Konformitätserklärung Jungheinrich AG, Am Stadtrand 35, D-22047 Hamburg Hersteller oder in der Gemeinschaft ansässiger Vertreter Option Serien-Nr. Baujahr ETV Q20 ETV Q25 Zusätzliche Angaben Im Auftrag Datum D EG-Konformitätserklärung Die Unterzeichner bescheinigen hiermit, dass das im Einzelnen bezeichnete kraftbe- triebende Flurförderzeug den Europäischen Richtlinien 2006/42/EG (Maschinenricht- linie) und 2004/108/EWG (Elektromagnetische Verträglichkeit - EMV) einschließlich...
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Wichtige Hinweise für den Transport und die Montage von Hubge- rüsten bei Schubmaststaplern Transport Der Transport kann je nach Bauhöhe des Hubgerüstes und den örtlichen Gegeben- heiten am Einsatzort auf drei verschiedene Arten erfolgen: – Stehend, mit montiertem Hubgerüst (bei niedrigen Bauhöhen) –...
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Änderungen in Form, Ausstattung und Technik vorbehalten müssen. Aus dem Inhalt dieser Betriebsanleitung können aus diesem Grund keine Ansprüche auf bestimmte Eigenschaften des Geräts abgeleitet werden. Urheberrecht Das Urheberrecht an dieser Betriebsanleitung verbleibt bei der JUNGHEINRICH AG. Jungheinrich Aktiengesellschaft Am Stadtrand 35 22047 Hamburg - GERMANY Telefon: +49 (0) 40/6948-0 www.jungheinrich.com...
Inhaltsverzeichnis Bestimmungsgemäße Verwendung Allgemein .................... A 1 Bestimmungsgemäßer Einsatz ............A 1 Zulässige Einsatzbedingungen ............A 1 Verpflichtungen des Betreibers ............A 2 Anbau von Anbaugeräten und / oder Zubehörteilen ......A 2 Fahrzeugbeschreibung Einsatzbeschreibung ................B 1 Baugruppen- und Funktionsbeschreibung .......... B 2 Fahrzeug .....................
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Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien ....D 1 Batterietypen ..................D 2 Batterie freilegen ................. D 3 Überbrückung der Fahrstromunterbrechung ........D 4 Batteriewagen-Notentriegelung ............D 5 Batterie laden ..................D 6 Batterie aus- und einbauen ..............D 7 Batterieentladeanzeiger, Batterieentladewächter, ......
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Betriebssicherheit und Umweltschutz ..........F 1 Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung ........F 2 Wartung und Inspektion ..............F 6 Wartungs-Checkliste ETV Q20/25 ............. F 7 Schmierplan ETV Q20/25 ..............F 10 Betriebsmittel und Schmierplan ............F 11 Betrieb smittel ..................F 12 Tankfüllmenge ETV Q20/25 ..............
Anhang Betriebsanleitung JH-Traktionsbatterie Diese Betriebanleitung ist nur für Batterietypen der Marke Jungheinrich zulässig. Sollten andere Marken verwendet werden, so sind die Betriebsanleitungen des Her- stellers zu beachten.
A Bestimmungsgemäße Verwendung Allgemein Das in vorliegender Betriebsanleitung beschriebene Flurförderzeug ist zum Heben, Senken und Transportieren von Ladeeinheiten geeignet. Das Flurförderzeug muss nach den Angaben in dieser Betriebsanleitung eingesetzt, bedient und gewartet werden. Eine andere Verwendung ist nicht bestimmungsge- mäß und kann zu Schäden bei Personen, Fahrzeug oder Sachwerten führen. Bestimmungsgemäßer Einsatz Die maximal aufzunehmende Last und der maximal zulässige Lastabstand ist auf dem Lastdiagramm dargestellt und darf nicht überschritten werden.
Verpflichtungen des Betreibers Betreiber im Sinne dieser Betriebsanleitung ist jede natürliche oder juristische Per- son, die das Flurförderzeug selbst nutzt oder in deren Auftrag es genutzt wird. In be- sonderen Fällen (z.B. Leasing, Vermietung) ist der Betreiber diejenige Person, die gemäß...
Querbrettern außerhalb und innerhalb des Bereiches der Lasträder oder Rollwagen aufgenommen werden. Es können Lasten ein-, ausgestapelt und über längere Fahrstrecken transportiert werden. Die Tragfähigkeit ist dem Typenschild zu entnehmen. Tragfähigkeit Lastschwerpunkt ETV Q20 2000 kg 600 mm ETV Q25 2500 kg 600 mm...
Baugruppen- und Funktionsbeschreibung Pos. Bezeichnung Pos. Bezeichnung t Freisicht-Hubmast t Antriebsrad t Fahrerschutzdach t Fußtaster t Freihubzylinder t Batteriewagen-Entriegelung t Anzeige- und Bedieneinheit (ABE) t Feststellbremse o Zusatzhydraulik (ZH2) t Schaltschloss t Multi-Pilot t Hauptschalter (Notaus) t Lasträder o Rückhaltegurt t Radarme t Serienausstattung o Zusatzausstattung...
Fahrzeug Sicherheitseinrichtungen: Eine geschlossene Fahrzeugkontur mit gerundeten Kanten ermöglicht eine sichere Handhabung des ETV Q20/Q25. Der Fahrer wird durch das Fahrerschutzdach (2) geschützt. Das Antriebsrad (9) und die Lasträder (7) sind durch einen stabilen Rammschutz umkleidet. Hauptschalter (14) können alle...
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Pos. Bezeichnung Pos. Bezeichnung t Freisicht-Hubmast t Antriebsrad t Fahrerschutzdach t Fußtaster t Freihubzylinder t Batteriewagen-Entriegelung t Anzeige- und Bedieneinheit (ABE) t Feststellbremse o Zusatzhydraulik (ZH2) t Schaltschloss t Multi-Pilot t Hauptschalter (Notaus) t Lasträder o Rückhaltegurt t Radarme t Serienausstattung o Zusatzausstattung...
Lenkung: Elektrische Allradlenkung, die elektronisch in unterschiedlichen Lenkbetriebsarten geregelt wird. Das Antriebsrad (9) und die Lasträder (7) werden einzeln durch Lenkmotore gelenkt. Mit elektronischer Regelung werden optimale Radstellungen für Bewegungen auf engstem Raum erzeugt. Die Auswahl der Lenkbetriebsarten und die Lenkbetriebs-Funktionsanzeigen erfolgen auf der ABE (4). Als Lenkgeber dient das in seiner Position verstellbare Lenkrad.
2855 bei Paletten 1000 x 1200 quer Eigengewicht siehe Typenschild, Fahrzeug Gabellänge 800 mm Gilt für ETV Q20 420 mit Ah Batterie und ETV Q25 mit 560 Ah Batterie. Andere Bateriegrößen verändern diesen Wert. Abmessungen Standard-Hubgerüstausführungen (Alle Angaben in mm)
Achslast Gabel vor mit Last vorn/hinten 550/5250 570/6030 Achslast Gabel zurück mit Last vorn/hinten 1960/3840 2320/4280 1)Gilt für ETV Q20 420 mit Ah Batterie und ETV Q25 mit 560 Ah Batterie. Andere Bateriegrößen verändern diesen Wert. Bereifung/Räder Bezeichnung ETV Q20 ETV Q25 Reifengröße, Antrieb...
EN-Normen Dauerschalldruckpegel: 70 dB(A) gemäß EN 12053 in Übereinstimmung mit ISO 4871. Der Dauerschalldruckpegel ist ein gemäß den Normvorgaben gemittelter Wert und berücksichtigt den Schalldruckpegel beim Fahren, beim Heben und im Leerlauf. Der Schalldruckpegel wird am Fahrerohr gemessen. Vibration: 0,40 m/s gemäß...
3.10 Einsatzbedingungen Umgebungstemperatur - bei Betrieb -20 °C bis +40 °C Bei ständigem Einsatz unter 0 °C bzw. bei extremem Temperatur- oder Luftfeuchtigkeitswechsel ist für Flurförderzeuge eine spezielle Ausstattung und Zulassung erforderlich. 3.11 Elektrische Anforderungen Der Hersteller bestätigt die Einhaltung der Anforderungen für die Auslegung und Herstellung der elektrischen Ausrüstung bei bestimmungsgemäßer Verwendung des Flurförderzeuges gemäß...
Kennzeichnungsstellen und Typenschilder 1,5 V Ihr Kundendienst-Partner Pos. Bezeichnung Verbotsschild „Aufenthalt unter der Lastaufnahme verboten“ Anschlagpunkte für Kranverladung Warnschild „Vorsicht Elektronik mit Niederspannung“ Typenschild, Fahrzeug Prüfplakette (o) Anschlagpunkte für Wagenheber Fahrzeugbezeichnung Achtung: Betriebsanleitung beachten! Tragfähigkeitsschild,Tragfähigkeit / Seitenschieber Tragfähigkeitsschild,Tragfähigkeit / Lastschwerpunkt / Gabelzinken Tragfähigkeitsschild,Tragfähigkeit / Lastschwerpunkt / Hubhöhe Schild „Rückhaltegurt anlegen“...
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Typenschild, Fahrzeug) Pos. Bezeichnung Pos. Bezeichnung Hersteller Serien-Nr. Batteriegewicht min/max in kg Nenntragfähigkeit in kg Antriebsleistung in kW Batterie: Spannung V Lastschwerpunktabstand in mm Leergewicht ohne Batterie in kg Baujahr Hersteller-Logo Option Bei Fragen zum Fahrzeug bzw. bei Ersatzteilbestellungen bitte die Seriennummer (29) angeben.
Lastdiagramm Flurförderzeug (Tragfähigkeit) Unfallgefahr durch verringerte Standsicherheit Die Standsicherheit gemäß Lastdiagramm ist nur mit den Komponenten (Batterie, Hubgerüst) gemäß Typenschild gewährleistet. Es dürfen nur vom Hersteller zugelassene Batterien verwendet werden. Eine vorgeschobene oder nicht verriegelte Batterie führt zu einer Verschlechterung der Standsicherheit. Das Tragfähigkeitsschild (25) gibt die Tragfähigkeit Q kg des Fahrzeuges bei senkrecht stehendem Hubgerüst an.
Standsicherheit Die Standsicherheit des Flurförderzeugs ist nach dem Stand der Technik geprüft worden. Dabei werden die dynamischen und statischen Kippkräfte berücksichtigt, die bei bestimmungsgemäßer Verwendung entstehen können. Die Standsicherheit des Flurförderzeugs wird unter anderem durch die folgenden Faktoren beeinflusst: – Batteriegröße und -gewicht, –...
Tragfähigkeitsschild, Tragfähigkeit / Lastschwerpunkt / Gabelzinken Das Tragfähigkeitsschild (24) gibt die Tragfähigkeit Q kg der Gabelzinken an. In einem Diagramm wird gezeigt, wie groß die maximale Tragfähigkeit bei unterschiedlichen Lastschwerpunktabtän- den (C in mm) ist. Tragfähigkeitsschild, Tragfähigkeit / Seitenschieber Das Tragfähigkeitsschild (23) gibt die verminderte Tragfähigkeit Q kg bei ausgefahrenem Seitenschieber an.
C Transport und Erstinbetriebnahme Transport Der Transport kann je nach Bauhöhe des Hubgerüstes und den örtlichen Gegebenheiten am Einsatzort auf drei verschiedene Arten erfolgen: – Stehend, mit montiertem Hubgerüst (bei niedrigen Bauhöhen) – Stehend, mit teilweise montiertem und gegen das Fahrerschutzdach geneigtem Hubgerüst (bei mittleren Bauhöhen) –...
Kranverladung Die Kranverladung ist nur zum Transport bei Erstinbetriebnahme vorgesehen. Unfallgefahr durch unsachgemäße Kranverladung Die Verwendung ungeeigneter Hebezeuge und deren unsachgemäße Verwendung kann zum Absturz des Flurförderzeugs bei der Kranverladung führen. – Flurförderzeug und Hubgerüst beim Anheben nicht anstoßen oder in unkontrollierte Bewegungen kommen lassen.
Kranverladung Grundfahrzeug Nur Hebezeug mit ausreichender Tragfähigkeit verwenden. (Verladegewicht = Eigengewicht + Batteriegewicht; siehe Typenschild, Fahrzeug). – Zum Verladen des Fahrzeuges mit Krangeschirr Seilschlinge um die Fahrerschutzdachstrebe (1) legen. An den Radarmen sind zwei Anschlagpunkte (2) vorgesehen. – Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E). –...
Erstinbetriebnahme Vor Inbetriebnahme des Fahrzeuges ist sicher zu stellen, dass das Hubgerüst ordnungsgemäß montiert und die Hydraulikleitungen an der Schnittstelle Grundgerät / Hubgerüst verbunden worden sind. Fahrzeug nur mit Batteriestrom fahren! Gleichgerichteter Wechselstrom beschädigt die Elektronikbauteile. Kabelverbindungen zur Batterie (Schleppkabel) müssen kürzer als 6 m sein.
Transportsicherung Feststellbremse-Antriebsrad und Transportsicherung Lastrad-Notstoppbremse Vor Inbetriebnahme des Fahrzeugs müssen die Transportsicherungen entfernt werden. Die Transportsicherung Feststellbremse-Antriebsrad dient zur Verriegelung der Druckfeder, die die Feststellbremse betätigt. Die Transportsicherung Lastrad- Notstoppbremse ist eine Schraube mit einem Gabelkopf, die die Aktivierung der Lastrad-Notstoppbremse durch die Druckfeder verhindert, so dass das Fahrzeug im stromlosen Zustand ungebremst ist.
D Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien Vor allen Arbeiten an den Batterien muss das Fahrzeug gesichert abgestellt werden (siehe Kapitel E). Wartungspersonal: Das Aufladen, Warten und Wechseln von Batterien darf nur von hierfür ausgebildetem Personal durchgeführt werden. Diese Betriebsanleitung und die Vorschriften der Hersteller von Batterie und Batterieladestation sind bei der Durchführung zu beachten.
Batterietypen Die Batterietypen entsprechen der IEC 254 / EN 60254. Die nachfolgende Tabelle zeigt unter Angabe der Kapazität, welche Kombinationen als Standard vorgesehen sind: Kapazität Standard (L) Leistungsgesteigert (HX) 48 V - 3PzS - Batterie 420 Ah* 48 V - 3PzS - Batterie 450 Ah* 48 V - 4PzS - Batterie 560 Ah...
Batterie freilegen Unfallgefahr Beim Freilegen der Batterie besteht Quetschgefahr. – Personen aus dem Gefahrenbereich weisen. – Beim Schieben des Masthalters darf sich nichts zwischen Batterie und Masthalter befinden. Vorgehensweise – Betriebsbereitschaft herstellen (siehe Kapitel E). – Multi-Pilot (1) in Pfeilrichtung (U) neigen, Masthalter bis in Anschlagstellung Rich- tung Batterie fahren und Multi-Pilot loslassen (Mast befindet sich in Endstellung).
Überbrückung der Fahrstromunterbrechung – Schalter Langsamfahrt (5) einschalten. Stapler darf mit vorgeschobener Batterie nur in Langsamfahrt innerhalb der Batteri- ladestation gefahren werden!
Batteriewagen-Notentriegelung – Betriebsbereitschaft herstellen (siehe Kapitel E). – Multi-Pilot (1) in Pfeilrichtung (U) nei- gen, Masthalter bis zur Anschlagstel- lung in Richtung Batterie fahren und Multi-Pilot (1) loslassen. – Multi-Pilot (1) in Pfeilrichtung (U) nei- gen und Masthalter weiter bis zur An- schlagstellung in Richtung Batterie fahren.
Batterie laden Explosionsgefahr durch entstehende Gase beim Laden Die Batterie gibt beim Laden ein Gemisch aus Sauerstoff und Wasserstoff (Knallgas) ab. Die Gasung ist ein chemischer Prozess. Dieses Gasgemisch ist hoch explosiv und darf nicht entzündet werden. – Verbinden und Trennen von Ladekabel der Batterieladestation mit dem Batteriestecker darf nur bei ausgeschalteter Ladestation und Flurförderzeug erfolgen.
Batterie aus- und einbauen Batterie nur mit Kabelführung einbauen Beim Einbau einer Batterie muss immer eine Kabelführung (7a) mit dem passenden Batteriekabel eingebaut werden. Die Länge des Batteriekabels ist abhängig vom Batterietyp. – Bei Ersatz der werkseitig eingebauten Batterie, kontaktieren Sie den Herstellerservice.
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Vorgehensweise – Batterie freilegen (siehe Abschnitt 3). Um Kurzschlüsse zu vermeiden, müssen Batterien mit offenen Polen oder Verbin- dern mit einer Gummimatte abgedeckt werden. Bei Batteriewechsel mit Krangeschirr auf ausreichende Tragfähigkeit achten (siehe Batteriegewicht auf dem Batterietypen- schild am Batterietrog). Das Krangeschirr muss einen senkrechten Zug ausüben, da- mit der Batterietrog nicht zusammengedrückt wird.
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Aus- und Einbau mit Krangeschirr – Krangeschirr am Batterietrog (8) anschlagen. – An der roten Batteriearretierung (9) Kontermutter (10) und Schraube (11) lösen. – Rote Batteriearretierung (9) herausziehen. – Batterie mit Krangeschirr freiheben und seitwärts herausfahren. Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Beim Wechsel der Batterie darf nur der gleiche Batterietyp eingesetzt werden (siehe Abschnitt 2).
Batterieentladeanzeiger, Batterieentladewächter, Betriebsstundenzähler Batterieentladeanzeiger: Der Ladezustand der Batterie wird im Display der ABE an- gezeigt. Die serienmäßige Einstellung des Batterieentladeanzeigers / Entladewächters erfolgt auf Standardbatterien. Bei Verwendung von wartungsfreien Batterien muss die Anzeige eingestellt werden. Wird diese Einstellung nicht vorgenommen, kann die Batterie durch Tiefentladung beschädigt werden.
E Bedienung Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Flurförderzeuges Fahrerlaubnis: Das Flurförderzeug darf nur von geeigneten Personen benutzt werden, die in der Führung ausgebildet sind, dem Betreiber oder dessen Beauftragten ihre Fähigkeiten im Fahren und Handhaben von Lasten nachgewiesen haben und von ihm ausdrücklich mit der Führung beauftragt sind. Rechte, Pflichten und Verhaltensregeln für den Fahrer: Der Fahrer muss über seine Rechte und Pflichten unterrichtet, in der Bedienung des Flurförderzeuges unterwiesen und mit dem Inhalt dieser Betriebsanleitung vertraut sein.
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Pos. Bedien- bzw. Funktion Anzeigeelement t Zum Ein- und Ausschalten der Schaltschloss mit Schlüssel Batteriespannung zum Fahrzeug. t Langsamfahrt ein- und ausschalten. Schalter - Langsamfahrt t Der Stromkreis wird unterbrochen, alle Hauptschalter (Notaus) elektrischen Funktionen schalten ab und das Fahrzeug wird zwangsgebremst. t Anzeige wichtiger Fahr- und Anzeige- und Bedieneinheit (ABE)
Fahrzeug in Betrieb nehmen Bevor das Fahrzeug in Betrieb genommen, bedient oder eine Ladeeinheit gehoben werden darf, muss sich der Fahrer davon überzeugen, dass sich niemand im Gefahrenbereich befindet. Prüfungen und Tätigkeiten vor der täglichen Inbetriebnahme – Gesamtes Fahrzeug (insbesondere Räder, Radschrauben Lastaufnahmemittel) auf Beschädigungen sichtprüfen.
Ein- und aussteigen – Zum Ein- und Aussteigen Griff (13a) umfassen. – Das Flurförderzeug betreten oder verlassen. Fahrerplatz einrichten Verletzungsgefahr durch ungesicherten oder nicht eingerichteten Fahrerplatz Ein ungesicherter Fahrersitz kann während der Fahrt aus der Führung rutschen und zu Unfällen führen. Ein nicht oder falsch eingerichteter Fahrerplatz kann zu Unfällen führen –...
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Die Fahrersitzeinstellung bezieht sich auf die serienmäßige Standardausführung. Für abweichende Ausführungen ist die Einstellbeschreibung des Herstellers zu verwenden. Bei der Einstellung beachten, dass alle Bedienelemente gut zu erreichen sind.
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Lenksäule einstellen – Lenksäulenarretierung (10) lösen und Lenkkopf (19) gewünschte Position einstellen. Lenksäulenarretierung anschließend wieder festziehen. Hinweise zum Gebrauch des Rückhaltegurtes o Verletzungsgefahr beim Fahren ohne Rückhaltegurt. Der Gurt schützt vor schweren Verletzungen. – Gurt jedem Bewegen Flurförderzeuges anlegen. – Der Körpergröße entsprechend Gurthöhenverstellung (22) verändern.
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Gebrauchsanleitung des Rückhaltegurtes Vor dem Starten des Flurförderzeuges Gurt ruckfrei aus dem Aufroller ziehen, eng am Körper anliegend in das Schloss (20) einrasten. Der Gurt darf beim Anlegen nicht verdreht sein. Beim Bedienen des Flurförderzeuges (z.B. Fahren, Heben, Senken usw.) stets so weit wie möglich hinten sitzen, damit der Rücken an der Rükkenlehne anliegt.
Betriebsbereitschaft herstellen – Hauptschalter (15) herausziehen. – Schlüssel in Schaltschloss (13) stekken und bis zum Anschlag nach rechts in Stellung „I" drehen oder bei Option „Fahrzeug ohne Schaltschloss“ Pincode über die ABE (16) eingeben. Bei der Option Pincode, ist die Start- PIN 14037 einzugeben und mit OK zu bestätigen (siehe Abschnitt 5.1) –...
Prüfungen nach der täglichen Inbetriebnahme – Prüfen, ob Fahrersitz fest eingerastet ist. – Rückhaltegurt auf Funktion prüfen. (Gurtauszug muss bei ruckartigem Herausziehen blockieren.) – Hupe auf Funktion prüfen. – Bedien- und Anzeigeelemente auf Funktion prüfen. – Lenkung auf Funktion prüfen. –...
Arbeiten mit dem Flurförderzeug Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb Fahrwege und Arbeitsbereiche: Es dürfen nur die für den Verkehr freigegebenen Wege befahren werden. Unbefugte Dritte müssen dem Arbeitsbereich fernbleiben. Die Last darf nur an den dafür vorgesehenen Stellen gelagert werden. Lasten dürfen nicht in Verkehrs- und Fluchtwegen, nicht vor Sicherheitseinrichtungen und nicht vor Betriebseinrichtungen, die jeder Zeit zugänglich sein müssen, abgestellt werden.
Beschaffenheit der zu transportierenden Last: Der Bediener muss sich vom ordnungsgemäßen Zustand der Lasten überzeugen. Es dürfen nur sicher und sorgfältig aufgesetzte Lasten bewegt werden. Besteht die Gefahr, dass Teile der Last kippen oder herabfallen können, sind geeignete Schutzmaßnahmen, z.B. Lastschutzgitter, zu verwenden.
NOTAUS Unfallgefahr Bei Betätigung des Schalters NOTAUS während der Fahrt wird das Flurförderzeug mit maximaler Bremsleistung bis zum Stillstand abgebremst. Dabei kann die aufgenommene Last von den Gabelzinken rutschen. Es besteht erhöhtes Unfall- und Verletzungsrisiko! Die Funktion des Schalters NOTAUS darf nicht durch Gegenstände beeinträchtigt werden.
Fahren, Lenken, Bremsen Fahren Nur mit geschlossenen und ordnungsgemäß verriegelten Hauben fahren. Die Hauptfahrtrichtung ist die Fahrt in Antriebsrichtung (V). Erhöhte Aufmerksamkeit bei Fahrt in Lastrichtung (R). Eine Fahrt in Lastrichtung (R) soll nur zum Rangieren und zur Lastaufnahme bzw. Lastabgabe erfolgen.
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Lenken Mit dem Lenkrad wird in den Lenkbetriebsarten: – Normalfahrt / modifizierte Normalfahrt; – Querfahrt; – Diagonalfahrt; – Parallelfahrt; – 360 Endlos-Lenkung (o) gelenkt. Die Antriebsradstellung wird auf dem Display der ABE angezeigt. Das Lenkrad hat in der Lenkbetriebsart „Drehen auf kleinstem Raum“ keine Wirkung. Bremsen Das Bremsverhalten des Fahrzeugs hängt wesentlich von der Bodenbeschaffenheit ab.
Gabelzinken einstellen Um die Last sicher aufzunehmen, sollten die Gabelzinken so weit wie möglich auseinander und mittig zum Fahrzeug eingestellt sein. Der Lastschwerpunkt muss mittig zwischen den Gabelzinken liegen. – Arretierhebel (24) nach oben schwenken. – Gabelzinken (25) auf dem Gabelträger (26) in die richtige Position schieben.
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Heben Der Aufenthalt von Personen unter der angehobenen Last ist verboten. – Multi-Pilot (1) in Richtung (H) ziehen. Die Neigung des Steuerhebels regelt die Hubgeschwindigkeit. – Multi-Pilot betätigen, bis gewünschte Hubhöhe erreicht ist. Wird Endanschlag erreicht (Geräusch Druckbegrenzungsventils), Steuerhebel sofort in Grundstellung bringen. Senken –...
4.6.1 Notabsenkung (ZT-Mast) Bei Anwendung der Notabsenkung dürfen sich keine Personen im Gefahrenbereich befinden. Lässt sich das Hubgerüst aufgrund einer Störung der Hubsteuerung nicht mehr absenken, ist das Notabsenkventil (27) auf der Rückseite des Masthalters zu betätigen. Das Notabsenkventil grundsätzlich nur neben Fahrzeug stehend...
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Beim Absenken aus dem Regal müssen die Gabelzinken frei sein. Nicht anfahren bevor die Gabel vollständig abgesenkt ist. Masthaltervorschub Nicht zwischen Mast und Batteriehaube greifen. – Multi-Pilot (1) zum Vorschieben des Masthalters in Richtung (T), zum Zurückziehen in Richtung (U) neigen. Die Neigung des Multi-Piloten regelt die Schubgeschwindigkeit.
Aufnehmen, Heben und Transportieren von Ladeeinheiten – Gabelzinken in waagerechte Stellung bringen: Wipptaster (29), Wippe (V) oder (R) drücken. – An die Ladeeinheit heranfahren. – Masthalter vorschieben: Multi-Pilot (1) in Richtung (T) neigen. – Gabelzinken bis zur richtigen Höhe heben: Multi-Pilot (1) in Richtung (H) ziehen. –...
Bedienung eines Anbaugerätes 4.8.1 Sicherheitshinweise zur Bedienung zusätzlicher Anbaugeräte Optional können Flurförderzeuge mit einer oder mehreren Zusatzhydrauliken für den Betrieb von Anbaugeräten ausgestattet sein. Die Zusatzhydrauliken sind mit HF4 und HF5 bezeichnet. Zusatzhydrauliken für auswechselbare Ausrüstungen sind mit Wechselkupplungen am Gabelträger ausgestattet. Montage auswechselbarer Ausrüstungen, Siehe “Montage und Hydraulische Anschlüsse zusätzlicher Anbaugeräte”...
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Sicherheitshinweise zu Anbaugeräten Seitenschieber und Zinkenverstellgeräten Bei Verwendung von Mehrfach-Zinkenverstellgeräten (Mehrfach-Palettenklammern) können eingeschränkte Sichtverhältnisse und verminderte seitliche Kippsicherheit zu Unfällen führen. – Fahrgeschwindigkeiten den Sichtverhältnissen und der Ladung anpassen. – Bei fahrt in Gabelrichtung auf freie Sicht achten. Sicherheitshinweise Anbaugeräten klammernder Funktion (z.b.Ballenklammer, Fassklammer, Greifer etc.)
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Sicherheitshinweise Gabelverlängerungen Unfallgefahr durch nicht gesicherte und zu große Gabelverlängerungen. – Bei Gabelverlängerungen mit offenem Querschnitt nur Lasten transportieren, die auf der gesamten Länge der Gabelverlängerung aufliegen. – Nur Gabelzinkenverlängerungen benutzen, die dem Gabelquerschnitt und der Mindestgabellänge des Flurförderzeuges und den Angaben auf dem Typenschild der Gabelverlängerung entsprechen.
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4.8.2 Integrierter Seitenschieber (o) Die Richtungsbezeichnung „links" bzw. „rechts" bezieht sich Lastaufnahme mit Blickrichtung vom Bedienerplatz. Seitenschieber nach links: – Taster (23) in Richtung (X1) betätigen. Seitenschieber nach rechts: – Taster (23) in Richtung (Y1) betätigen. Verminderte Tragfähigkeit beim Ausschieben beachten (siehe Kapitel B).
Fahrzeug gesichert abstellen Wird das Fahrzeug verlassen, muss es gesichert abgestellt werden, auch wenn die Abwesenheit nur von kurzer Dauer ist. Fahrzeug nicht an Steigungen abstellen! Die Lastaufnahme muss immer ganz abgesenkt sein. – Schalter Feststellbremse (12) betätigen. – Lastaufnahme vollständig absenken und waagerecht stellen.
Anzeige- und Bedieneinheit (ABE) Die ABE stellt die Benutzerschnittstelle zum Fahrzeug dar. Sie dient als Anzeige- und Bedieneinheit für den Bediener sowie den Kundendienst-Techniker. Durch Betätigung verschiedener Tasten (Softkeys (30)) können bestimmte Menüs (31) angewählt werden. Die Menüs (31) zeigen 3 Zustände an: aktiv, inaktiv und nicht- wählbar (grau hinterlegt).
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Display-Symbole der ABE LENKWINKELANZEIGE 180? km/h TABULATOR Ins nächste Eingabefeld WARNSYMBOL Batterie nicht verriegelt! WARNSYMBOL Parkbremse angezogen SYMBOL Seitenschieber-Mittelstellung WARNSYMBOL Bremsflüssigkeitsmangel PINEINGABE Eingegebener Pin / Platzhalter aktuelles Feld / Platzhalter Pineingabe E 31...
Zulässige Lenkbetriebsartenwechsel während der Fahrt Normalfahrt / modifizierte Normalfahrt Querfahrt Diagonalfahrt Parallelfahrt a nicht möglich b möglich Bedienung der elektrischen Lenkung 5.3.1 Betriebsbereitschaft Lenkung Die Betriebsbereitschaft des Fahrzeugs herstellen (siehe Kapitel E, Abschnitt 3). Antriebsrad und Lasträder sind durch das Einschalten in der zuletzt gewählten Lenkbetriebsart in der jeweiligen Grundstellung eingestellt.
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5.3.4 Notstopp Das elektronische Regelsystem ist mit einer Notstopp-Sicherheitsschaltung ausgerüstet. Bei einer erkannten Störung des Systems wird automatisch die Abbremsung des Fahrzeugs bis zum Stillstand ausgelöst. Notstopp-Reset Zur Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft nach einer Notstoppauslösung, muss ein „Neustart“ durchgeführt werden: – Hauptschalter aus- und wieder einschalten. Bei einer erneuten Notstopp-Auslösung nach der Sicherheitsabfrage ist der zuständige Vorgesetzte bzw.
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Diagonalfahrt “links“ – Grundstellung: Alle Räder sind gegenüber der Grundstellung “Normalfahrt“ um 45 nach links eingeschwenkt. – Lenkung: Allradlenkung. – Lenkwinkel: Die Lenkwinkel des Antriebsrads und der Lasträder sind je nach Lenkradeinschlag unterschiedlich. – 360 Endlos-Lenkung (o) Diagonalfahrt “rechts“ – Grundstellung: Alle Räder sind gegenüber der Grundstellung “Normalfahrt“ um 45 nach rechts eingeschwenkt.
5.3.6 Mechanische Ersatzlenkung (Notlenkbetrieb) Die mechanische Ersatzlenkung ist bei Ausfall der elektrischen Lenkung zur Bergung des Fahrzeuges einzusetzen. Der Einsatz darf nur durch einen Sachkundigen des Instandhaltungspersonals erfolgen, der in die Bedienung eingewiesen ist. – Hauptschalter Schlüsselschalter einschalten. – Linke Radarmabdeckungen (in Gabelrichtung) demontieren.
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Radstellung der Lasträder in Längs- oder Querrichtung arretieren – Radarmabdeckungen (41) demontieren. Radarm „links“ Radarm „rechts“ – Kontermutter (42) lösen. – Steckschlüssel (siehe Kapitel F) auf Sechskantschraube (44) aufstecken und Lastrad in Fahrzeuglängsrichtung drehen. – Stiftschraube (43) in den Innensechskant der senkrecht darunterliegenden Inbusschraube des Drehkranzes drehen.
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– Lenkkurbel durch die Öffnung im Bodenblech auf den Lenkantrieb aufstecken und Antriebsrad in gewünschte Lenkstellung drehen. – Schalter Langsamfahrt (14) einschalten. Es erscheint eine Anzeige auf dem Display der ABE. – Sicherungskeile wieder entfernen und Fahrzeug vorsichtig aus dem Arbeitsbereich fahren.
Abstellen des Fahrzeugs Die Ersatzlenkung muss demontiert werden und alle Abdeckungen müssen montiert sein. Bei Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft besteht sonst Unfallgefahr durch automatische Bewegung der Lenkungsbauteile. – Fahrzeug am Reparaturplatz abstellen. – Ersatzlenkung demontieren. – Lastradarretierungsschrauben in die Ausgangslage zurückdrehen und kontern. –...
Störungshilfe Alle Störungen oder die Folgen einer Fehlbedienung werden im Display der ABE angezeigt. Befolgen Sie die Hinweise der ABE. Ggf. ist ein „Neustart“ notwendig. Hauptschalter aus- und wieder einschalten. Lässt sich das Fahrzeug nicht einschalten, ist folgendes zu beachten: Störung Mögliche Ursache Abhilfemaßnahmen...
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Flurförderzeug bergen Eine Korrektur der gewünschten Lenkradstellung ist nur bei Stillstand des Flurförderzeugs zulässig. Zum Abschleppen des Flurförderzeugs nur Zugfahrzeuge benutzen, die über eine ausreichende Zug- und Abbremskraft für die ungebremste Anhängelast verfügen. Flurförderzeug nur in Schrittgeschwindigkeit abschleppen. Unfallgefahr durch ungesichertes Flurförderzeug Das Abstellen des Flurförderzeugs an Steigungen oder mit angehobener Last bzw.
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– Bergung des Flurförderzeuges in Gabelrichtung Abschleppseil, Zugkraft > gemäß Abbildung um das Hubgerüst führen. – Flurförderzeug vorsichtig und langsam bergen. – Am Zielort Bremsanlage wieder betriebsbereiten Zustand bringen! E 41...
Zusatzausstattung Sitzheizung Alle Zusatz-E-Anlagen werden abhängig von der Schaltschlossstellung geschaltet (nach erfolgter Sicherheitsabfrage, siehe Abschnitt 3.3). Batteriehauptschalter muss eingeschaltet sein (siehe Kapitel E „Betriebsbereitschaft herstellen"). Um eine Batterieentladung nach Abstellen des Fahrzeuges zu vermeiden, unbedingt Kapitel E „Fahrzeug gesichert abstellen" befolgen. Pos.
Rundumleuchte Pos. Bezeichnung o Rundumleuchte o Schalter Rundumleuchte EIN/AUS Blitzleuchte Pos. Bezeichnung o Blitzleuchte o Schalter Blitzleuchte EIN/AUS E 43...
Überbrückungstaster (ESA / Elektrische Hubbegrenzung) Pos. Bezeichnung o Überbrückungstaster o Symbolanzeige Seitenschieber-Mittelstellung Überbrückungstaster ESA 1 ESA steht für End-Schalter-Anlage / 1 Aufgabe der ESA 1 ist es, ein Beschädigen des Staplers oder der Last im Bereich der Radarme durch Fehlbedienung zu verhindern. ESA 1 ist nur lieferbar für Fahrzeuge mit integriertem Seitenschieber.
Überbrückungstaster ESA 2 ESA steht für End-Schalter-Anlage / 2 Aufgabe der Hubabschaltung (ESA 2) ist es, ein Beschädigen des Staplers oder der Last im Bereich der Radarme durch Fehlbedienung zu verhindern. Das gilt für Fahrzeuge mit Ausrüstungen wie: – diverse Anbaugeräte wie z.B. Zinkenverstellgeräte, Ballenklammer, –...
Abnehmbares Lastschutzgitter Quetschgefahr Beim Ausführen dieser Tätigkeit müssen Sicherheitsschuhe getragen werden. Hohes Gewicht des Lastenschutzgitters Zum Abnehmen und Einhängen des Lastschutzgitters sind zwei Personen erforderlich. Demontage Lastschutzgitter – Schrauben (62) lösen – Lastschutzgitter vom Gabelträger abnehmen und gesichert abstellen. Montage Lastschutzgitter –...
Hubhöhenvorwahl Auswahl Hubhöhenvorwahl Bei Ausstattung mit Hubhöhenvorwahl, siehe Betriebsanleitung „Hubhöhenvorwahl”. – Zum Aufruf des Anzeige-/Eingabe- fensters „Hubhöhenvorwahl“ die Taste „Hubhöhenvorwahl“ (105) betätigen. Nach Betätigung der Taste erscheint im Display das rechts dargestellte Anzeige- /Eingabefenster. Auswahl Hubhöhenanzeige – Hubhöhenanzeige durch Betätigen der Taste „Betriebsstunden/Hubhöhe“ (107) aktivieren.
ISM Zugangsmodul Das Zugangsmodul ersetzt in Flurförderzeugen das Schaltschloss. Die Transponder ersetzen den Schlüssel und werden für die Anmeldung vor das Zugangsmodul gehalten. Beim Verlassen des Flurförderzeugs zur Abmeldung auf den roten Button drücken. Das Flurförderzeug kann erst wieder verwendet werden, wenn ein berechtigter Transponder erneut vor das Zugangsmodul gehalten wird.
Einzelhebelbedienung o Fahren, Lenken, Bremsen Notaus – Hauptschalter (15) nach unten drükken. Alle elektrischen Funktionen werden abgeschaltet. Die Funktion des Hauptschalters darf nicht durch abgelegte Gegenstände beeinträchtigt werden. Fahren Nur mit geschlossenen und ordnungs- gemäß verriegelten Hauben fahren. Die Hauptfahrtrichtung ist die Fahrt in Antriebsrichtung (V).
Aufnehmen und Absetzen von Ladeeinheiten Bevor eine Ladeeinheit aufgenommen wird, hat sich der Fahrer davon zu überzeugen, dass sie ordnungsgemäß palettiert zugelassene Tragfähigkeit Fahrzeugs nicht überschreitet. – Gabelzinken soweit wie möglich unter die Ladeeinheit fahren. Heben Der Aufenthalt von Personen unter der angehobenen Last ist verboten.
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Masthaltervorschub Nicht zwischen Mast und Batteriehaube greifen. – Steuerhebel (1.2) zum Vorschieben des Masthalters in Richtung (T), zum Zurückziehen in Richtung (U) neigen. Die Neigung des Steuerhebels regelt die Schubgeschwindigkeit. Transportfahrten mit und ohne Last nur mit zurückgezogenem Masthalter und abgesenkter Lastaufnahme durchführen.
Aufnehmen, Heben und Transportieren von Ladeeinheiten – Gabelzinken in waagerechte Stellung bringen: Steuerhebel (1.3) in Richtung (V) oder (R) neigen. – An die Ladeeinheit heranfahren. – Masthalter vorschieben: Steuerhebel (1.2) in Richtung (T) drücken. – Gabelzinken bis zur richtigen Höhe heben: Steuerhebel (1.1) in Richtung (H) ziehen.
Bedienung eines Anbaugerätes Integrierter Seitenschieber Die Richtungsbezeichnung „links" bzw. „rechts" bezieht sich auf die Lastaufnahme mit Blickrichtung vom Bedienerplatz. Seitenschieber nach links: – Steuerhebel (1.4) in Richtung (X1) drücken. Seitenschieber nach rechts: – Steuerhebel (1.4) in Richtung (Y1) ziehen. Verminderte Tragfähigkeit beim Ausschieben beachten...
Montage und Hydraulische Anschlüsse zusätzlicher Anbaugeräte Unfallgefahr durch nicht richtig angeschlossene Anbaugeräte. Durch Anbaugeräte, die hydraulisch nicht richtig angeschlossen sind, kann es zu Unfällen kommen. – Montage und Inbetriebnahme von Anbaugeräten darf nur durch fachkundiges und geschultes Personal erfolgen. – Betriebsanleitung des Herstellers des Anbaugerätes beachten. –...
F Instandhaltung des Fahrzeuges Betriebssicherheit und Umweltschutz Die in diesem Kapitel aufgeführten Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen nach den Fristen der Wartungs-Checklisten durchgeführt werden. Unfallgefahr und Gefahr von Bauteilbeschädigungen Jegliche Veränderung Flurförderzeug -insbesondere Sicherheitseinrichtungen- verboten. keinen Fall dürfen Arbeitsgeschwindigkeiten des Flurförderzeuges verändert werden. Ausnahme: Betreiber dürfen nur dann Veränderungen an motorkraftbetriebenen Flurförderzeugen vornehmen oder vornehmen lassen, wenn der Flurförderzeug-Her- steller sich aus dem Geschäft zurückgezogen hat und es keinen Geschäftsnachfolger...
Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung Personal für die Instandhaltung Wartung und Instandsetzung der Flurförderzeuge darf nur durch sachkundiges Personal des Herstellers durchgeführt werden. Die Service-Organisation des Herstellers verfügt über speziell für diese Aufgaben geschulte Außendiensttechniker. Wir empfehlen daher den Abschluss eines Wartungsvertrages mit dem zuständigen Service-Stützpunkt des Herstellers.
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Gefahr von Bauteilbeschädigungen beim Reinigen des Flurförderzeugs Wird das Flurförderzeug mit Wasserstrahl oder Hochdruckreiniger gesäubert, müssen vorher alle elektrischen und elektronischen Baugruppen sorgfältig abgedeckt wer den, denn Feuchtigkeit kann Fehlfunktionen hervorrufen. Eine Reinigung mit Dampfstrahl ist nicht zugelassen. Nach der Reinigung sind die im Abschnitt „Wiederinbetriebnahme“ beschriebenen Tätigkeiten durchzuführen.
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Bereifung Unfallgefahr durch Benutzung von Rädern, die nicht der Herstellerspezifikation unterliegen Die Qualität der Räder beeinflusst die Standsicherheit und das Fahrverhalten des Flurförderzeugs. Bei ungleichmäßigem Verschleiß verringert sich die Standfestigkeit des Flurförder- zeugs und der Bremsweg verlängert sich. – Beim Wechseln von Rädern darauf achten, dass keine Schrägstellung des Flurförderzeugs entsteht.
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Verletzungsgefahr Infektionsgefahr durch Haarrisse Hydraulikleitungen Unter Druck stehendes Hydrauliköl kann durch feine Löcher bzw. Haarrisse in den Hydraulikleitungen die Haut durchdringen und schwere Verletzungen verursachen. – Bei Verletzungen sofort einen Arzt aussuchen. – Unter Druck stehende Hydraulikleitungen nicht berühren. – Festgestellte Mängel unverzüglich dem Vorgesetzen mitteilen. –...
Wartung und Inspektion Ein gründlicher und fachgerechter Wartungsdienst ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen sicheren Einsatz des Flurförderzeuges. Eine Vernachlässigung regelmäßigen Wartung kann Ausfall Flurförderzeuges führen und bildet zudem ein Gefahrenpotential für Personen und Betrieb. Die angegebenen Wartungsintervalle setzen einschichtigen Betrieb und normale Arbeitsbedingungen voraus.
Wartungs-Checkliste ETV Q20/25 Wartungsintervalle Standard = t W A Kühlhaus = k Rahmen/ Alle tragenden Elemente auf Beschädigung prüfen Aufbau: Schraubverbindungen prüfen Fahrerschutzdach auf Beschädigung und Befestigung prüfen Antrieb: Getriebe auf Geräusche und Leckagen untersuchen Antriebsträgerplatte, Schrauben auf festen Sitz prüfen Getriebeölstand prüfen...
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Wartungsintervalle t W A Standard = Kühlhaus = k Funktion prüfen Elektr. Anlage: Kabel auf Festsitz der Anschlüsse und Beschädigung prüfen Sicherungen auf richtigen Wert prüfen Näherungsschalter und Magnete auf festen Sitz und Funktion prüfen Warneinrichtungen und Sicherheitsschaltungen auf Funktion prüfen Schaltschütze prüfen, ggf.
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Probefahrt mit Nennlast Vorführung: 14.1 14.2 Nach erfolgter Wartung das Fahrzeug einem Beauftragten vorführen...
Betriebsmittel und Schmierplan 5.1.1 Sicherer Umgang mit Betriebsmitteln Umgang mit Betriebsmitteln: Der Umgang mit Betriebsmitteln hat stets sachgemäß und den Herstellervorschriften entsprechend zu erfolgen. Unsachgemäßer Umgang gefährdet Gesundheit, Leben und Umwelt Betriebsmittel können brennbar sein. – Betriebsmittel nicht mit heißen Bauteilen oder offener Flamme in Verbindung brigen.
NLG1- Gebrauchs- °C temperatur °C bei 25°C Klasse Lithium 265 - 295 -35/+120 310 - 340 -52/+100 Tankfüllmenge ETV Q20/25 Markierung Liter Hubhöhen (h ca. 30 bis 9620 ca. 25 bis 7400 ca. 23 bis 6200 ca. 20 bis 4200 bis 4700 ca.
Inbetriebnehmen sichern. Bei Arbeiten unter angehobener Lastgabel oder angehobenem Fahrzeug sind diese so zu sichern, dass ein Absenken, Abkippen oder Wegrutschen ausgeschlossen ist. Beim Anheben des Fahrzeugs sind zusätzlich die Vorschriften des Kapitels „Transport und Erstinbetriebnahme" zu befolgen. Bei Arbeiten an der Feststellbremse ist das Fahrzeug gegen Wegrollen zu sichern. Wartung des Rückhaltegurtes o Zustand und einwandfreie Funktion des Rückhaltegurtes sollte täglich vor Benutzung des Flurförderzeuges durch den Fahrer geprüft werden.
Armauflage öffnen – Armauflage (2) nach oben schwenken. Vierkantschlüssel und Haubenverriegelung sind zugänglich. Haube öffnen – Haube (4) mit Serviceschlüssel (3) entriegeln. – Sitzhaube öffnen (siehe Abschnitt 6.5). – Stift (5) herausziehen. – Haube und Steuerungsabdeckung abnehmen Fahrstromsteuerung und Fahrzeugsicherungen sind für Wartungsarbeiten gut zugänglich.
Batterietür und Sitzhaube öffnen – Batterietür (6) mit Serviceschlüssel entriegeln und abnehmen. – Sitzhaube (7) mit Serviceschlüssel entriegeln und Sicherungsschraube (8) herausschrauben. – Sitzhaube in Pfeilrichtung zur Seite schwenken. Antriebseinheit und Hydraulik-Aggregat liegen zur Wartung frei. Hydraulikölstand prüfen – Fahrzeug für Wartungs- Instandhaltungsarbeiten vorbereiten...
Wiederinbetriebnahme Die Wiederinbetriebnahme nach Reinigungen oder Arbeiten zur Instandhaltung darf erst erfolgen, nachdem folgende Tätigkeiten durchgeführt wurden: – Hupe auf Funktion prüfen. – Hauptschalter auf Funktion prüfen. – Bremse auf Funktion prüfen. Stillegung des Fahrzeugs Wird das Flurförderzeug z.B. aus betrieblichen Gründen länger als 2 Monate stillgelegt, darf es nur in einem frostfreien und trockenen Raum gelagert werden und die Maßnahmen vor, während und nach der Stillegung sind wie beschrieben durchzuführen.
Sicherheitsprüfung nach Zeit und außergewöhnlichen Vorkommnissen Es ist eine Sicherheitsprüfung entsprechend der nationalen Vorschriften durchzuführen. Jungheinrich empfiehlt eine Überprüfung nach FEM Richtlinie 4.004. Für diese Prüfungen bietet Jungheinrich einen speziellen Sicherheitsservice mit entsprechend ausgebildeten Mitarbeitern. Das Flurförderzeug muss mindestens einmal jährlich (nationale Vorschriften beachten) oder nach besonderen Vorkommnissen durch eine hierfür besonders...
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Betriebsanleitung Jungheinrich Traktions-Batterie Inhaltsverzeichnis Jungheinrich-Traktions-Batterie Bleibatterien mit Panzerplattenzellen EPzS und EPzB ......2-6 Typenschild Jungheinrich-Traktions-Batterie........7 Gebrauchsanweisung Wassernachfüllsystem Aquamatic/BFS III ..........8-12 Gebrauchsanweisung Elektrolytumwälzung EUW ..............13-14 Reinigen von Batterien/Reinigen von Fahrzeug-Antriebsbatterien ..15-16 Jungheinrich-Traktions-Batterie Bleibatterien mit verschlossenen Panzerplattenzellen EPzV und EPzV-BS ..................17-21 Typenschild Jungheinrich-Traktions-Batterie........21...
Jungheinrich-Traktions-Batterie Bleibatterien mit Panzerplattenzellen EPzS und EPzB Nenndaten 1. Nennkapazität C5: siehe Typschild 2. Nennspannung: 2,0 V x Zellenzahl 3. Entladestrom: C5/5h 4. Nenndichte des Elektrolyten* Ausführung EPzS: 1,29 kg/l Ausführung EPzB: 1,29 kg/l 5. Nenntemperatur: 30° C 6. Nennelektrolytstand: bis Elektrolytstandmarke „max.“...
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Bei Nichtbeachtung der Gebrauchsanweisung, bei Reparatur mit nicht originalen Er- satzteilen, eigenmächtigen Eingriffen, Anwendung von Zusätzen zum Elektrolyten (angebliche Aufbesserungsmittel) erlischt der Gewährleistungsanspruch. Für Batterien gem. I und II sind die Hinweise für die Aufrechterhaltung der jewei- ligen Schutzart während des Betriebes zu beachten (siehe zugehörige Bescheini- gung).
Beim Laden muß für einwandfreien Abzug der Ladegase gesorgt werden. Trogdeckel bzw. Abdeckungen von Batterieeinbauräumen sind zu öffnen oder abzunehmen. Die Verschlußstopfen bleiben auf den Zellen bzw. bleiben geschlossen. Die Batterie ist polrichtig (Plus an Plus bzw. Minus an Minus) an das ausgeschaltete Ladegerät zu schließen.
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3. Warten 3.1 Täglich Batterie nach jeder Entladung laden. Gegen Ende der Ladung ist der Elektrolytstand zu kontrollieren. Falls erforderlich, ist gegen Ende der Ladung mit gereinigtem Was- ser bis zum Nennstand nachzufüllen. Die Höhe des Elektrolytstandes soll den Schwappschutz bzw. die Scheideroberkante oder die Elektrolytstandsmarke „Min“ nicht unterschreiten.
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5. Lagern Werden Batterien für längere Zeit außer Betrieb genommen, so sind diese vollgela- den in einem trockenen, frostfreien Raum zu lagern. Um die Einsatzbereitschaft der Batterie sicherzustellen, können folgende Ladebe- handlungen gewählt werden: 1. monatliche Ausgleichsladung nach Punkt 2.3. 2.
Lieferanten Nr. Serial-Nr. Supplier No. Nennspannung Kapazität Nominal V oltage Capacity Zellenzahl Batteriegewicht min/max Number of Cells Battery mass min/max Hersteller Jungheinrich AG, D-22047 Hamburg, Germany Manufacturer Pos. Bezeichnung Pos. Bezeichnung Logo Recyclingzeichen Batteriebezeichnung Mülltonne/Werkstoffangabe Batterietype Batterie-Nennspannung Batterie-Nummer Batterie-Nennkapazität Lieferanten Nr.
Wassernachfüllsystem Aquamatic/BFS III für Jungheinrich-Traktions-Batterie mit Panzerplattenzellen EPzS und EPzB Aquamatic-Stopfenzuordnung für die Gebrauchsanweisung Zellenbaureihen* Aquamatic-Stopfentyp (Länge) EPzS EPzB Frötek (gelb) (schwarz) 2/120 – 10/ 600 2/ 42 – 12/ 252 50,5 mm 51,0 mm 2/160 – 10/ 800 2/ 64 – 12/ 384...
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Schematische Darstellung Anlage für Wassernachfüllsystem 1. Wasservorratsbehälter 2. Niveauschalter 3. Zapfstelle mit Kugelhahn 4. Zapfstelle mit Magnetventil 5. Ladegerät 6. Verschlußkupplung 7. Verschlußnippel 8. Ionenaustauschpatrone mit Leitwertmesser und Magnet- ventil 9. Rohwasseranschluß 10. Ladeleitung 1. Bauart Die Batteriewassernachfüllsysteme Aquamatic/BFS werden zum automatischen Ein- stellen den Nennelektrolytstandes eingesetzt.
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4. Befüllen (manuell/automatisch) Das Befüllen der Batterien mit Batteriewasser sollte möglichst kurz vor Beendigung der Batterievolladung durchgeführt werden, hierbei wird sichergestellt, das die nach- gefüllte Wassermenge mit dem Elektrolyten vermischt wird. Bei normalem Betrieb ist es in der Regel ausreichend die Befüllung einmal wöchentlich vorzunehmen. 5.
8. Batterieverschlauchung Die Verschlauchung der einzelnen Stopfen ist entlang der vorhandenen elektrischen Schaltung vorzunehmen. Änderungen dürfen nicht vorgenommen werden. 9. Betriebstemperatur Die Grenztemperatur für den Betrieb von Antriebsbatterien ist festgelegt mit 55°C. Ein Überschreiten dieser Temperatur hat eine Batterieschädigung zur Folge. Die Bat- teriebefüllsysteme dürfen in einem Temperaturbereich von >...
10.2.1 Klemmringwerkzeug Mit dem Klemmringwerkzeug kann zur Erhöhung des Anpressdruckes der Ver- schlauchung auf die Schlaucholiven der Stopfen ein Klemmring aufgeschoben bzw. wieder gelöst werden. 10.3 Filterelement In die Batteriezuleitung zur Batteriewasserversorgung kann aus Sicherheitsgründen ein Filterelement (Ident Nr.: 50307282) eingebaut werden. Dieses Filterelement hat einen max.
Elektrolytumwälzung EUW Erforderliche Zusatzausrüstung Batterie: Je Batteriezelle ein Luftzufuhrröhrchen sowie die entsprechende Verschlauchung und den Kupplungssystemen. Ladegleichrichter: Eine im Ladegleichrichter integriertes Pumpenmodul mit Drucküberwachung zur Um- schaltung des Ladefaktors von nominal 1,20 auf 1,05 bis 1,07, der Verschlauchung und dem Kupplungssystem. Wirkungsweise: Mit Beginn der Batterieladung wird in jede Zelle über das Luftzufuhrröhrchen staub- freie Luft eingeleitet.
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Drucküberwachungsmodul: Die EUW-Pumpe wird zu Beginn der Ladung aktiviert. Über das Drucküberwa- chungsmodul wird der Druckaufbau während des Ladungsbeginns überwacht. Die- ses stellt sicher, daß der notwendige Luftdruck bei Ladung mit EUW zur Verfügung steht. Bei eventuellen Störfällen, wie z.B. •...
Reinigen von Batterien (Auszug aus ZVEI Merkblatt – Reinigen von Fahrzeugan- triebsbattrien) Eine saubere Batterie ist zwingend notwendig, nicht nur wegen des äußeren Erschei- nungsbildes, sondern vielmehr, um Unfälle und Sachschäden sowie eine verkürzte Lebensdauer und Verfügbarkeit der Batterien zu vermeiden. Das Reinigen von Batterien und Trögen ist notwendig, um die erforderliche Isolation der Zellen gegeneinander, gegen Erde oder fremde leitfähige Teile aufrecht zu erhal- ten.
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• Es ist eine Schutzbrille und Schutzkleidung zu tragen. • Die Zellenstopfen dürfen nicht abgenommen oder geöffnet werden, sondern müssen die Zellen geschlossen halten. Die Reinigungsvorschriften des Herstel- lers sind zu beachten. • Die Kunststoffteile der Batterie, insbesondere die Zellengefäße, dürfen nur mit Wasser bzw.
Jungheinrich-Traktions-Batterie Bleibatterien mit verschlossenen Panzerplattenzellen EPzV und EPzV-BS Nenndaten 1. Nennkapazität C5: siehe Typenschild 2. Nennspannung: 2,0 Volt x Zellenanzahl 3. Entladestrom: C5/5h 4. Nenntemperatur: 30° C EPzV-Batterien sind verschlossene Batterien mit festgelegtem Elektrolyten, bei de- nen über die gesamte Brauchbarkeitsdauer kein Nachfüllen von Wasser zulässig ist.
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Bei Nichtbeachtung der Gebrauchsanweisung, bei Reparatur mit nicht originalen Er- satzteilen und eigenmächtigen Eingriffen erlischt der Gewährleistungsanspruch. Für Batterien gem. I und II sind die Hinweise für die Aufrechterhaltung der jewei- ligen Schutzart während des Betriebes zu beachten (siehe zugehörige Bescheini- gung).
Die Batterie ist polrichtig (Plus an Plus bzw. Minus an Minus) an das ausgeschaltete Ladegerät anzuschließen. Danach ist das Ladegerät einzuschalten. Beim Laden steigt die Temperatur in der Batterie um ca. 10 K an. Deshalb soll die Ladung erst begonnen werden, wenn die Temperatur unter 35° C liegt. Die Tempe- ratur soll vor der Ladung mindestens 15°...
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3.2 Wöchentlich Sichtkontrolle auf Verschmutzung und mechanische Schäden. 3.3 Vierteljährlich Nach Volladung und einer Standzeit von mindestens 5 Stunden sind zu messen und aufzuzeichnen: • Gesamtspannung • Einzelspannungen Werden wesentliche Veränderungen zu vorherigen Messungen oder Unterschiede zwischen den Zellen bzw. Blockbatterien festgestellt, so ist zur weiteren Prüfung bzw. Instandsetzung der Kundendienst anzufordern.
Lieferanten Nr. Serial-Nr. Supplier No. Nennspannung Kapazität Nominal V oltage Capacity Zellenzahl Batteriegewicht min/max Number of Cells Battery mass min/max Hersteller Jungheinrich AG, D-22047 Hamburg, Germany Manufacturer Pos. Bezeichnung Pos. Bezeichnung Logo Recyclingzeichen Batteriebezeichnung Mülltonne/Werkstoffangabe Batterietype Batterie-Nennspannung Batterie-Nummer Batterie-Nennkapazität Lieferanten Nr.