5. Setzen Sie das Segel. Kontrollieren Sie das korrekte Einlaufen des Segels in die Nut des Rollprofi ls.
6. Setzen sie das Segel soweit durch bis alle horizontalen Falten weg sind und entlasten Sie das Fall danach.
Weiteres Trimmen geschieht dann beim Segeln bis die gewünschte Segelform erhalten wird. Die holende Part
des Falles sollte dann innen im Mast verwahrt werden und durch das grosse Loch unterhalb der Fallwinsch
gesteckt werden.
7. Rollen Sie das Segel bis zum Schothorn in den Mast. Das Rollprofi l
hat eine asymmetrische Form, welche das Einrollen nach einer Seite
hin erleichtert. Aus dem Grund soll das Segel immer Steuerbord um
das Profi l gerollt werden. (Siehe Abb. 9.1) Das geschieht, in dem Sie
die Winsch im Uhrzeigersinn drehen.
8. Befestigen Sie den Streckerblock im Schothorn des Segels.
Achtung! Drehen sie im uhrzeigersinn an der
winsch. Das segel wird dann korrekt in den mast
gedreht.
Vor dem segeln
1. Kontrollieren Sie, ob das Segel korrekt auf das Rollprofil gedreht worden ist, d.h. auf Steuerbord um das
Profil. (Siehe auch Abb. 9.1).
2. Testen Sie das Einrollen einige Male im Hafen, um die Funktion und die Dimensionen des Segels zu
kontrollieren.
3. Justieren Sie die Dirk, bis die gewünschte Form des Segels erreicht wird. Mit der Dirk wird das Öffnen des
Achterlieks justiert, vergleichbar mit der Lage des Schotpunktes für die Genua.
Das reservegrossegel
Die ergänzende Nut achtern am Mast kann für das Heissen eines Reservesegels verwandt werden. Mit Vorteil lässt
sich ein Vorsegel aus dem FURLEX - Rollreffsystem verwenden, das für eine Nut vorgesehen ist. Das Mass der
Nut ist gleich der des Rollprofi ls und geht aus der Abb. 10.1 hervor. Für Reservesegel bei denen Mastrutscher ver-
wenden werden müssen, empfehlen wir AQUABA TTEN's Rutscher Nr. A 032 oder RUTGERSON 101
Antivbrationsstreifen
Vibrationen können bei allen Leichtmetallmasten normaler Ausführung auftreten. Mit Vibrationen wird
hier die relativ hochfrequente Schwingungsbewegung längsschiffs im mittleren Mastbereich gemeint. (3–5
Schwingungen/Sekunde). Diese Schwingungen werden hervorgerufen durch die Windanströmung des Mastes
querschiffs beieiner Windgeschwindigkeit von ca. 2–6 m/s. Mit jedem Seldén Mast Furling Rollmast wird
ein Antivibrationsstreifen geliefert. Dieser ist für die äussere Nut vorgesehen und verhindert Vibrationen und
Windgeräuche.
Backbord
Abb. 9.1
9
Steuerbord