i Bei einer Wertverstellung werden die neu eingestellten Werte nur flüchtig im RAM des
Tastsensors abgespeichert. Dadurch werden die gespeicherten Werte bei einem Reset des
Tastsensors (Busspannungsausfall oder ETS-Programmiervorgang) durch die
voreingestellten Werte, die durch die ETS programmiert wurden, ersetzt.
i Die Status-LED zeigt bei den Funktionen "immer AUS", "immer EIN" und
"Betätigungsanzeige" während einer Wertverstellung der entsprechenden Taste eine aktive
Wertverstellungan. Die Status-LED ist dann ausgeschaltet und leuchtet bei jedem neu
ausgesendeten Wert für ca. 250 ms auf.
i Beim 1 Byte Wertgeber mit der Funktionsweise "Wertgeber 0...100 %" wird die Schrittweite
der Wertverstellung auch in "%" angegeben. Bei Verwendung des Startwertes aus dem
Kommunikationsobjekt kann es in diesem Fall bei der Wertverstellung dazu kommen, dass
der zuletzt über das Objekt empfangene Wert gerundet und angepasst werden muss,
bevor ein neuer Wert anhand der Schrittweite errechnet und ausgesendet wird. Dabei kann
es aufgrund des Berechnungsverfahrens zu leichten Ungenauigkeiten bei der neuen
Wertberechnung kommen.
Beispiele zur Wertverstellung
Beispielparametrierung:
-
Wertgeber 1 Byte (alle anderen Wertgeber sinngemäß gleich)
-
Funktionsweise = Wertgeber 0...255
-
In der ETS projektierter Wert (0...255) = 227
-
Schrittweite (1...10) = 5
-
Start bei Wertverstellung = Wie parametrierter Wert
-
Richtung der Wertverstellung = umschalten (alternierend)
-
Zeit zwischen zwei Telegrammen = 0,5 s
Beispiel 1: Wertverstellung mit Überlauf? = Nein
Bild 22: Beispiel zur Wertverstellung ohne Wertbereichs-Überlauf
Beispiel 2: Wertverstellung mit Überlauf? = Ja
Art.-Nr.: RCD 3094 M
Art.-Nr.: RCD 3096 M
Software "RCD Flach 146x11"
Funktionsbeschreibung
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