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Schornsteinanschluss Mit Rauchrohr; Verbrennungsluftversorgung - Koppe Caron Aqua 10,5 kW Installations- Und Bedienungsanleitung

Inhaltsverzeichnis

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Vor Aufstellen oder Einbau, ist der Schornstein auf seine Größe und Güte nach den bestehenden örtlichen Vorschriften
zu prüfen (DIN 18160, Teil 1) und nach DIN EN 13384 zu berechnen, damit der für den Betrieb des Gerätes dringend
erforderliche Kaminzug von mindestens 15 Pa bis maximal 20 Pa jederzeit sichergestellt ist.
Für den Anschluss des Gerätes an den Schornstein ist ein Fachmann oder Schornsteinfegermeister beauftragen. Die einwandfreie
Funktion des Gerätes ist abhängig vom richtigen Anschluss des Gerätes an einen, gemäß den Vorgaben in dieser Bedienungs-
anleitung, geeigneten Schornstein. Es ist darauf zu achten, dass alle in den gleichen Schornstein führenden Öffnungen, wie z. B.
Ofen- und Schornsteinreinigungsöffnungen, geschlossen sind.
Das Zugverhalten kann durch einen zu großen oder zu kleinen Schornsteinquerschnitt sowie durch eine geringe Schornsteinhöhe
beeinträchtigt werden. Die wirksame Schornsteinhöhe ist der Abstand zwischen der Abgaseinführung in den Schornstein und der
Oberkante des Schornsteinkopfes. Als Faustregel gilt: mind. 5m wirksame Schornsteinhöhe. Diese Faustregel ersetzt jedoch nicht
eine detaillierte Schornsteinberechnung und Überprüfung der tatsächlichen Bedingungen durch Kaminzugmessung durch den
Fachmann.
Lassen Sie den Kamin von einem Fachbetrieb für Schornsteintechnik am besten bereits vor Installation und berechnen und durch
Kaminzugmessung überprüfen.
HINWEIS
Voraussetzung für einen störungsfreien Betrieb ist ein Kaminzug von mindestens 15 Pa bis maximal 20 Pa bei
der Nennwärmeleistung. Bei Überschreiten des angegebenen max. Förderdruckes nimmt das Gerät durch Über-
belastung Schaden und es steigen die Emissionen der Feuerstätte. Bei Überschreitung des angegebenen Maxi-
malwertes von 20 Pa ist daher ein geeigneter Förderdruckbegrenzer nach Maßgabe der einschlägigen Normen einzu-
bauen!
Die Einhaltung des notwendigen Förderdruck am Gerät von mind. 15 Pa bis max. 20 Pa ist bei der Installation des
Gerätes durch den Betreiber bzw. Installateur sicherzustellen. Sollte der Wert von mindestens 15 Pa bis. maximal 20
Pa am Heizgerät bei Nennwärmeleistung nicht betreiberseits sichergestellt sein, ist ein ordnungsgemäßer Betrieb des
Gerätes nicht mehr gegeben. Für hierdurch entstehende Schäden besteht keine Haftung des Herstellers.
Eine Zugmessung zur Feststellung des Förderdruckes am Heizgerät bei Nennwärmeleistung muss hierbei im Abstand von
max. 10 cm nach dem Gußrohrstutzen des Ofens erfolgen.
Bewahren Sie den maschinell erstellten Beleg der Zugmessdaten bitte gut auf, damit Sie bei Bedarf den oben spezifizierten
Kaminzug schnell und problemlos bescheinigen können. (Vgl. Sie hierzu auch die Angaben im Kapitel „Technische Daten": Daten
für die Schornsteinbemessung).
Die Einhaltung des oben vorgegebenen Förderdruckes von mindestens 15 Pa bis maximal 20 Pa muss Ihnen durch Ihren Instal-
lateur bei Installation, anhand eines maschinellen Zugmessungsbeleges, im Rahmen der erforderlichen Zugmessung beim Pro-
bebrand bei Nennwärmeleistung nachgewiesen und bescheinigt werden!

1.5 Schornsteinanschluss mit Rauchrohr

Für den Anschluss des Gerätes an den Schornstein sind die Anforderungen gemäß DIN 18160 zu beachten. Hierfür sollten
Sie einen Fachmann oder Schornsteinfegermeister beauftragen. Diese sind mit den örtlichen Vorschriften vertraut, so dass ein
sachgemäßer Anschluss des Ofens am Schornstein gewährleistet ist. Ihr Kaminofen ist mit Rauchrohranschluss oben ausgestat-
tet.
Es wird empfohlen das Gerät mit einem Rauchrohr (Mindestdicke Stahlblech 2 mm), dessen Innendurchmesser 150 mm beträgt
inkl. Reinigungsdeckel und einer vertikalen Mindestlänge von 70 cm anzuschließen. Die horizontale Länge zum Schornsteinan-
schluss darf i.d.R. dabei nicht länger als 1m sein und bei dieser Länge mit einer Steigung von mindestens 5 % installiert werden.
Abhängig von den jeweils örtlichen Gegebenheiten, ist vom installierenden Fachbetrieb in jedem Fall der problemlose Rauchabzug
vom Kaminofen in den Schornstein und der fach- bzw. sachgerechten Rauchrohr-Anschluss sicherzustellen, sodass die Funktion
des Gerätes durch die geschaffene Verbindung zum Schornstein nicht beeinträchtigt wird.
Achten Sie darauf, dass der Anschluss an den Schornstein und alle Verbindungsstücke an der Feuerstätte und dem Schornstein
passgenau, untereinander abgedichtet und fest verbunden sind. Das Rohr muss am Schornsteineingang gut abgedichtet werden
und darf nicht in den Hohlraum des Schornsteins hineinragen, da sonst der Rauchabzug behindert wird. Wir empfehlen hierbei
die Verwendung eines doppelten Wandfutters.
Im Umkreis von 20 cm zur Schornstein-Anschlussöffnung müssen alle brennbaren bzw. temperaturempfindlichen Baustoffe (bspw.
Holz bei Fachwerk- oder Fertighäusern) auf und in der Wand entfernt werden und entsprechend den Brandschutzbestimmungen
abgemauert und isoliert bzw. durch nicht brennbare Materialien ersetzt werden.
1.6 Hinweis bei Schornsteinbrand:
Wird falscher oder zu feuchter Brennstoff verwendet, kann es aufgrund von Ablagerungen im Schornstein zu einem Schornstein-
brand kommen. Im Falle eines Schornsteinbrandes:
- Schließen Sie, falls möglich, alle Luftöffnungen an angeschlossenen Heizgeräten und alle Putztüren des Schornsteins.
- Alarmieren Sie über den Notruf die Feuerwehr und informieren Sie Ihren Schornsteinfeger
- Keinesfalls mit Wasser löschen! Brennbare Gegenstände vom Schornstein entfernen

1.7 Verbrennungsluftversorgung

Um eine einwandfreie Funktion Ihrer Feuerstätte gewährleisten zu können, ist eine ausreichende Menge an Verbrennungsluft aus
dem Aufstellungsraum notwendig. Lassen Sie sich durch Ihren Installateur schriftlich bestätigen, dass der Raum, in dem der Ofen
aufgestellt werden soll, ausreichend mit Frischluft versorgt wird.
Die Vorkehrungen zur Verbrennungsluftversorgung dürfen nicht verändert werden. Insbesondere muss sichergestellt bleiben, dass
notwendige Verbrennungsluftleitungen während des Betriebs der Feuerstätte offen sind. Auch der evtl. unbelegte Luftstutzen des
externen Verbrennungsluftanschlusses muß immer vollständig offenbleiben und darf keinesfalls verschlossen, abgedeckt, gedros-
selt oder zugestopft werden.
Bitte beachten Sie immer, in Absprache mit ihrem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister die jeweils gültigen örtlichen Vor-
schriften und Regeln.
Techn. Änderungen vorbehalten
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Caron aqua 8,0 kw

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