Temperatur- und Geschwin-
digkeitsfunktion
Schaeffler Technologies
Der Anwärmer schaltet ab, wenn einer der beiden Parameter
(Zeit oder Temperatur) erreicht oder verstrichen ist.
In diesem Modus müssen ein oder mehrere am Werkstück
angebrachte Temperatursensoren verwendet werden.
Die Erwärmung des Werkstücks bis zu einer eingestellten
Temperatur. Dabei wird die Temperatur des Werkstücks
während des gesamten Prozesses überwacht.
In diesem Modus wird auch die Anstiegsgeschwindigkeit
eingegeben, mit der der Erwärmungsvorgang verlaufen
darf. Hier kann im Einstellungsmenü ausgewählt werden,
ob dies mit doppelter Messung/ΔT-Messung erfolgt. T1
(Temperatursensor 1) ist dabei der Hauptsensor und steuert
den Erwärmungsprozess.
Beispiel: Erwärmen des Werkstücks auf 120° C mit einer
Anstiegsgeschwindigkeit von 5° C/Minute.
Nach Einschalten des Vorgangssteuert der Anwärmer die
übertragene Leistung so, dass die Erwärmungskurve des
Werkstücks in Übereinstimmung mit der eingestellten
Anstiegsgeschwindigkeit verläuft.
Beim Anwärmen wird in der Grafik eine weiße Strichlinie
angezeigt, an der der Erwärmungsprozess idealerweise
verlaufen sollte. Die tatsächliche Kurve sollte sich etwas
oberhalb dieser Linie befinden, weil die Steuerung zunächst
nach einem Ausgleich zwischen Temperaturanstieg und dazu
passender Leistung sucht.
Achtung! Das funktioniert nur korrekt, wenn die Einstellung
der Anstiegsgeschwindigkeit realistisch ist und im Verhältnis
zur Leistung steht, die der Anwärmer maximal liefern und auf
das Werkstück übertragen kann.
Die Anstiegsgeschwindigkeit wird mit X° C/min eingestellt.
In diesem Modus müssen ein oder mehrere am Werkstück
angebrachte Temperatursensoren verwendet werden.
33