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Siemens SIMATIC ET 200SP Gerätehandbuch Seite 15

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Funktion
MRP (Media Redundancy
Protocol)
MRPD (Media Redundancy
with Planned Duplication)
Shared Device
PROFIenergy
Integrierte Technologie
Motion Control
CPU 1514SP-2 PN (6ES7514-2DN03-0AB0)
Gerätehandbuch, 11/2022, A5E51513655-AA
Beschreibung
Über das Media Redundancy Protocol ist es möglich, red­
undante Netze aufzubauen. Redundante Übertragungs­
strecken (Ringtopologie) sorgen dafür, dass bei Ausfall
einer Übertragungsstrecke ein alternativer Kommunikati­
onsweg zur Verfügung gestellt wird. Die PROFINET-Gerä­
te, die Teil dieses redundanten Netzes sind, bilden eine
MRPDomain.
RT‑Betrieb ist bei der Verwendung von MRP möglich.
Die MRP-Erweiterung MRPD bringt den Vorteil, dass beim
Ausfall eines Geräts oder einer Leitung im Ring alle ande­
ren Geräte ohne Unterbrechung und mit kurzen Aktuali­
sierungszeiten weiter mit IO‑Daten versorgt werden.
MRPD basiert auf IRT und MRP. Um Medienredundanz mit
kurzen Aktualisierungszeiten zu erreichen, senden die
am Ring beteiligten PROFINET-Geräte ihre Daten in beide
Richtungen. Die Geräte empfangen diese Daten an bei­
den Ringports, dadurch entfällt die Rekonfigurationszeit
des Rings.
Die Funktion "Shared Device" ermöglicht es Ihnen, die
Module bzw. Submodule eines IO-Device zwischen ver­
schiedenen IO-Controllern aufzuteilen. In größeren oder
weit verteilten Anlagen werden häufig zahlreiche IO-
Controller eingesetzt. Ohne die Funktion "Shared Device"
ist jedes Peripheriemodul eines IO-Devices demselben IO-
Controller zugeordnet. Wenn räumlich nah beieinander­
liegende Sensoren Daten an unter-schiedliche IO-Con­
troller liefern müssen, sind daher mehrere IO-Devices er­
forderlich. Die Funktion "Shared Device" ermöglicht es,
die Module bzw. Submodule eines IO-Devices zwischen
verschiedenen IO-Controllern aufzuteilen. Durch diese
Aufteilung sind flexible Automatisierungskonzepte mög­
lich. Sie haben
z. B. die Möglichkeit, räumlich naheliegende Peripherie­
module in einem IO-Device zusammenzufassen.
PROFIenergy ist eine auf PROFINET basierende Daten­
schnittstelle, die es erlaubt, hersteller- und geräteunab­
hängig Verbraucher koordiniert und zentral gesteuert in
Pausenzeiten abzuschalten. Dadurch soll dem Prozess
nur die absolut notwendige Energie zu Verfügung ge­
stellt werden. Der Großteil der Energie wird dabei vom
Prozess gespart, das PROFINET-Gerät selbst trägt nur mit
einigen Watt zum Einsparpotenzial bei.
Die CPUs unterstützen S7‑1500 Motion Control-Funktio­
nen über die Technologieobjekte Drehzahlachsen, Posi­
tionierachsen, Gleichlaufachsen, externe Geber, Nocken,
Nockenspur und Messtaster.
Drehzahlachse zum Ansteuern eines Antriebs mit
Drehzahlvorgabe
Positionierachse zum lagegeregelten Positionieren ei­
nes Antriebs
Gleichlaufachse zum Verschalten mit einem Leitwert.
Die Achse folgt im Gleichlauf der Position der Leitach­
se
Produktübersicht
3.2 Firmware-Funktionen
Weitere Infos
Funktionshandbuch PROFINET
(https://support.automation.siemens.
com/WW/view/de/49948856)
Themenseite Motion Control
(https://support.industry.siemens.
com/cs/ww/de/view/109751049)
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Diese Anleitung auch für:

Cpu 1514sp-2 pn6es7514-2dn03-0ab0