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Warum kalibrieren? ............148 9.1.2 Wie funktioniert eine Kalibrierung beim TOCOR700 prinzipiell? ....148 9.1.3 Alternative Kalibrierprozeduren .
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Reinigung des UV-Reaktors (TOCOR700 UV)........199...
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13.1 Wie der TOCOR700 eine Störung signalisiert … ....... 208 13.1.1...
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Bauteile des UV-Reaktors (TOCOR700 UV) ........
Geräteausführung des Gerät dies erlaubt. → S. 26, §2.3.3 VORSICHT: Beschädigungsgefahr durch gefährliches Messwasser ▸ Die Ausführung TOCOR700 TH nicht zur Messung brennbarer oder explosi- bler Flüssigkeiten verwenden. → S. 17, §1.3.4 Elektrische Sicherheit WARNUNG: Gefahren durch unsicheren Gerätezustand ▸...
1.3.2 Sofern in der individuellen technischen Dokumentation des Geräts nicht anders angege- ben, sind Wasseranalysatoren Typ TOCOR700 zum Betrieb in Räumen bestimmt. Direkten Einflüssen der atmosphärischen Witterung (Wind, Niederschlag, Sonne) dürfen sie nicht ausgesetzt werden. Solche Einflüsse können die Geräte beschädigen und die Messgenau- igkeit beeinträchtigen.
Messwert ein gewisser TIC-Rest enthalten sein. Dieser Effekt sollte beachtet werden, wenn der TIC-Wert in Relation zum TOC-Wert groß ist. ● Salzgehalt: – TOCOR700 TH: Hoher Karbonat- oder Salzgehalt des Messwassers verkürzt die War- tungsintervalle des Reaktors, weil Salz im Reaktor abgelagert wird. – TOCOR700 UV: Hoher Salzgehalt (Cl –...
Wichtige Hinweise Verantwortung des Anwenders 1. 4 Vorgesehene Anwender Der Gasanalysator TOCOR700 darf nur von Fachkräften bedient werden, die aufgrund ihrer fachlichen Ausbildung und Kenntnisse sowie Kenntnisse der einschlägigen Bestimmungen die ihnen übertragenen Arbeiten beurteilen und Gefahren erkennen können. Korrekte Verwendung ▸...
Wichtige Hinweise Zusätzliche Dokumente 1 . 5 Jeder TOCOR700 wird bei der Herstellung den individuellen Anforderungen des Anwenders angepasst. Dies betrifft z.B. – Ausführung des Gehäuses – Ausstattung mit Zusatzeinrichtungen (Optionen) – Konfiguration der Flüssigkeitszufuhr – Ausführung der elektrischen Anschlüsse Deshalb gibt es zusätzlich zu dieser Betriebsanleitung eine individuelle technische Doku-...
2. 1 Gültigkeit dieser Betriebsanleitung Diese Betriebsanleitung gilt für ein Gerät, auf das folgende Angaben zutreffen: Produktname: TOCOR700 Produktvarianten: TOCOR700 UV, TOCOR700 TH, TOCOR700 TH + 2. Reaktor Gehäuseausführung: siehe individuelle technische Dokumentation des Geräts Hersteller: SICK AG Bild 2 Gehäuseformen...
Know-How für den TOCOR700 2 . 2 Messprinzip 2.2.1 Der TOCOR700 ist ein Wasseranalysengerät zur kontinuierlichen, summarischen Bestim- mung des Kohlenstoffgehaltes aus Kohlenstoffverbindungen oder elementarem Kohlen- stoff in einer wässrigen Lösung. Der in den vielen chemischen Verbindungen enthaltene Kohlenstoff muss dabei in eine einheitliche messbare Substanz umgewandelt werden.
Im Reaktor werden die organischen C-Verbindungen zu CO umgesetzt. Den nötigen Sauer- stoff liefert das Trägergas. Beim TOCOR700 UV wird dem Messwasser zusätzlich ein Oxida- tionsmittel zugesetzt, um die Reaktion zu optimieren; das Oxidationsmittel ist im Reagenz enthalten. Das entstandene CO wird im Trägergasstrom abtransportiert.
Daten erzeugen und später per Menübefehl reaktivieren (→ S. 130, §8.12.1). Auch der ursprüngliche Zustand ab Herstellerwerk kann reaktiviert werden. Sie können die Daten des TOCOR700 auch auf einem angeschlossenen Computer sichern und von dort aus wieder herstellen (→ S. 131, §8.12.2).
● TOCOR700 UV: Wartungsarme Ausführung mit UV-Reaktor (photochemische Oxidation der Kohlenstoffverbindungen) – für die meisten Standardanwendungen. ● TOCOR700 TH: Ausführung mit thermischen Reaktor (thermische Oxidation der Kohlen- stoffverbindungen), für hohe Anforderungen an die Messgenauigkeit. Auch erhältlich mit einem zweiten thermischen Reaktor zum abwechselnden Einsatz der Reaktoren bei schwierigen Betriebsbedingungen zur Reduzierung der Ausfallzeit während der War-...
(→ S. 28, „Besondere Inbetriebnahme-Prozedur“). ● Spülgasfluss: Während des Betriebs muss permanent Spülgas durch das Gehäuse des TOCOR700 strömen. Volumenstrom und Druck müssen einen bestimmten Werte- bereich einhalten. ● Wartezeit: Wenn das Gerät geöffnet werden soll, muss nach dem Ausschalten mögli- cherweise zunächst eine bestimmte Wartezeit abgewartet werden, um interne Bauteile...
2 Das Steuergerät einschalten. Am Steuergerät die Vorspülprozedur prüfen. 3 Das Ende der Vorspülphase abwarten. Ý Nach der Vorspülphase geht der TOCOR700 automatisch in Betrieb. Besondere Instandhaltungsmaßnahmen ● Dichtheitstest nach Öffnen des internen Messgaswegs (Empfehlung): Wenn der Trä- gergasweg im TOCOR700 bei einer Instandhaltungsmaßnahme geöffnet wurde, sollte nach der Instandsetzung ein Dichtheitstest gemacht werden.
Es gibt MRF-Systeme mit mehreren Rückspülfiltern (MRF 2 bis MRF 4). Jedes Rückspülfil- ter kann als einzelne Messstelle genutzt werden. Mit der Option »Messstellen-Wähler« kann der TOCOR700 kann bis zu 4 solcher Messstellen steuern (→ S. 142, §8.17). Bandfilter Wenn das Messwasser Flocken, Schlämmen oder Schleimen enthält, kann ein Bandfilter- gerät MBF 1 vorgeschaltet werden.
Sicherung interner Gerätedaten – Sichern und Wiederherstellen von Einstellungen im TOCOR700..... .130 – Sichern und Wiederherstellen mit einem angeschlossenen Computer ....131...
1000 mg/l C oder 5000 mg/l C Sicherungen 5x20 mm 1 Satz Sicherungen im Gasanalysator Individuelle technische Dokumentation nur für Temperaturen unter 200 °C; im TOCOR700 TH nicht im Reaktor verwenden KHP = Kaliumhydrogenphtalat (KHC Nur für TOCOR700 UV: Bezeichnung Menge...
Zulässige Umgebungstemperatur (siehe Datenblatt) während des Betriebs einhalten. Sonst wird die angegebene Messgenauigkeit nicht erreicht. ▸ Den TOCOR700 nicht in explosionsgefährdeten Bereichen betreiben – es sei denn, dies wird in der individuellen technischen Dokumentation des Geräts ausdrücklich erlaubt und spezifiziert.
-Absorber wieder verbinden. Auf Gasdichtheit achten. Siphon 2 füllen 1 TOCOR700 UV: Verbindung [2] zwischen Gaskühler und UV-Reaktor öffnen und den UV- Reaktor etwas nach unten schieben (→ Bild 9). TOCOR700 TH: Verbindung [2] zwischen Gaskühler und Gaswäscher öffnen (→ Bild 10).
Der Opfermetall-Filter wird mit Messingwolle gefüllt. Die Messingwolle schützt den Gasana- lysator vor Säuredämpfen. Bild 12 Opfermetall-Filter ● Position im TOCOR700 UV → S. 31, Bild 6 ● Position im TOCOR700 TH → S. 33, Bild 8 Prozedur 1 Das Filterrohr [1] aus der Halterung nehmen. Die Schraubkappen [2] abnehmen.
Aufstellung und Zusammenbau Pumpenschläuche einbauen 3.3.5 Hinweise Der TOCOR700 hat eine Mehrkanal-Schlauchpumpe. Die Förderrate eines Pumpenkanals wird vom Querschnitt des betreffenden Pumpenschlauchs bestimmt. Die Dimensionierung der Pumpenschläuche hängt vom individuellen Anwendungsfall ab (z.B. Messbereich, Salz- gehalt). ● Die erforderlichen Querschnitte der Pumpenschläuche sind im Gerätepass angegeben (→...
● Ansäuerung des Messwassers, um die TIC-Anteile zu entfernen (Stripping) ● Bei großen C-Konzentrationen im Messwasser: Verdünnung des Messwassers zur Anpassung an das Messsystem ● Beim TOCOR700 UV: Zufuhr von Oxidationsmittel, um die Wirkung des Reaktors zu opti- mieren Sicherheitshinweise VORSICHT: Gesundheitsgefahr durch Säure...
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– TOCOR700 UV: Schwefelsäure (H ) + Natriumperoxidisulfat (Na – TOCOR700 TH: Salzsäure (HCl) oder Phosphorsäure (H ● Salzsäure (HCl) darf beim TOCOR700 UV nicht verwendet werden, weil Chlor-Ionen die UV-Oxidation beeinträchtigen. ● Das Oxidationsmittel wirkt im UV-Reaktor. Tabelle 1 Alternative Säuren beim TOCOR700 TH...
Aufstellung und Zusammenbau Zusammenbau des thermischen Reaktors (nur TOCOR700 TH) 3. 5 Bei einem TOCOR700 TH + 2. Reaktor muss die gesamte Prozedur für jeden der beiden Reaktoren durchgeführt werden. Reaktortiegel füllen 3.5.1 Bild 16 Reaktortiegel (TOCOR700 TH) Ref.: (9074125 modif.) Im Lieferumfang ist ein Holzständer für den Reaktortiegel [4].
Installation Abwasser-Abfluss 4 . 2 Funktion Über den Abwasser-Abfluss verlassen den TOCOR700 alle zugeführten Flüssigkeiten. Das Abwasser enthält: – überschüssiges Messwasser nach Durchlaufen des Strippers – Messwasser nach Durchlaufen des Reaktors – Chemikalien, die dem Messwasser im Gerät zugemischt werden.
Hinweis in §4.4.3 (→ S. 61) beachten Anschluss »Probe« 4.4.1 Funktion Über den Anschluss Probe saugt der TOCOR700 während des kontinuierlichen Messbe- triebs das Messwasser an (sofern nicht der Anschluss Einzelprobe aktiviert ist → §4.4.2). WARNUNG: Gesundheitsgefahr durch gefährliches Messwasser ▸...
Gas verwenden. Den Gasaustritt des T-Stücks offen lassen. 3 Während des Betriebs das Trägergas durch das T-Stück leiten: – drucklos (Gasaustritt des T-Stücks offen) – im Überschuss (Volumenstrom größer als vom TOCOR700 angesaugt). Druckluft-Zufuhr für Rückspülfilter 4. 6 Gilt nur für Geräte mit der Option »Rückspülfilter«.
4 . 8 Gilt nur für explosionsgefährdete Bereiche. Richtiges Verwenden der Kabeleinführungen WARNUNG: Explosionsgefahr bei falscher Verwendung der Kabeleinführun- Falls der TOCOR700 in einem explosionsgefährdeten Bereich eingesetzt wird: ▸ Nur Anschlusskabel verwenden, deren Außendurchmesser zu den Kabel- einführungen passt. ▸...
Die Netzspannung muss der Netzspannungseinstellung des TOCOR700 ent- sprechen. Die Netzfrequenz muss den Angaben auf dem Typenschild des TOCOR700 entsprechen. – Wenn die Netzspannung zu hoch ist, kann der TOCOR700 beschädigt oder zerstört werden. Im beschädigten Zustand kann der TOCOR700 Gefahr bringend sein.
Installation Netzkabel anschließen 4.9.2 1 Prüfen, ob der TOCOR700 auf die richtige Netzspannung eingerichtet ist (→ S. 64, §4.9.1). 2 Netzkabel anschließen: ▸ Das Netzkabel in das Gehäuse des Hauptschalters führen. ▸ Leiter an den Netzanschlussklemmen des Hauptschalters anschließen (PE = Schut- zerde, N = Nullleiter, L = Phase).
Schutz vor Induktionsspannungen 4.11.5 Interne EMV-Filter Zwischen jedem Signalanschluss des TOCOR700 und der internen Elektronik ist ein EMV- Filter geschaltet. Diese EMV-Filter müssen vor Überspannungen geschützt werden. Risiko durch induktive Lasten Geräte, in deren internen Stromkreisen es Spulen oder Wicklungen mit Eisenkern gibt, erzeugen beim Abschalten der Spannung eine Gegenspannung, die sehr viel größer sein...
4 . 13 Funktion Der TOCOR700 hat zwei Eingänge für externe Analogsignale (→ S. 71, Bild 25): ● An IN1 ist der Durchfluss-Sensor FIA angeschlossen (Funktion → S. 136, §8.14.3). ● IN2 wird nur bei Sonderausführungen verwendet (siehe individuelle technische Doku- mentation des Geräts).
Weise können Sie z.B. die externe Verdrahtung prüfen. Schaltfunktionen 4.14.1 Der TOCOR700 hat 16 Schaltausgänge, die Sie wie folgt nutzen können: ● Den Schaltkontakten REL1, REL2 und REL3 sind grundlegende Statusmeldungen zuge- ordnet (→ S. 118, §8.9.4). Diese Zuordnung können Sie nicht ändern.
4 . 15 Steuerfunktionen 4.15.1 Der TOCOR700 hat 8 Steuereingänge. Jedem Steuereingang können Sie eine der angebo- tenen Steuerfunktionen frei zuordnen (→ S. 120, §8.10). Eine Liste aller verfügbaren Steuerfunktionen zeigt die Tabelle in §16.4 (→ S. 235). Dort können Sie auch Ihre Zuordnungen notieren.
4.16.2 Wenn eine Schnittstelle verwendet werden soll: 1 Das externe Gerät mit der betreffenden Schnittstelle des TOCOR700 verbinden (→ S. 76, Bild 30; weitere Hinweise → S. 173, §10.2.1). 2 Die Schnittstellen-Parameter des TOCOR700 und des angeschlossenen Geräts so ein- stellen, dass sie identisch sind (→...
Außerbetriebnahme-Prozedur durchführen (→ S. 224, §14.1). Inbetriebnahme-Prozedur 5. 2 A) Prüfen/vorbereiten 1 Sicherstellen, dass der TOCOR700 auf die richtige Netzspannung eingerichtet ist (siehe Typenschild). 2 Prüfen, ob alle internen Netzschalter eingeschaltet sind (sofern vorhanden). 3 Sicherstellen, dass die Messwasser-Zufuhr betriebsbereit ist.
Nach der Einlaufzeit eine Kalibrierung durchführen (→ S. 147, §9). VORSICHT: Risiko von Fehlmessungen Immer eine Kalibrierung durchführen, ▸ wenn der TOCOR700 längere Zeit außer Betrieb war (> 14 Tage) ▸ wenn Veränderungen im TOCOR700 durchgeführt wurden (z.B. Austausch von Bauteilen) ▸...
LEDs am Gasanalysator 6. 1 Function (grün/rot) ● Grünes Licht zeigt an, dass der TOCOR700 betriebsbereit ist und die Messfunktion aus- führen kann. ● Rotes Licht zeigt an, dass der TOCOR700 nicht betriebsbereit ist. Mögliche Ursachen: – Nach dem Einschalten ist die Betriebstemperatur noch nicht erreicht.
Anzeige nach dem Einschalten automatisch wieder aktiviert. Drücken Sie zweimal die Taste [Esc], um von dort zum zu gelangen. Hauptmenü Einige Menüfunktionen des Gasanalysators enthalten Funktionsschritte, die die Auswahl der »Messkomponente« betreffen. Im TOCOR700 wird aber nur die Messkomponente CO gemessen (Standardausführungen). Display bei Menü-Funktionen (Beispiel) 6.3.2...
Status müssen Sie [Enter] drücken, um diesen neuen Wert zu speichern. ● Der TOCOR700 kann jeden Tastendruck mit einem Signalton quittieren. Die Intensität des Tons ist einstellbar (→ S. 98, §7.4.4). ● Auch während der Bedienung ermittelt der TOCOR700 ständig Messwerte.
● Experten-Funktionen ● Versteckte Experten-Funktionen ● Werkseinstellungen Standard-Funktionen sind die Funktionen, die zur Bedienung des TOCOR700 im laufenden Betrieb gebraucht werden. Mit diesen Funktionen können Sie – den Gerätestatus via Display prüfen – einen Statusausgang aktivieren, um Wartungsarbeiten zu signalisieren –...
Bedienung (allgemein) Wahlschalter für thermische Reaktoren 6. 4 Gilt nur für die Geräteausführung »TOCOR700 TH + 2. Reaktor«. ● Wahlschalter »Online«: Wählt, welcher Reaktor im Messbetrieb verwendet wird. Dieser Reaktor wird mit seinem Temperaturregler beheizt. Der andere Reaktor ist vom Mess- system abgekoppelt (offline).
Die Messwerte werden möglicherweise genauer angezeigt als es der Messgenauigkeit entspricht (→ S. 106, §8.4.1). Der TOCOR700 liefert in gewissen Grenzen auch Messwerte oberhalb dieses Werts, jedoch ist die Messgenauigkeit dort ungewiss. Symbolisiert die Größe des aktuellen Messwerts, wahlweise in Relation zum physikalischen Messbereich oder zum aktuellen Ausgabebereich (→...
Diese Funktion kann bei Wartungs- und Testarbeiten nützlich sein. Während des Betriebs muss die Trägergaspumpe eingeschaltet sein. Die Trägergaspumpe bleibt automatisch ausgeschaltet ● solange der TOCOR700 seine Betriebstemperatur nicht erreicht hat; ● solange der eingebaute Kondensat-Sensor anspricht. Einstellung ▸...
Der Reaktor wird nur eingeschaltet, wenn dieser Steuereingang aktiviert ist (→ S. 120, §8.10.2). ● Der TOCOR700 TH + 2. Reaktor hat auch Tastschalter, mit denen die Reak- torheizungen ein-/ausgeschaltet werden können (→ S. 85, §6.3.4). Die Reak- torheizungen sind nur in Betrieb, wenn sie an beiden Stellen eingeschaltet sind.
Reaktor Einzelprobe ein-/ausschalten 7.4.8 Funktion Mit dieser Funktion wird der Mess-Modus »Einzelprobe« aktiviert. In diesem Modus saugt der TOCOR700 das Messwasser nicht über den Anschluss »Probe« an, sondern über den Anschluss »Einzelprobe« (→ S. 61, §4.4.2). Einstellung wählen.
7 . 6 Funktion Der Statusausgang »Wartung« (→ S. 118, §8.9.4) lässt sich per Menüfunktion aktivieren. Damit können Sie einer externen Stelle signalisieren, dass der TOCOR700 nicht im regulä- ren Messbetrieb ist, z.B. weil gerade Wartungsarbeiten durchführt werden. Einstellung Anzeige...
Lokalisierung (Ortsanpassung) 8 . 3 Sprache 8.3.1 Funktion Der TOCOR700 kann die Menüs und »Help«-Informationen in verschiedenen Sprachen anzeigen. Sie können die Sprache jederzeit wechseln. Welche Sprachen zur Auswahl ste- hen, erfahren Sie beim Aufruf des Auswahlmenüs. Einstellung ...
Messwerte. Möglicherweise ist aber nur der mittlere Wert relevant. Als Abhilfe für solche Effekte können Sie eine »Dämpfung« einstellen. Der TOCOR700 zeigt dann nicht momentane Messwerte an, sondern Mittelwerte aus dem momentanen Mess- wert und den vorigen Messwerten (gleitende Mittelwertbildung).
überschreitet. Angeschlossene Messwertverarbeitungssysteme könnten diese Statusmeldung als Geräte- ausfall werten. In diesem Fall würde der TOCOR700 als ausgefallen erscheinen, obwohl er einwandfrei funktioniert und der wahre Grund die großen Messwerte sind. Um solche Fehl- interpretationen zu verhindern, können Sie diese automatischen Störungsmeldungen deaktivieren.
Sonderfunktion mit Option »Messstellen-Wähler« 8.8.1 Wenn der TOCOR700 die Option »Messstellen-Wähler« hat (→ S. 142, §8.17), ● repräsentiert jeder Messwertausgang automatisch eine der Messstellen und zeigt kon- stant den letzten Messwert seiner Messstelle an, solange andere Messstellen gemes- sen werden (»Halteverstärker«-/»sample-hold«-Funktion) ●...
Geräten mit der Option »Zweiter Ausgabebereich« ▸ Die Schaltpunkte nicht identisch einstellen. Sonst würde der TOCOR700 ständig zwischen den Ausgabebereichen hin- und herschalten, wenn der Messwert dem Schaltpunkt entspricht. ● Standardwert für die Differenz der Schaltpunkte: 2 % des betreffenden physikalischen Messbereichs.
Vor der Anwendung der Schaltausgänge die sicherheitstechnischen Konse- quenzen klären für den Fall folgender Betriebsstörungen: – Ausfall der Netzspannung am TOCOR700 (z.B. lokaler Ausfall der Netz- spannung, versehentliches Abschalten, defekte Sicherung) – Defekt im TOCOR700 (z.B. elektronischer Defekt eines Schaltausgangs) –...
Ist dem Schaltausgang REL2 unveränderlich zugeordnet. Bei Bedarf können Sie diese Funktion weiteren Schalt- ausgängen zuordnen. Beim Aufruf einiger dieser Menüs unterbricht der TOCOR700 seine Messfunktion. Daher wird beim Gebrauch dieser Menüzweige das Statussignal »Wartung« automatisch aktiviert. Ist dem Schaltausgang REL3 unveränderlich zugeordnet. Bei Bedarf können Sie diese Funktion weiteren Schalt- ausgängen zuordnen.
Die Hinweise zum RTS/CTS-Protokoll beim Betrieb mit Bus-Konver- tern beachten (→ S. 173, §10.2.1). Das XON/XOFF-Protokoll ist ein Software-Handshake-Verfahren, bei XON/XOFF- dem der TOCOR700 auf die Codes XOFF und XON reagiert (empfangen Protok. über den Anschluss RXD). Nach dem Einschalten bzw. nach Netz- ausfall ist das aktiviert.
Experten-Menüfunktionen Automatische digitale Ausgabe von Messdaten 8.10.5 Funktion Wählen Sie hier, welche Daten der TOCOR700 automatisch über die Schnittstelle #1 aus- gibt (Hardware-Informationen → S. 76, §4.16). Einstellungen 1 Menü 644 aufrufen ( Hauptmenü Einstellungen Schnittstellen Autom. Ausgaben 2 Die gewünschten Datenausgaben aktivieren bzw.
Drucken der Konfigurationsdaten (Ausgeben als Texttabelle) 8.10.6 Funktion Sie können die Konfiguration des TOCOR700 in Form einer Klartext-Tabelle ausgeben (ASCII-Zeichen) – über Schnittstelle #1 oder #2, z.B. auf einen Drucker. Die Daten sind in die Abschnitte unterteilt (→ Bild 34). Die Konfig.
(Erklärung, Anschluss → S. 76, §4.16; Einstellungen → S. 122, §8.10.4). Identifikationszeichen einstellen 8.11.1 Funktion Für digitale Fernsteuerung (→ §10/§11) können Sie jedem TOCOR700 ein individuelles Identifikationszeichen geben. Der TOCOR700 wird nur Fernsteuerungsbefehle ausführen, die dieses Identifikationszeichen enthalten (sofern dieses Verhalten nicht deaktiviert ist → S. 127, §8.11.2).
Funktion Sie können bestimmen, ob der TOCOR700 nur Fernsteuerungsbefehle akzeptiert, die das eigene Identifikationszeichen enthalten (→ S. 126, §8.11.1), oder ob der TOCOR700 unab- hängig davon alle empfangenen Fernsteuerungsbefehle ausführt. – Im selben Menü kön- nen Sie auch die Modbus-Fernsteuerung (→ S. 179, §11) aktivieren.
● (Minuszeichen) = Umschalten auf das andere Wahlverfah- ren (→ S. 128, §8.11.4). Auf dem Display des TOCOR700 erscheint nach der Eingabe (nachfolgend Tonwahl) oder (nachfolgend Impulswahl) – je nachdem, welches Wahl- verfahren zuvor gewählt war. Sie können das Wahlverfahren innerhalb einer Telefonnummer nur einmal umschalten.
8. 1 2 Internes Backup (Sicherung der Einstellungen) 8.12.1 Funktionen ● Sie können den TOCOR700 per Menüfunktion veranlassen, eine Kopie des aktuell ein- gestellten Arbeitszustands zu speichern. Damit sichern Sie – alle Einstellungen – alle individuellen Parameter des Gasanalysators – die Kalibrierung zum Zeitpunkt der Sicherung Der TOCOR700 kann zwei derartige Kopien speichern: »Letzte Sicherung«...
Vor dem Upload bei Bedarf die aktuellen Einstellungen des Geräts sichern (extern → „Prozedur zur Datensicherung“, intern → S. 130, §8.12.1). 1 Den Computer mit der serielle Schnittstelle #1 des TOCOR700 verbinden (→ S. 76, §4.16). 2 Im Computer das Terminal-Programm starten und konfigurieren: ▸...
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(mindestens 40 Sekunden). 7 Datenaufzeichnung beenden. In »HyperTerminal«: [Übertragung] [Text aufzeichnen…] gewünschten Speicherort (Ordner) wählen und den Namen der Datei eingeben, in der die TOCOR700-Daten als Sicherungskopie gespeichert werden sollen [Starten] In »HyperTerminal«: [Übertragung] [Text aufzeichnen…] [Beenden] ▸...
8. 1 3 Funktion Sie können die interne Software des TOCOR700 von einem PC in den TOCOR700 laden, z.B. um eine neue Version zu installieren (Firmware Update). Dazu brauchen Sie: – einen PC mit einer seriellen RS232-Schnittstelle und dem Betriebssystem Windows 3.X/95/98/2000/XP...
Messwasser-Grenzwert 8.15.3 Funktion Der TOCOR700 vergleicht den aktuellen Messwert ständig mit dem den eingestellten »Messwasser-Grenzwert« und aktiviert die Störungsmeldung »Messwasser GW«, wenn der Messwert diesen Grenzwert unterschreitet. Auf diese Weise können Sie z.B. die Messwas- ser-Zufuhr überwachen: Wenn die Messwasser-Zufuhr unterbrochen ist, wird der Messwert gegen 0 mg/l C sinken.
8.16.5 Funktion der Analog-Signale zeigt aktuelle interne Signale an, die im Störungs- Übersicht fall dem technischen Service des Herstellers bei der Diagnose der Störungsursache helfen können. Die Signale hängen von der individuellen Ausrüstung des TOCOR700 ab. Aufruf ▸ ...
Funktion des Messstellen-Wählers 8.17.1 Messstellen sind Entnahmepunkte für Messwasser. Mit der Option »Messstellen-Wähler« kann der TOCOR700 bis zu vier Messstellen ansteuern (d.h. Schaltbefehle zum Umschal- ten des Messgaswegs geben). Die Messzeiten sind für jede Messstelle individuell einstell- bar. Um diese Funktion praktisch nutzen zu können, braucht man externe Umschaltventile (z.B.
Schaltausgangs → S. 117, §8.9.) 1 Die Messstelle wählen, für die die Einstellung gelten soll. Totzeit 2 Einstellen, wie lange der TOCOR700 nach dem Aktivieren einer pro MST Messstelle warten soll, bevor wieder Messwerte über die seri- elle Schnittstelle ausgegeben werden ( s).
Mit den Funktionen des Menüzweigs können Sie jeden elektroni- Hardware-Test schen Ausgang des TOCOR700 einzeln ansteuern und testen. Außerdem können Sie die digitalen Schnittstellen prüfen. Damit können Sie die Ausgänge des TOCOR700 testen oder die elektrischen Verbindungen und das Zusammenspiel mit angeschlossenen Geräten.
Einschalten passiert. Die Messwertverarbeitung beginnt danach neu. Alle gespeicherten Werte bleiben unverändert. Prozedur VORSICHT: Risiko für angeschlossene Geräte/Systeme Während des Reset fallen alle Gerätefunktionen des TOCOR700 vorüber- gehend aus. Das gilt auch für Messwertausgaben und Statusmeldungen. ▸ Sicherstellen, dass diese Situation bei angeschlossenen Stellen keine Probleme verursachen kann.
Der TOCOR700 kompensiert die Driften bei einer Kalibrierung automatisch gemäß folgen- dem Prinzip: 1 In den TOCOR700 wird eine Kalibrierflüssigkeit geleitet, dessen Sollwert exakt bekannt ist. Der Sollwert ist die tatsächliche C-Konzentrationen in der Kalibrierflüssigkeit. 2 Der TOCOR700 ermittelt den Messwert der Kalibrierflüssigkeit (Istwert).
9.1.3 Die Kalibrierprozedur können Sie per Menüfunktionen manuell steuern und so eine Kalib- rierung Schritt-für-Schritt selbst durchführen. Sie können den TOCOR700 auch so program- mieren, dass er die Kalibrierungen vollautomatisch ausführt – nach einem einzelnen Start- befehl oder in programmierten Zeitabständen. Und Sie können bis zu vier verschiedene automatische Kalibrierprozeduren programmieren, um unterschiedliche Anforderungen zu berücksichtigen (→...
Kalibrierung Automatische Kalibrierungen 9. 5 Bei einer automatischen Kalibrierung steuert der TOCOR700 den Ablauf der Kalibrierpro- zedur. Die Kalibrierprozedur läuft nach dem Start vollautomatisch ab. Voraussetzungen für automatische Kalibrierungen (Übersicht) 9.5.1 Für korrekte automatische Kalibrierungen gibt es folgende Voraussetzungen: 1 Die Vorbereitungen für eine Kalibrierung sind gemacht.
Autom.Kal. regelmäßig automatisch startet. Die passende Einstellung hängt -Intervall davon ab, wie stark der TOCOR700 driftet (hängt von der Applikation, den Analysator-Modulen und deren Messbereichen ab) und welche driftbedingte Abweichung der Messgenauigkeit toleriert werden kann: ● Für normale Anwendungen mit üblichen Anforderungen: 1 …...
Messsystem. Für diesen Zustand ist möglicherweise ein negativer Sollwert korrekt. So ermitteln Sie den passenden Sollwert: 1 Den TOCOR700 mit Nullwasser (»Nullmedium 1«) und Kalibrierflüssigkeit kalibrieren. 2 Die Dosierpumpe M10 per Menüfunktion ausschalten (→ S. 99, §7.4.6). 3 Warten, bis der Messwert konstant bleibt. Diesen Messwert notieren.
Nach jeder Kalibrierung vergleicht der TOCOR700 die errechnete »absolute Drift« (→ S. 95, §7.3.6) mit dem eingestellten Drift-Grenzwert. Die Überschreitung eines Drift-Grenzwerts wird in zwei Stufen gemeldet: 1 Wenn eine Drift 100 … 120 % des Drift-Grenzwerts beträgt, zeigt der TOCOR700 die Meldung oder...
Kalibrierung Externes Kalibrier-Signal ignorieren lassen 9.5.6 Funktion Falls Steuereingänge mit der Funktion »Auto.Kal. Start« (Start von automatischen Kalibrie- rungen → S. 120, §8.10.2) eingerichtet sind, können Sie entscheiden, ob der TOCOR700 die- ses Eingangssignal berücksichtigt oder ignoriert. Einstellung ...
Kalibrier-Messintervall einstellen 9.5.8 Funktion Bei Kalibrierungen startet der TOCOR700 nach dem Ablauf der »Prüfgas-Wartezeit« (→ S. 160, §9.5.7) das Kalibrier-Messintervall, in dem die Messwerte der zugeführten Kalib- rierflüssigkeit bestimmt werden. Der Mittelwert aller Messwerte im Kalibrier-Messintervall ist der Istwert der Kalibrierung.
Zurück : ESCAPE » « anstelle des Sollwerts = die Messkomponente wird nicht berücksichtigt -.-- beim TOCOR700 bedeutungslos (die Gaspumpe ist bei Kalibrierungen immer eingeschaltet) Information über automatische Starts der automatischen Kalibrierung (Beispiel) Information Autom.Starts Automatische Kal. x Nächster Start: ...
Zustand abweichen und insofern nicht mehr den tatsächlichen physikalischen Zustand des Messsystems repräsentieren. ● Der TOCOR700 prüft bei jeder Kalibrierung automatisch, ob ein Driftwert größer ist als der betreffende Drift-Grenzwert (→ S. 159, §9.5.5). Falls das zutrifft, wird eine Fehlermeldung angezeigt.
9 . 7 Funktion Bei einem Drift-Reset verrechnet der TOCOR700 die aktuellen »absoluten Driften« (→ S. 95, §7.3.6) und beginnt danach die Summierung der »absoluten Driften« wieder bei »0.0«. Mit dem Drift-Reset können Sie also die Erfassung der »absoluten Driften« jederzeit neu star- ten –...
Gasanalysators danach nicht mehr gewährleistet. ▸ Empfehlung: Vor Beginn einer Grundkalibrierung die aktuellen Daten des TOCOR700 sichern (→ S. 130, §8.12.1). Dadurch kann der funktionsfähige Zustand wieder hergestellt werden, falls die Grundkalibrierung misslingt. ▸ Vor einer Grundkalibrierung den TOCOR700 mindestens eine Stunde in Betrieb halten, damit alle internen Temperaturen stabil sind.
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Kalibrierflüssigkeiten korrekt einleiten, Spülzeiten beachten). ▸ Falls erfolglos: Kundendienst des Herstellers um Rat fragen. Oder den vor- herigen Zustand des TOCOR700 wiederherstellen und den vorherigen Zustand weiter benutzen (nur möglich, wenn vor der Grundkalibrierung eine Datensicherung durchgeführt wurde → S. 130, §8.12.1).
Mit Hilfe der separat erhältlichen PC-Software MARC2000 können Sie alle Funktionen des TOCOR700 von einem PC aus fernsteuern. Alle Display-Anzeigen des TOCOR700 erschei- nen auch auf dem PC-Bildschirm, und die Bedienungstasten des TOCOR700 werden auf dem PC simuliert. Sie können auch mehrere TOCOR700 von einem einzigen PC aus fernsteuern (»Bus«- Betrieb).
Sie zwei Modems. Die Modems müssen einen Hayes-kompatiblen Befehlssatz haben; ansonsten sind Typ und Bauart der Modems beliebig. – Zur Einstellung der richti- gen Modem-Parameter gibt es Menüfunktionen im TOCOR700 und in MARC2000. Anschluss mehrerer Analysatoren über Bus-Konverter und Modems → S. 175, Bild 37 Diese Variante kombiniert Modems und Bus-Konverter.
1 Fernsteuerung aktivieren: Auf dem PC die entsprechenden Funktionen von MARC2000 ausführen. Solange die Fernsteuerung aktiviert ist, sendet der TOCOR700 alle Daten, die auf dem Display angezeigt werden, auch an den PC. Deshalb reagiert der TOCOR700 möglicherweise etwas verzögert, wenn Sie eine Taste betätigen.
● Eines der Geräte (PC, Gasanalysator, Modem, Bus-Konverter) wird ausgeschaltet bzw. die Netzspannung fällt aus. ● Im PC wird die Fernsteuerung des TOCOR700 durch einen Befehl in MARC2000 been- det. ● Im PC wird MARC2000 mit dem Befehl Datei | Beenden beendet.
● Der TOCOR700 fungiert als Slave. ● Der TOCOR700 empfängt und sendet im RTU-Modus. ● Der TOCOR700 verarbeitet und beantwortet einen empfangenen Befehl sofort ohne Verzögerung nach dem Empfang des letzten Befehlszeichens. Das ist eine Abweichung vom »Modicon Modbus Reference Guide«, der vorschreibt, dass im RTU-Modus nach jedem Befehl ein »Silent Interval«...
Die Modbus-Funktionen sind bereits mit einer einfachen direkten Schnittstellen-Verbin- dung verfügbar, wie im linken Teil von Bild 36 dargestellt (→ S. 174). Auf diese Weise kann ein einzelner TOCOR700 mit einem Master-Gerät verbunden werden, z.B. für Tests. Betrieb mit mehreren Slaves (Bus-Betrieb) Wenn mehrere TOCOR700 von einem Master-Gerät gesteuert werden sollen, muss ein...
Fernsteuerung mit Modbus Modbus-Steuerbefehle 11.4.3 Force Single Coil Mit dem Steuerbefehl Force Single Coil (Funktions-Code 05 ) und folgenden Funktions- daten kann der Master folgende Zustände des TOCOR700 steuern: data Steuerbefehl data Steuerbefehl – nicht definiert – Messstelle 1 halten –...
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Fernsteuerung mit Modbus Read Coil Status – Befehlsabfrage Mit dem Befehl Read Coil Status und den folgenden Funktionsdaten kann der Master prü- fen, ob der TOCOR700 den betreffenden » Force Single Coil «-Steuerbefehl empfangen und verarbeitet hat: data Steuerbefehl data Steuerbefehl 169 –...
Absorberbehälter eingebaut ist, ist das Wartungsintervall kürzer (→ S. 43, §3.3.2) nur im TOCOR700 TH nur im TOCOR700 UV – Empfehlung: Vom Kundendienst durchführen lassen nur bei Gehäusen mit Überdruckkapselung (Ausführung für explosionsgefährdete Bereiche) Möglicherweise gibt es zusätzliche Wartungsvorschriften –...
Erneuern von Verbrauchsmaterialien 12 . 2 Reagenzbehälter auffüllen 12.2.1 Funktion Der TOCOR700 braucht zum Betrieb eine Reagenzflüssigkeit (→ S. 47, §3.4.2). Der Reagenz- behälter muss regelmäßig aufgefüllt werden. Das Wartungsintervall hängt von Gerätekonfiguration und der Größe des Reagenzbehäl- ters ab. Funktion 1 Gaspumpe ausschalten (per Menüfunktion →...
Wartungsarbeiten am thermischen Reaktor (TOCOR700 TH) 1 2. 4 Sicherheitshinweise zum thermischen Reaktor 12.4.1 WARNUNG: Verletzungsgefahr Im Betriebszustand ist der Reaktor des TOCOR700 TH heiß (750 … 850 °C). ▸ Anzeige der Reaktortemperatur beachten (am Temperaturregler im Geräteinneren). ▸ Arbeiten am Reaktor erst beginnen, wenn die angezeigte Reaktortempera- tur unter 40 °C ist.
Instandhaltung Reaktor reinigen beim TOCOR700 TH (1 Reaktor) 12.4.2 Gilt nicht für die Geräteausführung »TOCOR700 TH + 2. Reaktor«. Funktion Falls das Messwasser Salze oder unbrennbare Feststoffe enthält, lagern sich diese Stoffe im Reaktor allmählich an. Dann muss der Reaktor nach einer gewissen Betriebszeit gerei- nigt werden, sonst ist die Funktion des Reaktors beeinträchtigt und die Messergebnisse...
Funktion Gründe und Prozedur einer Reaktorreinigung sind wie bei einem TOCOR700 TH mit einem Reaktor (→ S. 202, §12.4.2). Ein TOCOR700 TH + 2. Reaktor enthält jedoch zwei Reaktoren, die abwechselnd verwendet werden: – Einer der Reaktoren wird im laufenden Messbetrieb verwendet (Online).
Möglicherweise ist es einfacher und wirksamer, wenn Sie verschmutzte Schläuche komplett erneuern statt sie zu reinigen. 6 Alle Bauteile wieder zusammenbauen und einbauen. Beim TOCOR700 TH: Auf die Platzierung der Kapillare im Abwassersammler achten (→ S. 42, Bild 10). 7 Gefäße und Schlauchverbindungen auf Dichtheit prüfen.
3 Abdeckung/Rahmen der Filtermatte wieder montieren. Testen der elektrischen Signale 12.6.2 Funktion Wenn Sie den TOCOR700 verwenden, um vor gefährlichen Zuständen zu warnen oder um wichtige Betriebsabläufe zu steuern, sollten Sie sich regelmäßig vergewissern, dass die betreffenden elektrischen Funktionen und Verbindungen korrekt funktionieren. Prozedur 1 Prüfen, ob die Verarbeitung der elektrischen Signale des TOCOR700 an externer Stelle...
Wie der TOCOR700 eine Störung signalisiert … 13 . 1 Anzeichen für eine Störung 13.1.1 Dass der TOCOR700 eine Störung erkannt hat, erkennen Sie an folgenden Signalen: ● Die LED »Service« leuchtet (gelb) ● Die LED »Function« leuchtet rot ● Der Statusausgang »Service-Anforderung« ist aktiviert ●...
Kann nur bei komplexen internen Störungen oder nach starken äußeren Ein- wirkungen passieren (z.B. starker elektromagnetischer Störimpuls). Abhilfe: TOCOR700 ausschalten und nach ein paar Sekunden wieder einschalten. Eine interne Übertemperatur-Sicherung ist aus- Messsystem und Netztransformator des Gasanalysators haben Übertempera- gelöst.
VORSICHT: Risiken beim Ausfall der Messfunktion Während dieser Wartungarbeit ist die Messfunktion außer Betrieb. ▸ Externe Stellen, die Messwerte oder Statusmeldungen des TOCOR700 TH verarbeiten, in einen sicheren Zustand schalten bzw. über den Ausfall der Messfunktion informieren. WARNUNG: Verletzungsgefahr durch Chemikalien Beim Dichtheitstest wird ein besonderer Gasdruck im Messsystem erzeugt.
Störungsbeseitigung Statusmeldungen (in alphabetischer Reihenfolge) 1 3. 6 VORSICHT: Beschädigungsgefahr / Gesundheitsgefahren Die »Service-Hinweise« richten sich an geschulte Fachkräfte. ▸ Eingriffe im TOCOR700 nur durchführen, wenn die möglichen Gefahren bekannt sind. Display-Meldung Bedeutung Ursache/Hinweise Service-Hinweise Der interne Regler (im Keine Störung. Die Meldung ver-...
Möglicherweise muss berücksichtigt werden, mit welcher Schaltlogik die Schaltausgänge funktionieren (→ S. 117, §8.9.2). Vermindert bei biologisch aktivem Messwasser Algenbildung in den Messwasserwegen. Beim TOCOR700 TH + 2. Reaktor für beide Reaktoren durchführen. Verhindert, dass die Pumpenschläuche verkleben. Gasanalysatoren beheizen das interne Messsystem, um konstante interne Temperaturen herzustellen (im TOCOR700: ca.
● Schläuche (können Säure, Oxidationsmittel und Messwasser enthalten) ● Elektronik: Elektrolyt-Kondensatoren, Tantal-Kondensatoren ● Display: Flüssigkeit des Liquid Crystal Display (LCD) ● Reaktor beim TOCOR700 UV: Den UV-Strahler wie eine handelsübliche Quecksilber-Nie- derdruckdampf-Lampe (Leuchtstoffröhre) entsorgen. ● Reaktor beim TOCOR700 TH: Die Katalysatorkugeln an den Hersteller senden.
Lagerung, Transport Richtige Lagerung 15 . 1 Diese Hinweise befolgen, wenn der TOCOR700 für mehr als 10 Tage außer Betrieb genom- men wird: Maßnahme Einzelmaßnahmen 1 TOCOR700 richtig außer → S. 224, §14.1 Betrieb nehmen. ▸ 2 Vor Frost schützen.
▸ Empfehlung: Den Transport durch Messtechnik-Fachkräfte überwachen lassen. Nach dem Transport ▸ Nur bei TOCOR700 TH: Den Reaktor einbauen (→ S. 55, §3.5.4) und ausrichten (→ S. 52, §3.5.2). Richtiger Versand/Transport über weite Entfernungen 1 5. 3 Diese Hinweise gelten für den Fall, dass der TOCOR700 über große Entfernungen transpor- tiert wird und der Transport nicht durch Messtechnik-Fachkräfte beaufsichtigt werden...
Glas-Filterwolle, 500 g 5311940 Filtergefäße → S. 193, §12.2.2 → S. 195, §12.2.3 → S. 196, §12.2.4 gewünschte Menge angeben nur für Temperaturen unter 200 °C; nicht im thermischen Reaktor (TOCOR700 TH) verwenden Hilfsstoffe 17.8.3 Bezeichnung Bestell-Nr. Verwendung PTFE-Dichtband (Rolle) 5311907 thermischer Reaktor →...
Anhang Sicherheitsinformationen zu chemischen Stoffen 18 . 1 VORSICHT: Gesundheitsgefahren durch chemische Stoffe Der TOCOR700 verwendet zum Betrieb chemische Stoffe, die gesundheits- gefährdend sein können. ▸ Bei der Handhabung der chemischen Stoffe die Sicherheitshinweise der folgenden Abschnitte beachten. ▸ Bei der Beseitigung von freigesetzten Stoffen immer geeignete persönliche Schutzausrüstung tragen (z.B.