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4.2.4.4 Szenenfunktion

Szenensteuerung
Der Tastsensor kann auf zwei Arten im Rahmen einer Szenensteuerung eingesetzt werden...
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Jede Wippe oder Taste kann als Szenennebenstelle arbeiten. Damit ist es möglich,
Szenen, die in anderen Geräten gespeichert sein können, aufzurufen oder zu speichern
(siehe Kapitel 4.2.4.1.6. Funktion "Szenennebenstelle").
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Der Tastsensor kann selbstständig bis zu acht Szenen mit acht Aktorgruppen speichern.
Diese internen Szenen können sowohl durch die Wippen oder Tasten (Abruf interne
Szene) als auch durch das Kommunikationsobjekt "T.Szenen Nebenstellen-Eingang"
aufgerufen oder gespeichert werden.
In den folgenden Unterkapiteln wird die interne Szenenfunktion detaillierter beschrieben.
Szenendefinition und Szenenabruf
Um die internen Szenen nutzen zu können, muss der Parameter "Szenenfunktion ?" im
Parameterknoten "Szenen" auf "Ja" eingestellt sein.
Danach ist es erforderlich, für die acht Szenenausgänge die passenden Datentypen
auszuwählen und auf die verwendeten Aktorgruppen anzupassen. Es stehen die Typen
"Schalten", "Wert (0 ... 255)" oder "Wert / Jalousieposition (0 ... 100 %)" zur Auswahl. In der
Regel werden Jalousien über zwei Szenenausgänge angesteuert. Ein Ausgang positioniert die
Behanghöhe, der andere Ausgang positioniert die Lamellen.
Für jeden Szenenausgang steht in der ETS ein separater Parameterknoten zur Verfügung. In
diesen Knoten können die Datentypen durch die gleichnamigen Parameter ausgewählt werden.
Passend zu den Datentypen erstellt die ETS dann die entsprechenden Kommunikationsobjekte
und die weiteren Parameter der Szenenbefehle .
Im Parameterknoten eines Szenenausgangs lassen sich für jede einzelne Szene
("Szene 1 ... 8") die Szenenparameter einstellen. Die Einstellmöglichkeiten für die bis zu 8
Szenen unterscheiden sich nicht.
Es ist möglich, dass die über die Parameter voreingestellten Werte für die einzelnen Szenen im
späteren Betrieb der Anlage mit der Speicherfunktion (siehe Seite 168-169) verändert werden.
Wenn danach das Applikationsprogramm erneut mit der ETS geladen wird, überschreiben die
Parameter im Normalfall diese vor Ort angepassten Werte. Weil es mit erheblichem Aufwand
verbunden sein kann, die Werte für alle Szenen in der Anlage erneut einzustellen, ist es
möglich, mit dem Parameter "Szenenwerte beim ETS-Download überschreiben ?" zu
bestimmen, dass die während des Betriebs abgespeicherten Szenenwerte nicht überschrieben
und somit beibehalten werden.
Die internen Szenen können sowohl direkt über die Wippen oder Tasten (Funktion "Abruf
interne Szene") als auch von einem anderen Busgerät über das Kommunikationsobjekt "T.
Szenen Nebenstellen-Eingang" aufgerufen werden. Dieses 1 Byte Kommunikationsobjekt
unterstützt die Auswertung von bis zu 64 Szenennummern. Aus diesem Grund muss festgelegt
werden, welche der externen Szenennummern (1 ... 64) die interne Szene (1 ... 8) aufrufen
soll. Diese Festlegung wird durch die Parameter "Szene 1...8 Abruf über Nebenstellenobjekt mit
Szenennummer" im Parameterknoten "Szenen" getroffen. Wenn bei mehreren internen Szenen
an diesen Stellen die gleiche Szenennummer eingetragen ist, wird immer nur die erste dieser
Szenen aktiviert (Szene mit niedrigster Szenennummer).
In bestimmten Situationen kann es die Anforderung geben, dass eine Aktorgruppe nicht durch
alle, sondern nur durch bestimmte Szenen beeinflusst wird. Zum Beispiel ist es in einem
Schulungsraum möglich, dass die Beschattung in den Szenen "Begrüßung" und "Pause"
geöffnet, in der Szene "PC-Vortrag" geschlossen und in der Szene "Besprechung" unverändert
bleiben soll. In diesem Beispiel kann der Parameter "Senden zulassen ?" im Parameterknoten
eines Szenenausgangs für die Szene "Besprechung" auf "Nein"" gestellt werden. Dadurch wird
Art.-Nr.: RCD 3094 M
Art.-Nr.: RCD 3096 M
Software "RCD Flach 146x11"
Funktionsbeschreibung
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Diese Anleitung auch für:

Rcd 3096 m

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