Konstantklimaschränke mit programmregelung; konstantklimaschränke mit ich konformer beleuchtung mit programmregelung und positionierbaren lichtkassetten (109 Seiten)
Bd/bf/ed/fd/fed-serie inkubatoren avantgarde.line mit freier konvektion; inkubatoren avantgarde.line mit umluft; trocken und waermeschraenke avantgarde.line mit freier konvektion; trocken und waermeschraenke avantgarde.line mit umluft; trocken und waermes (33 Seiten)
Abwasseranschluss für Befeuchtungssystem................... 27 Frischwasserversorgung für Befeuchtungssystem ................27 4.2.1 Automatische Frischwasserversorgung für Befeuchtungssystem über Wasserleitung ..28 4.2.2 Manuelle Frischwasserversorgung über externen Frischwasserkanister (Option für MKF 56)28 4.2.3 Manuelle Frischwasserversorgung für Befeuchtungssystem über internen Frischwasserkanister (MKF/MKFT 115, 240, 720) ..............28 4.2.4 Wasserkreislauf: Hebel zur Rückführung des Kondensats (Option für MKF/MKFT 115, 240,...
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Menüstruktur des Reglers ......................... 43 5.5.1 Hauptmenü ..........................44 5.5.2 Untermenü „Einstellungen“ ..................... 45 5.5.3 Untermenü „Service“ ....................... 45 Prinzip der Eingaben am Regler ....................... 46 Verhalten während und nach Netzausfall ..................46 Verhalten bei Türöffnung ........................47 INBETRIEBNAHME ..................... 47 Einschalten des Gerätes ........................
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21.5 Druckluftanschluss (Option) ......................121 21.6 Geregelter Drucklufttrockner (Option) ..................... 121 21.7 Wasserkühlung (Option für MKF 56, 115, 240, 720 und MKFT 720) ..........123 21.8 Objekttemperaturanzeige mit flexiblem Pt 100 Temperatursensor (Option) ........123 21.9 Externer Frischwasser- und Abwasserkanister (Option für MKF 56)..........124 21.9.1...
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26.2 EU-Konformitätserklärung MKFT ....................159 26.3 Zertifikat für das GS Prüfzeichen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (DGUV) . 162 27. PRODUKTREGISTRIERUNG ................164 27.1 Registrierung des BINDER Gerätes ....................164 27.2 Multi Management Software APT-COM™ BASIC-Edition .............. 165 28. UNBEDENKLICHKEITSBESCHEINIGUNG............166 28.1 Für Geräte außerhalb USA und Kanada ..................
Außerdem weisen wir darauf hin, dass der Inhalt dieser Betriebsanleitung nicht Teil einer früheren oder bestehenden Vereinbarung, Zusage oder eines Rechtsverhältnisses ist oder dieses abändert. Sämtliche Verpflichtungen der BINDER GmbH ergeben sich aus dem jeweiligen Kaufvertrag, der auch die vollstän- dige und allein gültige Gewährleistungsregelung enthält. Diese vertraglichen Gewährleistungsbestim- mungen werden durch die Ausführungen in dieser Betriebsanleitung weder erweitert noch eingeschränkt.
WARNUNG Hinweis auf eine gefährliche Situation, die, wenn sie nicht vermieden wird, möglicherweise zum Tod oder zu schweren (irreversiblen) Verletzungen führen kann. VORSICHT Hinweis auf eine gefährliche Situation, die, wenn sie nicht vermieden wird, möglicherweise zu mittleren oder leichten (reversiblen) Verletzungen führen kann. VORSICHT Hinweis auf eine Situation, die, wenn sie nicht vermieden wird, möglicherweise zu Beschädigungen des Produktes und / oder seiner Funktionen oder eine Sache in seiner Umgebung führen kann.
Verbote Nicht mit Wasser Nicht berühren Nicht besteigen besprühen Hinweise, die Sie zur optimalen Funktion des Gerätes beachten sollten. 1.2.4 Textstruktur des Sicherheitshinweises Gefahrenart /Ursache. Mögliche Folgen. ∅ Handlungsanweisung: Verbot. Handlungsanweisung: Gebot. Beachten Sie ebenfalls die nicht besonders hervorgehobenen anderen Hinweise und Informationen, um Störungen zu vermeiden, die mittelbar oder unmittelbar Personen- und Sachschäden bewirken können.
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Beispiel: MKF 56 Beispiel: MKF 240 Abbildung 1: Position der Hinweisschilder am Gerät Sicherheitshinweise vollständig und in lesbarem Zustand halten. Ersetzen Sie nicht mehr lesbare Sicherheits-Hinweisschilder. Diese erhalten Sie beim BINDER-Service. MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 10/170...
Im Mittleren Ösch 5 Made in Germany 78532 Tuttlingen / Germany www.binder-world.com Abbildung 2: Typenschild (Beispiel MKFT 240 Standardgerät) Angaben auf dem Typenschild (Beispiel) Information BINDER Hersteller: BINDER GmbH MKFT 240 Modell Alternating climate chamber Gerätebezeichnung: Wechselklimaschrank 00000000000000 Serial No. Seriennummer des Gerätes...
Fachpersonal ausgeführt werden und wenn Bauteile, welche die Sicherheit des Gerätes beeinflussen, bei Ausfall durch Original-Ersatzteile ersetzt werden. Das Gerät darf nur mit Original-Zubehör von BINDER oder mit von BINDER freigegebenem Zubehör anderer Anbieter betrieben werden. Der Benutzer trägt das Risiko bei Verwendung von nicht freigegebe- nem Zubehör.
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Informieren Sie sich über mögliche Gesundheitsgefährdungen durch das Beschickungsgut, den eventuell enthaltenen feuchten Bestandteil oder durch Reaktionsprodukte, die während des Konditionierungsvor- gangs entstehen können. Treffen Sie geeignete Maßnahmen vor Inbetriebnahme des Gerätes, um solche Gefährdungen auszuschließen. GEFAHR Gefahr durch elektrischen Schlag! Lebensgefahr.
Gerätes aus Edelstahl, Aluminium und Kupfer angreifen können. Hierzu zählen insbesondere Säuren und Halogenide. Für etwaige Korrosionsschäden durch solche Inhaltsstoffe übernimmt die BINDER GmbH keine Haftung. Bei vorhersehbarer Benutzung des Gerätes besteht für den Nutzer keine Gefährdung durch die Integrati- on des Geräts in Systeme oder durch besondere Umgebungs- oder Anwendungsbedingen i.
Maßnahmen zur Unfallverhütung Der Betreiber des Gerätes muss die folgende Regel beachten: Betreiben von Arbeitsmitteln. Betreiben von Kälteanlagen, Wärmepumpen und Kühleinrichtungen (GUV-R 500 Kap. 2.35) (für Deutschland). Folgende Maßnahmen wurden seitens des Herstellers getroffen, um Entzündung und Explosionen zu vermeiden: •...
Resistenz des Feuchtesensors gegen Schadstoffe Die folgende Schadstoffliste bezieht sich ausschließlich auf den Feuchtesensor, ungeachtet der Resis- tenz aller anderen im Gerät verbauten Materialien oder Stoffverbote in Hinblick auf den Explosionsschutz. Einige Gase - speziell Reingase - haben keinen Einfluss auf den Feuchtesensor. Andere haben nur einen sehr kleinen Einfluss, während wiederum andere Gase den Sensor stark beeinflussen können.
Die Luftbefeuchtung erfolgt durch ein Widerstandsbeheiztes Dampfbefeuchtungssystem. Hierfür ist voll- entsalztes (demineralisiertes) Wasser zu verwenden. Mit der Option BINDER Pure Aqua Service kann das Gerät bei jeder Wasserhärte eingesetzt werden. Die hochwertige Gehäuseisolation garantiert sowohl einen geräuscharmen Betrieb als auch eine durch- gehend geringe Gehäusetemperatur.
(4b) (5a) (5a) (10) (10) (11) MKF 56 MKF / MKFT 115 / 240 / 720 Abbildung 5: Seitliches Bedienfeld an der rechten Seite der Kältemaschine mit Optionen Hauptschalter Ein / Aus nicht belegt nicht belegt 2 potenzialfreie Schaltausgänge über Steu- erkontakte Schalter Wasserkühlung (Option)
Hinweis für Gebrauchtgeräte: Gebrauchtgeräte sind Geräte, die für kurzzeitige Tests oder Ausstellungen verwendet wurden und vor dem Weiterverkauf einer eingehenden Prüfung unterzogen wurden. BINDER garantiert den technisch einwandfreien Zustand des Gerätes. Gebrauchtgeräte sind durch entsprechenden Aufkleber auf der Gerätetür als solche gekennzeichnet.
Zulässige Umgebungstemperatur bei Transport: • Ohne vorhergehende Entleerung des Befeuchtungssystems: 3 °C bis +60 °C. • Nach Entleerung des Befeuchtungssystems durch den BINDER Service: -10 °C bis +60 °C. Bei Temperaturen unter 3 °C muss das Wasser aus dem Befeuchtungssystem vollständig entfernt sein.
VORSICHT Lagerung unter 3 °C mit befülltem Dampfbefeuchtungssystem . Frostbildung im Dampferzeuger. Beschädigung des Gerätes. Vor Lagerung unter 3 °C BINDER Service kontaktieren. • Zulässige Umgebungsfeuchte: max. 70% r.F., nicht kondensierend VORSICHT Kondensation durch übermäßige Feuchte. Korrosion am Gehäuse nach längerem Betrieb mit Feuchtewerten > 70 % r.F.
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∅ KEINE explosionsfähige Stäube oder Lösungsmittel-Luftgemische in der Umgebung. Gerät nur außerhalb explosionsgefährdeter Bereiche aufstellen. MKF 56: Mit Option „Externer Frischwasser- und Abwasserkanister“ (Kap. 21.9): Stellen Sie das Gerät so auf, dass der Zugang zum Befüllen des Frischwasserkanisters leicht möglich ist.
MKF/MKFT 115, 240, 720, extern: Option für MKF 56) muss die Abwasserleitung angeschlossen sein. MKF 56: Das Gerät kann wahlweise über eine Wasserleitung oder über manuelle Befüllung eines exter- nen Frischwasserkanisters (Option, Kap. 21.9) mit Frischwasser versorgt werden. MKF/MKFT 115, 240, 720: Das Gerät kann wahlweise über eine Wasserleitung oder über manuelle Be- füllung des internen Kanisters mit Frischwasser versorgt werden.
• Die Leitungen für Wasserzulauf einseitig durch die mitgelieferte Schlauchklemme sichern. 4.2.2 Manuelle Frischwasserversorgung über externen Frischwasserkanister (Option für MKF 56) Ist kein Haus-Wasseranschluss mit geeignetem Wasser vorhanden, kann die Wasserversorgung manuell über Befüllung eines externen Frischwasserkanisters (Option, Fassungsvermögen 20 Liter) erfolgen. Der Frischwasserkanister lässt sich neben das Gerät stellen (Kap.
4.2.4 Wasserkreislauf: Hebel zur Rückführung des Kondensats (Option für MKF/MKFT 115, 240, 720) (25) Abbildung 11: Hebel zur Rückführung des Kondensats (Position geöffnet) neben dem Frischwasserkanister hinter der Wartungsklappe Hinter der Wartungsklappe neben dem Frischwasserkanister findet sich ein Hebel (25) zur Rückführung des Kondensats.
• Zulauftemperatur max. 10 °C. • ph Wert 4 bis 7 • Anschlussdruck 4 bis 10 bar Die BINDER GmbH übernimmt keine Verantwortung für die Wasserqualität beim Kunden. Für Probleme und Fehlfunktionen infolge abweichender Wasserqualität übernimmt die BINDER GmbH keine Haftung.
Überprüfung: Schnelles Aufdrehen des Wasserhahns bei nicht angeschlossenem Gerät – das Ventil der Schlauchplatzsicherung muss sofort sperren. Sicherheitskit: Schlauchplatzsicherung mit Rückflussverhinderung für Frischwasser-Anschluss (erhältlich über BINDER Individual) Zum Schutz des Trinkwassers und vor Überflutungen, verursacht durch geplatzte Wasserschläuche, ist ein Sicherheitskit mit Rückflussverhinderer erhältlich.
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Schutzprinzipien: Im Falle von starkem Wasserfluss ab ca. 18 l / Min., verursacht z.B. durch einen geplatzten Wasser- schlauch zwischen Wasserhahn und Gerät, schließt sofort ein Ventil die Wasserentnahme. Das Schlie- ßen ist durch ein Klackgeräusch hörbar. Die Wasserentnahme ist nun bis zur Entriegelung der Schlauch- platzsicherung von Hand unterbrochen.
VORSICHT Gefahr durch Kalkablagerungen. Beeinträchtigung der Ventilfunktion. Jährliche Inspektion der Ventile durch einen Installateur. Kalkablagerungen durch Einlegen in Essigwasser oder Zitronensäure entfernen. Anschließend Funktion und Dichtheit der montierten Einheit überprüfen. Überprüfung: Schnelles Aufdrehen des Wasserhahns bei nicht angeschlossenem Gerät – das Ventil der Schlauchplatzsicherung muss sofort sperren.
4.8.1 Informationen zum Anschluss des Wechselklimaschranks Die Geräte werden anschlussfertig geliefert. MKF 56: Die Geräte verfügen über einen Kaltgerätestecker. Sie sind mit einem internen Leitungsschutz- schalter gegen Überstrom abgesichert. MKF/MKFT 115,240,720: Die Geräte verfügen über eine feste Netzanschlussleitung von mindestens 1800 mm Länge und sind mit drei internen Leitungsschutzschaltern gegen Überstrom abgesichert.
VORSICHT Gefahr falscher Netzspannung. Beschädigung des Gerätes. Vor Anschluss und Inbetriebnahme Netzspannung überprüfen. Netzspannung mit Typenschilddaten vergleichen. Vgl. auch elektrische Daten (Kap. 25.4 und 25.5). Zur vollständigen Trennung vom Strom-Versorgungsnetz müssen Sie den Netzstecker ziehen. Stellen Sie das Gerät so auf, dass der Gerätestecker gut zugänglich ist und bei Gefahr leicht gezogen werden kann.
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Linke Seite des Spannungs- und Frequenzumwandlers Rechte Seite des Spannungs- und Frequenzum- mit Anschlussdose (G) für Wechselklimaschrank wandlers mit Netzschalter (H) und Netzkabel (I) Abbildung 15: Spannungs- und Frequenzumwandler, montiert Abbildung 16: Netzschalter (H) des Spannungs- und Frequenzumwandlers in Position „ON“ (Ein) In Position „OFF“...
Mit dem Programmregler MB2 lassen sich Temperatur- und Feuchtezyklen pro- grammieren und die Lüfterdrehzahl (bei MKF 56) und spezielle Reglerfunktionen für jeden Programmab- schnitt spezifizieren Die Eingabe der Sollwerte und Programme kann direkt am Regler oder über die spe- ziell von BINDER entwickelte APT-COM™...
Benutzers, Spei- cher Sollwert-Schnelleingabe Weiter zur nächsten Anzeige Zurück zur Normalanzeige Information Programmstart Sollwerteingabe Ereignisliste Anzeige der aktiven Alarme Zugang zum Hauptmenü Abbildung 18: Bedienfunktionen des MB2-Reglers in der Normalanzeige (Beispielwerte, MKF 56) MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 38/170...
Bildschirmansichten: Normalanzeige, Programmanzeige, Linienschreiber- darstellung Drücken Sie die Ansicht wechseln-Taste können Sie zwischen Normalanzeige, Programmanzeige und Linienschreiberdarstellung wechseln Drücken Sie die Normalanzeige-Taste, um von der Programmanzeige und Linienschreiberdarstellung zurück zur Normalanzeige zu wechseln. Normalanzeige (Istwerte / Sollwerte) Programmanzeige (Beispiel: Zeitprogramm) Linienschreiberdarstellung MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 39/170...
Übersicht der Reglersymbole Navigationssymbole in der Normalanzeige Symbol Bedeutung Funktion Zugang von der Normalanzeige ins Hauptmenü Hauptmenü Zugang von der Normalanzeige zur Liste der aktiven Alarme Alarm Zugang von der Normalanzeige zur Ereignisliste Ereignisliste Zugang von der Normalanzeige ins Menü Sollwerte: Sollwerteinstellung für Festwertbetrieb, Ein-/Ausschalten der Sollwerteinstellung Feuchteregelung, Einstellung des Überwachungsreglers...
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Funktionssymbole im Menü Linienschreiberdarstellung Symbol Bedeutung Funktion Legende einblenden Legende einblenden Legende ausblenden Legende ausblenden Wechseln zwischen den Seiten der Legende Legende wechseln Anzeige „Tür offen“ (B1), „Betauungsschutz“ (B2) und „Druckluft“ Anzeigen einblenden (B3) einblenden Anzeige „Tür offen“ (B1), „Betauungsschutz“ (B2) und „Druckluft“ Anzeigen ausblenden (B3) ausblenden Linienschreiber anhalten und zur Historiendarstellung wechseln.
Betriebsarten Der Programmregler MB2 verfügt über die folgenden Betriebsarten: • Grundstellung Der Regler arbeitet nicht, d.h. es wird nicht geheizt oder gekühlt, es findet keine Befeuchtung oder Entfeuchtung statt. Der Lüfter ist aus. Das Gerät nimmt allmählich Umgebungswerte an. Diese Betriebsart wird im Festwertbetrieb (Kap. 7.3), im Zeitprogrammbetrieb (Kap. 9.7.3) und im Wo- chenprogrammbetrieb 10.6.5) mit dem Steuerkontakt „Grundstellung“...
Menüstruktur des Reglers Mit den Navigationssymbolen in der unteren Bildschirmleiste der Normalanzeige gelangen Sie zu den gewünschten Reglerfunktionen. Die verfügbaren Funktionen sind abhängig von der aktuellen Berechtigung „Service“, „Admin“ oder „U- ser“ (Kap. 13.1). Diese wird entweder bei der Anmeldung gewählt oder kann ohne Passwortschutz ver- fügbar sein.
• Zugriff auf Servicedaten, Rücksetzung des Reglers in den Auslieferungszustand (Kap. 5.5.3) • Nur für Benutzer mit „Service“- und „Admin“-Berechtigung, voller Funktionsumfang nur für den BINDER Service (Benutzer mit „Service“-Berechtigung) Untermenü „Programme“ • Zugriff auf die Programmfunktionen des Reglers (Kap. 8, 9, 10)
Mail-Adressen Zurück zum Hauptmenü 5.5.3 Untermenü „Service“ Das Untermenü „Service“ ist für Benutzer mit „Service“- und „Admin“-Berechtigung verfügbar. Benutzer mit „Admin“-Berechtigung finden hier Informationen, die sie im Servicefall dem BINDER Service mitteilen können. Pfad: Hauptmenü > Service Seriennummer des Gerätes, Programmversion der Kap.
Prinzip der Eingaben am Regler In den Auswahl- und Eingabemenüs können Sie mit den Tasten in der Fußzeile des jeweiligen Bild- schirms bestimmen, ob die Eingaben übernommen werden sollen. Auswahlmenü (Beispiel) Eingabemenü (Beispiel). Nach Abschluss der Einstellungen gibt es folgende Möglichkeiten: Drücken Sie die Bestätigen-Taste, um die Eingaben übernehmen und das Menü...
Anstieg der rel. Feuchtigkeit erst nach ca. 20 Minuten Wartezeit. Während dieser War- tezeit kann die relative Feuchtigkeit sehr stark absinken. MKF 56: Die Kühl- und Entfeuchtungsfunktion des Gerätes steht erst eine Stunde nach Einschalten des Hauptschalters (1) zur Verfügung. Dies wird durch die Informationsmeldung „Vorheizphase“ im Regler- display angezeigt.
Reglereinstellungen nach Einschalten des Gerätes Das Fenster „Language selection“ erlaubt eine Sprachauswahl, sofern diese im Menü „Inbetriebnahme“ aktiviert ist. Anschließend erfolgt die Abfrage der Zeitzone und der Temperatureinheit. Der Regler befindet sich in der Betriebsart, die vor dem letzten Abschalten eingestellt war und regelt Temperatur und Feuchte im Festwertbetrieb auf die zuletzt eingegebenen Sollwerte und im Programmbe- trieb auf die im Programm zuvor erreichten Sollwerte.
Sollwerteingabe im Festwertbetrieb In der Betriebsart Festwertbetrieb können Sie einen Temperatursollwert, einen Feuchtesollwert, die Lüf- terdrehzahl (bei MKF 56) sowie den Schaltzustand von bis zu 16 Steuerkontakten einstellen. Alle Einstellungen gelten für die Betriebsart Festwertbetrieb bis zur nächsten manuellen Änderung. Auch nach Abschalten des Gerätes und dem Wechsel in die Betriebsarten Grundstellung und Programmbetrieb...
Einstellbereich 0% r.F. bis 100% r.F. Bestätigen Sie die Eingabe mit der Bestätigen-Taste. • MKF 56: Wählen Sie das Feld „Lüfter“ und geben Sie den gewünschten Lüftersollwert ein. Einstellbereich: 30% bis 100% Lüfterdrehzahl. Bestätigen Sie die Eingabe mit der Bestätigen-Taste.
Direkte Sollwerteingabe über die Normalanzeige Die Sollwerteingabe kann auch direkt über die Normalanzeige erfolgen. Beispiel: Eingabemenü „Temperatur“. Normalanzeige (Beispiel: MKF 56). Geben Sie den gewünschten Sollwert ein und Wählen Sie den Sollwert, den Sie ändern bestätigen Sie die Eingabe mit der möchten.
Timerprogramm: Stoppuhrfunktion Für die Dauer einer eingegeben Zeit regelt der Regler konstant auf die im Festwertbetrieb eingegebenen Sollwerte (Temperatur, Feuchte, Lüfterdrehzahl (bei MKF 56), Schaltzustände der Steuerkontakte). Diese Zeit lässt sich als „Timerprogramm“ eingeben. Während der Programmlaufzeit wird eine Änderung dieser Sollwerte nicht wirksam, der Regler regelt auf diejenigen Sollwerte, die bei Programmstart eingestellt waren.
• Wählen Sie im Feld „Programmart“ die Einstellung „Timerprogramm“. • Wählen Sie das Feld „Programmdauer“ und geben Sie die gewünschte Programmdauer ein. Drücken Sie die Bestätigen-Taste. • Wählen Sie das Feld „Programmbeginn“ und geben Sie im Eingabemenü „Programmbeginn“ den ge- wünschten Programmbeginn ein.
Speicherplatz für 25 Programmspeicherplätze mit jeweils bis zu 100 Abschnitten. Für jeden Programmabschnitt können Sie den Temperatursollwert, den Feuchtesollwert, die Lüfterdreh- zahl (bei MKF 56), die Abschnittslänge, die Art des Temperatur- und Feuchteübergangs (Rampe oder Sprung) und das Toleranzband einstellen.
9.1.1 Verhalten während der Programmvorlaufzeit Während der Programmvorlaufzeit bis zum eingestellten Programmbeginn werden die aktuellen Sollwerte des Festwertbetriebs ausgeregelt. Änderungen dieser Sollwerte werden dabei wirksam. Zum eingestell- ten Zeitpunkt des Programmbeginns endet die Programmvorlaufzeit und der Programmablauf beginnt. Ein laufendes Zeitprogramm stoppen 9.2.1 Ein laufendes Zeitprogramm pausieren Drücken Sie die Programmpause-Taste um das Programm anzuhalten.
Ein neues Zeitprogramm anlegen Pfad: Hauptmenü > Programme > Zeitprogramm Menü „Zeitprogramm“: Geben Sie den Namen und, falls gewünscht, Übersicht der bereits angelegten Programme. zusätzliche Information zum Programm in die entsprechenden Felder ein. Wählen Sie einen leeren Programmplatz. Drücken Sie die Bestätigen-Taste. Die Programmansicht öffnet sich (Kap.
Programmeditor: Menü "Programm bearbeiten“. Wählen Sie die gewünschte Funktion und drücken Sie die Bestätigen-Taste. Der Programmeditor bietet folgende Auswahlmöglichkeiten: • Programmname ändern • Programm kopieren • Programm ersetzen: Ein neues oder vorhandenes Programm mit einem zuvor kopierten Programm ersetzen. Dieser Menüpunkt wird erst sichtbar, nachdem ein Programm kopiert wurde. •...
Abschnittseditor: Programmabschnitte verwalten Pfad: Hauptmenü > Programme > Zeitprogramm Wählen Sie das gewünschte Programm. Programmansicht. Abschnittsansicht (Beispiel: Abschnitt 1). Wählen Sie den gewünschten Sie haben folgende Auswahlmöglichkeiten: Programmabschnitt (Beispiel: Abschnitt 1) Wählen Sie einen Parameter, um den jeweiligen Wert einzugeben oder zu ändern (Kap.
9.6.1 Neuen Programmabschnitt anlegen Abschnittseditor: Menü "Abschnitt bearbeiten“. Wählen Sie „neuen Abschnitt anlegen“ und drücken Sie die Bestätigen-Taste. Wählen Sie anschließend, ob der neue Abschnitt vor oder nach dem aktuellen Abschnitt eingefügt werden soll und drücken Sie die Bestätigen-Taste. Der neu angelegte Abschnitt öffnet sich.
oder Drücken Sie die Bearbeiten-Taste, um den Abschnittseditor zu öffnen, falls der aktuelle Abschnitt ersetzt oder vor oder nach ihm der kopierte Abschnitt eingefügt werden soll. Programmansicht. Abschnittsansicht (Beispiel: Abschnitt 1). Wählen Sie denjenigen Abschnitt aus, der Drücken Sie die Bearbeiten-Taste, um den ersetzt oder vor oder nach dem der kopierte Abschnittseditor zu öffnen Abschnitt eingefügt werden soll (Beispiel:...
Temperatursollwert Toleranzbereich für Temperatur: Minimum und Maxi- Feuchtesollwert Toleranzbereich für Feuchte: Minimum und Maximum Lüfterdrehzahl (bei MKF 56) Die Einstell- und Regelbereiche der einzelnen Parameter entsprechen denen des Festwertbetriebs (Kap. 9.7.1 Abschnittsdauer Abschnittsansicht (Ausschnitt). Wählen Sie das Feld „Dauer“ mit der Zeitangabe.
9.7.2 Sollwertrampe und Sollwertsprung Für jeden einzelnen Programmabschnitt lässt sich die Art des Temperatur- und Feuchteverlaufs einstel- len. Einstellung „Rampe“: Allmähliche Übergänge der Temperatur und Feuchte Der Sollwert eines Programmabschnittes dient als Starttemperatur dieses Abschnitts. Während der Dauer des Abschnitts ändert sich der Sollwert allmählich hin zu dem Sollwert des nachfolgenden Programmab- schnittes.
Einstellbereich 0% r.F. bis 100% r.F. Bestätigen Sie die Eingabe mit der Bestätigen-Taste. Der Regler wechselt zur Abschnittsansicht. • MKF 56: Wählen Sie das Feld „Lüfter“ und geben Sie den gewünschten Lüftersollwert ein. Einstellbereich: 30% bis 100% Lüfterdrehzahl. Bestätigen Sie die Eingabe mit der Bestätigen-Taste. Der Regler wechselt zur Abschnittsansicht.
9.7.5 Toleranzbereich Für jeden Programmabschnitt lassen sich für die Temperatur und die Feuchte Programmtoleranzbereiche mit unterschiedlichen Werten für das Toleranzminimum und -maximum festlegen. Sobald der Istwert die festgelegte Schwelle über- bzw. unterschreitet, wird der Programmablauf unterbrochen. Dies wird am Bildschirm angezeigt (s.u.). Sobald der Istwert wieder innerhalb der eingegebenen Toleranzgrenzen liegt, wird das Programm automatisch fortgesetzt.
9.7.6 Wiederholung eines oder mehrerer Abschnitte innerhalb eines Zeitprogramms Sie können mehrere aufeinander folgende Abschnitte gemeinsam hintereinander wiederholen lassen. Da sich der Startabschnitt nicht gleichzeitig als Zielabschnitt eingeben lässt, ist es nicht möglich, nur einen einzelnen Abschnitt zu wiederholen. Tragen Sie die gewünschte Anzahl der Wiederholungen im Feld „Anzahl der Wiederholungen“ ein und die Nummer des Abschnittes, mit dem der Wiederholungszyklus beginnen soll, im Feld „Startabschnitt für Wiederholung.“...
Wochenprogramme Mit dem Programmregler MB2 können Wochenprogramme mit Echtzeitbezug programmiert werden. Der Regler bietet Speicherplatz für 5 Programmspeicherplätze mit jeweils bis zu 100 Schaltpunkten. Pfad: Hauptmenü > Programme > Wochenprogramm 10.1 Ein existierendes Wochenprogramm starten Drücken Sie die Programmstart -Taste, um von der Normalanzeige in das Menü „Programmstart“...
10.3 Ein neues Wochenprogramm erstellen Pfad: Hauptmenü > Programme > Wochenprogramm Geben Sie den Namen und, falls gewünscht, Menü „Wochenprogramm“: zusätzliche Information zum Programm in die Übersicht der bereits angelegten Programme. entsprechenden Felder ein. Wählen Sie einen leeren Programmplatz. Wählen Sie den Verlauf “Rampe” oder “Sprung”...
10.4 Programmeditor: Programme verwalten Pfad: Hauptmenü > Programme > Wochenprogramm Menü „Wochenprogramm“: Programmansicht (Beispiel: Programm 1). Übersicht der bereits angelegten Programme. Bei einem neu angelegten Programm gibt es Wählen Sie ein vorhandenes Programm zunächst nur einen Programmabschnitt. (Beispiel: Programm 1).
Um einen neuen Abschnitt anzulegen, wählen Programmansicht. Sie „neuen Abschnitt anlegen“ und drücken Bei einem neuen Abschnitt ist noch kein Sie die Bestätigen-Taste. Wochentag eingestellt, daher ist er zunächst rot Die Programmansicht öffnet sich. markiert und lässt sich nicht speichern. Der neue Abschnitt wird immer als letzter eingefügt (Beispiel: Abschnitt 2).
10.5 Abschnittseditor: Programmabschnitte verwalten Pfad: Hauptmenü > Programme > Wochenprogramm Wählen Sie das gewünschte Programm. Programmansicht. Abschnittsansicht (Beispiel: Abschnitt 1). Wählen Sie den gewünschten Sie haben folgende Auswahlmöglichkeiten: Programmabschnitt (Beispiel: Abschnitt 1) Wählen Sie einen Parameter, um den jeweiligen Wert einzugeben oder zu ändern (Kap.
10.5.1 Neuen Programmabschnitt anlegen Abschnittseditor: Menü "Abschnitt bearbeiten“. Programmansicht. Wählen Sie „neuen Abschnitt anlegen“ und Bei einem neuen Abschnitt ist noch kein Wochentag drücken Sie die Bestätigen-Taste. eingestellt, daher ist er zunächst rot markiert und lässt sich nicht speichern. Der neue Abschnitt wird immer als letzter eingefügt (Beispiel: Abschnitt 2).
Wählen Sie „Abschnitt ersetzen“, um den gewählten mit dem kopierten Abschnitt zu ersetzen oder Wählen Sie „Abschnitt einfügen“, um den kopierten Abschnitt zusätzlich einzufügen Drücken Sie die Bestätigen-Taste. Wenn Sie „Abschnitt einfügen“ gewählt haben, wird der Abschnitt automatisch in der zeitlich richtigen Position eingefügt.
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Menü „Programmname ändern“. Wählen Sie im Feld „Verlauf“ die gewünschte Ein- stellung „Rampe“ oder „Sprung“ und drücken Sie die Bestätigen-Taste 10.6.2 Wochentag Wählen Sie im Feld „Wochentag“ den gewünschten Wochentag. Mit der Auswahl „Täglich“ wird dieser Abschnitt Abschnittsansicht. jeden Tag zur gleichen Uhrzeit ausgeführt. 10.6.3 Startzeitpunkt Abschnittsansicht.
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Einstellbereich 0% r.F. bis 100% r.F. Bestätigen Sie die Eingabe mit der Bestätigen-Taste. Der Regler wechselt zur Abschnittsansicht. • MKF 56: Wählen Sie das Feld „Lüfter“ und geben Sie den gewünschten Lüftersollwert ein. Einstellbereich: 30% bis 100% Lüfterdrehzahl. Bestätigen Sie die Eingabe mit der Bestätigen-Taste. Der Regler wechselt zur Abschnittsansicht.
Hinweis- und Alarmfunktionen 11.1 Übersicht der Hinweis- und Alarmmeldungen 11.1.1 Informationsmeldungen Diese Meldungen werden durch Informationssymbole in der Kopfzeile der Normalanzeige angezeigt. Ein Informationssymbol dient als Hinweis für einen bestehenden Zustand. Wenn dieser Zustand längere Zeit besteht, kann in einigen Fällen nach einer festen oder einstellbaren Zeit ein Alarm ausgelöst werden.
Defekt des Überwachungsregler-Temperatursensors sofort Überwachungsregler“ MKF/MKFT 115, 240, 720: „Überstrom Verdichter“ sofort Störung der Kältemaschine. BINDER Service benachrichtigen. Alarmmeldungen sind bis zum Quittieren in der Liste der aktiven Alarme und dauerhaft in der Ereignisliste aufgeführt. 11.1.3 Meldungen zum Befeuchtungssystem Beginn nach Eintritt Zustand und Maßnahme...
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Frischwasserkanister zu voll, oder es liegt ein Defekt des Schwimmerschalters vor. Wasser absaugen „Überlauf nach 60 Sek. (Kap. 4.2.3). Gerätefunktion wird normal fortgesetzt. Wasserkanister“ Wenn die Meldung dauerhaft besteht, BINDER Service benachrichtigen. Befeuchtungsmodul konnte den Kondensatsammelbehälter nicht entleeren. Abwasserschlauch verstopft. Länge und Verlegung des Abwasserschlauches prüfen. Benachrichtigen Sie ggf.
11.2 Alarmzustand 1. Optische Anzeige in der Normalanzeige: Alarmmeldung. Kopfzeile blinkt rot 2. Akustisches Warnsignal, sofern der Summer aktiviert ist (Kap. 11.4). Normalanzeige im Alarmzustand (Beispiel). (a) Kopfzeile blinkt rot und zeigt die Alarmmel- dung (b) Alarm-Taste in der Fußzeile: Wechsel zur Liste der aktiven Alarme und Quittierung (c) Ggf.
Gerät bleibend ab. Die Wiederinbetriebnahme durch den Anwender ist nicht mehr möglich. Die Tempera- tursicherung ist nicht von außen zugänglich und kann nur von einer Servicefachkraft ausgetauscht wer- den. Kontaktieren Sie in diesem Falle einen autorisierten Kundendienst oder den BINDER Service. 12.2 Übertemperatur-Überwachungsregler (Temperaturwählbegrenzer Klasse 2) Standardmäßig verfügen die Geräte über einen elektronischen Überwachungsregler (Temperaturwählbe-...
12.2.1 Überwachungsregler-Modus Sie können den Überwachungsregler-Modus auf „Limit (absolut)“ oder „Offset (relativ)“ einstellen. • Limit: Höchstzulässiger Temperaturwert absolut Diese Einstellung bietet hohe Sicherheit, da die eingestellte Grenztemperatur nicht überschritten wer- den kann. Es ist wichtig, den Überwachungsregler-Sollwert nach jeder Änderung des Temperatur- Sollwertes anzupassen.
Überprüfen Sie regelmäßig die Einstellung des Überwachungsreglers auf Sollwertart „Grenzwert“ oder „Offset“ • im Festwertbetrieb bezogen auf den eingegebenen Temperatursollwert • im Programmbetrieb bezogen auf die höchsten Temperatur des gewählten Temperaturpro- gramms Stellen Sie den Temperaturwert des Überwachungsreglers ca. 2 °C bis 5 °C höher als den Temperatursollwert ein.
Anschließend lässt sich die Alarmmeldung am Regler zurücksetzen (Kap. 11.3) und das Gerät wieder in Betrieb nehmen. Die Kontrollleuch- te K1 erlischt. Beispiel: MKF 56 Einstellung der Grenztemperaturwerte an den Modulen (4a) und (4b): • Taste P drücken •...
• Alle Passwörter können im Untermenü „Abmelden“ geändert werden (Kap. 13.3). „Service“-Berechtigung • Berechtigung nur für den BINDER Service • Umfangreiche Berechtigung zur Reglerbedienung und Konfiguration, Zugriff auf Servicedaten • Die Passwörter für die Berechtigungen „Service“, „Admin“ und „User“ können im Untermenü „Abmel- den“...
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Bedienung nach Anmeldung eines Benutzers Bei der Anmeldung des Benutzers wird die Be- rechtigung ausgewählt und durch Eingabe des jeweiligen Passwortes bestätigt. Sobald der Benutzer angemeldet ist, ist die Reglerbedienung verfügbar, erkennbar am ge- öffneten Schlosssymbol in der Kopfzeile. Es stehen diejenigen Reglerfunktionen zur Verfü- gung, die der Berechtigung des angemeldeten Benutzers entsprechen.
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Informationsfenster Um zu sehen, mit welcher Berechtigung der aktuelle Benutzer angemeldet ist, wählen Sie in der Normal- anzeige den Pfeil ganz rechts in der Kopfzeile des Bildschirms. Das Informationsfenster zeigt Datum und Uhrzeit, freien Speicherplatz im Regler sowie unter „Berechti- gung“...
13.2 Anmeldung Pfad: Hauptmenü > Benutzer > Anmelden Regler ohne angemeldeten Benutzer Benutzer-Auswahl (Beispiel) Alle Auswahlmöglichkeiten sind Passwort geschützt Regler mit angemeldetem Benutzer Nach Abschluss der Einstellungen drücken Sie die Bestätigen-Taste, um die Eingaben übernehmen und das Menü zu verlassen, oder drücken Sie die Schließen-Taste, um das Menü zu verlassen, ohne die Eingaben zu übernehmen.
13.3 Abmelden Pfad: Hauptmenü > Benutzer > Abmelden Benutzer mit „Admin“-Berechtigung abmelden Regler ohne Regler mit angemeldeten angemeldetem Benutzer Benutzer Benutzer mit „User“-Berechtigung abmelden Regler ohne Regler mit angemeldeten angemeldetem Benutzer Benutzer 13.4 Benutzerwechsel Falls die Passwortfunktion deaktiviert wurde (Kap. 13.5.2), steht diese Funktion nicht zur Verfügung. Pfad: Hauptmenü...
Benutzer-Auswahl (Beispiel) Alle Auswahlmöglichkeiten sind Passwort geschützt Regler mit angemeldetem Benutzer 13.5 Passwortvergabe und Passwortänderung Für Benutzer mit „User“-Berechtigung steht diese Funktion nicht zur Verfügung. 13.5.1 Passwortänderung Ein angemeldeter Benutzer kann die Passwörter seiner aktuellen Ebene und der nachfolgenden niedrige- ren Ebene(n) ändern.
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Geben Sie das gewünschte Passwort ein. Auswahl der Berechtigung Mit der Tastaturwechsel-Taste lassen sich andere (Beispiel: Ansicht mit „Admin“-Berechtigung) Eingabefenster aufrufen. Im Fenster „Tastaturwechsel“ können Sie verschiedene Tastaturen zur Eingabe von Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen auswählen. Alle Zeichen lassen sich in einem Passwort kombinieren.
13.5.2 Passwort für einzelne Berechtigungen löschen Ein angemeldeter Benutzer mit „Service“- oder „Admin“-Berechtigung kann die Passwörter seiner aktuel- len Ebene und der nachfolgenden niedrigeren Ebene(n) löschen. Hierzu wird bei einer Passwortänderung kein Passwort eingegeben. Pfad: Hauptmenü > Benutzer > Passwort Regler mit ange- meldetem Benut- (z.B.
13.5.3 Passwortneuvergabe bei deaktivierter Passwortfunktion für die „Service“- oder „Admin“-Berechtigung Wurde der Passwortschutz für eine Berechtigungsebene deaktiviert, d.h. kein Passwort vergeben, so ist keine Anmeldung mehr für diese Ebene möglich. Die Berechtigung für diese Ebene steht also auch ohne Anmeldung zur Verfügung. Falls das Passwort für die „Service“- oder „Admin“-Berechtigung gelöscht wurde (Kap.
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13.6 Freischaltcode Bestimmte Funktionen des Reglers können durch Eingabe eines zuvor generierten Freischaltcodes ent- sperrt werden. Mit dem Freischaltcode wird es Nutzern, die keine „Service“-Berechtigung haben, ermöglicht Service- Rechte zu nutzen, z.B. Justierung oder erweiterte Konfigurationen. Der Freischaltcode ist in allen Berechtigungsebenen verfügbar. Pfad: Hauptmenü...
Allgemeine Reglereinstellungen Die meisten dieser Einstellungen sind im Untermenü „Einstellungen“ zu finden. Dieses ist für Benutzer mit „Service“- und „Admin“-Berechtigung verfügbar. Hier lassen sich Datum und Uhrzeit eingeben, die Lan- dessprache für die Reglermenüs und die gewünschte Temperatureinheit auswählen und die Kommunika- tionsfunktionen des Reglers konfigurieren.
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Oder nachträglich: Pfad: Hauptmenü > Einstellungen > Datum und Uhrzeit Untermenü „Datum und Uhrzeit“. Eingabemenü „Datum / Uhrzeit“. Geben Sie Datum und Uhrzeit ein und drücken Wählen Sie das Feld „Datum / Uhrzeit“. Sie die Bestätigen-Taste. Untermenü „Datum und Uhrzeit“. Untermenü...
14.3 Auswahl der Temperatureinheit Direkt nach Neustart des Gerätes: Oder nachträglich: Pfad: Hauptmenü > Einstellungen > Gerät Wählen Sie die gewünschte Temperatureinheit und drücken Sie die Bestätigen-Taste. Umstellung der Temperatureinheit zwischen Grad Celsius °C und Grad Fahrenheit °F Wird die Einheit geändert, so werden alle Werte entsprechend umgerechnet C = Grad Celsius 0 °C = 31°F...
• Wählen Sie das Feld „Helligkeit“. Bewegen Sie den grauen Schieber nach links o- der rechts um die Helligkeit des Bildschirms zu verstellen. • links = dunkler (minimaler Wert: 0) • rechts = heller (maximaler Wert: 100) Drücken Sie die Bestätigen-Taste. •...
In diesem Menü können Sie die Kommunikationseinstellungen für die RS485-Schnittstelle festlegen. Die Geräteadresse wird benötigt, um Geräte mit dieser Schnittstelle im Netzwerk zu erkenne, z.B. bei Vernetzung mit der optionalen APT-COM™ 4 Multi Management Software von BINDER (Kap. 21.1). In diesem Fall sollten die übrigen Parameter nicht geändert werden.
14.5.2 Ethernet 14.5.2.1 Konfiguration Pfad: Hauptmenü > Einstellungen > Ethernet Untermenü „Ethernet“. • Wählen Feld „IP-Adressvergabe“ gewünschte Einstellung „Automatisch (DHCP)“ oder „Manuell“. Nach der Auswahl „Manuell“ können Sie IP- Adresse, Subnetzmaske und Standardgateway manuell eingeben. • Wählen Sie das Feld „DNS-Gerätename“ und geben Sie den DNS-Gerätenamen ein. Bestätigen Sie die Eingabe mit der Bestätigen-Taste.
14.5.3 Webserver Die Konfiguration des Webservers erfolgt im Reglermenü. Anschließend können Sie die IP-Adresse des Gerätes im Internet eingeben. Diese finden Sie unter Ethernet. Der BINDER-Webserver Geräteinfo > öffnet sich. Geben Sie dort den im Reglermenü festgelegten Webserver-Benutzernamen und das zuge- hörigePasswort ein.
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14.5.4 E-Mail Wenn ein Alarm ausgelöst wurde, wird an die hinterlegten E-Mail-Adressen eine E-Mail versendet. Pfad: Hauptmenü > Einstellungen > E-Mail Eingabe der E-Mail-Adresse: Untermenü „E-Mail“. Wählen Sie das Feld der einzugebenden E-Mail- Adresse und geben Sie die E-Mail-Adresse ein. Sie können die Tastaturwechsel-Taste bei der Eingabe verwenden.
14.7 Automatische Abschaltung der Innenraumbeleuchtung Drücken Sie die Innenbeleuchtung-Taste, um die Innenraumbeleuchtung ein-und auszuschalten. In diesem Menü können Sie zusätzlich eine Zeitdauer festlegen, nach der sich das eingeschaltete Licht automatisch wieder ausschaltet. Pfad: Hauptmenü > Einstellungen > Sonstige Eingabemenü „Zeitintervall Licht“. Untermenü...
15.2 Aktuelle Betriebsparameter Drücken Sie die Information-Taste, um von der Normalanzeige ins Menü „Info“ zu wechseln. Menü „Info“. Wählen Sie die gewünschte Information. Wählen Sie „Programmbetrieb“, um Informationen zu einem aktuell laufenden Programm anzuzeigen. • Wählen Sie „Sollwerte“, um Informationen zu den eingestellten Sollwerten und zu den Steu- erkontakten anzuzeigen.
15.3 Ereignisliste Die „Ereignisliste“ zeigt die Statusinformationen und Fehlermeldungen des aktuellen Tages an. Sie er- möglicht die Einsicht der letzten 100 Ereignisse oder fehlerhaften Zustände des Gerätes. Drücken Sie die Ereignisliste-Taste, um von der Normalanzeige zur Ereignisliste zu gelangen. Ereignisliste Drücken Sie die Aktualisieren-Taste, um die Ereignisliste zu aktualisieren Achtung: Nach Änderung der Spracheinstellung (Kap.
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Die Ergebnisse des Selbsttests werden im Service-Schreiber des Reglers gespeichert. Über die USB- Schnittstelle des Reglers können sie exportiert und an den BINDER Service gesendet werden (Funktion „Export Servicedaten“ auf USB-Stick, Kap. 14.6). Die Daten werden vom BINDER Service mit einem Ana- lyseprogramm ausgewertet.
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Menü „Aktive Alarme“. Alarmmeldung „Selbsttest aktiv“. Der potenzialfreie Alarmkontakt wird bei der Der Selbsttest ist aktiv, das Programm läuft ab. Alarmmeldung „Selbsttest aktiv“ nicht geschaltet. Die Sollwertanzeige ist ohne Funktion. Sie können den Summermit der Taste Alarm Bei aktiviertem Summer: Der Summer ertönt. rücksetzen ausschalten.
Linienschreiberdarstellung Diese Ansicht bietet eine grafische Darstellung des Messwert-Verlaufs. In dieser einem Linienschreiber nachempfundenen Darstellung lassen sich im Zeitraum der Aufzeichnung für beliebige Zeitpunkte die zugehörigen Messdaten abrufen. 16.1 Ansichten Drücken Sie die Ansicht wechseln-Taste, um zur Linienschreiberdarstellung zu wechseln. 16.1.1 Legende ein- und ausblenden Legende einblenden Legende ausblenden...
16.1.3 Spezielle Anzeigen ein- und ausblenden Anzeigen einblenden Anzeigen ausblenden Drücken Sie die Anzeigen einblenden-Taste, um die Anzeige „Tür offen“ (B1), „Betauungsschutz“ (B2) und „Druckluft“ (B3) einzublenden Anzeige „Tür offen“ (B1), „Betauungsschutz“ (B2) und „Druckluft“ (B3) eingeblendet. 16.1.4 Historiendarstellung Historiendarstellung Drücken Sie die Historiendarstellung-Taste, um zur Historiendarstellung zu wechseln.
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Historiendarstellung: Kurvenauswahl Kurvenauswahl Drücken Sie die Kurvenauswahl-Taste, um das Untermenü „Kurvenauswahl“ aufzurufen. Untermenü „Kurvenauswahl“. Wählen Sie aus, welche Kurven angezeigt werden sollen. Aktivieren Sie dazu das Kontrollkästchen des jeweiligen Parameters und drücken Sie die Bestätigen-Taste. Historiendarstellung: Suchfunktion Suchen Drücken Sie die Suchen-Taste, um das Untermenü „Suchen“ aufzurufen. Untermenü...
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Historiendarstellung: Zoom-Funktion Zoom Drücken Sie die Zoom-Taste, um das Untermenü „Zoom“ aufzurufen. Untermenü „Zoom“. Wählen Sie den Zoom-Maßstab und drücken Sie die Bestätigen-Taste. Historiendarstellung: Scrolltasten ein- und ausblenden Scrolltasten einblenden Scrolltasten ausblenden Drücken Sie die Scrolltasten einblenden-Taste, um das Untermenü „Seitenauswahl“ aufzurufen. Untermenü...
16.2 Einstellung der Parameter In diesem Menü können Sie das Speicherintervall, die Art der angezeigten Werte und die Skalierung ein- stellen. Pfad: Hauptmenü > Einstellungen > Messwertgrafik Untermenü „Messwertgrafik“. • Wählen Sie das Feld „Speicherintervall“ und geben Sie das gewünschte Speicherintervall ein. Bestäti- gen Sie die Eingabe mit der Bestätigen-Taste.
Be- und Entfeuchtungssystem Das Gerät ist mit einem kapazitiven Feuchtesensor ausgestattet. Hierdurch ergeben sich Regelgenauig- keiten von max. +/- 2,5 % r.F. vom eingestellten Sollwert. Der mögliche Arbeitsbereich der Feuchtigkeit ist in den Temperatur-Feuchte-Diagrammen angegeben. • Im Menü „Sollwerte“ können Sie die Feuchteregelung (Be- und Entfeuchtung) mit der Einstellung „Re- gelung ein/aus“...
Die Sollwerte von Temperatur und Feuchte müssen im Klimabetrieb (mit Feuchte) innerhalb von Bereich A liegen, um eine optimale Regelung zu erreichen. Zeitlich eingeschränkt (max. 24 Std.) sind auch Sollwerte im Diskontinuierlichen Bereich (B) möglich. In den Randbereichen des regelbaren Bereiches (A + B) können die Regelgenauigkeiten von +/- 2,5 % r.F.
17.1.2 Frischwasser MKF 56: Das Gerät kann wahlweise über eine Wasserleitung oder über manuelle Befüllung eines exter- nen Frischwasserkanisters (Option, Kap. 21.9) mit Frischwasser versorgt werden. Der Kanister lässt sich an der Geräterückseite befestigen oder neben das Gerät stellen. MKF/MKFT 115, 240, 720: Das Gerät kann wahlweise über eine Wasserleitung oder über manuelle Be- füllung des internen Frischwasserkanisters mit Frischwasser versorgt werden.
Störungsanzeigen zu Wasserversorgung und Feuchtesystem siehe Kap. 11.1.3 und 24. Abtauen bei Kältebetrieb BINDER Wechselklimaschränke sind sehr diffusionsdicht. Zugunsten der hohen Temperaturgenauigkeit wurde auf eine automatische zyklische Abtaueinrichtung verzichtet. Bei sehr niedrigen Temperaturen kann die in der Luft befindliche Feuchtigkeit an den Verdampfer-Platten kondensieren und zur Eisbildung führen.
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VORSICHT Unkontrollierte Abtauung der Vereisung am Verdampfer. Gefahr des Überlaufens. Nach mehreren Tage Kühlbetrieb < 5 °C: ∅ Gerät NICHT direkt ausschalten. Gerät manuell abtauen (siehe vorhergehende Beschreibung). Erst dann Gerät am Hauptschalter (1) ausschalten und den Wasserhahn für die Frischwasserversorgung schließen.
Potenzialfreie Schaltausgänge über Steuerkontakte Die Geräte verfügen standardmäßig über vier potenzialfreie Schaltausgänge (DIN Buchsen (7) und (8) im seitlichen Bedienfeld). Die Steuerkontakte dienen zum Schalten beliebiger Geräte an potenzialfreien Ausgängen. Sie sind im Festwert-und Programmbetrieb programmierbar An/Aus. Der Anschluss für Steuerkontakte „Schaltausgang 1“ und „Schaltausgang 2“ erfolgt über die DIN Buchse (7), der Anschluss für Steuerkontakte „Schaltausgang 3“...
Die APT-COM™ 4 Basic Edition ist im Lieferumfang des Gerätes inbegriffen. APT-COM™ 4 steht zum Download auf der BINDER Website bereit. Bei der Registrierung des Gerätes erhalten Sie einen Lizenz- schlüssel, mit dem Sie für Ihre heruntergeladene Version den Funktionsumfang der Basic Edition frei- schalten können.
21.4 Analogausgänge für Temperatur und Feuchte (Option) Bei dieser Option ist das Gerät mit Analogausgängen von 4-20 mA für Ist- und Sollwert der Temperatur und der Feuchte ausgestattet. Diese Ausgänge können zur Weiterleitung an externe Datenerfassungs- systeme oder Registriergeräte verwendet werden. Der Anschluss Analogausgänge für Temperatur ist als DIN-Buchse (9) im seitlichen Bedienfeld wie folgt ausgeführt: ANALOGAUSGANG TEMPERATUR 4-20 mA DC...
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Anforderungen an die dem Gerät direkt zugeführte Druckluft • Qualität der Luft: DIN ISO 8573-1:2010 [2:2:1] • Anschlussdruck: 6-8 bar Hausanschluss Falls ein abweichender Anschlussdruck benötigt wird, kontaktieren Sie bitte BINDER Individual. • Zulässige Temperatur: 10 °C bis 50 °C • Luftbedarf: 15 m³/h (bei Normaldruck)
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Wir empfehlen ein jährliches Wartungsintervall. Ein Austausch ist ebenfalls notwendig, wenn die Statusanzeige an der Geräterückseite gelb leuchtet oder blinkt. Etwa 1x monatlich sollte die Statusanzeige kontrolliert werden. Normaler Betriebszustand Filterelemente und Trockenmittelkartusche müssen ausgetauscht werden. BINDER Service benachrichtigen Alarm. BINDER Service benachrichtigen Statusanzeige Abbildung 23: Rückansicht Gerät mit Option Drucklufttrockner (Beispiel : MKFT 115)
Standard Luftkühlung aktiv. MKF / MKFT 720: Mit der Option Wasserkühlung kühlt das Gerät immer über die Wasserkühlung. Nachrüstung durch den Hersteller ist möglich, dazu muss das Gerät in das Werk der BINDER GmbH zurückgesendet werden. Die Feuchteeinrichtung des Gerätes wird wie beim Standardgerät wahlweise über Abwasser- und Frischwasseranschluss oder manuell über Kanister versorgt.
Kanister zur Verfügung. Fassungsvermögen der Kanister: je 20 Liter. Die Kanister können neben das Gerät gestellt werden 21.9.1 Anschluss des Frischwasserkanisters und der Pumpe Die Wasserpumpe wird mit Magneten am Gehäuse des MKF 56 befestigt. Kabelanschluss (21) Schlauchanschluss Frischwasser (22) Frischwasser-Zulaufschlauch Abbildung 24: Wasserpumpe an der Gehäuserückwand...
Kabelverbindung zwischen Pumpe und Klimaschrank Stecker des Kabels vom Kabelanschluss (21) der Pumpe in die Steckerbuchse (18) an der Geräterückwand einstecken. Die Steckerbuchse (18) ist mit einem Aufkleber gekennzeichnet: Steckerbuchse (18) Schlauchverbindung zwischen Pumpe und Klimaschrank Frischwasserschlauch auf den Schlauchanschluss (22) der Pumpe aufstecken und mit Schlauchschelle sichern.
VORSICHT Überlaufen des Abwasserkanisters. Beschädigung der Umgebung. Abwasserkanister rechtzeitig ausleeren. Einbringen einer Feuchtequelle in den Innenraum kann zu erhöhter Abwasserproduktion führen. Überprüfen Sie regelmäßig den Füllstand des Abwasserkanisters. 21.9.3 Anschluss bei Wiederverwendung des Abwassers Bei sauberem Innenraum kann das Abwasser aus dem Gerät erneut verwendet werden. Hierzu wird der Abwasseranschluss „OUT“...
Aufbereitung von Leitungswasser. Die Lebensdauer hängt von der Wasserqualität und dem Wasser- verbrauch ab. Die Messeinrichtung zur Beurteilung der Wasserqualität ist immer wieder verwendbar. Ausführliche Hinweise zu Funktion und Betrieb der Wasseraufbereitung BINDER Pure Aqua Service entnehmen Sie bitte der Betriebsanleitung, die BINDER Pure Aqua Service beiliegt. Wartung, Reinigung und Service 22.1 Wartungsintervalle, Service...
Wir empfehlen den Abschluss eines Wartungsvertrages. Nähere Informationen gibt Ihnen der BINDER Service: BINDER Telefon-Hotline: +49 (0) 7462 2005 555 BINDER Fax-Hotline: +49 (0) 7462 2005 93555 BINDER Service-E-Mail: service@binder-world.com BINDER Service Hotline USA: +1 866 885 9794 oder +1 631 224 4340 x3 (in den USA gebührenfrei)
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Es dürfen keine Reinigungsmittel verwendet werden, die durch Reaktion mit Bestandteilen des Gerätes oder des Beschickungsgutes eine Gefährdung bewirken können. Bestehen Zweifel hinsichtlich der Eig- nung von Reinigungsmitteln, kontaktieren Sie bitte den BINDER Service. Zur gründlichen Reinigung des Gerätes empfehlen wir den Neutralreiniger Art. Nr. 1002-0016.
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Gerät vor der chemischen Dekontamination spannungsfrei machen. Netzstecker ziehen. Es dürfen keine Mittel zur Dekontamination verwendet werden, die durch Reaktion mit Bestandteilen des Gerätes oder des Beschickungsgutes eine Gefährdung bewirken können. Bestehen Zweifel hinsichtlich der Eignung von Dekontaminationsmitteln, kontaktieren Sie bitte den BINDER Service. Geeignete Desinfektionsmittel: Geräteinnenraum Handelsübliche Flächendesinfektionsmittel ohne Säure und ohne Halogenide.
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22.3 Rücksendung eines Gerätes an die BINDER GmbH Die Annahme von BINDER Geräten, die zur Reparatur oder aus anderen Gründen in das Werk der BINDER GmbH zurückgesendet werden, erfolgt ausschließlich nach Vorlage einer von uns erteilten sog. Autorisationsnummer (RMA-Nummer). Diese wird bei Eingang Ihrer fernmündlichen oder schriftlichen Reklamation vor Rücksendung (!) des BINDER Gerätes an uns Ihnen zugeteilt.
Entsorgung 23.1 Entsorgung der Transportverpackung Verpackungselement Material Entsorgung Bänder zum Fixieren der Umver- packung auf Palette (Größen 56, Kunststoff Kunststoff-Recycling 115, 240) Nichtholz (IPPC-Standard) Holz-Recycling Holzkiste (Größe 720, Option für Größen 56, 115, 240) Metallverwertung mit Metallschrauben Metall Massivholz (IPPC-Standard) Holz-Recycling Palette mit Schaumstoffpolsterung...
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20.10.2015 (BGBl. I S. 1739) zertifizierten Recyclingunternehmen entsorgen lassen oder Den BINDER Service mit der Entsorgung beauftragen. Es gelten die beim Kauf des Gerätes gültigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der BINDER GmbH. BINDER Altgeräte werden bei Wiederverwertung nach Richtlinie 2012/19/EU von zertifizierten Unterneh- men in sortenreine Stoffe zerlegt.
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23.4 Entsorgung des Gerätes in EU-Staaten außer der Bundesrepublik Deutsch- land BINDER-Geräte sind gemäß Anhang I der Richtlinie 2012/19/EU des Europäischen Parlaments und des Rates über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE) als „Überwachungs- und Kontrollinstrumente“ (Ka- tegorie 9) für ausschließlich gewerbliche Nutzung eingestuft und dürfen NICHT an öffentlichen Sammel- stellen abgegeben werden.
VORSICHT Umweltschäden. Zur endgültigen Außerbetriebnahme und Entsorgung des Gerätes kontaktieren Sie bitte den BINDER Service. Beachten Sie bei der Entsorgung zum Schutz der Umwelt die einschlägigen öffentlich- rechtlichen Entsorgungsbestimmungen. Die Hauptplatine des Gerätes enthält eine Lithium-Batterie. Entsorgen Sie diese nach den landesüblichen Vorschriften.
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Gerät ohne Funktion. Gerätesicherung prüfen und ggf. tauschen. Bei erneutem Anspre- Gerätesicherung hat angespro- chen. chen BINDER-Service benachrich- tigen. Regler defekt. Nenntemperatur durch Gerätede- fekt wurde um ca. 20 °C überschrit- BINDER-Service benachrichtigen. ten. Übertemperaturschutzein- richtung (Klasse 1) hat angespro- chen.
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17). Kompressor nicht eingeschaltet. Defekte Magnetventile. BINDER-Service benachrichtigen. Kein oder zu wenig Kältemittel. Hauptschalter (1) mindestens 1 MKF 56: Hauptschalter (1) vor Stunde vor Inbetriebnahme ein- weniger als 1 Std. eingeschaltet. schalten. Keine Kälteleistung, Informati- onsmeldung „Vorheizphase“ Hauptschalter (1) und/oder rück- MKF / MKFT 115, 240, 720: im Reglerdisplay.
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Vorwärmekammer. Kombination von Temperatur- und Geeignete Kombination von Tem- Feuchte-Sollwert führt zur Tau- peratur- und Feuchte-Sollwert punktunterschreitung. wählen. MKF 56: Lüfterdrehzahl auf 100% Schlechte räumliche Feuchte- MKF 56: Lüfterdrehzahl reduziert. und Temperaturverteilung setzen. Regler Standby-Modus des Displays aktiv. Touchscreen drücken.
Technische Beschreibung 25.1 Werksseitige Kalibrierung und Justierung Die Geräte wurden werksseitig kalibriert und justiert. Kalibrierung und Justierung werden im BINDER QM- System nach DIN EN ISO 9001 (zertifiziert seit Dezember 1996 durch TÜV CERT) durch standardisierte Prüfanweisungen beschrieben und entsprechend durchgeführt. Die verwendeten Prüfmittel unterliegen der ebenfalls im BINDER QM-System nach DIN EN ISO 9001 beschriebenen Prüfmittelüberwachung und...
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Zirkulation zwischen den Gütern, um eine homogene Verteilung von Temperatur und Feuchte zu gewährleisten. 25.4 Technische Daten MKF (E5) Gerätegröße Außenabmessungen Breite brutto (inklusive 18 mm für 1 Durch- führung (MKF 56, 115, 240), 36 mm für 2 1000 1135 1615 Durchführungen (MKF 720) mit Stopfen) Höhe brutto (inklusive Rollen)
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Gerätegröße Leistungsdaten Temperatur (ohne Feuchte) Mittlere Aufheizgeschwindigkeit K/min. nach IEC 60068-3-5 Mittlere Abkühlgeschwindigkeit K/min. nach IEC 60068-3-5 Aufheizzeit von -40 °C auf 180 °C Minuten Abkühlzeit von 180 °C auf -40 °C Minuten Max. Wärmekompensation bei 25 °C 1200 2100 2800 5800 Leistungsdaten Klima (mit Feuchte)
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Sämtliche technischen Daten gelten ausschließlich für unbeladene Geräte in Standardausführung bei einer Umgebungstemperatur von +22 °C +/- 3 °C und einer Netzspannungsschwankung von +/-10%. Die technischen Daten sind nach BINDER Werksnorm Teil 2:2015 und DIN 12880:2007 ermittelt. Alle Angaben sind für Seriengeräte typische Mittelwerte. Technische Änderungen sind vorbehal- ten.
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Gerätegröße Innenabmessungen Breite 1200 Höhe 1020 Tiefe Innenraum Volumen Einschübe Anzahl Einschübe, Serie Anzahl Einschübe, max. Maximale Belastung pro Einschub Zulässige Gesamtbelastung Gewicht Gewicht (leer) Gewicht (leer) mit Option Drucklufttrockner Leistungsdaten Temperatur (ohne Feuchte) Temperaturbereich °C -70 bis +180 -70 bis +180 -70 bis +180 Zeitliche Temperaturabweichung ±...
Einbringen einer Feuchtequelle in den Innenraum beeinflusst den minimalen Feuchtebereich. 25.6 Ausstattung und Optionen (Auszug) Das Gerät darf nur mit Original-Zubehör von BINDER oder mit von BINDER freigegebenem Zubehör anderer Anbieter betrieben werden. Der Benutzer trägt das Risiko bei Verwendung von nicht freigegebenem Zubehör.
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Ist kein geeigneter Haus-Wasseranschluss vorhanden, kann die Wasserversorgung manuell über Befüllung des Frischwassertanks (intern: Standard für MKF/MKFT 115, 240, 720, extern: Option für MKF 56) erfolgen. Außerdem ist ein Wasserablauf in maximal 3 m Entfernung und in maximal 1m Hö- he erforderlich.
Räumliche Temperatur- und Feuchtemessung inklusive Zertifikat DL300318 (18 Messpunkte Temperatur, 1 Messpunkt Feuchte) Räumliche Temperatur- und Feuchtemessung inklusive Zertifikat DL300327 (27 Messpunkte Temperatur, 1 Messpunkt Feuchte) Für Informationen zu hier nicht aufgeführten Bauteilen kontaktieren Sie bitte den BINDER-Service. MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 146/170...
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Einbringen einer Wärmelast führt dazu, dass die Kältemaschine im Dauerbetrieb läuft. In diesem Falle sind häufigere Wartungsintervalle notwendig. 25.11 Wärmekompensationskurven MKFT Wärmekompensationskurve MKFT 240 Wärmekompensationskurve MKFT 115 Wärmekompensationskurve MKFT 720 Einbringen einer Wärmelast führt dazu, dass die Kältemaschine im Dauerbetrieb läuft. In diesem Falle sind häufigere Wartungsintervalle notwendig.
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25.12 Geräteabmessungen Geräteabmessungen MKF 56: [mm] MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 151/170...
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Geräteabmessungen MKF / MKFT 115: [mm] MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 152/170...
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Geräteabmessungen MKF 240: [mm] MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 153/170...
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Geräteabmessungen MKFT 240: [mm] MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 154/170...
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Geräteabmessungen MKF / MKFT 720: [mm] MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 155/170...
Produktregistrierung 27.1 Registrierung des BINDER Gerätes MKF / MKFT (E5) 06/2019 Seite 164/170...
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Registrieren Sie sich für Ihre gratis BINDER Multi Management Software APT-COM™ 4 BASIC-Edition Mit dem Kauf Ihres BINDER Gerätes erhalten Sie gratis die BINDER Multi Management Software APT-COM™ 4 BASIC-Edition. Verwalten, Aufzeichnen, Programmieren und Dokumentieren, das und noch viel mehr bietet die neue Multi Management Software von BINDER.
Unbedenklichkeitsbescheinigung 28.1 Für Geräte außerhalb USA und Kanada Erklärung zur Sicherheit und gesundheitlichen Unbedenklichkeit Die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter, die Gefahrstoffverordnung GefStofV und die Vor- schriften zur Sicherheit am Arbeitsplatz machen es erforderlich, dass dieses Formblatt für alle Produkte, die an uns zurückgeschickt werden, ausgefüllt wird.
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Das Gerät wurde sicher verpackt und vollständig gekennzeichnet Der Spediteur wurde (falls vorgeschrieben) über die Gefährlichkeit der Sendung informiert. Wir versichern, dass wir gegenüber BINDER für jeden Schaden, der durch unvollständige und unrichtige Angaben entsteht, haften und BINDER gegen eventuell entstehende Schadenansprüche Dritter freistel- len.
Please complete this form and the Customer Decontamination Declaration (next 2 pages) and attach the required pictures. E-mail to: IDL_SalesOrderProcessing_USA@binder-world.com After we have received and reviewed the complete information we will decide on the issue of a RMA number. Please be aware that size specifications, voltage specifications as well as performance specifi- cations are available on the internet at www.binder-world.us...
Customer (End User) Decontamination Declaration Health and Hazard Safety declaration To protect the health of our employees and the safety at the workplace, we require that this form is com- pleted by the user for all products and parts that are returned to us. (Distributors or Service Organizations cannot sign this form) NO RMA number will be issued without a completed form.
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4.5 Shipping laws and regulations have not been violated. I hereby commit and guarantee that we will indemnify BINDER Inc. for all damages that are a consequence of incomplete or incorrect information provided by us, and that we will indemnify and hold harmless BINDER Inc.