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ProMinent Ultromat ULFa Montage- Und Betriebsanleitung
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Inhaltsverzeichnis
Montage- und Betriebsanleitung
Ultromat
ULFa
®
Durchlaufanlage
A0777
Betriebsanleitung bitte zuerst vollständig durchlesen! · Nicht wegwerfen!
Bei Schäden durch Installations- oder Bedienfehler haftet der Betreiber!
Technische Änderungen vorbehalten!
Teile Nr. 985957
Originalbetriebsanleitung (2006/42/EG)
BA UL 039 11/13 DE
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für ProMinent Ultromat ULFa

  • Seite 1 Montage- und Betriebsanleitung Ultromat ULFa ® Durchlaufanlage A0777 Betriebsanleitung bitte zuerst vollständig durchlesen! · Nicht wegwerfen! Bei Schäden durch Installations- oder Bedienfehler haftet der Betreiber! Technische Änderungen vorbehalten! Teile Nr. 985957 Originalbetriebsanleitung (2006/42/EG) BA UL 039 11/13 DE...
  • Seite 2: Ergänzende Anweisungen

    Ergänzende Anweisungen Allgemeine Gleichbehandlung Dieses Dokument verwendet die nach der Grammatik männliche Form in einem neutralen Sinn, um den Text leichter lesbar zu halten. Es spricht immer Frauen und Männer in gleicher Weise an. Die Leserinnen bitten wir um Verständnis für diese Vereinfachung im Text. Ergänzende Anweisungen Lesen Sie bitte die ergänzenden Anweisungen durch.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Produktidentifikation................ 6 1.1 Identcode ULFa ..............6 Sicherheit und Verantwortung............9 2.1 Kennzeichnung der Sicherheitshinweise........ 9 2.2 Bestimmungsgemäße Verwendung........10 2.3 Benutzer Qualifikation............11 2.4 Sicherheitshinweise Ultromat ® ..........12 2.5 Beschreibung und Test der Sicherheitseinrichtungen... 13 2.6 Schalldruckpegel..............14 Transportieren und Lagern der Anlage..........
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis 9.7 Fernbedienung..............42 9.8 Sprung in das Archiv [F3]............42 9.9 Niveauanzeige..............43 9.10 Wasserzulauf..............44 9.11 Nachverdünnung..............44 9.12 Betriebsmodus HAND ............44 Das Bedienmenü [F2]..............46 10.1 Parameter................46 10.1.1 Parameter [WASSER]............47 10.1.2 Parameter [Rührwerk]............48 10.1.3 Parameter [Pulver]............
  • Seite 5 Inhaltsverzeichnis 16.5 Steuerungsablauf..............85 16.6 EG-Konformitätserklärung für Maschinen......85 Index....................87...
  • Seite 6: Produktidentifikation

    Produktidentifikation Produktidentifikation 1.1 Identcode ULFa Typ / Behältergröße / Entnahmemenge 0400 Durchlaufanlage / 400 l / 400 l/h 1000 Durchlaufanlage / 1000 l / 1000 l/h 2000 Durchlaufanlage / 2000 l / 2000 l/h 4000 Durchlaufanlage / 4000 l / 4000 l/h 6000 Durchlaufanlage / 6000 l / 6000 l/h 8000...
  • Seite 7 Produktidentifikation Typ / Behältergröße / Entnahmemenge Aufsatztrichter 75 l + Pulverfördergerät FG205 (4000, 6000) Aufsatztrichter 100 l + Pulverfördergerät FG205 (8000) mit Adapter-Deckel + Pulverfördergerät FG205 Flüssigkonzentratpumpe ohne mit Sigma mit Spectra vorbereitet für Sigma vorbereitet für Spectra Überwachung für Flüssigkonzentratpumpe ohne mit Schwimmerschalter für Konzentratbehälter mit Strömungswächter (nur Spectra)
  • Seite 8 Produktidentifikation Typ / Behältergröße / Entnahmemenge Spanisch Rumänisch Estnisch Russisch Finnisch Slowakisch Französisch Slowenisch Kroatisch Schwedisch Ungarisch Türkisch Italienisch Chinesisch Litauisch...
  • Seite 9: Sicherheit Und Verantwortung

    Sicherheit und Verantwortung Über dieses Produkt Der Ultromat ® von ProMinent ist eine automatische Polyelektrolyt-Aufbe‐ reitungsanlage. Er kann überall dort zum Einsatz kommen, wo syntheti‐ sche Polymere automatisch zu Polymerlösungen als Flockungshilfsmittel zubereitet werden sollen. Als eine solche Lösestation eignet sich die Anlage für eine Vielzahl von verfahrenstechnischen Anwendungsmöglich‐...
  • Seite 10: Bestimmungsgemäße Verwendung

    Polymerlösung als Flockungshilfsmittel aus Pulverpol‐ ymer oder Flüssigkonzentrat mit Trinkwasser zu erzeugen. – Alle anderen Verwendungen oder ein Umbau nur nach schriftlicher Genehmigung von ProMinent Dosiertechnik GmbH, Heidelberg! – Die Anlage ist nicht für den Betrieb in explosionsgefähr‐ deten Bereichen bestimmt! –...
  • Seite 11: Benutzer Qualifikation

    Die Elektrofachkraft muss die Bestimmungen der geltenden gesetzlichen Vorschriften zur Unfallverhütung erfüllen. Kundendienst Als Kundendienst gelten Servicetechniker, die von ProMinent für die Arbeiten an der Anlage nachweislich geschult und autorisiert wurden. Anmerkung für den Betreiber Die einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften sowie die...
  • Seite 12: Sicherheitshinweise Ultromat

    Sicherheit und Verantwortung 2.4 Sicherheitshinweise Ultromat ® WARNUNG! Qualifikation des Personals Gefahr durch Fehlbedienung der Anlage Das Bedienpersonal muss von einem ProMinent-Service‐ techniker unterwiesen werden! (Geschieht bei der Erstinbe‐ triebnahme) Eine Betriebsanleitung muss an der Anlage bereit liegen! WARNUNG! Gefahr eines Stromschlags! Mögliche Folge: Tod oder schwerste Verletzungen...
  • Seite 13: Beschreibung Und Test Der Sicherheitseinrichtungen

    Sicherheit und Verantwortung 2.5 Beschreibung und Test der Sicherheitseinrichtungen Sicherheitseinrichtungen A0427 Abb. 1: Sicherheitseinrichtungen Hauptschalter Deckel der Inspektionsöffnungen mit Warnaufkleber Warnaufkleber "Warnung vor gefährlicher elektrischer „Warnung vor Handverletzungen“ Spannung" Warnaufkleber „Warnung vor heißer Oberfläche“ Hauptschalter Der rot-gelbe Hauptschalter, rechts am Steuerschrank, schaltet die Anlage und angeschlossene Aggregate spannungslos.
  • Seite 14: Schalldruckpegel

    Sicherheit und Verantwortung Test: Überprüfen Sie, ob die Aufkleber noch vorhanden und lesbar sind. 2.6 Schalldruckpegel Der Schalldruckpegel ist < 70 dB (A) mit Pulverpolymer, gemäß EN ISO 11202:1997 (Akustik - Geräuschabstrahlung von Maschinen und Geräten)
  • Seite 15: Transportieren Und Lagern Der Anlage

    Transportieren und Lagern der Anlage Transportieren und Lagern der Anlage Ä Kapitel 2.3 Benutzer Qualifikation: unterwiesene Person, siehe „Benutzer Qualifikation“ auf Seite 11 WARNUNG! Hohes Gewicht der Anlage Mögliche Folge: Tod oder schwerste Verletzungen, wenn der Boden die Anlage nicht tragen kann und durchbricht. Maßnahme: Stellen Sie sicher, dass der Boden des Aufstell‐...
  • Seite 16: Angaben Zur Anlage

    Angaben zur Anlage Angaben zur Anlage Der Ultromat ® von ProMinent ist eine automatische Polyelektrolyt-Aufbe‐ reitungsanlage. Er kann überall dort zum Einsatz kommen, wo synthetische Polymere automatisch zu Polymerlösungen z.B. als Flockungshilfsmittel zubereitet werden sollen. Als eine solche Lösestation eignet sich die Anlage für eine Vielzahl von verfahrenstechnischen Anwendungsmöglichkeiten z.
  • Seite 17 Angaben zur Anlage Ultromat ® ULFa 1000 2000 4000 6000 8000 Ultromat ® ULFa Behälterinhalt (l) 1000 2000 4000 6000 8000 Entnahmeleistung (l/h) 1000 2000 4000 6000 8000 Reifezeit (min) Lösungskonzentration 0,05 - 1,0 Abmessungen 1999x918 2643x1002 3292x1186 3301x1456 4120x1651 4605x1910 LxBxH (mm) x1390...
  • Seite 18 Angaben zur Anlage Dosierpumpen des Ultromat ® ULFa 1000 2000 4000 6000 8000 Ultromat ® ULFa Sigma Typ S1CaH 12017 12035 12035 10050 10050 10050 Dosierleistung 17 l/h 35 l/h 35 l/h 50 l/h 50 l/h 50 l/h Schutzart IP 65 IP 65 IP 65 IP 65...
  • Seite 19: Aufbau Und Funktion

    Aufbau und Funktion Aufbau und Funktion 5.1 Aufbau der Anlage Alle Anlagenteile für die Pulverbevorratung, Pulverdosierung, Benetzung, Lösung und Reifung der Pulverpolymere sind zu einer Kompakteinheit zusammengefasst. Ein Ultromat wird mit Hilfe des Identcodes aus folgenden Funktionsein‐ ® heiten zusammengesetzt: Wasserapparatur (1) Konzentratpumpe (2) Rührwerken (3)
  • Seite 20: Dreikammerbehälter

    Aufbau und Funktion 5.2.1 Dreikammerbehälter A0830 Abb. 5: Entnahmeöffnungen Kugelhahn Kammer 1 Kugelhahn Kammer 2 Entnahmehahn des gereiften Polymers (Kammer 3) Der PP-Behälter in geschlossener Ausführung mit Rührwerkstraversen, den Konsolen für Pulverdosierer und Schaltschrank, sowie Überlauf-, Ent‐ leerungs- und Entnahmeanschlüssen ist in drei separate Kammern unter‐ teilt.
  • Seite 21 Aufbau und Funktion Das Pulverpolymer fällt in den Einspültrichter, wo es mit einem Teilstrom des Ansetzwassers gleichmäßig benetzt wird. Dadurch wird eine Klum‐ penbildung des Dosiermittels ausgeschlossen. Der Hauptstrom des Ansetzwassers erzeugt mittels einer Mischeinrichtung einen leichten Unterdruck am Ablauf des Trichters. Dadurch wird das benetzte Pulver abgesaugt und gelangt anschließend mit dem Ansetz‐...
  • Seite 22: Pulverdosierer

    Aufbau und Funktion A0432 Abb. 7: Wasserapparatur mit Einspültrichter Absperrarmatur Druckminderer Magnetventil Durchflussmesser Regulierventile Einspültrichter Überlaufsensor Überlauf 5.2.4 Pulverdosierer Nähere Informationen über den Aufbau und die Funktion des Geräts sind der separaten Betriebsanleitung „Trockengutdosierer“ zu entnehmen. Die Heizung des Dosierrohrs sowie der Min.-Füllstandssensor für den Tro‐ ckenguttrichter sind bei den Ultromat Aufbereitungsanlagen Standard.
  • Seite 23: Schaltschrank

    Aufbau und Funktion Der Ultromat ® ist serienmäßig mit zwei Elektrorührwerken ausgestattet. Ein drittes Rührwerk für die Kammer 3 kann über den Idencode ausge‐ wählt werden. Die Rührwerke sorgen in den Behälterkammern für eine schonende Umwälzung der Lösung. 5.2.7 Schaltschrank Im Schaltschrank sind neben dem Netzteil und den Sicherungen alle für den Betrieb der Anlage erforderlichen elektrischen Steuer- und Befehlsge‐...
  • Seite 24: Leermeldung Für Konzentratbehälter

    Aufbau und Funktion Falls die Förderpumpe steht, wird der potenzialfreie Kontakt nicht geschlossen und der Min.-Kontakt am Durchflussmesser nicht ausge‐ wertet. 5.2.11 Leermeldung für Konzentratbehälter „Leermeldung Konzentratbehälter“ beinhaltet einen Schwimm‐ Die Option schalter, der von oben in das Liefergebinde eingebracht wird. 5.2.12 Dosierüberwachung für Flüssigkonzentrat Der Ultromat...
  • Seite 25: Montieren Und Installieren

    Montieren und Installieren Montieren und Installieren Benutzer Qualifikation, mechanische Montage: ausgebildete Fachkraft, Ä Kapitel 2.3 „Benutzer Qualifikation“ auf Seite 11 siehe Benutzer Qualifikation, elektrische Installation: Elektrofachkraft , siehe Ä Kapitel 2.3 „Benutzer Qualifikation“ auf Seite 11 Die Anlage wird werkseitig komplett montiert. Die Verkabelung zwischen Schaltschrank und den elektrischen Aggregaten ist bereits vollständig vor‐...
  • Seite 26: Installieren, Elektrisch

    Montieren und Installieren HINWEIS! – Verlegen Sie den Überlauf und die Entleerungsleitungen mit Gefälle. Diese müssen ohne Gegendruck betrieben werden – Installieren Sie zum Entleeren der Anlage ein T-Stück mit einem Absperrhahn als Entleerungsmöglichkeit zwi‐ schen die Absperrarmatur der Kammer 3 und die För‐ derpumpe Schließen Sie die Leitung für das Ansetzwasser an die Wasserap‐...
  • Seite 27: Einstellung Der Kapazitiven Sensoren

    Montieren und Installieren 6.3.2 Einstellung der kapazitiven Sensoren Die kapazitiven Sensoren zum Melden von Pulvermangel im Pulverdosierer oder Überlauf im Einspültrichter müssen überprüft und eventuell eingestellt werden. Der Sensor hat an seinem kabelseitigen Ende eine gelbe LED zum Anzeigen des Schaltzustandes und daneben eine versenkte Einstellschraube zum Einstellen der Empfindlich‐...
  • Seite 28: Bedienung Des Frequenzumrichters Sinamics G110

    Bedienung des Frequenzumrichters Sinamics G110 Bedienung des Frequenzumrichters Sinamics G110 Frequenzumrichter = FU 7.1 Funktion der Bedienelemente Die Parameter des Frequenzumrichters werden im Werk auf die im Ultro‐ maten verwendeten Trockengutdosierer und Flüssigkonzentratpumpen eingestellt. Wird die Flüssigkonzentratpumpe angeschlossen (nicht im Lie‐ ferumfang enthalten), sind vor Ort die Parameter zu überprüfen und an die verwendete Flüssigkonzentratpumpe anzupassen.
  • Seite 29: Einstellung Des Frequenzumrichters

    Bedienung des Frequenzumrichters Sinamics G110 7.2 Einstellung des Frequenzumrichters Die Parameter des Frequenzumrichters werden ab Werk auf den Trocken‐ gutdosierer und die Flüssigkonzentratpumpe eingestellt. Folgende Parameter weichen dabei von den Standardeinstellung des Fre‐ quenzumrichters (FU) ab: Einstellungen für den Trockengutdosierer: Parameter G110 Werte für den Trockengutdosierer 0003...
  • Seite 30 Bedienung des Frequenzumrichters Sinamics G110 Einstellungen für die Flüssigkonzentratpumpe Spectra: Parameter G110 Werte für die Spectra 0003 0305 1,9 A 0307 0,37 kW 0311 1380 1/min 0700 0731 1000 1082 83 Hz 1120 0,1 s 1121 0,1 s 1210 2000 83 Hz 2010 2011...
  • Seite 31: Einstellen Der Zusatzbauteile

    Einstellen der Zusatzbauteile Einstellen der Zusatzbauteile 8.1 Einstellung des kapazitiven Sensors Der kapazitive Sensor zum Melden von Pulvermangel im Trockengutdo‐ sierer muss überprüft und eventuell eingestellt werden. Der Sensor hat an seinem kabelseitigen Ende eine gelbe LED zum Anzeigen des Schaltzustandes und daneben eine versenkte Einstell‐ schraube zum Einstellen der Empfindlichkeit.
  • Seite 32 Einstellen der Zusatzbauteile Analog - ANALOG Manual - MANUAL Analog Manual Contact Batch Contact - CONTACT Batch - BATCH Dauer- anzeige B0085 Abb. 10: Betriebsart wählen (MODE-Menü) A1796 Abb. 11: Einstellungen zur Betriebsart [Analog] [P] -Taste solange gedrückt, bis die Anzeige blinkt. Betriebsart „Analog“...
  • Seite 33: Allgemeines Zur Bedienung

    Allgemeines zur Bedienung Allgemeines zur Bedienung Der Ultromat ist zur Visualisierung des Steuerungsprozesses mit der Bedieneinheit KTP 400 ausgestattet. Über das Touchdisplay und die 4 Funktionstasten können Sie die Steuerung bedienen. Die Abbildung des zu steuernden Ultromaten ist ausreichend um die wich‐ tigsten Ultromat-Funktionen darzustellen.
  • Seite 34: Bedienmenü Ulfa

    Allgemeines zur Bedienung 9.1 Bedienmenü ULFa Tasten Level 1 Level 2 Eingabe [F1] Modus STOPP / AUTO / [Ändern Pulver/Flüssig] HAND [F2] Modus PARAMETER Wasser Vorlaufzeit; Nachlaufzeit; Durchfluss Min. Rührwerk RW (1+2) Ein / Aus RW (3) Ein / Aus Niveau Max-Max;...
  • Seite 35 Allgemeines zur Bedienung Tasten Level 1 Level 2 Eingabe Version S7 Projekt Erstellungsdatum Projekt Service Wassermesser Modus Messung: Auto / Manuel Manueller Wert Impulsrate [DFM] Leerfahren Stopp / Ein Drucksensor Sensor Messwert Gemessener Wert Offset Werkeinstellung Werkseinstellung Reset Identcode: Ändern [F3] Archiv [F4] Reset...
  • Seite 36: Startbild

    Allgemeines zur Bedienung 9.2 Startbild 18 19 21 22 23 24 Anlage Stopp Modus Pulver kg/h Ändere Pulver/Flüssig Modus Menü Archiv Reset A0779 Abb. 13: Startbild Rührwerk (weiß=aus), (schwarz=ein), (blinken=Stö‐ Strömungssensor Flüssigkonzentrat (weiß=nicht rung) OK), (schwarz=OK), (blinken=Störung) Umschalter (Pulver / Flüssig) Rührwerk (weiß=aus), (schwarz=ein), (blinken=Stö‐...
  • Seite 37: Wechsel Des Betriebsmodus

    Allgemeines zur Bedienung 9.3 Wechsel des Betriebsmodus [F1] umschalten. Wechsel des Betriebsmodus Sie können den Betriebsmodus über die Funktionstaste [F1] betätigen, Wenn Sie die ð dann öffnet sich ein Fenster mit den Schaltflächen für die [STOPP] , [AUTO] , [HAND] und der Schaltfläche Betriebsmodis [ZURÜCK] .
  • Seite 38: Benutzerverwaltung

    Allgemeines zur Bedienung 9.4 Benutzerverwaltung 9.4.1 Benutzergruppen Die Bedienung am Touchpanel ist in 3 Gruppen unterteilt: Allgemeine Bedienung Erweiterte Bedienung (User + 5050) Service (Service + 5555) Benutzerrechte der Benutzergruppen Tätigkeit Allgemeine Erweiterte Service Bedienung Bedienung Anlage Stopp – Anlage Auto Umschaltung Umschaltung Trockengut/Flüssigkonzentrat Ändern Konzentration Ändern Wirksubstanz Flüssigkonzentrat...
  • Seite 39: Anmeldung

    Allgemeines zur Bedienung 9.4.2 Anmeldung Anlage Auto Menü Parameter Konzentration Anmeldung Benutzer Kennwort Kalibrierung Info Abbrechen System Service Modus Menü Archiv Reset A0799 Abb. 14: Benutzerverwaltung Abb. 15: Bildschirmtastatur Anmeldung Wenn Sie auf dem Touchpanel eine Funktion aufrufen, die erhöhte Benut‐ zerrechte erfordert, erscheint automatisch das Anmeldefenster zur Ein‐...
  • Seite 40: Werteeingabe Am Touchpanel

    Allgemeines zur Bedienung 9.5 Werteeingabe am Touchpanel A0791 Abb. 16: Werteeingabe am Touchpanel Berühren Sie ein Eingabefeld auf dem Touchpanel ð Es erscheint die virtuelle Tastatur zur Werteeingabe. Die MIN und MAX Grenzen werden oben links im Touch‐ panel angezeigt. Geben Sie den gewünschten Wert ein und betätigen Sie die ↲- Taste ð...
  • Seite 41: Auswahl Des Dosiergutes

    Allgemeines zur Bedienung 9.6 Auswahl des Dosiergutes Anlage Stopp Modus Pulver kg/h Ändere Pulver/Flüssig Modus Menü Archiv Reset A0780 Abb. 17: Auswahl des Dosiergutes Anzeige des aktuelle verwendeten Dosiergutes Anzeige der Konzentration Anzeige der Fördermenge [Ändere Pulver / Flüssig] Schaltfläche Sie können das Dosiergut nur bei ausgeschalteter Anlage, Modus [STOPP], ändern.
  • Seite 42: Fernbedienung

    Allgemeines zur Bedienung 9.7 Fernbedienung Anlage Pause Modus Pulver kg/h Modus Menü Archiv Reset A0789 Abb. 18: Anlage im Betriebsmodus [PAUSE] Der Ultromat kann über einen externen Schalter in den Betriebsmodus [PAUSE] gesetzt werden. [PAUSE] kann kein neuer Ansatz gestartet Während des Betriebsmodus werden.
  • Seite 43: Niveauanzeige

    Allgemeines zur Bedienung 9.9 Niveauanzeige Anlage Auto Modus Pulver kg/h Modus Menü Archiv Reset A0781 Abb. 19: Niveaumessung [mm] Aktuelles Niveau in Balkenanzeige des aktuellen Niveaus HINWEIS! Fehlmessung durch Verunreinigung des Drucksensors Um Fehlmessungen zu vermeiden, muss der Drucksensor bei einer Wartung der Anlage gereinigt werden. Die Füllstandsmessung erfolgt über einen Drucksensor.
  • Seite 44: Wasserzulauf

    Allgemeines zur Bedienung 9.10 Wasserzulauf Anlage Auto Modus Pulver kg/h Ändere Pulver/Flüssig Modus Menü Archiv Reset A0783 Abb. 20: Wasserzulauf [l/h] Durchflussmenge des Prozesswassers in Anzeige des Magnetventils Prozesswasser (weiß = aus // schwarz = ein) Die Durchflussmenge wird über einen Impulsgeber in der Wasserappa‐ ratur gemessen.
  • Seite 45 Allgemeines zur Bedienung Handmodus Sollwert % Modus Pulver kg/h Ändere Pulver/Flüssig Modus Menü Archiv Reset A0786 Abb. 21: Betriebsmodus [HAND] [HAND] ist es möglich die einzelnen Antriebe unab‐ Im Betriebsmodus hängig ein- und auszuschalten. Zur Umschaltung in den Betriebsmodus [HAND] im Startbildschirm die Taste [MODUS] und danach die Taste [HAND] betätigen.
  • Seite 46: Das Bedienmenü [F2]

    Das Bedienmenü [F2] Das Bedienmenü [F2] [F2] erfolgt der Sprung in das [Menü] . Im Menü Mit der Funktionstaste können weitere Einstellungen vorgenommen werden. Anlage Auto Menü Parameter Konzentration Kalibrierung Info System Service Modus Home Archiv Reset A0792 Abb. 22: Sprung in das Menü Parameter siehe Ä...
  • Seite 47: Parameter [Wasser]

    Das Bedienmenü [F2] 10.1.1 Parameter [WASSER] Anlage Stopp Parameter Wasser Wasser Rührwerk Niveau Pulver Flüssig Vorlaufzeit Nachlaufzeit: Durchfluss Min: 400,0 Modus Menü Archiv Reset A0825 Abb. 23: Parameter [WASSER] Parameter Werkseinstellung Einstellbereich Vorlaufzeit 0 - 30 s Nachlaufzeit 0 - 30 s Ä...
  • Seite 48: Parameter [Rührwerk]

    Das Bedienmenü [F2] 10.1.2 Parameter [Rührwerk] Anlage Stopp Parameter Rührwerk Wasser Rührwerk Niveau Pulver Flüssig Rührwerk (1+2) ein: Rührwerk (1+2) aus: Rührwerk (3) ein: Rührwerk (3) aus: Modus Menü Archiv Reset A0826 Abb. 24: Parameter [Rührwerk] [Puls-/Pausen-Modus] Nach dem Ansetzbetrieb können die Rührwerke im weiterlaufen.
  • Seite 49: Parameter [Pulver]

    Das Bedienmenü [F2] 10.1.3 Parameter [Pulver] Anlage Stopp Parameter Pulver Wasser Rührwerk Niveau Pulver Flüssig Heizung ein: Heizung aus: Rüttler ein: Rüttler aus: Modus Menü Archiv Reset A0827 Abb. 25: Parameter [Pulver] Zusätzlich beseitigt eine Dosierrohrheizung eingedrungene Feuchtigkeit und verhindert dadurch ein Verbacken des Pulvers. Der Rüttler verhindert Brückenbildungen im Trockengutdosierer.
  • Seite 50: Parameter [Flüssig]

    Das Bedienmenü [F2] 10.1.4 Parameter [Flüssig] Anlage Stopp Parameter Flüssig Wasser Rührwerk Niveau Pulver Flüssig Min.Sollwert FU: Modus Menü Archiv Reset A0828 Abb. 26: Parameter [Flüssig] Parameter Werkseinstellung Einstellbereich Mindest Sollwert Frequenzumrichter 20 % 0 – 50 % Konzentratpumpe Minimalfrequenz Die Flüssigkonzentratpumpe sollte mit einem Fremdlüfter ausgestattet werden, so dass die Pumpe ohne Einschrän‐...
  • Seite 51: Parameter [Niveau]

    Das Bedienmenü [F2] 10.1.5 Parameter [Niveau] Anlage Stopp Parameter Drucksensor Wasser Rührwerk Niveau Pulver Flüssig Niveau Max Max: Niveau Max: Start Polymer: Niveau Min: Niveau Min Min: Modus Menü Archiv Reset A0829 Abb. 27: Parameter [Niveau] Parameter Bemerkung [Niveau Max Max] dient zur Überwachung einer Überfüllung. Bei einer Überfüllung wird ein Niveau Max Max [Überfüllung] signalisiert.
  • Seite 52: Kalibrierung

    Das Bedienmenü [F2] 10.2 Kalibrierung Das Menü Kalibrierung dient zur Kalibrierung der folgenden Bereiche: Kalibrierung Pulver Kalibrierung Flüssig Kalibrierung Strömungswächter Kalibrierung Wasser Vor dem ersten Einschalten der Anlage in den Automatik-Modus müssen Sie den Trockengutdosierer und die Flüssigkonzentratpumpe kalibrieren. [Stopp] . Bei der Kalibrierung muss die Anlage ausgeschaltet sein.
  • Seite 53: Kalibrierung Flüssigkonzentrat

    Das Bedienmenü [F2] Benötigtes Material: Waage PE-Beutel (Füllvolumen min. 500 g) Demontieren Sie den Einspültrichter durch Lösen der Schraubver‐ bindungen Halten Sie einen PE-Beutel (Füllvolumen min. 500 g) unter das Dosierrohr [START] Starten Sie die Kalibrierung durch das Betätigen der Taste Warten Sie bis die Kalibrierzeit abgelaufen ist Wiegen Sie das in dem PE-Beutel aufgefangene Dosiermedium Geben Sie das ermittelte Gewicht als Parameter...
  • Seite 54: Kalibrierung Strömungswächter (Nur Bei "Spectra")

    Das Bedienmenü [F2] Benötigtes Material: Waage Auffanggefäß (Füllvolumen min. 1 l) Ermitteln Sie das Eigengewicht des Auffanggefäßes Öffnen Sie die Dosierleitung an geeigneter Stelle Halten Sie das Auffanggefäß unter die Öffnung in der Dosierleitung [START] Starten Sie die Kalibrierung durch das Betätigen der Taste Warten Sie bis die Kalibrierzeit abgelaufen ist Wiegen Sie die aufgefangene Menge an Flüssigkonzentrat Geben Sie das ermittelte Gewicht als Parameter...
  • Seite 55 Das Bedienmenü [F2] Anlage Stopp Kalibrierung Strömungswächter Pulver Flüssig Ström.w. Wasser Schaltpunkt: Start Stop Strömungswächter Modus Menü Archiv Reset A0796 Abb. 30: Kalibrierung Strömungssensor [kg/h] Eingabe der Dosiermenge in [START/STOP] der Flüssigkonzentratpumpe mit der eingegebenen Dosiermenge [Strömungssensor] ; weiß=Schaltpunkt unter‐ Anzeige des Signals schritten // grau=Schaltpunkt überschritten Parameter...
  • Seite 56: Kalibrierung Wasser

    Das Bedienmenü [F2] 10.2.4 Kalibrierung Wasser Sie müssen den Wasserzulauf des Ultromaten bei der Inbe‐ triebnahme einstellen. Ultromaten mit einem Einspültrichter verfügen über zwei Wasserstränge. Diese Wasserstränge müssen Sie über Nadelventile so verteilen, dass der Einspül‐ trichter nicht unter- oder überfüllt wird (1 cm unter der unteren Überlaufkante).
  • Seite 57: System

    Das Bedienmenü [F2] 10.3 System Das Menü "System" bietet die Einstellung der folgenden Bereiche: Sprache Datum und Uhrzeit Touchpanel 10.3.1 Sprache wechseln Anlage Stopp System Sprache Sprache Zeit Touch Sprache bestätigen Modus Menü Archiv Reset A0801 Abb. 32: Sprache wechseln Um die angezeigte Sprache zu wechseln, Wählen Sie die gewünschte Sprache aus müssen Sie wie folgt vorgehen:...
  • Seite 58: Einstellen Datum Und Uhrzeit

    Das Bedienmenü [F2] 10.3.2 Einstellen Datum und Uhrzeit Anlage Stopp System Datum/Uhrzeit Sprache Zeit Touch Datum/Uhrzeit einstellen Modus Menü Archiv Reset A0802 Abb. 33: Einstellen Datum und Uhrzeit Datum und Uhrzeit werden wie folgt ein‐ Tippen Sie die Schaltfläche mit der angezeigten Zeit an gestellt: ð...
  • Seite 59: Touchpanel

    Das Bedienmenü [F2] 10.3.3 Touchpanel Anlage Stopp System Touchpanel Sprache Zeit Touch Kontrast: Putzbild: Aktiviere Aktiviere Kalibriere Touch: Modus Menü Archiv Reset A0803 Abb. 34: Anzeige [System] [+] und [-] können Sie den Kontrast des Touchpa‐ Kontrast: Über die Schaltflächen nels einstellen.
  • Seite 60: Konzentration

    Das Bedienmenü [F2] 10.4 Konzentration Ist der PROFIBUS oder PROFINET im Lieferumfang ent‐ ® ® halten, erscheint im Display [Konzentration] die Schaltflä‐ chen [Intern] / [Extern]. Im Modus [Intern] werden die Soll‐ werte für die Konzentration (Pulver und Flüssig) vom Bedienpanel vorgegeben.
  • Seite 61: Information

    Das Bedienmenü [F2] Mit den Parametern [Konzentration Pulver/Flüssig] kann die Konzentration der angesetzten Polymerlösung im Ultromaten eingestellt werden. Der Parameter [Wirksubstanz Flüssig] gibt an, wie hoch der Gehalt an Wirksubstanz im Flüssigpol‐ ymer ist. Wirksubstanz Flüssig Die Flüssigpolymere sind mit unterschiedlichen Wirksubs‐ tanzen ausgestattet.
  • Seite 62: Softwareversion

    Das Bedienmenü [F2] Merkmal Anmerkung Schwimmerschalter Nur in Ausführung „Flüssig“ . Überwacht den Füllstand des Behälters für das Flüssigkon‐ zentrat. Profibus Schnittstelle zum Austausch von Daten. 10.5.2 Softwareversion Anlage Stopp Software Version Ultromat Identcode Version Version Touchpanel: Erstellungsdatum: Version S7 Projekt: Erstellungsdatum: Projekt: Modus...
  • Seite 63: Service

    Das Bedienmenü [F2] 10.6 Service 10.6.1 Service Anlage Stopp Service Wassermesser Leerfahren Drucksensor Werkseinstellung Wassermesser Modus Messung: Auto Manuel Auto Imp/l Durchflussmesser: Modus Menü Archiv Reset A0804 Abb. 38: Service Schaltflächen zum Springen in die verschiedenen Servicegruppen Überschrift der aktuellen Servicegruppe 10.6.1.1 Service - Wassermesser Manuelle Durchflusseingabe:...
  • Seite 64 Das Bedienmenü [F2] Durchflussmesser: Die Durchflussmenge wird über einen Impulsgeber erfasst. Dieser Geber gibt eine Zahl von [Impulsen pro Liter] Wasser an. In diesem Feld, kann bei Verwendung unterschiedlicher Impulsgeber die korrekte Impulszahl eingegeben werden. 10.6.1.2 Service – Leerfahren Leerfahren: Die Anlage kann nicht in [Anlage Auto] leergefahren werden.
  • Seite 65 Das Bedienmenü [F2] 10.6.1.3 Service – Drucksensor Anlage Stopp Service Drucksensor Leerfahren Drucksensor Werkseinstellung Wassermesser Niveau Sensor Sensor Messwert: Gemessener Wert: Setzen Offset: Modus Menü Archiv Reset A0807 Abb. 41: Service – Drucksensor [Sensor Messwert] beinhaltet die gemessene Füllhöhe des Behälters. Sensor Messwert: Er stellt nicht die tatsächliche Füllhöhe dar.
  • Seite 66: Service - Rücksetzen

    Das Bedienmenü [F2] 10.6.1.4 Service – Rücksetzen Anlage Stopp Service Werkseinstellung Leerfahren Drucksensor Werkseinstellung Wassermesser Werkseinstellung: Reset Identcode: Ändern Modus Menü Archiv Reset A0808 Abb. 42: Service – Rücksetzen [Reset] können Sie die Parameter des Ultromaten Werkseinstellung: Über die Schaltfläche auf die Werkseinstellung zurücksetzen.
  • Seite 67: Betrieb Der Anlage

    Betrieb der Anlage Betrieb der Anlage Benutzer Qualifikation, Betrieb der Anlage: unterwiesene Person, siehe Ä Kapitel 2.3 „Benutzer Qualifikation“ auf Seite 11 WARNUNG! Rutschgefahr Gefahr durch Austritt von Wasser oder Polymer. Mischungen von Polymer mit Wasser sind rutschig – Achten Sie beim Befüllen des Trockenguttrichters auf einen sicheren Stand –...
  • Seite 68: Netzeinschalten Und Netzausfallverhalten

    Betrieb der Anlage 11.2 Netzeinschalten und Netzausfallverhalten WARNUNG! Automatischer Anlauf Bei jedem Netzeinschalten beginnen die Rührwerke ohne Rücksicht auf die gemessenen Anlagenzustände zu laufen. Bei jedem Netzeinschalten kann der Ansetzbetrieb erfolgen. Halten Sie deswegen alle Deckel der Inspektionsöffnungen geschlossen. Falls Arbeiten an der Anlage notwendig sind: trennen Sie die Anlage vom Netz und sichern Sie sie gegen Wiederein‐...
  • Seite 69: Altteileentsorgung

    Benutzer Qualifikation: unterwiesene Person, siehe „Benutzer Qualifikation“ auf Seite 11 HINWEIS! Vorschriften Altteileentsorgung – Beachten Sie die zurzeit für Sie gültigen nationalen Vor‐ schriften und Rechtsnormen ProMinent Dosiertechnik GmbH, Heidelberg nimmt die dekontaminierten Altgeräte bei ausreichender Frankierung der Sendung zurück.
  • Seite 70: Fehlbedienungen Der Anlage

    Fehlbedienungen der Anlage Fehlbedienungen der Anlage Die falsche Stellung der Entleerungshähne führt zu Störungen Die falsche Stellung der Absperrarmatur in der Wasserzuleitung führt zu Störungen Es darf keinen unbefugten Personen möglich sein, Betriebsparameter einzugeben oder zu verändern. Setzen Sie die Zugangscodes ein Sie dürfen die voreingestellten Parameterwerte für den Frequenzum‐...
  • Seite 71: Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme Inbetriebnahme Bei der Inbetriebnahme ist nach folgendem Schema vorzugehen: Schritt Tätigkeit Ä Kapitel 6 „Montieren und Installieren“ auf Seite 25 Montieren und Installieren, siehe Ä Kapitel 6.3.2 „Einstellung der kapazitiven Sensoren“ Einstellung der kapazitiven Sensoren, siehe auf Seite 27 Ä...
  • Seite 72: Wartung

    Wartung Wartung 14.1 Pulverdosierer und Einspülapparatur inspizieren Pulverdosierer Überprüfen Sie den Pulverdosierer während des Betriebs regel‐ mäßig auf einwandfreie Funktion Prüfen Sie, dass das Pulverpolymer richtig dosiert wird Einspüleinrichtung Prüfen Sie, ob der konische Einspülbereich des Einspültrichters vollständig von Wasser überspült wird und sich keine Pulverablage‐ rungen bilden 14.2 Siebeinsatz im Druckminderer reinigen...
  • Seite 73: Durchflussmesser (Turbodos) Ausbauen Und Prüfen

    Wartung HINWEIS! Weitere Informationen Nähere Angaben und die entsprechende Zeichnung finden Sie in der Betriebsanleitung des Magnetventils; im Anhang dieser Dokumentation. Schließen Sie die vorgeschaltete Absperrarmatur vollständig Lösen Sie die vier Zylinderschrauben am Gehäuse und nehmen Sie den Ventildeckel mitsamt dem Spulenaufsatz ab ð...
  • Seite 74: Oberseite Des Behälters Reinigen

    Wartung 14.6 Oberseite des Behälters reinigen Reinigen Sie von Zeit zu Zeit die Oberseite des Behälters, da sich mit der Zeit ein rutschiger Film bilden kann. Beachten Sie hierbei auch die Hin‐ weise auf dem Sicherheitsdatenblatt des eingesetzten Polymers.
  • Seite 75: Störungsmeldungen

    Unspezifizierte Störungen Sollte ein Problem auftreten, das in diese Liste keinen Eingang gefunden hat, oder sollte sich eine genannte Störung nicht mithilfe der vorgeschla‐ genen Pannenhilfe beheben lassen, so setzen Sie sich diesbezüglich bitte mit dem ProMinent ® -ProMaqua ®...
  • Seite 76: Allgemeines Zur Störungsmeldungen

    Störungsmeldungen 15.2 Allgemeines zur Störungsmeldungen Störungsmeldungen quittieren Störungsmeldungen müssen von Ihnen quittiert werden. Wenn das System eine Störungsmeldung generiert, wird eine optische und akustische Signalisierung der Störung ausgelöst. Gleichzeitig wird bei Generierung der Störungs‐ meldung auf dem Display des Bedienpanels eine Meldung über Art und Zeitpunkt der Störung angezeigt.
  • Seite 77 Störungsmeldungen Störungsmeldung Ursache Behebung Ansatz Entnahme Stopp gesperrt Parameter Konzentration zu Parameter Konzentra‐ hoch tion verringern Flüssigkonzentratpumpe ist Flüssigkonzentratpumpe noch Flüssigkonzentratpumpe nicht kalibriert nicht kalibriert kalibrieren Flüssigkonzentratpumpe Pumpe ist defekt Pumpe überprüfen NEIN Sigma prüfen Frequenzumrichter Flüssig‐ Frequenzumrichter defekt Frequenzumrichter NEIN konzentratpumpe prüfen überprüfen...
  • Seite 78 Störungsmeldungen Störungsmeldung Ursache Behebung Ansatz Entnahme Stopp gesperrt Filter verstopft Filter reinigen Druckminderer falsch einge‐ Druckminderer korrekt stellt einstellen Wassermesser defekt Wassermesser über‐ prüfen Digitaler Eingang defekt Digitalen Eingang über‐ prüfen Einspültrichter zu voll Nadelventile zu Einspültrichter Nadelventile einstellen NEIN nicht korrekt eingestellt Einspültrichter verstopft Einspültrichter reinigen...
  • Seite 79 Störungsmeldungen Störungsmeldung Ursache Behebung Ansatz Entnahme Stopp gesperrt Digitaler Eingang defekt Digitalen Eingang über‐ prüfen NEIN PROFIBUS ® PROFIBUS ® gestört PROFIBUS ® prüfen Kabel defekt Kabel prüfen NEIN Stecker defekt Stecker prüfen NEIN Adressierung nicht korrekt NEIN Parameter PROFIBUS ®...
  • Seite 80: Anlagen / Datenblätter

    Anlagen / Datenblätter Anlagen / Datenblätter 16.1 Logische Zustände Logische Zustände der digitalen Eingänge: Eingang Signal-Bezeichnung Beschreibung Zustand logischer Zustand ✻ DI A.0 Turbodos DI A.1 Fehler Spannung 230 V Spannung in Ordnung Fehler DI A.2 Fehler Spannung 24 V Spannung in Ordnung Fehler DI A.3...
  • Seite 81 Anlagen / Datenblätter Logische Zustände der digitalen Ausgänge: Eingang Signal-Bezeichnung Beschreibung Zustand logischer Zustand ✻ DQ A.0 Betriebsbereit Ultromat nicht betriebsbereit Ultromat betriebsbereit DQ A.1 Trockenlauf Trockenlauf (Kammer 3 ist leer) Kammer 3 ist befüllt DQ A.2 Sammelalarm Kein Sammelalarm Sammelalarm aktiv DQ A.3 Hupe...
  • Seite 82 Anlagen / Datenblätter 16.2 Bedienmenü ULFa Tasten Level 1 Level 2 Eingabe [F1] Modus STOPP / AUTO / [Ändern Pulver/Flüssig] HAND [F2] Modus PARAMETER Wasser Vorlaufzeit; Nachlaufzeit; Durchfluss Min. Rührwerk RW (1+2) Ein / Aus RW (3) Ein / Aus Niveau Max-Max;...
  • Seite 83 Anlagen / Datenblätter Tasten Level 1 Level 2 Eingabe Version S7 Projekt Erstellungsdatum Projekt Service Wassermesser Modus Messung: Auto / Manuel Manueller Wert Impulsrate [DFM] Leerfahren Stopp / Ein Drucksensor Sensor Messwert Gemessener Wert Offset Werkeinstellung Werkseinstellung Reset Identcode: Ändern [F3] Archiv [F4] Reset...
  • Seite 84: Inbetriebnahmeprotokoll

    Anlagen / Datenblätter 16.3 Inbetriebnahmeprotokoll Inbetriebnahmeprotokoll Ultromat ® ® Ident-Code: Software Version: Projekt-Nummer: Version S7 Projekt Version Touchpanel Einstellungen Kalibrierung / Konzentration : Parameter: Pulver Flüssig Konzentration: Wirksubstanz: kg/h Kalibrierte Dosierleistung: Wasserzulauf: Schaltschwelle Strömungswächter : kg/h Einstellungen Inbetriebnahme Grundeinstellung Einstellung Parameter Zulauf Wasser min.
  • Seite 85: Schmierplan

    Anlagen / Datenblätter 16.4 Schmierplan Bis auf die Spectra-Pumpe sind alle Antriebe des Ultromaten wartungsfrei. Aggregate Getriebe Intervall Öl Menge Rührwerke Sigma Spectra SK01-71L/4 10.000 h / 2 Jahre ISO VG 220 250 ml Trockengutdosierer SK1 SD wartungsfrei 16.5 Steuerungsablauf Niveau Niveau Niveau...
  • Seite 86 Anlagen / Datenblätter Hiermit erklären wir, ProMinent Systems s.r.o. Fügnernova ul. 567 CZ - 33601 Blovice dass das nachfolgend bezeichnete Produkt aufgrund seiner Konzipierung und Bauart sowie in der von uns in Verkehr gebrachten Ausführung den einschlägigen grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der EG-Richtlinie entspricht.
  • Seite 87 Index Index Allgemeine Gleichbehandlung........2 Maßblatt................ 16 Angewandte harmonisierte Normen......86 Profibus................. 60 Benutzer Qualifikation........... 11 Pumpe................32 Beschädigung der Anlage beim Transport....15 Bezeichnung des Produktes......... 86 Rührerwellen..............19 Deckel der Inspektionsöffnungen........13 schwebende Lasten............15 Die Sigma einstellen (Werkseinstellungen)....32 Sensor................
  • Seite 88 Prominent Dosiertechnik GmbH Im Schuhmachergewann 5 - 11 69123 Heidelberg Telefon: +49 6221 842-0 Telefax: +49 6221 842-215 E-Mail: info@prominent.com Internet: www.prominent.com 985957, 3, de_DE © 2013...

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