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Messwertspeicherung
6.1
Einführung
Das VM40 hat einen Speicher für 100 000 Messungen. Die gespeicherten Daten können über das Menü
am Gerat angesehen oder über die USB-Schnittstelle zum PC übertragen werden.
Zu einer gespeicherten Messung gehören:
• Datum und Uhrzeit
• Messwerte X/Y/Z bzw. Vektorsumme
• Hauptfrequenz
• Triggerereignis
Die Speicherung kann durch folgende Ereignisse (Trigger) ausgelost werden:
• ein Warn- oder Alarmereignis trat auf
• ein vorgegebenes Zeitintervall ist abgelaufen
Alarmereignisse treten auf, wenn die im Abschnitt 3 beschriebenen Alarmgrenzen überschritten werden.
Warnereignisse treten bei Überschreitung der Warngrenze auf (vgl. Abschnitt 9.1).
Hinweis: Die Speicherung bei Grenzwertüberschreitungen beginnt erst nach einer Startverzögerung von
30 Sekunden nach dem Verlassen des Menüs. Gespeicherte Messungen werden im VM40 zu
Datensätzen bzw. Files gruppiert. Ein File enthalt zusammenhangende Messungen mit gleichen
Einstellungen.
6.2
Einstellungen zur Speicherung
Zum Starten der Messwertspeicherung öffnen Sie mit der Taste F3 das Hauptmenü und wählen
„Aufzeichnung".
Wählen Sie „Starten". Nun können Sie die Ereignisse (Trigger) bestimmen, bei denen gespeichert wird:
In der Einstellung „Warnung/Alarm" erfolgt die Messwertspeicherung, sobald eine Änderung des
Zustands vorliegt, also bei einem Wechsel von
• Normal zu Warnung
• Normal zu Alarm
• Warnung zu Alarm
• Alarm zu Warnung
• Alarm zu Normal
• Warnung zu Normal
Liegt dauerhaft der Zustand Warnung oder Alarm vor, erfolgt keine weitere Messwertspeicherung.
Damit wird die Menge der gespeicherten Daten auf ein notwendiges Minimum reduziert. Der auslösende
Zustandswechsel wird mit der Messung gespeichert.
BETRIEBSANLEITUNG
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