zeichnet) und legt ein Toleranzband von je
0,65 x kleinste Stufe in Richtung induktiv
und kapazitiv daran (fett gezeichnet). Der
Regler erreicht konsequent durch gezielte
Zu- und Abschaltungen dieses Regelband.
Eine angemesse Dimensionierung der
angeschlossenen Kondensatorstufen wird
vorausgesetzt.
Der Ansprechstrom gibt die halbe Breite
des Toleranzbandes an, in dem sich der
Blindstrom ändern kann, ohne daß Stufen
zu- oder abgeschaltet werden.
Dies ist notwendig, um ein Pendeln der
Anlage zu verhindern. Die gesamte Breite
des Toleranzbandes wird so ge-wählt, daß
dies etwa dem 1,3-fachen Blindstromanteil
der
kleinsten
Konden-satorstufe
spricht.
Ist die automatische c/k-Erkennung aus-
geschaltet, kann der Ansprechstrom in
Schritten zu 0,01 von 0,02 A bis 2 A ein-
gestellt werden. Die korrekte Einstellung
für 400 V∼ Netzspannung und Strom-
wandler mit Sekundärstrom 5 A∼ kann der
Tabelle 3 entnommen werden.
Für andere Netzspannungen oder Strom-
wandler mit nicht aufgeführtem Primär-
oder Sekundärstrom kann der Ansprech-
strom anhand folgender Formel berech-
net werden:
Gleichung 1:
I
0 65
A =
I
= einzustellender Ansprechstrom in A
A
( c/k-Wert )
Q = Kondensator-Stufenleistung der
ent-
kleinsten Stufe in var
(nicht Gesamtleistung der Anlage)
U = Netzspannung in V auf der Primär-
seite des Stromwandlers
k= Wandlerübersetzungsverhältnis
(Primär-/Sekundärstrom)
23
Q
⋅
≈
,
0 375
,
⋅
⋅
U
3
k
Q
⋅
⋅
U k