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Inhaltsverzeichnis
Betriebsanleitung
Originalbetriebsanleitung
MKF (E5)
Wechselklimaschränke mit Programmregelung
Modell
Modellvariante
MKF 56
MKF056-230V
MKF056-240V
MKF 115
MKF115-400V
MKF115-400V-C
MKF 240
MKF240-400V
MKF240-400V-C
MKF 720
MKF720-400V
MKF720-400V-C
MKFT (E5)
Wechselklimaschränke mit Tieftemperatur mit Programmregelung
Modell
Modellvariante
MKFT 115
MKFT115-400V
MKFT115-400V-C
MKFT 240
MKFT240-400V
MKFT240-400V-C
MKFT 720
MKFT720-400V
MKFT720-400V-C
BINDER GmbH
 Anschrift: Postfach 102, 78502 Tuttlingen, Deutschland  Tel.: +49 7462 2005 0
 Fax: +49 7462 2005 100  Internet: http://www.binder-world.com  E-Mail: info@binder-world.com
 Service Hotline: +49 7462 2005 555  Service Fax +49 7462 2005 93 555
 Service E-Mail: service@binder-world.com
 Service Hotline USA: +1 866 885 9794 oder +1 631 224 4340 x3
 Service Hotline Asia Pacific: +852 390 705 04 oder +852 390 705 03
 Service Hotline Russland und GUS: +7 495 988 15 16
Version 06/2019
Art. Nr.
9020-0378, 9120-0378
9020-0389, 9120-0389
9020-0379, 9120-0379
9020-0357 (mit Spannungs- und Frequenzumwandler)
9020-0380, 9120-0380
9020-0358 (mit Spannungs- und Frequenzumwandler)
9020-0381, 9120-0381
9020-0359 (mit Spannungs- und Frequenzumwandler)
Art. Nr.
9020-0382, 9120-0382
9020-0362 (mit Spannungs- und Frequenzumwandler)
9020-0383, 9120-0383
9020-0361 (mit Spannungs- und Frequenzumwandler)
9020-0384, 9120-0384
9020-0360 (mit Spannungs- und Frequenzumwandler)
Art. Nr. 7001-0365
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Binder MKF 56

  • Seite 1  Anschrift: Postfach 102, 78502 Tuttlingen, Deutschland  Tel.: +49 7462 2005 0  Fax: +49 7462 2005 100  Internet: http://www.binder-world.com  E-Mail: info@binder-world.com  Service Hotline: +49 7462 2005 555  Service Fax +49 7462 2005 93 555 ...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Abwasseranschluss für Befeuchtungssystem................... 27 Frischwasserversorgung für Befeuchtungssystem ................27 4.2.1 Automatische Frischwasserversorgung für Befeuchtungssystem über Wasserleitung ..28 4.2.2 Manuelle Frischwasserversorgung über externen Frischwasserkanister (Option für MKF 56)28 4.2.3 Manuelle Frischwasserversorgung für Befeuchtungssystem über internen Frischwasserkanister (MKF/MKFT 115, 240, 720) ..............28 4.2.4 Wasserkreislauf: Hebel zur Rückführung des Kondensats (Option für MKF/MKFT 115, 240,...
  • Seite 3 Menüstruktur des Reglers ......................... 43 5.5.1 Hauptmenü ..........................44 5.5.2 Untermenü „Einstellungen“ ..................... 45 5.5.3 Untermenü „Service“ ....................... 45 Prinzip der Eingaben am Regler ....................... 46 Verhalten während und nach Netzausfall ..................46 Verhalten bei Türöffnung ........................47 INBETRIEBNAHME ..................... 47 Einschalten des Gerätes ........................
  • Seite 4 14.7 Automatische Abschaltung der Innenraumbeleuchtung ..............103 15. ALLGEMEINE INFORMATIONEN ..............103 15.1 Service-Kontaktseite ........................103 15.2 Aktuelle Betriebsparameter ......................104 15.3 Ereignisliste ............................. 105 15.4 Technische Geräteinformation ......................105 15.5 Selbsttest-Funktion (MKF 56) ......................106 MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 4/170...
  • Seite 5 21.5 Druckluftanschluss (Option) ......................121 21.6 Geregelter Drucklufttrockner (Option) ..................... 121 21.7 Wasserkühlung (Option für MKF 56, 115, 240, 720 und MKFT 720) ..........123 21.8 Objekttemperaturanzeige mit flexiblem Pt 100 Temperatursensor (Option) ........123 21.9 Externer Frischwasser- und Abwasserkanister (Option für MKF 56)..........124 21.9.1...
  • Seite 6 26.2 EU-Konformitätserklärung MKFT ....................159 26.3 Zertifikat für das GS Prüfzeichen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (DGUV) . 162 27. PRODUKTREGISTRIERUNG ................164 27.1 Registrierung des BINDER Gerätes ....................164 27.2 Multi Management Software APT-COM™ BASIC-Edition .............. 165 28. UNBEDENKLICHKEITSBESCHEINIGUNG............166 28.1 Für Geräte außerhalb USA und Kanada ..................
  • Seite 7: Sicherheit

    Außerdem weisen wir darauf hin, dass der Inhalt dieser Betriebsanleitung nicht Teil einer früheren oder bestehenden Vereinbarung, Zusage oder eines Rechtsverhältnisses ist oder dieses abändert. Sämtliche Verpflichtungen der BINDER GmbH ergeben sich aus dem jeweiligen Kaufvertrag, der auch die vollstän- dige und allein gültige Gewährleistungsregelung enthält. Diese vertraglichen Gewährleistungsbestim- mungen werden durch die Ausführungen in dieser Betriebsanleitung weder erweitert noch eingeschränkt.
  • Seite 8: Sicherheitszeichen

    WARNUNG Hinweis auf eine gefährliche Situation, die, wenn sie nicht vermieden wird, möglicherweise zum Tod oder zu schweren (irreversiblen) Verletzungen führen kann. VORSICHT Hinweis auf eine gefährliche Situation, die, wenn sie nicht vermieden wird, möglicherweise zu mittleren oder leichten (reversiblen) Verletzungen führen kann. VORSICHT Hinweis auf eine Situation, die, wenn sie nicht vermieden wird, möglicherweise zu Beschädigungen des Produktes und / oder seiner Funktionen oder eine Sache in seiner Umgebung führen kann.
  • Seite 9: Textstruktur Des Sicherheitshinweises

    Verbote Nicht mit Wasser Nicht berühren Nicht besteigen besprühen Hinweise, die Sie zur optimalen Funktion des Gerätes beachten sollten. 1.2.4 Textstruktur des Sicherheitshinweises Gefahrenart /Ursache. Mögliche Folgen. ∅ Handlungsanweisung: Verbot.  Handlungsanweisung: Gebot. Beachten Sie ebenfalls die nicht besonders hervorgehobenen anderen Hinweise und Informationen, um Störungen zu vermeiden, die mittelbar oder unmittelbar Personen- und Sachschäden bewirken können.
  • Seite 10 Beispiel: MKF 56 Beispiel: MKF 240 Abbildung 1: Position der Hinweisschilder am Gerät Sicherheitshinweise vollständig und in lesbarem Zustand halten. Ersetzen Sie nicht mehr lesbare Sicherheits-Hinweisschilder. Diese erhalten Sie beim BINDER-Service. MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 10/170...
  • Seite 11: Typenschild

    Im Mittleren Ösch 5 Made in Germany 78532 Tuttlingen / Germany www.binder-world.com Abbildung 2: Typenschild (Beispiel MKFT 240 Standardgerät) Angaben auf dem Typenschild (Beispiel) Information BINDER Hersteller: BINDER GmbH MKFT 240 Modell Alternating climate chamber Gerätebezeichnung: Wechselklimaschrank 00000000000000 Serial No. Seriennummer des Gerätes...
  • Seite 12: Allgemeine Sicherheitsbestimmungen Zu Aufstellung Und Betrieb Des Gerätes

    Fachpersonal ausgeführt werden und wenn Bauteile, welche die Sicherheit des Gerätes beeinflussen, bei Ausfall durch Original-Ersatzteile ersetzt werden. Das Gerät darf nur mit Original-Zubehör von BINDER oder mit von BINDER freigegebenem Zubehör anderer Anbieter betrieben werden. Der Benutzer trägt das Risiko bei Verwendung von nicht freigegebe- nem Zubehör.
  • Seite 13 Informieren Sie sich über mögliche Gesundheitsgefährdungen durch das Beschickungsgut, den eventuell enthaltenen feuchten Bestandteil oder durch Reaktionsprodukte, die während des Konditionierungsvor- gangs entstehen können. Treffen Sie geeignete Maßnahmen vor Inbetriebnahme des Gerätes, um solche Gefährdungen auszuschließen. GEFAHR Gefahr durch elektrischen Schlag! Lebensgefahr.
  • Seite 14: Bestimmungsgemäße Verwendung

    Gerätes aus Edelstahl, Aluminium und Kupfer angreifen können. Hierzu zählen insbesondere Säuren und Halogenide. Für etwaige Korrosionsschäden durch solche Inhaltsstoffe übernimmt die BINDER GmbH keine Haftung. Bei vorhersehbarer Benutzung des Gerätes besteht für den Nutzer keine Gefährdung durch die Integrati- on des Geräts in Systeme oder durch besondere Umgebungs- oder Anwendungsbedingen i.
  • Seite 15: Maßnahmen Zur Unfallverhütung

    Maßnahmen zur Unfallverhütung Der Betreiber des Gerätes muss die folgende Regel beachten: Betreiben von Arbeitsmitteln. Betreiben von Kälteanlagen, Wärmepumpen und Kühleinrichtungen (GUV-R 500 Kap. 2.35) (für Deutschland). Folgende Maßnahmen wurden seitens des Herstellers getroffen, um Entzündung und Explosionen zu vermeiden: •...
  • Seite 16: Resistenz Des Feuchtesensors Gegen Schadstoffe

    Resistenz des Feuchtesensors gegen Schadstoffe Die folgende Schadstoffliste bezieht sich ausschließlich auf den Feuchtesensor, ungeachtet der Resis- tenz aller anderen im Gerät verbauten Materialien oder Stoffverbote in Hinblick auf den Explosionsschutz. Einige Gase - speziell Reingase - haben keinen Einfluss auf den Feuchtesensor. Andere haben nur einen sehr kleinen Einfluss, während wiederum andere Gase den Sensor stark beeinflussen können.
  • Seite 17: Gerätebeschreibung

    Die Luftbefeuchtung erfolgt durch ein Widerstandsbeheiztes Dampfbefeuchtungssystem. Hierfür ist voll- entsalztes (demineralisiertes) Wasser zu verwenden. Mit der Option BINDER Pure Aqua Service kann das Gerät bei jeder Wasserhärte eingesetzt werden. Die hochwertige Gehäuseisolation garantiert sowohl einen geräuscharmen Betrieb als auch eine durch- gehend geringe Gehäusetemperatur.
  • Seite 18: Geräteübersicht

    Geräteübersicht MKF 56 MKF 240 Abbildung 3: Wechselklimaschränke MKF/MKFT Instrumenten-Dreieck Gerätetür Türgriff Kälte-/Feuchtemodul Sichtfenster Zugang zur Befüllung des Wasserkanisters 2.2 Instrumenten-Dreieck 5,7" Reglerdisplay mit Touchscreen USB Schnittstelle Kontrollleuchte Abbildung 4: Instrumenten-Dreieck mit Programmregler MB2 und USB Schnittstelle MKF / MKFT (E5) 06/2019...
  • Seite 19: Seitliches Bedienfeld

    (4b) (5a) (5a) (10) (10) (11) MKF 56 MKF / MKFT 115 / 240 / 720 Abbildung 5: Seitliches Bedienfeld an der rechten Seite der Kältemaschine mit Optionen Hauptschalter Ein / Aus nicht belegt nicht belegt 2 potenzialfreie Schaltausgänge über Steu- erkontakte Schalter Wasserkühlung (Option)
  • Seite 20: Hauptschalter (Mkf 56)

    Hauptschalter (MKF 56) Mit diesem Schalter wird das Gerät vollständig stromlos geschaltet. Ausgeschaltet Eingeschaltet Abbildung 6: Hauptschalter (1) im seitlichen Bedienfeld MKF 56 Rückseitiger Netzschalter (MKF / MKFT 115, 240, 720) Mit diesem Schalter wird das Gerät vollständig stromlos geschaltet. (12) Abbildung 7: Rückansicht MKF/MKFT 115, 240, 720...
  • Seite 21: Rückansicht Des Gerätes

    Rückansicht des Gerätes (20) (14) (15) (16) (17) (18) (19) Abbildung 8: Rückansicht MKF 56 mit Wasseranschlüssen und Optionen Wasserkühlung und Druckluftanschluss (14) Abwasser-Anschluss „OUT“ mit Schlaucholive (18) Steckerbuchse für Frischwasserkanister für Schlauch ½“ (Option für MKF 56, Kap. 21.9) (15) Frischwasser-Anschluss „IN“...
  • Seite 22 (20) (15) (16) (14) (17) (12) (19) Abbildung 9: Rückansicht MKF/MKFT 115, 240, 720 mit Wasseranschlüssen und Optionen Wasserkühlung und Druckluftanschluss (Beispiel: MKF 720) (12) Rückseitiger Netzschalter (17) Anschluss „IN“ für Kühlwasser-Zulauf mit Gewinde ¾’’ für Schlauch ½“, mit Über- (13) nicht belegt wurfmutter (Option Wasserkühlung)
  • Seite 23: Lieferumfang, Transport, Lagerung Und Aufstellung

    Hinweis für Gebrauchtgeräte: Gebrauchtgeräte sind Geräte, die für kurzzeitige Tests oder Ausstellungen verwendet wurden und vor dem Weiterverkauf einer eingehenden Prüfung unterzogen wurden. BINDER garantiert den technisch einwandfreien Zustand des Gerätes. Gebrauchtgeräte sind durch entsprechenden Aufkleber auf der Gerätetür als solche gekennzeichnet.
  • Seite 24: Hinweise Für Den Sicheren Transport

    Zulässige Umgebungstemperatur bei Transport: • Ohne vorhergehende Entleerung des Befeuchtungssystems: 3 °C bis +60 °C. • Nach Entleerung des Befeuchtungssystems durch den BINDER Service: -10 °C bis +60 °C. Bei Temperaturen unter 3 °C muss das Wasser aus dem Befeuchtungssystem vollständig entfernt sein.
  • Seite 25: Aufstellungsort Und Umgebungsbedingungen

    VORSICHT Lagerung unter 3 °C mit befülltem Dampfbefeuchtungssystem . Frostbildung im Dampferzeuger. Beschädigung des Gerätes.  Vor Lagerung unter 3 °C BINDER Service kontaktieren. • Zulässige Umgebungsfeuchte: max. 70% r.F., nicht kondensierend VORSICHT Kondensation durch übermäßige Feuchte. Korrosion am Gehäuse nach längerem Betrieb mit Feuchtewerten > 70 % r.F.
  • Seite 26 ∅ KEINE explosionsfähige Stäube oder Lösungsmittel-Luftgemische in der Umgebung.  Gerät nur außerhalb explosionsgefährdeter Bereiche aufstellen. MKF 56: Mit Option „Externer Frischwasser- und Abwasserkanister“ (Kap. 21.9): Stellen Sie das Gerät so auf, dass der Zugang zum Befüllen des Frischwasserkanisters leicht möglich ist.
  • Seite 27: Installation Und Anschlüsse

    MKF/MKFT 115, 240, 720, extern: Option für MKF 56) muss die Abwasserleitung angeschlossen sein. MKF 56: Das Gerät kann wahlweise über eine Wasserleitung oder über manuelle Befüllung eines exter- nen Frischwasserkanisters (Option, Kap. 21.9) mit Frischwasser versorgt werden. MKF/MKFT 115, 240, 720: Das Gerät kann wahlweise über eine Wasserleitung oder über manuelle Be- füllung des internen Kanisters mit Frischwasser versorgt werden.
  • Seite 28: Automatische Frischwasserversorgung Für Befeuchtungssystem Über Wasserleitung

    • Die Leitungen für Wasserzulauf einseitig durch die mitgelieferte Schlauchklemme sichern. 4.2.2 Manuelle Frischwasserversorgung über externen Frischwasserkanister (Option für MKF 56) Ist kein Haus-Wasseranschluss mit geeignetem Wasser vorhanden, kann die Wasserversorgung manuell über Befüllung eines externen Frischwasserkanisters (Option, Fassungsvermögen 20 Liter) erfolgen. Der Frischwasserkanister lässt sich neben das Gerät stellen (Kap.
  • Seite 29: Wasserkreislauf: Hebel Zur Rückführung Des Kondensats (Option Für Mkf/Mkft 115, 240, 720)

    4.2.4 Wasserkreislauf: Hebel zur Rückführung des Kondensats (Option für MKF/MKFT 115, 240, 720) (25) Abbildung 11: Hebel zur Rückführung des Kondensats (Position geöffnet) neben dem Frischwasserkanister hinter der Wartungsklappe Hinter der Wartungsklappe neben dem Frischwasserkanister findet sich ein Hebel (25) zur Rückführung des Kondensats.
  • Seite 30: Anschluss Kühlwasser-Zulauf Für Wasserkühlung (Option Für Mkft 720 Und Mkf)

    • Zulauftemperatur max. 10 °C. • ph Wert 4 bis 7 • Anschlussdruck 4 bis 10 bar Die BINDER GmbH übernimmt keine Verantwortung für die Wasserqualität beim Kunden. Für Probleme und Fehlfunktionen infolge abweichender Wasserqualität übernimmt die BINDER GmbH keine Haftung.
  • Seite 31: Sicherheitskit: Schlauchplatzsicherung Mit Rückflussverhinderung Für Frischwasser-Anschluss (Erhältlich Über Binder Individual)

    Überprüfung: Schnelles Aufdrehen des Wasserhahns bei nicht angeschlossenem Gerät – das Ventil der Schlauchplatzsicherung muss sofort sperren. Sicherheitskit: Schlauchplatzsicherung mit Rückflussverhinderung für Frischwasser-Anschluss (erhältlich über BINDER Individual) Zum Schutz des Trinkwassers und vor Überflutungen, verursacht durch geplatzte Wasserschläuche, ist ein Sicherheitskit mit Rückflussverhinderer erhältlich.
  • Seite 32 Schutzprinzipien: Im Falle von starkem Wasserfluss ab ca. 18 l / Min., verursacht z.B. durch einen geplatzten Wasser- schlauch zwischen Wasserhahn und Gerät, schließt sofort ein Ventil die Wasserentnahme. Das Schlie- ßen ist durch ein Klackgeräusch hörbar. Die Wasserentnahme ist nun bis zur Entriegelung der Schlauch- platzsicherung von Hand unterbrochen.
  • Seite 33: Aufstellung Und Montage Des Spannungs- Und Frequenzumwandlers (Für Geräte Mit Spannungs- Und Frequenzumwandler)

    VORSICHT Gefahr durch Kalkablagerungen. Beeinträchtigung der Ventilfunktion.  Jährliche Inspektion der Ventile durch einen Installateur.  Kalkablagerungen durch Einlegen in Essigwasser oder Zitronensäure entfernen.  Anschließend Funktion und Dichtheit der montierten Einheit überprüfen. Überprüfung: Schnelles Aufdrehen des Wasserhahns bei nicht angeschlossenem Gerät – das Ventil der Schlauchplatzsicherung muss sofort sperren.
  • Seite 34: Elektrischer Anschluss

    4.8.1 Informationen zum Anschluss des Wechselklimaschranks Die Geräte werden anschlussfertig geliefert. MKF 56: Die Geräte verfügen über einen Kaltgerätestecker. Sie sind mit einem internen Leitungsschutz- schalter gegen Überstrom abgesichert. MKF/MKFT 115,240,720: Die Geräte verfügen über eine feste Netzanschlussleitung von mindestens 1800 mm Länge und sind mit drei internen Leitungsschutzschaltern gegen Überstrom abgesichert.
  • Seite 35: Anschluss Des Spannungs- Und Frequenzumwandlers (Für Geräte Mit Spannungs- Und Frequenzumwandler)

    VORSICHT Gefahr falscher Netzspannung. Beschädigung des Gerätes.  Vor Anschluss und Inbetriebnahme Netzspannung überprüfen.  Netzspannung mit Typenschilddaten vergleichen. Vgl. auch elektrische Daten (Kap. 25.4 und 25.5). Zur vollständigen Trennung vom Strom-Versorgungsnetz müssen Sie den Netzstecker ziehen. Stellen Sie das Gerät so auf, dass der Gerätestecker gut zugänglich ist und bei Gefahr leicht gezogen werden kann.
  • Seite 36 Linke Seite des Spannungs- und Frequenzumwandlers Rechte Seite des Spannungs- und Frequenzum- mit Anschlussdose (G) für Wechselklimaschrank wandlers mit Netzschalter (H) und Netzkabel (I) Abbildung 15: Spannungs- und Frequenzumwandler, montiert Abbildung 16: Netzschalter (H) des Spannungs- und Frequenzumwandlers in Position „ON“ (Ein) In Position „OFF“...
  • Seite 37: Funktionsübersicht Programmregler Mb2

    Mit dem Programmregler MB2 lassen sich Temperatur- und Feuchtezyklen pro- grammieren und die Lüfterdrehzahl (bei MKF 56) und spezielle Reglerfunktionen für jeden Programmab- schnitt spezifizieren Die Eingabe der Sollwerte und Programme kann direkt am Regler oder über die spe- ziell von BINDER entwickelte APT-COM™...
  • Seite 38: Bedienfunktionen Der Normalanzeige

    Benutzers, Spei- cher Sollwert-Schnelleingabe Weiter zur nächsten Anzeige Zurück zur Normalanzeige Information Programmstart Sollwerteingabe Ereignisliste Anzeige der aktiven Alarme Zugang zum Hauptmenü Abbildung 18: Bedienfunktionen des MB2-Reglers in der Normalanzeige (Beispielwerte, MKF 56) MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 38/170...
  • Seite 39: Bildschirmansichten: Normalanzeige, Programmanzeige, Linienschreiber-Darstellung

    Bildschirmansichten: Normalanzeige, Programmanzeige, Linienschreiber- darstellung Drücken Sie die Ansicht wechseln-Taste können Sie zwischen Normalanzeige, Programmanzeige und Linienschreiberdarstellung wechseln Drücken Sie die Normalanzeige-Taste, um von der Programmanzeige und Linienschreiberdarstellung zurück zur Normalanzeige zu wechseln. Normalanzeige (Istwerte / Sollwerte) Programmanzeige (Beispiel: Zeitprogramm) Linienschreiberdarstellung MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 39/170...
  • Seite 40: Übersicht Der Reglersymbole

    Übersicht der Reglersymbole Navigationssymbole in der Normalanzeige Symbol Bedeutung Funktion Zugang von der Normalanzeige ins Hauptmenü Hauptmenü Zugang von der Normalanzeige zur Liste der aktiven Alarme Alarm Zugang von der Normalanzeige zur Ereignisliste Ereignisliste Zugang von der Normalanzeige ins Menü Sollwerte: Sollwerteinstellung für Festwertbetrieb, Ein-/Ausschalten der Sollwerteinstellung Feuchteregelung, Einstellung des Überwachungsreglers...
  • Seite 41 Funktionssymbole im Menü Linienschreiberdarstellung Symbol Bedeutung Funktion Legende einblenden Legende einblenden Legende ausblenden Legende ausblenden Wechseln zwischen den Seiten der Legende Legende wechseln Anzeige „Tür offen“ (B1), „Betauungsschutz“ (B2) und „Druckluft“ Anzeigen einblenden (B3) einblenden Anzeige „Tür offen“ (B1), „Betauungsschutz“ (B2) und „Druckluft“ Anzeigen ausblenden (B3) ausblenden Linienschreiber anhalten und zur Historiendarstellung wechseln.
  • Seite 42: Betriebsarten

    Betriebsarten Der Programmregler MB2 verfügt über die folgenden Betriebsarten: • Grundstellung Der Regler arbeitet nicht, d.h. es wird nicht geheizt oder gekühlt, es findet keine Befeuchtung oder Entfeuchtung statt. Der Lüfter ist aus. Das Gerät nimmt allmählich Umgebungswerte an. Diese Betriebsart wird im Festwertbetrieb (Kap. 7.3), im Zeitprogrammbetrieb (Kap. 9.7.3) und im Wo- chenprogrammbetrieb 10.6.5) mit dem Steuerkontakt „Grundstellung“...
  • Seite 43: Menüstruktur Des Reglers

    Menüstruktur des Reglers Mit den Navigationssymbolen in der unteren Bildschirmleiste der Normalanzeige gelangen Sie zu den gewünschten Reglerfunktionen. Die verfügbaren Funktionen sind abhängig von der aktuellen Berechtigung „Service“, „Admin“ oder „U- ser“ (Kap. 13.1). Diese wird entweder bei der Anmeldung gewählt oder kann ohne Passwortschutz ver- fügbar sein.
  • Seite 44: Hauptmenü

    • Zugriff auf Servicedaten, Rücksetzung des Reglers in den Auslieferungszustand (Kap. 5.5.3) • Nur für Benutzer mit „Service“- und „Admin“-Berechtigung, voller Funktionsumfang nur für den BINDER Service (Benutzer mit „Service“-Berechtigung) Untermenü „Programme“ • Zugriff auf die Programmfunktionen des Reglers (Kap. 8, 9, 10)
  • Seite 45: Untermenü „Einstellungen

    Mail-Adressen Zurück zum Hauptmenü 5.5.3 Untermenü „Service“ Das Untermenü „Service“ ist für Benutzer mit „Service“- und „Admin“-Berechtigung verfügbar. Benutzer mit „Admin“-Berechtigung finden hier Informationen, die sie im Servicefall dem BINDER Service mitteilen können. Pfad: Hauptmenü > Service Seriennummer des Gerätes, Programmversion der Kap.
  • Seite 46: Prinzip Der Eingaben Am Regler

    Prinzip der Eingaben am Regler In den Auswahl- und Eingabemenüs können Sie mit den Tasten in der Fußzeile des jeweiligen Bild- schirms bestimmen, ob die Eingaben übernommen werden sollen. Auswahlmenü (Beispiel) Eingabemenü (Beispiel). Nach Abschluss der Einstellungen gibt es folgende Möglichkeiten: Drücken Sie die Bestätigen-Taste, um die Eingaben übernehmen und das Menü...
  • Seite 47: Verhalten Bei Türöffnung

    Anstieg der rel. Feuchtigkeit erst nach ca. 20 Minuten Wartezeit. Während dieser War- tezeit kann die relative Feuchtigkeit sehr stark absinken. MKF 56: Die Kühl- und Entfeuchtungsfunktion des Gerätes steht erst eine Stunde nach Einschalten des Hauptschalters (1) zur Verfügung. Dies wird durch die Informationsmeldung „Vorheizphase“ im Regler- display angezeigt.
  • Seite 48: Reglereinstellungen Nach Einschalten Des Gerätes

    Reglereinstellungen nach Einschalten des Gerätes Das Fenster „Language selection“ erlaubt eine Sprachauswahl, sofern diese im Menü „Inbetriebnahme“ aktiviert ist. Anschließend erfolgt die Abfrage der Zeitzone und der Temperatureinheit. Der Regler befindet sich in der Betriebsart, die vor dem letzten Abschalten eingestellt war und regelt Temperatur und Feuchte im Festwertbetrieb auf die zuletzt eingegebenen Sollwerte und im Programmbe- trieb auf die im Programm zuvor erreichten Sollwerte.
  • Seite 49: Ein-/Ausschalten Der Feuchteregelung

    Sollwerteingabe im Festwertbetrieb In der Betriebsart Festwertbetrieb können Sie einen Temperatursollwert, einen Feuchtesollwert, die Lüf- terdrehzahl (bei MKF 56) sowie den Schaltzustand von bis zu 16 Steuerkontakten einstellen. Alle Einstellungen gelten für die Betriebsart Festwertbetrieb bis zur nächsten manuellen Änderung. Auch nach Abschalten des Gerätes und dem Wechsel in die Betriebsarten Grundstellung und Programmbetrieb...
  • Seite 50: Sollwerteingabe Über Das Menü „Sollwerte

    Einstellbereich 0% r.F. bis 100% r.F. Bestätigen Sie die Eingabe mit der Bestätigen-Taste. • MKF 56: Wählen Sie das Feld „Lüfter“ und geben Sie den gewünschten Lüftersollwert ein. Einstellbereich: 30% bis 100% Lüfterdrehzahl. Bestätigen Sie die Eingabe mit der Bestätigen-Taste.
  • Seite 51: Direkte Sollwerteingabe Über Die Normalanzeige

    Direkte Sollwerteingabe über die Normalanzeige Die Sollwerteingabe kann auch direkt über die Normalanzeige erfolgen. Beispiel: Eingabemenü „Temperatur“. Normalanzeige (Beispiel: MKF 56). Geben Sie den gewünschten Sollwert ein und Wählen Sie den Sollwert, den Sie ändern bestätigen Sie die Eingabe mit der möchten.
  • Seite 52: Timerprogramm: Stoppuhrfunktion

    Timerprogramm: Stoppuhrfunktion Für die Dauer einer eingegeben Zeit regelt der Regler konstant auf die im Festwertbetrieb eingegebenen Sollwerte (Temperatur, Feuchte, Lüfterdrehzahl (bei MKF 56), Schaltzustände der Steuerkontakte). Diese Zeit lässt sich als „Timerprogramm“ eingeben. Während der Programmlaufzeit wird eine Änderung dieser Sollwerte nicht wirksam, der Regler regelt auf diejenigen Sollwerte, die bei Programmstart eingestellt waren.
  • Seite 53: Verhalten Während Der Programmvorlaufzeit

    • Wählen Sie im Feld „Programmart“ die Einstellung „Timerprogramm“. • Wählen Sie das Feld „Programmdauer“ und geben Sie die gewünschte Programmdauer ein. Drücken Sie die Bestätigen-Taste. • Wählen Sie das Feld „Programmbeginn“ und geben Sie im Eingabemenü „Programmbeginn“ den ge- wünschten Programmbeginn ein.
  • Seite 54: Zeitprogramme

    Speicherplatz für 25 Programmspeicherplätze mit jeweils bis zu 100 Abschnitten. Für jeden Programmabschnitt können Sie den Temperatursollwert, den Feuchtesollwert, die Lüfterdreh- zahl (bei MKF 56), die Abschnittslänge, die Art des Temperatur- und Feuchteübergangs (Rampe oder Sprung) und das Toleranzband einstellen.
  • Seite 55: Verhalten Während Der Programmvorlaufzeit

    9.1.1 Verhalten während der Programmvorlaufzeit Während der Programmvorlaufzeit bis zum eingestellten Programmbeginn werden die aktuellen Sollwerte des Festwertbetriebs ausgeregelt. Änderungen dieser Sollwerte werden dabei wirksam. Zum eingestell- ten Zeitpunkt des Programmbeginns endet die Programmvorlaufzeit und der Programmablauf beginnt. Ein laufendes Zeitprogramm stoppen 9.2.1 Ein laufendes Zeitprogramm pausieren Drücken Sie die Programmpause-Taste um das Programm anzuhalten.
  • Seite 56: Ein Neues Zeitprogramm Anlegen

    Ein neues Zeitprogramm anlegen Pfad: Hauptmenü > Programme > Zeitprogramm Menü „Zeitprogramm“: Geben Sie den Namen und, falls gewünscht, Übersicht der bereits angelegten Programme. zusätzliche Information zum Programm in die entsprechenden Felder ein. Wählen Sie einen leeren Programmplatz. Drücken Sie die Bestätigen-Taste. Die Programmansicht öffnet sich (Kap.
  • Seite 57: Zeitprogramm Löschen

    Programmeditor: Menü "Programm bearbeiten“. Wählen Sie die gewünschte Funktion und drücken Sie die Bestätigen-Taste. Der Programmeditor bietet folgende Auswahlmöglichkeiten: • Programmname ändern • Programm kopieren • Programm ersetzen: Ein neues oder vorhandenes Programm mit einem zuvor kopierten Programm ersetzen. Dieser Menüpunkt wird erst sichtbar, nachdem ein Programm kopiert wurde. •...
  • Seite 58: Abschnittseditor: Programmabschnitte Verwalten

    Abschnittseditor: Programmabschnitte verwalten Pfad: Hauptmenü > Programme > Zeitprogramm Wählen Sie das gewünschte Programm.    Programmansicht. Abschnittsansicht (Beispiel: Abschnitt 1). Wählen Sie den gewünschten Sie haben folgende Auswahlmöglichkeiten: Programmabschnitt (Beispiel: Abschnitt 1)  Wählen Sie einen Parameter, um den jeweiligen Wert einzugeben oder zu ändern (Kap.
  • Seite 59: Neuen Programmabschnitt Anlegen

    9.6.1 Neuen Programmabschnitt anlegen Abschnittseditor: Menü "Abschnitt bearbeiten“. Wählen Sie „neuen Abschnitt anlegen“ und drücken Sie die Bestätigen-Taste. Wählen Sie anschließend, ob der neue Abschnitt vor oder nach dem aktuellen Abschnitt eingefügt werden soll und drücken Sie die Bestätigen-Taste. Der neu angelegte Abschnitt öffnet sich.
  • Seite 60: Programmabschnitt Löschen

    oder Drücken Sie die Bearbeiten-Taste, um den Abschnittseditor zu öffnen, falls der aktuelle Abschnitt ersetzt oder vor oder nach ihm der kopierte Abschnitt eingefügt werden soll. Programmansicht. Abschnittsansicht (Beispiel: Abschnitt 1). Wählen Sie denjenigen Abschnitt aus, der Drücken Sie die Bearbeiten-Taste, um den ersetzt oder vor oder nach dem der kopierte Abschnittseditor zu öffnen Abschnitt eingefügt werden soll (Beispiel:...
  • Seite 61: Werteingabe Für Den Programmabschnitt

    Temperatursollwert Toleranzbereich für Temperatur: Minimum und Maxi- Feuchtesollwert Toleranzbereich für Feuchte: Minimum und Maximum Lüfterdrehzahl (bei MKF 56) Die Einstell- und Regelbereiche der einzelnen Parameter entsprechen denen des Festwertbetriebs (Kap. 9.7.1 Abschnittsdauer Abschnittsansicht (Ausschnitt). Wählen Sie das Feld „Dauer“ mit der Zeitangabe.
  • Seite 62: Sollwertrampe Und Sollwertsprung

    9.7.2 Sollwertrampe und Sollwertsprung Für jeden einzelnen Programmabschnitt lässt sich die Art des Temperatur- und Feuchteverlaufs einstel- len. Einstellung „Rampe“: Allmähliche Übergänge der Temperatur und Feuchte Der Sollwert eines Programmabschnittes dient als Starttemperatur dieses Abschnitts. Während der Dauer des Abschnitts ändert sich der Sollwert allmählich hin zu dem Sollwert des nachfolgenden Programmab- schnittes.
  • Seite 63: Spezielle Reglerfunktionen Über Steuerkontakte

    Beispiel für die Einstellungen „Rampe“ und „Sprung“ (Darstellung des Temperaturverlaufs) W/°C t/min. Programmtabelle zur Grafik: Dauer Temperatur Feuchte Lüfter (MKF 56) Rampe oder Abschnitts-Nr. Sprung [hh:mm:ss] [°C] [% rF] 00:10:00 40.0 xxxx xxxx Sprung 00:20:00 60.0 xxxx xxxx Sprung 00:10:00 80.0...
  • Seite 64: Sollwerteingabe

    Einstellbereich 0% r.F. bis 100% r.F. Bestätigen Sie die Eingabe mit der Bestätigen-Taste. Der Regler wechselt zur Abschnittsansicht. • MKF 56: Wählen Sie das Feld „Lüfter“ und geben Sie den gewünschten Lüftersollwert ein. Einstellbereich: 30% bis 100% Lüfterdrehzahl. Bestätigen Sie die Eingabe mit der Bestätigen-Taste. Der Regler wechselt zur Abschnittsansicht.
  • Seite 65: Toleranzbereich

    9.7.5 Toleranzbereich Für jeden Programmabschnitt lassen sich für die Temperatur und die Feuchte Programmtoleranzbereiche mit unterschiedlichen Werten für das Toleranzminimum und -maximum festlegen. Sobald der Istwert die festgelegte Schwelle über- bzw. unterschreitet, wird der Programmablauf unterbrochen. Dies wird am Bildschirm angezeigt (s.u.). Sobald der Istwert wieder innerhalb der eingegebenen Toleranzgrenzen liegt, wird das Programm automatisch fortgesetzt.
  • Seite 66: Wiederholung Eines Oder Mehrerer Abschnitte Innerhalb Eines Zeitprogramms

    9.7.6 Wiederholung eines oder mehrerer Abschnitte innerhalb eines Zeitprogramms Sie können mehrere aufeinander folgende Abschnitte gemeinsam hintereinander wiederholen lassen. Da sich der Startabschnitt nicht gleichzeitig als Zielabschnitt eingeben lässt, ist es nicht möglich, nur einen einzelnen Abschnitt zu wiederholen. Tragen Sie die gewünschte Anzahl der Wiederholungen im Feld „Anzahl der Wiederholungen“ ein und die Nummer des Abschnittes, mit dem der Wiederholungszyklus beginnen soll, im Feld „Startabschnitt für Wiederholung.“...
  • Seite 67: Wochenprogramme

    Wochenprogramme Mit dem Programmregler MB2 können Wochenprogramme mit Echtzeitbezug programmiert werden. Der Regler bietet Speicherplatz für 5 Programmspeicherplätze mit jeweils bis zu 100 Schaltpunkten. Pfad: Hauptmenü > Programme > Wochenprogramm 10.1 Ein existierendes Wochenprogramm starten Drücken Sie die Programmstart -Taste, um von der Normalanzeige in das Menü „Programmstart“...
  • Seite 68: Ein Neues Wochenprogramm Erstellen

    10.3 Ein neues Wochenprogramm erstellen Pfad: Hauptmenü > Programme > Wochenprogramm Geben Sie den Namen und, falls gewünscht, Menü „Wochenprogramm“: zusätzliche Information zum Programm in die Übersicht der bereits angelegten Programme. entsprechenden Felder ein. Wählen Sie einen leeren Programmplatz. Wählen Sie den Verlauf “Rampe” oder “Sprung”...
  • Seite 69: Programmeditor: Programme Verwalten

    10.4 Programmeditor: Programme verwalten Pfad: Hauptmenü > Programme > Wochenprogramm    Menü „Wochenprogramm“: Programmansicht (Beispiel: Programm 1). Übersicht der bereits angelegten Programme. Bei einem neu angelegten Programm gibt es Wählen Sie ein vorhandenes Programm zunächst nur einen Programmabschnitt. (Beispiel: Programm 1).
  • Seite 70: Wochenprogramm Löschen

    Um einen neuen Abschnitt anzulegen, wählen Programmansicht. Sie „neuen Abschnitt anlegen“ und drücken Bei einem neuen Abschnitt ist noch kein Sie die Bestätigen-Taste. Wochentag eingestellt, daher ist er zunächst rot Die Programmansicht öffnet sich. markiert und lässt sich nicht speichern. Der neue Abschnitt wird immer als letzter eingefügt (Beispiel: Abschnitt 2).
  • Seite 71: Abschnittseditor: Programmabschnitte Verwalten

    10.5 Abschnittseditor: Programmabschnitte verwalten Pfad: Hauptmenü > Programme > Wochenprogramm Wählen Sie das gewünschte Programm.    Programmansicht. Abschnittsansicht (Beispiel: Abschnitt 1). Wählen Sie den gewünschten Sie haben folgende Auswahlmöglichkeiten: Programmabschnitt (Beispiel: Abschnitt 1)  Wählen Sie einen Parameter, um den jeweiligen Wert einzugeben oder zu ändern (Kap.
  • Seite 72: Neuen Programmabschnitt Anlegen

    10.5.1 Neuen Programmabschnitt anlegen Abschnittseditor: Menü "Abschnitt bearbeiten“. Programmansicht. Wählen Sie „neuen Abschnitt anlegen“ und Bei einem neuen Abschnitt ist noch kein Wochentag drücken Sie die Bestätigen-Taste. eingestellt, daher ist er zunächst rot markiert und lässt sich nicht speichern. Der neue Abschnitt wird immer als letzter eingefügt (Beispiel: Abschnitt 2).
  • Seite 73: Programmabschnitt Löschen

    Wählen Sie „Abschnitt ersetzen“, um den gewählten mit dem kopierten Abschnitt zu ersetzen oder Wählen Sie „Abschnitt einfügen“, um den kopierten Abschnitt zusätzlich einzufügen Drücken Sie die Bestätigen-Taste. Wenn Sie „Abschnitt einfügen“ gewählt haben, wird der Abschnitt automatisch in der zeitlich richtigen Position eingefügt.
  • Seite 74 Menü „Programmname ändern“. Wählen Sie im Feld „Verlauf“ die gewünschte Ein- stellung „Rampe“ oder „Sprung“ und drücken Sie die Bestätigen-Taste 10.6.2 Wochentag Wählen Sie im Feld „Wochentag“ den gewünschten Wochentag. Mit der Auswahl „Täglich“ wird dieser Abschnitt Abschnittsansicht. jeden Tag zur gleichen Uhrzeit ausgeführt. 10.6.3 Startzeitpunkt Abschnittsansicht.
  • Seite 75 Einstellbereich 0% r.F. bis 100% r.F. Bestätigen Sie die Eingabe mit der Bestätigen-Taste. Der Regler wechselt zur Abschnittsansicht. • MKF 56: Wählen Sie das Feld „Lüfter“ und geben Sie den gewünschten Lüftersollwert ein. Einstellbereich: 30% bis 100% Lüfterdrehzahl. Bestätigen Sie die Eingabe mit der Bestätigen-Taste. Der Regler wechselt zur Abschnittsansicht.
  • Seite 76: Übersicht Der Hinweis- Und Alarmmeldungen

    Hinweis- und Alarmfunktionen 11.1 Übersicht der Hinweis- und Alarmmeldungen 11.1.1 Informationsmeldungen Diese Meldungen werden durch Informationssymbole in der Kopfzeile der Normalanzeige angezeigt. Ein Informationssymbol dient als Hinweis für einen bestehenden Zustand. Wenn dieser Zustand längere Zeit besteht, kann in einigen Fällen nach einer festen oder einstellbaren Zeit ein Alarm ausgelöst werden.
  • Seite 77: Alarmmeldungen

    Defekt des Überwachungsregler-Temperatursensors sofort Überwachungsregler“ MKF/MKFT 115, 240, 720: „Überstrom Verdichter“ sofort Störung der Kältemaschine. BINDER Service benachrichtigen. Alarmmeldungen sind bis zum Quittieren in der Liste der aktiven Alarme und dauerhaft in der Ereignisliste aufgeführt. 11.1.3 Meldungen zum Befeuchtungssystem Beginn nach Eintritt Zustand und Maßnahme...
  • Seite 78 Frischwasserkanister zu voll, oder es liegt ein Defekt des Schwimmerschalters vor. Wasser absaugen „Überlauf nach 60 Sek. (Kap. 4.2.3). Gerätefunktion wird normal fortgesetzt. Wasserkanister“ Wenn die Meldung dauerhaft besteht, BINDER Service benachrichtigen. Befeuchtungsmodul konnte den Kondensatsammelbehälter nicht entleeren. Abwasserschlauch verstopft. Länge und Verlegung des Abwasserschlauches prüfen. Benachrichtigen Sie ggf.
  • Seite 79: Alarmzustand

    11.2 Alarmzustand 1. Optische Anzeige in der Normalanzeige: Alarmmeldung. Kopfzeile blinkt rot 2. Akustisches Warnsignal, sofern der Summer aktiviert ist (Kap. 11.4). Normalanzeige im Alarmzustand (Beispiel). (a) Kopfzeile blinkt rot und zeigt die Alarmmel- dung (b) Alarm-Taste in der Fußzeile: Wechsel zur Liste der aktiven Alarme und Quittierung (c) Ggf.
  • Seite 80: Aktivieren / Deaktivieren Des Akustischen Alarms (Alarmsummer)

    Gerät bleibend ab. Die Wiederinbetriebnahme durch den Anwender ist nicht mehr möglich. Die Tempera- tursicherung ist nicht von außen zugänglich und kann nur von einer Servicefachkraft ausgetauscht wer- den. Kontaktieren Sie in diesem Falle einen autorisierten Kundendienst oder den BINDER Service. 12.2 Übertemperatur-Überwachungsregler (Temperaturwählbegrenzer Klasse 2) Standardmäßig verfügen die Geräte über einen elektronischen Überwachungsregler (Temperaturwählbe-...
  • Seite 81: Überwachungsregler-Modus

    12.2.1 Überwachungsregler-Modus Sie können den Überwachungsregler-Modus auf „Limit (absolut)“ oder „Offset (relativ)“ einstellen. • Limit: Höchstzulässiger Temperaturwert absolut Diese Einstellung bietet hohe Sicherheit, da die eingestellte Grenztemperatur nicht überschritten wer- den kann. Es ist wichtig, den Überwachungsregler-Sollwert nach jeder Änderung des Temperatur- Sollwertes anzupassen.
  • Seite 82: Meldung Und Vorgehen Im Alarmfall

    Überprüfen Sie regelmäßig die Einstellung des Überwachungsreglers auf Sollwertart „Grenzwert“ oder „Offset“ • im Festwertbetrieb bezogen auf den eingegebenen Temperatursollwert • im Programmbetrieb bezogen auf die höchsten Temperatur des gewählten Temperaturpro- gramms Stellen Sie den Temperaturwert des Überwachungsreglers ca. 2 °C bis 5 °C höher als den Temperatursollwert ein.
  • Seite 83: Über-/Untertemperatursicherung Klasse 2 (Option)

    Anschließend lässt sich die Alarmmeldung am Regler zurücksetzen (Kap. 11.3) und das Gerät wieder in Betrieb nehmen. Die Kontrollleuch- te K1 erlischt. Beispiel: MKF 56 Einstellung der Grenztemperaturwerte an den Modulen (4a) und (4b): • Taste P drücken •...
  • Seite 84: Benutzerverwaltung

    • Alle Passwörter können im Untermenü „Abmelden“ geändert werden (Kap. 13.3). „Service“-Berechtigung • Berechtigung nur für den BINDER Service • Umfangreiche Berechtigung zur Reglerbedienung und Konfiguration, Zugriff auf Servicedaten • Die Passwörter für die Berechtigungen „Service“, „Admin“ und „User“ können im Untermenü „Abmel- den“...
  • Seite 85 Bedienung nach Anmeldung eines Benutzers Bei der Anmeldung des Benutzers wird die Be- rechtigung ausgewählt und durch Eingabe des jeweiligen Passwortes bestätigt. Sobald der Benutzer angemeldet ist, ist die Reglerbedienung verfügbar, erkennbar am ge- öffneten Schlosssymbol in der Kopfzeile. Es stehen diejenigen Reglerfunktionen zur Verfü- gung, die der Berechtigung des angemeldeten Benutzers entsprechen.
  • Seite 86 Informationsfenster Um zu sehen, mit welcher Berechtigung der aktuelle Benutzer angemeldet ist, wählen Sie in der Normal- anzeige den Pfeil ganz rechts in der Kopfzeile des Bildschirms. Das Informationsfenster zeigt Datum und Uhrzeit, freien Speicherplatz im Regler sowie unter „Berechti- gung“...
  • Seite 87: Anmeldung

    13.2 Anmeldung Pfad: Hauptmenü > Benutzer > Anmelden Regler ohne angemeldeten Benutzer Benutzer-Auswahl (Beispiel) Alle Auswahlmöglichkeiten sind Passwort geschützt Regler mit angemeldetem Benutzer Nach Abschluss der Einstellungen drücken Sie die Bestätigen-Taste, um die Eingaben übernehmen und das Menü zu verlassen, oder drücken Sie die Schließen-Taste, um das Menü zu verlassen, ohne die Eingaben zu übernehmen.
  • Seite 88: Benutzerwechsel

    13.3 Abmelden Pfad: Hauptmenü > Benutzer > Abmelden Benutzer mit „Admin“-Berechtigung abmelden Regler ohne Regler mit angemeldeten angemeldetem Benutzer Benutzer Benutzer mit „User“-Berechtigung abmelden Regler ohne Regler mit angemeldeten angemeldetem Benutzer Benutzer 13.4 Benutzerwechsel Falls die Passwortfunktion deaktiviert wurde (Kap. 13.5.2), steht diese Funktion nicht zur Verfügung. Pfad: Hauptmenü...
  • Seite 89: Passwortvergabe Und Passwortänderung

    Benutzer-Auswahl (Beispiel) Alle Auswahlmöglichkeiten sind Passwort geschützt Regler mit angemeldetem Benutzer 13.5 Passwortvergabe und Passwortänderung Für Benutzer mit „User“-Berechtigung steht diese Funktion nicht zur Verfügung. 13.5.1 Passwortänderung Ein angemeldeter Benutzer kann die Passwörter seiner aktuellen Ebene und der nachfolgenden niedrige- ren Ebene(n) ändern.
  • Seite 90 Geben Sie das gewünschte Passwort ein. Auswahl der Berechtigung Mit der Tastaturwechsel-Taste lassen sich andere (Beispiel: Ansicht mit „Admin“-Berechtigung) Eingabefenster aufrufen. Im Fenster „Tastaturwechsel“ können Sie verschiedene Tastaturen zur Eingabe von Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen auswählen. Alle Zeichen lassen sich in einem Passwort kombinieren.
  • Seite 91: Passwort Für Einzelne Berechtigungen Löschen

    13.5.2 Passwort für einzelne Berechtigungen löschen Ein angemeldeter Benutzer mit „Service“- oder „Admin“-Berechtigung kann die Passwörter seiner aktuel- len Ebene und der nachfolgenden niedrigeren Ebene(n) löschen. Hierzu wird bei einer Passwortänderung kein Passwort eingegeben. Pfad: Hauptmenü > Benutzer > Passwort Regler mit ange- meldetem Benut- (z.B.
  • Seite 92: Passwortneuvergabe Bei Deaktivierter Passwortfunktion Für Die "Service"- Oder "Admin"-Berechtigung

    13.5.3 Passwortneuvergabe bei deaktivierter Passwortfunktion für die „Service“- oder „Admin“-Berechtigung Wurde der Passwortschutz für eine Berechtigungsebene deaktiviert, d.h. kein Passwort vergeben, so ist keine Anmeldung mehr für diese Ebene möglich. Die Berechtigung für diese Ebene steht also auch ohne Anmeldung zur Verfügung. Falls das Passwort für die „Service“- oder „Admin“-Berechtigung gelöscht wurde (Kap.
  • Seite 93 13.6 Freischaltcode Bestimmte Funktionen des Reglers können durch Eingabe eines zuvor generierten Freischaltcodes ent- sperrt werden. Mit dem Freischaltcode wird es Nutzern, die keine „Service“-Berechtigung haben, ermöglicht Service- Rechte zu nutzen, z.B. Justierung oder erweiterte Konfigurationen. Der Freischaltcode ist in allen Berechtigungsebenen verfügbar. Pfad: Hauptmenü...
  • Seite 94: Allgemeine Reglereinstellungen

    Allgemeine Reglereinstellungen Die meisten dieser Einstellungen sind im Untermenü „Einstellungen“ zu finden. Dieses ist für Benutzer mit „Service“- und „Admin“-Berechtigung verfügbar. Hier lassen sich Datum und Uhrzeit eingeben, die Lan- dessprache für die Reglermenüs und die gewünschte Temperatureinheit auswählen und die Kommunika- tionsfunktionen des Reglers konfigurieren.
  • Seite 95 Oder nachträglich: Pfad: Hauptmenü > Einstellungen > Datum und Uhrzeit Untermenü „Datum und Uhrzeit“. Eingabemenü „Datum / Uhrzeit“. Geben Sie Datum und Uhrzeit ein und drücken Wählen Sie das Feld „Datum / Uhrzeit“. Sie die Bestätigen-Taste. Untermenü „Datum und Uhrzeit“. Untermenü...
  • Seite 96: Auswahl Der Temperatureinheit

    14.3 Auswahl der Temperatureinheit Direkt nach Neustart des Gerätes: Oder nachträglich: Pfad: Hauptmenü > Einstellungen > Gerät Wählen Sie die gewünschte Temperatureinheit und drücken Sie die Bestätigen-Taste. Umstellung der Temperatureinheit zwischen Grad Celsius °C und Grad Fahrenheit °F Wird die Einheit geändert, so werden alle Werte entsprechend umgerechnet C = Grad Celsius 0 °C = 31°F...
  • Seite 97: Touchscreen Kalibrieren

    • Wählen Sie das Feld „Helligkeit“. Bewegen Sie den grauen Schieber nach links o- der rechts um die Helligkeit des Bildschirms zu verstellen. • links = dunkler (minimaler Wert: 0) • rechts = heller (maximaler Wert: 100) Drücken Sie die Bestätigen-Taste. •...
  • Seite 98: Netzwerk Und Kommunikation

    In diesem Menü können Sie die Kommunikationseinstellungen für die RS485-Schnittstelle festlegen. Die Geräteadresse wird benötigt, um Geräte mit dieser Schnittstelle im Netzwerk zu erkenne, z.B. bei Vernetzung mit der optionalen APT-COM™ 4 Multi Management Software von BINDER (Kap. 21.1). In diesem Fall sollten die übrigen Parameter nicht geändert werden.
  • Seite 99: Konfiguration

    14.5.2 Ethernet 14.5.2.1 Konfiguration Pfad: Hauptmenü > Einstellungen > Ethernet Untermenü „Ethernet“. • Wählen Feld „IP-Adressvergabe“ gewünschte Einstellung „Automatisch (DHCP)“ oder „Manuell“. Nach der Auswahl „Manuell“ können Sie IP- Adresse, Subnetzmaske und Standardgateway manuell eingeben. • Wählen Sie das Feld „DNS-Gerätename“ und geben Sie den DNS-Gerätenamen ein. Bestätigen Sie die Eingabe mit der Bestätigen-Taste.
  • Seite 100: Anzeige Der Mac-Adresse

    14.5.3 Webserver Die Konfiguration des Webservers erfolgt im Reglermenü. Anschließend können Sie die IP-Adresse des Gerätes im Internet eingeben. Diese finden Sie unter Ethernet. Der BINDER-Webserver Geräteinfo > öffnet sich. Geben Sie dort den im Reglermenü festgelegten Webserver-Benutzernamen und das zuge- hörigePasswort ein.
  • Seite 101 14.5.4 E-Mail Wenn ein Alarm ausgelöst wurde, wird an die hinterlegten E-Mail-Adressen eine E-Mail versendet. Pfad: Hauptmenü > Einstellungen > E-Mail Eingabe der E-Mail-Adresse: Untermenü „E-Mail“. Wählen Sie das Feld der einzugebenden E-Mail- Adresse und geben Sie die E-Mail-Adresse ein. Sie können die Tastaturwechsel-Taste bei der Eingabe verwenden.
  • Seite 102: Usb-Menü: Datentransfer Über Die Usb Schnittstelle

    Konfiguration und Programme exportieren Konfiguration und Timer-, Zeit- und Wochenprogramme / exportieren Programme importieren Timer-, Zeit- und Wochenprogramme / importieren Servicedaten exportieren Servicedaten exportieren (MKF 56: inkl. Selbsttest-Daten, Kap. 15.5) Software-Update Update der Firmware des Reglers MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 102/170...
  • Seite 103: Automatische Abschaltung Der Innenraumbeleuchtung

    14.7 Automatische Abschaltung der Innenraumbeleuchtung Drücken Sie die Innenbeleuchtung-Taste, um die Innenraumbeleuchtung ein-und auszuschalten. In diesem Menü können Sie zusätzlich eine Zeitdauer festlegen, nach der sich das eingeschaltete Licht automatisch wieder ausschaltet. Pfad: Hauptmenü > Einstellungen > Sonstige Eingabemenü „Zeitintervall Licht“. Untermenü...
  • Seite 104: Aktuelle Betriebsparameter

    15.2 Aktuelle Betriebsparameter Drücken Sie die Information-Taste, um von der Normalanzeige ins Menü „Info“ zu wechseln. Menü „Info“. Wählen Sie die gewünschte Information. Wählen Sie „Programmbetrieb“, um Informationen zu einem aktuell laufenden Programm anzuzeigen. • Wählen Sie „Sollwerte“, um Informationen zu den eingestellten Sollwerten und zu den Steu- erkontakten anzuzeigen.
  • Seite 105: Ereignisliste

    15.3 Ereignisliste Die „Ereignisliste“ zeigt die Statusinformationen und Fehlermeldungen des aktuellen Tages an. Sie er- möglicht die Einsicht der letzten 100 Ereignisse oder fehlerhaften Zustände des Gerätes. Drücken Sie die Ereignisliste-Taste, um von der Normalanzeige zur Ereignisliste zu gelangen. Ereignisliste Drücken Sie die Aktualisieren-Taste, um die Ereignisliste zu aktualisieren Achtung: Nach Änderung der Spracheinstellung (Kap.
  • Seite 106 Die Ergebnisse des Selbsttests werden im Service-Schreiber des Reglers gespeichert. Über die USB- Schnittstelle des Reglers können sie exportiert und an den BINDER Service gesendet werden (Funktion „Export Servicedaten“ auf USB-Stick, Kap. 14.6). Die Daten werden vom BINDER Service mit einem Ana- lyseprogramm ausgewertet.
  • Seite 107 Menü „Aktive Alarme“. Alarmmeldung „Selbsttest aktiv“. Der potenzialfreie Alarmkontakt wird bei der Der Selbsttest ist aktiv, das Programm läuft ab. Alarmmeldung „Selbsttest aktiv“ nicht geschaltet. Die Sollwertanzeige ist ohne Funktion. Sie können den Summermit der Taste Alarm Bei aktiviertem Summer: Der Summer ertönt. rücksetzen ausschalten.
  • Seite 108: Linienschreiberdarstellung

    Linienschreiberdarstellung Diese Ansicht bietet eine grafische Darstellung des Messwert-Verlaufs. In dieser einem Linienschreiber nachempfundenen Darstellung lassen sich im Zeitraum der Aufzeichnung für beliebige Zeitpunkte die zugehörigen Messdaten abrufen. 16.1 Ansichten Drücken Sie die Ansicht wechseln-Taste, um zur Linienschreiberdarstellung zu wechseln. 16.1.1 Legende ein- und ausblenden Legende einblenden Legende ausblenden...
  • Seite 109: Spezielle Anzeigen Ein- Und Ausblenden

    16.1.3 Spezielle Anzeigen ein- und ausblenden Anzeigen einblenden Anzeigen ausblenden Drücken Sie die Anzeigen einblenden-Taste, um die Anzeige „Tür offen“ (B1), „Betauungsschutz“ (B2) und „Druckluft“ (B3) einzublenden Anzeige „Tür offen“ (B1), „Betauungsschutz“ (B2) und „Druckluft“ (B3) eingeblendet. 16.1.4 Historiendarstellung Historiendarstellung Drücken Sie die Historiendarstellung-Taste, um zur Historiendarstellung zu wechseln.
  • Seite 110 Historiendarstellung: Kurvenauswahl Kurvenauswahl Drücken Sie die Kurvenauswahl-Taste, um das Untermenü „Kurvenauswahl“ aufzurufen. Untermenü „Kurvenauswahl“. Wählen Sie aus, welche Kurven angezeigt werden sollen. Aktivieren Sie dazu das Kontrollkästchen des jeweiligen Parameters und drücken Sie die Bestätigen-Taste. Historiendarstellung: Suchfunktion Suchen Drücken Sie die Suchen-Taste, um das Untermenü „Suchen“ aufzurufen. Untermenü...
  • Seite 111 Historiendarstellung: Zoom-Funktion Zoom Drücken Sie die Zoom-Taste, um das Untermenü „Zoom“ aufzurufen. Untermenü „Zoom“. Wählen Sie den Zoom-Maßstab und drücken Sie die Bestätigen-Taste. Historiendarstellung: Scrolltasten ein- und ausblenden Scrolltasten einblenden Scrolltasten ausblenden Drücken Sie die Scrolltasten einblenden-Taste, um das Untermenü „Seitenauswahl“ aufzurufen. Untermenü...
  • Seite 112: Einstellung Der Parameter

    16.2 Einstellung der Parameter In diesem Menü können Sie das Speicherintervall, die Art der angezeigten Werte und die Skalierung ein- stellen. Pfad: Hauptmenü > Einstellungen > Messwertgrafik Untermenü „Messwertgrafik“. • Wählen Sie das Feld „Speicherintervall“ und geben Sie das gewünschte Speicherintervall ein. Bestäti- gen Sie die Eingabe mit der Bestätigen-Taste.
  • Seite 113: Be- Und Entfeuchtungssystem

    Be- und Entfeuchtungssystem Das Gerät ist mit einem kapazitiven Feuchtesensor ausgestattet. Hierdurch ergeben sich Regelgenauig- keiten von max. +/- 2,5 % r.F. vom eingestellten Sollwert. Der mögliche Arbeitsbereich der Feuchtigkeit ist in den Temperatur-Feuchte-Diagrammen angegeben. • Im Menü „Sollwerte“ können Sie die Feuchteregelung (Be- und Entfeuchtung) mit der Einstellung „Re- gelung ein/aus“...
  • Seite 114: Arbeitsweise Des Be- Und Entfeuchtungssystems

    Die Sollwerte von Temperatur und Feuchte müssen im Klimabetrieb (mit Feuchte) innerhalb von Bereich A liegen, um eine optimale Regelung zu erreichen. Zeitlich eingeschränkt (max. 24 Std.) sind auch Sollwerte im Diskontinuierlichen Bereich (B) möglich. In den Randbereichen des regelbaren Bereiches (A + B) können die Regelgenauigkeiten von +/- 2,5 % r.F.
  • Seite 115: Automatische Frischwasserversorgung Über Wasserleitung

    17.1.2 Frischwasser MKF 56: Das Gerät kann wahlweise über eine Wasserleitung oder über manuelle Befüllung eines exter- nen Frischwasserkanisters (Option, Kap. 21.9) mit Frischwasser versorgt werden. Der Kanister lässt sich an der Geräterückseite befestigen oder neben das Gerät stellen. MKF/MKFT 115, 240, 720: Das Gerät kann wahlweise über eine Wasserleitung oder über manuelle Be- füllung des internen Frischwasserkanisters mit Frischwasser versorgt werden.
  • Seite 116: Abtauen Bei Kältebetrieb

    Störungsanzeigen zu Wasserversorgung und Feuchtesystem siehe Kap. 11.1.3 und 24. Abtauen bei Kältebetrieb BINDER Wechselklimaschränke sind sehr diffusionsdicht. Zugunsten der hohen Temperaturgenauigkeit wurde auf eine automatische zyklische Abtaueinrichtung verzichtet. Bei sehr niedrigen Temperaturen kann die in der Luft befindliche Feuchtigkeit an den Verdampfer-Platten kondensieren und zur Eisbildung führen.
  • Seite 117 VORSICHT Unkontrollierte Abtauung der Vereisung am Verdampfer. Gefahr des Überlaufens. Nach mehreren Tage Kühlbetrieb < 5 °C: ∅ Gerät NICHT direkt ausschalten.  Gerät manuell abtauen (siehe vorhergehende Beschreibung).  Erst dann Gerät am Hauptschalter (1) ausschalten und den Wasserhahn für die Frischwasserversorgung schließen.
  • Seite 118: Potenzialfreie Schaltausgänge Über Steuerkontakte

    Potenzialfreie Schaltausgänge über Steuerkontakte Die Geräte verfügen standardmäßig über vier potenzialfreie Schaltausgänge (DIN Buchsen (7) und (8) im seitlichen Bedienfeld). Die Steuerkontakte dienen zum Schalten beliebiger Geräte an potenzialfreien Ausgängen. Sie sind im Festwert-und Programmbetrieb programmierbar An/Aus. Der Anschluss für Steuerkontakte „Schaltausgang 1“ und „Schaltausgang 2“ erfolgt über die DIN Buchse (7), der Anschluss für Steuerkontakte „Schaltausgang 3“...
  • Seite 119: Datenlogger Kits (Option)

    Die APT-COM™ 4 Basic Edition ist im Lieferumfang des Gerätes inbegriffen. APT-COM™ 4 steht zum Download auf der BINDER Website bereit. Bei der Registrierung des Gerätes erhalten Sie einen Lizenz- schlüssel, mit dem Sie für Ihre heruntergeladene Version den Funktionsumfang der Basic Edition frei- schalten können.
  • Seite 120: Analogausgänge Für Temperatur Und Feuchte (Option)

    21.4 Analogausgänge für Temperatur und Feuchte (Option) Bei dieser Option ist das Gerät mit Analogausgängen von 4-20 mA für Ist- und Sollwert der Temperatur und der Feuchte ausgestattet. Diese Ausgänge können zur Weiterleitung an externe Datenerfassungs- systeme oder Registriergeräte verwendet werden. Der Anschluss Analogausgänge für Temperatur ist als DIN-Buchse (9) im seitlichen Bedienfeld wie folgt ausgeführt: ANALOGAUSGANG TEMPERATUR 4-20 mA DC...
  • Seite 121 Anforderungen an die dem Gerät direkt zugeführte Druckluft • Qualität der Luft: DIN ISO 8573-1:2010 [2:2:1] • Anschlussdruck: 6-8 bar Hausanschluss Falls ein abweichender Anschlussdruck benötigt wird, kontaktieren Sie bitte BINDER Individual. • Zulässige Temperatur: 10 °C bis 50 °C • Luftbedarf: 15 m³/h (bei Normaldruck)
  • Seite 122 Wir empfehlen ein jährliches Wartungsintervall. Ein Austausch ist ebenfalls notwendig, wenn die Statusanzeige an der Geräterückseite gelb leuchtet oder blinkt. Etwa 1x monatlich sollte die Statusanzeige kontrolliert werden. Normaler Betriebszustand Filterelemente und Trockenmittelkartusche müssen ausgetauscht werden. BINDER Service benachrichtigen Alarm. BINDER Service benachrichtigen Statusanzeige Abbildung 23: Rückansicht Gerät mit Option Drucklufttrockner (Beispiel : MKFT 115)
  • Seite 123: Objekttemperaturanzeige Mit Flexiblem Pt 100 Temperatursensor (Option)

    Standard Luftkühlung aktiv. MKF / MKFT 720: Mit der Option Wasserkühlung kühlt das Gerät immer über die Wasserkühlung. Nachrüstung durch den Hersteller ist möglich, dazu muss das Gerät in das Werk der BINDER GmbH zurückgesendet werden. Die Feuchteeinrichtung des Gerätes wird wie beim Standardgerät wahlweise über Abwasser- und Frischwasseranschluss oder manuell über Kanister versorgt.
  • Seite 124: Anschluss Des Frischwasserkanisters Und Der Pumpe

    Kanister zur Verfügung. Fassungsvermögen der Kanister: je 20 Liter. Die Kanister können neben das Gerät gestellt werden 21.9.1 Anschluss des Frischwasserkanisters und der Pumpe Die Wasserpumpe wird mit Magneten am Gehäuse des MKF 56 befestigt. Kabelanschluss (21) Schlauchanschluss Frischwasser (22) Frischwasser-Zulaufschlauch Abbildung 24: Wasserpumpe an der Gehäuserückwand...
  • Seite 125: Anschluss Des Abwasserkanisters

    Kabelverbindung zwischen Pumpe und Klimaschrank Stecker des Kabels vom Kabelanschluss (21) der Pumpe in die Steckerbuchse (18) an der Geräterückwand einstecken. Die Steckerbuchse (18) ist mit einem Aufkleber gekennzeichnet: Steckerbuchse (18) Schlauchverbindung zwischen Pumpe und Klimaschrank Frischwasserschlauch auf den Schlauchanschluss (22) der Pumpe aufstecken und mit Schlauchschelle sichern.
  • Seite 126: Anschluss Bei Wiederverwendung Des Abwassers

    VORSICHT Überlaufen des Abwasserkanisters. Beschädigung der Umgebung.  Abwasserkanister rechtzeitig ausleeren. Einbringen einer Feuchtequelle in den Innenraum kann zu erhöhter Abwasserproduktion führen. Überprüfen Sie regelmäßig den Füllstand des Abwasserkanisters. 21.9.3 Anschluss bei Wiederverwendung des Abwassers Bei sauberem Innenraum kann das Abwasser aus dem Gerät erneut verwendet werden. Hierzu wird der Abwasseranschluss „OUT“...
  • Seite 127: Binder Pure Aqua Service (Option)

    Aufbereitung von Leitungswasser. Die Lebensdauer hängt von der Wasserqualität und dem Wasser- verbrauch ab. Die Messeinrichtung zur Beurteilung der Wasserqualität ist immer wieder verwendbar. Ausführliche Hinweise zu Funktion und Betrieb der Wasseraufbereitung BINDER Pure Aqua Service entnehmen Sie bitte der Betriebsanleitung, die BINDER Pure Aqua Service beiliegt. Wartung, Reinigung und Service 22.1 Wartungsintervalle, Service...
  • Seite 128: Reinigung Und Dekontamination

    Wir empfehlen den Abschluss eines Wartungsvertrages. Nähere Informationen gibt Ihnen der BINDER Service: BINDER Telefon-Hotline: +49 (0) 7462 2005 555 BINDER Fax-Hotline: +49 (0) 7462 2005 93555 BINDER Service-E-Mail: service@binder-world.com BINDER Service Hotline USA: +1 866 885 9794 oder +1 631 224 4340 x3 (in den USA gebührenfrei)
  • Seite 129 Es dürfen keine Reinigungsmittel verwendet werden, die durch Reaktion mit Bestandteilen des Gerätes oder des Beschickungsgutes eine Gefährdung bewirken können. Bestehen Zweifel hinsichtlich der Eig- nung von Reinigungsmitteln, kontaktieren Sie bitte den BINDER Service. Zur gründlichen Reinigung des Gerätes empfehlen wir den Neutralreiniger Art. Nr. 1002-0016.
  • Seite 130 Gerät vor der chemischen Dekontamination spannungsfrei machen. Netzstecker ziehen. Es dürfen keine Mittel zur Dekontamination verwendet werden, die durch Reaktion mit Bestandteilen des Gerätes oder des Beschickungsgutes eine Gefährdung bewirken können. Bestehen Zweifel hinsichtlich der Eignung von Dekontaminationsmitteln, kontaktieren Sie bitte den BINDER Service. Geeignete Desinfektionsmittel: Geräteinnenraum Handelsübliche Flächendesinfektionsmittel ohne Säure und ohne Halogenide.
  • Seite 131 22.3 Rücksendung eines Gerätes an die BINDER GmbH Die Annahme von BINDER Geräten, die zur Reparatur oder aus anderen Gründen in das Werk der BINDER GmbH zurückgesendet werden, erfolgt ausschließlich nach Vorlage einer von uns erteilten sog. Autorisationsnummer (RMA-Nummer). Diese wird bei Eingang Ihrer fernmündlichen oder schriftlichen Reklamation vor Rücksendung (!) des BINDER Gerätes an uns Ihnen zugeteilt.
  • Seite 132: Entsorgung Der Transportverpackung

    Entsorgung 23.1 Entsorgung der Transportverpackung Verpackungselement Material Entsorgung Bänder zum Fixieren der Umver- packung auf Palette (Größen 56, Kunststoff Kunststoff-Recycling 115, 240) Nichtholz (IPPC-Standard) Holz-Recycling Holzkiste (Größe 720, Option für Größen 56, 115, 240) Metallverwertung mit Metallschrauben Metall Massivholz (IPPC-Standard) Holz-Recycling Palette mit Schaumstoffpolsterung...
  • Seite 133 20.10.2015 (BGBl. I S. 1739) zertifizierten Recyclingunternehmen entsorgen lassen oder  Den BINDER Service mit der Entsorgung beauftragen. Es gelten die beim Kauf des Gerätes gültigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der BINDER GmbH. BINDER Altgeräte werden bei Wiederverwertung nach Richtlinie 2012/19/EU von zertifizierten Unterneh- men in sortenreine Stoffe zerlegt.
  • Seite 134 23.4 Entsorgung des Gerätes in EU-Staaten außer der Bundesrepublik Deutsch- land BINDER-Geräte sind gemäß Anhang I der Richtlinie 2012/19/EU des Europäischen Parlaments und des Rates über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE) als „Überwachungs- und Kontrollinstrumente“ (Ka- tegorie 9) für ausschließlich gewerbliche Nutzung eingestuft und dürfen NICHT an öffentlichen Sammel- stellen abgegeben werden.
  • Seite 135: Entsorgung Des Gerätes In Nicht-Eu-Staaten

    VORSICHT Umweltschäden.  Zur endgültigen Außerbetriebnahme und Entsorgung des Gerätes kontaktieren Sie bitte den BINDER Service.  Beachten Sie bei der Entsorgung zum Schutz der Umwelt die einschlägigen öffentlich- rechtlichen Entsorgungsbestimmungen. Die Hauptplatine des Gerätes enthält eine Lithium-Batterie. Entsorgen Sie diese nach den landesüblichen Vorschriften.
  • Seite 136 Gerät ohne Funktion. Gerätesicherung prüfen und ggf. tauschen. Bei erneutem Anspre- Gerätesicherung hat angespro- chen. chen BINDER-Service benachrich- tigen. Regler defekt. Nenntemperatur durch Gerätede- fekt wurde um ca. 20 °C überschrit- BINDER-Service benachrichtigen. ten. Übertemperaturschutzein- richtung (Klasse 1) hat angespro- chen.
  • Seite 137 17). Kompressor nicht eingeschaltet. Defekte Magnetventile. BINDER-Service benachrichtigen. Kein oder zu wenig Kältemittel. Hauptschalter (1) mindestens 1 MKF 56: Hauptschalter (1) vor Stunde vor Inbetriebnahme ein- weniger als 1 Std. eingeschaltet. schalten. Keine Kälteleistung, Informati- onsmeldung „Vorheizphase“ Hauptschalter (1) und/oder rück- MKF / MKFT 115, 240, 720: im Reglerdisplay.
  • Seite 138 Vorwärmekammer. Kombination von Temperatur- und Geeignete Kombination von Tem- Feuchte-Sollwert führt zur Tau- peratur- und Feuchte-Sollwert punktunterschreitung. wählen. MKF 56: Lüfterdrehzahl auf 100% Schlechte räumliche Feuchte- MKF 56: Lüfterdrehzahl reduziert. und Temperaturverteilung setzen. Regler Standby-Modus des Displays aktiv. Touchscreen drücken.
  • Seite 139: Werksseitige Kalibrierung Und Justierung

    Technische Beschreibung 25.1 Werksseitige Kalibrierung und Justierung Die Geräte wurden werksseitig kalibriert und justiert. Kalibrierung und Justierung werden im BINDER QM- System nach DIN EN ISO 9001 (zertifiziert seit Dezember 1996 durch TÜV CERT) durch standardisierte Prüfanweisungen beschrieben und entsprechend durchgeführt. Die verwendeten Prüfmittel unterliegen der ebenfalls im BINDER QM-System nach DIN EN ISO 9001 beschriebenen Prüfmittelüberwachung und...
  • Seite 140 Zirkulation zwischen den Gütern, um eine homogene Verteilung von Temperatur und Feuchte zu gewährleisten. 25.4 Technische Daten MKF (E5) Gerätegröße Außenabmessungen Breite brutto (inklusive 18 mm für 1 Durch- führung (MKF 56, 115, 240), 36 mm für 2 1000 1135 1615 Durchführungen (MKF 720) mit Stopfen) Höhe brutto (inklusive Rollen)
  • Seite 141 Gerätegröße Leistungsdaten Temperatur (ohne Feuchte) Mittlere Aufheizgeschwindigkeit K/min. nach IEC 60068-3-5 Mittlere Abkühlgeschwindigkeit K/min. nach IEC 60068-3-5 Aufheizzeit von -40 °C auf 180 °C Minuten Abkühlzeit von 180 °C auf -40 °C Minuten Max. Wärmekompensation bei 25 °C 1200 2100 2800 5800 Leistungsdaten Klima (mit Feuchte)
  • Seite 142 Sämtliche technischen Daten gelten ausschließlich für unbeladene Geräte in Standardausführung bei einer Umgebungstemperatur von +22 °C +/- 3 °C und einer Netzspannungsschwankung von +/-10%. Die technischen Daten sind nach BINDER Werksnorm Teil 2:2015 und DIN 12880:2007 ermittelt. Alle Angaben sind für Seriengeräte typische Mittelwerte. Technische Änderungen sind vorbehal- ten.
  • Seite 143 Gerätegröße Innenabmessungen Breite 1200 Höhe 1020 Tiefe Innenraum Volumen Einschübe Anzahl Einschübe, Serie Anzahl Einschübe, max. Maximale Belastung pro Einschub Zulässige Gesamtbelastung Gewicht Gewicht (leer) Gewicht (leer) mit Option Drucklufttrockner Leistungsdaten Temperatur (ohne Feuchte) Temperaturbereich °C -70 bis +180 -70 bis +180 -70 bis +180 Zeitliche Temperaturabweichung ±...
  • Seite 144: Ausstattung Und Optionen (Auszug)

    Einbringen einer Feuchtequelle in den Innenraum beeinflusst den minimalen Feuchtebereich. 25.6 Ausstattung und Optionen (Auszug) Das Gerät darf nur mit Original-Zubehör von BINDER oder mit von BINDER freigegebenem Zubehör anderer Anbieter betrieben werden. Der Benutzer trägt das Risiko bei Verwendung von nicht freigegebenem Zubehör.
  • Seite 145 Ist kein geeigneter Haus-Wasseranschluss vorhanden, kann die Wasserversorgung manuell über Befüllung des Frischwassertanks (intern: Standard für MKF/MKFT 115, 240, 720, extern: Option für MKF 56) erfolgen. Außerdem ist ein Wasserablauf in maximal 3 m Entfernung und in maximal 1m Hö- he erforderlich.
  • Seite 146: Zubehör Und Ersatzteile (Auszug)

    Räumliche Temperatur- und Feuchtemessung inklusive Zertifikat DL300318 (18 Messpunkte Temperatur, 1 Messpunkt Feuchte) Räumliche Temperatur- und Feuchtemessung inklusive Zertifikat DL300327 (27 Messpunkte Temperatur, 1 Messpunkt Feuchte) Für Informationen zu hier nicht aufgeführten Bauteilen kontaktieren Sie bitte den BINDER-Service. MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 146/170...
  • Seite 147: Aufheiz- Und Abkühlkurven Mkf

    25.8 Aufheiz- und Abkühlkurven MKF Aufheizkurve MKF 56 Abkühlkurve MKF 56 Temp/°C Temp/°C t/min t/min Aufheizkurve MKF 115 Abkühlkurve MKF 115 Temp/°C Temp/°C t/min t / min Aufheizkurve MKF 240 Abkühlkurve MKF 240 Temp. / °C Temp. / °C t / min.
  • Seite 148: Aufheiz- Und Abkühlkurven Mkft

    Aufheizkurve MKF 720 Abkühlkurve MKF 720 25.9 Aufheiz- und Abkühlkurven MKFT Aufheizkurve MKFT 115 Abkühlkurve MKFT 115 Temp. / °C Temp./ °C t/min t/min Aufheizkurve MKFT 240 Abkühlkurve MKFT 240 Temp. / °C t/min -100 t/min MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 148/170...
  • Seite 149 Aufheizkurve MKFT 720 Abkühlkurve MKFT 720 t/min t/min 25.10 Wärmekompensationskurven MKF Wärmekompensationskurve MKF 56 Wärmekompensationskurve MKF 115 Wärmekompensationskurve MKF 240 Wärmekompensationskurve MKF 720 MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 149/170...
  • Seite 150 Einbringen einer Wärmelast führt dazu, dass die Kältemaschine im Dauerbetrieb läuft. In diesem Falle sind häufigere Wartungsintervalle notwendig. 25.11 Wärmekompensationskurven MKFT Wärmekompensationskurve MKFT 240 Wärmekompensationskurve MKFT 115 Wärmekompensationskurve MKFT 720 Einbringen einer Wärmelast führt dazu, dass die Kältemaschine im Dauerbetrieb läuft. In diesem Falle sind häufigere Wartungsintervalle notwendig.
  • Seite 151 25.12 Geräteabmessungen Geräteabmessungen MKF 56: [mm] MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 151/170...
  • Seite 152 Geräteabmessungen MKF / MKFT 115: [mm] MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 152/170...
  • Seite 153 Geräteabmessungen MKF 240: [mm] MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 153/170...
  • Seite 154 Geräteabmessungen MKFT 240: [mm] MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 154/170...
  • Seite 155 Geräteabmessungen MKF / MKFT 720: [mm] MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 155/170...
  • Seite 156: Eu-Konformitätserklärung Mkf

    Zertifikate und Konformitätserklärungen 26.1 EU-Konformitätserklärung MKF MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 156/170...
  • Seite 157 MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 157/170...
  • Seite 158 MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 158/170...
  • Seite 159: Eu-Konformitätserklärung Mkft

    26.2 EU-Konformitätserklärung MKFT MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 159/170...
  • Seite 160 MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 160/170...
  • Seite 161 MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 161/170...
  • Seite 162 26.3 Zertifikat für das GS Prüfzeichen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversi- cherung e.V. (DGUV) MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 162/170...
  • Seite 163 MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 163/170...
  • Seite 164: Registrierung Des Binder Gerätes

    Produktregistrierung 27.1 Registrierung des BINDER Gerätes MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 164/170...
  • Seite 165 Registrieren Sie sich für Ihre gratis BINDER Multi Management Software APT-COM™ 4 BASIC-Edition Mit dem Kauf Ihres BINDER Gerätes erhalten Sie gratis die BINDER Multi Management Software APT-COM™ 4 BASIC-Edition. Verwalten, Aufzeichnen, Programmieren und Dokumentieren, das und noch viel mehr bietet die neue Multi Management Software von BINDER.
  • Seite 166: Unbedenklichkeitsbescheinigung

    Unbedenklichkeitsbescheinigung 28.1 Für Geräte außerhalb USA und Kanada Erklärung zur Sicherheit und gesundheitlichen Unbedenklichkeit Die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter, die Gefahrstoffverordnung GefStofV und die Vor- schriften zur Sicherheit am Arbeitsplatz machen es erforderlich, dass dieses Formblatt für alle Produkte, die an uns zurückgeschickt werden, ausgefüllt wird.
  • Seite 167  Das Gerät wurde sicher verpackt und vollständig gekennzeichnet  Der Spediteur wurde (falls vorgeschrieben) über die Gefährlichkeit der Sendung informiert. Wir versichern, dass wir gegenüber BINDER für jeden Schaden, der durch unvollständige und unrichtige Angaben entsteht, haften und BINDER gegen eventuell entstehende Schadenansprüche Dritter freistel- len.
  • Seite 168: Für Geräte In Usa Und Kanada

    Please complete this form and the Customer Decontamination Declaration (next 2 pages) and attach the required pictures. E-mail to: IDL_SalesOrderProcessing_USA@binder-world.com After we have received and reviewed the complete information we will decide on the issue of a RMA number. Please be aware that size specifications, voltage specifications as well as performance specifi- cations are available on the internet at www.binder-world.us...
  • Seite 169: Measures To Be Taken In Case Of Skin Contact Or Release Into The Atmosphere

    Customer (End User) Decontamination Declaration Health and Hazard Safety declaration To protect the health of our employees and the safety at the workplace, we require that this form is com- pleted by the user for all products and parts that are returned to us. (Distributors or Service Organizations cannot sign this form) NO RMA number will be issued without a completed form.
  • Seite 170 4.5 Shipping laws and regulations have not been violated. I hereby commit and guarantee that we will indemnify BINDER Inc. for all damages that are a consequence of incomplete or incorrect information provided by us, and that we will indemnify and hold harmless BINDER Inc.

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