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Betriebsanleitung Ultromat AF0, AT0 und ATF ® Durchlaufanlage A0426 Betriebsanleitung bitte zuerst vollständig durchlesen! · Nicht wegwerfen! Bei Schäden durch Installations- oder Bedienfehler haftet der Betreiber! Technische Änderungen vorbehalten! Teile Nr.986478 Originalbetriebsanleitung (2006/42/EG) BA UL 024 05/10 DE...
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Inhaltsverzeichnis 5.4.6 Dosierüberwachung für Flüssigkonzentrat (nur Typen AF0 und ATF)..........35 5.4.7 Aufsatztrichter 50 l, 75 l und 100 l (nur Typen AT0 und ATF)..............35 5.4.8 Rüttler (nur Typen AT0 und ATF)......35 5.4.9 Pulverfördergerät zum automatischen Nachfüllen (nur Typen AT0 und ATF)........36 5.5 Ultromat ®...
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Inhaltsverzeichnis 8.5.5 Einstellung der kapazitiven Sensoren (Typen AT0 und ATF)..............52 8.6 Service Menü.............. 53 8.6.1 Einstellung Durchfluss..........53 8.6.2 Rührwerke und Pulverdosierer testen..... 53 8.6.3 Ultromat leerfahren..........54 ® 8.7 Einstellung des Frequenzumrichters Altivar 11..55 8.7.1 Funktion der Bedienelemente........55 8.7.2 Menüübersicht............
Aufbau 0 normal 1 Spiegelverkehrt Einspülarmatur mit Y-Einspülung Elektrischer Anschluss 400 VAC, 50/60 Hz (3ph, N, PE) Steuerung ProMinent Steuerung Optionen ohne Optionen mit Überfüllsicherung für Ultromatbehälter mit Auswertung Wassermangel Nachverdünnung mit 1 + 2 Pulverfördergerät, Aufsatztrichter ohne Rüttler für Pulverdosierer ohne Rührwerk für 3.
Produktidentifikation Ultromat® ULTa Ultromat Durchlaufanlagen ® Behälter 8000, 2,2 kW, 50/60 Hz, 750/900 1/min Flüssigkonzentratpumpe (installiert am Ultromat) mit Sigma Konz.-Pumpe mit Spectra Konz.-Pumpe Überwachung für Flüsig‐ konzentratpumpe ohne mit Schwimmerschalter für Konzentratbehälter mit Strömungswächter (nur Spectra) mit Schwimmerschalter und Strömungswächter (nur Spectra) Sprache deutsch...
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Einspültrichter, PP Verrohrung, für 400 - 2000 mit Einspültrichter, PP Verrohrung, für 4000 - 8000 Elektrischer Anschluss 400 VAC, 50/60 Hz (3ph, N, PE) Steuerung ProMinent Steuerung Optionen ohne Optionen mit Überfüllsicherung für Ultromatbehälter mit Auswertung Wassermangel Nachverdünnung mit 1 + 2 Pulverfördergerät, Aufsatztrichter...
Produktidentifikation Ultromat® ULTa Ultromat Durchlaufanlagen ® Behälter 8000, 2,2 kW, 50/60 Hz, 750/900 1/min Flüssigkonzentratpumpe (installiert am Ultromat) ohne Überwachung für Flüsig‐ konzentratpumpe ohne Sprache deutsch englisch französisch tschechisch italienisch niederländisch polnisch spanisch Standardausstattung: Hebeösen Steckdose für KFG Pause/Betriebsmeldung Identcode ULTa ATF ULTa Ultromat ®...
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Einspültrichter, PP Verrohrung, für 400 - 2000 mit Einspültrichter, PP Verrohrung, für 4000 - 8000 Elektrischer Anschluss 400 VAC, 50/60 Hz (3ph, N, PE) Steuerung ProMinent Steuerung Optionen ohne Optionen mit Überfüllsicherung für Ultromatbehälter mit Auswertung Wassermangel Nachverdünnung mit 1 + 2 Pulverfördergerät, Aufsatztrichter...
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Produktidentifikation Ultromat® ULTa Ultromat Durchlaufanlagen ® Überwachung für Flüsig‐ konzentratpumpe mit Schwimmerschalter für Konzentratbehälter mit Strömungswächter (nur Spectra) mit Schwimmerschalter und Strömungswächter (nur Specta) Sprache deutsch englisch französisch tschechisch italienisch niederländisch polnisch spanisch Standardausstattung: Hebeösen Steckdose für KFG Pause/Betriebsmeldung...
Sicherheit und Verantwortung Sicherheit und Verantwortung Über dieses Produkt Der Ultromat AF0, AT0, ATF von ProMinent ist eine automatische ® Polyelektrolyt-Aufbereitungsanlage. Er kann überall dort zum Ein‐ satz kommen, wo synthetische Polymere automatisch zu Polymer‐ lösungen als Flockungshilfsmittel zubereitet werden sollen. Als eine solche Lösestation eignet sich die Anlage für eine Vielzahl...
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Sicherheit und Verantwortung VORSICHT! Art und Quelle der Gefahr Mögliche Folge: Leichte oder geringfügige Verlet‐ zungen. Sachbeschädigung. Maßnahme, die ergriffen werden muss, um diese Gefahr zu vermeiden. Vorsicht! – Bezeichnet eine möglicherweise gefährliche Situa‐ tion. Wenn sie nicht gemieden wird, können leichte oder geringfügige Verletzungen die Folge sein.
Gefahren bei unsachgemäßem Verhalten unterrichtet und erforder‐ lichenfalls angelernt, sowie über die notwendigen Schutzeinrichtungen und Schutzmaßnahmen belehrt wurde. geschulter Anwender Als geschulter Anwender gilt, wer die Anforderungen an eine unterwiesene Person erfüllt und zusätzlich eine anlagenspezifische Schulung bei ProMinent oder einem autorisierten Vertriebspartner erhalten hat.
Die Elektrofachkraft muss die Bestimmungen der geltenden gesetzlichen Vor‐ schriften zur Unfallverhütung erfüllen. Kundendienst Als Kundendienst gelten Servicetechniker, die von ProMinent für die Arbeiten an der Anlage nachweislich geschult und autorisiert wurden. Anmerkung für den Betreiber Die einschlägigen Unfallverhütungsvorschriften, sowie die sonstigen allgemein anerkannten sicherheitstechni‐...
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Sicherheit und Verantwortung WARNUNG! Gefahr eines Stromschlags! Mögliche Folge: Tod oder schwerste Verletzungen Der Schaltschrank muss während des Betriebs immer verschlossen sein. Vor allen Installations- und Wartungsarbeiten muss der Hauptschalter auf „0“ gestellt und gegen Wiederein‐ schalten gesichert werden. VORSICHT! In den Behältern drehen sich Propeller! Leichte oder geringfügige Verletzungen.
Sicherheit und Verantwortung Beschreibung und Test der Sicherheitseinrichtungen Sicherheitseinrichtungen A0427 Abb. 1: Sicherheitseinrichtungen Notaus-Schalter Deckel der Inspektionsöffnungen mit Warnauf‐ Warnaufkleber "Warnung vor gefährlicher elekt‐ kleber „Warnung vor Handverletzungen“ rischer Spannung" Warnaufkleber „Warnung vor heißer Ober‐ fläche“ Notaus-Schalter Der rot-gelbe Hauptschalter, rechts am Steuerschrank, schaltet die Anlage und angeschlossene Aggregate spannungslos.
Sicherheit und Verantwortung Warnaufkleber A0428 Abb. 2: Warnaufkleber Warnung vor Handverletzungen II. Warnung vor gefährlicher elektrischer Spannung III. Warnung vor heißer Oberfläche Test: Überprüfen Sie, ob die Aufkleber noch vorhanden und lesbar sind. Schalldruckpegel Der Schalldruckpegel ist < 70 dB (A) mit Pulverpolymer, gemäß EN ISO 11202:1997 (Akustik - Geräuschabstrahlung von Maschinen und Geräten)
Transportieren und Lagern der Anlage Transportieren und Lagern der Anlage Ä Kapitel 2.3 Benutzer Qualifikation: unterwiesene Person, siehe „Benutzer Qualifikation“ auf Seite 15 WARNUNG! Hohes Gewicht der Anlage Mögliche Folge: Tod oder schwerste Verletzungen, wenn der Boden die Anlage nicht tragen kann und durchbricht.
Angaben zur Anlage Anwendung Der Ultromat ® AF0, AT0, ATF von ProMinent ist eine automatische Polyelektrolyt-Aufbereitungsanlage. Er kann überall dort zum Einsatz kommen, wo synthetische Poly‐ mere automatisch zu Polymerlösungen als Flockungshilfsmittel zubereitet werden sollen. Als eine solche Lösestation eignet sich die Anlage für eine Vielzahl von verfahrenstechnischen Anwen‐...
Angaben zur Anlage 4.2.3 Ultromat ATF (zum Ansetzen von Pulver- und Flüssigpolymeren) ® Der Ultromat ATF kann Pulver- und Flüssigpolymere verarbeiten. ® Durch Umschalten des Ultromat ® ATF in den Flüssigbetrieb (über Schlüsselschalter in der Schaltschranktür) wird der Pulverdosierer abgeschaltet und die Konzentratpumpe aktiviert. Gerätegrößen Die genauen Maße ihrer Ultromat -Anlage können Sie...
Aufbau und Funktion Aufbau und Funktion Aufbau der Anlage Alle Anlagenteile für die Pulverbevorratung, Pulverdosierung, Benetzung, Lösung und Reifung der Pulverpolymere sind zu einer Kompakteinheit zusammengefasst. Eine Ultromat ® -Anlage ATF besteht aus dem geschlossenen Dreikammerbehälter (7), der Kon‐ zentratpumpe (2), der Wasserapparatur (1) mit Einspülarmatur (4), dem Pulverdosierer (5), den Rührwerken (3) und dem Schalt‐...
Aufbau und Funktion 5.2.2 Wasserapparatur mit Einspülarmatur Über die Wasserverrohrung wird die Anlage mit dem nötigen Ansetzwasser versorgt. Der Druckminderer mit Schmutzfänger sorgt für die Begrenzung und Einhaltung des richtigen Betriebs‐ drucks. Ein Magnetventil öffnet und schließt automatisch die Was‐ serzufuhr.
Aufbau und Funktion 5.2.3 Pulverdosierer Nähere Informationen über den Aufbau und die Funktion des Geräts sind der separaten Betriebsanleitung „Trockengutdosierer“ zu entnehmen. Die Heizung des Dosierrohrs sowie der Min.-Füllstandssensor für den Trockenguttrichter sind bei den Ultromat ® Aufbereitungsan‐ lagen Standard. Zur mengenproportionalen Dosierung des Pulver‐ polymers in das Ansetzwasser, wird der Pulverdosierer über einen Frequenzumrichter angesteuert.
Aufbau und Funktion 5.2.7 EA-Baugruppe A0433 Abb. 7: EA-Baugruppe Die Ultromat-EA-Baugruppe ist eine kompakte Funktionseinheit, aufgebaut auf eine Platine. Folgende Funktionen wurden realisiert: Netzteil 24 VDC, 500 mA Relais zur Kopplung der Ausgangssignale (250 VAC, 3A) Optokoppler zur Trennung der Eingangssignale Niveaurelais zur Auswertung der konduktiven Niveauelekt‐...
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Aufbau und Funktion Relais Funktion K 11 Betrieb K 12 Alarm (parallel K1) Empfindlichkeit der Niveaurelais ein‐ Die Empfindlichkeit der Niveaurelais kann mit der Hilfe der Potis stellen: P1 und P2 eingestellt werden. Falls die Leitfähigkeit des Anset‐ zwassers abnimmt, muss die Empfindlichkeit der Niveaurelais erhöht werden.
Aufbau und Funktion 5.2.8 Fernbedienung Diese Funktion ermöglicht bei Bedarf das ferngesteuerte Ein- und Ausschalten der Anlage. Über einen externen Schalter kann der Ultromat in den Betriebs- oder den Haltzustand geschaltet ® werden. Zur Betriebsmeldung steht ein potenzialfreier Kontakt zur Verfü‐ gung.
Aufbau und Funktion 5.3.2 Einstellbetrieb Im Einstellbetrieb können alle nötigen Einstellungen vorgenommen werden. Dazu unterdrückt die Steuerung in dieser Betriebsart die Ausführung einzelner Funktionen, welche die Einstellungen behin‐ dern könnten. Beim Kalibrieren des Pulverdosierers bleibt das Magnetventil für den Wasserzulauf geschlossen und der Pulverdo‐ sierer wird unabhängig von der Wasserzufuhr freigeschaltet und angesteuert.
Aufbau und Funktion Der Ultromat stellt zur Steuerung der Förderpumpe einen potenz‐ ialfreien Kontakt (Freigabe Förderpumpe) zur Verfügung. Dieser Kontakt wird geschlossen, wenn das Trockenlaufniveau in der Kammer 3 überschritten wurde, und öffnet, wenn das Trockenlauf‐ niveau unterschritten wurde. Die Förderpumpe wird gewöhnlich über eine externe Beschaltung (Motorstarterkombination) gesteuert.
Aufbau und Funktion 5.4.9 Pulverfördergerät zum automatischen Nachfüllen (nur Typen AT0 und ATF) Zum automatischen Befüllen des Trockenguttrichters mit Pulver‐ polymer ist ein Pulverfördergerät wählbar. Das Pulverfördergerät kann über eine Adapterplatte direkt auf den Pulverdosierer mon‐ tiert werden. Zum Überbrücken bei kurzen Wartungseinsätzen am Pulverfördergerät bzw.
Montieren und Installieren Montieren und Installieren Benutzer Qualifikation, mechanische Montage: ausgebildete Fach‐ Ä Kapitel 2.3 „Benutzer Qualifikation“ auf Seite 15 kraft, siehe Benutzer Qualifikation, elektrische Installation: Elektrofachkraft , Ä Kapitel 2.3 „Benutzer Qualifikation“ auf Seite 15 siehe Die Anlage wird werkseitig komplett montiert. Die Verkabelung zwi‐ schen Schaltschrank und den elektrischen Aggregaten ist bereits vollständig vorgenommen.
Montieren und Installieren Installieren, hydraulisch VORSICHT! Umweltschäden durch Polymerlösung möglich Beachten Sie beim Ableiten der Entleerungsleitungen und der Überlaufleitung das Sicherheitsdatenblatt des Polymers und die gesetzlichen Bestimmungen für die Entsorgung. Voraussetzungen: Das Ansetzwasser muss Trinkwasserqualität aufweisen. Es muss frei von Feststoffen und Schwebestoffen sein Der Eingangswasserdruck muss zwischen 3 bar und 5 bar betragen Die Dimensionierung der Betriebswasser-, Überlauf- und Ent‐...
Montieren und Installieren 6.3.1 Anschluss der Netzzuleitung VORSICHT! Gefahr von Funktionsstörungen! Achten Sie beim Anschließen der Aggregate immer auf korrekte Klemmenbelegung. Achten Sie beim Anschließen der Rührwerke, Pulver‐ dosierer, Motorpumpen ... immer auf die richtige Dreh‐ richtung der Motoren. Schließen Sie die elektrische Zuleitung wie im Stromlaufplan (siehe Tasche im Schaltschrank) gezeigt an Führen Sie das Netzkabel über eine entsprechende Öffnung in den Schaltschrank der Anlage und schließen Sie es dort...
Steuerung Steuerung Aufbau und Funktion Die Ultromat ® -Steuerung ist in einem Kunststoffgehäuse unterge‐ bracht (beim Schalttafeleinbau nur Schutzart IP 54). Sie umfasst die eigentliche Mikroprozessor-Steuerung ebenso wie die dazuge‐ hörende Klemmplatine mit den nötigen Anschlussklemmen, dem Netzteil, der Sicherung sowie sämtlichen Steckkarten für Ein- und Ausgänge.
Steuerung Anzeigeelement Signal Bedeutung grüne LED an Ansteuerung Wasserzufuhr rote LED an Durchfluss kleiner als eingestellter min. Durchfluss grüne LED an Ansteuerung Förderpumpe (Polymerlösung) grüne LED an Ansteuerung Rührwerk Kammer 1 + 2 grüne LED an Ansteuerung Rührwerk Vorrat 3 (Option) rote LED an Pulvermangel im Pulverdosierer (Typ AT0 oder ATF) L10 und L11...
Steuerung Anzeigeelement Signal Bedeutung Auf-Taste Änderung nummerischer Werte Enter-Taste Speichern eines Wertes, Sprung zum nächsten Menü‐ punkt Quit-Taste Quittiert einen aufgelaufenen Alarm als separate Taste in Hupe aus-Taste zur Stummschaltung des Hupensignales bei einem Sam‐ der Schaltschrank Tür melalarm (quittiert nicht den Alarm!) 7.1.3 Anlagenbedienung und Betriebszustandsanzeigen Hauptschalter...
Steuerung Menüsystem 7.2.1 Menüaufbau Das Menü ist in die Anzeigeebene und die Einstellebene unterteilt. In der Anzeigeebene werden die Betriebszustände der Anlage und die Alarme angezeigt. In der Einstellebene können die Parameter zum Steuern der Anlage verändert und die Kalibrierung durchge‐ „Steuermenü“...
„ULSaTxxxxxxxxx “ sowie in der zweiten Zeile die Soft‐ Identcode „F“ wareversion (z. B.: 02/4.1) der Steuerung und die Betriebsart „Flüssig“ ) oder „T“ ( „Trockengut“ = Pulverpolymer) angezeigt. Bei Reklamationen und Kundendienstanforderungen im Fall von Betriebsstörungen unbedingt diese Angaben der ProMinent ® Dosiertechnik GmbH mitteilen.
Inbetriebnahme Inbetriebnahme Benutzer Qualifikation, Inbetriebnahme: geschulter Anwender, Ä Kapitel 2.3 „Benutzer Qualifikation“ auf Seite 15 siehe Montage, Vorarbeiten WARNUNG! – Prüfen Sie vor der ersten Inbetriebsetzung sind unbedingt die mechanischen und elektrischen Anschlüsse auf korrekte Ausführung (z. B. Dreh‐ richtung von Motoren, Versorgungsspannung usw.) –...
Inbetriebnahme Einstellungen Inbetriebnahme Im Auslieferungszustand sind die Parameter des Menüs „Einstellungen Inbetriebnahme“ auf die folgenden Grundwerte ein‐ gestellt: Parameter * Grundwerte Bereich Sprache D, E, F, P, C, N, H Wasserzulauf min. Durchfluss 500 l/h Ultromat ® 400: 1.200 l/h Ultromat ®...
Inbetriebnahme 8.3.2 Einstellen der Heizung des Dosierrohrs (nur Typ AT0 und ATF) WARNUNG! Eine falsch eingestellte Heizung des Dosierrohrs kann zu Verbrennungen führen Wählen Sie die Ein- und Ausschaltzeiten so, dass die Temperatur des Dosierrohres + 40 °C nicht über‐ schreitet VORSICHT! Die Dosierschnecke kann zerstört werden!
Inbetriebnahme Niveau Niveau Niveau min. max. min. Voll Leer A0438 Abb. 14: Abläufe in den Kammern, schematisch Ausschaltzeit Füllstand Ultromat ® Einschaltzeit Magnetventil Wasserzulauf Nachlaufzeit III. Pulverdosierer Vorlaufzeit Rührwerk 1 + 2 Rührwerk 3 8.3.4 Rührwerke 1 und 2 Die Rührwerke werden automatisch mit jedem Ansetzbetrieb neu gestartet.
Inbetriebnahme Einstellung Konzentration Die Ultromat können mit Lösekonzentrationen von 0,05 % bis 1,0 ® % betrieben werden, wenn dabei die Viskosität der Polymerlösung von 1500 mPas nicht überschritten wird. Zur Einstellung von Konzentrationen kleiner als 0,1 % und größer als 0,5 % kann die gewünschte Konzentration nur durch entspre‐ chende Anpassung der Durchflussmenge des Ansetzwassers erreicht werden.
Inbetriebnahme Mit Y-Einspülung: Entfernen Sie die Abdeckkappe an dem Regulierventil Stellen Sie am rechten Regulierventil mit einem Schrauben‐ dreher mit großer Klingenbreite (min. 10 mm) die erforder‐ liche Wassermenge ein. ð Die momentane Durchflussmenge können Sie am LCD- Schirm der Steuerung ablesen Nach Stabilisierung des Betriebszustandes müssen Sie eventuell den Wasserstromes zum Einspültrichter nachre‐...
Inbetriebnahme Montieren Sie nach dem Kalibrieren des Pulverdosierers den Einspültrichter wieder 8.5.3 Kalibrieren der Konzentratpumpe (nur Typen AF0 und ATF) Benötigtes Material: Waage Auffanggefäß (Füllvolumen min. 1 l) Ermitteln Sie das Eigengewicht des Auffanggefäßes Öffnen Sie die Dosierleitung an geeigneter Stelle Wechseln Sie im Menü...
Inbetriebnahme Low Flow-Abgleich: HINWEIS! Reihenfolge des Abgleich beachten Den Low Flow-Abgleich nur nach dem High Flow- Abgleich durchführen Das Flüssigkonzentrat mit minimaler Geschwindigkeit pumpen oder sorgen Sie für Strömungsstillstand Drücken Sie die linke Taste und halten Sie diese gedrückt ð Die linke LED (Nr. 0) leuchtet, nach ca. 5 s beginnt sie zu blinken.
Inbetriebnahme Der Sensor wird in 2 Schritten geprüft und eingestellt: Bei leerem Pulverdosierer (oder nor‐ Die gelbe LED am Sensor ist aus - die Einstellung ist korrekt malem Wasserfluss im Einspültrichter) Die gelbe LED am Sensor leuchtet ð Verringern Sie die Empfindlichkeit an der Einstell‐ schraube (nach links drehen), bis die LED erlischt.
Inbetriebnahme Einstellung des Frequenzumrichters Altivar 11 8.7.1 Funktion der Bedienelemente A0440 Abb. 16: Bedienelemente Altivar 11 Drei 7-Segment-Anzeigen Wechsel zum vorherigen Menü oder Para‐ Aufruf eines Menüs oder Parameters oder meter oder Erhöhen des angezeigten Werts Speicherung des Parameters oder des ange‐ Verlassen eines Menüs oder Parameters oder zeigten Werts Rückkehr vom angezeigten Wert zum zuletzt...
Inbetriebnahme 8.7.2 Menüübersicht A0441 Abb. 17: Menüübersicht Einstellparameter 1. Ebene Menü: Motorsteuerung Menüs III. Menü: Anwendungsfunktionen Zeigt den Zustand des Umrichters an Menü: Überwachung 8.7.3 Einstellungen der Parameter Der Frequenzumrichter wird im Werk auf die folgenden Werte vor‐ eingestellt: Einstellparameter Ebene 1 Parameter Wert Beschreibung...
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Inbetriebnahme Parameter Wert Beschreibung Bereich 1,5* Thermischer Motorschutz (A) 0 - 3,1 2. Vorwahlfrequenz (Hz) 0 - 200 3. Vorwahlfrequenz (Hz) 0 - 200 4. Vorwahlfrequenz (Hz) 0 - 200 AIt / ACT Konfiguration Analogeingang (4-20 mA) * Einstellungen weichen von den Werten ab, die nach Rückkehr zu den Werkseinstellungen per Parameter >FCS= InI<...
Inbetriebnahme Parameter Untermenü Wert Beschreibung Belegung des Einganges zur Steuerung der zweiten Rampe 2. Strombegrenzung Geführter Auslauf bei Netzausfall Anpassung der Auslauframpe Automatische Einspeisung von Gleichstrom Betriebsart Einspeisezeit Einspeisestrom Taktfrequenz Frequenzbereich Taktfrequenz (kHz) Einfangen im Lauf Analogausgang Zuordnung yes* Automatischer Wiederanlauf Motorfrequenz (Hz) Speichern der Konfiguration Aufrufen der Konfiguration...
Inbetriebnahme Inbetriebsetzen der Anlage VORSICHT! Wasserschäden möglich Es können größere Mengen Wasser oder Polymerlö‐ sung auslaufen – Vor dem Start des Ansetzprozesses sicherstellen, dass die Entleerungshähne für alle drei Kammern geschlossen sind. Den Betrieb in dieser Anfangsphase überwachen – Dabei besonders auf die korrekte Schaltfunktion der Niveausensoren beim ersten Erreichen der jeweiligen Schaltpunkte achten.
Betrieb der Anlage Betrieb der Anlage Benutzer Qualifikation, Betrieb der Anlage: unterwiesene Person, Ä Kapitel 2.3 „Benutzer Qualifikation“ auf Seite 15 siehe WARNUNG! Rutschgefahr Gefahr durch Austritt von Wasser oder Polymer. Mischungen von Polymer mit Wasser sind rutschig – Achten Sie beim Befüllen des Trockenguttrichters auf einen sicheren Stand –...
Betrieb der Anlage Sie können das Befüllen während des laufenden Betriebs durch‐ führen. Nehmen Sie dazu den Deckel des Konzentratbehälters ab und schütten Sie das Flüssigpolymer vorsichtig nach. Netzeinschalten und Netzausfallverhalten WARNUNG! Automatischer Anlauf Bei jedem Netzeinschalten beginnen die Rührwerke ohne Rücksicht auf die gemessenen Anlagenzustände zu laufen.
Benutzer Qualifikation: unterwiesene Person, siehe 2.3 „Benutzer Qualifikation“ auf Seite 15 HINWEIS! Vorschriften Altteileentsorgung – Beachten Sie die zurzeit für Sie gültigen nationalen Vorschriften und Rechtsnormen ProMinent Dosiertechnik GmbH, Heidelberg nimmt die dekontami‐ nierten Altgeräte bei ausreichender Frankierung der Sendung zurück.
Fehlbedienungen der Anlage Fehlbedienungen der Anlage Die falsche Stellung der Entleerungshähne führt zu Störungen Die falsche Stellung der Absperrarmatur in der Wasserzulei‐ tung führt zu Störungen Es darf keinen unbefugten Personen möglich sein, Betriebspa‐ rameter einzugeben oder zu verändern. Setzen Sie die Zugangscodes ein Sie dürfen die voreingestellten Parameterwerte für den Fre‐...
Unspezifizierte Störungen Sollte ein Problem auftreten, das in diese Liste keinen Eingang gefunden hat, oder sollte sich eine genannte Störung nicht mithilfe der vorgeschlagenen Pannenhilfe beheben lassen, so setzen Sie sich diesbezüglich bitte mit dem ProMinent -ProMaqua -Kunden‐ ® ®...
Funktionsstörungen beheben 11.1 Fehlertabelle Warnungen Anmerkungen zu Warnungen: Die Alarmleuchte leuchtet kontinuierlich; es wird kein Sammel‐ alarm ausgelöst Warnungen müssen nicht quittiert werden Sobald die Fehlerursache verschwindet, wird der Betrieb auto‐ matisch wieder aufgenommen Fehlertabelle Warnungen Fehlermel‐ Fehler Effekt Verzögerung LED rot Alarm-Relais Maßnahme dung...
Funktionsstörungen beheben Fehlfunktion des Magnetventils Das Magnetventil ist gestört und öffnet bzw. schließt nicht mehr richtig. Mögliche Ursachen und Abhilfe: Ursachen Abhilfe „ Aus“ . Die Anschlüsse am Stellen Sie den Hauptschalter auf Magnetventil haben Überprüfen Sie die Kabelsteckverbindung und befestigen Sie diese gegebenen‐ sich gelockert.
Funktionsstörungen beheben 11.4 Störungen 11.4.1 Fehlermeldung „Einspültrichter“ „Einspültrichter“ erscheint, falls der Warn‐ Die Fehlermeldung sensor für die Überlaufüberwachung im Einspültrichter anspricht. Gleichzeitig bricht die Steuerung den Ansetzvorgang automatisch ab. Auch schaltet sie den Pulverdosierer ab und das Magnetventil schließt mit Verzögerung. Mögliche Ursachen und Abhilfe: Ursachen Abhilfe...
„n“ defekt“ erscheint, falls die Steue‐ Die Fehlermeldung „Platine rung einen internen Hardware- Fehler feststellt. Mögliche Ursachen und Abhilfe: Ursachen Abhilfe Interner Hardware-Fehler. Rufen Sie den ProMinent ® -Kundendienst. 11.4.5 Fehlermeldung „Pulvermangel“ „Pulvermangel“ erscheint, falls der Niveau‐ Die Fehlermeldung sensor im Vorratstrichter Pulvermangel signalisiert. Dann stoppt die Steuerung die Anlage.
Funktionsstörungen beheben Ursachen Abhilfe Bauen Sie den Füllstandssensor aus und reinigen Sie ihn. Überprüfen Sie die Funktion des Füllstandssensors. 11.5 Netzsicherung der Steuerung wechseln WARNUNG! Gefahr eines Stromschlags! Mögliche Folge: Tod oder schwerste Verletzungen Der Schaltschrank muss während des Betriebs immer verschlossen sein.
Wartung Wartung Benutzer Qualifikation, Wartung: unterwiesene Person, siehe Ä Kapitel 2.3 „Benutzer Qualifikation“ auf Seite 15 12.1 Pulverdosierer und Einspülapparatur inspizieren Pulverdosierer Überprüfen Sie den Pulverdosierer während des Betriebs regelmäßig auf einwandfreie Funktion Prüfen Sie, dass das Pulverpolymer richtig dosiert wird Einspüleinrichtung Prüfen Sie, ob der konische Einspülbereich des Einspültrich‐...
Wartung HINWEIS! Weitere Informationen Nähere Angaben und die entsprechende Zeichnung finden Sie in der Betriebsanleitung des Magnetventils; im Anhang dieser Dokumentation. Schließen Sie die vorgeschaltete Absperrarmatur vollständig Lösen Sie die vier Zylinderschrauben am Gehäuse und nehmen Sie den Ventildeckel mitsamt dem Spulenaufsatz ab ð...
Wartung 12.5 Deckel einer Inspektionsöffnung demontieren VORSICHT! In den Behältern drehen sich Propeller! Leichte oder geringfühgige Verletzungen. Schalten Sie die Anlage ab und entfernen Sie erst dann den verschraubten Deckel einer Inspektionsöff‐ nung. Grundsätzlich dürfen Sie die Anlage nur mit fest ver‐ schraubten Inspektionsöffnungen betreiben.
Ersatzteile und Zubehör Ersatzteile und Zubehör 13.1 Ersatzteile Steuerung ULSa: Bezeichnung Bauteil Bestell-Nr.: Sicherung, 0,63 A, T, 5x20 712030 K1-K12 Relais, 250 VAC, 3 A 711340 Ultromat-EA-Baugruppe (Baugr.El. ULSa-Signaltrennung) 731049 13.2 Zubehör Pulvervorlagebehälter (nur Typen AT0 Der Pulvervorlagebehälter dient zum Zwischenlagern von Pulver‐ und ATF) polymeren, die in einem Big-Bag-Gebinde geliefert werden.
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Ersatzteile und Zubehör Ultromat ® Nachverdünnungseinheit Wie Ultromat ® Nachverdünnungseinheit, aber zusätzlich mit induk‐ VS-IP mit Durchflussmessung tivem Durchflussmesser. Gebrauchslösung Bestell-Nr. VS 1000 IP 1.000 l/h 1005584 VS 2000 IP 2.000 l/h 1005585 VS 5000 IP 5.000 l/h 1005586 VS 10000 IP 10.000 l/h 1005587 VS 20000 IP...