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Arbeitsspeicher
Die vier DIMM-Sockel auf der Platine gestatten bei Einsatz von 128-,
256-, 512-MB- und 1-GB-SDRAM- (synchrones DRAM) Speichermodulen
eine Speichererweiterung bis zu maximal 4 GB. Für Datenintegrität ist
die ECC- (Fehlerkorrekturcode) Funktion des Speichersystems im BIOS
standardmäßig aktiviert. Weitere Details zu dieser BIOS-Einstellung
sind in "Memory/Cache Options" auf Seite 100 angegeben.
Hinweis: Die Hauptplatine unterstützt nur PC-133 SDRAM
DIMMs, die unter 3,3 Volt laufen; 5-Volt-Speichergeräte werden
nicht unterstützt.
Das Zwei-Weg-Speicher-Interleave-Design der DIMM-Steckplätze
erfordert den Einbau von zwei kapazitätsgleichen DIMMs, damit das
System richtig funktioniert. Wenn nur zwei DIMMS verwendet werden,
müssen sie so eingebaut werden, dass entweder der DIMM-Steckplatz
1 und der DIMM-Steckplatz 3 oder der DIMM-Steckplatz 2 und der
DIMM-Steckplatz 4 belegt sind. In "Hauptplatinen-Layout" auf Seite 46
ist angegeben, wo sich diese DIMM-Steckplätze auf der Hauptplatine
befinden.
System-Chipsätze
Server Works HE-SL-Chipsatz
Der Server Works HE-SL-Chipsatz wurde speziell für die Anforderungen
von leistungsstarken Systemen entwickelt. Er besteht aus folgenden
Komponenten:
•
HE-SL-T (North Bridge) enthält die Host-Schnittstelle, die
Steuerschnittstelle für das Speichersystem und die PCI-
Schnittstelle.
•
CIOB20 (I/O Bridge) ist ein Peripheriechip, der eine PCI-
Brückenfunktion zwischen der Hub-Schnittstelle und dem PCI-Bus
ausübt. Er liefert Arbitration-Unterstützung für sechs PCI-Geräte
und verwaltet 2 x 66 MHz PCI-Steckplätze.
1 Systemüberblick