montageanleitung
Fussbodenheizung Compact-oeko – erste Schritte
Vor Montagebeginn folgendes beachten und kontrollieren:
W iCHtig: Tragfähigkeit und Planebenheit des Untergrundes gut kontrollieren
(max. 3 mm/m)
W iCHtig: Untergrund muss sauber und gut gereinigt sein
Ist der Untergrund entsprechend eben und sauber, können Sie mit der Montage beginnen.
Wird unter dem Compact-Plus-System eine Zusatzdämmung (z.B. XPS) benötigt, so muss diese zuerst
verlegt werden.
Um ein Federn der Konstruktion (Gefahr der Rissbildungen im Oberbodenbelag) zu verhindern, muss die
Zusatzdämmung vollflächig mit einem lösungsmittelfreien Dispersionskleber aufgeklebt werden (Kleber:
MAPEI Ultrabond-EcoFix).
W iCHtig: Kleber-Typ «MAPEI Ultrabond-EcoFix» (lösungsmittelfrei)
i nFo: für weitere Infos siehe sep. Kapitel «Zusatzdämmungen unter Compact-Plus»
Rundherum den Randdämmstreifen (oberhalb ev. Zusatzdämmung) befestigen.
Achten Sie darauf, dass der Randdämmstreifen tief in die Raumecken hineingedrückt wird. Die Ansätze
auf Stoss kleben, d.h. nicht in den Ecken neu ansetzen.
Wird als Lastverteilschicht ein Nassestrich/Unterlagsboden eingebracht, so ist der Randdämmstreifen
Art.-Nr. 52020.011 (150 mm) zu verwenden. Vorderseitig ist eine klebbare Folie, die auf die Walter Meier-
Systemfolie zur Wannenbildung festgeklebt wird.
Das Rahmenholz (Länge 100 cm) komplett umlaufend am Rand an den Randdämmstreifen legen.
W iCHtig: Im Bereich des Tür-Rahmens/Durchganges immer, sofern möglich, ein ganzes
Rahmenholz verwenden. Ausschnitte möglichst im Bereich der Wände einpassen (Stabilität).
e mPFeHlung: Die im Bereich des Durchganges positionierten Rahmenhölzer sollten immer
gleichauf mit eventuellen Dehnungsfugen des Oberbodens liegen. Je nach Art des Tür-
rahmens, respektive der geplanten Fuge, sollte dies separat beachtet werden (Ausdehnung
Bodenkonstruktion, Montage ev. Türschwelle usw.).
i nFo: Bei angrenzenden Räumlichkeiten, welche ebenfalls mit Compact-Plus ausgelegt
werden, einfach dieselbe Prozedur wiederholen. So ergibt sich im Bereich der Türdurchgänge
eine doppelte Stabilisierung durch zwei parallel laufende Rahmenhölzer.
i nFo: Das Rahmenholz dient zur Erhöhung der Stabilität in den Randbereichen, wo generell
höhere Belastungen auftreten können, respektive die kraftverteilende Wirkung der Last-
verteilschicht keinen grossen Einfluss mehr hat. Die Lastverteilschicht kann am Rand auf
dem Rahmenholz aufliegen und wird so abgestützt.
Das Rahmenholz besteht grundsätzlich aus zwei Schichten:
– die Haupt-/Tragschicht
– die Trittschalldämmschicht
Durch den 2-Schicht-Aufbau ist eine optimale Nutzung im Standard-, wie auch im Compact-
Oeko-System möglich. Durch die Trittschalllage auf der Unterseite des Holzes wird eine
Schallbrücke nach unten vermieden.
Bei Bereichen mit geplanten höheren langfristigen Belastungen (z.B. grosse Aquarien, Kachelofen osä.)
müssen zusätzliche Rahmenhölzer am Rand dieser Zone gelegt werden. Die Lastverteilschicht kann so
besser abstützen und eine langfristige Senkung der Bodenkonstruktion wird verhindert.
i nFo: Es können auch mehrere Linien mit dem Rahmenholz gelegt werden.
Je nach Art der geplanten Lastverteilschicht, können zur Füllung der Leerzonen die System-Leerplatten
verwendet werden (Plus- oder Oeko-Leerplatte).
i nFo: Bei wirklich schweren Lasten (z.B. sehr grosses Aquarium 500 L osä.) sollten zum
Aus füllen dieser Zonen Holzplatten (z.B. OSB-Holzplatten) verwendet werden. Holzplatten
überstehen hohe Lasten auch über längere Zeiträume unbeschadet.
WALTER MEIER
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