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WALTER MEIER
oberböden
Grundsätzliches
böden geben dem Leben raum
Mit ausreichendem Freiraum zur Entfaltung gewinnt das Leben an Fülle. Der Boden unter den Füssen gibt
dafür guten Halt. Er ist persönlicher Standpunkt und Standort zugleich. Unabhängig von Farbe, Struktur
und Material.
das System
Das System erlaubt Böden mit einer fast freien Auswahl nach persönlichem Geschmack, Wohlfühlwärme
inklusive. Ob Neubau oder Sanierung, niemand sucht sich den Bodenbelag nach seiner Fussboden heizung
aus. Mit unserem Compact-Plus und Compact-Oeko schenken wir Ihnen die volle Gestaltungsfreiheit:
Fliese, Naturstein, Teppich, Parkett, Vollholzdielen, Kunststoffe oder Laminat – den Wohlfühlwärmeboden
gibt's inklusive.
Besonders schnell regelbare Fussbodenheizungen sollten im Trockenbau verlegt werden. Ständig betriebene
Fussbodenheizungen können als Estrich- respektive Nasssysteme ausgeführt werden.
die Vorteile
– Gestaltungsfreiheit
– Nicht die Fussbodenheizung entscheidet über den Bodenbelag, sondern Ihr individueller Geschmack
– Alle Bodenbeläge sind auf Compact-Plus- und Compact-Oeko-Fussbodenheizungen möglich
– Belastbare Bodenkonstruktionen
– Besonderer Vorteil der Systeme Compact-Plus und Compact-Oeko: Der Bodenbelag kann direkt ohne
Estrich auf der Fussbodenheizung verlegt werden
– Zügige und dadurch preiswertere Montage
Die folgenden Bodenbelagsarten können unter Beachtung der wärmetechnischen Daten wie z.B. der
max. Wärmeleitwiderstand, Oberflächentemperaturen usw. verlegt werden:
– Keramische Fliesen und Platten
– Naturwerkstein
– Elastische Beläge (PVC)
– Textile Beläge (Teppichboden)
– Parkett- und Laminat-Beläge
Vor Verlegung der Bodenbeläge sind daher die Herstellerunterlagen zu beachten. Die Fliesenkleber für
Stein- und keramische Beläge, die im Dünnbettverfahren eingebracht werden, müssen für Fussboden-
heizungen und für die gewählte Lastverteilschicht geeignet sein. Werden diese Beläge im Dickbettver-
fahren aufgebracht, so sind durch die grössere Aufbauhöhe die Aufheiz- und Reaktionszeiten der Fuss-
bodenheizung höher.
Elastische und textile Bodenbeläge sind vollflächig zu verkleben. Bei textilen Bodenbelägen sind Klebstoffe
zulässig, die ein problemloses Auswechseln bei erneuter Verlegung ermöglichen. Naturprodukte wie
Parkett oder andere Holzoberböden passen sich den raumklimatischen Bedingungen an, so dass in der
Heizperiode nachträglich entstehende Fugen im Bodenbelag nicht ausgeschlossen werden können. Sie
stellen keine Qualitätsmängel dar. Je nach Holzarten tritt das Schwind- und Quellverhalten unterschied-
lich stark auf, und kann durch ein gleichmässiges Raumklima gemindert werden.
Für Konstruktionsanfragen bei schwimmend verlegten Parkett- und Laminat-Belägen ist zum max.
Wärmeleitwiderstand die Unterlage, evtl. Luftschichten und zusätzliche Teppiche mit einzureichen. Insbe-
sondere bei Trockenestrichplatten kann für bestimmte Bodenbeläge eine Vorspachtelung notwendig sein.
Wärmedurchgangswiderstand r
Bodenbelag
Naturstein
Keramik-Fliesen
PVC
Linoleum
Mosaik-Parkett Eiche
Kork
Standardwert DIN EN-1264
Teppichböden
Stab-Parkett Eiche
Laminat
Mehrschichtparkett
Maximal empfohlen
verschiedener vollflächig verklebter bodenbeläge
Bodenbelag
Wärmedurchlasswiderstand R
0.009
0.01
0.012
0.015
0.044
0.062
0.1
0.108
0.122
0.044
0.05–0.08
0.15
(m
K/W)
2
B

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