9
Fachbegriffe
Additive Grundlast: Sie hat zur Folge, dass der Regler immer, eine der additiven Grundlast entsprech-
Dosierrichtung:
Kalibrierung:
Korrekturwert:
Magnetventil:
Nullpunkt:
Regelparameter:
Regelung manuell: Bei dieser Einstellung erzeugt der Regler eine der Eingabe entsprechenden Stellgröße.
Relais:
Sollwert:
Steilheit:
Stellgröße:
ende, Stellgröße erzeugt. Diese kann nur über die Stop-Taste auf 0 gesetzt werden.
Bei einem PI oder PID-Regler sollte diese Funktion nicht verwendet werden.
Sie gibt an in welche Richtung der Regler wirkt. Bei Dosierrichtung „Säure" erzeugt
der Regler eine Stellgröße bei Überschreitung des Sollwertes für pH.
Durch die Kalibrierung (Abgleich) wird die Messwertanzeige auf das tatsächliche
Sondensignal abgeglichen. Ohne Abgleich ist eine korrekte Messung nicht möglich.
Eine Kalibrierung sollte in regelmäßigen Zeitabständen (anwendungsabhängig) erfol-
gen. Arbeitet der DULCOMETER
raturkorrektur, muss ein Pt 100 in den Puffer getaucht oder den Puffertemperaturen
manuell eingegeben werden.
Das Signal der pH-Sonden (z.B. 59 mV/pH bei 25 °C) wird durch die Temperatur
beeinflusst. Hohe Temperaturen erhöhen das Signal, tiefe Temperaturen führen zu
einer Reduzierung. Die sich dadurch ergebenden Messfehler können durch eine
Temperaturkorrektur ausgeglichen werden. Erfolgt die Messung im Bereich um pH 7
ist eine Korrektur in der Regel nicht notwendig. Liegt der Messbereich jedoch weiter
entfernt von pH 7 ist bei schwankenden Temperaturen eine automatische Tempera-
turkorrektur über Pt 100 einzusetzen. Bei gleichbleibenden Temperaturen kann auch
die manuelle Temperaturkorrektur verwendet werden.
Die Ansteuerung von Magnetventilen (Motorpumpen) wird über die Zykluszeit und die
minimale Einschaltzeit (min. Zeit) definiert (Impulslängenregelung). Die Einschaltzeit
entspricht immer mindestens der min. Zeit. Sie wird aber in Abhängigkeit der Regel-
abweichung und des Regelverhaltens bis maximal der Zykluszeit vergrößert. Die
Zykluszeit selbst definiert die maximal möglichen Einschaltungen. So wird ein Stell-
glied maximal 60 mal pro Stunde eingeschaltet, wenn die Zykluszeit bei 60 s liegt. Die
min. Zeit definiert die Mindesteinschaltdauer. Sie sollte so klein wie möglich gewählt
werden. Dabei muss jedoch gewährleistet sein, dass in dieser Zeit auch eine Dosie-
rung möglich ist.
Der Nullpunkt von pH-Sonden liegt theoretisch bei 0 mV. Für eine gute Sonden-
funktion ist in der Praxis ein Nullpunkt zwischen ±25 mV akzeptabel.
Der Nullpunkt der Chlorsonden liegt bei 4 mA. Ein Abgleich ist nicht notwendig.
Die Regelparameter (xp, Tn, Tv) bestimmen das Regelverhalten (PID).
Diese bleibt bis zu der nächsten Änderung erhalten. Sie ist unabhängig von der
Messgröße und den eingestellten Regelparametern. Diese Einstellung kann für die
Bestimmung des Zeitverhaltens (z.B. Totzeit ...) der Regelstrecke verwendet werden.
Die Relais (Alarm-, Grenzwertrelais) schalten wenn die entsprechenden Vorausset-
zungen (z.B. Alarmbedingung, Grenzwertverletzung) eintreffen. Die Relaisfunktion
kann als Schließer (aktiv geschlossen) oder Öffner (aktiv offen) eingestellt werden. Die
Stop-Taste setzt die Relais immer zurück.
Als Sollwert wird der Wert bezeichnet, der durch die Regelung im Prozess andauernd
stabil gehalten werden soll.
Die Steilheit von pH-Sonden soll immer >50 (besser >55) mV/pH betragen.
Als Stellgröße wird die Größe (z.B. Frequenz, mA-Signal) bezeichnet, die der Regler
an das Stellglied z.B. eine Dosierpumpe ausgibt, um den Sollwert wieder zu erreichen.
®
D2C mit automatischer oder manueller Tempe-
21