bauseitige massnahmen und einbaurichtlinien
Zusammenfassung massnahmen und Richtlinien
In der Folge eine Zusammenstellung von wichtigen Hinweisen oder Vorgaben:
– Die Stabilität und Tragfähigkeit des Unterbodens (z.B. bei Holzböden) ist immer vorgängig abzuklären.
– Der Untergrund muss sauber und gut gereinigt sein.
– Der Untergrund darf keine Unebenheiten aufweisen (max. 3 mm/1 m).
– Die Heizsystem-Elemente müssen auf dem Untergrund absolut vollflächig und plan aufliegen.
– Es dürfen keine Hohlräume zwischen den einzelnen Bodenkonstruktions-Schichten vorhanden sein.
– Unebener Untergrund muss vorab zum Beispiel mit Zementüberzug, Fliessmörtel, Styroporbeton oder
einer Ausgleichsschüttung mit ev. separatem Unterboden (z.B. Fermacell) oder auch Elementplatten
(Holz) ausgeglichen werden.
– Eine Besichtigung der Baustelle vor Montagebeginn, durch den Installateur, ist unerlässlich.
Der Kostenaufwand zur Behebung von Unzulänglichkeiten vor Montage, ist bedeutend günstiger als
nach der Ausführung.
– Bei der Systemplanung sind die zulässigen Heiztemperaturen für die jeweiligen Oberboden-Arten mit
dem Lieferanten genau abzusprechen (z.B. bei Parkett, Laminat usw.).
– Bei der Terminplanung der Compact-Plus- und Compact-Oeko-FBH, sollte unbedingt darauf
geachtet werden, dass sich keine weiteren Handwerker auf der Baustelle befinden. Die empfindlichen
Systemelemente sind während der Verlegung ungeschützt und sollten nur von geschultem Fach-
personal vorsichtig betreten werden.
– Bei Direktverlegung von Parkett oder Laminat, müssen die Systemplatten und Kopfelemente mit einem
lösungsmittelfreien Baukleber auf den Untergrund aufgeklebt werden.
– Als Zusatzdämmung sind nur die aufgeführten Systemaufbauten zugelassen.
– Sämtliche, nicht in unserem Sortiment enthaltenen, Fremdprodukte sind bauseits durch den Installateur
oder Endkunden zu organisieren.
Dies betrifft z.B. Fermacell®-Produkte, div. Klebstoffe, Trittschall- oder Zusatzdämmungen usw.
– Wenn als Lastverteilschicht, anstelle einer FERMACELL-Platte, ein Zementmörtel-, Anhydrit- oder Fliess-
estrich-Unterlagsboden eingebracht wird, muss das gesamte Heizsystem vorab mit einer alubeschichte-
ten Folie (Wanne bilden) abgedeckt werden, damit die Systemelemente trocken bleiben.
– Zur Planung und Erstellung sind folgende Unterlagen einzureichen:
– Bearbeitungsblatt Walter Meier (Klima Schweiz) AG
– Wärmebedarf durch Ingenieur/Installateur
– Pläne im Massstab 1:50 oder grösser (Grundrisse und Schnitte, keine Handskizzen)
– bitte beachten sie die jeweils, separat von den Fremdfabrikat-herstellern, definierten einbau- und
montagevorschriften (z.b. Xella, Pavatex, maPei usw.).
– sämtliche Vorschriften und montageanleitungen von Walter meier (Klima schweiz) ag sind
vollumfänglich einzuhalten. bei nichteinhaltung kann keine systemgarantie übernommen werden!
eventuelle Änderungen an den vorgegebenen abläufen oder Produkttypen bedürfen, vor einer
ausführung, der schriftlichen genehmigung durch die Walter meier (Klima schweiz) ag.
nicht freigegebene Änderungen der abläufe oder Produkttypen führen ebenfalls automatisch zum
erlöschen der systemgarantie.
WALTER MEIER
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