Bedienungsanleitung Baureihe B
Die maximale Flüssigkeitstemperatur beträgt 180 Grad (in ATEX-Zonen ist die maximale Temperatur von
der Zone und Kategorie abhängig). Die Temperatur ist außerdem unter anderem abhängig von:
Werkstoffarten, Flüssigkeit, Betriebsdruck und Aufstellung der Pumpe (siehe die technischen Daten).
Zusätzlich zu beachtende Punkte bei ATEX-Pumpen:
In ATEX-Zonen gilt folgende maximal zulässige Flüssigkeitstemperatur.
Für eine ordnungsgemäße Verwendung der Pumpe muss auf Materialien, Umgebung (ATEX-Zone),
Flüssigkeit, Viskosität, Temperatur, Betriebsdruck, Drehzahl usw. geachtet werden.
Die Anwendung und der Einsatzbereich sind je nach der gewählten Pumpenausführung begrenzt.
•
Die Ausführung wurde in Absprache zwischen dem Benutzer und dem Lieferanten auf Basis der
Angaben ausgewählt, über die der Lieferant zum Kaufzeitpunkt verfügte.
Der Lieferant ist nicht für Schäden an der Pumpe bzw. dem Pumpenaggregat verantwortlich, die
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die Folge unvollständiger und fehlender Angaben zum Zeitpunkt des Kaufs sind (etwa in Bezug
auf Zusammensetzung der Flüssigkeit, Umgebung, Temperatur, Drehzahl, Menge und Größe der
festen Bestandteile etc.).
Die Pumpe bzw. das Pumpenaggregat darf in keinem Fall für eine andere Anwendung als
•
diejenige, für die sie ursprünglich erworben und installiert wurde, eingesetzt werden.
Änderungen der Anwendung sind nur nach Rücksprache mit und schriftlicher Genehmigung von
•
BBA Pompen BV zulässig.
3.3 Arbeitsweise der Pumpe
Die selbstansaugende Kreiselpumpe unterscheidet sich von einer normalsaugenden Kreiselpumpe durch
ihre Luftverarbeitungskapazität. Das Pumpengehäuse einer selbstansaugenden Pumpe ist so konstruiert,
dass ein Teil der verpumpten Flüssigkeit zurück zur Saugseite fließt. Gegebenenfalls angesaugte Luft
wird mit der Flüssigkeit im Pumpengehäuse vermischt. Das Gemisch aus Luft und Flüssigkeit kann
allerdings durch das Laufrad verpumpt werden. Das Gemisch wird getrennt, nachdem es das Laufrad
verlässt. Die Luft wird über die Druckleitung abgeleitet, während das schwerere Wasser über eine Art
Rücklaufleitung im Pumpengehäuse wieder zurück zur Saugseite fällt. Dieser Prozess hält solange an, bis
die gesamte Luft aus der Saugleitung abgepumpt worden ist. Danach drückt die Pumpe das angesaugte
Wasser durch die Druckleitung nach außen.
Der beschriebene Prozess kommt unter der Voraussetzung in Gang, dass das Pumpengehäuse vor dem
Start der Pumpe vollständig mit Flüssigkeit gefüllt ist. Das Befüllen kann durch den Inspektionsdeckel
oben auf der Pumpe geschehen. Eine selbstansaugende Kreiselpumpe hat den großen Vorteil, dass zum
Pumpen der Luft aus der Saugleitung keine gesonderte Vakuumpumpe erforderlich ist.
Damit geht allerdings der Nachteil einher, dass eine selbstansaugende Kreiselpumpe in der Regel einen
geringeren Wirkungsgrad als eine normalsaugende Kreiselpumpe hat. Der Grund ist die Tatsache, dass ein
Teil der verpumpten Flüssigkeit im Pumpengehäuse zur Saugseite zurückgeführt wird.
Version 2.4, De
Zone Kategorie 2/3
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Maximale
Flüssigkeits-
temperatur
180 °C
180 °C
120 °C
65 °C
21.10.2005