Gebrauchsmustereintragung sind vorbehalten. Leistungsmerkmale sind nur dann verbindlich, wenn sie bei SIPROTEC, DIGSI, SIGRA, SIGUARD, SIMEAS, SAFIR, SICAM Vertragsschluss ausdrücklich vereinbart werden. Insights Hub und OT Companion sind Marken der Siemens Dokumentversion: C53000-G7000-C002-1.0 AG. Jede nicht autorisierte Verwendung ist unzulässig. Ausgabestand: 10.2023...
Vorwort Zweck des Handbuchs Dieses Handbuch gibt einen Überblick über die Reyrolle-Gerätefamilie. Es beschreibt verschiedene Funktionen (Schutz und Überwachung), die technischen Daten des Geräts und Geräte-Applikationen. Zielgruppe Dieses Handbuch wendet sich hauptsächlich an Schutzingenieure, Inbetriebsetzer, Personen, die mit der Einstellung, Prüfung und Wartung von Automatik-, Selektivschutz- und Steuerungseinrichtungen betraut sind sowie Betriebspersonal in elektrischen Anlagen und Kraftwerken.
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2014/35/EU) sowie zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (RoHS-Richtlinie 2011/65/EU). Die Konformität wurde von der Siemens AG durch Tests nach der Richtlinie des Rates entsprechend den Fachgrundnorm IEC/EN 60255-26 (für die EMV-Richtlinie) und der Norm IEC/EN 60255-27 (für die Niederspannungsrichtlinie) nachgewiesen. Die RoHS- Richtlinie 2011/65/EU wird durch Anwendung der Norm IEC/EN 63000 erfüllt.
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Sicherheitstechnik in Betrieb nehmen, freischalten, erden und kennzeichnen. Bestimmungsgemäßer Gebrauch Das Betriebsmittel (Gerät, Baugruppe) darf nur für die in den Katalogen und in der technischen Beschreibung vorgesehenen Einsatzfälle und nur in Verbindung mit von Siemens empfohlenen und zugelassenen Fremdge- räten und -komponenten verwendet werden. Reyrolle, 7SR10, Gerätehandbuch...
Vorwort Der einwandfreie und sichere Betrieb des Produktes setzt Folgendes voraus: • Einen sachgemäßen Transport • Eine sachgemäße Lagerung, Aufstellung und Montage • Eine sachgemäße Bedienung und Instandhaltung Beim Betrieb elektrischer Betriebsmittel stehen zwangsläufig bestimmte Teile unter gefährlicher Spannung. Wenn nicht fachgerecht gehandelt wird, können Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden auftreten: •...
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Vorwort OpenSSL This product includes software developed by the OpenSSL Project for use in OpenSSL Toolkit (http:// www.openssl.org/). This product includes software written by Tim Hudson (tjh@cryptsoft.com). This product includes cryptographic software written by Eric Young (eay@cryptsoft.com). Reyrolle, 7SR10, Gerätehandbuch C53000-G7000-C002-1, Ausgabe 10.2023...
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Sie sind berechtigt, die Open Source Software gemäß den jeweiligen Open-Source-Software-Lizenz- bedingungen zu nutzen. Bei Widersprüchen zwischen den Open-Source-Software-Lizenzbedingungen und den für das Produkt geltenden Siemens Lizenzbedingungen gelten in Bezug auf die Open Source Software die Open-Source-Software-Lizenzbedingungen vorrangig. Die Open Source Software wird unentgeltlich über- lassen.
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Inhaltsverzeichnis 3.5.2 37G Unterstrom-Erdschluss – gemessen/37SEF Unterstrom-Erdschluss – empfindlich, Funktionsübersicht.................. 60 3.5.3 Struktur der Funktion....................60 3.5.4 Logik der Funktion.......................61 46 Schieflastschutz......................62 3.6.1 Funktionsübersicht...................... 62 3.6.2 Struktur der Funktion....................62 3.6.3 Logik der Funktion.......................63 47 NPS Sequenz-Überspannungsschutz................64 3.7.1 Funktionsübersicht...................... 64 3.7.2 Struktur der Funktion....................64 3.7.3...
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Inhaltsverzeichnis 3.16.2 Struktur der Funktion....................80 3.16.3 Logik der Funktion.......................81 3.17 50G Unverzögerter Erdschlussschutz – gemessen.............. 82 3.17.1 Funktionsübersicht...................... 82 3.17.2 Struktur der Funktion....................82 3.17.3 Logik der Funktion.......................83 3.18 51G Verzögerter Erdschlussschutz – gemessen..............84 3.18.1 Funktionsübersicht...................... 84 3.18.2 Struktur der Funktion....................84 3.18.3 Logik der Funktion.......................85 3.19...
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Inhaltsverzeichnis 3.27.3 Logik der Funktion.....................102 3.28 64H Erdfehler-Differentialschutz – hochohmig..............103 3.28.1 Funktionsübersicht....................103 3.28.2 Struktur der Funktion....................103 3.28.3 Logik der Funktion.....................103 3.29 79 Automatische Wiedereinschaltung (optionale Funktion)..........104 3.29.1 Übersicht........................104 3.29.2 Wiedereinschaltsequenzen..................106 3.29.3 Menü Wiedereinschaltschutz..................107 3.29.4 Menü Wiedereinschalt-Konfig..................107 3.29.5 Untermenü...
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Inhaltsverzeichnis 81HB2 Einschaltstromerkennung..................131 4.6.1 Funktionsübersicht....................131 4.6.2 Struktur der Funktion....................131 4.6.3 Logik der Funktion.....................131 81I_THD Klirrfaktor-Überwachung................... 132 4.7.1 Funktionsübersicht....................132 4.7.2 Struktur der Funktion....................132 4.7.3 Logik der Funktion.....................132 Technische Daten und Leistungsspezifikationen..................133 Allgemeine Gerätedaten....................135 27 Unterspannungsschutz – 3-phasig................140 32 Leistungsschutz......................
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Inhaltsverzeichnis 6.6.5 Einschaltstromdetektor (81HBL2)................240 6.6.6 Leiterbruch/Lastunsymmetrie (46BC)................. 240 6.6.7 Leistungsschalterwartung..................241 6.6.8 Leistungsschalter SCHLIESSEN/ÖFFNEN-Funktion auf der Gerätevorderseite....241 Funktionsprüfungen..........................243 Hinweise zur Inbetriebnahme..................244 Vor der Prüfung......................245 7.2.1 Sicherheit........................245 7.2.2 Ablauf der Prüfungen ....................245 7.2.3 Prüfausrüstung ......................246 7.2.4 Verwendung eines Notebooks zur Erleichterung der Prüfungen ......... 246 7.2.5 Einstellungen übernehmen..................246 Strom- und Spannungswandlerkonfigurationen..................
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1.1 7SR10 Überstromzeitschutzrelais – Übersicht 7SR10 Überstromzeitschutzrelais – Übersicht Das Reyrolle 7SR10 Argus ist ein Überstromzeitschutz- und Erdschlussschutzrelais und gehört zur Produktfa- milie der Siemens Reyrolle Argus-Schutzgeräte. Das Relais wurde unter Verwendung der neuesten Generation von Hardware-Technologie entwickelt und ist, abhängig von folgenden Faktoren, in mehreren Varianten erhältlich:...
Einleitung 1.1 7SR10 Überstromzeitschutzrelais – Übersicht • Selbstüberwachung • Auslöse- und Wartungszähler für Leistungsschalter • Die letzten 100 Störschriebe sind verfügbar. • Störschreiber speichert 15 Schriebe (Dauer: 1 s) • Hintergrundbeleuchtetes LCD, 20 Zeichen x 4 Zeilen • Bis zu 1000 Ereignisaufzeichnungen mit 1 ms Auflösung Unterstützte Kommunikationsprotokolle •...
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Einleitung 1.1 7SR10 Überstromzeitschutzrelais – Übersicht Hauptfunktion Abzweigschutz, Überwachung und Steuerung für Verteil- und Indust- rienetze Eingänge und Ausgänge 4 Stromwandler 3 Binäreingänge, 3 Binärausgänge und 10 LEDs 4 Stromwandler 6 oder 9 Binäreingänge, 6 Binärausgänge und 10 LEDs 4 Stromwandler 9 Binäreingänge, 6 Binärausgänge und 10 LEDs und 3 Span- nungswandler...
Einleitung 1.2 Bestellvorgabe Produktbeschreibung MLFB-Nummer Sonderausführung Abmessungen Aufbaubefestigungswinkel und Schalttafelausschnitt Zubehör Variante Beschreibung 7XG1900-0MA55-0FC0 Aufbaubefestigungswinkel [dw_7SR45_surface-mount-bracket_dim, 2, de_DE] Bild 1-2 Front- und Seitenansicht [7SR10-105_surface-mount-bracket_panel, 1, de_DE] Bild 1-3 Befestigungslöcher für Aufbaugehäusehalterung und montierte Halterung mit Relais 7SR10 Sonderausführung für den türkischen Markt mit einer thermischen Belastbarkeit von 500 A (Stromwandler 5 A), 1 Sekunde und mit Unterstützung von türkischen Skripten.
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Gerätefunktionalität 2.1 Gerätevorderseite Gerätevorderseite Die Gerätevorderseite ist Bestandteil des Relais. Sie haben Zugang zu allen Drucktasten und können Einstel- lungen ändern und Steuerhandlungen vornehmen. Mit der frontseitigen Drucktaste TEST/RESET ▶ lassen sich die Störfalldatenanzeige, verklinkte Binärausgänge und LEDs zurückzusetzen. Die Gerätevorderseite enthält einen Beschriftungsstreifen, der über die LED-Anzeigen informiert.
Gerätefunktionalität 2.2 Liquid Crystal Display (LCD) Liquid Crystal Display (LCD) Ein alphanumerisches Liquid Crystal Display (LCD) mit 4 Zeilen x 20 Zeichen zeigt Einstellungen, Instrumentie- rung, Störfalldaten und Steuerbefehle an. Zur Stromersparnis wird die Hintergrundbeleuchtung ausgeschaltet, wenn für eine benutzerdefinierte Zeit- spanne keine Drucktasten bestätigt werden.
Gerätefunktionalität 2.2 Liquid Crystal Display (LCD) Drucktaste Beschreibung Zum Zurücksetzen von Fehlermeldungen an der Gerätevorderseite Wenn Sie die Drucktaste auf dem Relaisbezeichner-Bildschirm drücken, dient sie zudem zum Testen einer LED. Bei der Navigation durch Menüs oder Einstellungen dient sie außerdem zur Verschiebung des Cursors nach rechts ▶.
Gerätefunktionalität 2.3 Leuchtdiode (LED) Leuchtdiode (LED) Meldungs-LEDs Das Relais 7SR10 verfügt über eine LED zur Anzeige der Fehlerfreiheit der Relaisschutzfunktion und 9 benut- zerprogrammierbare LEDs. Die LED signalisiert den Betriebszustand des Relais, z.B. TRIP READY und PICKUP. Benutzerprogrammierbare LEDs können für die grüne, gelbe oder rote Anzeige programmiert werden. Tabelle 2-2 Standardkonfiguration von LED-Funktionen LEDs...
Gerätefunktionalität 2.4 Relaisinformation Relaisinformation Das Typenschild befindet sich auf dem Gehäuse und enthält weitere technische Informationen über das Überstromzeitschutzrelais 7SR10 Argus. Das Typenschild enthält die folgenden Produktinformationen: • Produktbezeichnung • Hilfsspannungsbereich • Nennspannung • Nennstrom • Nennfrequenz • Schwelle Binäreingang •...
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Gerätefunktionalität 2.4 Relaisinformation Aus Sicherheitsgründen werden folgende Warnsymbole auf den Geräteetiketten dargestellt. Symbol Beschreibung Dielektrische Prüfspannung 2 kV Impuls-Prüfspannung 5 kV Achtung: Siehe Dokumentation des Betriebsmittels Achtung: Gefahr durch elektrischen Schlag Richtlinien für den eurasischen Markt Europäische CE-Kennzeichnung Hinweise zum Symbol "WEEE". Das Produkt darf am Ende seiner Lebensdauer nicht im normalen Müll entsorgt werden.
Gerätefunktionalität 2.5 Stromeingänge Stromeingänge Das Relais 7SR10 ist mit 4 Stromeingängen an der Analogeingabebaugruppe ausgestattet. Diese Eingänge werden für den Phasenfehler- und Erdschlussschutz verwendet. Die Anschlussklemmen sind sowohl für 1-A- als auch 5-A-Eingänge verfügbar. Der Strom wird mit 1600 Hz bei 50-Hz-Systemfrequenzen und mit 1920 Hz bei 60-Hz-Systemfrequenzen abgetastet.
Gerätefunktionalität 2.6 Spannungseingänge Spannungseingänge Das Relais 7SR10 ist mit 3 Spannungseingängen an der Analogeingabebaugruppe ausgestattet. Die Schutz- und Überwachungsfunktionen des Relais nutzen die Spannungsmessung der Grundfrequenz. Die Spannung wird mit 1600 Hz bei 50-Hz-Systemfrequenzen und mit 1920 Hz bei 60-Hz-Systemfrequenzen abgetastet.
Gerätefunktionalität 2.7 Binäreingänge Binäreingänge Übersicht Die Binäreingänge (BE) sind Optokoppler, die von einer geeignet ausgelegten AC/DC-Stromversorgung betrieben werden. Die Gerätevariante mit AC/DC-Stromversorgung hat Binäreingänge mit einer Betriebsschwelle von AC/DC 19 V, 44 V und 88 V. Geräte mit DC-Hilfsspannungsversorgung haben Binäreingänge mit einer Schwelle von DC 19 V.
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Gerätefunktionalität 2.7 Binäreingänge Parameter Beschreibung Voreinstell- Stufenände- wert rung BE-n Rückfall Rückfallverzögerung 14 400 s 0,01 Lokal aktiviert Im lokalen Modus akti- 6 (alle BEs) – – viert In Fern aktiviert Im Fern-Modus aktiviert 6 (alle BEs) – – Reyrolle, 7SR10, Gerätehandbuch C53000-G7000-C002-1, Ausgabe 10.2023...
Gerätefunktionalität 2.8 Binärausgänge Binärausgänge Übersicht Das Relais 7SR10 Argus ist mit 3 oder 6 Binärausgängen ausgestattet, die so konfiguriert werden können, dass sie mit den verfügbaren Funktionen arbeiten. In der standardmäßigen Betriebsart setzen sich die Binärausgänge selbst zurück und bleiben für eine vom Benutzer konfigurierbare Mindestzeit von bis zu 60 s erregt.
Gerätefunktionalität 2.8 Binärausgänge HINWEIS Generalanregung Ein Ausgang (Generalanregung) ist verfügbar, um anzuzeigen, dass das Anregungsniveau für eine oder mehrere Schutzfunktionen überschritten worden ist. Im Menü Ausgangskonfig. → Anregekonfig. kann eine beliebige Schutzfunktion zur Auslösung dieses Ausgangs zugeordnet werden. Binärausgangslogik [lo_7SR10_binary-output-logic, 1, de_DE] Bild 2-6 Binärausgangslogik Ausgangskonfig.
Gerätefunktionalität 2.9 Virtuelle Eingänge/Ausgänge Virtuelle Eingänge/Ausgänge Das Relais ist mit 8 virtuellen Ein-/Ausgängen ausgestattet, die als interne Binärspeicher fungieren. Durch Zuordnung des Status von Datenelementen (z.B. Motorstartern, Alarmen und Gleichungen) zu einem virtu- ellen Ein-/Ausgang kann der Status der Ein-/Ausgänge zur Erfüllung der höheren Funktionsebenen verwendet werden.
Gerätefunktionalität 2.10 Datenspeicherung 2.10 Datenspeicherung Das Relais speichert 3 Arten von Daten – Ereignisaufzeichnungen, analoge/digitale Kurvenformaufzeich- nungen und Störschriebe des Relais. Beim Ausfall der Hilfsversorgungsspannung werden die Datenschriebe im nicht flüchtigen Speicher gesichert und permanent gespeichert. Das Menü Datenspeicherung enthält die Einstellungen für die Funktionen Bezug, Kurvenform, Störschreibung, Ereignisspeicher und Energiespeicher.
Gerätefunktionalität 2.10 Datenspeicherung Kurvenformaufzeichnungen Die Kurvenformspeicherung des Relais 7SR10 wird durch folgende Auswahl der Relais-Operationen ausgelöst: • Gerätefront mit entsprechend programmiertem Binäreingang • Datenkommunikationskanäle • Schutzfunktionsauslösungen Die gespeicherten analogen und digitalen Kurvenformen stellen den Anlagen- und Relaiszustand zum Zeit- punkt des Triggers dar. Ein Ausgang zeigt an, wann eine neue Aufzeichnung gespeichert wurde. Mit der Einstellung Datenspeicherung →...
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Gerätefunktionalität 2.10 Datenspeicherung Energiespeicher Die gemessene Leistung wird kontinuierlich (über ein 1-s-Zeitfenster) zu 4 Energiegrößen integriert: • Wirkenergie Lieferung (W) • Wirkenergie Bezug (W) • Blindenergie Lieferung (VAr) • Blindenergie Bezug (VAr) Die Richtung der Energieübertragung wird durch folgende Einstellung gesetzt: SYSTEMKONFIG. → Export Leistung/Nacheilend VAr.
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Gerätefunktionalität 2.10 Datenspeicherung Warnung zur Festplattenaktivität Die Datenspeicherungsfunktionen des Relais 7SR10 sind mit der Archivierung einer großen Datenmenge in den nicht flüchtigen Speicher verbunden. Da diese Funktionalität stets sekundär zur Schutzfunktionalität läuft, kann die Datenübertragung eine beträchtliche Zeit im Minutenbereich in Anspruch nehmen. Wenn das Relais während eines Speichervorgangs aus- und wieder eingeschaltet wird, gehen Daten verloren.
Gerätefunktionalität 2.11 Echtzeituhr (RTC) 2.11 Echtzeituhr (RTC) Datum und Uhrzeit können über das Relais-LCD im Menü Systemkonfig. oder über die Datenkommunika- tionskanäle eingestellt werden. Datum und Uhrzeit werden beim ausgeschalteten Relais durch einen Reserve- speicherkondensator gespeichert. Die Zeitdauer der Datenspeicherung hängt von der Temperatur und der Betriebszeit ab.
Gerätefunktionalität 2.12 Quick Logic 2.12 Quick Logic Die Funktion Quick Logic ermöglicht dem Benutzer die Eingabe von bis zu 4 Logikgleichungen (E1 bis E4) im Textformat. Die Gleichungen können mit der Software Reydisp oder über die Relais-Vorderseite eingegeben werden. Jede Logikgleichung wird aus Text aufgebaut, der die Steuerzeichen darstellt. Jede kann bis zu 20 Zeichen lang sein.
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Gerätefunktionalität 2.12 Quick Logic Der Ausgang von En wird im Menü Ausgangskonfig. ▶ Ausgangsmatrix zugewiesen, wo er auf eine belie- bige Kombination aus Binärausgang (O), LED (L) oder virtuellem Eingang/Ausgang (V) programmiert werden kann. Schutzfunktionen können in Quick Logic verwendet werden, indem sie einem virtuellen Eingang/Ausgang zugeordnet werden.
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Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.1 Im Gerät 7SR10 verfügbare Funktionen Im Gerät 7SR10 verfügbare Funktionen Dieser Abschnitt beschreibt die im Gerät 7SR10 verfügbaren Funktionen. Das Relais bietet die nachfolgend beschriebenen Schutz- und Überwachungsfunktionen: Schutzfunktionen • 27 Unterspannungsschutz – 3-phasig • 32 Leistungsschutz •...
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.2 27/59 Unterspannungsschutz – 3-phasig, Überspannungsschutz – 3-phasig nungszustand erkannt haben. Ein Ausgang wird nach Ablauf der Einstellung 27/59-n Verzögerung gesetzt. Mit der Einstellung 27/59-n Hysterese können Sie das Anrege-/Rückfallverhältnis für das Element variieren. Der Betrieb der Unter-/Überspannungselemente kann gesperrt werden durch: Sperre 27/59-n Ein Binäreingang oder virtueller Eingang 27/59-n VTSSperre: Ja...
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.3 32 Leistungsschutz 32 Leistungsschutz Funktionsübersicht 3.3.1 Der Leistungsschutz wird für Folgendes verwendet: • Erkennen, ob die Wirk-, Blind- oder Scheinleistung einen eingestellten Schwellwert über- oder unter- schreitet • Überwachung der Leistungspegel/-grenzen und Anzeige des Ausgangsstatus • Erfassen von Wirk- und Blindleistungspegeln in Stromnetzen oder an elektrischen Maschinen •...
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.4 32S Empfindlicher Leistungsschutz 32S Empfindlicher Leistungsschutz Funktionsübersicht 3.4.1 Der empfindliche Leistungsschutz steht in 4-poligen SEF-Relais zur Verfügung. Die Elemente werden durch den im Eingang ISEF gemessenen 1-phasigen Strom ausgelöst. Für jedes Element stehen Einstellungen für den Anregungspegel, die unabhängige verzögerte Auslösung (UMZ) und die Richtung zur Verfügung. Jedes Element lässt sich als Unter-/Überleistung einstellen und kann von Schein-, Aktiv- oder Blindleistung aus auslösen.
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.5 37 Unterstromzeitschutz – Phase 37 Unterstromzeitschutz – Phase 37 Unterstromzeitschutz – Phase, Funktionsübersicht 3.5.1 Unterstromelemente werden in Steuerlogikschemata wie automatische Umschaltung, automatische Schaltver- riegelung und Lastverlust verwendet. Sie werden eingesetzt, um anzuzeigen, dass kein Strom mehr fließt oder eine Schwachlastsituation vorliegt.
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.6 46 Schieflastschutz 46 Schieflastschutz Funktionsübersicht 3.6.1 Der Schieflastschutz wird für Folgendes verwendet: • Erkennen von 1- oder 2-phasigen Kurzschlüssen im elektrischen Netz • Schutz elektrischer Maschinen bei übermäßiger Schieflast • Alarm bei unsymmetrischer Systemlast 3.6.2 Struktur der Funktion Der Schieflastschutz verfügt über gruppenabhängige Einstellungen.
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.7 47 NPS Sequenz-Überspannungsschutz 47 NPS Sequenz-Überspannungsschutz Funktionsübersicht 3.7.1 Der Sequenz-Überspannungsschutz wird für Folgendes verwendet: • Überwachung der Spannungsunsymmetrie und Alarmmeldung für Werte außerhalb der normalen Grenz- werte • Schutz von Betriebsmitteln (z.B. Anlagenteilen und Maschinen) vor Schäden durch Unsymmetrie •...
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.8 49 Thermischer Überlastschutz 49 Thermischer Überlastschutz Funktionsübersicht 3.8.1 Der thermische Überlastschutz wird verwendet, um den thermischen Zustand (θ) der statischen Anlage in Echtzeit zu schätzen. Zum Beispiel Kabel oder Transformatoren. Struktur der Funktion 3.8.2 Die Funktion des thermischen Überlastschutzes verfügt über gruppenabhängige Einstellungen. Diese Einstel- lungen können in jeder Einstellungsgruppe unterschiedlich sein –...
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.8 49 Thermischer Überlastschutz θ Thermischer Endzustand vor der Abschaltung des Gerätes 49 Überlasteinstellung (I ) wird als Vielfaches des Relais-Nennstroms ausgedrückt und entspricht dem θ Faktor k⋅I , gemäß der thermischen Betriebskennlinie nach Festlegung in IEC 60255-149. Es ist der Stromwert, über dem 100 % der thermischen Kapazität nach einer gewissen Zeit erreicht werden;...
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.9 67 Gerichteter Überstromzeitschutz – Phase 67 Gerichteter Überstromzeitschutz – Phase Funktionsübersicht 3.9.1 Der gerichtete Überstromzeitschutz und Erdschlussschutz wird für den selektiven gestaffelten Schutz einge- setzt, wenn der Fehlerstrom in beide Richtungen fließen kann. Alle phasenbezogenen Überstromzeitschutz-Elemente haben eine gemeinsame Einstellung für die Elemente 50 und 51, um entweder den Effektivwert der Grundfrequenz des Stroms oder den echten Effektivstrom zu messen: •...
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.9 67 Gerichteter Überstromzeitschutz – Phase Minimale Polarisationsspannung Die Einstellung 67 Mindestspannung definiert die minimale Polarisationsspannung. Wenn die berechnete Polarisationsspannung unter dem Spannungspegel liegt, wird der gerichtete Ausgang nicht erkannt und der Betrieb der Richtung wird gesperrt. Dies verhindert eine Fehlfunktion bei Sicherungsausfall oder Schutz- schalter-Auslösung, wenn Störspannungen auftreten können.
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.10 50 Unverzögerter Überstromzeitschutz – Phase 3.10 50 Unverzögerter Überstromzeitschutz – Phase Funktionsübersicht 3.10.1 Der unverzögerte Überstromzeitschutz wird für Folgendes verwendet: • Kurzschlusserkennung in elektrischen Betriebsmitteln • Überstromzeitschutz (Hochstrom) mit hoher Geschwindigkeit der Anlage, wo dies angemessen ist •...
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.10 50 Unverzögerter Überstromzeitschutz – Phase Logik der Funktion 3.10.3 [lo_7SR10-instantaneous-and-DTL-OCP_50-n, 1, de_DE] Bild 3-11 Logikdiagramm des unverzögerten Überstromzeitschutzes (50) – Phase Wenn keine gerichteten Elemente vorhanden sind, entfällt dieser Baustein und alle Phsx Dir En-Signale werden auf WAHR gesetzt. Reyrolle, 7SR10, Gerätehandbuch C53000-G7000-C002-1, Ausgabe 10.2023...
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.11 51 Verzögerter Überstromzeitschutz – Phase 3.11 51 Verzögerter Überstromzeitschutz – Phase Funktionsübersicht 3.11.1 Der verzögerte Überstromzeitschutz wird für Folgendes verwendet: • Kurzschlusserkennung in elektrischen Betriebsmitteln • Reserve- oder Notfall-Überstromzeitschutz zusätzlich zu anderen Schutzfunktionen oder Geräten • Koordinierter Betrieb mit anderen Geräten mit gestaffelter Einstellung für Strom und Zeit 3.11.2 Struktur der Funktion...
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.11 51 Verzögerter Überstromzeitschutz – Phase Logik der Funktion 3.11.3 [lo_7SR10-time-delayed-OCP_51-n, 1, de_DE] Bild 3-12 Logikdiagramm des verzögerten Überstromzeitschutzes (51) – Phase Wenn die gerichteten Elemente nicht vorhanden sind, entfällt dieser Baustein und alle Phsx dir En-Signale werden auf WAHR gesetzt. Reyrolle, 7SR10, Gerätehandbuch C53000-G7000-C002-1, Ausgabe 10.2023...
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.12 51V Spannungsabhängiger Überstromzeitschutz 3.12 51V Spannungsabhängiger Überstromzeitschutz Funktionsübersicht 3.12.1 Der spannungsabhängige Überstromzeitschutz wird üblicherweise in folgenden Situationen verwendet: • Transformator-Eingänge: Wenn die Impedanz des Transformators den Fehlerstrom begrenzt, kann der gemessene Spannungspegel zur Unterscheidung zwischen Last- und Fehlerstrom verwendet werden. •...
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.13 67N Gerichteter Erdschlussschutz – berechnet 3.13 67N Gerichteter Erdschlussschutz – berechnet Funktionsübersicht 3.13.1 Der gerichtete Erdschlussschutz wird für den selektiven gestaffelten Schutz eingesetzt, wenn der Fehlerstrom in beide Richtungen fließt. Struktur der Funktion 3.13.2 Das gerichtete Element erzeugt Vorwärts- und Rückwärtsausgänge zur Nutzung mit abgeleiteten Erdschlusse- lementen.
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.14 50N Unverzögerter Erdschlussschutz – berechnet 3.14 50N Unverzögerter Erdschlussschutz – berechnet Funktionsübersicht 3.14.1 Der unverzögerte/verzögerte Erdschlussschutz wird für Folgendes verwendet: • Kurzschlusserkennung in elektrischen Betriebsmitteln • Hochgeschwindigkeitsschutz, wo es aufgrund der Position in Stromnetzen und/oder Netzimpedanzen angemessen ist •...
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.14 50N Unverzögerter Erdschlussschutz – berechnet Logik der Funktion 3.14.3 [lo_7SR10-instantaneous-and-DTL-derived-EF-Prot-Trip_50N-n, 1, de_DE] Bild 3-15 Logikdiagramm des unverzögerten Erdschlussschutzes – berechnet (50N) Wenn keine gerichteten Elemente vorhanden sind, entfällt dieser Baustein und das 50N-n Dir En-Signal wird auf WAHR gesetzt. Reyrolle, 7SR10, Gerätehandbuch C53000-G7000-C002-1, Ausgabe 10.2023...
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.15 51N Verzögerter Erdschlussschutz – berechnet 3.15 51N Verzögerter Erdschlussschutz – berechnet Funktionsübersicht 3.15.1 Der verzögerte Erdschlussschutz wird für Folgendes verwendet: • Erkennung eines Erdstroms in elektrischen Betriebsmitteln • Sicherung oder Notfallschutz zusätzlich zu anderen Schutzfunktionen oder Geräten •...
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.15 51N Verzögerter Erdschlussschutz – berechnet Logik der Funktion 3.15.3 [lo_7SR10-time-delayed-derived-EF-Prot-Trip_51N-n, 1, de_DE] Bild 3-16 Logikdiagramm des verzögerten Erdschlussschutzes – berechnet (51N) Wenn die gerichteten Elemente nicht vorhanden sind, entfällt dieser Baustein und das 51N-n Dir En-Signal wird auf WAHR gesetzt. Reyrolle, 7SR10, Gerätehandbuch C53000-G7000-C002-1, Ausgabe 10.2023...
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.16 67G Gerichteter Erdschlussschutz – gemessen 3.16 67G Gerichteter Erdschlussschutz – gemessen Funktionsübersicht 3.16.1 Der gerichtete gemessene Erdschlussschutz wird für den selektiven gestaffelten Schutz eingesetzt, wenn der Fehlerstrom in beide Richtungen fließt. Alle gemessenen Erdschlusselemente haben eine gemeinsame Einstellung, um entweder den Effektivwert der Grundfrequenz des Stroms oder den echten Effektivstrom zu messen: •...
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.17 50G Unverzögerter Erdschlussschutz – gemessen 3.17 50G Unverzögerter Erdschlussschutz – gemessen Funktionsübersicht 3.17.1 Der unverzögerte/verzögerte Erdschlussschutz wird für Folgendes verwendet: • Kurzschlusserkennung in elektrischen Betriebsmitteln • Hochgeschwindigkeitsschutz, wo es aufgrund der Position in Stromnetzen und/oder Netzimpedanzen angemessen ist •...
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.18 51G Verzögerter Erdschlussschutz – gemessen 3.18 51G Verzögerter Erdschlussschutz – gemessen Funktionsübersicht 3.18.1 Der verzögerte Erdschlussschutz wird für Folgendes verwendet: • Erkennung eines Erdstroms in elektrischen Betriebsmitteln • Reserve- oder Notfallschutz zusätzlich zu anderen Schutzfunktionen oder Geräten •...
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.18 51G Verzögerter Erdschlussschutz – gemessen Logik der Funktion 3.18.3 [lo_7SR10-time-delayed-measured-EF-Prot-Trip_51G-n, 1, de_DE] Bild 3-19 Logikdiagramm des verzögerten Erdschlussschutzes – gemessen (51G) Wenn die gerichteten Elemente nicht vorhanden sind, entfällt dieser Baustein und das 51G-n Dir En-Signal wird auf WAHR gesetzt. Reyrolle, 7SR10, Gerätehandbuch C53000-G7000-C002-1, Ausgabe 10.2023...
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.19 67SEF Gerichteter empfindlicher Erdschlussschutz – gemessen 3.19 67SEF Gerichteter empfindlicher Erdschlussschutz – gemessen Funktionsübersicht 3.19.1 Der Strom für die empfindlichen Erdschlusselemente (SEF) wird direkt über einen speziellen analogen Strom- eingang gemessen, der eine zusätzliche Hardware erfordert. SEF-Elemente messen den Effektivstrom der Grundfrequenz.
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.20 50SEF Unverzögerter empfindlicher Erdschlussschutz – gemessen 3.20 50SEF Unverzögerter empfindlicher Erdschlussschutz – gemessen Funktionsübersicht 3.20.1 Der Strom für die empfindlichen Erdschlusselemente (SEF) wird direkt über einen speziellen analogen Strom- eingang gemessen, der eine zusätzliche Hardware erfordert. SEF-Elemente messen den Effektivstrom der Grundfrequenz.
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Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.20 50SEF Unverzögerter empfindlicher Erdschlussschutz – gemessen [lo_7SR1004-instantaneous-and-DTL-SEF Protection_50SEF-n, 1, de_DE] Bild 3-22 7SR1004 Logikdiagramm des unverzögerten und UMZ-Schutzes (50SEF) HINWEIS Select gilt für den gerichteten empfindlichen Erdschlussschutz (67SEF). gilt für den ungerichteten SEF. Reyrolle, 7SR10, Gerätehandbuch C53000-G7000-C002-1, Ausgabe 10.2023...
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.21 67SEF Gerichteter empfindlicher Erdschlussschutz – gemessen 3V -ϕ 3.21 67SEF Gerichteter empfindlicher Erdschlussschutz – gemessen 3V -ϕ Funktionsübersicht 3.21.1 Die gerichteten Erdschlusselemente messen den Nullsystemstrom direkt und vergleichen ihn mit der abgelei- teten/gemessenen Nullsystemspannung (Polarisationsgröße). Bei isolierten und gelöschten geerdeten Netzen ist der Erdschlussstrom zu gering, um erkannt zu werden. Unter solchen Bedingungen ist eine gerichtete empfindliche Erdschlusserkennung erforderlich, um den Fehler auf der Grundlage der Methode 3U -ϕ...
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.22 51SEF Verzögerter empfindlicher Erdschlussschutz – gemessen 3.22 51SEF Verzögerter empfindlicher Erdschlussschutz – gemessen Funktionsübersicht 3.22.1 Der Strom für die empfindlichen Erdschlusselemente wird direkt über einen speziellen analogen Stromeingang gemessen, der eine zusätzliche Hardware erfordert. SEF-Elemente messen den Effektivstrom der Grundfre- quenz.
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.23 50LC, 50G LC, 50SEF LC Leitungsprüfung Stromschutz 3.23 50LC, 50G LC, 50SEF LC Leitungsprüfung Stromschutz Funktionsübersicht 3.23.1 Nur für Software-Option C Die Leitungsprüfungsfunktion verhindert, dass ein Leistungsschalter wiederholt manuell auf eine fehlerbehaf- tete Leitung geschaltet wird. Sie wird aktiviert, wenn der Ausgang Manual CB Close gesetzt wird. Wenn nach dem Schließen ein Fehler festgestellt wird, löst das Relais zur Leitungsprüfung aus.
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.24 50AFD Lichtbogenerkennung 3.24 50AFD Lichtbogenerkennung Funktionsübersicht 3.24.1 Lichtbogendetektor-Eingänge und unverzögerte Überstrom-/Erdschlussschutzelemente werden für Folgendes verwendet: • Erkennung von Störungen während Lichtbögen in elektrischen Schaltanlagen • Erkennung von optischen Lichtbögen, wenn eine elektrische Schnittstelle zwischen dem Lichtbogende- tektor und dem Binäreingang angeschlossen ist •...
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.25 51CL Kaltlast-Überstrom – Phase 3.25 51CL Kaltlast-Überstrom – Phase Funktionsübersicht 3.25.1 Die Kaltlast ermöglicht dem Relais die Verwendung alternativer Überstromeinstellungen (51C), wenn ein Kaltlastzustand erkannt wird. Die Einstellungen für den Kaltlaststrom und den Zeitmultiplikator sind höher konfiguriert als die normalen Überstromeinstellungen.
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.26 55 Leistungsfaktor 3.26 55 Leistungsfaktor Funktionsübersicht 3.26.1 Die Leistungsfaktor-Schutzfunktion wird für Folgendes verwendet: • Erkennen, wenn der Leistungsfaktor der Last außerhalb der normalen Grenzen liegt, d.h. über oder unter einem eingestellten Schwellwert, um den Anschluss einer anormalen Last zu identifizieren •...
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.27 59N Sternpunkt-Verlagerungsspannung 3.27 59N Sternpunkt-Verlagerungsspannung Funktionsübersicht 3.27.1 Die Schutzfunktion Sternpunkt-Verlagerungsspannung wird für Folgendes verwendet: • Überwachen der Verlagerungsspannung des Sternpunktes, die normalerweise in einem symmetrischen Drehstromnetz vorhanden ist. Die Sternpunkt-Verlagerungsspannung wird aus den 3-phasigen Span- nungseingängen berechnet. •...
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.27 59N Sternpunkt-Verlagerungsspannung Der Nullleiter der Primärwicklung des Spannungswandlers muss geerdet sein, um den Fluss des Nullstroms zu ermöglichen. Logik der Funktion 3.27.3 [lo_7SR10-neutral-overvoltage-element-59N, 1, de_DE] Bild 3-32 Logikdiagramm der Sternpunkt-Verlagerungsspannung (59N) Reyrolle, 7SR10, Gerätehandbuch C53000-G7000-C002-1, Ausgabe 10.2023...
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.28 64H Erdfehler-Differentialschutz – hochohmig 3.28 64H Erdfehler-Differentialschutz – hochohmig Funktionsübersicht 3.28.1 Der Hochimpedanz-Erdschlussdifferentialschutz wird für Folgendes verwendet: • Erkennung von Erdkurzschlüssen in Transformatoren • Erkennung von Erdkurzschlüssen in der Nähe des Sternpunktes aufgrund hoher Empfindlichkeit • Erkennung von Erdkurzschlüssen im Schutzbereich und keine Anzeige der Fehlererkennung aufgrund anderer Fehler Struktur der Funktion...
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.29 79 Automatische Wiedereinschaltung (optionale Funktion) 3.29 79 Automatische Wiedereinschaltung (optionale Funktion) Übersicht 3.29.1 Ein hoher Anteil an Fehlern in Netzwerken mit Freileitungen ist transient. Solche Fehler können durch unverzögerte (schnelle) Schutzauslösungen, gefolgt von einer automatischen Sequenz von Leistungsschal- tereinschaltungen (nachdem die Leitung für kurze Zeit spannungslos ist), behoben und das Netz schnell wiederhergestellt werden.
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Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.29 79 Automatische Wiedereinschaltung (optionale Funktion) Sobald ein Leistungsschalter wieder eingeschaltet wird und für eine bestimmte Zeitspanne (die Sperrzeit) eingeschaltet bleibt, wird die AWE-Sequenz neu initialisiert und ein Ausgang Einschaltung erfolgreich ausge- geben. Eine einzige, gemeinsame Sperrzeit wird verwendet (Sperrzeit-Zeitgeber. Wenn die automati- sche Wiedereinschaltsequenz nicht zu einer erfolgreichen Wiedereinschaltung führt, geht das Relais in den Zustand der Funktionssperre.
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.29 79 Automatische Wiedereinschaltung (optionale Funktion) HINWEIS Sie können die Schusszahl (Schließvorgänge) programmieren. Für die Fortsetzung der Sequenz wird nur 1 Schusszähler verwendet. Der Controller wählt die nächste Schutzkennlinie/Pausenzeit aus gemäß der Art der letzten Auslösung in der Sequenz, z.B.: PF, EF, SEF oder EXTERN. Wiedereinschalt-Pausenzeit Für jede Schutzauslösung sind benutzerdefinierbare Pausenzeiten verfügbar.
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Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.29 79 Automatische Wiedereinschaltung (optionale Funktion) 79 Sequenzfehler-Zeit- Legt die Zeit fest, wenn die automatische Wiedereinschaltung den Countdown geber kann. Wenn nicht alle DAR-Startsignale empfangen worden sind, läuft die Zeit ab. Wenn der Leistungsschalter geöffnet ist, werden die Schutzanregung und das Auslöserelais zurückgesetzt und das Relais löst die Einschaltsperre aus.
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.29 79 Automatische Wiedereinschaltung (optionale Funktion) Untermenü Phasenfehler (P/F) Schüsse 3.29.5 Das folgende Menü ermöglicht die Parametrierung der Auslöse-/Wiedereinschaltsequenz der Phasenfehler: 79 P/F Schutzausl. 1 Die 1. Schutzauslösung in der P/F-Sequenz kann entweder auf unverzögert oder verzögert eingestellt werden. 79 P/F Pausenzeit 1 Legt die 1.
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.29 79 Automatische Wiedereinschaltung (optionale Funktion) 79 E/F HS-Auslösung zur Legt die Anzahl der zulässigen Hochstrom-Auslösungen fest. Das Relais geht Einschaltsperre bei der letzten Hochstrom-Auslösung in die Einschaltsperre über. Diese Funktion kann verwendet werden, um Dauer und Anzahl der Hochstromauslösungen zu begrenzen, die der Leistungsschalter ausführen muss.
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.29 79 Automatische Wiedereinschaltung (optionale Funktion) Externe Schüsse Untermenü 3.29.8 Das folgende Menü ermöglicht die Parametrierung der automatischen Wiedereinschaltsequenz des externen Schutzes: 79 P/F Schutzausl. 1 Nicht blockiert/blockiert – Blockiert löst einen Ausgang aus, der auf einen Binär- ausgang gemappt werden kann, um den Auslöseausgang eines externen Schutzes zu blockieren.
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Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.29 79 Automatische Wiedereinschaltung (optionale Funktion) [lo_7SR10_Basic-Auto-Reclose-Sequence-Diagram, 1, de_DE] Bild 3-34 Grundlegendes Sequenzdiagramm für die automatische Wiedereinschaltung Reyrolle, 7SR10, Gerätehandbuch C53000-G7000-C002-1, Ausgabe 10.2023...
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.30 81 Frequenzschutz – "f>" oder "f<" 3.30 81 Frequenzschutz – "f>" oder "f<" Funktionsübersicht 3.30.1 Der Frequenzschutz wird für Folgendes verwendet: • Einleitung des Lastabwurfs – selektiver Lastabwurf, um mit der Systemkapazität übereinzustimmen aufgrund von Erzeugungsausfällen oder Unter-/Überspannung (z.B.: Windenergieversorgung, System- fehler oder Anlagenausfall) •...
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.31 Manuelle LS-Steuerung 3.31 Manuelle LS-Steuerung Übersicht 3.31.1 Der Befehl Hand-Ein kann auf eine der 4 Arten ausgelöst werden: • Ein Binäreingang LS schließen • Die Datenkommunikationskanäle • Eine Drucktaste LS schließen • Der Relais-Menümodus STEUERUNG Dieser Befehl Hand-Ein bewirkt eine unverzögerte Auslösung über den Binärausgang Hand-Ein LS und hebt eine laufende DAR-Sequenz auf.
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Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.31 Manuelle LS-Steuerung Verzögerung beim Öffnen des LS Die Einstellung LS öffnen Verzög. gilt für Leistungsschalter-Auslösebefehle, die über den Binäreingang LS öffnen oder über das Steuerungsmenü empfangen werden. Der Betrieb des Binärausgangs LS öffnen wird durch die Einstellung LS öffnen Verzög. verzögert. Der Status der Verzögerung wird auf der Relais- Vorderseite angezeigt, wobei der Wert gegen 0 geht.
Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.32 Leistungsschalter (LS) 3.32 Leistungsschalter (LS) Übersicht und Logik 3.32.1 Die Menüeinstellung Leistungsschalter umfasst Relaiseinstellungen, die sowohl für die manuelle Einschaltfunktion (MC) als auch für die automatische Wiedereinschaltfunktion (AWE) gelten. Die Funktionen LS öffnen fehlgeschl. und LS schließen fehlgeschl. werden verwendet, um zu bestätigen, dass ein LS nicht korrekt auf jeden Auslöse- und Schließbefehl geantwortet hat.
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Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.32 Leistungsschalter (LS) Der CB darf nur die folgenden 3 Zustände haben: LS-Status Binäreingang Binäreingang LS offen LS geschlossen LS ist offen LS ist geschlossen LS-Lauf zwischen den beiden oberen Zuständen Wenn das Relais auf Einschaltsperre übergeht und der Ausgang LS-Alarm gesetzt wird, dann besteht der Laufzustand länger als die Einstellung Alarm LS läuft.
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Schutz- und Automatisierungsfunktionen 3.32 Leistungsschalter (LS) Auslösezeit Alarm Der Zähler LS-Auslösezeit zeigt die gemessene Zeit zwischen der Auslösung und der Zustandsänderung der LS-Hilfskontakte an. Wenn diese gemessene Zeit den Auslösezeitalarm überschreitet, so wird ein Auslösezeitalarm ausgegeben. Auslösezeit-Anpassung Der Parameter Auslösezeit-Anpassung ermöglicht es, die durch das Relais verursachten internen Verzöge- rungen, insbesondere die Verzögerung vor dem Ansprechen eines Binäreingangs, von der gemessenen LS- Auslösezeit abzuziehen.
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Reyrolle, 7SR10, Gerätehandbuch C53000-G7000-C002-1, Ausgabe 10.2023...
Überwachungsfunktionen 4.1 46BC Leiterbrucherkennung 46BC Leiterbrucherkennung Funktionsübersicht 4.1.1 Der Leiterbruchschutz wird für Folgendes verwendet: • Erkennung eines offenen Stromkreises der Primärleiter auf 1 Phase/2 Phasen • Alarm für Anzeigezwecke Struktur der Funktion 4.1.2 Der Leiterbruchschutz verfügt über gruppenabhängige Einstellungen. Diese Einstellungen können in jeder Einstellungsgruppe unterschiedlich sein –...
Überwachungsfunktionen 4.2 50BF Leistungsschalter-Versagerschutz – 3-polig 50BF Leistungsschalter-Versagerschutz – 3-polig Funktionsübersicht 4.2.1 Bei Ausfall eines Leistungsschalters bleibt das Stromnetz in einem gefährlichen Zustand, bis der Strom durch Fern- oder Reserveschutzeinrichtungen unterbrochen wird. Um Verzögerungen zu minimieren, überwacht der Leistungsschalter-Versagerschutz den Status und die Auslösung des zugehörigen Leistungsschalters und gibt ein Reserveauslösesignal aus.
Überwachungsfunktionen 4.3 60CTS Stromwandlerüberwachung 60CTS Stromwandlerüberwachung Funktionsübersicht 4.3.1 Die Stromwandler-Überwachungsfunktion wird für Folgendes verwendet: • Erkennung offener Stromkreise bei Stromwandleranschlüssen auf 1 Phase/2 Phasen • Erzeugung eines Alarms für Anzeigezwecke Struktur der Funktion 4.3.2 Das Element der Stromwandler-Überwachungsfunktion verfügt über gruppenabhängige Einstellungen. Diese Einstellungen können in jeder Einstellungsgruppe unterschiedlich sein –...
Überwachungsfunktionen 4.4 60VTS Spannungswandlerüberwachung 60VTS Spannungswandlerüberwachung Funktionsübersicht 4.4.1 Die Spannungswandler-Überwachungsfunktion wird für Folgendes verwendet: • Erkennung des Verlusts der Spannungsversorgung aufgrund des Betriebs der Spannungswandlersiche- rung auf 1 Phase/2 Phasen/3 Phasen • Erzeugung eines verzögerten Alarms für Anzeigezwecke • Kann zur automatischen Sperrung von Schutzelementen verwendet werden, die durch die resultierende Fehlspannung beeinträchtigt werden könnten •...
Überwachungsfunktionen 4.4 60VTS Spannungswandlerüberwachung Sobald eine Spannungswandler-Fehlerbedingung aufgetreten ist, wird der Ausgang verriegelt und durch eine der folgenden Maßnahmen zurückgesetzt: Der fehlerfreie Zustand der Spannung wird wiederhergestellt (über der Einstellung UPPS, während die Gegensystemspannung unter der Einstellung UNPS liegt). Ext. Reset 60VTS Ein Binäreingang oder virtueller Eingang oder eine Funktionstaste und eine Spannungswandler-Fehlerbedingung liegen nicht mehr vor.
Überwachungsfunktionen 4.5 74CC Leistungsschalter EIN-Kreis-Überwachung/74TC Auslösekreisüberwachung 74CC Leistungsschalter EIN-Kreis-Überwachung/74TC Auslösekreisüberwachung 74CC Funktionsübersicht 4.5.1 Die Funktion EIN-Kreis-Überwachung überwacht die Integrität der Verdrahtungsverbindungen zwischen dem Schutzgerät und der Einschaltspule des Leistungsschalters. Wenn der Stromkreis nicht vollständig ist, d.h., ein offener Stromkreis erkannt wird, wird ein Alarm ausge- geben.
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Überwachungsfunktionen 4.5 74CC Leistungsschalter EIN-Kreis-Überwachung/74TC Auslösekreisüberwachung [lo_7SR10_trip-circuit-supervision-feature-74TCS, 1, de_DE] Bild 4-7 Logikdiagramm der Auslösekreisüberwachung (74TC) Das Diagramm zeigt 2 Binäreingänge, die auf dasselbe Auslösekreis-Überwachungselement gemappt sind Reyrolle, 7SR10, Gerätehandbuch C53000-G7000-C002-1, Ausgabe 10.2023...
Überwachungsfunktionen 4.6 81HB2 Einschaltstromerkennung 81HB2 Einschaltstromerkennung Funktionsübersicht 4.6.1 Die Einschaltstrom-Erkennungselemente können verwendet werden, um den Betrieb ausgewählter Funkti- onen zu blockieren, wenn diese während des Einschaltens des Transformators zu Fehlfunktionen neigen. Struktur der Funktion 4.6.2 Die Funktion der Einschaltstromerkennung verfügt über gruppenabhängige Einstellungen. Diese Einstellungen können in jeder Einstellungsgruppe unterschiedlich sein –...
Überwachungsfunktionen 4.7 81I_THD Klirrfaktor-Überwachung 81I_THD Klirrfaktor-Überwachung Funktionsübersicht 4.7.1 Die Überwachung des Klirrfaktors (THD – total harmonic distortion) dient der Messung und Anzeige des Klirrfaktors des Leiterstromes. Struktur der Funktion 4.7.2 Das einstufige THD-Überwachungselement ist im Überstromzeitschutz 7SR10 enthalten. Die THD-Funktion berechnet die Ströme der 2. bis 15. Harmonischen, die im Leiterstrom enthalten sind und im Fenster THD Meter als Prozentsatz des Grundfrequenzstroms angezeigt werden.
Technische Daten und Leistungsspezifikationen 5.1 Allgemeine Gerätedaten Allgemeine Gerätedaten Übersicht der technischen Daten Produktfamilie (hilfsspannungsversorgt) Überstromzeitschutz- und Erdschlussschutzrelais Gehäuse und LEDs Einbaugehäuse aus Polycarbonat (Größe 4 Standard, Einbaugehäuse), 10 LEDs Messeingänge 1 A/5 A 40 V bis 160 V, 50 Hz/60 Hz Hilfsspannung AC/DC 60 V bis 240 V DC 24 V bis 60 V...
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Technische Daten und Leistungsspezifikationen 5.1 Allgemeine Gerätedaten Tabelle 5-2 Klemmenblöcke Ungerichtetes Überstromzeitschutzrelais 7SR10 [MLFB 7SR1003-1Mx20-2xx1] Stromeingänge (X4) Anbindungsmöglichkeit Klemme Serie PIDG isolierte verzinnte Crimp-Ringklemme, Stehbolzengröße M3,5, 2,6 mm bis 6,6 mm , 12 AWG; erforderliches Dreh- moment: 1,0 Nm ± 10 % Binärausgänge (X3) Position 14, Schraubsteckklemmen M2,5 passend für 2,5‑mm...
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Technische Daten und Leistungsspezifikationen 5.1 Allgemeine Gerätedaten Messbereich 80 ⋅ I nenn 8 ⋅ I (Empfindlicher Erdkurzschluss – S SEF) nenn Instrumentierung ± 1 % oder ± 1 % I nenn (0,1 ⋅ I bis 3 ⋅ I nenn nenn ±...
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Technische Daten und Leistungsspezifikationen 5.1 Allgemeine Gerätedaten Tabelle 5-8 Hilfsspannung (DC 24 V bis 60 V) Nennspannung DC 24 V bis 60 V Toleranz -20 % bis +10 % Zulässiger überlagerter Wechselstromanteil 15 % der Gleichspannung Typische Leistungsaufnahme (DC) < 8 W Max.
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Technische Daten und Leistungsspezifikationen 5.1 Allgemeine Gerätedaten Ausschaltvermögen AC, ohmsch 1250 VA U/I = 250/5 AC, induktiv 250 VA U/I = 250/1 bei PF ≤ 0,4 DC, ohmsch 75 W U/I = 48/1,5; 110/0,7; 220/0,3 DC, induktiv 30 W U/I = 48/0,7; 110/0,3; 220/0,14 Mechanische/elektrische Lebensdauer 10 000 Schalthandlungen Tabelle 5-12...
Technische Daten und Leistungsspezifikationen 5.2 27 Unterspannungsschutz – 3-phasig 27 Unterspannungsschutz – 3-phasig Tabelle 5-15 Referenz Parameter Wert Einstellung 5 V bis 200 V, Δ 0,5 V soll Spannungswächter 1 V bis 200 V, Δ 0,5 V Hysterese Hysterese 0 % bis 80 %, Δ 0,1 % Verzögerungseinstellung 0 s bis 20 s, Δ...
Technische Daten und Leistungsspezifikationen 5.3 32 Leistungsschutz 32 Leistungsschutz Tabelle 5-18 Referenz Parameter Wert Einstellung 0,05 bis 2,0 ⋅ S , Δ 0,01 soll nenn Verzögerungseinstellung 0 s bis 20 s, Δ 0,01 s verzög 20 s bis 100 s, Δ 0,1 s 100 s bis 1000 s, Δ...
Technische Daten und Leistungsspezifikationen 5.4 32S Empfindlicher Leistungsschutz 32S Empfindlicher Leistungsschutz Tabelle 5-22 Referenz Parameter Wert Einstellung 0,005 bis 2,0 ⋅ S , Δ 0,005 soll nenn Verzögerungseinstellung 0 s bis 20 s, Δ 0,01 s verzög 20 s bis 100 s, Δ 0,1 s 100 s bis 1000 s, Δ...
Technische Daten und Leistungsspezifikationen 5.5 37 Unterstromzeitschutz – Phase 37 Unterstromzeitschutz – Phase Tabelle 5-26 Referenz Parameter Wert Unterstromwächtereinstellung 0,05 bis 5,0 ⋅ I , Δ 0,05 soll nenn Verzögerungseinstellung 0 s bis 20 s, Δ 0,01 s verzög 20 s bis 100 s, Δ 0,1 s 100 s bis 1000 s, Δ...
Technische Daten und Leistungsspezifikationen 5.6 37G Unterstrom-Erdschlussschutz – gemessen 37G Unterstrom-Erdschlussschutz – gemessen Tabelle 5-29 Referenz Parameter Wert Einstellung 0,005 bis 5 ⋅ I , Δ 0,05 soll nenn Verzögerungseinstellung 0 s bis 20 s, Δ 0,01 s verzög 20 s bis 100 s, Δ 0,1 s 100 s bis 1000 s, Δ...
Technische Daten und Leistungsspezifikationen 5.8 46NPS Sequenz-Überstromzeitschutz 46NPS Sequenz-Überstromzeitschutz Unabhängige Zeitstufe (46DT) Tabelle 5-35 Referenz Parameter Wert Einstellung 0,05 bis 4 ⋅ I , Δ 0,01 soll nenn Verzögerungseinstellung 0 s bis 20 s, Δ 0,01 s verzög 20 s bis 100 s, Δ 0,1 s 100 s bis 1000 s, Δ...
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Technische Daten und Leistungsspezifikationen 5.8 46NPS Sequenz-Überstromzeitschutz Tabelle 5-39 Auslösepegel und Rücksetzpegel Attribut Wert Auslösepegel 105 % I ± 4 % oder ± 1 % I ausl. soll nenn Rücksetzpegel > 95 % I ausl. Wiederholbarkeit ± 1 % Variation -10 °C bis +60 °C ≤...
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Technische Daten und Leistungsspezifikationen 5.8 46NPS Sequenz-Überstromzeitschutz Attribut Wert Rücksetzzeit ANSI-Abklingzeit ± 5 % oder ± 50 ms ANSI-MI: R = 4,85 ANSI-VI: R = 21,6 ANSI-EI: R = 29,1 IEC-Abklingzeit ± 5 % oder ± 50 ms IEC-NI: R = 9,7 IEC-VI: R = 43,2 IEC-EI: R = 58,2 IEC-LTI: R = 80...
Technische Daten und Leistungsspezifikationen 5.9 47NPS Sequenz-Überspannungsschutz 47NPS Sequenz-Überspannungsschutz Tabelle 5-41 Referenz Parameter Wert Wächtereinstellung 1 V bis 200 V, Δ 0,5 V soll Einstellung 1 V bis 90 V, Δ 0,5 V Hysterese Hysterese 0 % bis 80 %, Δ 0,1 % Verzögerungseinstellung 0 s bis 20 s, Δ...
Technische Daten und Leistungsspezifikationen 5.18 51 Verzögerter Überstromzeitschutz – Phase 5.18 51 Verzögerter Überstromzeitschutz – Phase Tabelle 5-68 Referenz Parameter Wert Einstellung 0,05 bis 2,5 ⋅ I , Δ 0,01 soll nenn 2,5 bis 4 ⋅ I , Δ 0,05 nenn Angewendeter 2 bis 20 ⋅...
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Technische Daten und Leistungsspezifikationen 5.18 51 Verzögerter Überstromzeitschutz – Phase Tabelle 5-70 Auslösezeit und Rücksetzzeit Attribut Wert Element grundlegende Auslösezeit 20 ms ± 20 ms Basis Auslösezeit Kennl = Ausl. IEC-NI, IEC-VI, IEC-EI, IEC-LTI ± 5 % absolut oder ± 40 ms für Zeitmulti- plikatoreinstellung (0,01 bis 0,245) ±...
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Technische Daten und Leistungsspezifikationen 5.18 51 Verzögerter Überstromzeitschutz – Phase HINWEIS Addieren Sie eine Stromtoleranz von ± 4 % oder ± 1 % ⋅ I (je nachdem, welcher Wert größer ist) zur nenn Ansprechzeittoleranz. Bild 5-2 Bild 5-5 zeigen die Auslöse- und Reset-Kennlinien für die 4 IEC AMZ-Kennlinien mit einem Zeitmultiplikator von 1.
Technische Daten und Leistungsspezifikationen 5.19 51G Verzögerter Erdschlussschutz – gemessen 5.19 51G Verzögerter Erdschlussschutz – gemessen Tabelle 5-71 Referenz Parameter Wert Einstellung 0,05 bis 4 ⋅ I , Δ 0,01 soll nenn Kennl. Kennlinie IEC-NI, -VI, -EI, -LTI; ANSI-MI, -VI, -EI; UMZ Benutzerdefinierte Kennlinie Zeitmultiplikator (IEC/ANSI) 0,01 bis 0,015, Δ...
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Technische Daten und Leistungsspezifikationen 5.19 51G Verzögerter Erdschlussschutz – gemessen Tabelle 5-73 Auslösezeit und Rücksetzzeit Attribut Wert Element grundlegende Auslösezeit 20 ms, ± 20 ms Basis Auslösezeit Kennl. = ausl. IEC-NI, IEC-VI, IEC-EI, IEC-LTI ± 5 % absolut oder ± 40 ms für Zeitmulti- plikatoreinstellung (0,01 bis 0,245) ±...
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Technische Daten und Leistungsspezifikationen 5.19 51G Verzögerter Erdschlussschutz – gemessen HINWEIS Addieren Sie eine Stromtoleranz von ± 4 % oder ± 1 % ⋅ I (je nachdem, welcher Wert größer ist) zur nenn Ansprechzeittoleranz. Bild 5-2 Bild 5-5 zeigen die Auslöse- und Reset-Kennlinien für die 4 IEC AMZ-Kennlinien mit einem Zeitmultiplikator von 1.
Technische Daten und Leistungsspezifikationen 5.20 51N Verzögerter Erdschlussschutz – berechnet 5.20 51N Verzögerter Erdschlussschutz – berechnet Tabelle 5-74 Referenz Parameter Wert Einstellung 0,05 bis 4 ⋅ I , Δ 0,01 soll nenn Angewendeter 2 bis 20⋅ I soll Strom (für Auslöse- 0 bis 5 ⋅...
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Technische Daten und Leistungsspezifikationen 5.20 51N Verzögerter Erdschlussschutz – berechnet Tabelle 5-76 Auslösezeit und Rücksetzzeit Attribut Wert Element grundlegende Auslösezeit 20 ms ± 20 ms Basis Auslösezeit Kennl = Ausl. IEC-NI, IEC-VI, IEC-EI, IEC-LTI ± 5 % absolut oder ± 40 ms für Zeitmulti- plikatoreinstellung (0,01 bis 0,245) ±...
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Technische Daten und Leistungsspezifikationen 5.20 51N Verzögerter Erdschlussschutz – berechnet HINWEIS Addieren Sie eine Stromtoleranz von ± 4 % oder ± 1 % ⋅ I (je nachdem, welcher Wert größer ist) zur nenn Ansprechzeittoleranz. Bild 5-2 Bild 5-5 zeigen die Auslöse- und Reset-Kennlinien für die 4 IEC AMZ-Kennlinien mit einem Zeitmultiplikator von 1.
Technische Daten und Leistungsspezifikationen 5.23 55 Leistungsfaktor 5.23 55 Leistungsfaktor Tabelle 5-82 Referenz Parameter Wert Leistungsfaktoreinstellung 0,05 bis 0,99, Δ 0,01 soll Verzögerungseinstellung 0 s bis 20 s, Δ 0,01 s verzög 20 s bis 100 s, Δ 0,1 s 100 s bis 1000 s, Δ...
Technische Daten und Leistungsspezifikationen 5.25 59N Sternpunkt-Verlagerungsspannung 5.25 59N Sternpunkt-Verlagerungsspannung Tabelle 5-89 Referenz (59NDT) Parameter Wert Einstellung 1 V bis 100 V, Δ 0,5 V soll Kennl. Kennlinien-Einstellung AMZ, UMZ und benutzerdefinierte Kennli- nien Verzögerungseinstellung 0 s bis 20 s, Δ 0,01 s verzög 20 s bis 100 s, Δ...
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Technische Daten und Leistungsspezifikationen 5.25 59N Sternpunkt-Verlagerungsspannung Attribut Wert Variation -10 °C bis +55 °C ≤ 5 % IEC 60255-1 ± 5 % ≤ 5 % nenn Tabelle 5-94 Auslösezeit und Rücksetzzeit (59NIT) Attribut Wert Element grundlegende Auslösezeit 65 ms ± 20 ms Basis Angelegte Spannung (für Auslösezeit) 10 ⋅...
Technische Daten und Leistungsspezifikationen 5.32 Gerichteter SEF – Watt-metrisch 5.32 Gerichteter SEF – Watt-metrisch Tabelle 5-118 Referenz Parameter Wert Einstellbereich 0,05 bis 20 ⋅ I ⋅ W, Δ 0,01 A nenn Mit: I = 1 A oder 5 A nenn Angewendeter Strom (I = 1 A) 50 mA bis 5 A...
Technische Daten und Leistungsspezifikationen 5.34 46BC Leiterbrucherkennung 5.34 46BC Leiterbrucherkennung Tabelle 5-124 Referenz Parameter Wert Einstellung (I 20 % bis 100 %, Δ 1 % soll Verzögerungseinstellung 0,03 s bis 20 s, Δ 0,01 s verzög 20 s bis 100 s, Δ 0,1 s 100 s bis 1000 s, Δ...
Technische Daten und Leistungsspezifikationen 5.37 60VTS Spannungswandlerüberwachung 5.37 60VTS Spannungswandlerüberwachung Tabelle 5-133 Referenz Parameter Wert Spannungsschwellwert 7 V bis 110 V, Δ 1 V 2soll Stromschwellwert 0,05 bis 1 ⋅ I , Δ 0,05 2soll nenn Nennspannung 1 V bis 110 V, Δ 1 1soll Last 0,05 bis 1 ⋅...
Technische Daten und Leistungsspezifikationen 5.40 81HBL2 Einschaltstromerkennung 5.40 81HBL2 Einschaltstromerkennung Tabelle 5-140 Referenz Parameter Wert Einstellung 0,10 bis 0,5, Δ 0,1 (Übersetzungsverhältnis des Stroms der 2. Harmonischen zum Grundschwingungs- strom) Tabelle 5-141 Auslösezeit und Rücksetzzeit Attribut Wert Element grundlegende Auslösezeit Anregung vor Auslösung eines Schutzele- Basis ments durch magnetischen Einschaltstrom...
Technische Daten und Leistungsspezifikationen 5.41 81I_THD Klirrfaktor-Überwachung 5.41 81I_THD Klirrfaktor-Überwachung Tabelle 5-142 Referenz Parameter Wert Stromschwellwert Einstellung 5 % bis 100 %, Δ 1 soll Verzögerungseinstellung 0,0 s bis 20 s, Δ 0,01 s verzög 20 s bis 100 s, Δ 0,1 s 100 s bis 1000 s, Δ...
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Reyrolle, 7SR10, Gerätehandbuch C53000-G7000-C002-1, Ausgabe 10.2023...
Applikationen 6.1 Übersicht Übersicht Das Überstromzeitschutzrelais 7SR10 ist ein numerisches Überstromzeitschutzrelais für die Verwendung in Verteil- und Industrienetzen. Es bietet ein äußerst umfangreiches, funktionelles Software-Paket mit einer Reihe von integralen Applikationsfunktionen, mit denen sich die Zeit für Installation, Verdrahtung und Engineering reduzieren lässt.
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Applikationen 6.1 Übersicht [lo_7SR10 directional functional diagram, 5, de_DE] Bild 6-2 Gerichtetes Überstromzeitschutzrelais 7SR10 Das Relais bietet 4 Parametergruppen – Gruppennummer (Gn) 1 und 2 für 7SR1003 sowie 1 bis 4 für 7SR1004, die beide über die Gerätevorderseite oder die PC-Software angezeigt/bearbeitet werden können. Reyrolle, 7SR10, Gerätehandbuch C53000-G7000-C002-1, Ausgabe 10.2023...
Applikationen 6.2 Allgemeine Funktionen Allgemeine Funktionen Mehrere Einstellungsgruppen 6.2.1 Um das Relais 7SR10 Argus bei signifikanten Änderungen der Systembedingungen neu zu konfigurieren, können alternative Einstellungsgruppen verwendet werden. Beispiel: • Ein- und Ausschalten der Primäranlage • Sommer/Winter- oder Tag/Nacht-Einstellungen • Schaltbare Erdungsanschlüsse •...
Applikationen 6.2 Allgemeine Funktionen HINWEIS Das industrielle System bezieht im Normalbetrieb Strom aus dem Netz. Relais nutzen normalerweise die Einstellungsgruppe 1. Bei einem Netzausfall wird die lokale Stromerzeugung zugeschaltet. Bei der Auslösung von nicht betriebsnotwendigen Lasten haben die Relais der wesentlichen Stromkreise auf die Einstellungsgruppe 2 geschaltet, um die neuen Last- und Fehlerströme zu berücksichtigen.
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Applikationen 6.2 Allgemeine Funktionen Als Richtschnur für den geeigneten Grad an erhöhter Störfestigkeit hat das Relais 7SR10 Argus die Parameter der für separate Auslöserelais geltenden britischen Norm ENA TS 48-4 übernommen. In dieser Norm werden 2 Stufen der Störfestigkeit festgelegt (Bild 6-5): •...
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Applikationen 6.2 Allgemeine Funktionen [dw_BI-config-providing-trip-relay-levels_ENA-TS-48-4, 1, de_DE] Bild 6-5 Konfigurationen des Binäreingangs zur Bereitstellung von Auslöserelaisstufen der ENA TS 48-4 Reyrolle, 7SR10, Gerätehandbuch C53000-G7000-C002-1, Ausgabe 10.2023...
Applikationen 6.2 Allgemeine Funktionen [dw_BI-config-providing-trip-relay-levels_220V, 1, de_DE] Bild 6-6 Konfigurationen des Binäreingangs zur Bereitstellung von Auslöserelaisstufen (220 V) Binärausgänge 6.2.3 Die Binärausgänge werden durch Einstellungen auf Ausgangsfunktionen gemappt. Binärausgänge werden verwendet, um digitale Signale als Auslöser, eine Generalanregung und Anlagensteuerungssignale auszu- geben.
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Applikationen 6.2 Allgemeine Funktionen Jeder LED können die Farben rot, gelb oder grün zugewiesen werden. Hierfür gibt es 2 Methoden: • Wählen Sie in der Registerkarte LED-Matrix ein Kontrollkästchen in der roten Zeile, um der LED die Farbe rot zuzuweisen. Um der LED die Farbe grün zuzuweisen, markieren Sie ein Kontrollkästchen in der grünen Zeile.
Applikationen 6.3 Schutzfunktionen Schutzfunktionen Verzögerter Überstromzeitschutz (51/51G/51N) 6.3.1 Das 51N-Kennlinienelement stellt einige Zeit/Strom-Auslösekennlinien bereit. Das Element kann entweder als AMZ- oder UMZ-Kennlinie definiert werden. Wenn eine AMZ-Kennlinie erforderlich ist, werden IEC/ANSI/ IEEE-Kennlinien sowie eine Reihe von herstellerspezifischen Kennlinien unterstützt. AMZ-Kennlinien werden als invers definiert, weil deren Auslösezeiten umgekehrt proportional zum gemes- senen Fehlerstrom sind.
Applikationen 6.3 Schutzfunktionen [dw_IEC-NI-curve_with_min-op-time-setting-appl, 1, de_DE] Bild 6-10 IEC-NI-Kennlinie mit angewandter Einstellung Minimale Auslösezeit Um die Ansprechempfindlichkeit zu erhöhen, werden fest zugeordnete Erdschlusselemente eingesetzt. Bei einem fehlerfreien System darf nur wenig oder kein Strom fließen. Dadurch können den Relais weit geringere Aufnahmepegel zugewiesen werden als Relais, die in allen Phasenleitern überhöhte Ströme (>...
Applikationen 6.3 Schutzfunktionen Kenndaten der OC-/EF-Kennlinie Anwendung IEC extrem invers (EI) Staffelung mit Sicherungen ANSI extrem invers (EI) IEC Langzeit-invers (LTI) Wird zum Schutz der Erdungswiderstände von Transformatoren verwendet, um deren Lebensdauer zu verlängern Rücksetzverzögerung Die zunehmende Nutzung von Kabeln mit Kunststoffisolierung, sowohl bei konventionell erdverlegten Leitungen als auch bei gebündelten Freileitungen, hat zu einer starken Zunahme intermittierender Fehler in Verteilnetzen geführt.
Applikationen 6.3 Schutzfunktionen Kurzschlussstroms besteht aber darin, dass die innere Impedanz deutlich auf den Wert der Synchronreaktanz ansteigt. Wenn das automatische Spannungsregelungssystem nicht reagiert und die Erregung erhöht, fällt der Fehlerstrom in den nächsten Sekunden auf einen Wert unterhalb des Volllaststroms ab. Dies wird als Fehlerstrom im Ruhezustand bezeichnet, der durch die Synchronreaktanz des Generators (und die Vorfehler- Erregung) bestimmt wird.
Applikationen 6.3 Schutzfunktionen [dw_arc-flash-detection, 1, de_DE] Bild 6-12 Störlichtbogenerkennung 6.3.5 Unverzögerter Überstromzeitschutz (50/50G/50N) Jedes unverzögerte Element besitzt eine eigene Einstellung für den Anregestrom und eine zusätzliche unab- hängige verzögerte Auslösung (UMZ), die zur Bereitstellung von Zeitstaffelungsgrenzen, zur Staffelung der Sequenzkoordination oder für Schemalogiken eingesetzt werden kann. Der Begriff "unverzögert" bezieht sich auf die Anregung des Elements, nicht auf dessen Auslösung.
Applikationen 6.3 Schutzfunktionen Blockierte Überstromschutzschemata Eine Kombination aus unverzögerten und UMZ-Elementen kann in blockierten Überstromschutzschemata verwendet werden. Diese Schutzschemata werden zum Schutz von Sammelschienen oder Zusammenschal- tungen in Unterstationen eingesetzt. Der blockierte Überstromzeitschutz bietet im Vergleich zu normal gestaf- felten Überstromrelais verbesserte Fehlerbeseitigungszeiten. Das blockierte Überstromschema des Sammelschienenschutzes ist in Bild 6-14 dargestellt, das verdeutlicht,...
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Applikationen 6.3 Schutzfunktionen des Geländes (z.B. trockene Erde, Wüste oder Gebirge) schwierig, einen wirksamen Kurzschluss zur Erde herzustellen. Der daraus resultierende Erdfehlerstrom kann daher auf sehr niedrige Werte begrenzt werden. Der empfindliche Erdschlussschutz (SEF) wird zur Erkennung solcher Fehler eingesetzt. Die Relais haben eine geringe Bürde, so dass eine unzulässige Belastung der Stromwandler bei niedrigen Stromeinstellungen vermieden wird.
Applikationen 6.3 Schutzfunktionen Richtungsschutz (67) 6.3.7 Jede Überstromstufe kann bei Fehlern entweder in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung arbeiten. Die Konven- tion besagt, dass sich die Vorwärtsrichtung auf den Leistungsfluss von der Sammelschiene weg bezieht, während sich die Rückwärtsrichtung auf den Leistungsfluss zur Sammelschiene hin bezieht. Die gerichteten Überstromzeitschutz-Stufen (67/50 und 67/51) arbeiten mit einer Quadraturschaltung, um Polarisationsverluste für nahe Phasenfehler zu vermeiden.
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Applikationen 6.3 Schutzfunktionen [dw_7SR5_function67SettingExample1, 2, de_DE] Bild 6-17 Phasenfehlerwinkel Gerichtete Überstromelemente ermöglichen eine größere Fehlerselektivität als ungerichtete Elemente für zusammengeschaltete Systeme, in denen der Fehlerstrom in beide Richtungen durch den Relaispunkt fließen kann. Beachten Sie das in Bild 6-18 dargestellte Netz: •...
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Applikationen 6.3 Schutzfunktionen [dw_applicatin-direct-OCP, 1, de_DE] Bild 6-18 Anwendung des gerichteten Überstromzeitschutzes Beachten Sie den in Bild 6-19 dargestellten D-G-Abzweigfehler: • Der Strombetrag durch die Schalter C und D ist ähnlich und die zugehörigen Relais haben ähnliche voraussichtliche Auslösezeiten. Um sicherzustellen, dass nur der gestörte Abzweig isoliert wird, muss G FWD schneller als C eingestellt werden.
Applikationen 6.3 Schutzfunktionen [dw_feeder-fault_interconnected-network, 1, de_DE] Bild 6-19 Abzweigfehler im Verbundnetz 2-aus-3-Logik Empfindliche Einstellungen können mit gerichteten Überstromrelais verwendet werden, da diese so ausge- richtet sind, dass sie dem Fluss des normalen Laststroms entgegenwirken, d.h. auf den Einspeisern der Unter- station, wie in Bild 6-19 gezeigt.
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Applikationen 6.3 Schutzfunktionen Gerichtete Erdungselemente können aber wahlweise mit Nullsystem- (ZPS) oder Gegensystem-Polarisierung (NPS) verwendet werden. Damit soll die Situation berücksichtigt werden, in der keine Nullsystemspannung verfügbar ist und ein 3-gliedriger Spannungswandler verwendet wird. Wenn die Gegensystem-Polarisierung verwendet wird, ist Vorsicht geboten, da sich der Kennlinienwinkel ändert. Auch hier ist der Fehlerwinkel vollständig vorhersehbar, allerdings ist dies etwas komplizierter, da die Art der Erdung berücksichtigt werden muss.
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Applikationen 6.3 Schutzfunktionen Zur Ermittlung des wattmetrischen Stroms werden in der Regel 3 Methoden verwendet. Das Relais 7SR10 verfügt über benutzerspezifische Einstellungen, die so konfiguriert werden können, dass jede dieser Methoden möglich ist. [dw_7SR5_function67SettingExample6, 2, de_DE] Bild 6-22 Erdfehlerstromrichtung im gelöschten Netz Die Richtungsgrenze kann zur Unterscheidung zwischen fehlerfreien und fehlerhaften Abzweigen verwendet werden.
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+90º eingestellt werden. [dw_earth-fault-current_isolated-network, 1, de_DE] Bild 6-25 Erdfehlerstrom im isolierten Netz Siemens empfiehlt, die Sinuskomponente (Blindkomponente) des Reststroms zu verwenden, indem Sie I REST Auswahl auf I Real setzen, den Betriebsstrom als I Cos(θ-ϕ) wählen und den Kennlinienwinkel (ϕ) auf...
Applikationen 6.3 Schutzfunktionen Hochohmige Erdungsmethoden, einschließlich gelöschter und isolierter Netze, führen bei Erdschlüssen zu hohen Restspannungen, die bis zum Dreifachen der normalen Leiter-Erde-Spannung betragen können. Die minimale Polarisationsspannung kann daher erhöht werden, um sehr niedrige Reststromeinstellungen zu ermöglichen, ohne dass die Gefahr von Störungen bei Schieflastbedingungen besteht. 6.3.9 Gerichteter empfindlicher Erdschlussschutz (67SEF) ‒...
Die Berechnung des Wertes des Stabilitätswiderstands basiert auf dem ungünstigsten Fall, bei dem ein Strom- wandler vollständig in Sättigung geht und der andere Ausgleichswandler überhaupt nicht gesättigt wird. Für die Berechnungsmethode des Erdfehler-Differentialschutzes ist eine separate Publikation von Siemens Protection Devices Limited erhältlich. Um diese zusammenzufassen: Die Relaisstabilität (Betrieb) gegenüber der Spannung wird unter Verwendung der ungünstigsten Leitungslast...
Applikationen 6.3 Schutzfunktionen [dw_composite_OC_REF-protection_TR, 1, de_DE] Bild 6-28 Kombinierter Überstrom- und Erdfehler-Differentialschutz Serienstabilisierungswiderstand Nicht linearer Widerstand Überstromelemente Erdfehler-Differentialschutz-Element Die Kabelumbauwandler verwenden traditionell die Elemente, die empfindliche Anregungseinstellungen erfordern, deren Kosten und Größe aber höher sind. Stattdessen werden 1-phasige Stromwandler verwendet und die Sekundärwicklungen parallel geschaltet.
Applikationen 6.3 Schutzfunktionen (K), mit K = (I t. Der Gegensystem-Überstromzeitschutz ist daher so konfiguriert, dass er diesen beiden Anlagenmerkmalen entspricht. Unterstromschutz (37) 6.3.12 Unterstromelemente werden in Steuerlogikschemata wie autom. Umschaltung, autom. Schaltverriegelung und Lastabwurf verwendet. Sie werden eingesetzt, um anzuzeigen, dass kein Strom mehr fließt oder eine Schwachlastsituation vorliegt.
Applikationen 6.3 Schutzfunktionen Unter normalen Systembetriebsbedingungen sorgen Regelungseinrichtungen wie Transformatoren, Laststu- fenschalter (OLTC) und automatische Spannungsregler (AVR) dafür, dass das System innerhalb akzeptabler Spannungsgrenzen läuft. Unterspannungs-/UMZ-Elemente können eingesetzt werden, um einen anormalen Unterspannungszustand aufgrund von Systemüberlastungen zu erkennen. Binärausgänge können dazu verwendet werden, nicht benötigte Lasten abzuschalten und das System wieder in den normalen Betriebszustand zu versetzen.
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Applikationen 6.3 Schutzfunktionen [dw_NDV-application, 1, de_DE] Bild 6-30 Sternpunkt-Verlagerungsspannung – Anwendung Der Mittelspannungsleistungsschalter wird ausgelöst durch: • Schutz der Einspeiseeinheit oder • Mitnahmeauslösung vom Hochspannungsabzweigschutz oder • Sternpunkt-Verlagerungsspannungsschutz (NVD) Normalerweise misst der Sternpunkt-Verlagerungsspannungsschutz die Restspannung (3U ) direkt an einem offenen Dreieckswandler oder an Kondensatorkegeln, siehe Bild 6-31.
Applikationen 6.3 Schutzfunktionen Gegensystem-Überspannungsschutz (47) 6.3.16 Der Gegensystem-Überspannungsschutz erkennt Phasenunsymmetrien und wird häufig zum Schutz rotier- ender Anlagen wie Motoren und Generatoren eingesetzt. Dieser Schutz aber aber fast durchgängig auf der Erkennung des Gegensystemstroms und nicht der Spannung. Der Grund ist, dass die Gegensystemimpedanz von Motoren viel geringer ist als die Mitsystemimpedanz.
Applikationen 6.3 Schutzfunktionen [dw_load-shedding-scheme-Using-under-frequency-elements, 1, de_DE] Bild 6-32 Lastabwurfschema mit Unterfrequenzelementen Leistung (32) 6.3.18 Ein gerichteter Leistungsschutz wird häufig bei Motoren oder eingebetteten Generatoren zur Erkennung eines Lastabwurfs oder Erzeugungsausfalls eingesetzt. Für diese Anwendungen ist die Wirkleistung die geeignetere Betriebsgröße. Die Energieflussrichtung kann auch dazu verwendet werden, besondere Netzbetriebszustände wie Rückspeisungen oder eingebettete Erzeugungsbedingungen zu erkennen und aufzuzeichnen.
Wenn der Hochimpedanz-Erdfehler-Differentialschutz verwendet wird, legt dies fest, dass die anderen Schutz- funktionen auch mit Stromwandlern der IEC-Klasse PX verwendet werden. Eine ausführliche Erklärung, wie Sie Stromwandler für den Einsatz mit dem Hochimpedanz-Erdfehler-Differentialschutz spezifizieren und die zugehörigen Relais einstellen, finden Sie auf der Siemens-Website www.siemens.com/energy. Reyrolle, 7SR10, Gerätehandbuch C53000-G7000-C002-1, Ausgabe 10.2023...
Applikationen 6.5 Steuerungsfunktionen Steuerungsfunktionen Anwendungen für automatische Wiedereinschaltung 6.5.1 Die automatische Wiedereinschaltung von Stromkreisen wird häufig bei Freileitungsstromkreisen eingesetzt, wo ein hoher Prozentsatz der auftretenden Fehler vorübergehender Natur ist. Durch die automatische Wieder- einschaltung des Leistungsschalters versucht die Funktion, den Versorgungsausfall für den Kunden zu mini- mieren und die Notwendigkeit manueller Eingriffe zu verringern.
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Applikationen 6.5 Steuerungsfunktionen Dies wird als Sequenzkoordination bezeichnet und verhindert eine übermäßige Anzahl von Wiedereinschal- tungen, da jedes nachfolgende Relais versucht, den Fehler isoliert zu löschen. Aus diesem Grund muss jedes Relais in einem automatischen Wiedereinschaltschema mit identischer unverzögerter und verzögerter Auslöse- sequenz eingestellt werden.
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Applikationen 6.5 Steuerungsfunktionen Autom. Wiedereinschaltung Beispiel 2 (Einsatz von schneller Logik mit autom. Wiedereinschaltung) [dw_example_applicationen, 1, de_DE] Bild 6-34 Beispiel einer Logikanwendung Voraussetzung: Das Relais an Standort A muss eine Wiedereinschaltsequenz von 2 unverzögerten und 2 verzögerten Wiedereinschaltungen sicherstellen. Wenn der Fehlerstrompegel zwischen den Werten I und I liegt und die 1.
Applikationen 6.5 Steuerungsfunktionen Quick Logic-Anwendungen 6.5.2 Autom. Umschaltung Beispielschema [dw_example-use_quick-logic, 1, de_DE] Bild 6-35 Beispiel für die Verwendung von Quick Logic Die in Bild 6-35 dargestellte Mittelspannungsanlage wird von 2 Zuleitungen gespeist. Zur Begrenzung des Fehlerpegels der Unterstation wird die Sammelschiene mit offenem LS3 betrieben. Wenn an einer der Zulei- tungen ein Fehler auftritt, so wird dieser durch den Stromkreisschutz isoliert.
Applikationen 6.6 Überwachungsfunktionen Überwachungsfunktionen Leistungsschalter-Versagerschutz (50BF) 6.6.1 Wenn ein Leistungsschalter nicht auslöst, um den Fehlerstrom zu löschen, bleibt das Stromnetz in einem gefährlichen Zustand, bis der Strom durch Fern- oder Reserveschutzeinrichtungen gelöscht worden ist. Zur Minimierung etwaiger Verzögerungen liefert der Leistungsschalter-Versagerschutz ein Signal, um entweder den lokalen Leistungsschalter erneut auszulösen oder eine Auslösung "benachbarter"...
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Applikationen 6.6 Überwachungsfunktionen 50BF DTL1/50BF Die Verzögerungszeiten laufen innerhalb des Relais gleichzeitig ab. Die Verzögerungszeit DTL2 des Leistungsschalter-Versagerschutzes muss größer sein als die längste Auslösezeit des Leistungsschalters + Rücksetzzeit des Relais + einer Sicherheitszeit. 1. Stufe (Auslösewiederholung) Auslöserelais Auslösezeit 10 ms Rücksetzzeit 20 ms LS-Auslösedauer...
Applikationen 6.6 Überwachungsfunktionen LS löst nicht aus Kein Zurücksetzen der LSVS-Elemente Betrieb LSVS-Wiederauslösung LSVS-Wiederauslösung Auslöserelais Fehlgeschlagener LS-Wiederauslösungsbetrieb Betrieb LSVS-Backup-Auslösung Betrieb Auslöserelais für Backup-Auslösung (10) Betrieb aller SS-LS Stromwandlerüberwachung 6.6.2 Beim Ausfall eines Stromwandlers werden die Strompegel im Schutzsystem unsymmetrisch. Dieser Zustand würde aber auch bei einem Anlagenfehler auftreten.
Applikationen 6.6 Überwachungsfunktionen Tabelle 6-3 Bestimmung des Spannungswandlerausfalls (1 oder 2 Phasen) Gegensystemspannung Gegensystemstrom Entscheidung > Einstellung > Einstellung Anlagenfehler > Einstellung < Einstellung Spannungswandlerausfall Nach einem Spannungswandlerausfall hängt die Höhe des Gegensystemstroms ausschließlich von der Lastun- symmetrie ab, die maximal 0,1 ⋅ I beträgt.
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Applikationen 6.6 Überwachungsfunktionen Die Verwendung von einem oder 2 Binäreingängen, die auf dasselbe Auslösekreis-Überwachungselement (z.B. 74TCS-n) gemappt sind, ermöglicht dem Benutzer die Realisierung mehrerer alternativer Überwachungssche- mata. [lo_TCS-feature, 1, de_DE] Bild 6-39 Logikdiagramm der– Auslösekreis-Überwachungsfunktion HINWEIS Bild 6-39 zeigt 2 Binäreingänge, die auf dasselbe Auslösekreis-Überwachungselement gemappt sind. [lo_CCS-feature, 1, de_DE] Bild 6-40 Logikdiagramm der Einschaltkreis-Überwachungsfunktion...
Applikationen 6.6 Überwachungsfunktionen Einschaltstromdetektor (81HBL2) 6.6.5 Dieses Element erkennt das Vorhandensein hoher Werte des Stroms der 2. Harmonischen, die auf einen Einschaltstrom des Wandlers beim Einschalten hinweisen. Diese Ströme liegen für kurze Zeit über dem Auslösepegel der Überstromelemente und es ist wichtig, dass das Relais in diesem transienten Zustand des Netzwerks keinen falschen Auslösebefehl erteilt.
Applikationen 6.6 Überwachungsfunktionen Leiterbruchbeispiel Bei der Inbetriebnahme aufgezeichnete Informationen: I Volllast = 500 A und I NPS = 50 A. Daher ist das Verhältnis 50/500 = 0,1 Um Toleranzen und Lastschwankungen zuzulassen, wird eine Einstellung von 200 % empfohlen; daher muss das Verhältnis für 46BC Einstellung auf 20 % eingestellt werden.
Funktionsprüfungen 7.1 Hinweise zur Inbetriebnahme Hinweise zur Inbetriebnahme Übersicht Mittels Inbetriebnahmeprüfungen wird Folgendes verifiziert: • Das Relais wurde beim Transport nicht beschädigt. • Das Relais wurde korrekt angeschlossen und installiert. • Die Kenndaten des Schutzes und der Einstellungen basieren auf Feldberechnungen. •...
Stellen Sie sicher, dass alle Prüfeinrichtungen und Leitungen korrekt gewartet wurden und sich in gutem Zustand befinden. • Siemens empfiehlt, alle Stromversorgungen der Prüfausrüstung über ein Reststromrelais (RCD) anzu- schließen, das sich so nahe wie möglich an der Versorgungsquelle befindet. •...
Funktionsprüfungen 7.2 Vor der Prüfung • Die nachfolgende Abfolge der Prüfungen basiert auf der Anordnung in der Menüstruktur des Relais. • Das Testprotokoll basiert auf allen abgeschlossenen Prüfungen und muss für jedes getestete Relais aufgezeichnet werden. Prüfausrüstung 7.2.3 Die folgende Prüfausrüstung wird benötigt: •...
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Funktionsprüfungen 7.2 Vor der Prüfung Bei der Anwendung der Einstellungsgruppen ist es nicht wichtig, dass das Relais bei Einstellungen auslöst, die von denen des derzeitigen Anzeigemodus abweichen. Das Relais wird in der Aktiven Einstellungsgruppe ausgelöst, wobei die sichtbare Einstellungsgruppe Bearbeiten/Anzeigen modifiziert werden kann. Dadurch können Einstellungen einer Gruppe über die Relais-Gerätevorderseite geändert werden, während der Schutz weiterhin bei einer anderen, nicht beeinträchtigen Gruppe aktiv bleibt.
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Reyrolle, 7SR10, Gerätehandbuch C53000-G7000-C002-1, Ausgabe 10.2023...
Strom- und Spannungswandlerkonfigurationen A.1 Stromwandler Stromwandler Einstellung der Relaisstromkonfiguration I Beschreibung 50G/51G – Gemessener Erdschluss Anschlussplan Einstellung der Relaisstromkonfiguration I Beschreibung 50SEF/51SEF – Gemessener empfindlicher Erdschlussschutz Anschlusspläne Einstellung der Relaisstromkonfiguration I Beschreibung 64H – Hochimpedanz-Erdschlussdifferentialschutz E/F Anschlussplan Einstellung der Relaisstromkonfiguration I und I Beschreibung 50/51 –...
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Strom- und Spannungswandlerkonfigurationen A.1 Stromwandler CT/VT CONFIG Wählt 1 A oder 5 A, Stromwandler-Übersetzungsverhältnis für Primärzähler Anschlussplan Einstellung der Relaisstromkonfiguration I und I nenn Beschreibung 50/51 – Phase Überstrom 50N/51N – Abgeleiteter Erdschlussschutz 50G/51G – Gemessener Erdschluss Phasenstromeingang Phase Stromwandler-Übersetzungsverhältnis Erdstromeingang Verhältnis des Erdstromwandlers Reyrolle, 7SR10, Gerätehandbuch...
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Strom- und Spannungswandlerkonfigurationen A.1 Stromwandler CT/VT CONFIG Wählt 1 A oder 5 A, Stromwandler-Übersetzungsverhältnis für Primärzähler Anschlusspläne Einstellung der Relaisstromkonfiguration I und I Nur 2-Phasen-Stromwandler. Geeignet für isolierte oder gelöschte Netze. Beschreibung Phase Überstrom SEF Phasenstromeingang Verhältnis des Phasenstromwandlers Erdstromeingang Verhältnis des Erdstromwandlers Reyrolle, 7SR10, Gerätehandbuch C53000-G7000-C002-1, Ausgabe 10.2023...
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Strom- und Spannungswandlerkonfigurationen A.1 Stromwandler CT/VT CONFIG Wählt 1 A oder 5 A, Stromwandler-Übersetzungsverhältnis für Primärzähler Anschlussplan Einstellung der Relaisstromkonfiguration I und I nenn Beschreibung Phase Überstrom Abgeleiteter Erdschlussschutz Gemessener Erdschluss Phasenstromeingang Verhältnis des Phasenstromwandlers Stromeingang des Erdstromwandlers Verhältnis des Erdstromwandlers Reyrolle, 7SR10, Gerätehandbuch C53000-G7000-C002-1, Ausgabe 10.2023...
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Strom- und Spannungswandlerkonfigurationen A.1 Stromwandler CT/VT CONFIG Wählt 1 A oder 5 A, Stromwandler-Übersetzungsverhältnis für Primärzähler Anschlussplan Einstellung der Relaisstromkonfiguration I und I Beschreibung Phase Überstrom Abgeleiteter Erdschlussschutz B Phasenempfindliche Leistung CT/VT CONFIG Wählt 1 A oder 5 A Phasenstromeingang CT/VT CONFIG Stromwandler-Übersetzungsverhältnis für Primärzähler Verhältnis des Phasenstromwandlers...
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Strom- und Spannungswandlerkonfigurationen A.1 Stromwandler CT/VT CONFIG Stromwandler-Übersetzungsverhältnis für Primärzähler für den empfindlichen Stromeingang Verhältnis des Erdstromwandlers Anschlusspläne Reyrolle, 7SR10, Gerätehandbuch C53000-G7000-C002-1, Ausgabe 10.2023...