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Einstellen Oder Anpassen Des Orthesenaufbaus; Erhöhen Der Bewegungsfreiheit; Austauschen Der Federeinheit - Fior & Gentz Neuro Hiswing R+ Gebrauchsanweisung

Systemknöchelgelenk
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Inhaltsverzeichnis

11.1 Einstellen oder Anpassen des Orthesenaufbaus

Mit der App kann der Unterschenkel-Lot-Winkel in beide Richtungen stufenlos um bis zu 17° verändert wer-
den. Alternativ kann dafür auch der Bedienknopf am Systemgelenk genutzt werden. Nehmen Sie alle Einstel-
lungen an der Orthese auf der Werkbank und nicht am Bein des Patienten vor. Gehen Sie dafür wie folgt vor:
1 Stellen Sie die Orthese in den Schuh.
2 Drücken und halten Sie den Bedienknopf oder nutzen Sie die App und
bringen Sie die Orthese in die gewünschte Position (Abb. 26).
3 Wenn Sie den Bedienknopf benutzt haben, sichern Sie das Systemgelenk,
indem Sie den Bedienknopf loslassen.
11.2 Erhöhen der Bewegungsfreiheit
Die Bewegungsfreiheit des Systemgelenks kann mit der App um 34° erhöht
werden. Beachten Sie, dass die Federeinheiten in dieser Einstellung nicht
aktiv sind.
Diese Einstellung ist ausschließlich zum Anpassen des Unterschen-
kel-Lot-Winkels sowie im Sitzen und zum An- und Ausziehen der
Orthese geeignet und darf nicht beim Gehen, Laufen oder Rad-
fahren verwendet werden. Die Orthese bietet dem Patienten nicht
die notwendige Sicherheit, da ihre Funktion in dieser Einstellung
aufgehoben ist. Außerdem kann die Hydraulik des Systemgelenks
dadurch beschädigt werden.

11.3 Austauschen der Federeinheit

Die Federkraft kann durch Federeinheiten (2; Abb. 27) in unterschiedlichen
Federstärken verändert werden. Setzen Sie je nach benötigter Federkraft die
passende Federeinheit in den Federkanal ein. Es gibt fünf Federeinheiten, de-
ren Federkraft von normal bis extra stark reicht (Abb. 28). Beachten Sie, dass
die Federeinheit die maximal mögliche Bewegungsfreiheit des gesicherten
Systemgelenks vorgibt.
Zum Austauschen der Federeinheit muss die Justierschraube (1; Abb. 27)
gelöst werden. Nach dem Einsetzen der neuen Federeinheit muss die Justier-
schraube wieder so weit eingedreht werden, dass die Federeinheit spielfrei
montiert ist.
Abb. 26
2
Abb. 27
15°
15°
10°
10°
Abb. 28
1
2
19
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