5.4
Messung nach SN 640312a
5.4.1
Messverfahren
Die Schweizer Norm SN 640312a basiert ebenso auf Spitzenwerten der Schwinggeschwindigkeit.
Als Beurteilungsgröße wird hier jedoch der Geschwindigkeitsvektor (Vektorsumme) verwendet:
Gemessen wird zwischen 5 und 150 Hz. Die Schwingungsfrequenz wird in die drei Frequenzbereiche 8
bis 30 Hz, 30 bis 60 Hz und größer 60 Hz gegliedert. Für Frequenzen unter 8 Hz wird der Anhaltswert für
8 - 30 Hz um ein Drittel reduziert. Für die Anhaltswerte werden vier Typen von Gebäuden
unterschiedlicher Empfindlichkeit und die Häufigkeit der Schwingungseinwirkung zugrunde gelegt.
5.4.2
Messung mit dem VM 40
Nachdem
Sie die Betriebsart „SN 640312a" gewählt haben, bestimmen Sie, zu welcher
Empfindlichkeitsklasse das Gebäude gehört:
Nach der Auswahl der Gebäudeart wählen Sie die Häufigkeit der Erschütterungen. Die Zahlen stehen für
die Schwingungseinwirkungen, bei denen der Geschwindigkeitsvektor den 0,7-fachen Richtwert
überschreitet. Als Beurteilungsintervall gilt die Zeitdauer, in der das Bauwerk der Erschütterung
ausgesetzt ist.
BETRIEBSANLEITUNG
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