Gegeben: 100 m/h müssen durch eine 120-mm-Leitung über 20 Meter verpumpt werden. Gefragt: Wie hoch ist der Leitungswiderstand? Lösung: Den Wert 100 m/h auf dem Volumenstrom markieren.
  • Seite 528: Schema: Armaturenwiderstände

    Technische Daten Baureihe B 30.1 Schema: Armaturenwiderstände Auf der linken Seite sind für die gängigsten Übergangsstücke, Verbreiterungen, Verengungen und Armaturen durchschnittliche gleichwertige Längen angegeben. Auf der rechten Seite ist der Leitungsdurchmesser in Millimetern und Zoll angegeben. Wird ein Lineal so auf die Abbildung gelegt, dass es mit einem Verbindungsstück bzw.
  • Seite 529: Ablaufschema: Materialauswahl Für Atex-Pumpen

    Technische Daten Baureihe B 31 Ablaufschema: Materialauswahl für ATEX-Pumpen START Ist die Flüssigkeit Ist die Flüssigkeit flüchtig Nein korrodierend Nein (leicht entzündlich)? oder aggressiv? Laufrad: Edelstahl Laufrad: bronze Laufrad: Gusseisen oder bronze Ist die Flüssigkeit Nein korrodierend oder aggressiv? Gehäuse, Gehäuse, Gehäuse, Gehäuse,...
  • Seite 530: Anmerkungen / Notizen

    32 Anmerkungen / Notizen...
  • Seite 532 Electric Motors Motorhandbuch hoyermotors.com Handbuch...
  • Seite 533: Allgemeines

    Motorhandbuch 1. Allgemeines Der Motor ist mit einer halben Passfeder ausgewuchtet. Stellen Sie sicher, dass für die Antriebskomponenten dasselbe gilt. In diesem Handbuch werden folgende Standardinduktions- Eine korrekte Auswuchtung ist entscheidend, um Vibrationen, motortypen von Hoyer beschrieben: HMA2, HMC2, HMD, Lager- und Wellenschäden zu vermeiden.
  • Seite 534 Motorhandbuch Angaben zu Lagergröße und -typ befinden sich auf dem Ty- Ein Betrieb mit höherer Drehzahl, z.B. als Frequenzwan- penschild. Die Motortypen HMA2 und HMC2 besitzen stan- dlerantrieb, erfordert kürzere Schmierintervalle. Durch eine dardmäßig ein Lager mit Lebensdauerschmierung bei einer Verdopplung der Drehzahl werden die Werte typischer- maximalen Motorgröße von 225.
  • Seite 535 Svend Hoyer A/S · Over Hadstenvej 42 · DK-8370 Hadsten T +45 86 98 21 11 · F +45 86 98 17 79 · svendhoyer@svendhoyer.com · svendhoyer.com...

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